Schlagwort: Hotellerie

  • Aufzugspartner für Asiens Hotelboom

    Aufzugspartner für Asiens Hotelboom

    Die Schindler-Gruppe und Accor haben eine Dienstleistungsvereinbarung in Asien abgeschlossen, informiert Schindler in einer Mitteilung. Die weltweit aktive Unternehmensgruppe aus Ebikon wird der ebenfalls weltweit aktiven Hotelgruppe mit Sitz im französischen Issy-les-Moulineaux Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige für Accor-Immobilien in Singapur, Hongkong, Kambodscha, Indonesien, Macau, Malaysia, den Philippinen, Thailand und Vietnam liefern. Die Vereinbarung umfasst darüber hinaus Modernisierungen sowie Wartung und Service der Anlagen. „Wir sehen grosses Potenzial in dieser Zusammenarbeit und freuen uns darauf, eng mit Schindler zusammenzuarbeiten, um die Bedürfnisse unserer Gäste in unseren Hotels zu erfüllen“, wird Sébastien Brunel, Senior Vice President Procurement, Middle East, Africa, and Asia-Pacific bei Accor, in der Mitteilung zitiert.

    Schindler wird die für Accor bestimmten Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige auf die spezifischen Anforderungen der Hotelgruppe zuschneiden. Dafür wollen die beiden Partnerunternehmen eng zusammenarbeiten und sich frühzeitig abstimmen. „Diese Vereinbarung bietet eine solide Grundlage für die Erweiterung unserer Zusammenarbeit mit Accor in der Region“, wird Calynn Tan, Chief Executive Officer der Jardine Schindler Group (JSG), in der Mitteilung zitiert. „JSG will ein vertrauenswürdiger Partner von Accor sein und hochmoderne Transportanlagen sowie umfassende Wartungsdienstleistungen liefern.“ Die Jardine Schindler Group mit Sitz in Hongkong wurde 1974 als Gemeinschaftsunternehmen von Jardine Matheson in Hongkong und Schindler in Ebikon gegründet.

  • Neuer Chef für das Berner Kongress- und Veranstaltungszentrum

    Neuer Chef für das Berner Kongress- und Veranstaltungszentrum

    Die Kursaal Bern AG bekommt einen neuen CEO: Per 1. April 2026 wird Jonas Scharf die Leitung des multifunktionalen Kongress- und Veranstaltungszentrums mit Casino, Gastronomie und Hotel übernehmen, informiert die Kursaal Bern AG in einer Mitteilung. Scharf übernimmt das Amt von Kevin Kunz, der nach zehn Jahren CEO in den Ruhestand tritt.

    Der designierte neue CEO verfügt laut Mitteilung „über fast drei Jahrzehnte Führungserfahrung im Messe-, Kongress- und Hospitality-Bereich“. Unter den Stationen der Karriere von Scharf wird dort seine Funktion als COO der MCH Exibitions & Event GmbH hervorgehoben. Darüber hinaus habe er das Congress Center Basel „zu einem international anerkannten Kongressstandort“ ausgebaut. In der Mitteilung werden Scharf zudem „unternehmerisches Denken“ sowie „Empathie und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Stakeholdern, Politik und Wirtschaft“ attestiert.

  • Exklusive Destination am Vierwaldstättersee stärkt Präsenz in Indien

    Exklusive Destination am Vierwaldstättersee stärkt Präsenz in Indien

    Das Traditionshotel Bürgenstock Resort Lake Lucerne lässt sich in Indien ab sofort von der auf Hotellerie spezialisierten und in Mumbai ansässigen Agentur Aumentar Hospitality repräsentieren. „Wir sind gespannt auf all die einzigartigen Begegnungen, Events und Emotionen, die diese Verbindung auf den Bürgenberg bringen wird“, heisst es dazu in einer Mitteilung des Betreibers. Wie die Bürgenstock Hotels AG weiter ausführt, habe sie mit Aumentar Hospitality einen Partner an ihrer Seite, „der über ein exzellentes Netzwerk in Indien verfügt und die Bedürfnisse von Reiseveranstaltern, Agenturen und anspruchsvollen Gästen genau kennt“.

    Diese Partnerschaft versteht das Nidwalder Unternehmen als Teil der strategischen Bestrebungen, seine Präsenz auf dem indischen Markt gezielt auszubauen, „denn Indien gilt für uns als klarer Wachstumsmarkt“. Die Nachfrage nach exklusiven europäischen Destinationen steige seit Jahren kontinuierlich, insbesondere im Zusammenhang mit sogenannten Milestone Celebrations, also Hochzeiten, Jubiläen und anderen besonderen Lebensereignissen.

    Nicht zuletzt wegen einiger Bollywood-Produktionen, die in und um Luzern gedreht wurden, sei die Region im indischen Markt sehr bekannt: „Die Destination gilt als Tor zur Schweiz und vereint Stadt, See und Alpen auf engstem Raum – ein Aspekt, der von indischen Gästen sehr geschätzt wird.“

    Die 60 Hektar grosse Hotel- und Tourismusanlage oberhalb des Vierwaldstättersees zählt insgesamt 30 Gebäude. Sie liegen auf dem Bürgenberg in den Gemeindegebieten von Stansstad und Ennetbürgen.

  • Tourismusforum beleuchtet Wandel der Gastfreundschaft

    Tourismusforum beleuchtet Wandel der Gastfreundschaft

    Das diesjährige Tourismusforum Berner Oberland stand unter dem Motto Gastfreundschaft im Wandel, informiert die Volkswirtschaft Berner Oberland in einer Mitteilung. Sie hat den Branchenanlass am 2. April im Kultur- und Kongresszentrum Thun gemeinsam mit dem Hotelier-Verein Berner Oberland und der Made in Bern AG organisiert. Rund 150 Teilnehmende, hauptsächlich aus Tourismus und Hotellerie, tauschten sich über theoretische und praktische Fragen zur Gastfreundschaft aus.

    Im theoretischen Teil stellte Adrian Müller von der Forschungsstelle Tourismus der Universität Bern das Projekt Monitoring und Stärkung der Interaktionsqualität im Schweizer Tourismus vor. Hier wird Künstliche Intelligenz zur Analyse der Qualität von Interaktionen zwischen Gast und Gastgebenden eingesetzt. Konkret sollen mittels natürlicher Spracherkennung Inhalte, Stimmungen und Themen in Beiträgen auf Bewertungsportalen erkannt und ausgewertet werden.

    Im eher praktischen Teil legte David Romanto von den Hauenstein Hotels die Herangehensweise der Hotelgruppe an das Thema dar. Für den General Manager der Hotels stellt Gastfreundlichkeit eine zu trainierende Kompetenz dar. Inwieweit dazu auch die Vermittlung von kulturellen Kompetenzen gehört, legte Alice Leu von der Höheren Fachschule für Tourismus in Thun dar.

    Die Podiumsdiskussion am Forum setzte sich mit der Einbindung der Bevölkerung auseinander. Dabei habe sich gezeigt, „dass ein differenzierter Umgang mit diesem Thema nötig ist und dass die Sorgen und Ängste der lokalen Bevölkerung im Hinblick auf die Tourismusentwicklung ernst zu nehmen sind“, heisst es in der Mitteilung.

  • Expertise und strategische Partnerschaften in Hotelentwicklung

    Expertise und strategische Partnerschaften in Hotelentwicklung

    In der Hotelimmobilienbranche vollzieht sich derzeit ein tiefgreifender Strukturwandel. Die Ansprüche der Gäste ändern sich rasant, und die Strukturen von Eigentümern und Betreibern werden zunehmend komplexer. Patrick Vogler, ehemaliger CEO des Grand Resort Bad Ragaz, und Professor Norbert Hörburger, Forscher und Dozent im Bereich Hospitality an der Fachhochschule Graubünden, haben die Hotelinvest GmbH gegründet. Ihr Ziel: die nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung von hochwertigen Beherbergungsimmobilien durch gezielte Beratung und Vermittlung.

    Gezielte Strategien für nachhaltigen Erfolg
    Die Hotelinvest GmbH legt grossen Wert auf eine sorgfältige Auswahl von Investitionsobjekten und Investoren. Vor jeder Transaktion werden umfassende Analysen, Machbarkeitsstudien und Plausibilitätsprüfungen durchgeführt. Das Team besteht aus hochqualifizierten Senior Consultants, darunter Eva White, eine international erfahrene Spezialistin für Hospitality-Immobilientransaktionen, und Annette Fink, Expertin für Wellness- und Spa-Management sowie Marketing und Positionierung. «Unser Fokus liegt im nachhaltigen Erfolg unserer Kundschaft», betont Norbert Hörburger. «Wir bieten optimalen Marktzugang für Käufer und Verkäufer durch unsere hervorragende Vernetzung.»

    Vielfältige Hotelkonzepte und flexible Lösungen
    Dank ihrer umfangreichen Erfahrung und ihres grossen Netzwerks zu internationalen Investoren ist die Hotelinvest GmbH ein idealer Partner für verschiedene Hoteltypen, von Stadthotels und Service Apartments bis hin zu Ferienresorts. Patrick Vogler hebt hervor, dass in der Stadthotellerie der Trend zu jungen, digitalisierten Hotelkonzepten geht, die mit weniger Personal auskommen. Auch in anderen Bereichen der kommerziellen Beherbergung entstehen innovative Service-Living-Formen, die flexibel auf unterschiedliche Immobiliensituationen reagieren können.

    Strategische Zusammenarbeit und umfassende Unterstützung
    Die Hotelinvest GmbH setzt auf die Entwicklung vertrauensvoller Partnerschaften und bietet umfassende Unterstützung während des gesamten Investitions- und Entwicklungsprozesses. Dank ihres Netzwerks können sie Projektentwickler, Bauherren und Architekten bereits vor, während und nach der Transaktion begleiten und bei der konzeptionellen Ausrichtung ihrer Investitionen und Bauvorhaben unterstützen. «Mit unserer Aussensicht und unserem Erfahrungsschatz entstehen oft völlig neue, erfolgversprechende Konzepte», erklärt Norbert Hörburger.

    Diese strategische und umfassende Herangehensweise an die Entwicklung von Hotelimmobilien ermöglicht es, innovative und nachhaltige Lösungen zu schaffen, die den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Branche gerecht werden.

  • Neues Gastronomieprojekt in Badens Zentrum auf 1000 Quadratmetern

    Neues Gastronomieprojekt in Badens Zentrum auf 1000 Quadratmetern

    Das Gastronomie- und Hotellerieunternehmen SV Group richtet im Konnex Baden ein Restaurant mit 300 Plätzen und einer Terrasse auf 1000 Quadratmetern ein. Laut Medienmitteilung wird SV mit Hauptsitz in Dübendorf auch für das leibliche Wohl der Gäste des Conferencing-Bereichs verantwortlich sein. Die SV Group beschäftigt in der Schweiz rund 4800 Mitarbeitende und wird im Konnex für die Konferenz- und Meetingbereiche einen Cateringservice und zusätzlich Event-Catering anbieten.

    Damit nehme das sogenannte Stadt-in-Stadt-Konzept des Konnex Baden immer mehr Form an, heisst es in der Mitteilung der Vermieterin. Die SPGI Zurich AG ist mit der Vermarktung und Vermietung des Konnex Baden beauftragt. Rund 35‘000 Quadratmeter Gewerbeflächen stehen nach der Totalsanierung insgesamt zur Verfügung.

    Das Stadt-in-Stadt-Konzept umfasst eine Reihe von Dienstleistungen und Annehmlichkeiten, darunter Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Co-Working. Das Konnex-Gebäude befindet sich im Stadtzentrum, nur fünf Gehminuten vom Badener Bahnhof und 20 Minuten von Zürich entfernt.

    Die SPGI Zurich AG mit Sitz in Zollikon ist ein Tochterunternehmen der Intercity Group, einem unabhängigen Immobiliendienstleister mit Gruppengesellschaften in Zürich, Luzern, Bern, Basel, St.Gallen, Olten SO und Zug. Das Unternehmen ist seit 1993 Allianzpartner von Cushman & Wakefield, einem weltweit führenden Anbieter von Immobiliendienstleistungen mit Hauptsitz in Chicago und 53’000 Mitarbeitenden in 60 Ländern.

  • «Resort Dieni in Sedrun − Eine Revolution im Alpentourismus»

    «Resort Dieni in Sedrun − Eine Revolution im Alpentourismus»

    Das Resort Dieni in Sedrun, ein ehrgeiziges Projekt der Andermatt Swiss Alps AG, steht kurz vor einer revolutionären Veränderung der touristischen Landschaft im Kanton Graubünden. Mit einer Investition von 170 Millionen Franken plant das Unternehmen, bis 2027 ein umfangreiches Resort mit 13 Gebäuden und 410 Hotelzimmern zu errichten. Das Angebot reicht von 204 Hostelzimmern bis zu 206 Doppel- und Dreibettzimmern, ergänzt durch 119 Wohneinheiten, die zum Verkauf stehen und touristisch genutzt werden.

    Das Resort wird nicht nur die Anzahl der Hotelbetten in der Region Surselva um mehr als 20% erhöhen, sondern auch eine breite Palette an Freizeitmöglichkeiten bieten. Dazu gehören drei Restaurants, zwei Bars, ein Spa, Bowlingbahnen, ein Boulderbereich, ein Kino, ein Fitnesscenter und Gaming-Einrichtungen. Die strategische Lage des Resorts, direkt an der Bahnverbindung Chur-Andermatt und in der Nähe des grössten Skigebiets im Gotthardgebiet, macht es zu einem einzigartigen Reiseziel.

    Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit des Projekts. Geplant ist ein CO2-neutrale Wärmeversorgung durch eine Holzpellet-Heizung und eine Photovoltaikanlage, die 50% der Dachfläche bedeckt. Die Resort Dieni Development AG, eine Tochtergesellschaft der Andermatt Swiss Alps AG, wird als Bauherr fungieren, während der Betrieb von der Orascom Hotel Management, einem Partnerunternehmen der Orascom Gruppe, übernommen wird.

    Gemeindepräsident Martin Cavegn sieht in dem Projekt einen «Meilenstein für die Gemeinde Tujetsch und die ganze Surselva». Es wird erwartet, dass das Resort vor allem junge Familien und Gruppen anziehen wird, mit besonderen Angeboten wie Ski-in/Ski-out und anderen alpinen Erlebnissen.

    Die Gesamtinvestition der Andermatt Swiss Alps AG in Immobilien und touristische Infrastruktur beträgt in den nächsten Jahren rund 350 Millionen Franken. Zusätzlich werden 149 Millionen Franken aus der Partnerschaft mit Vail Resorts, Inc. investiert, um das Skierlebnis durch neue Bahnen, zusätzliche Beschneiung und neue Restaurants zu verbessern.

    Insgesamt stellt das Resort Dieni-Projekt eine beispiellose Gelegenheit dar, Sedrun als ein führendes touristisches Zentrum in der Schweiz zu etablieren. Es kombiniert Superior-Standard, Nachhaltigkeit und vielfältige Freizeitmöglichkeiten, um ein ganzheitliches Urlaubserlebnis zu bieten.

  • Limehome kommt in die Schweiz

    Limehome kommt in die Schweiz

    Das Münchner HospitalityTech limehome expandiert in die Schweiz. Für den Markteintritt habe sich der Anbieter von digitalisierten Design-Apartments zusammen mit einer Schweizer Investorengruppe ein Projekt unweit der Bahnhofstrasse in Zürich gesichert, informiert limehome in einer Mitteilung. Hier sollen in einem bestehenden Gebäude auf vier Stockwerken limehome-Apartments entstehen. Die Suiten können voraussichtlich ab Mitte 2024 gebucht werden.

    Gleichzeitig mit dem Markteintritt in die Schweiz weitet limehome seine Präsenz auch auf Italien und Griechenland aus. «Wir wollen unser aussergewöhnliches Gasterlebnis langfristig in ganz Europa anbieten», wird limehome-CEO Josef Vollmayr in der Mitteilung zitiert. Neben dem Freizeittourismus ist der Wirtschaftsstandort Zürich für das Unternehmen dabei auch als attraktives Ziel für Geschäftsreisende interessant.

    Langfristig will limehome sein Angebot auf möglichst viele auch kleinere Städte ausdehnen. Dafür suche das Unternehmen derzeit europaweit an über 500 Orten nach neuen Projekten, erläutert Ricky Bichel, Head of International Expansion bei limehome. «Erste vielversprechende Gespräche mit Partnern führen wir bereits zum Beispiel in der Schweiz.»

  • Personalwohnungen zählen künftig zu Hotels

    Personalwohnungen zählen künftig zu Hotels

    Die Verfechter dieses Entwurfs zielen darauf ab, der Wohnungsnot in touristischen Gebieten entgegenzuwirken. Um eine Entlastung herbeizuführen, sollen diese Grundstücke in Zukunft von der Genehmigungspflicht befreit und als „Betriebsstätten“ bezeichnet werden.

    Das Führen eines Hotels benötigt eine erhebliche Anzahl an Personal, das vor Ort untergebracht werden muss – besonders in Bergregionen, so Kommissionssprecher Sidney Kamerzin (Mitte/VS). In der Hotellerie sei das tägliche Pendeln, viermal statt zweimal, eine Herausforderung, weshalb die Nähe der Unterkunft entscheidend ist. Eine Entlastung wäre daher vorteilhaft.

    Eine Minderheit äußerte jedoch Bedenken, dass dadurch speziell in Touristengebieten die Wohnungsnot für die Einheimischen weiter verschärft würde, wie Minderheitensprecherin Tamara Funiciello (SP/BE) betonte. Zudem sei es für ausländische Eigentümer schon jetzt möglich, solche Grundstücke zu erwerben, wenn eine Genehmigung vorliegt.

    Der Bundesrat lehnte den Antrag auch ab. Der Antrag möchte eine Ausnahme für Hotelbesitzer schaffen, sagte Elisabeth Baume-Schneider. Die Wohnungsnot sei für alle belastend, eine Sonderbehandlung der Tourismusbranche sei nicht gerechtfertigt. Die Minderheit und Baume-Schneider konnten sich mit ihren Ansichten jedoch nicht durchsetzen.

    Da der Ständerat dem Antrag bereits im März zugestimmt hatte, muss der Bundesrat nun die Anpassungen der sogenannten „Lex Koller“ vornehmen.

  • Andermatt Swiss Alps Investiert CHF 350 Millionen

    Andermatt Swiss Alps Investiert CHF 350 Millionen

    Die Investition von Vail Resorts von CHF 149 Mio. setzt sich aus zwei Teilen zusammen: CHF 110 Mio. für die Andermatt-Sedrun Sport AG zur Verbesserung des Gästeerlebnisses, zum Beispiel im Bereich der Lifte, Beschneiungsanlagen, Gastronomie, Freizeitangebote und weiterer Infrastruktur am Berg.

    ASA wird den Erlös von CHF 39 Mio. zusätzlich zu den bereits vorgesehenen CHF 350 Mio. in die weitere Entwicklung ihres Kerngeschäfts im Bereich Hotels, Infrastruktur und den Ausbau von Andermatt Reuss über die nächsten drei bis fünf Jahre investieren. Die Investitionen werden zwischen Andermatt und Sedrun aufgeteilt.

    Nach Genehmigung durch die Aktionäre und Behörden ist Vail Resorts jetzt im Besitz von 55 Prozent der Anteile an der Andermatt-Sedrun Sport AG. ASA hält weiter 40 Prozent der Anteile, die restlichen 5 Prozent sind im Streubesitz. Ziel der Partnerschaft zwischen Vail Resorts und ASA ist der Ausbau von Andermatt und Sedrun in die gemeinsame Vision «The Prime Alpine Destination».

    Ab dem 4. August fällt das Management des Unternehmens in den Verantwortungsbereich von Vail Resorts. Mike Goar wird zum  Verwaltungsratspräsident und Managing Director der Andermatt-Sedrun Sport AG ernannt. Für den laufenden Betrieb von Andermatt-Sedrun, insbesondere der SkiArena Andermatt-Sedrun, ergeben sich keine Änderungen.

    «Ich freue mich darauf, mit dem unglaublichen Team von Andermatt-Sedrun Sport AG, unseren passionierten Partnern und den engagierten Behörden zusammenzuarbeiten – und von ihnen zu lernen», so Mike Goar. «Ich kann es kaum erwarten, diese wichtigen Investitionen in der Destination voranzutreiben, denn gemeinsam arbeiten wir daran, Andermatt-Sedrun zu einer der führenden Alpendestinationen in Europa zu machen. Wir sind stolz, dieses besondere

    Skigebiet in das Netzwerk von Vail Resorts aufnehmen zu können, und ich stehe persönlich für die operative Exzellenz und eine gute Zusammenarbeit ein.» Raphael Krucker, CEO der Andermatt Swiss Alps AG und Mitglied des Verwaltungsrats der Andermatt-Sedrun Sport AG, sagt dazu: «Vail Resorts ist der ideale Partner, um unser Ziel zu erreichen. Gemeinsam werden wir Andermatt und Sedrun zur Prime Alpine Destination ausbauen. Ich freue mich ausserordentlich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und die zusätzliche Erfahrung und Kompetenzen, die Vail Resorts in die Destination Andermatt und Sedrun einbringen wird.»