Schlagwort: Hightech

  • Innovation Park Ticino strategisches Zukunftsprojekt

    Innovation Park Ticino strategisches Zukunftsprojekt

    Der Switzerland Innovation Park Ticino wird sich auf einer 25’000 Quadratmeter grossen Fläche mitten im neuen Quartier ansiedeln. Die Nähe zum Bahnhof Bellinzona und die hervorragende Anbindung an die Wirtschaftszentren Zürich und Mailand machen den Standort besonders attraktiv. Im Zentrum des Quartiers wird die historische «Kathedrale» der ehemaligen Werkstätten bewahrt und als Wahrzeichen der industriellen Vergangenheit in das moderne Stadtbild integriert. 

    Förderung von Forschung und Entwicklung 
    Der Innovationspark wird zum Dreh- und Angelpunkt für hochmoderne Forschungsprojekte und Unternehmenskooperationen. Geplant sind Kompetenzzentren für Drohnentechnologie, Life Sciences und Lifestyle-Tech. Diese sollen die Innovationskraft der Region stärken und die Zusammenarbeit zwischen Start-ups, etablierten Unternehmen und akademischen Einrichtungen intensivieren. Das Life Sciences Competence Center beispielsweise wird neue Wege in der Biotechnologie erschliessen und an tierversuchsfreien Arzneimitteltests arbeiten. 

    Ein strategisches Gemeinschaftsprojekt 
    Die Finanzierung erfolgt durch eine breite Partnerschaft aus öffentlichen und privaten Akteuren, darunter der Kanton, die BancaStato, Industrie- und Wirtschaftsverbände sowie renommierte Hochschulen wie die Università della Svizzera italiana (USI) und die Fachhochschule SUPSI. Die Switzerland Innovation Park Ticino SA wurde als gemeinnützige Organisation gegründet und wird die Entwicklung des Parks leiten. 

    Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung des Tessins 
    Mit der offiziellen Anerkennung durch das nationale Innovationsnetzwerk Switzerland Innovation wird der Standort Ticino eng mit dem Innovationspark Zürich vernetzt. Diese Zusammenarbeit soll Synergien zwischen den beiden Regionen schaffen und den Wissensaustausch zwischen Forschung und Industrie fördern. Die Verbindung zum MIND Milano Innovation District unterstreicht die internationale Ausrichtung des Projekts und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Tessins als Hightech-Standort. 

    Die Staatsräte Christian Vitta und Marina Carobbio Guscetti betonen die strategische Bedeutung des Innovationsparks für das Tessin. Für den Wirtschaftsstandort Tessin ist der Innovationspark ein strategisches Projekt für die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons. Ziel ist es, die Region als Innovationshub zu etablieren, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und Investitionen anzuziehen. Der Switzerland Innovation Park Ticino wird somit zu einem zentralen Motor der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung der Region und festigt die Position des Tessins als bedeutender Akteur im schweizerischen Innovationsökosystem.

  • TLD Photonics mietet High-Tech-Werkstatt im Park Inovaare

    TLD Photonics mietet High-Tech-Werkstatt im Park Inovaare

    TLD Photonics aus Wettingen mietet für 2024 eine High-Tech-Werkstatt im Park Innovaare in Villigen an. Das auf High-End-Laser und andere optische Systeme für Industrie und Forschung spezialisierte Jungunternehmen wird an dem hochmodernen Campus für innovative Forschung und Entwicklung einen sogenannten Makerspace für weniger empfindliche Prozesse nutzen, informiert die innovAARE AG in einer Mitteilung. Für TLD Photonics war neben üblichen Einrichtungen eines Innovation Hubs auch die Nähe zum Paul Scherrer Institut ausschlaggebend bei der Wahl des Standorts.

    „Der Park Innovaare ist die passende Schnittstelle, indem er Industrie und Akademie vernetzt und so die Realisierung von Projekten auf beiden Seiten fördert“, wird Bojan Resan, CTO und Mitbegründer von TLD Photonics, in der Mitteilung zitiert. „Der Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft eröffnet zudem strategische Partnerschaften und den Zugang zu potenziellen Kunden.“ TLD Photonics wurde 2019 als Ausgründung der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Berner Fachhochschule eingerichtet.

  • Venture Kick fördert irmos technologies mit 150’000 Franken

    Venture Kick fördert irmos technologies mit 150’000 Franken

    Irmos technologies erhält von Venture Kick finanzielle Unterstützung in Höhe von 150’000 Franken. Das aus Forschungszentren der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hervorgegangene Start-up hat eine Plattform entwickelt, mit der über Sensoren und intelligente Algorithmen Vibrationen etwa von Verkehr, Wind, Bauarbeiten und seismischen Ereignissen in strukturelle Zustandsdaten umgewandelt werden. Auf diese Weise soll die strukturelle Integrität von Bauwerken in Echtzeit überwacht werden.

    Laut einer Medienmitteilung von Venture Kick ist eine stärkere Kontrolle von Gebäuden und Brücken erforderlich, weil 50 Prozent der 1,1 Millionen Schweizer Gebäude ihre geplante Lebensdauer überschritten haben. Irmos technologies hat die Plattform den Angaben zufolge bereits bei mehreren Pilotprojekten eingesetzt, etwa im offiziellen Gästehaus der Schweizer Eidgenossenschaft, dem Bellevue Palace in Bern, und im Kantonsspital Glarus. Mit dem Bundesamt für Strassen ist ein langfristiges Überwachungsprojekt vereinbart.

    Das Jungunternehmen plant, die Mittel von Venture Kick in den Ausbau der Marktpräsenz in der Schweiz und die Entwicklung des Geschäftsplans für sein internationales Wachstum im Jahr 2024 zu investieren. Angesichts der schweren Schäden, die das Erdbeben im Februar in der Türkei mit über 30‘000 menschlichen Opfern und 10’000 zerstörten Gebäuden angerichtet hat, ist laut irmos ein Frühwarnsystem in der Schweiz dringend erforderlich. Das Marktvolumen für dessen Nutzung wird hier auf jährlich 100 Millionen Franken geschätzt.

    „Wenn unser Start-up ein Segelboot ist, dann war Venture Kick buchstäblich der Wind und der Kompass für unsere unternehmerische Reise“, wird Panagiotis Martakis, Geschäftsführer von irmos technologies, in der Mitteilung zitiert. „Neben der massiven finanziellen Unterstützung haben die Coaching-Kicks und das Netzwerk von Investoren und Branchenexperten unsere Forschungsidee in ein wertvolles kommerzielles Angebot verwandelt.“

  • Infotech errichtet Neubau in Grenchen

    Infotech errichtet Neubau in Grenchen

    Infotech Automation zieht von Solothurn nach Grenchen. Der Landkauf für einen grossen Neubau im neuen Industriepark an der Lebernstrasse ist vor wenigen Tagen erfolgt, die Baubewilligung liegt vor. Am 5. April beginnen die Bauarbeiten. In eineinhalb bis zwei Jahren sollen sie abgeschlossen sein. Darüber informiert das Unternehmen mittels eines Artikels im „Grenchner Tagblatt“ der „Solothurner Zeitung“, den es auf seiner Internetseite publiziert hat.

    Infotech konstruiert, produziert und implementiert hochautomatisierte Produktionsanlagen, vor allem für die Herstellung von Halbleiter-Leistungselektronik. Dafür werden am neuen Standort statt der bisherigen 4400 Quadratmeter neu auf drei Geschossen 9600 Quadratmeter Büro- und Produktionsfläche zur Verfügung stehen.

    Die Firma, die als sogenannter Hidden Champion gilt und kontinuierlich wächst, könnte später sogar noch ein Geschoss daraufsetzen. Der von den Solothurner SSM Architekten geplante Bau wird den Angaben zufolge grösstenteils verglast sein. Das Material regelt seine Lichtdurchlässigkeit selbst. Geheizt und gekühlt wird mit Erdsonden, die per Photovoltaik auf dem Dach gespeist werden.

    Das Erfolgsrezept des kontinuierlich wachsenden Unternehmens besteht laut seinem Mitgründer, CEO und Aktionär Ernest Fischer in Qualität, Innovation, Support und ausnahmslos kundenspezifischen Entwicklungen: „Die Erwartungen der Kunden müssen in jeder Hinsicht übertroffen werden. Wir sind bei Offerten meist am teuersten und doch bleiben unsere Kunden uns treu.“ Personal werde für alle Abteilungen gesucht.

  • Leica Geosystems vereinfacht Erkennung vergrabener Kabel

    Leica Geosystems vereinfacht Erkennung vergrabener Kabel

    Leica Geosystems aus der St.GallenBodenseeArea hat seine neueste Lösung für Fachleute aus der Versorgungs- und Tiefbauindustrie präsentiert. Sie hilft den Mitarbeitenden auf Baustellen, vergrabene Versorgungsleitungen vor dem Aushub aufzuspüren. Für ihre Sicherheit sei das von grösster Bedeutung, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens.

    Diese neue Lösung von Leica Geosystems besteht aus dem intelligenten Ortungsgerät Leica DD175 und dem Signalgeber Leica DA175. Sie ergänzen die bestehende Leica DD100-Serie und können mit einer speziellen Software verbunden werden. Damit sei in Echtzeit eine stabile Datenübertragung ins Büro möglich. Die Datenprotokollierungs- und GPS-Funktionen des Ortungsgeräts lassen Verantwortliche sehen, wie und wo die Geräte eingesetzt werden.

    „Die fortschrittlichen automatischen Steuerungen des neuen Leica DD175 verringern die Wahrscheinlichkeit menschlicher Fehler auch bei weniger erfahrenen Fachleuten“, wird Federico Bertolucci, GPR Product Manager bei dem Leica-Mutterkonzern Hexagon, zitiert. Dadurch ermöglichten sie „eine einfachere und effizientere Ortung von Kabeln und Rohren“ und gewährten mehr Sicherheit am Arbeitsplatz.

  • Holzbau für die Gesundheit

    Holzbau für die Gesundheit

    Das Projekt Aarhus ist ein schönes Beispiel, wie komplexe Anforderungen an Gebäude in Holz realisiert werden können. Durch die kompakte Form und pro Geschoss identische Grundrisse kann der Holzbau seine Wettbewerbsfähigkeit ausspielen. Die Anforderungen an den Brandschutz konnten dabei klug erfüllt werden. Das behagliche Klima des Holzbaus sowie die Sichtflächen in Holz entfalten eine angenehme sowie natürliche und gesundheitsfördernde Wirkung. Das Know-how konnte die Renggli AG als Totalunternehmung inkl. Architekturleistungen, Holzbauengineering und Holzbau bieten.

    Herausforderung Brandschutz
    Das Bewohnergebäude ist in der Nutzung einem Beherbergungsbetrieb zuzuordnen. Hieraus ergeben sich hohe Anforderungen bei der Materialisierung. Aufgrund des Wirtschaftlichkeitsvergleichs entschied man sich für das Löschanlagenkonzept, bei dem eine Sprinkleranlage eingebaut wird. Diese bietet den Vorteil, den Brand frühzeitig zu detektieren und umgehend zu intervenieren.

    Herausforderung Holzbau-Statik
    Der statische Nachweis für das Gebäude stellte bei der Planung eine Herausforderung dar. Doch strukturiertes Vorgehen und Schnittstellenregelungen zwischen dem Massivbau für das Untergeschoss und dem Holzbau erleichterte das Vorgehen. Da es sich um einen reinen Holzbau handelt, muss das Abtragen der vertikalen Lasten ab der Bodenplatte sich selbst aussteifen. Die Ermittlung der Belastung erfolgt mit einer dreidimensionalen Betrachtung des Gebäudes. Dadurch können die Geometrie sowie die exzentrischen Lasteinwirkungen nachvollziehbar untersucht werden. Auch lassen sich die Steifigkeiten abhängig von den Wandaufbauten und Verbindungmitteln ermitteln und im 3D-Modell korrekt betrachten.

    Herausforderung spezielle Verbindung
    Um die aus den horizontalen Einwirkungen resultierenden Zug- und Druckkräfte von Geschoss zu Geschoss übertragen zu können, wurde eine besondere Verbindung eingesetzt: Die vierschnittige Holz-Holz-Verbindung ist in der Lage, die Normalkräfte sicher zu übertragen.

    Herausforderung Gesundheit
    Die wohltuende Wirkung von Holz auf die menschliche Psyche ist bekannt. Dass Holz, ein gesunder Hightech-Werkstoff mit einem grossen Potenzial ist, ist weniger bekannt. Dieses lebendige Material dünstet natürliche Verbindungen aus. Die meisten Menschen empfinden diesen als wohltuenden Geruch. Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann hat in einer Langzeitstudie festgestellt, dass keine gesundheitlichen Risiken bestehen. Herr Prof. Moser bestätigt in einer weiteren Studie, dass Massivholz als «Umfeldmaterial» die Regenerationsfähigkeit und die parasympathische Komponente der Herz-Kreislauf-Regulation stärkt. Holz beugt also Herz-Kreislauf- und stressbedingten Erkrankungen vor, die immer mehr zunehmen.

    Beitragsbild: 3D-Modell zum Nachweis der horizontalen Auslenkung. Die Auslenkung ist mehrfach vergrössert dargestellt.