Schlagwort: IAZI AG

  • Kein Ende des Booms im Immobilienmarkt Schweiz 

    Kein Ende des Booms im Immobilienmarkt Schweiz 

    Mieter mit Umzugswunsch müssen sich bei der Wohnungssuche auf höhere Mietpreise gefasst machen. Nach mehreren Monaten mit praktisch unveränderten Werten haben Vermieter im Mai ihre Preiserwartungen um durchschnittlich 0,7 Prozent angehoben. Die Korrektur ist damit fast so hoch wie die Veränderung, die über die letzten zwölf Monate registriert wurde (0,9 Prozent). Dies zeigt der Swiss Real Estate Offer Index, der von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird. 

    Die Mietentwicklung verläuft aber je nach Region unterschiedlich. Mit einem deutlichen Anstieg der Angebotsmieten konfrontiert sind Wohnungssuchende in der Grossregion Zürich (1,8 Prozent) und in der Zentralschweiz (1,2 Prozent). Geringer sind die Aufschläge in der Genferseeregion (0,5 Prozent) und in der Nordwestschweiz (0,4 Prozent), während im Mittelland (0,1 Prozent) und in der Ostschweiz (0,1 Prozent) praktisch keine Veränderungen festzustellen sind. Gesunken sind die Mieten hingegen im Tessin (−0,8 Prozent). 

    Wohneigentum: Kein Ende des Booms 
    Der Immobilienmarkt ist derzeit vor allem wegen der hohen Preise für Wohneigentum im Fokus. Vor dem Hintergrund steigender Hypothekarzinsen gehen viele Beobachter von einer baldigen Abkühlung aus. Noch befinden sich die Angebotspreise aber im Steigflug, wie die Analyse der Inserate im Mai ergibt.  

    «Für Einfamilienhäuser wurden 1,0 Prozent höhere Werte verlangt als im Vormonat, beim Stockwerkeigentum liegt das Preiswachstum bei 0,2 Prozent. Der zinsbedingte Anstieg der Finanzierungskosten scheint den Kaufinteressenten bisher also nicht viel auszumachen. Zumindest gehen die Verkäufer noch immer von einer steigenden Zahlungsbereitschaft aus», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group. 

    Stand 31. Mai 2022 
    Der Swiss Real Estate Offer Index wird auf den Webseiten von ImmoScout24 und der IAZI AG publiziert.  
    www.immoscout24.ch/immobilienindex 
    www.iazi.ch/angebotsindizes 

  • Basler Immobilien bleiben lohnende Investition

    Basler Immobilien bleiben lohnende Investition

    Renditeobjekte im Kanton Basel-Stadt hätten sich auch 2021 als „krisenresistente Investition“ erwiesen, leitet die Basler Kantonalbank (BKB) eine Mitteilung zum von ihr in Zusammenarbeit mit der IAZI AG erstellten Immobilienkompass ein. Der Mitteilung zufolge haben 2021 alle Liegenschaftskategorien ihre Performance gegenüber 2020 gesteigert. Wohnobjekte hätten im Berichtsjahr gar „eine rekordhohe Gesamtperformance“ von 7,9 Prozent realisiert, schreibt die BKB.

    Den grössten Zuwachs haben die Analysten des aktuellen Immobilienkompasses mit 1,0 Prozentpunkten auf 7,1 Prozent bei den gemischt genutzten Immobilien beobachtet. Büro- und Gewerbeimmobilien hinkten mit einer Erholung um 0,4 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent deutlich hinterher.

    Die Steigerung der Gesamtperformance sei über alle Liegenschaftskategorien hinweg vor allem von Wertsteigerungen getragen worden, erläutern die Analysten. Bei der den Wertzuwachs ausklammernden Bruttorendite ergebe sich daher „ein anderes Bild“.

    Hier haben die Analysten im Berichtsjahr unter 4 Prozent liegende Bruttorenditen in Basel, Binningen und Bottmingen beobachtet. Generell gelte, dass die Rendite umso tiefer ausfalle, je zentraler die Immobilie gelegen sei. Die Analysten führen dies auf das verschärfte Gesetz zur Wohnraumförderung zurück, nach dem Mietzinsanpassungen in Folge von Sanierungen „nur noch in beschränktem Ausmass“ möglich seien.

  • Mieten bleiben stabil

    Mieten bleiben stabil

    Die Mieten für in Inseraten ausgeschriebene Wohnungen sind im September gegenüber dem Vormonat um geringfügige 0,2 Prozent gefallen, erläutert ImmoScout24 in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Er wird monatlich von der Immobilienplattform und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG erstellt. Den aktuellen Erhebungen zufolge blieben die Mietpreise im September im Jahresvergleich unverändert.

    Innerhalb der Regionen haben die Analysten allerdings unterschiedliche Entwicklungen beobachtet. So legten die Mieten in der Zentralschweiz und in der Ostschweiz gegenüber dem August um 0,5 beziehungsweise 1,2 Prozent zu. In der Grossregion Zürich fielen die Mietpreise im September hingegen um 0,6 Prozent geringer als im Vormonat aus. In der Genferseeregion, im Mittelland, in der Nordwestschweiz und im Tessin seien die Mieten mit Steigerungen zwischen 0,2 und 0,3 Prozent hingegen „praktisch konstant“ geblieben, schreibt die Analysten.

    Sie gehen jedoch davon aus, dass dieser Zustand nicht lange anhalten wird. „Während sich die Angebotsmieten aktuell kaum bewegen, könnte es längerfristig durchaus wieder zu Erhöhungen kommen“, erläutert Martin Waeber, COO von Scout24, in der Mitteilung. „Grund dafür ist ein Rückgang der Wohnbautätigkeit und damit eine deutliche Verminderung des Angebots.“ In der Mitteilung weisen die Analysten zudem auf einen deutlichen Rückgang der leerstehenden Mietwohnungen im Jahresvergleich hin.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • ImmoScout24 meldet Preisrekord für Eigentumswohnungen

    ImmoScout24 meldet Preisrekord für Eigentumswohnungen

    Die Preise für Eigentumswohnungen sind im August gegenüber dem Vormonat in der Schweiz um 1,8 Prozent gestiegen. Nur um 0,1 Prozent gestiegen sind die Preise für Einfamilienhäuser. Dies zeigt der aktuelle Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

    Der Markt für Stockwerkeigentum wird laut der Mitteilung immer teurer. Pro Quadratmeter wurden per Ende August 7916 Franken verlangt, 1,8 Prozent mehr als einen Monat zuvor. Eine typische Wohnung mit 100 Quadratmetern werde im Schweizer Mittel zu rund 790‘000 Franken ausgeschrieben. Das sei ein neuer Rekord.

    Die Preise für Einfamilienhäuser sind zwar im August nur um 0,1 Prozent gestiegen, befinden sich aber laut ImmoScout24 in „in schwindelerregender Höhe“. Der Quadratmeterpreis liege bei 7048 Franken. Für ein typisches Schweizer Einfamilienhaus mit rund 160 Quadratmetern Wohnfläche belaufe sich der mittlere Angebotspreis auf über 1,1 Millionen Franken. Die Preise können in besseren Lagen deutlich höher liegen.

    Das Angebot sei knapp, der Markt sei ausgetrocknet. Verkäufer warteten angesichts der steigenden Preise ab, wird Martin Waeber, COO von Scout24 zitiert. „Nur eine starke Zunahme der Bautätigkeit oder ein Rückgang der Nachfrage, etwa aufgrund steigender Hypothekarzinsen, könnte den Preisdruck auf dem Wohneigentumsmarkt reduzieren“, so Waeber weiter. Beides sei aber derzeit nicht absehbar.

    Bei Mietwohnungen sind die Angebotspreise im August laut dem Index im Durchschnitt um 0,5 Prozent gesunken, bei deutlichen regionalen Unterschieden. 

  • Wohnen wird teurer

    Wohnen wird teurer

    „„Mieten und Kaufen in der Schweiz wird teurer“, überschreibt ImmoScout24 eine Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Er wird monatlich von ImmoScout24 und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG erstellt. Den Erhebungen zufolge sind die Preise für Mieten und Wohnimmobilien in der ersten Hälfte 2021 im schweizweiten Durchschnitt angestiegen.

    Die Preise für Wohneigentum seien dabei seit Monaten nur gestiegen, erläutert ImmoScout24 in der Mitteilung weiter. Seit Jahresanfang zogen die Preise für Einfamilienhäuser um insgesamt 3,8 Prozent an, allein im Juni war ein Preisaufschlag von 1,4 Prozent gegenüber Mai beobachtet worden. Die entsprechenden Werte für Eigentumswohnungen lagen bei 4,7 beziehungsweise 1,0 Prozent.

    Bei den Mieten haben die Analysten des Index in den vergangenen Monaten ein Auf und Ab beobachtet. Über das erste Halbjahr insgesamt ergab sich ein Anstieg von 0,7 Prozent. Im Juni wurde ein durchschnittlicher Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber Mai registriert.

    Das Mieten sei dabei nicht überall teurer geworden, heisst es weiter in der Mitteilung. Konkret werden dort im Monatsvergleich zwischen 3,0 und 0,1 Prozent gesunkene Mieten im Tessin, im Mittelland, in der Genferseeregion und in der Nordwestschweiz genannt.

    „Die rekordverdächtige Preissteigerung im Markt für Wohneigentum“ trage dazu bei, dass sich viele die Frage nach Mieten oder Kaufen gar nicht erst stellten, wird Martin Waeber in der Mitteilung zitiert. „Wer nicht unbedingt im Zentrum mieten will“, könne aber „in einigen Regionen durchaus noch ein Schnäppchen ergattern“, meint der Finanzchef  der Scout24-Gruppe.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.