Schlagwort: Hypothekten

  • Hypomarkt ignoriert Pandemie

    Hypomarkt ignoriert Pandemie

    Während der ersten Welle der Pandemie habe der Markt für Hypotheken sehr nervös reagiert, schreibt Comparis in einer Mitteilung zum aktuellen Hypothekenbarometer des Online-Vergleichsdiensts. Dabei seien die Zinsen für zehnjährige Festhypotheken gegen Ende des ersten Quartals 2020 von 0,98 auf knapp 1,20 Prozent gestiegen, heisst es dort weiter. Die zweite Welle der Pandemie lasse dagegen „den Hypothekarmarkt bislang kalt“, wird Comparis-Finanzexperte Frédéric Papp in der Mitteilung zitiert.

    Den Erhebungen von Comparis zufolge hatten sich die Zinsen für  Festhypotheken mit zehnjähriger Laufzeit im letzten Quartal 2020 zwischen 1,04 und 1,07 Prozent bewegt. Die Zinsen für Festhypotheken mit fünf- beziehungsweise zweijähriger Laufzeit blieben über das Berichtsquartal hinweg konstant bei 0,90 beziehungsweise 0,86 Prozent.

    Konkret ausgehandelte Hypotheken wiesen in der Regel deutlich tiefere Zinsen als diese Richtzinsen auf, erläutert Comparis in der Mitteilung weiter. So biete das zur Comparis-Gruppe gehörende Unternehmen HypoPlus zehnjährige Festhypotheken bereits ab 0,61 Prozent Zins an. In den kommenden Monaten sei zudem „mit mehr Dynamik im Hypozinsmarkt zu rechnen“, prognostiziert Papp. Er geht davon aus, dass sich die Konkurrenz unter den Anbietern zugunsten der Hypothekarnehmenden verschärfen wird.

  • Berner Kantonalbank steigt bei Swiss Immo Lab ein

    Berner Kantonalbank steigt bei Swiss Immo Lab ein

    Die in Zürich ansässige Investmentgesellschaft Swiss Immo Lab AG soll in Proptech- oder Fintech-Jungunternehmen investieren, die zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche beitragen. Die Investmentgesellschaft wurde Ende 2019 vom Immobiliendienstleister Avobis, der Hypothekarbank Lenzburg und der Gebäudeversicherung Bern gegründet. Als vierte Partnerin steigt nun die Berner Kantonalbank (BEKB) bei Swiss Immo Lab ein, informiert die BEKB in einer Mitteilung.

    Die Partner wollen die Swiss Immo Lab AG zu jeweils gleichen Anteilen halten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei haben die vier Unternehmen insgesamt 8 Millionen Franken in die Investmentgesellschaft investiert. Sie sollen innert zwei Jahren in Jungunternehmen investiert werden, die in den Märkten für digitale Marktplätze, Immobilienverwaltung, Bauen, Baumaterialien, Analysesoftware und intelligente Städte aktiv sind, schreibt die BEKB.

    „Mit dieser Plattform wollen wir die Innovation im Bau und Immobilienwesen beschleunigen“, wird Armin Brun, CEO der BEKB, in der Mitteilung zitiert. In diesem Jahr hat Swiss Immo Lab sich bereits an dem Entwickler einer Software für die Analyse von Immobilien, Archilyse, und dem Lausanner Hersteller von Solarmodulen, Insolight, beteiligt.