Schlagwort: Henz-Areal

  • Innovatives Quartier auf dem Henz-Areal

    Innovatives Quartier auf dem Henz-Areal

    Beim Bahnhof Suhr Süd entsteht ein innovatives Quartier, das Wohnen und Arbeiten vereint. Dafür wird das Areal Henz – der frühere Standort des gleichnamigen Stahlhandelsunternehmens – komplett umgewandelt. Hier entstehen Eigentums- und Mietwohnungen, in denen sich teils die Möbel auf Knopfdruck verschieben lassen. Die vier- bis zwölfgeschossigen Bauten zeichnen sich unter anderem durch offene Höfe aus. Das neue Quartier schliesst im Norden an das urbane Bahnhofsquartier an. Im Süden gelingt laut der mit dem Projekt beauftragten SSA Architekten AG der «massstäbliche Übergang zu den Bebauungen Helgenfeld und Frohdörfli».
    59 Eigentums- und 143 Mietwohnungen sowie Ateliers und Movements – das sind möblierte Wohnungen mit verschiebbaren Modulen – wie auch Gewerbe-, Gastro- und Dienstleistungsflächen sollen nach der Fertigstellung im Herbst 2023 den Bewohnern einen Treffpunkt für Jung und Alt bieten. Besonders auffallen wird ein 40 Meter hohes Gebäude mit 12 Stockwerken. Hier entstehen auf Flächen von 72 bis 119 Quadratmeter 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen mit Loggias, die zum Verkauf stehen. Im Erdgeschoss sollen ein Restaurant sowie mindestens zwei
    Dienstleistungsbetriebe angesiedelt
    werden.

    Das Gartenhaus umfasst vier Stockwerke. Die Eigentumswohnungen sind als 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen projektiert. Mit Wohnflächen von 68 bis 129  m2, Loggias, Terrassen oder Gartensitzplätzen sind die grösseren Wohnungen insbesondere für Familien geeignet. Das sogenannte Hofgebäude sieht 15 Eigentumswohnungen vor. Entlang der Gränicherstrasse und der Bernstrasse West entstehen zwei weitere Gebäude mit Mietwohnungen und Ateliers.

    Ein öffentlicher Platz mit Café und Spielplatz sowie verschiedene Freiräume verbinden über ein Wegnetz das Areal mit den umliegenden Quartieren. Zusätzlichen Aussenraum bietet das Grundstück an der Südwestecke des Areals. Hier wird auf der anderen Strassenseite, eine zum Henz-Areal gehörende Grünfläche mit Spielplatz und Pavillon errichtet. In den Erdgeschossen der Gebäude sind verschiedene Gewerbe- und Dienstleistungsflächen geplant. Diese Nutzungen sollen das Quartier beleben und bereichern. Die Atelierflächen lassen flexible Nutzungen von Wohnen und Arbeiten zu.

    Die nachhaltige Energiestrategie umfasst die Versorgung durch Fernwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage Buchs. Die Energie für die sanfte Kühlung der Wohnungen im Hochhaus wird solar erzeugt. Photovoltaikanlagen auf dem Areal generieren einen Teil des Haushaltsstroms. Die Einstellhalle ist mit einer Ladeinfrastruktur für E-Bikes und Elektroautos ausgerüstet.

    Eigentumswohnungen können online von ihren künftigen Bewohnern konfiguriert werden. Auch die Besichtigung der zukünftigen eigenen vier Wände ist schon jetzt dank Virtual Reality (VR) möglich. Die Halter AG verzeichnet laufend Buchungen für dieses Angebot: «Die Kunden sind begeistert, wie gut sie sich die Räumlichkeiten und insbesondere die Aussicht sowie die Raumhöhe von 2,60 bis 2,80 Meter vorstellen können», sagt Agathe Siffrin von der Primus Property AG, die sich für die Halter AG um den Verkauf kümmert. «Die Kombination aus VR, Konfigurator und Showroom ist die optimale Lösung, um Wohnungen zu zeigen, die erst in rund zwei Jahren bezugsbereit sein werden», führt sie weiter aus. Stand heute sind bereits über 50 Prozent der Eigentumswohnungen reserviert. Die Vermietung startet nächstes Jahr. Interessierte können sich via Webseite kostenlos zur ein- bis zweistündigen VR- und Beratungs-Tour anmelden.

  • Die Überbauung auf dem Henz-Areal wird realisiert

    Die Überbauung auf dem Henz-Areal wird realisiert

    Auf dem Henz-Areal in Suhr entsteht ein neues Quartier mit regionaler Ausstrahlung, das Wohnen, Dienstleistungsflächen und Büronutzung vereint. Das heute geschlossene Industrieareal schafft zukünftig ein Bindeglied zwischen Bahnhof und Suhr Süd. Die zwischen den Gebäuden geplanten Freiräume mit öffentlichen Wegen und kleinen Plätzen vernetzen das Areal mit den umliegenden Quartieren. Der Gestaltungsplan teilt das Areal in vier Baubereiche ein: Bereich A mit einem Hochhaus und die Bereiche B, C1 und C2 mit Mehrfamilienhäusern, die sich an der Gebäudehöhe der umliegenden Bauten orientieren. Weiter umfasst der Perimeter einen Quartierspielplatz mit einem Pavillon. Das Hochhaus mit rund vierzig Metern Höhe markiert dabei einen stadträumlichen Akzent für die Umwandlung des Areals. Viel Wert legt die Gemeinde im Gestaltungsplan auf die Aussenräume, die grundsätzlich in vier Typologien gegliedert werden: Öffentlicher Platz, Spiel- und Aufenthaltsbereiche, Vorzonen und Innenhöfe. Die Aussenräume müssen eine hohe Aufenthaltsqualität und Durchlässigkeit aufweisen und naturnah mit einheimischen und standortgerechten Pflanzen gestaltet werden. Läuft alles nach Plan, soll die Überbauung 2023 fertiggestellt werden. ■