Schlagwort: Heizung

  • Emissionen aus Heizöl und Gas werden weniger

    Emissionen aus Heizöl und Gas werden weniger

    In der Schweiz sind 2023 die Emissionen aus Brennstoffen gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken, nämlich um 8,8 Prozent. Dabei wurden die unterschiedlich kalten Wintermonate auf eine durchschnittliche Witterung umgerechnet. Im Vergleich zu 1990 lagen diese Emissionen um 41,7 Prozent niedriger. Das zeigt die soeben veröffentlichte CO2-Statistik 2023. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) legt diese Statistik jährlich vor.

    Laut seiner diesbezüglichen Medienmitteilung ist diese Abnahme vor allem auf die bessere Energieeffizienz von Gebäuden und den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien beim Heizen zurückzuführen. Insbesondere sei der Gasverbrauch im zweiten Jahr in Folge deutlich zurückgegangen.

    Dagegen blieb der durch Treibstoffe wie Benzin und Diesel verursachte CO2-Ausstoss gegenüber dem Vorjahr gleich. Gegenüber 1990 sind die Emissionen um 5,2 Prozent zurückgegangen. Dass sie nach der Pandemie, also nach 2022, nicht wieder angestiegen sind, liegt den Angaben zufolge zum einen an der damals begonnenen Veränderung des Mobilitätsverhaltens: mehr Heimarbeit und weniger Geschäftsreisen. Zum anderen führt das BAFU als Grund dafür auch den wachsenden Anteil der Elektromobilität an. Der Anteil biogener Treibstoffe am gesamten Treibstoffverbrauch ist von 3,4 leicht auf 3,6 Prozent gestiegen.

  • Studie zu Wohneigentum in der Schweiz veröffentlicht

    Studie zu Wohneigentum in der Schweiz veröffentlicht

    Houzy, in Zürich angesiedelte Plattform für Wohneigentümer, hat eine aktuelle Studie in Auftrag gegeben und veröffentlicht. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, wollte das Unternehmen Daten sammeln, wie sich Wohneigentümer in der Schweiz aktuell und künftig verhalten. Für die repräsentative Studie wurden online 80‘000 Haushalte von Houzy befragt. 1906 Haus- und Wohneigentümer beantworteten den Fragebogen von Januar bis Ende März 2024. Von ihnen waren drei Viertel Haus- und ein Viertel Wohnungseigentümer.

    Im Fokus der Studie stehen die Bereiche Sanierung, Heizung und Energieversorgung. Dabei zeigte sich, dass im vergangenen Jahr 69,4 Prozent aller Wohneigentümer Handwerkerdienstleistungen in Anspruch genommen haben. Im Durchschnitt lag ein Auftragsvolumen bei 15‘000 Franken.

    Neben Sanierungen richtete sich der Blick auch auf alternative Heizungen. 5 Prozent der Eigentümer planen für 2024, ihre Heizungen zu modernisieren und Alternativen zu fossilen Brennstoffen zu finden. Dabei wollen 33,5 Prozent der Haushalte, die noch mit Öl, und 8,85 Prozent derjenigen, die mit Gas heizen, ihre Heizungen umstellen. Ein Zehntel der Schweizer Wohneigentümer plant für das laufende Jahr, Solaranlagen zu installieren, um benötigten Strom zumindest teilweise selbst zu produzieren.

    Ein weiterer Blick richtete sich auf Absichten, das Wohneigentum zu veräussern. Ein Siebtel der befragten Wohneigentümer bekundete derartige Absichten. 20 Prozent davon möchten ihr Wohneigentum noch 2024 verkaufen. Hochgerechnet bedeutete dies, dass in diesem Jahr 3,2 Prozent aller Häuser und Wohnungen in der Schweiz auf den Markt kämen, heisst es in der Mitteilung.

  • Cowa Thermal Solutions entwickelt hocheffizienten Wärmespeicher

    Cowa Thermal Solutions entwickelt hocheffizienten Wärmespeicher

    Cowa Thermal Solutions hat eine Methode entwickelt, mit der die Kapazität von Wärmespeichern für kombinierte Photovoltaik-Wärmepumpen-Anlagen um ein Vielfaches gesteigert werden kann. An dieser Technologie für Heizung und Warmwasser haben die Gründer des Start-ups aus dem Kanton Luzern bereits im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Hochschule Luzern geforscht.

    Anschliessend arbeiteten sie laut einer Mitteilung der Hochschule weitere vier Jahre an der Marktreife ihres Produkts, des cowa Booster Speichers. Während der vergangenen Heizperiode wurde er intensiv im Feld getestet. Die Tests hätten gezeigt, dass sich dank der cowa-Technologie die Heizautarkie verdoppelte und sich so die Abhängigkeit vom Stromnetz halbierte. Der cowa Booster Speicher ist jetzt im Handel erhältlich. Vertriebspartner ist das Gebäudetechnikunternehmen Meier Tobler. Erste Gespräche für die Expansion nach Deutschland und Europa sind den Angaben zufolge im Gange.

    Wie die Hochschule Luzern mitteilt, vergrössert er die Kapazitäten, ohne mehr Raum in Anspruch zu nehmen. „Das Kernstück unserer Technologie ist das Speichermaterial“, erklärt cowa-Gründer und Co-CEO Remo Waser. „Es basiert auf kostengünstigen Salzhydraten, deren Speicherdichte um bis zu drei Faktoren höher ist als diejenige von Wasser. Entsprechend leistungsfähiger sind unsere Wärmespeicher.“

    Die Salzhydrate befinden sich den Angaben zufolge in Kapseln. Der Speicherbehälter wird zu etwa 40 Prozent mit Heizwasser befüllt und zu 60 Prozent mit Kapseln, in denen sich die Salzhydrate befinden. „So kann der cowa-Pufferspeicher zwei- bis dreimal mehr Energie speichern als ein gleich grosser herkömmlicher Wasserspeicher ohne Kapseln“, so CRO Jan Allemann.

  • Schweizer Technologiepreiskürt intelligente Lösungfür Gebäudeautomation

    Schweizer Technologiepreis
    kürt intelligente Lösung
    für Gebäudeautomation

    Automationen in Gebäuden, sofern richtig geplant und eingesetzt, bringen einen grossen Mehrwert: Sie stellen den Komfort durch die korrekte Regelung der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und des CO2-Werts sicher und können mit passenden Komponenten der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent reduzieren. Eine transparente und effektiv steuerbare Gebäudeautomation steigert den Wert eines Gebäudes.

    Warum muss Gebäudeautomation transparent sein? Weil wir sonst zwangsläufig von einer «Glaubensanlage» sprechen müssten. Einer Anlage, von der man glaubt, dass sie so betrieben wird, wie sie ursprünglich geplant wurde.

    Um den Forderungen nach Komfort, Gesundheit und Energieeffizienz Rechnung zu tragen, müssen «Wissensanlagen» von Bauherren gefordert, von Fachleuten geplant und in der Praxis umgesetzt werden. Anlagen, die mit intelligenten, kommunikativen Komponenten ausgerüstet sind, liefern Wissen über die effektiven Betriebsdaten, was die erstmalige richtige Einregulierung und später die Betriebsoptimierung ermöglicht.

    Ein Beispiel für automatisierte und sichtbare Energieeinsparung schaffte das Unternehmen Belimo mit dem Belimo Energy Valve, mit dem das Unternehmen den Swiss Technology Award 2021 in der Kategorie «Innovation Leaders» gewonnen hat.

    Das Gerät mit eingebautem Energiezähler ermöglicht das transparente Management thermischer Energie. Es misst und regelt mittels intelligenter Software den Wasserdurchfluss von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen und unterstützt die direkte Internet-of-Things-basierte Kostenabrechnung. Für Bauherren ist das Energy Valve besonders interessant, da es den richtigen Betrieb sicherstellt, gleichzeitig die Energiekosten minimiert und die Energieeffizienz von Gebäuden optimiert.

    Mit dem Swiss Technology Award werden jedes Jahr in drei Kategorien herausragende technologiebasierte Innovationen und Entwicklungen von Startups, Hoch- und Fachhochschulen sowie etablierten Unternehmen prämiert. Der Swiss Technology Award wurde 2008 von der Swiss Economic Forum AG übernommen und im Rahmen des Swiss Innovation Forum im Herbst 2021 zum 33. Mal vergeben.

    Das Belimo Energy Valve misst und regelt mittels intelligenter Software den Wasserdurchfluss von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen.
  • Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Das Einfamilienhaus erweist sich einmal mehr als Wohntraum Nummer 1 in der Schweiz. Bei Personen im Alter von 25 bis 30 Jahren ist der Wert mit 64 Prozent am höchsten. Stehen soll es auf dem Land. Ländliche Gegenden bleiben mit 48 Prozent Zustimmung auch in diesem Jahr die bevorzugte Wohnumgebung. 90 Prozent der Menschen, die auf dem Land leben, wollen auch in Zukunft dortbleiben. Bei der Stadtbevölkerung zeigt sich ein anderes Bild: Nur 65 Prozent der Befragten erachten die aktuelle Wohnumgebung als den bevorzugten Wohnort. Finanzielle Gründe sind die am meisten genannte Hürde (40%), die gegen einen Umzug spricht. Der Arbeitsweg bleibt trotz vermehrtem Home-Office der zweitwichtigste Hinderungsgrund.

    Kosten und Aussenbereich dominieren bei der Wahl eines Zuhauses – nicht das Home-Office
    Wichtigstes Kriterium bei der Wahl einer Wohnung resp. eines Hauses bleiben die Wohnkosten, gefolgt vom Aussenbereich. Neu abgefragte Kriterien wie das separate Zimmer für Home-Office oder ökologische Faktoren werden kaum als entscheidend genannt, aber von rund der Hälfte der Befragten zumindest als wichtiges Kriterium angesehen. Eine Lademöglichkeit fürs E-Auto, Service-Dienst-leistungen oder Luxuseinrichtung spielen bei der Wahl eines Zuhauses kaum eine Rolle.
    Bezüglich der Lage soll die Traumimmobilie ruhig (66%) und naturnah (66%) stehen. Zudem ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr (51%) gefragt. Hier hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Die Nachbarschaft wird von 41 Prozent der Befragten als besonders wichtig angegeben und liegt damit neu auf Rang 4 – zwei Plätze höher als letztes Jahr. Und auch die Nähe zur medizinischen Versorgung gewinnt einen Platz auf Kosten der Nähe zur Kinderbetreuungsstätte oder der Schule.

    Traum vom Eigenheim ungebrochen, scheitert aber meist an Angebot und Finanzierung
    Knapp die Hälfte der Befragten (46%) träumt von einer (weiteren) eigenen Wohnimmobilie. Dabei hat sich der Wunsch bei den jüngeren Befragten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verstärkt. Besonders ausgeprägt ist er nach wie vor bei der heutigen Mieterschaft: 62 Prozent träumen davon, ein Eigenheim zu kaufen. Schwierigkeiten bereiten das knappe Angebot (58%) und die hohen Preise (49%). Hinzu kommen strenge Finanzierungskriterien, welche einer Überhitzung des Immobilienmarktes vorbeugen sollen, aber zunehmend in Kritik geraten. 50 Prozent der Befragten beurteilen die geltenden Kriterien als nicht mehr der heutigen Realität entsprechend und sagen, dass der Kauf auch mit weniger Einkommen möglich sein sollte. «Die Immobilienpreise sind im Vergleich zu den Löhnen überdurchschnittlich gestiegen, was mit den starren Finanzierungsregeln dazu führt, dass sich mittlerweile Neukäufer ihre erste Immobilie erst mit 44 Jahren leisten können. Jüngeren Familien und Paaren wird das Wohneigentum dadurch unter anderem auch systembedingt verwehrt», so Martin Tschopp, CEO von MoneyPark.

    Landleben macht zufrieden, Eigentum noch zufriedener
    Glücklich ist, wer bereits ein Eigenheim hat. Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer geben an, sehr zufrieden zu sein, während es bei den Mieterinnen und Mietern nur ein Drittel ist. Die Zufriedenheit korreliert mit den Wohnkosten: Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer wenden weniger als 20 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen auf, während dies bei den Mieterinnen und Mietern nur für einen Drittel gilt. Die Auswertung zeigt zudem, dass Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher Regionen eine signifikant höhere Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (58% sind sehr zufrieden) aufweisen als Agglomerations- und Stadtbewohnerinnen und -bewohner (45% resp. 41%). Zudem fällt in der Deutschschweiz (53%) die Zufriedenheit deutlich höher aus als in der Westschweiz (40%) – mit Höchstwerten in der Ostschweiz (61%) und Tiefstwerten in der Genferseeregion (39%).

    Hohe Zufriedenzeit hält vom Verkauf ab
    Wer ein Eigenheim besitzt, möchte dieses auch gerne behalten. Nur drei Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer möchten ihre Immobilie in den nächsten drei Jahren verkaufen. Weitere 15 Prozent planen den Verkauf in vier bis acht Jahren. Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt, dass insbesondere Eigentümerinnen und Eigentümer bis zum 40. Altersjahr (24%) und Pensionierte (23%) Verkaufsabsichten hegen. Was primär von einem Verkauf abhält, ist die Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (73%). Auch der Wunsch, das Eigenheim in der Familie weiterzugeben (31%), die emotionale Verbundenheit (30%) und die Annahme, dass der Wert der Immobilie weiter steigen wird (16%), lassen die Befragten von einem Verkauf absehen.
    Über ein Drittel der Befragten (37%) würde eine geerbte Immobilie vermieten und ein weiteres knappes Drittel (29%) würde sie selbst bewohnen. Für einen Verkauf würde sich nur ein knappes Fünftel (19%) entscheiden. «Dass Immobilien eine attraktive Kapitalanlage darstellen, hat sich auch bei Privatpersonen herumgesprochen. Dass deshalb geerbte Liegenschaften oft vermietet und nicht verkauft werden, führt zu einer zusätzlichen Verknappung des Angebots an Wohneigentum», so Dr. Roman H. Bolliger, CEO von alaCasa.ch.

    Jede/r Zweite hat in den letzten beiden Jahren substanziell ins Eigenheim investiert
    Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie anfangs 2020 hat knapp die Hälfte der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (47%) mehr als CHF 10’000.- ins Eigenheim investiert. Jede fünfte Investition (20%) stand unter dem Einfluss der Pandemie. Entweder wurde investiert, weil das Eigenheim wichtiger geworden ist, oder weil aufgrund der Corona-Einschränkungen Geld gespart und so ins Eigenheim investiert werden konnte. Dass das private Draussen wichtiger geworden ist, zeigen sowohl die getätigten wie auch die geplanten Investitionen deutlich: In keinen anderen Bereich wurde häufiger investiert als in den eigenen Garten respektive Aussenbereich (32%). Bäder (28%) und Küchen (27%) belegen die Plätze 2 und 3, dicht gefolgt von Maler- und Gipserarbeiten (26%) sowie neuen Bodenbelägen (25%). Und es geht weiter: 54 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer planen in den nächsten drei Jahren substanziell in ihr Zuhause zu investieren. Die Bedeutung der Pandemie nimmt dabei ab: Nur für sieben Prozent der geplanten Investitionen ist sie der Auslöser. Dabei zeigt sich bei Solaranlagen eine starke Zunahme von 9 auf 17 Prozent. Auch Ladestationen für Elektroautos, Fassadenrenovationen, neue Fenster und Türen sowie Investitionen in Heizung, Lüftung und Klima werden vermehrt geplant.
    «Investitionen ins eigene Zuhause sind ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, weshalb der ganzheitliche Blick auf Eigenheim, Versicherung und Vorsorge so wichtig ist. Investitionen können den Wert einer Liegenschaft steigern oder einfach Freude machen. Im Fall von werterhaltenden Arbeiten lassen sich zudem Steuervorteile realisieren, da diese Kosten abzugsfähig sind. So oder so ist der investierte Betrag aber nicht mehr bar verfügbar. Das gilt es beispielsweise bei der Pensionsplanung zu bedenken. Und natürlich empfehlen wir nach jeder grösseren Investition, die Versicherung zu überprüfen – egal, ob bei einer Photovoltaik-Anlage oder bei einer neuen Gartenlaube», so Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb Schweiz, Helvetia Versicherungen.

    Grüne Hypotheken werden als attraktiv angesehen, aber es fehlt an Wissen
    Es bleibt abzuwarten, ob die aktuell vieldiskutierte Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu einem weiteren Investitionsschub in energetische Massnahmen führen wird. Heute profitieren nur sieben Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer von einer grünen Hypothek oder einem entsprechenden Abschlag bei den Hypothekarzinsen. Knapp ein Fünftel der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (18%) weiss nicht, ob das Eigenheim die Kriterien für eine grüne Hypothek erfüllt. Nur elf Prozent geben an, dass sich ihre Immobilie qualifiziert. Von ihnen und von all jenen, die bereits eine grüne Hypothek haben, würden 63 Prozent bei einer Verlängerung (wiederum) eine grüne Hypothek wählen.

    Über die Wohntraumstudie
    Die Wohntraumstudie von MoneyPark, alaCasa und Helvetia Versicherungen ist die grösste unabhängige Untersuchung zur Zufriedenheit und zu den Wünschen der Schweizer Bevölkerung bezüglich ihrer Wohnsituation. Seit 2015 geht die Studie einmal im Jahr der Frage nach, wie die «Wohnträume» in der Schweiz konkret aussehen. Befragt wurden 1’001 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz mittels repräsentativer Online-Umfrage im Februar 2022.
    Die integrale Studie finden Sie unter www.moneypark.ch/wohntraumstudie

    Kontakt
    Medienanfragen:
    MoneyPark Medienstelle
    press@moneypark.ch
    044 200 75 65

    Über MoneyPark
    MoneyPark ist der führende Spezialist für Hypotheken und Immobilien in der Schweiz und beschäftigt über 300 Mitarbeitende. Das junge Fintech bietet mit der Kombination aus persönlicher Beratung und wegweisender Technologie umfassende und massgeschneiderte Hypotheken- und Immobilienlösungen. Dabei unterstützt MoneyPark seine Kundinnen und Kunden mit unabhängiger Expertise – von der Suche über die Finanzierung, während der Eigentumsphase und beim Verkauf von Immobilien. Für die Finanzierung hält MoneyPark mit Hypothekar- und Vorsorgeangeboten von mehr als 150 Anbietern, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen, die grösste Finanzierungsauswahl an einem Ort bereit. Die unabhängige Beratung erfolgt entweder in einer der schweizweit mehr als 20 Filialen oder ortsunabhängig via Telefon oder online. Institutionellen Investoren bietet MoneyPark ganzheitliche Hypothekarlösungen dank einem Setup aus leistungsfähigem Vertrieb und effizienter Portfoliobewirtschaftung.

    Über alaCasa.ch
    alaCasa.ch ist ein unabhängiges Expertennetzwerk für Wohnimmobilien und engagiert sich seit über 20 Jahren für eine hohe Dienstleistungsqualität rund ums Wohneigentum. Partner von alaCasa.ch sind professionelle Immobilienexperten für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. Sie zeichnen sich aus durch eine fundierte Ausbildung und eine langjährige Berufserfahrung. Dadurch können sie ihre Kunden kompetent und sicher bei Fragen rund um ihre Liegenschaft unterstützen. alaCasa-Partner sind unabhängig, etabliert und verfügen über eine tadellose Reputation.

    Über Helvetia
    Helvetia Versicherungen mit Sitz in St. Gallen hat sich seit 1858 zu einer erfolgreichen internationalen Versicherungsgruppe mit über 12 000 Mitarbeitenden und mehr als 7 Millionen Kundinnen und Kunden entwickelt. In der Schweiz ist Helvetia die führende Schweizer Allbranchenversicherung. Seit jeher ermöglicht sie ihren Kundinnen und Kunden, Chancen wahrzunehmen und Risiken einzugehen – Helvetia ist für sie da, wenn es darauf ankommt. Helvetia ist als beste Partnerin überall dort präsent, wo Absicherungsbedürfnisse entstehen, mit Versicherungs-, Vorsorge- und Anlagelösungen aus einer Hand sowie einfachen Produkten und Prozessen. Mit ImmoWorld bietet Helvetia ihren Kundinnen und Kunden eine umfassende Immobilienplattform kombiniert mit persönlicher Beratung in allen finanziellen Belangen rund um Suche, Kauf, Besitz und Verkauf eines Eigenheims. Dabei behalten die Expertinnen und Experten stets auch Versicherung und Vorsorge im Blick.

  • Neuer myclimate-Rechner erleichtert den Heizungsumstieg

    Neuer myclimate-Rechner erleichtert den Heizungsumstieg

    Auf der Webseite www.myclimate.org/heizung müssen Besucher*innen nur wenige Daten zur Berechnung eingeben. Abgefragt werden der Wohnkanton, die bisherige Heizung (Öl, Erdgas), die geplante neue Heizungstechnologie (Wärmepumpe oder Pelletheizung) sowie der bisherige jährliche Verbrauch. Der myclimate-Rechner gibt auf Basis dieser Informationen unmittelbar eine Übersicht zu der möglichen Förderung durch das myclimate-Förderprogramm für den Heizungsersatz in der Schweiz. 

    Neben dieser Angabe liefert die Webseite auch einen Link zum jeweiligen kantonalen Gebäudeprogramm. Damit können Hausbesitzer*innen sich über das für sie günstigere Angebot zum Heizungsersatz direkt informieren. Die Beiträge von myclimate sind teilweise höher als diejenigen der Kantone und teilweise können auch Heizungen gefördert werden, die kantonal nicht abgedeckt sind. Nur bei den kleineren Wärmepumpen kann eine kantonale Förderung automatischen Vorrang geniessen. Auch diese Information liefert die neue Webseite. 

    Damit Eigentümer*innen an den Programmen teilnehmen können, müssen gewisse Kriterien erfüllt sein. Das Förderprogramm gilt nicht für Neubauten. Die neue Heizung muss demnach eine bestehende Öl- oder Gasheizung ersetzen. Es darf weiterhin zu keiner Doppelförderung kommen. Das heisst, dass für das Vorhaben keine anderweitigen Finanzhilfen von Bund, Kanton, Gemeinde oder Privaten beansprucht werden. Zudem darf der Auftrag an eine Installations- oder Planungsfirma noch nicht erteilt sein. 

    Wichtiges Instrument zur Senkung der CO2-Emissionen im Gebäudebereich 

    In der Schweiz werden Ein- und Mehrfamilienhäuser immer noch mehrheitlich mit fossilen Energien beheizt. Sie tragen somit wesentlich zum CO₂-Ausstoss der Schweiz im Bereich Gebäude bei. Gleichzeitig wird immer noch bei vielen Objekten – zum Beispiel bei rund 70 Prozent der Mehrfamilienhäuser – eine Gas- oder Ölheizung wieder durch eine ähnliche Heizung ersetzt und so die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verlängert. Technisch sind Wärmepumpenanlagen heute in der Lage, nicht nur den Wärmebedarf von einzelnen Häusern sondern auch von grossen Immobilien zuverlässig und umweltfreundlich zur Verfügung zu stellen. Dort, wo die Installation einer Wärmepumpe nicht möglich ist, bieten Holzpelletsheizungen eine klimafreundliche Alternative für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser. 

    Mit einer finanziellen Unterstützung reduzieren die myclimate-Programme für den Heizungsersatz die Hürde der hohen Investitionskosten. 

    Diese Heizungsersatz-Programme können dank den Beiträgen der Stiftung Klimaschutz und CO2- Kompensation KliK und weiteren Partnern umgesetzt werden.

  • Caleira lässt poenina wachsen

    Caleira lässt poenina wachsen

    Einer Mitteilung der poenina Gruppe zufolge hat das Gebäudetechnikunternehmen aus dem Glattal im Geschäftsjahr 2020 einen Betriebsertrag in Höhe von 302,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum um 19,4 Prozent.

    Als Hintergrund des starken Wachstums wird in der Mitteilung der Ende Juni 2020 konsolidierte Zusammenschluss von poenina mit der Caleira Gruppe genannt. Caleira ist ein Zusammenschluss von zwölf auf Gebäudehülle und Gebäudetechnik spezialisierten Unternehmen aus sieben Kantonen. Im Jahr 2019 hatte Caleira einen Umsatz von 112,0 Millionen Franken erwirtschaftet.

    Im umsatzstärksten Bereich Sanitär hat poenina im Berichtsjahr 112,4 Millionen Franken erwirtschaftet, der Geschäftsbereich Heizung und Kälte spielte 88,3 Millionen Franken ein. Im Kundendienst wurden 38,4 Millionen Franken realisiert.

    Das Betriebsergebnis von poenina fiel mit 15,0 Millionen Franken um 1,3 Prozent geringer als 2019 aus. Der Reingewinn konnte hingegen um 2,4 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Trotz der durch die Fusion mit Caleira stark gestiegenen Aktienzahl will poenina wie im Vorjahr 2,00 Franken pro Aktie an die Aktionäre ausschütten.

    Für das laufende Jahr geht die Gebäudetechnikgruppe von guten Marktbedingungen im Hochbausegment aus. Die Gruppe plane, ihre Wachstumsstrategie fortzusetzen, schreibt poenina. Zudem will das Unternehmen seine Präsenz in der Schweiz durch weitere Akquisitionen stärken.

  • Gebäudetechnikplaner S2B startet im Januar in Baden

    Gebäudetechnikplaner S2B startet im Januar in Baden

    Ab Anfang Jahr startet das Unternehmen für Gebäudeplanung von Heizung über Lüftung bis Sanitär und Elektro, S2B Plan AG, mit der Kundenberatung. Damit erhalte die Stadt Baden das erste Planungsunternehmen, welches alle Gewerke der Gebäudetechnik unter einem Dach vereint, heisst es in der Medienmitteilung des Start-ups. Für die Stadt sei das ein Novum. Denn bislang habe es in Baden kein Planungsbüro für die ganze Palette der Gebäudetechnik gegeben. Diese Nische werde nun besetzt. Bei Bauvorhaben erstelle die S2B Plan AG sämtliche Pläne für Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro aus einer Hand. Auch für bestehende Bauten werde eine Analyse der Gebäudetechnik angeboten.

    Das Unternehmen wurde erst am 1. Dezember von den Badenern Christoph Barth, Daniel Burger und Thomas Schmutz gegründet. Der geplante Start im September musste laut der Mitteilung verschoben werden. Die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Denn schlagartig veränderte sich die wirtschaftliche sowie die gesellschaftliche Lage. Am Vorhaben der Gründung änderte sich aber nichts, heisst es dort.

    Für die Kundenberatung steht das Team jetzt ab Januar zur Verfügung. Mit dem Bezug der Büros an der Badstrasse 34 in Baden am 1. Dezember wurde auch die Internetseite von S2B Plan AG und der Eintrag bei LinkedIn freigeschaltet.

  • Belimo bindet Plattform für Gebäudedaten ein

    Belimo bindet Plattform für Gebäudedaten ein

    Die Plattform Facilio soll es Kunden von Belimo ermöglichen, über das Internet der Dinge (IoT) in Echtzeit Daten über die Abläufe der Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme (HLK-Systeme) zu sammeln und die Gebäudeleistung zu überprüfen, erläutert der Spezialist für HLK-Systeme aus dem Zürcher Oberland in der Mitteilung. Facilio, welches seinen Hauptsitz in New York hat, und Belimo haben eine entsprechende Kooperation vereinbart, heisst es dort weiter. „Die Synergie zwischen Belimos digitalem Ökosystem und Facilios Betriebs- und Instandhaltungsplattform nutzt verfügbare Daten, um das Potenzial vernetzter Gebäude freizusetzen und die neuen Herausforderungen anzugehen“, wird Salvatore Cataldi, Global Strategic Building IoT Expert bei Belimo, in der Mitteilung zitiert.

    Die gesammelten Daten sollen Immobilienbesitzern und Immobilienbetreibern als Grundlage für die Implementierung effizienter Nachhaltigkeitsmassnahmen dienen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Den Kunden, die zu einem agilen, datengestützten Betriebsmodell wechseln, werden Facilio und Belimo eine einzige, vernetzte Betriebsumgebung bereitstellen, durch die sie ihre Räume und Ausrüstung in Echtzeit überblicken und steuern können“, lässt sich Prabhu Ramachandran, CEO und Gründer von Facilio, dort zitieren. Über die Kooperation wollen die beiden Partner zudem auf die wachsende Nachfrage nach Lösungen für einen effizienten Gebäudebetrieb reagieren.

  • Houzy expandiert in die Westschweiz

    Houzy expandiert in die Westschweiz

    Das Zürcher Jungunternehmen Houzy betreibt eine Plattform, die Daten intelligent verknüpft und daraus Empfehlungen für Wohneigentümer ableitet. Beispielsweise kann dort errechnet werden, wann die Heizung saniert und wie viel Geld dafür auf die Seite gelegt werden soll. Auch eine Immobilienbewertung gehört zum Angebot von Houzy.

    In den ersten beiden Jahren seit Gründung habe das Unternehmen seinen Schwerpunkt vor allem auf die Entwicklung von Produkten gelegt, informiert Houzy in einer Mitteilung. Dabei habe sich das Unternehmen in der Deutschschweiz bereits erfolgreich etablieren und die Zahl seiner Nutzer auf mehr als 18’000 steigern können. Erst im Juli war zudem die UBS bei Houzy eingestiegen. Die Zürcher Grossbank betreibt mit key4 eine eigene digitale Immobilienplattform, auf der Hypotheken für Immobilienkäufer vermittelt werden.

    Der nächste Schritt für Houzy sei nun die Expansion in die Romandie gewesen, heisst es in der Mitteilung weiter. Dafür stellt das Unternehmen alle Dienstleistungen und Funktionen der Plattform nun auch auf Französisch zur Verfügung. Die Einbindung der italienischsprachigen Schweiz ist für das erste Quartal kommenden Jahres geplant.