Schlagwort: Heizzentrale

  • AEW installiert Fernwärme am Mutschellen

    AEW installiert Fernwärme am Mutschellen

    Die Aargauer Energieversorgerin AEW Energie hat gemäss einer Medienmitteilung Pläne zum Bau einer Heizzentrale für das Mutschellengebiet auf dem Werkareal der Sika in Widen. Private und gemeindeeigene Abnehmer im Wärmeverbund rund um den Mutschellenpass sollen über ein Fernwärmenetz mit nachhaltiger Energie versorgt werden. Angeschlossen sind die Gemeinden Widen, Berikon AG und Rudolfstetten-Friedlisberg AG.

    Das Nahwärmekonzept sieht überwiegend regional gewachsenes Holz zur Gewinnung der Wärme vor. Die Installation einer modernen und emissionsarmen Anlagentechnik soll der Bildung einer Dampffahne vorbeugen.

    Mit der Sika Schweiz AG, der Anlagestiftung Turidomus und weiteren Eigentümern seien Absichtserklärungen unterzeichnet worden. Mittels einer Umfrage wird das Interesse seitens der Bevölkerung an einer Fernwärmelösung abgefragt.

  • Groupe E nimmt erweitertes Fernwärmenetz in Betrieb

    Groupe E nimmt erweitertes Fernwärmenetz in Betrieb

    Der Freiburger Energieversorger Groupe E hat die neue Heizzentrale BICUBIC II in Romont eingeweiht. Sie wurde in den vergangenen zwei Jahren für 3,3 Millionen Franken fertiggestellt. Sie erweitert die Heizkapazitäten der Heizzentrale Romont um das Doppelte und stellt laut Medienmitteilung insgesamt 174 Anschlüsse an das Fernwärmenetz bereit.

    Demnach wurde das Fernwärmenetz in den vergangenen zwei Jahren um 5 Kilometer erweitert. Die unterirdischen Leitungen verlaufen nun durch den gesamten Grossraum Romont. Sie verbinden die mittelalterliche Stadt, das Alten- und Pflegeheim Billens, die Industriegebäude von Nespresso und den früheren Standort von Tetra Pack sowie industrielle, gewerbliche und private Gebäude.

    Installiert wurde zusätzlich zu zwei vorhandenen Holzheizkesseln ein 3200-Kilowatt-Holzheizkessel. Er steigert die Kapazitäten deutlich. Die Gesamtleistung liegt bei jährlich 17‘000 Megawattstunden. Dadurch lassen sich den Angaben zufolge 1,5 Millionen Liter Heizöl einsparen. Das entspricht 3200 Tonnen CO2.

    Als Brennmaterial dienen jährlich 35‘000 Kubikmeter Holzschnitzel. Diese liefert die Waldkorporation Glâne-Farzin. Das stellt 80 Prozent der Wärmeproduktion sicher. Die restlichen 20 Prozent erzeugt ein 6000-Kilowatt-Gasheizkessel.

    Im Jahr 2004 versorgte die Anlage noch fünf Kunden. Inzwischen kann das Fernwärmenetz 174 Gebäude mit Wärme und Warmwasser beliefern. 104 Kunden sind bereits angeschlossen, weitere 70 Neuanschlüsse sind den Angaben zufolge geplant. Die Kosten der Investition in Höhe von 3,3 Millionen Franken hat der Gemeindeverband Glâne als Eigentümer des Netzes getragen.

  • Aesch bekommt nachhaltigen Wärmeverbund

    Aesch bekommt nachhaltigen Wärmeverbund

    Primeo Energie und die Gemeinde Aesch planen, „einen grossen und nachhaltigen Fernwärmeverbund“ einzurichten, informiert der Baselbieter Energiedienstleister in einer Mitteilung. Er soll weite Teile des Gemeindegebiets „mit erneuerbarer Holzfernwärme“ versorgen. Die dafür nötigen Investitionen werden in der Mitteilung auf 20 Millionen Franken veranschlagt.

    In einem ersten Schritt wollen die Partner den Norden von Aesch erschliessen. Danach werde das Netz schrittweise auch die restlichen Gebiete erfassen, heisst es in der Mitteilung. Dabei sollen die bereits bestehenden Wärmeverbünde von Primeo Energie sowie der Bürger- und der Einwohnergemeinde in Aesch erneuert und im neuen Netz zusammengeschlossen werden.

    Die Pläne sehen zudem die Einrichtung einer neuen Heizzentrale vor. Sie werde im Weidenring entstehen und neben zwei Heizkesseln auch über eine Wärmepumpe verfügen, erläutert Primeo Energie. Als Brennstoff sollen vorwiegend Holzschnitzel aus dem Aescher Wald und dem Revier Angenstein Verwendung finden. Die Spitzenlast wird durch einen Ölkessel abgefangen.

    Insgesamt betrage die geplante Wärmeerzeugung rund 16 Gigawattstunden, schreibt Primeo Energie. Dem Unternehmen zufolge wird der Anteil erneuerbarer Energie an der Wärmeproduktion bei über 80 Prozent liegen. Damit liessen sich jährlich mehr als 3000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.

    Das Baugesuch für den Verbund soll noch Ende dieses Jahres eingereicht werden. Erste Wärmelieferungen könnten mit Beginn der Heizperiode 23/24 realisiert werden, schreibt Primeo Energie. Interessierte Liegenschaftsbesitzer können einen Anschluss bereits aufgleisen.

  • Kantonsspital Baden installiert Solarstromanlage

    Kantonsspital Baden installiert Solarstromanlage

    Das Kantonsspital Baden (KSB) setzt auf erneuerbare Energie und hat deshalb Solarstromanlagen zur Eigenversorgung anbringen lassen. Auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern sind auf den Dächern des Parkhauses und der Heizzentrale und auch an der Fassade des Heizungsgebäudes Solarpaneele installiert worden. Die neuen Solarstromerzeuger bringen laut Medienmitteilungdes KSB eine Leistung von zusammen 375 Megawattstunden an Strom. Das entspricht 3 Prozent des Strombedarfs des KSB. An das Netz zur Stromversorgung des Kantonsspitals sollen die neuen Solaranlagen Ende dieses Monats angeschlossen werden.

    Zu dem Solarprojekt wird Cristoffel Schwarz, der leitende Manager (COO) des KSB, zitiert: „Die Flächen auf dem Parkhaus P2 und dem Heizwerk sind für die Produktion von Solarstrom geradezu prädestiniert. Deshalb haben wir uns zu dieser Investition entschlossen. Das KSB wird somit selbst zu einem kleinen Kraftwerk.“