Schlagwort: Holzverarbeitung

  • Kuratle Group und Raurica Wald bauen Holzfabrik im Aargau

    Kuratle Group und Raurica Wald bauen Holzfabrik im Aargau

    Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der CPH-Gruppe in Full-Reuenthal soll eine nachhaltige Produktionsstätte für Holzverarbeitung entstehen, informiert die Luzerner Chemie- und Papier-Holding in einer Mitteilung. Sie hat ein entsprechendes Grundstück auf dem von ihr bis 2002 genutzten Areal an die Full Property AG verkauft. Das Unternehmen wird von der holzverarbeitenden Kuratle-Gruppe aus Leibstadt AG und der auf Investitionen in Wald- und Holzwirtschaft spezialisierten Baselbieter Raurica Wald AG gehalten.

    Im neuen Werk soll einheimisches Rundholz unter Einsatz von Energie aus erneuerbaren Quellen zu Bauholz verarbeitet werden. Bisher würden derartige Holzbauwerkstoffe importiert, heisst es in der Mitteilung. „Wir freuen uns, dass auf unserem ehemaligen Betriebsgelände innovative Unternehmen tätig werden, die mit einem nachhaltigen Geschäftskonzept zum Klimaschutz beitragen“, wird Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe, dort zitiert. Auf dem rund 30 Fussballfelder grossen ehemaligen Produktionsstandort von CPH haben sich bereits mehrere  Unternehmen, darunter zwei Recycling-Firmen, angesiedelt.

  • Projekt resurses2025 baut in Graubünden eine Holzindustrie auf  

    Projekt resurses2025 baut in Graubünden eine Holzindustrie auf  

    Das Generationenprojekt resurses2025 zum Aufbau einer modernen Industrie zur Bearbeitung und Veredelung des heimischen Holzes im Kanton Graubünden hat laut einer Medienmitteilung während der Bausaison 2022 konkrete Form angenommen. So sei im Kreis Surses die alte Gemeindesägerei abgerissen und das Gewerbeareal Gravas mit verschiedenen grossen Neubauten erweitert worden. Seit einigen Wochen werden modernste Produktionsanlagen montiert und bereits im Frühjahr 2023 erfolgt die Inbetriebnahme des neuen Werkes, heisst es in der Mitteilung.

    Dies solle zukünftig neues Leben in die stockende Wald- und Sägewerkswirtschaft des Bergkantons bringen. Das komplett digitalisierte Holzverarbeitungszentrum kann laut der Mitteilung bis maximal 70‘000 Kubikmeter Holz einschneiden. In einer ersten Phase sollen 40’000 bis 50’000 Kubikmeter verarbeitet werden. Das Projekt wird von der Uffer Gruppe in Savognin betrieben.

    Mit einer gestärkten Holzkette soll ab 2025 im Kanton Graubünden ausschliesslich einheimisches Holz verarbeitet werden. Dazu sollen mit anderen Unternehmern aus dem Kanton zwei weitere regionale Sägewerke und ein zentrales Holzveredelungswerk realisiert werden. Viele auf Holz spezialisierte Planungsbüros arbeiten weltweit an spektakulären Holzbauprojekten. Diese Dynamik müsse mit modernen und innovativen Halbfabrikaten unterstützt werden. Die sogenannte Zweitveredelung ist der Treiber einer ganzen Branche, heisst es weiter.

    Ein Schritt im Rahmen des 13 Punkte umfassenden Aktionsplans wurde am 6. Dezember mit Inbetriebnahme des Rundholzplatzes in Surses und dem ersten Stammeinschnitt dort vollzogen.

  • Schilliger Holz AG plant neues Werk in Perlen

    Schilliger Holz AG plant neues Werk in Perlen

    Die Schilliger Holz AG aus Küssnacht plant die Realisierung eines neuen Produktionswerks für Holzfaserdämmplatten in Perlen. Dieses soll laut einer Medienmitteilung auf dem Fabrikareal der Perlen Papier AG entstehen. Die CPH-Gruppe, zu der die Perlen Papier AG gehört, werde dafür eine Landfläche von 20’000 Quadratmetern im Baurecht an das Holzverarbeitungsunternehmen abgeben.

    Die Schilliger Holz AG ist eine der Hauptlieferanten von Holzschnitzeln der Perlen Papier AG. Eine ihrer Sägereien ist heute schon direkt neben der Papierfabrik in Perlen angesiedelt. Dank des neuen Werkes werden die beiden Unternehmen noch enger zusammenarbeiten: Die Perlen Papier AG wird das neue Werk mit Strom, Prozessdampf, Frischwasser und vollentsalztem Wasser beliefern. Ausserdem wird sie das anfallende Abwasser in der betriebseigenen Kläranlage aufbereiten.

    „Wir freuen uns, gemeinsam mit Schilliger Holz AG am Standort Perlen Synergien in der industriellen Holzverarbeitung realisieren zu können. Damit wird Perlen zum Zentrum der nachhaltigen Wiederverwertung der wichtigen Ressource Holz in der Schweiz“, wird Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe, in einer Medienmitteilung seines Unternehmens zitiert.

    Laut der Schilliger Holz AG gibt es in der Schweiz „seit längerem keine Dämmplattenproduktion mehr“. Mit der Realisierung des neuen Werks will das Unternehmen daher eine „grosse Lücke in der Schweizer Holzverarbeitungskette“ schliessen. Holzfaserdämmplatten werden beispielsweise zur Wärmedämmung der Aussenhüllflächen von Gebäuden eingesetzt.

    Derzeit befindet sich das Projekt in der Planungsphase. Die Inbetriebnahme ist für 2023 vorgesehen.