Schlagwort: Immobilienbarometer

  • Zürcher Eigenheimpreise bleiben im Aufwärtstrend

    Zürcher Eigenheimpreise bleiben im Aufwärtstrend

    Günstige Finanzierungskosten treiben die Nachfrage nach Wohneigentum im Kanton Zürich weiter an, informiert die Zürcher Kantonalbank in einer Mitteilung. Ihren Erhebungen für das ZHK Immobilienbarometer im 2. Quartal 2025 zufolge lagen die Preise für Eigenheime im Kanton Zürich im Berichtsquartal um 4 Prozent über denen des Vorjahresquartals. Die Preise in den Zürcher Agglomerationsgemeinden und der Stadt Winterthur (Region Regio) zogen gleichzeitig mit 4,3 Prozent noch stärker an. Die Fachleute der ZKB rechnen damit, dass der Trend zu steigenden Preisen aufgrund des anhaltenden Nachfrageüberhangs in den nächsten beiden Jahren anhalten wird.

    Bei den Angebotsmieten haben die Fachleute der Kantonalbank im ersten Halbjahr 2025 „Anzeichen einer Entspannung“ ausgemacht. Nach Wachstumsraten von teils über 10 Prozent in den letzten beiden Jahren beobachten sie aktuell einen Anstieg von unter 4 Prozent. Allerdings reicht die momentane Bautätigkeit auch bei rückläufigem Bevölkerungswachstum nicht aus, um den Nachfrageüberhang abzubauen.

    Mieter im Kanton Zürich könnten jedoch im schweizweiten Vergleich überdurchschnittlich stark von der letzten Senkung des Leitzinses im Juni profitieren. Nach einem Rückgang des von ihm abhängenden Referenzzinssatz auf 1,5 Prozent im März erwarten die Fachleute der ZKB eine weitere Absenkung auf 1,25 Prozent bis Ende Jahr. Damit könnten rund 70 Prozent der Miethaushalte im Kanton Zürich eine Mietzinssenkung verlangen. Schweizweit gilt dies für 46 Prozent der Miethaushalte.

  • Zürcher Eigenheime erzielen Rekordpreise

    Zürcher Eigenheime erzielen Rekordpreise

    „Zürcher Eigenheimpreise kennen kein Halten mehr“, schreibt die Zürcher Kantonalbank (ZKB) in ihrem Immobilienbarometer für das vierte Quartal 2021. Den Analysten der ZKB zufolge sind die Preise für Wohneigentum im Kanton Zürich im Jahresvergleich um durchschnittlich 9,3 Prozent auf neue Rekordwerte gestiegen. Den höchsten Anstieg machen die Analysten dabei mit 11,3 Prozent für Wohneigentum in den Seegemeinden und der Stadt Zürich aus.

    Auch die Mieten hätten im Berichtszeitraum „das höchste Gesamtjahreswachstum seit Ende 2014“ realisiert, heisst es im Barometer weiter. Dies führen die Analysten auf aktuell sinkende Zahlen für leerstehende Wohnungen „in Kombination mit einer robusten Zuwanderung“ zurück. In der Stadt Zürich habe sich dagegen „der Attraktivitätsverlust der Zentren in der Pandemie“ gezeigt. Hier legten die Mieten im Jahresvergleich nur um 0,5 Prozent zu.

    Als Hintergrund für die Entwicklungen führen die Analysten auch die lange Bewilligungsdauer für den Bau von Mehrfamilienhäusern an. Die Bewilligungsdauer für Grossprojekte habe sich seit 2001 von 183 auf 324 Tage fast verdoppelt. „Verdichtetes Bauen generiert häufig Reibungsflächen und führt oft zu langwierigen Rekursen und Verzögerungen“, erläutern die Analysten. Dies führe dazu, dass über die Umsetzung vieler Grossprojekte nicht mehr im Zürcher Baudepartement, sondern vor Gericht entschieden werden. Letztendlich finde sich jedoch „in den meisten Fällen eine Lösung“.

  • Bautätigkeit geht zurück

    Bautätigkeit geht zurück

    Dem Immobilienbarometer der Zürcher Kantonalbank (ZKB) für das zweite Quartal 2021 zufolge hat die Zahl der projektierten Wohnungen in Baugesuchen gegenüber 2018 um 23 Prozent abgenommen. Den Analysten der ZKB zufolge hängt dies mit hohen Leerständen in peripheren Regionen zusammen, auf die Investoren entsprechend reagiert hätten. In urbanen Zentren mit geringem Leerstand ziehe die Bautätigkeit teilweise wieder an, heisst es im Barometer.

    Als Beispiel werden dort Lausanne und Zürich genannt. In den Kantonen Genf und Basel-Stadt haben die Analysten hingegen einen Rückgang der Bautätigkeit beobachtet. Sie führen diesen auf für urbane Gebiete typische hohe regulatorische Hürden und knappes Bauland zurück. Insgesamt halten die Analysten jedoch fest, „dass neue Wohnungen vermehrt dort geplant werden, wo die Nachfrage nach Wohnraum hoch ist“.

    Im Kanton Zürich halte der von der Pandemie verstärkte Wunsch nach den eigenen vier Wänden weiter an, wird im Barometer weiter erläutert. Die Preise für Eigenheime haben ihm zufolge gegenüber Vorjahr um 5,5 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 2,9 Prozent zugelegt. Gleichzeitig machen die Analysten ein Schrumpfen des auf Immobilienportalen inserierten Angebots aus. Sie erklären dies damit, dass viele Objekte von regionalen Maklern vermarktet oder bereits vor Baubeginn verkauft werden. Für dieses und das folgende Jahr gehen die Analysten schweizweit von einem Nachfrageüberhang auf dem Markt für Wohneigentum aus.