Schlagwort: IKEA

  • IKEA feiert Richtfest im Wallis

    IKEA feiert Richtfest im Wallis

    IKEA Schweiz mit Sitz in Spreitenbach baut sein erstes Einrichtungshaus im Kanton Wallis. Nach nur siebenmonatiger Bauzeit ist laut einer Medienmitteilung mit rund 150 Bauleuten sowie Vertreterinnen und Vertreter von Behörden, Partnern und IKEA-Mitarbeitenden das Richtfest auf dem Baugelände in Les Morand bei Riddes gefeiert worden.

    Seit dem Spatenstich im März wurde der Rohbau für die 23‘000 Quadratmeter Ladenfläche auf zwei Etagen auf dem insgesamt 49‘000 Quadratmeter grossen Grundstück planmässig fertiggestellt. Insgesamt beläuft sich die Investition auf mehr als 100 Millionen Schweizer Franken. Nach Eröffnung 2024 werde IKEA dann über zehn Einrichtungshäuser und zwei Planungsstudios in der Schweiz mit rund 3300 Beschäftigten verfügen.

    Damit stosse IKEA erstmals mit einem grossen Ladengeschäft in die Schweizer Bergregion vor, heisst es in einer Medienmitteilung. „Die Eröffnung des IKEA Einrichtungshauses im Frühjahr 2024 ist eine grosse Chance für die Gemeinde Riddes und von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung für den gesamten Kanton Wallis“, wird die Gemeindepräsidentin von Riddes, Christel Duc, zitiert.

    Seit September läuft die Rekrutierung für rund 200 Stellen bei IKEA Riddes. Dort entstehe das modernste und nachhaltigste IKEA-Einrichtungshaus der Schweiz, das sich unter anderem durch einen Zero-Waste-Ansatz und einer riesige Solaranlage auszeichne, heisst es in der Mitteilung. Die nächsten Schritte umfassen technische Installationen im Inneren des Gebäudes sowie den Ausbau der Entladerampen für die Lagerregale; die Lager- und Selbstbedienungshalle ist der erste Bereich, der aufgebaut wird. Ende November wird der Aufbau der Möbelausstellung und Markthallenabteilungen schrittweise beginnen. Die Installation der Photovoltaikanlage wird voraussichtlich im November starten, sobald das Dach fertiggestellt ist.

  • IKEA expandiert in Chur und im Wallis  

    IKEA expandiert in Chur und im Wallis  

    IKEA eröffnet nach zehn Jahren wieder neue Standorte in der Schweiz. In Chur wird es ein Planungsstudio für Kundinnen und Kunden geben und in Riddes ein Einrichtungshaus gewohnter Grösse. Laut Medienmitteilung soll das 565 Quadratmeter grosse Planungsstudio mit diversen Musterzimmern im Herbst im Steinbock-Shopping-Center in Chur eröffnen. Er soll eine Art Mini-IKEA werden, heisst es weiter. Der Fokus liege auf dem Beratungs- und Planungsservice für Besucherinnen und Besucher sowie Geschäftskunden.

    Gleichzeitig reicht die in Spreitenbach ansässige IKEA Schweiz AG laut der Mitteilung demnächst die Baueingabe für ihr zehntes Geschäft in der Walliser Gemeinde Riddes ein. Nach der Ankündigung eines sogenannten Plan and Order Points in Bern sei der Ausbau der beiden Standorte ein nächster Schritt in der Expansionsstrategie von IKEA Schweiz. In Riddes soll das modernste und grünste IKEA-Einrichtungshaus der Schweiz entstehen. Die Eröffnung ist für den Herbst 2023 geplant. Das Geschäft soll auf rund 23’000 Quadratmetern mit viel Grünfläche ein breites Angebot an nachhaltigen Produkten und Serviceleistungen bieten.

    „Es ist nun zehn Jahre her, seit wir in Rothenburg den letzten IKEA Store in der Schweiz eröffnet und so die Innerschweiz erschlossen haben. Mit dem Planungsstudio in Chur und dem Store in Riddes erschliessen wir zwei neue Märkte in der Schweiz ausserhalb der Städte“, wird Jessica Anderen, CEO und Strategieverantwortliche von IKEA Schweiz, zitiert. Heute verfüge IKEA über neun Einrichtungshäuser in allen Landesteilen sowie ein Verteilzentrum in Itingen BL, das die meisten Online-Verkäufe abwickele.

    Das IKEA-Planungsstudio ist laut der Medienmitteilung das erste Format dieser Art in der Schweiz. Vergleichbare Servicestellen gebe es erst in London, Berlin und Oslo. „Wir sind ebenso erfreut wie stolz, dass IKEA ihr neues Serviceformat nach ausgesuchten Weltstädten nun ausgerechnet bei uns in Chur anbietet“, wird Frederick Widl, Leiter Immobilien bei der AXA, als Vermieter zitiert.

  • Neue Paketlogistik soll Städte entlasten

    Neue Paketlogistik soll Städte entlasten

    Ein neues Pilotprojekt der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse testet in Zürich ein alternatives Verteilsystem für Paketsendungen. Es soll den Lieferverkehr in Städten reduzieren. Eine Medienmitteilung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zitiert das Bundesamt für Raumentwicklung, wonach das Paketaufkommen durch den wachsenden Online-Handel bis 2040 um 75 Prozent steigen und der Güterverkehr in der Folge um 37 Prozent zunehmen werde.

    Das ZHAW-Institut für Nachhaltige Entwicklung in Winterthur leitet dieses Projekt. Daran beteiligt sind Unternehmen wie H&M, Zalando und Ikea. Projektpartner sind neben der Stadt Zürich auch die Schweizerische Post, DPD und Cargo Sous Terrain. Die angestrebte Lösung sieht ein Zusammenspiel dreier Verteilzentren, sogenannter Hubs, vor. Das Projekt will Städten auch Bewertungskriterien zur Verfügung stellen, mittels derer sie geeignete Standorte finden können.

    „Heute fährt jeder Lastwagen einmal durch die Stadt und verteilt die Ware. Mit einem Hub in der Stadtmitte, von dem aus die Feinverteilung stattfindet, kann man viel besser bündeln“, wird Maike Scherrer von der ZHAW zitiert. Ein digitales Rückgrat auf Basis von künstlicher Intelligenz soll die Sendungszuteilung auf unterschiedlichen Transportmitteln so organisieren, dass möglichst wenige Transportkilometer gefahren werden. Freie Transportkapazitäten können online versteigert werden. Wichtig sei, dass die Distanz zur Wohnadresse kurz ist, damit die Paketempfänger möglichst zu Fuss zum Microhub gehen können.

  • Sascha Zahnd soll digitalswitzerland führen

    Sascha Zahnd soll digitalswitzerland führen

    Die Generalversammlung von digitalswitzerland ist aufgerufen, einem Wechsel an der Spitze der Standortinitiative zuzustimmen: Per 1. Juli soll Sascha Zahnd die Präsidentschaft des Executive Commitees übernehmen, informiert digitalswitzerland in einer Mitteilung. Der Berner tritt die Nachfolge von Ivo Furrer an. Furrer hatte bereits bei Amtsübernahme angekündigt, die Präsidentschaft nach drei Jahren Amtszeit abgeben zu wollen.

    Bis Ende 2020 sei Zahnd „einer der engsten Mitarbeiter von Tesla Gründer Elon Musk“ gewesen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Bei Tesla hatte der designierte Präsident von digitalswitzerland als Europa-Chef sowie als Vice President Global Supply Chain agiert. Zuvor hatte Zahnd für die ETA SA Manufacture Horlogère Suisse und IKEA gearbeitet. Derzeit ist er unter anderem für mytheresa.com und die Valora AG aktiv.

    „Sascha Zahnd ist einer der eindrücklichsten Spitzen-Manager der Schweiz mit viel internationaler Erfahrung“, wird Marc Walder, Gründer von digitalswitzerland, in der Mitteilung zitiert. Der designierte Präsident der Standortinitiative stehe für „Innovation,Transformation und Unternehmertum“. Laut Walder will sich digitalswitzerland weiter für die digitale Transformation des Landes stark machen. Hier habe die Pandemie „die bestehenden Schwächen der Schweiz schonungslos offengelegt“.

    Ivo Furrer wird digitalswitzerland als Mitglied des Vorstands erhalten bleiben. Das Vizepräsidium soll weiterhin bei FDP-Nationalrat (SG) und Unternehmer Marcel Dobler verbleiben.