Schlagwort: Hub

  • Mittendrin liegt KIM

    Mittendrin liegt KIM

    Neuhegi, das ehemalige Sulzer-Areal Oberwinterthur, hat sich in den letzten Jahren vom Industriequartier zum dynamischen Entwicklungsgebiet gewandelt. Es ist abwechslungsreich durchmischt mit Wohnungen, Gewerbe, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, einem breiten Freizeitangebot, Begegnungszonen und einem gebietsprägenden Naherholungsgebiet, das den Eulachpark mit einschliesst.

    Mit KIM Winterthur entsteht direkt am Bahnhof Winterthur-Neuhegi ein lebendiges und vielschichtiges Quartier mit unterschiedlich grossen Geschäfts- und Wohngebäuden. Jedes davon ist modern, hat aber seinen eigenen Charakter. Die Gesamtkomposition besteht aus insgesamt sieben Gebäuden, abwechslungsreich bepflanzten Innenhöfen sowie einer begrünten Parkanlage.

    KIM soll einerseits zu einem Hub für frischen Unternehmergeist und Innovation werden. Es will Menschen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen auf inspirierende Weise zusammenführen. Die Geschäftsflächen sind vielfältig nutzbar und sollen Unternehmen unterschiedlicher Grösse und aus verschiedensten Branchen ansprechen.

    Anderseits entstehen mit KIM in Neuhegi mehrere hundert moderne Mietwohnungen, von denen viele bereits bezogen werden konnten. Die 1.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen verfügen über Grundrisse zwischen 41 und 135 Quadratmetern. Wohnkomfort zeigt sich auch in den überdurchschnittlich hohen Räumen von bis zu 4.7 m im Erdgeschoss und 2.6 m in den Obergeschossen. Alle Gebäude erfüllen den Minergie-P-Standard und sind einerseits in Massivbauweise, andererseits in ökologischer Holz-Beton-Hybridbauweise erstellt.

    Ebenfalls Teil des Quartiers ist das Seniorenzentrum Vivale Neuhegi, das 2020 eröffnet wurde. Es passt zur Philosophie von KIM, das ein heterogenes Miteinander fördern will.

    Die Gebäude von KIM werden umgeben von begrünten Rückzugsmöglichkeiten. Das Areal ist aufgelockert durch Bäume, Büsche, Grünflächen und Wege. Autofreie Flanierzonen und ein Wegenetz für Spaziergänger und Velofahrer laden im Areal und im nahegelegenen Eulachpark zum Verweilen an der frischen Luft ein. Zusammen bilden sie einen wesentlichen Bestandteil des öffentlichen Grüngürtels. 2018 erfolgte der Baustart für den Ida- und den Sulzer-Park. Diese verbinden als öffentliches Parkband das Schulhaus Neuhegi über die Sulzerallee mit dem Bahnhof Hegi. Die Gestaltung dieses Parkbands bestimmten zur Hälfte die Anwohner.

    Im Sommer 2019 begann in der nördlichen Parzellenhälfte der Bau des u-
    förmigen Wohngebäudes «Haus Furrer» mit publikumsorientierter Nutzung im Erdgeschoss. Ende 2019 starteten direkt daneben die Bauarbeiten für das zweite Wohngebäude «Haus Bill». Die beiden Gebäude wurden Ende 2021 und Mitte 2022 fertiggestellt. Mit den Bewohnerinnen und Bewohnern erhielt das publikumsorientierte Gewerbe von KIM viele potenzielle Neukunden. Die beiden südlichen Gewerbegebäude sollen auf 18’600 Quadratmetern unter anderem etablierte Unternehmen und Start-ups aus der Hightech-Branche beheimaten. Der Baubeginn ist aktuell noch nicht bestimmt.

    KIM Winterthur ist ein Gemeinschaftsprojekt. Beteiligt sind die Investoren und Immobilienentwickler Ina Invest, Steiner, Swiss Life und die Mobiliar sowie Reliva, die das Seniorenzentrum Vivale Neuhegi führt.

  • Neue Paketlogistik soll Städte entlasten

    Neue Paketlogistik soll Städte entlasten

    Ein neues Pilotprojekt der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse testet in Zürich ein alternatives Verteilsystem für Paketsendungen. Es soll den Lieferverkehr in Städten reduzieren. Eine Medienmitteilung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zitiert das Bundesamt für Raumentwicklung, wonach das Paketaufkommen durch den wachsenden Online-Handel bis 2040 um 75 Prozent steigen und der Güterverkehr in der Folge um 37 Prozent zunehmen werde.

    Das ZHAW-Institut für Nachhaltige Entwicklung in Winterthur leitet dieses Projekt. Daran beteiligt sind Unternehmen wie H&M, Zalando und Ikea. Projektpartner sind neben der Stadt Zürich auch die Schweizerische Post, DPD und Cargo Sous Terrain. Die angestrebte Lösung sieht ein Zusammenspiel dreier Verteilzentren, sogenannter Hubs, vor. Das Projekt will Städten auch Bewertungskriterien zur Verfügung stellen, mittels derer sie geeignete Standorte finden können.

    „Heute fährt jeder Lastwagen einmal durch die Stadt und verteilt die Ware. Mit einem Hub in der Stadtmitte, von dem aus die Feinverteilung stattfindet, kann man viel besser bündeln“, wird Maike Scherrer von der ZHAW zitiert. Ein digitales Rückgrat auf Basis von künstlicher Intelligenz soll die Sendungszuteilung auf unterschiedlichen Transportmitteln so organisieren, dass möglichst wenige Transportkilometer gefahren werden. Freie Transportkapazitäten können online versteigert werden. Wichtig sei, dass die Distanz zur Wohnadresse kurz ist, damit die Paketempfänger möglichst zu Fuss zum Microhub gehen können.