Schlagwort: Holzkonstruktion

  • CO2-neutrales Gewerbegebäude mit Rampe und Dachgarten

    CO2-neutrales Gewerbegebäude mit Rampe und Dachgarten

    Felix Partner Architektur und Design aus Zürich haben zum Baustart ihres Projekts Green Spin in Winterthur die ersten demontierten Bauteile des früheren Stewi-Hauptsitzes in Winterthur-Grüze zur Wiederverwertung symbolisch an deren Abnehmer übergeben. Denn die meisten Abbruchteile landen laut einer Medienmitteilung nicht auf der Deponie, sondern werden in anderen Bauten wiederverwendet. Ebenso werde der Abrissbeton geschreddert und zur Herstellung von Recycling-Beton genutzt.

    An gleicher Stelle wird ein Dienstleistungsgebäude für gewerbliche Mieter entstehen. Einziehen sollen ab Spätsommer 2027 Unternehmen, die auch selbst den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit legen.

    Der Rohbau ist als CO2-neutrale Holzkonstruktion geplant. Ausserdem werden ein begrünter Innenhof sowie ein Dachgarten realisiert. Photovoltaikmodule an den Fassaden und Windräder liefern ökologischen Strom, geheizt wird mit Erdwärme. Das Gebäude soll nach dem internationalen Nachhaltigkeitsstandard BREEAM zertifiziert werden.

    Herzstück ist eine bis zu sechs Meter breite und sanft um den Innenhof herum ansteigende Rampe. Sie erschliesst die Mietflächen auf allen Ebenen, auch mit dem Velo. Ergänzt werden die Flächen für Gewerbe, Büros, Produktion oder Sport durch Gastronomiebetriebe sowie einzelne Detailhandelsgeschäfte.

    «Ich hoffe, dieses Projekt inspiriert andere, ebenfalls gross zu denken und mutig zu handeln», habe FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt in seiner Ansprache anlässlich des Baustarts gesagt. Der Winterthurer Stadtbaumeister Jens Andersen habe betont, das Projekt «passt bestens zu unserer Strategie einer nachhaltigen Stadtentwicklung».

  • «Little Marcel» führt Boudrys Strassenmeisterei in eine neue Ära

    «Little Marcel» führt Boudrys Strassenmeisterei in eine neue Ära

    Im Juni letzten Jahres hat der Kanton Neuenburg einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben, um innovative Lösungen für die dringend notwendige Erweiterung und Sanierung des Strassenbauzentrums in Boudry zu finden. Ziel der anspruchsvollen Suche war es, eine zukunftsfähige Infrastruktur zu schaffen, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz gerecht wird. Aus vierzehn Bewerbungen überzeugte das Projekt „Little Marcel“ von Julien Dubois Architectes SA aus La Chaux-de-Fonds die Jury und belegte den ersten Platz.

    Das Siegerprojekt besticht durch seinen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl auf architektonische Qualität als auch auf funktionale Exzellenz setzt. Die geplante Erweiterung umfasst neben der Sanierung des bestehenden Gebäudes auch die Errichtung von Neubauten, die eine optimale Nutzung des Grundstücks ermöglichen. Besonders hervorzuheben ist das nachhaltige Konzept, das durch die Integration von Solarmodulen und die Verwendung von Holzkonstruktionen das Umweltengagement des Projekts unterstreicht.

    Die Realisierung von „Little Marcel“ verspricht eine Verbesserung der Arbeitsabläufe bei gleichzeitiger Steigerung der landschaftlichen und architektonischen Qualität des Geländes. Die gezielte Erweiterung der Werkstattgebäude und die Schaffung eines grosszügigen Innenhofes dienen der Optimierung der Logistik und fördern die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden.

    Mit einem geplanten Budget von 12 Millionen Franken für den Gesamtleistungswettbewerb und weiteren 1,5 Millionen Franken für die Verlegung von Wirtschaftsgebäuden legt der Regierungsrat den Grundstein für eine moderne und zukunftsgerichtete Infrastruktur. Die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge gibt der Bevölkerung Einblick in die visionären Pläne für den Werkhof Boudry.

    Dieses Projekt markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Strassenunterhalts in der Region und setzt neue Massstäbe in Bezug auf Nachhaltigkeit und Effizienz im Strassenunterhalt des Kantons Bern. Mit Spannung wird die Weiterentwicklung und Verfeinerung des Siegerprojektes im Hinblick auf eine zukünftige Baukreditbeantragung erwartet.

  • Optisol weiht neuen Firmensitz ein

    Optisol weiht neuen Firmensitz ein

    Optisol hat die grösste Holzkonstruktion im Wallis erstellt und dieser Tage eingeweiht. Der Neubau des Firmensitzes für das Unternehmen der Migros-Tochter Micarna war notwendig geworden, weil der Hersteller hochwertiger organischer und organisch-mineralischer Dünger aus dem Überschwemmungsgebiet der Rhonekorrektur umsiedeln musste. Das Gebäude am neuen Standort in Vétroz spiegele das starke Engagement der Migros für Nachhaltigkeit wider, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dessen Fassade besteht aus Walliser Lärchenholz. Neueste Technologien sollen die Luft vor ihrer Freisetzung in die Atmosphäre unter anderem von Staub, Gerüchen und Ammoniak reinigen. So würden die Normen des Luftreinhaltegesetzes erfüllt. Der Trockner für die Einstreu aus der Geflügelzucht werde durch das auf dem Nachbargrundstück installierte Holzheizkraftwerk versorgt. Dieses Fernwärmesystem senke auch die CO2-Emissionen.

    Zudem vermiete die Micarna die Dachfläche an die Oiken-Gruppe. Sie wird dort eine Photovoltaikanlage betreiben. Unter dem Dach seien Nester für Mauersegler und Falken gebaut worden.