Schlagwort: Home Market Price Analysis

  • Zweitwohnungen machen höchsten Preissprung

    Zweitwohnungen machen höchsten Preissprung

    Die Preise von Einfamilienhäusern legten 2021 im Vergleich zum Vorjahr im Mittel um 9 Prozent auf 1,42 Millionen Franken zu. Die Preise von Eigentumswohnungen stiegen im Durchschnitt um 8,3 Prozent auf 0,91 Millionen Franken. Das zeigen die Zahlen der jährlich vom Immobilienmarktplatz Homegate und dem Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) vorgelegten Home Market Price Analysis. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sei dies die höchste Preisdynamik bei Wohneigentum seit zehn Jahren.

    Für Zweitwohnungen stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent. „Bei Erstwohnungen sind die Preissteigerungen schon erstaunlich“, so Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute. „Aber bei Zweitwohnungen ist aufgrund der strikten Angebotsbegrenzung durch die Zweitwohnungsinitiative ein Markt geschaffen worden, der sich hervorragend für Immobilienspekulation eignet.“

    Eigentumswohnungen sind nach wie vor in der Region Zürich am teuersten, Einfamilienhäuser in der Region Genfersee. Der starke Preisanstieg scheine zumindest bei den Einfamilienhäusern zu weniger Verkaufstransaktionen zu führen. Sie sanken um 10 Prozent.

    Auf Gemeindeebene gibt es zwischen den Regionen grosse Unterschiede: Mit dem gleichen Budget von 3,1 Millionen Franken, für das es in Erlenbach ZH ein Haus gab, konnte man in Brugg AG gut sechs Einfamilienhäuser kaufen. Die tiefsten Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen wurden in der Gemeinde Sainte-Croix VD mit 0,28 Millionen Franken bezahlt, die höchsten in Zumikon ZH mit 2,37 Millionen Franken.

  • Eigenheime bleiben gefragt

    Eigenheime bleiben gefragt

    Der Eigenheimmarkt weist auch während der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Rezession Wachstum auf. In den vier liquidesten Marktregionen der Schweiz seien die Preise 2020 im Mittel um 3,7 Prozent auf durchschnittlich 1,3 Millionen Franken gestiegen, erläutert homegate.ch in einer Mitteilung zur aktuellen Home Market Price Analysis. Sie wird von dem digitalen Immobilienmarktplatz aus dem Hause TX Group jährlich in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) erstellt.

    In der Studie werden die Entwicklungen von Kaufpreisen und Transaktionen bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in den Regionen Zürich, Nordwestschweiz, Bern und Genfersee analysiert. Die Preise für Einfamilienhäuser waren dabei im vergangenen Jahr in allen vier Marktregionen gestiegen, wird in der Mitteilung erläutert. In der Region Genfersee wurde mit 4,1 Prozent der deutlichste Preisanstieg beobachtet. Am geringsten legten die Preise mit 1,6 Prozent in der Region Zürich zu. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Einfamilienhäuser legte im Jahresvergleich um 3,1 Prozent zu.

    Bei den Eigentumswohnungen machten die Analysten in drei der vier untersuchten Regionen Preisanstiege zwischen 3 und 4 Prozent aus. In der Region Genfersee gingen die Preise im Jahresvergleich hingegen um 2 Prozent zurück. Im Durchschnitt zogen die Preise für Eigentumswohnungen im Berichtsjahr um 0,5 Prozent auf 850’000 Franken an. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Eigentumswohnungen legte 2020 um 2 Prozent zu.

    In Krisenzeiten sei die Flucht in Sachwerte nicht Neues, wird Peter Ilg in der Mitteilung zitiert. Der „anhaltende Boom“ während der pandemiebedingten Rezession sei für ihn aber „erstaunlich“, meint der Leiter des Swiss Real Estate Instituts.  Als Hintergrund der aktuellen Entwicklungen führt Ilg zum einen die voraussichtlich auch langfristig niedrigen Zinsen an. Zum anderen sei „Wohnen in den Zeiten von Corona wichtiger geworden“.