Schlagwort: Hilti

  • Hilti will 4PS Gruppe übernehmen

    Hilti will 4PS Gruppe übernehmen

    Die Hilti Gruppe strebt die Übernahme der 4PS Gruppe an. Das niederländische Unternehmen mit Sitz in Ede und Niederlassungen in Grossbritannien, Belgien und Deutschland ist auf Software für Geschäftsprozesse in der Baubranche spezialisiert, informiert Hilti in einer entsprechenden Mitteilung. Ihr zufolge ist die Akquisition noch von der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden abhängig. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    „Als Unternehmen, das eng mit seinen Kunden zusammenarbeitet und den Fokus darauf legt, die digitale Transformation der Bauindustrie voranzutreiben, passt die 4PS Gruppe perfekt zu Hilti“, wird Thomas Hillbrand, Mitglied der Hilti Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. „Wir teilen die Überzeugung, dass optimierte Geschäftsprozesse enormes Produktivitätspotenzial für die Bauindustrie bieten.“ Das entsprechende Angebot von 4PS soll das Softwareangebot von Hilti für Betriebsmittelverwaltung und Baustellenmanagement ergänzen.

    Die Software 4PS Construct des Unternehmens basiert auf Microsoft Dynamics 365 Business Central und stellt Funktionen für die Verwaltung von Bauprojekten zur Verfügung. Bauunternehmen können damit ihre Rentabilität kontrollieren sowie den Einsatz von Ressourcen planen und steuern. „Durch die Integration unserer Dienstleistungen und Cloud-Lösungen in das Portfolio von Hilti werden wir ein noch stärkerer Digitalisierungspartner für die Bauindustrie“, erklärt Paula Middelkoop, Director Product & Development bei der 4PS Gruppe. Die rund 350 Mitarbeitenden einschliesslich des Managements von 4PS sollen dem Unternehmen auch unter dem Dach der Hilti Gruppe erhalten bleiben.

  • Hilti will Transformation in der Bauindustrie führen

    Hilti will Transformation in der Bauindustrie führen

    Hilti hat zum Jahresbeginn 2023 ihre neue Strategie Lead 2030 eingeführt, informiert die weltweit aktive Unternehmensgruppe für Werkzeugherstellung mit Sitz in Schaan in einer Mitteilung. Sie soll Hilti in den Stand versetzen, die Transformation in der Bauindustrie anführen zu können. Dazu investiert die Unternehmensgruppe kontinuierlich in Produktinnovationen.

    Bereits im Geschäftsjahr 2022 hat Hilti die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahresvergleich um 17,2 Prozent auf 437 Millionen Franken angehoben. Im selben Jahr hat der Werkzeughersteller zudem „die umfangreichste Produkteinführung der Unternehmensgeschichte“ getätigt, heisst es in der Mitteilung. Konkret wurde die neue Akku-Plattform Nuron mit mehr als 70 Geräten auf den Markt gebracht.

    Die höheren Investitionen haben im Verbund mit gestiegenen Kosten und dem starken Franken die Gewinne von Hilti negativ beeinflusst. Mit 731 Millionen fiel der Betriebsgewinn 2022 um 13,7 Prozent geringer als im Vorjahr aus. Der Reingewinn sank gleichzeitig um 16,3 Prozent auf 565 Millionen Franken. Die weltweit erwirtschafteten Umsätze legten hingegen um 10,0 Prozent in Lokalwährungen auf 6,35 Milliarden Franken zu.

    „2022 war ein herausforderndes Jahr, das zwangsläufig seine Spuren in unserer Profitabilität hinterlassen hat“, wird CEO Jahangir Doongaji in der Mitteilung zitiert. „Dennoch haben wir unser Wachstumsziel in Lokalwährungen erreicht und weiter massiv in die Zukunft unseres Unternehmens investiert.“

  • Hilti erhält Auszeichnung als attraktiver Arbeitgeber

    Hilti erhält Auszeichnung als attraktiver Arbeitgeber

    Hilti hat zum siebten Mal die Great Place to Work-Auszeichnung erhalten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Für die Bewertung waren demnach eine repräsentative anonyme Mitarbeiterbefragung und Analysen der Personalarbeit des Unternehmens ausschlaggebend. Die Perspektive der Belegschaft sei zu zwei Dritteln eingeflossen.

    Die Beurteilung gemäss Great Place to Work liefert Aussagen über die Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzkultur des Unternehmens. Ein exzellenter und zukunftsorientierter Arbeitsplatz gemäss der Kriterien des internationalen Forschungs- und Beratungsinstituts zeichne sich aus durch Vertrauen zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften, nachhaltige Wertschöpfung, Effektivität der Führung, gelebte Werte, das Engagement und die Motivation der Mitarbeitenden zu Innovationen sowie das Ausmass, in dem die Teammitglieder ihr Potenzial ausschöpfen können.

    Gemäss Philip Janssen, Head of Headquarters Human Resources bei Hilti, würden 91 Prozent der Mitarbeitenden ihren Freunden und Verwandten Hilti als grossartigen Arbeitgeber weiterempfehlen. „Uns als Personalabteilung zeigt es, dass unsere Bemühungen, eine mitarbeiter- und leistungsorientierte Unternehmenskultur zu fördern, für unsere Teammitglieder sichtbar und wichtig sind.“

    Der Liechtensteiner Anbieter von Maschinen, Produkten, Dienstleistungen und Software für die Baubranche hat zudem den Benefits Award von Swibeco erhalten, der für Zusatzleistungen eines Unternehmens vergeben wird.

  • Hilti kauft Software-Firma Fieldwire in den USA

    Hilti kauft Software-Firma Fieldwire in den USA

    Die Schaaner Unternehmensgruppe Hilti übernimmt für 300 Millionen Dollar das amerikanische Tech-Unternehmen Fieldwire. Darüber haben beide Firmen eine Vereinbarung getroffen, heisst es in einer Medienmitteilung. Ziel der Akquisition sei es, eine führende digitale Plattform für Baustellenmanagement zu entwickeln. Fieldwire bietet seit Firmengründung im Jahr 2013 eine Plattform an, die inzwischen auf mehr als 1 Million Baustellen zum Einsatz kommt.

    „Diese Akquisition erweitert unser Software-Portfolio und ist ein nächster logischer Schritt in Richtung unserer Vision, der führende Digitalisierungspartner für unsere Kunden zu werden“, wird Christoph Loos, CEO der Hilti-Gruppe, in der Medienmitteilung zitiert. Hilti wolle weiter in die Plattform investieren, um marktführend im Bereich Bauprojektmanagement-Software zu werden.

    Dazu gehöre auch, alle Mitarbeitenden von Fieldwire zu übernehmen und darüber hinaus neue einzustellen. Ebenso sollen die beiden Firmengründer Yves Frinault und Javed Singha auch weiterhin das Unternehmen führen.

    Der Werkzeughersteller hatte bereits 2017 in das amerikanische Start-up im Zuge einer Finanzierungsrunde investiert und die Entwicklung von Fieldwire seither begleitet. Somit bestehe bereits eine enge Partnerschaft.

    „Mit Hilti haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte teilt und es uns gleichzeitig ermöglicht, unsere Produktentwicklung für unsere Kunden in unseren bestehenden und neuen Märkten zu beschleunigen. Wir freuen uns sehr, Teil der Hilti Gruppe zu werden“, wird Yves Frinault, CEO von Fieldwire, in der Medienmitteilung zitiert. Der Abschluss der Übernahme wird für das vierte Quartal dieses Jahres erwartet.