Schlagwort: Immobilienblase

  • Bank gibt vorsichtige Entwarnung bei Immobilienblasen

    Bank gibt vorsichtige Entwarnung bei Immobilienblasen

    Die UBS hat ihre diesjährige Ausgabe des Global Real Estate Bubble Index vorgestellt. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist das Blasenrisiko auf dem Markt von Wohnimmobilien im zweiten Jahr in Folge leicht rückläufig. Für seine Studie hat die Zürcher Grossbank die Immobiliensituation von 25 Grossstädten weltweit untersucht. Von allen Städten zeigt Miami an der Ostküste der USA das grösste Risiko. An zweiter Stelle rangiert die japanische Hauptstadt Tokio. Auch Zürich weist ein hohes Blasenrisiko auf, obwohl es hier im Vergleich zum Vorjahr zu einem signifikanten Rückgang gekommen ist, heisst es in der Mitteilung. In die Kategorie „erhöhtes Risiko“ fallen auch Genf, Los Angeles und Toronto. Zu den von moderaten Risiken betroffenen Standorten zählen unter anderem Amsterdam, Frankfurt/Main, München, Tel Aviv und Hongkong. Ein niedriges Risiko wird in London, Mailand, Paris und Stockholm sowie aussereuropäisch in New York, San Francisco und São Paolo erwartet.

    „Die realen Eigenheimpreise in vielen Städten haben die Talsohle durchschritten. Der wirtschaftliche Ausblick wird mehr als in den letzten Jahren die Dynamik der künftigen Preisentwicklung bestimmen“, wird Matthias Holzhey, Hauptautor der Studie bei UBS Global Wealth Management, in der Mitteilung zitiert.

  • UBS-Index für Risiko einer Immobilienblase sinkt leicht

    UBS-Index für Risiko einer Immobilienblase sinkt leicht

    Der von der UBS herausgegebene Swiss Real Estate Bubble Index (Immobilienblasenindex) ist im 2. Quartal 2023 von 1,49 auf 1,41 Punkte gesunken. Mit dieser Tendenz bestätigt sich die seit Jahresbeginn zu verzeichnende Beruhigung auf dem Immobilienmarkt. Laut UBS-Analyse führten der deutlich verlangsamte Anstieg der Hypothekarverschuldung, weniger Anträge für Finanzierungen von Kauf zur Vermietung und die Flaute bei den Bauinvestitionen zu einer Abnahme der Risiken auf dem Eigenheimmarkt.

    Trotzdem stellen die Ökonominnen und Ökonomen der UBS fest, dass der Eigenheimmarkt relativ zu seiner historischen Entwicklung immer noch im überbewerteten Bereich, also bei einem Index zwischen 1 und 2 Punkten, verbleibt. Markttreiber sind das Wohneigentum, dessen Preise mit 0,8 Prozent stärker stiegen als in den Vorquartalen. Angebotsmieten erhöhten sich zwar um 1 Prozent, lagen im Wert jedoch unter dem des Wohneigentums.

    Insgesamt beurteilt die UBS die Lage entspannter als in den 1990er Jahren. Der Index zeige auf, dass die Immobilienpreise trotz höherer Finanzierungskosten stabil bleiben. Dies werde auch dadurch begünstigt, dass eine niedrige Neubaurate Preiskorrekturen im Immobiliensektor in naher Zukunft unwahrscheinlich machen.