Schlagwort: Homeoffice

  • Hybrid ist die neue Normalität

    Hybrid ist die neue Normalität

    77 Prozent der Schweizer Unternehmen setzen heute auf hybride Arbeitsmodelle. Das ist mehr als doppelt so viel wie vor der Pandemie. In Deutschland bieten 79 Prozent der Unternehmen hybrides Arbeiten an, der Anteil der Beschäftigten mit Homeoffice pendelt stabil zwischen 23 und 24 Prozent. Gleichzeitig zeigt die Analyse von Stellenanzeigen, einem zuverlässigen Seismografen für mittelfristige Unternehmensentscheidungen, dass hybrides Arbeiten seit 2023 konstant in rund 20 Prozent der deutschen und 15 Prozent der Schweizer Ausschreibungen als Arbeitsmodell kommuniziert wird.

    Rekalibrierung, keine Kapitulation
    Ja, die durchschnittliche Homeoffice-Zeit ist leicht gesunken. In der Schweiz von 1,36 auf 1,15 Tage pro Woche, in Deutschland von 1,0 auf 0,85 Tage. Wer darin das Ende der Flexibilisierung sieht, liest die Daten falsch. Nur 4 bis 5 Prozent der deutschen Unternehmen erwägen, das Homeoffice vollständig abzuschaffen. 74 Prozent planen, hybride Modelle beizubehalten, 11 Prozent wollen die Flexibilität sogar ausweiten. Unternehmerisches Denken justieren, es dreht nicht zurück.

    Das Büro neu denken
    Die eigentliche Frage lautet nicht, wie viele Tage jemand im Büro verbringt. Sie lautet, warum jemand ins Büro kommen soll. 75 Prozent der Mitarbeitenden sehen das Büro als besseren Ort für sozialen Austausch, 58 Prozent für Networking und Karrierepflege, 49 Prozent für kreative Interaktion. Das Büro wandelt sich vom Pflichtort zum Anlaufpunkt für das, was remote nicht funktioniert. CBRE spricht vom «Office als Attraktor», ein Ort, der einen erlebbaren Mehrwert bieten muss, um die Anreise zu rechtfertigen. Global hat sich die Büroauslastung inzwischen auf 53 Prozent erholt, dem höchsten Wert seit März 2020.

    Was Unternehmen jetzt tun müssen
    Die Daten sind klar, die Handlungsfelder auch. 72 Prozent der befragten Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, die Büroraumnutzung zu verbessern. 66 Prozent wollen das Office-Erlebnis nachhaltig steigern. Sprich, Flächen die Zusammenarbeit ermöglichen statt verhindern. Konzepte, die Teamtage sinnvoll gestalten und eine Unternehmenskultur, die Präsenz nicht erzwingt, sondern attraktiv macht. Wer das Büro als blosses Kostenproblem betrachtet, verpasst die eigentliche strategische Frage. Welchen Wert schafft es für Mensch und Organisation?

    Flexibilität als Wettbewerbsfaktor
    Hybrides Arbeiten ist längst mehr als ein HR-Thema. Es ist ein Faktor im Kampf um Fachkräfte. Unternehmen, die Flexibilität glaubwürdig leben, haben im Recruiting einen messbaren Vorteil. Die ISG-Studie zur Zukunft des Arbeitsplatzes Schweiz zeigt, Employee Experience ist zum zentralen Hebel geworden, von der Zusammenarbeit über das Onboarding bis zur Raumverfügbarkeit. Hybrides Arbeiten ist das neue Normal und wer es jetzt strategisch gestaltet, positioniert sich als Arbeitgeber der Zukunft.

  • Eigentumswohnung verkaufen? In der Agglomeration top, auf dem Land Geduld

    Eigentumswohnung verkaufen? In der Agglomeration top, auf dem Land Geduld

    Die neueste Ausgabe der Online Home Market Analysis der Immobilienportale Homegate und ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute (SwissREI) analysiert die Inseratedaten von Eigentumswohnungen für das Jahr 2022. Die ausgewerteten Inserate stammen von mehreren grossen Immobilienportalen der Schweiz und umfassen damit die Mehrheit aller Online-Inserate für den Untersuchungszeitraum.

    Anzahl und Laufzeit von Inseraten geht zurück
    Während die Inseratedauer von Eigentumswohnungen während der Covid19-Pandemie auf über 80 Tagen verharrte, ist sie für 2022 nun wieder um acht auf schweizweit 77 Tage zurückgegangen. Gleichzeitig zeigte sich eine fünfprozentige Abnahme des Angebots auf gut 70’000 Objekte. Die Kombination dieser beiden Werte zeigt: über die ganze Schweiz betrachtet ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen im Jahr 2022 gestiegen.

    Für Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, zeigen die Resultate der aktuellen Analyse die Robustheit des Schweizer Immobilienmarktes: «Wohneigentum ist und bleibt ein begehrtes, aber begrenztes Gut in der Schweiz. Denn ungeachtet von deutlich höheren Finanzierungskosten verkauften sich Eigentumswohnungen im letzten Jahr wieder schneller als im Vorjahr». Mit Ausnahme der Regionen Tessin und Genf hat sich die Inseratedauer von Eigentumswohnungen in der Mehrheit der untersuchten Regionen teilweise deutlich verkürzt. «Dies zeigt einerseits die anhaltende und sogar gestiegene Nachfrage nach Eigentumswohnungen. Andererseits sind Immobilienplattformen wie Homegate und ImmoScout24 der bestmögliche Weg, um in einem hart umkämpften Markt kein Angebot zu verpassen und einen oftmals zeitkritischen Vorsprung zu erhalten», so Waeber weiter.

    Inseratedauer der Regionen gleichen sich an – ausser im Tessin
    Mit Blick auf die einzelnen Regionen der Schweiz hat sich die Spanne bei der Inseratedauer im letzten Jahr verringert. Mit anderen Worten: der Schweizer Immobilienmarkt wird ausgeglichener, was den Verkauf von Eigentumswohnungen angeht. Am schnellsten liessen sich Eigentumswohnungen nach wie vor in der Region Zürich verkaufen, nämlich innerhalb von 43 Tagen. Dieser Wert blieb gegenüber 2021 unverändert. In sechs weiteren Regionen ging die Ausschreibungsdauer gar zwischen fünf und 17 Prozent zurück. Anders in Genf, wo die Inseratedauer auf durchschnittlichem Niveau um knapp zwei Prozent leicht anstieg. Entkoppelt von den restlichen Regionen zeigt sich nach wie vor das Tessin. Hier hat sich die ohnehin bereits längste Inseratedauer im letzten Jahr nochmals deutlich um sieben Prozent verlängert.

    Nahezu flächendeckend gestiegene Nachfrage nach Eigentumswohnungen
    Die Kombination der Veränderungen bei der Inseratedauer sowie der Anzahl Inserate lässt Rückschlüsse auf die Nachfrage in der Gesamtschweiz und den einzelnen Regionen zu. So wurde in der Region Zürich eine 13-prozentige Zunahme der Anzahl Inserate gegenüber dem Vorjahr registriert. Da trotz dieser Angebotsausweitung die Inseratedauer in Zürich nicht im selben Masse zugenommen hat – sondern im Gegenteil zwischen 2021 und 2022 unverändert blieb – kann daraus eine gestiegene Nachfrage nach Eigentumswohnungen in dieser Region abgeleitet werden.

    Dasselbe Bild zeigt sich mit einer Ausnahme – dem Tessin – auch für die restlichen Regionen der Schweiz: Sie alle verzeichnen für 2022 eine Kombination aus Inseratedauer und -anzahl, welche sie im Bereich zunehmender Nachfrage verortet. Im Tessin hingegen mussten Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr bei einer fast unveränderten Angebotsmenge bis zum Verkauf neun Tage länger ausgeschrieben werden. Daher kann für diese Region auf eine abnehmende Nachfrage geschlussfolgert werden.

    Agglomerationen deutlich stärker im Trend als ländliche Gemeinden
    Nicht nur in Bezug auf die Regionen zeigen sich Unterschiede in der Nachfrage nach Eigentumswohnungen, auch beim Vergleich der Gemeindetypen zeichnet sich ein klares Bild ab: während in den Gemeinden im ersten Agglomerationsgürtel («suburbane Gemeinden») sieben der acht untersuchten Regionen eine gestiegene Nachfrage nach Wohneigentum aufweisen, wurde hingegen in den «ländlichen Pendlergemeinden» häufig eine sich abschwächende Nachfrage festgestellt. Eine besonders stark abnehmende Nachfrage mussten dabei die ländlichen Gemeinden in den Regionen Espace Mittelland und Tessin hinnehmen. Nachfragesteigerungen zeigten sich hingegen lediglich noch in Zürich und der Zentralschweiz. Ganz anders bei den suburbanen Gemeinden: hier ist es ausschliesslich das Tessin, in dem die Nachfrage auch in der Agglomeration leicht zurückging.

    Für Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Instituts, ist es erstaunlich, wie schnell sich die Immobilienmärkte nach der Covid19-Pandemie wieder «zurück zur Normalität» entwickelt haben: «Während der Pandemie wurde oft behauptet, dass ein irreversibler Trend zu einer neuen Arbeitswelt begonnen hätte. Schon ein Jahr später sehen wir, dass dem kaum mehr so ist. Homeoffice wird in den meisten, insbesondere kleineren Firmen, bereits wieder deutlich reduziert. Dies zeigt sich auch in der Nachfrageveränderung von Eigentumswohnungen: ländliche Gemeinden sind erneut weniger nachgefragt, solche um die Zentren hingegen wieder deutlich mehr».

    Quelle: https://swissmarketplace.group/de/

  • Haben wir schon das Büro der Zukunft?

    Haben wir schon das Büro der Zukunft?

    Die Pandemie hat einen Wandel in der Arbeitswelt und ein Umdenken bei der Wahl des Arbeitsplatzes angestossen. Die Transformation ist weiter im Gange: Soll es vermehrt Arbeitsplätze in Grossraumbüros und weniger feste Arbeitsplätze geben? Oder liegt die Zukunft in kleinräumigen Arbeitsplatzeinheiten wie dem Einzelbüro? Welche Arbeitsmodelle setzen sich durch? Die Ideen und Erwartungen der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden sind zahlreich. Das Steiner Office Barometer 2022, welches im vergangenen Frühjahr zum zweiten Mal durchgeführt wurde, gibt Einblicke in die Herausforderung des Heute und Morgen von Büroräumlichkeiten.

    Arbeitsplatzmodelle im Wandel
    Die Digitalisierung von Gesellschaft und Geschäftswelt – durch die Pandemie beschleunigt – stellt neue Anforderungen an das Zusammenspiel von Technologie und Büroräumlichkeiten. Gemäss dem Steiner Office Barometer 2022 erwarten 27% der Befragten, dass die Arbeitsplätze auf neue Arbeitsmodelle ausgerichtet werden. 64% der Personen mit Arbeitsplatz in Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden denken, dass dies bereits erfolgt sei. Somit arbeiten nahezu die Hälfte aller Befragten in neuen Arbeitsmodellen. Dieses Ergebnis bestätigt, dass die Transformation bei grösseren Unternehmen weiter fortgeschritten ist.

    Adaptierte Bürowelten
    Vor allem grosse Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden haben sich an die neue Situation angepasst und Büroräumlichkeiten neu abgestimmt – insbesondere in der Westschweiz, wo die Büroflächen am deutlichsten reduziert wurden. Es zeigt sich, dass die Akzeptanz für neue Arbeitsplatzmodelle dort am höchsten ist, wo schon Erfahrung mit Grossraumbüros gesammelt wurde.
    Bei mehr als jeder zehnten befragten Person (13%) wurden fixe Arbeitsplätze bereits aufgehoben und flexible Arbeitsplatzmodelle eingeführt. Dafür wurden unter anderem neue Rückzugsorte für Video-Konferenzen geschaffen. Von solchen Veränderungen sind vermehrt jüngere Arbeitnehmende betroffen und Personen mit Arbeitsplätzen in der Stadt oder Agglomeration.

    Fixer versus flexibler Arbeitsplatz
    63% der Befragten wünschen weiterhin einen fixen Arbeitsplatz (Einzelbüro oder Büro mit mehreren Arbeitsplätzen). Die Resultate signalisieren, dass viele Arbeitnehmende zwar nicht auf Homeoffice verzichten möchten, dennoch keine Abstriche beim Bürokomfort in Kauf nehmen möchten. Rund die Hälfte (52%) könnten sich flexible Einzelbüros und weitere 43% flexible Arbeitsplätze in einem Grossraumbüro vorstellen. Rund ein Drittel (32%) wäre bereit, gänzlich auf einen Arbeitsplatz im Büro zu verzichten.

    Rückzugs- und Gemeinschaftsräume sind gefragt
    Gefragt ist ein Arbeitsumfeld, das dem Bedürfnis nach konzentrierten Arbeiten gerecht wird. Dies in Form von separaten Räumen (66%) oder Einzelbüros (64%), die bei Bedarf genutzt werden können. Räume für Videokonferenzen betrachten 60% als wichtig.

    Bei der Gestaltung des Arbeitsumfeldes wünschen sich 62% Räume für den spontanen Austausch, und 43% würden mehr Besprechungsräume begrüssen. Dabei ist der spontane Austausch wichtiger als der geplante. So sehr die meisten Befragten Homeoffice schätzen, suchen sie gleichzeitig auch den sozialen Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen. Darum bleibt der Arbeitsplatz an zentraler Lage mit einer guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr unverändert erste Wahl.

    Die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit scheinen vermehrt zu verschwimmen. Als Konsequenz daraus müssen Unternehmen neue Ruhezonen für ihre Mitarbeitenden schaffen. Die Resultate des Steiner Office Barometers bestätigen den Wunsch nach Rückzugsorten innerhalb der eigenen Büroräumlichkeiten. Räume für konzentriertes Arbeiten sind erwünscht. Wir leben in einem neuen Zeitalter des Work-Life-Blendings, wo Geschäftliches und Privates vermehrt verschmelzen und darum neue, flexible Arbeitsmodelle erforderlich sind.

    Die Steiner AG hat dies erkannt und einen internen Wettbewerb zum Thema «Arbeitswelt der Zukunft» veranstaltet. Die drei Gewinnerkonzepte halten den Zeitgeist fest: gesunder Lifestyle mit viel Mehrwert, Zusammenfliessen von Arbeit und Privatem, Selbstverwirklichung, Ausleben von Kreativität und Austausch mit Gleichgesinnten.

    Wohin sich die Trends weiterentwickeln, bleibt abzuwarten. Die geopolitische Lage, soziodemografische Veränderungen, die Globalisierung und die zunehmende Integration digitaler Technologien beeinflussen die Trends und bestimmen das Tempo des Wandels auch in der Arbeitswelt. Wie diese und andere Megatrends sich auf unsere Gesellschaft und das Büro der Zukunft auswirken können, erfahren Sie in den aktuellen Blog-Beiträgen der Steiner AG.

  • So sieht Bürogestaltung heute aus

    So sieht Bürogestaltung heute aus

    Wie und wo arbeiten wir am liebsten beziehungsweise am besten? Das ist die Frage, die Arbeitnehmende beschäftigt. Und die Herausforderung, mit der sich Unternehmen auseinandersetzen.

    Der Wandel von der Präsenzkultur in hierarchischen Strukturen zur Vertrauens- und Leistungskultur in Netzwerken schreitet voran. Wir sind immer mehr gewohnt, uns ungebunden von Ort und Zeit für die gemeinsamen Unternehmensziele zu engagieren. Besonders der unfreiwillige Massentest Homeoffice hat gezeigt, wie sich die Definition des Arbeitsplatzes nachhaltig verändert. Unternehmen reaktivieren ihre Büros und fragen sich: Sind unsere Arbeitsräume noch zeitgemäss? Es liegt auf der Hand: Das Büro mit Zukunftsaussichten geht über die Mauern der Firmenzentrale hinaus. Es entsteht eine neue Gestaltungsnormalität, die eine hybride Nutzung unterstützt und das Büro als Teil eines Ökosystems betrachtet.

    Wie sieht Bürogestaltung Heute aus?

    Auf den Standort kommt es an
    Neben den Räumlichkeiten ist der Standort entscheidend dafür, wie sehr wir motiviert sind, ins Büro zu pendeln. Mitarbeitende erwarten eine gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und vor Ort beste Verpflegungs- und Einkaufsmöglichkeiten.

    Ein Hoch auf Vielfalt und Wahlfreiheit
    Als attraktives Büro gilt eine Arbeitsumgebung, in der sich Mitarbeitende jeweils die Zone aussuchen können, die am besten zur aktuellen Tätigkeit passt. Also ein Mix aus Projekt-, Kreativ-, Besprechungs- und Fokusräumen sowie loungeartigen Begegnungszonen. Und nicht zu vergessen: der Arbeitsplatz mit dem höhenverstellbaren Schreibtisch für fokussierte Einzelarbeit. Alternativen wie Homeoffice, Coworking Space oder Kaffeehaus erweitern das Arbeitsangebot ausserhalb des Büros.

    Das Quartier ist unser Revier
    Sogenannte Home Bases oder Hubs schaffen Orientierung im Büro. Es sind Quartiere, in denen Teams zusammenkommen. Förderlich für den gegenseitigen Austausch sind zudem Rituale: zum Beispiel der fixe Bürotag, das Teamfrühstück oder das gemeinsame Mittagessenkochen. Entscheidend dafür, dass sich soziale Aktivitäten unter Mitarbeitenden etablieren, ist die Büroraumgestaltung.

    Bitte nicht stören!
    Online-Meetings bleiben auch in Zukunft fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Klar ist es störend, wenn jede und jeder die Calls im offenen Teambüro durchführt. Die Lösung? Rückzugsmöglichkeiten in Form von «Telefonkabinen» mit guter Akustik, Belüftung und Beleuchtung. Grössere Kabinen sind perfekt für das Vieraugengespräch oder als temporäres Einzelbüro.

    Akustisch optimierter Arbeitsplatz für kollaborative Teamarbeit.

    Am liebsten hybrid
    Zoom & Co. für digitale Besprechungen machen den Anfahrtsweg überflüssig. Gleichzeitig schätzen wir auch physische Begegnungen. Es ist nicht die Frage, ob die Zusammenarbeit hybrid stattfindet, sondern vielmehr wie sehr. Der Schlüssel liegt in der räumlichen Integration und intuitiven Bedienung der Technologie.

    Das Büro als Wohlfühlort
    Wie ein Raum gestaltet ist, beeinflusst nachweisbar das Engagement, die empfundene Wertschätzung sowie die Zufriedenheit. Besonders wichtig ist die Akustik: In Sitzungs- und Kommunikationsräumen sollte die Sprachverständlichkeit hoch sein, in offenen Räumen hingegen sollte es möglichst ruhig sein. Für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen zudem eine gezielt eingesetzte Beleuchtung sowie Pflanzen.

    Büro? Ja, natürlich!
    Je natürlicher die Umgebung, desto wohler fühlen wir uns. Natürlichkeit lässt sich mit Möbel und Dekoration auch im Büro erreichen. Auf den ersten Blick nicht sichtbar hingegen ist die Nachhaltigkeit der eingesetzten Materialien. Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft, Stoffe aus rezyklierten Materialien oder wiederaufgefrischte Möbel verleihen dem Büro zusätzliche innere Werte.

    Raum für zufällige Begegnungen und Gespräche.

    Nutzen Sie die Chance, mit der physischen Arbeitsumgebung die Identität und die Kultur Ihres Unternehmens zu prägen. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitenden, warum es sich lohnt, auch in Zukunft wieder ins Büro zu kommen.

    Zur Person
    Oliver Hauri ist der Vice President von Central & Eastern Europe und Managing Director bei der Haworth Schweiz AG.

    In seiner Rolle ist er verantwortlich für die Führung und das Wachstum von Haworth in Zentral- und Osteuropa. Das Familienunternehmen zählt zu den weltweit führenden Lösungsanbietern für die Ausstattung inspirierender Lern- und Arbeitswelten.

    haworth.com

  • Steiner Office Barometer 2022: Hybrides Arbeiten im Trend

    Steiner Office Barometer 2022: Hybrides Arbeiten im Trend

    Arbeiten im Homeoffice hat sich nach Aufhebung der Homeoffice-Pflicht bei vielen als Arbeitsform etabliert. Wo Homeoffice möglich ist (bei 60% der Befragten), arbeiten derzeit rund drei Viertel zumindest teilweise im Homeoffice. Bei Frauen ist dieser Anteil deutlich geringer als bei Männern (66% vs. 81%), obwohl mehr Frauen gerne vermehrt im Homeoffice tätig sein würden. Ein Grund für den geringeren Anteil dürfte sein, dass Frauen häufiger eine Tätigkeit ausüben, die Homeoffice gar nicht zulässt.

    Diese Entwicklung widerspiegelt sich in veränderten Wohnsituationen: Gut ein Viertel der Befragten, bei denen Homeoffice theoretisch möglich wäre, ist im vergangenen Jahr umgezogen oder plant einen Umzug. Davon geben 42 Prozent an, dass die Arbeitssituation diesen Entscheid beeinflusst. Die Daten legen nahe, dass mit höherem Wunsch-Homeoffice-Pensum auch ein längerer Arbeitsweg und höhere Wohnkosten in Kauf genommen werden.

    In der Arbeitsplatzgestaltung erwartet rund ein Viertel (27%) Anpassungen. 66 Prozent wünschen sich gesonderte Räumlichkeiten für konzentriertes Arbeiten. Einzelbüros, die bei Bedarf genutzt werden können, sind bei 64 Prozent der Befragten hoch im Kurs. Die zentrale Lage des Arbeitsplatzes mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr bleibt für 74 Prozent der Befragten weiterhin sehr wichtig.

    Drei Arbeitstypen
    Arbeiten im Büro bevorzugen 33 Prozent der Befragten (die «Büro-Typen»). Maximal 20 Prozent ihres Arbeitspensums wären sie bereit, im Homeoffice zu leisten. Häufig befinden sie sich am Anfang oder Ende ihrer Berufskarriere und arbeiten vielfach bei mittleren KMUs. Mehrheitlich sind sie in Unternehmen tätig, die über eigene Büroräumlichkeiten verfügen. «Büro-Typen» sehen beim Arbeiten im Homeoffice insbesondere in der erschwerten Kommunikation auf zwischenmenschlicher und fachlicher Ebene Nachteile.

    Hybride Arbeitsmodelle stehen bei 42 Prozent hoch im Kurs (den «Hybrid-Typen»). Sie stehen zumeist in der Mitte ihrer Berufskarriere und arbeiten überdurchschnittlich häufig in der öffentlichen Verwaltung oder bei Finanzdienstleistern und Versicherungen. Für sie ist die schwierigere Kommunikation der grösste Nachteil des Arbeitens ins Homeoffice. 30 Prozent befürchten für ihr Unternehmen den Verlust der Unternehmenskultur. Weil ihnen der zwischenmenschliche und fachliche Austausch im Büro fehlt, wollen die meisten nicht mehr als 50 Prozent ihrer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen.

    Mehrheitliches Arbeiten im Homeoffice kommt bei 25 Prozent (den «Homeoffice-Typen») gut an. Sie arbeiten überdurchschnittlich häufig in der Informations-/Kommunikations-Branche mit Arbeitsplätzen, die sich zumeist in Grossraumbüros befinden. Bei dieser Gruppe sind Vorgesetztenfunktionen seltener und sie erkennen für sich wie auch für das Unternehmen beim Arbeiten im Homeoffice keine Nachteile.

    Steiner und die Arbeitswelt der Zukunft
    Die Steiner AG setzt sich seit mehreren Jahren intensiv mit der «Arbeitswelt der Zukunft» auseinander. Im vergangenen Herbst hat das Unternehmen einen internen Wettbewerb zu diesem Thema durchgeführt, an dem rund 50 eigene Immobilienspezialisten teilgenommen haben. Die eingegangenen innovativen Konzepte wurden von einer Fachjury bewertet und fliessen nun in die Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen für den Office-Bereich ein. Michael Schiltknecht, Co-CEO der Steiner AG, lobt die grosse Vielfalt der Beiträge: «Bei Steiner können sich die Mitarbeitenden aktiv miteinbringen, wenn es um die Entwicklung der eigenen Arbeitsplatzumgebung geht. Wir wollen nicht nur innovative Konzepte für unseren Kunden entwickeln, sondern diese auch in unserem Unternehmen umsetzen». Gemäss Michael Schiltknecht wird die Steiner AG in diesem Jahr eine neue, inspirierende Arbeitsumgebung in ihren Räumlichkeiten einführen, die sowohl Raum für konzentriertes Arbeiten als auch für den kollaborativen Austausch zwischen den Mitarbeitenden bieten wird.

    Repräsentative Studie mit 1000 Befragten
    Die Studie wurde im Auftrag der Steiner AG vom 16. bis 20. Februar 2022 von Marketagent.com Schweiz AG durchgeführt. Sie basiert auf gut 1000 Online-Interviews mit web-aktiven und berufstätigen Personen aus der Schweiz zwischen 18 und 75 Jahren und umfasste mehr als 40 Fragen.

  • Schweizer Büromarkt: Pandemie hinterlässt erste Spuren

    Schweizer Büromarkt: Pandemie hinterlässt erste Spuren

    Während in London oder New York die ausgeschriebenen Flächenangebote im Zuge der COVID-19-Pandemie in die Höhe schnellten, nahm das Flächenangebot in der Schweiz per Ende des 2. Quartals 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal nur moderat zu, von 5.5 % auf 5.8 %. Obwohl die Unsicherheiten über den künftigen Bedarf an Büroflächen bei vielen Mietern noch immer recht gross sind, liessen sich am Markt etliche Mietvertragsverlängerungen und auch Neuabschlüsse beobachten – zumeist zwecks Standortoptimierung oder -konzentration.

    Zögerliche Nachfrage nach Büroflächen
    Der üblicherweise enge Zusammenhang zwischen dem Wachstum der Büroarbeit und der Nachfrage nach Büroflächen hat sich während der Pandemie entkoppelt. Trotz einer relativ robusten Entwicklung der Bürobeschäftigung hielten sich viele Nachfrager bei der Anmietung neuer Flächen zurück, zumal sich die Bewältigung der Pandemie in die Länge zieht und sich der Trend zum Homeoffice folglich verfestigt. Die Flächennachfrage dürfte in den nächsten Jahren darunter leiden, dass immer mehr Firmen ihren Mitarbeitenden auch nach COVID-19 ein teilweises Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen. Die Immobilienökonomen der Credit Suisse erachten die letztjährige Prognose, wonach der coronabedingte Durchbruch des Homeoffice mittelfristig einen Minderbedarf an Büroflächen von rund 15 % verursacht, noch immer als gute Richtgrösse. Das Wirtschaftswachstum sowie steigende Anteile von Bürotätigkeiten aufgrund des Digitalisierungseffekts bilden jedoch Gegentrends, weshalb die Immobilienökonomen mittelfristig mit einer stagnierenden Nachfrage nach Büroflächen rechnen.

    Flächenangebot steigt zwar wieder – aber weniger stark als vermutet
    Als unmittelbare Folge der schleppenden Nachfrage nehmen die zur Vermietung ausgeschriebenen Büroflächen derzeit ausnahmslos auf allen regionalen Teilmärkten wieder zu. In den Büromärkten der Grosszentren steigt das Angebot in absoluten Zahlen am stärksten in den Agglomerationsgemeinden rund um die Zentrumsstädte (äussere Büromärkte). Prozentual gemessen hat das Angebot jedoch in den Innenstädten am stärksten zugenommen. Höhere Angebotsquoten lassen sich vor allem auf denjenigen Teilmärkten beobachten, die gegenwärtig einen hohen Flächenzugang verzeichnen. So trägt beispielsweise die erhöhte Bautätigkeit in Basel massgeblich zum Anstieg des Flächenangebotes am Rheinknie bei. Demgegenüber steht die vergleichsweise intakte Marktsituation auf dem Büromarkt Zürich in enger Verbindung mit der geringen Bautätigkeit. Interessant ist der Vergleich zwischen Lausanne und Genf: Während in der Rhonestadt eher eine schwache Nachfrage für den Anstieg des Flächenangebots auf 12.3 % verantwortlich war, profitierte Lausanne trotz höherer Bautätigkeit von einer relativ robusten Nachfrage, sodass das Flächenangebot hier deutlich weniger stark anstieg.

    Investoren planen weniger Büroflächen
    In den letzten zwölf Monaten wurden Baubewilligungen für Büroflächen mit einem Investitionsvolumen von CHF 1‘598 Mio. gesprochen. Dies liegt rund 17 % unter dem langjährigen Mittel seit 1995. Die Investoren sind mit Investitionen in Bürobauten vorsichtiger geworden und halten sich mit neuen Projekten zurück, solange sich die Unsicherheit hinsichtlich des künftigen Flächenbedarfs nicht klärt. Im langfristigen Vergleich auf tiefem Niveau verharren die bewilligten Summen für Büroumbauten. Zumeist werden einem Umbau heute Ersatzneubauten vorgezogen. Umnutzungen in Wohnungen, die vermehrt ins Auge gefasst werden – vor allem auf dem Büromarkt Bern –, sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Diese Zurückhaltung der Investoren dürfte dazu beitragen, dass sich in den meisten Büromärkten in den nächsten Quartalen wahrscheinlich keine allzu grossen Ungleichgewichte aufbauen werden.

    Homeoffice bremst Flächenbedarf nur vorübergehend
    Basierend auf einer Studie im Auftrag zweier Bundesämter zu den Branchenentwicklungen bis 2060 leiten die Immobilienökonomen der Credit Suisse die Entwicklung der Bürobeschäftigung bis 2060 ab und stellen darauf basierend eine Prognose für die langfristige Büroflächennachfrage. Gegenwärtige Trends wie das Beschäftigungswachstum, die Digitalisierung vieler Arbeitsbereiche, aber auch der Trend zum Homeoffice entwickeln sich diesbezüglich gegenläufig. Während Homeoffice den Flächenbedarf mittelfristig reduziert, lässt die zunehmende Digitalisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche die Büroquoten – sprich den Anteil der Beschäftigten mit einem Büroarbeitsplatz – in sämtlichen Branchen steigen und generiert damit langfristig einen grossen Bedarf nach zusätzlichen Büroflächen. In den Jahren 2000 bis 2019 kletterte die durchschnittliche Büroquote in der Schweiz von 34 % auf 45 %. Gemäss der Modellierung sollte sie bis 2060 weiter auf 60 % steigen. Dieser Effekt dürfte den flächenmindernden Trend zum Homeoffice mit der Zeit überlagern und langfristig eine markante zusätzliche Büroflächennachfrage generieren.

    Unmittelbarer Ausblick durchzogen
    Kurzfristig gibt es zwei gegenläufige Entwicklungen, die sich auf die Büroflächennachfrage auswirken. Einerseits dürfte die Absorption der Flächen trotz eines stärker werdenden Beschäftigungswachstums weiterhin harzig verlaufen und hinter dem sonst üblichen Mass zurückbleiben. Ein weiterer Anstieg des Flächenangebots ist daher möglich, zumal es bisher erst in wenigen Fällen zu grösseren Flächenaufgaben oder -reduktionen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekommen ist. Solche Abbaupläne existieren jedoch. Andererseits dürfte sich auch eine gewisse Nachfrage aufgestaut haben. Die Immobilienökonomen der Credit Suisse prognostizieren insbesondere für grosse und periphere Flächen eine erneute Zunahme des Angebots. Sie erwarten auch im nächsten Jahr einen weiteren Anstieg der Leerstände und einen anhaltenden Druck auf den Mietpreisen, der eher noch etwas höher als das aktuelle Minus von 0.1 % ausfallen könnte.

    Abbildung: Ausweitung und Angebot in den Gross- und Mittelzentren
    Kreisumfang: Büroflächenbestand; Ausweitung: Baubewilligungen der letzten vier Jahre im Vergleich zum langfristigen Mittel; Angebotsquote in % des Bestands 2018

    Die vollständige Studie «Büroflächenmarkt Schweiz 2022» ist in Deutsch hier verfügbar.

  • Global Real Estate Run: Globaler Event für Innovation und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft

    Global Real Estate Run: Globaler Event für Innovation und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft

    Im Homeoffice fällt langsam aber sicher so manchem die Decke auf den Kopf. Auch wenn Corona weiterhin verlangt, Distanz zueinander zu wahren, wird es Zeit für etwas Gemeinschaftsgefühl. Aus diesem Grund lanciert die Initiative Global Real Estate Run einen Lauf für jedermann.

    Am 30. April 2021 gilt es in einem Zeitfenster von 24 Stunden 6 Kilometer zu absolvieren: Ob rennen, laufen oder spazieren ist jedem Teilnehmenden freigestellt. Mitmachen kann jeder – auf der ganzen Welt. Der Lauf ist selbstverständlich 100 Prozent coronakonform: Die 6 Kilometer werden ortsunabhängig  auf einer Strecke eigener Wahl absolviert. Für die Teilnahme ist eine Registration auf der Webseite Globalrealestaterun.com notwendig. Danach erhält jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin Zugang zu einer geogetaggten App, die mit anderen Running-Apps kompatibel ist.

    Nebst dem Gemeinschaftsgefühl und dem Gesundheitsaspekt möchten die Initianten vor allem auf Innovation und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft aufmerksam machen. Die Immobilienbranche ist derzeit für rund 30 Prozent aller CO2-Emissionen verantwortlich. Dieser Anteil muss schnell und effizient reduziert werden. Und jeder kann etwas dazu beitragen. Denn Nachhaltigkeit ist kein lokales, sondern ein globales Thema. Genau wie der Global Real Estate Run.

    Selbstverständlich haben sich auch die Initianten Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben: Dank dem Engagement der Hauptsponsoren Homegate, SPG Intercity Zurich AG und PropTechMarket kann für jeden Teilnehmer einen Baum gepflanzt werden. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit qualifizierten Organisationen in geeigneten Regionen und unter fairen Bedingungen. Das Ziel: Möglichst viele Leute dazu zu bewegen,  am 30. April die 6 Kilometer zu absolvieren – und somit möglichst viele Bäume zu pflanzen.

    Mitmachen können Einzelpersonen, Familien, aber auch Teams und ganze Unternehmen. Mitarbeitenden und Kunden kann damit  Abwechslung und Ablenkung geboten werden. Für Unternehmen und Teams gibt es deshalb spezielle Event-Pakete. Für Privatpersonen ist die Teilnahme kostenlos – ein freiwilliger Betrag darf nach eigenem Ermessen gerne dazugegeben werden.

    Um die Zeit bis zum 30. April zu verkürzen, schalten die Initianten auf Globalrealestaterun.com laufend spannende und informative Beiträge zu den Themen Innovation und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft auf. Darunter ist beispielsweise eine Checkliste, wie Privatpersonen Energie sparen können.