Schlagwort: Immo

  • Le mur de soutènement de la plate-forme de la cathédrale sera rénové

    Le mur de soutènement de la plate-forme de la cathédrale sera rénové

    La construction des premiers murs de soutènement près de l’actuelle plate-forme de la cathédrale a commencé dès le 14e siècle. Entre 1479 et 1531, les murs ont été agrandis et ont pris leur aspect actuel. Les derniers travaux de rénovation importants ont eu lieu à la fin des années 1980. Aujourd’hui, le mur de soutènement de trente mètres de haut présente des dommages à différents endroits en raison des intempéries et doit donc être rénové. Les travaux de rénovation seront réalisés en plusieurs étapes jusqu’en 2026.

    Nettoyage et application de mortier
    Début février, les travaux d’assainissement commenceront par la mise en place de l’échafaudage à l’angle est du mur de soutènement. Les interventions sur la maçonnerie seront plus ou moins profondes : Certaines surfaces de mur plus importantes devront simplement être nettoyées et débarrassées de la végétation. Sur d’autres parties du mur, il sera nécessaire d’appliquer du mortier ou de combler les fissures et les joints. La structure d’origine est conservée dans la mesure du possible. Dans le cadre de la rénovation, Energie Wasser Bern (ewb) remplace l’éclairage existant sur le mur par des projecteurs à LED plus économiques. Tous les travaux de rénovation ont été planifiés en collaboration avec le service de conservation des monuments historiques.

    Laplate-forme reste ouverte
    La plate-forme reste ouverte pendant les travaux de rénovation. Les zones de travaux respectives seront fermées au public par des barrières. Dans la Badgasse, qui se trouve au pied du mur, une partie des places de stationnement doit être temporairement supprimée pour permettre la mise en place des échafaudages et des installations de chantier. Des places de stationnement de remplacement seront mises à disposition. Cependant, en raison de l’étroitesse de l’espace dans la Matte, seule une partie des places de stationnement pourra être remplacée.

    Conservation d’un monument historique
    L’assainissement des murs de soutènement permettra de conserver la plate-forme de la cathédrale en tant que monument historique marquant la vieille ville de Berne et de garantir la sécurité. Le Conseil de ville a approuvé en mars 2022 un crédit de construction de 3,32 millions de francs pour l’assainissement.

  • W&W übernimmt Fairwalter

    W&W übernimmt Fairwalter

    Das Software- und Technologieunternehmen W&W Immo Informatik AG aus Affoltern am Albis übernimmt das 2017 gegründete Zürcher Start-up-Unternehmen Fairwalter. Laut einer Medienmitteilung baut das auf Software für Immobilienwirtschaft orientierte Unternehmen damit seinen Sektor für private Vermietungen und kleine Verwaltungen aus. W&W festige damit seine Position als Marktführer in der Schweiz. Fairwalter bietet mit seinen vollständig webbasierten und leicht zu bedienenden Verwaltungsmodulen vor allem Lösungen für kleinere Betriebe sowie für Privatpersonen an, Mit dem Zusammenschluss der beiden Firmen sollen die Nutzer von Fairwalter auch von der professionellen Logistik von W&W profitieren.

    Fairwalter soll weiterhin eigenständig am Markt wirtschaften, die Strukturen des Unternehmens einschliesslich der Belegschaft sollen erhalten bleiben. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Fairwalter“, wird David Wolfensberger, Geschäftsführer von W&W, zitiert. „Fairwalter wird einerseits von unseren professionellen Strukturen und unserer Erfahrung profitieren und soll gleichzeitig seine Agilität und seinen Startup-Charakter bewahren“.

  • Rückblick 94. immoTable Suisse Romandie

    Rückblick 94. immoTable Suisse Romandie

    Anne Chessaux, stellte uns die höchst interessanten Aktivitäten der Romandie mit «Facts and Figures» vor, Thierry Müller von HRS präsentierte uns den Werdegang und die Hintergründe des Projekts «Coté Gare» in Bussigny, auch Stefan Zanetti, Allthings Technologies AG, erläuterte die Komplexität von digitalen Dienstleistungen an den Projekten Bussigny und Coté Gare. Die beiden Referenten David Faehndrich und Dominique Perritaz, von Energie 360° zeigten die Herausforderungen und neuen Wege die beim Projekt «Pont.rouge-Lancy» im Energiebereich zu lösen waren.  

    Wir hoffen Sie am 24. November in Basel begrüssen zu dürfen. Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne, erholsame Herbsttag.

  • Immobilien Stadt Zürich mit neuer Direktorin

    Immobilien Stadt Zürich mit neuer Direktorin

    Dr. Jennifer Dreyer (48) ist im hessischen Giessen aufgewachsen und hat ihre Studien in Darmstadt, Stuttgart und Zürich absolviert. Sie ist Bauingenieurin mit Zweitabschluss in Betriebswirtschaft und ETH-Doktoratsstudium zur Public Private Partnership. Dr. Jennifer Dreyer arbeitet seit 2016 für die IMMO: zunächst als Leiterin Stab, seit 2019 als Leiterin des neu gegründeten Bereichs Schulbauten und als stellvertretende Direktorin. Zuvor war sie Geschäftsleitungsmitglied eines Zürcher Beratungsbüros für Erhaltungsmanagement im Hoch- und Tiefbau. 

    Dr. Jennifer Dreyer tritt per 1. November 2022 die Nachfolge von Cornelia Mächler an, die sich künftig auf die Leitung von strategischen Grossprojekten konzentrieren wird. Cornelia Mächler wird dazu ebenfalls per 1. November die Position der stellvertretenden Direktorin einnehmen. Seit deren Gründung 2001 arbeitet Cornelia Mächler für die IMMO und stand dieser während der letzten 17 Jahre vor.  

    Stadtrat André Odermatt, Vorsteher Hochbaudepartement, dankt Cornelia Mächler für ihr grosses Engagement beim Aufbau und bei der permanenten Weiterentwicklung ihrer Dienstabteilung: «Die IMMO zählt heute schweizweit zu den führenden öffentlichen Eigentümervertretungen. Das ist massgeblich das Verdienst von Cornelia Mächler.» Gleichzeitig freut er sich über die Neubesetzung der IMMO-Direktionsstelle: «Dr. Jennifer Dreyer kennt die Herausforderungen einer wachsenden Stadt. Sie hat ihre Kompetenz unter anderem mit dem Aufgleisen der Schulraumoffensive bewiesen.» 

  • Novavest schliesst Kapitalerhöhung ab

    Novavest schliesst Kapitalerhöhung ab

    Novavest hat eine weitere Kapitalerhöhung aus bestehendem genehmigtem Kapital abgeschlossen, informiert die Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret sind bei dem vom 14. bis zum 23. Juni durchgeführten Bezugsrechtshandel 642’619 neue Namenaktien zum Bezugspreis von je 42,05 Franken gezeichnet worden. Die eingespielten rund 27,0 Millionen Franken will Novavest für den Ausbau des Portfolios an Wohnimmobilien verwenden.

    Bei der Kapitalerhöhung war bestehenden Aktionären der Novavest Real Estate AG ein Recht auf den Bezug einer neuen Aktie pro elf bereits gehaltenen Namenaktien eingeräumt worden. Das Angebot sei darüber hinaus „sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Anlegern auf grosses Interesse“ gestossen, schreibt das Unternehmen. In Folge habe Novavest sein Aktionariat erweitern können.

    Nach der Kapitalerhöhung belaufe sich das Aktienkapital von Novavest auf 207,4 Millionen Franken, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Erst im vergangenen Dezember hatte Novavest bei einer Kapitalerhöhung rund 28,6 Millionen Franken eingeworben. Auch diese Mittel wurden für die Erweiterung des eigenen Immobilienportfolios eingesetzt. Per Ende Mai setzte das Unternehmen dann den Nennwert seiner Aktien um 1,65 Franken auf 26,90 Franken zurück.

  • Empa ersetzt Bitumen im Strassenbau durch Bindfäden

    Empa ersetzt Bitumen im Strassenbau durch Bindfäden

    Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) prüfen derzeit ein neues Verfahren zur Stabilisierung von Steinmengen im Strassenbau. Konkret geht es laut Medienmitteilung um das Ersetzen des Bindemittels Bitumen bei der Herstellung des Fahrbelags. Asphalt besteht aus Steinen unterschiedlicher Form und Grösse und wird erst durch die Stabilisierung mit Hilfe von Bitumen zum für Strassen verwendbaren Belag.

    Bitumen verursacht Umweltprobleme. Bei der Herstellung aus Erdöl wie auch später beim Gebrauch werden Luftschadstoffe freigesetzt. Asphalt ist ausserdem anfällig für Risse und Verformungen und undurchlässig für Regenwasser, was die Umwelt belastet.

    Die beiden Empa-Forscher Martin Arraigada und Saeed Abbasion aus der Abteilung Beton und Asphalt der Empa setzten derzeit in einer Versuchsanordnung ein aus der Kunst bekanntes Verfahren für die Fertigung von Strassenbelägen um. In solchen Kunstobjekten haben Stelen aus Stein Verwendung gefunden, die durch ein Gewebe aus Bindfäden stabilisiert wurden und bei 80 Zentimetern Höhe Belastungen bis zu 20 Tonnen ausgehalten haben.

    Im Versuch wird durch einen elektronisch gesteuerten Roboterarm ein Bindfaden auf eine Steinschicht in einem bestimmten Muster aufgetragen. Durch das „Verweben“ werden die Steine in fünf Schichten auf ihrer Position im „Strassenbett“ fixiert. In Versuchen waren diese schon bei Belastungen von einer halben Tonne so fest wie der herkömmliche Bitumen-Asphalt. Verwendet wurden kostengünstige Bindfäden, wie sie herkömmlich etwa für das Verschnüren von Paketen gebraucht werden.

    Noch haben die Versuche nicht zu einem anwendungsreifen Produkt geführt, das im Strassenbau eingesetzt werden könnte. Die Grundlagenarbeit liefere aber viel Innovationspotential, um mit einfachen Mitteln einem rezyklier- und vielleicht ausrollbaren Strassenbelag näher zu kommen, heisst es in der Empa-Mitteilung. Auf der Internetseite ist auch ein Video zum Verfahren anzusehen.

  • Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Die Mobiliar-Tochter Buildigo bringt seit Montag auf ihrer digitalen Plattform Handwerker und Auftraggeber in Zürich und Aargau zusammen. Laut einer Medienmitteilung der Versicherung stehe dabei die Qualität der Leistungspartner und eine digitale Abwicklung von der Anfrage bis zur Bezahlung im Vordergrund. Dieser Dienst könne sowohl von Privatpersonen als auch von KMU in Anspruch genommen werden. 

    Das Start-up Buildigo ist bereits seit 2017 in der Westschweiz aktiv. Seit dem Sommer 2020 ergänzt es die Dienstleistungen der Mobiliar rund um das Thema Wohnen. Ihre neue Handwerkerplattform im Internet starte in den Regionen Zürich und Aarau mit einem ausgewählten Angebot der relevantesten Branchen. Das Angebot werde in den kommenden Monaten sukzessive ausgebaut. 

  • Schweiz gehört zu den innovativsten Ländern der Welt

    Schweiz gehört zu den innovativsten Ländern der Welt

    Die Schweiz schafft es im aktuellen Bloomberg Innovation Index weltweit auf den dritten Platz. Damit ist sie im Vergleich zu Vorjahr um einen Platz vorgerückt. Vor ihr schneiden lediglich Südkorea und Singapur ab. Damit gilt die Schweiz als das innovativste Land in Europa und überholt Deutschland, das im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze auf Rang vier zurückgefallen ist.

    Insgesamt sind 60 Länder im Index aufgeführt. Sie werden anhand von Themen wie Forschung und Entwicklung, Produktionsfähigkeit sowie der Konzentration von börsenkotierten Hightech-Unternehmen bewertet. Maximal können die jeweiligen Länder 100 Punkte erreichen.

    Die Schweiz erhält in diesem Jahr eine Gesamtbewertung von 87,60 Punkten. Sie konnte insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung gut abschneiden. Bei der Forschungsintensität belegt sie den dritten Platz, bei der Konzentration an Forschenden den vierten Platz. Weiter gehört die Schweiz aber auch im Bereich Fertigung und Wertschöpfung zu den besten fünf Ländern. Aufholbedarf hat sie vor allem bei den Patenten.

  • Jahresrückblick 2020 der SVSM

    Jahresrückblick 2020 der SVSM

    Sehr viel direkter und substanzieller von der Corona-Pandemie betroffen sind Sie, unsere Mitglieder. Zahlreiche Standort- und Wirtschaftsförderungen mussten die Erfahrung machen, dass jahrelange Aufbauarbeit innert weniger Wochen wegen des Lockdowns bzw. wegen regionaler Lockerungen praktisch bedeutungslos werden kann. Massgebend für Einkaufs-, Freizeit- und Reiseverhalten waren plötzlich ganz andere Faktoren, vornehmlich die Frage: Was ist wo noch erlaubt? Standort- und Wirtschaftsförderungen können in einer solchen Situation – in der aus meiner Sicht der Föderalismus an seine Grenzen stösst – kaum mehr Einfluss nehmen. Erschwerend kommt hinzu: Wo das Gewerbe ums Überleben kämpft, bleibt weder Zeit noch Energie, geschweige denn Geld übrig, regionale Standortvorteile zu sichern und zu bewerben. Doch gerade jetzt gilt es, langfristig zu denken, zu investieren und Erreichtes weiter auszubauen. 

    In diesen besonderen Zeiten möchten wir Ihnen umso mehr für Ihre Treue zu unserem Verband danken – auch wenn Sie 2020 nicht von allen Leistungen, auf die Sie im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft Anspruch haben, profitieren konnten. Auch unseren Sponsoren, UPC Schweiz und Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ, danken wir an dieser Stelle bestens für ihr Engagement. Wir hoffen sehr, dass wir im Herbst 2021 einen Halbtagesanlass als neues Format durchführen können. Unsere Generalversammlung im Frühjahr wird aber auch dieses Jahr virtuell stattfinden. Wir senden Ihnen in den nächsten Wochen alle entsprechenden Informationen und Unterlagen. Selbstverständlich halten wir Sie auch über unser Jahresprogramm auf dem Laufenden, unter anderem mit unserem Newsletter.

  • Fischermätteli Burgdorf:  Zukunftsorientiertes Areal im Standard Minergie-A-Eco

    Fischermätteli Burgdorf: Zukunftsorientiertes Areal im Standard Minergie-A-Eco

    Im Dezember 2019 sind die Bagger auf dem ehemaligen Industrieareal in Burgdorf aufgefahren und schon bald soll Leben ins neue Quartier Fischermätteli kommen: Die ersten Wohnungen werden bereits im Sommer 2021 bezugsbereit sein. Bis voraussichtlich 2024 sollen in insgesamt drei Bauetappen zehn Mehrfamilienhäuser mit 169 preiswerten 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen und Wohnflächen zwischen 52 und 140 Quadratmetern entstehen. An idyllischer Lage in unmittelbarer Nähe zum Wald gelegen, gruppieren sich die Gebäude um eine zentrale Begegnungszone mit fünf unterschiedlich gestalteten Aussenplätzen.

    Grösstes Minergie-A-Eco-Quartier mit Schweizer Holz

    Die Siedlung Fischermätteli soll dereinst die grösste Überbauung der Schweiz sein, die nicht nur mit Schweizer Holz erstellt wird, sondern auch den Standard Minergie-A-Eco erfüllt. Dieser verlangt eine positive Energiebilanz und der Aufwand für Raum- und Wassererwärmung, Lufterneuerung sowie für sämtliche elektrischen Geräte und die Beleuchtung muss durch erneuerbare Energien gedeckt sein. Der Zusatz Eco legt das Augenmerk auf die Themen Gesundheit und Bauökologie und sichert einen hohen Wohnkomfort. «Aufgrund der bisherigen positiven Erfahrungen war es für uns hinsichtlich Ökologie und Nachhaltigkeit die einzig richtige Entscheidung, das Fischermätteli im Minergie-A-Eco-Standard zu bauen», erklärt Bruno Kälin. Er ist Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Strüby Konzept AG. Die Strüby Unternehmungen treten sowohl als Bauherrschaft wie auch als Gesamtleistungsanbieter (Projektentwicklung, Architektur, Engineering, Produktion, Realisation, Kundendienst, Kundenservice) auf und sind überdies für den Verkauf verantwortlich.

    Für das Fischermätteli setzt der Bauherr auf Fichte und Weisstanne aus Schweizer Wäldern: «Es gibt keinen besseren Baustoff als Holz. Er ist lokal verfügbar, wächst stetig nach, ist CO2-neutral, bringt Arbeitsplätze in die Region und sorgt für ein gutes und gesundes Raumklima», führt Kälin aus. Das für den Bau benötigte Holz wird direkt bei den Waldbesitzern eingekauft, in der Region gesägt, verleimt und weiterverarbeitet. Lange Transportwege fallen weg, wodurch die graue Energie sehr gering ausfällt.

    Ausgeklügeltes Energiekonzept

    Für das Energiekonzept hatte die Bauherrin eine Ausschreibung gemacht, welche ewz für sich entschied. Das Energiedienstleistungsunternehmen ist für Planung, Finanzierung, Realisierung und Betrieb der Energieversorgung verantwortlich. Die Verträge haben eine Laufzeit bis Dezember 2044 und beginnen nach Bauetappen gestaffelt. Der ewz-Geschäftsbereich Energielösungen hat für das Quartier Fischermätteli ein integrales Konzept ausgearbeitet, das nebst einer ausgeklügelten Wärme- und Stromversorgung auch eine alle Medien umfassende Nebenkostenabrechnung beinhaltet.

    Sämtliche Gebäude auf dem Areal sind an ein Areal-Wärmenetz angeschlossen. Herzstück der Wärmeversorgung ist die Heizzentrale mit einer Leistung von 550 kW. Als Energieträger kommen Holzpellets aus der Region zum Einsatz. Durch das Qualitäts-Management-System der Arbeitsgemeinschaft QM Holzheizwerke wird eine effiziente Wärmeproduktion sichergestellt. Der Energiedienstleister finanziert und realisiert die Heizzentrale sowie die Leitungen für die Wärmeverteilung bis zum Haus. Der Bauherr hingegen baut die Installationen für das Brauchwarmwasser und für die Feinverteilung der Wärme in den Häusern. Eine Wärmepumpe anstelle der Holzheizung kam aufgrund der geologischen Gegebenheiten am Standort nicht in Betracht.

    100 Prozent erneuerbarer Solarstrom

    Nebst den Wärmelieferverträgen vereinbart ewz mit den Eigentümern Stromlieferverträge. Diese regeln die Versorgung der insgesamt sieben Stockwerkeigentümerschaften sowie der Arealeigentümerschaft mit Elektrizität. Da der Baustandard Minergie-A eine 100-prozentige Abdeckung mit erneuerbarem Strom verlangt, wird auf jedem Hausdach eine Photovoltaikanlage installiert. Die im Endausbau zehn Anlagen weisen eine Leistung von 722 kWp auf. Laut Projektleiter Christian Rolli von ewz Energielösungen lag die Herausforderung darin, den geforderten Solarstromertrag zu erreichen und dennoch genügend Platz auf den Dächern für Wartung und Unterhalt der Photovoltaik-Module zu haben. Die Lösung bestand darin, monokristalline Hochleistungsmodule mit einem höheren Wirkungsgrad zu wählen, die auf weniger Platz mehr Ertrag erbringen, was sich allerdings in einem höheren Preis niederschlägt. Auf dem Areal sind rund 3200 m2 Photovoltaik-Module verbaut. Sollte es zum Beispiel während der Ferien im Sommer zu einer derart hohen Überproduktion kommen, dass nicht der ganze Strom ins Netz eingespeist werden kann, lässt sich die Produktion drosseln.

    Das von ewz Energielösungen ausgearbeitete Gesamtkonzept hat die Bauherrschaft überzeugt: «Unsere Vorgaben hinsichtlich einer ökologischen und wirtschaftlichen Lösung, die von einem Partner ganzheitlich realisiert und unterhalten werden kann, wurde von ewz sehr gut umgesetzt», findet Bruno Kälin.

  • Bringhen Gruppe beteiligt sich an Habitects

    Bringhen Gruppe beteiligt sich an Habitects

    Habitects ist 2019 als digitale Handels- und Serviceplattform für den Sanitärbereich in der Schweiz an den Start gegangen. Nun geht das Winterthurer Start-up eine Partnerschaft mit der Bringhen Gruppe ein. Das 1959 gegründete Unternehmen mit Sitz in Visp VS gehört mit 14 Standorten in der ganzen Schweiz und über angebotenen 120‘000 Produkten zu den grossen Fachhändlern im Baubereich. „Für mich ist diese Partnerschaft ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserer Firmengeschichte“, wird Jean-Pierre Bringhen, Inhaber und CEO der Bringhen Gruppe, in der Mitteilung von Habitects zitiert. „Um einen solchen Schritt ausserhalb der traditionellen Marktstruktur zu unternehmen, musste die Firmengruppe eine kritische Grösse mit einer entsprechenden Marktabdeckung erreichen.“

    Bringhen beteiligt sich auch finanziell am Winterthurer Unternehmen. Michael Lochmatter-Bringhen tritt in den Verwaltungsrat von Habitects ein.

    Habitects will dank der Partnerschaft zu einem führenden Marktplatz im Schweizer Bauhandel aufsteigen. Dazu sollen neue Dienstleistungen für Handwerker lanciert werden. Die Digitalisierung solle für eine einfachere und effizientere Abwicklung von Bauprojekten genutzt werden, wird Christoph Meili, Verwaltungsratspräsident von Habitects, in der Mitteilung zitiert. Das solle allen Anspruchsgruppen zugute kommen, vom Wohneigentümer über den Architekten zum Generalunternehmer.

    Habitects gehört zum digitalen Ökosystem ConReal Swiss. Dieses hat auch andere Unternehmen im Bau- und Immobilienbereich hervorgebracht, darunter Fixify, houzy und SmartDevis. Weitere Start-ups seien in Vorbereitung, heisst es in der Mitteilung.