Schlagwort: Immobilienbranche

  • Von Angesicht zu Angesicht: Bauwirtschaft in der Schweiz

    Von Angesicht zu Angesicht: Bauwirtschaft in der Schweiz

    Vom 16. bis 19. Januar 2024 findet die Swissbau in den Hallen der Messe Basel statt, die in diesem Jahr mit einer Ausstellungsfläche von 85’000 Quadratmetern aufwartet. Im Gegensatz zur Spezialausgabe 2022, die pandemiebedingt eingeschränkt war, präsentiert sich die Messe 2024 in vollem Umfang. Mit umfassenden Themenbereichen wie Rohbau, Gebäudehülle, Gebäudetechnik und Innenausbau wird das umfangreiche Know-how der Schweizer Planungs-, Bau- und Immobilienbranche an einem Ort zusammengeführt.

    Die Messe bietet eine einzigartige Plattform für den persönlichen Austausch und das Erleben von Produkten und Lösungen. Veranstaltungen wie Swissbau Focus, Swissbau Lab, Trendwelt Bad und Swissbau Inside stehen im Vordergrund und ermöglichen es den Teilnehmenden, sich effizient und ganzheitlich zu informieren. Swissbau 2024 betont die Bedeutung des persönlichen Austauschs, wobei Rudolf Pfander, Brand Director Swissbau, die Messe als zentralen Ort für das Sammeln von Wissen und den Austausch von Ideen hervorhebt.

    Das Konzept der Swissbau City teilt die Messe in verschiedene Quartiere und zentrale Marktplätze auf, die sich auf die Hauptthemenbereiche konzentrieren. Die Trendwelt Bad, ein fester Bestandteil der Messe, präsentiert in Halle 2.2 die neuesten Produkte und Designs für Badezimmer. Swissbau Inside bietet eine Plattform für Designprodukte rund um den Innenraum, während die Sonderschau „Handwerk live“ in Halle 1.0 Einblicke in den beruflichen Alltag von Handwerkerinnen und Handwerkern bietet.

    Zusätzlich findet parallel zur Messe der Sicherheits-Kongress im Congress Center Basel statt, der sich auf Sicherheitsbestrebungen im beruflichen Umfeld konzentriert. Insgesamt verspricht die Swissbau 2024 ein ganzheitliches Messeerlebnis und eine zentrale Plattform für Fachleute aus der Bau- und Immobilienbranche, um den aktuellen Herausforderungen der Branche, wie Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Klimawandel, gemeinsam zu begegnen.

  • Das ist der neue Real Estate Award

    Das ist der neue Real Estate Award

    Die neue Webseite ist intuitiv, informativ und funktioniert auf allen Endgeräten. Ein Bereich für Medienschaffende, die Anmeldung zum Newsletter und die Einbindung der sozialen Medien verstärken die interaktive Komponente des Web-Auftritts.

    Eine Auffrischung haben auch die Award-Kategorien erhalten. «Ich freue mich besonders über die neue Kategorie ‘Nachhaltigkeit’, die es so zuvor am Award nicht gab», sagt Mara Schlumpf. «Nachhaltigkeit ist vielseitig. Sie wird immer wichtiger in der Immobilien- und Baubranche. Das Thema hat eine eigene Kategorie verdient.»

    Nach dem umfassenden Rebranding steht nun auch das Datum für den nächsten Real Estate Award fest: Am 24. Oktober 2024 werden die begehrten Auszeichnungen im Trafo in Baden (AG) vergeben. An der Verleihung warten diverse Neuerungen auf die Gäste. «Wir haben das Konzept geprüft, überarbeitet und angepasst. Uns war dabei wichtig, auf das Feedback der Partner und Gäste einzugehen», sagt Mara Schlumpf. «Deshalb findet die Veranstaltung künftig im Herbst statt im Sommer statt. Mit dem Trafo Baden haben wir zudem einen exklusiveren Veranstaltungsort gewählt.»

  • Einführung von BIM in Facility Management: Ein Paradigmenwechsel

    Einführung von BIM in Facility Management: Ein Paradigmenwechsel

    In der Immobilienbranche, wo verschiedene Akteure – von den Eigentümern bis zum Facility Management – spezifische Anforderungen an eine Immobilie stellen, ist der Zugang zu aktuellen und detaillierten Informationen über die Gebäudestruktur und technische Systeme unerlässlich. Eine effektive Nutzung und Verknüpfung dieser Daten trägt wesentlich zur Effizienzsteigerung bei. Hierbei steigert der zunehmende Einsatz von Technologien in Immobilien die Komplexität der Daten, was wiederum ein ausgefeiltes Datenmanagement erfordert.

    Synchronisierung von Planung und Betrieb
    BIMtoFM, oder BIM2FM, steht für den nahtlosen Übergang von BIM-Daten aus der Planungs- und Bauphase in die Betriebsphase einer Immobilie. Dies ermöglicht einen effizienten Informationsfluss und die Automatisierung von Betriebsprozessen, was zu einer signifikanten Effizienzsteigerung und Kostenreduktion führt. Die Vorteile der Integration von BIM in FM-Prozesse sind vielfältig und umfassen eine erleichterte Zugänglichkeit von gebäuderelevanten Daten, die Unterstützung bei der präventiven Instandhaltung und die Minimierung von Betriebskosten und Ausfallzeiten. Diese Aspekte sind insbesondere für streng regulierte Bereiche wie Krankenhäuser oder kritische Infrastrukturen von grosser Bedeutung. Die Einführung von BIM2FM schafft die Basis für automatisierte Verwaltungsprozesse, eine solide Budgetplanung und ein fortschrittliches Auftragsmanagement im Facility Management. Für Immobilieneigentümer bedeutet dies den Zugriff auf aktuelle Informationen, die eine effiziente Renditeplanung und Zieldefinition unterstützen. Damit etabliert sich BIM2FM als ein unverzichtbares Instrument in der modernen Immobilienbranche.

  • Zukunft der Immobilienbranche: Resilienz und Klimaneutralität bis 2050

    Zukunft der Immobilienbranche: Resilienz und Klimaneutralität bis 2050

    Die Schweiz hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Dies erfordert eine erhebliche Reduzierung der CO₂-Emissionen durch den Einsatz erneuerbarer Energien und verbesserte Energieeffizienz. Obwohl die Immobilienbranche bereits Fortschritte gemacht hat – mit einer Reduktion des Endenergieverbrauchs für Raumwärme um 10% und der Treibhausgasemissionen um 40% seit 2000 – bleiben noch viele Herausforderungen. Bis 2021 waren Gebäude immer noch für 26% der gesamten Treibhausgasemissionen der Schweiz verantwortlich.

    Ein Schlüsselelement für Nachhaltigkeit
    Der Verkehr, der etwa ein Drittel der CO₂-Emissionen verursacht, ist ein weiterer Bereich, in dem die Immobilienbranche zur Nachhaltigkeit beitragen kann. Mit einer erwarteten Zunahme des Verkehrs in der Schweiz um 17% bis 2050, müssen entsprechende Anpassungen erfolgen.

    Massnahmen zur Erreichung der Klimaziele 2050
    Zur Erreichung der Klimaziele bis 2050 sind umfangreiche Anstrengungen erforderlich, insbesondere in den Bereichen Raumwärme und Mobilität. Dazu gehören die Verdoppelung der Fernwärme, der Anstieg der Wärmepumpen auf 1,5 Millionen, 3,6 Millionen Elektroautos, verbesserte Gebäudedämmung und ein Anstieg der Stromgewinnung aus Photovoltaik.

    Umbau der Wärmeversorgung für Effizienz
    Eine zentrale Herausforderung ist die energetische Sanierung bestehender Gebäude, da viele nicht den aktuellen Standards entsprechen. Bis 2050 wird der Wärmebedarf des Schweizer Gebäudeparks durch effizientere Gebäude stark sinken. Der Einsatz von Öl- und Gasheizungen wird durch Wärmepumpen und Fernwärme ersetzt.

    Strategie für resiliente Immobilienportfolios
    Die Branche steht vor der Aufgabe, Immobilienportfolios resilient und klimafreundlich zu gestalten. Dies umfasst die Sanierung für mehr Energieeffizienz, die Integration erneuerbarer Energien und die Förderung nachhaltiger Mobilität. Diese Schritte sind nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll.

    CO₂-Absenkpfad als Instrument für strategische Entscheidungen
    Der „CO₂-Absenkpfad“ ist ein wertvolles Instrument für die strategische Planung, um ökonomische und ökologische Ziele in Einklang zu bringen. Er basiert auf einer umfassenden Analyse aller Bestandsobjekte und priorisiert Massnahmen für eine effiziente Energienutzung.

    Nachhaltige Immobilien als langfristige Investition
    Nachhaltige Immobilien stellen eine robuste und langfristige Investition dar, die sich auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit bewährt. Durch die strategische Planung und Umsetzung nachhaltiger Massnahmen kann die Immobilienbranche sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch profitieren.

  • ETH und Klimastiftung kooperieren bei Innovationen am Bau

    ETH und Klimastiftung kooperieren bei Innovationen am Bau

    Die Dozentur Bautechnologie und Konstruktion (BUK ETHZ) an der ETH und die Klimastiftung Schweiz arbeiten künftig hinsichtlich klimafreundlicher Baustoffe und Methoden zusammen. Laut einer gemeinsamen Medienmitteilung umfasst die Kooperation die Beurteilung der bei der Klimastiftung eingehenden Förderanträge sowie die Bekanntmachung der Fördermöglichkeiten und der geförderten Innovationen.

    Neue klimafreundliche Materialien und Baumethoden seien notwendig für die Klimaadaption des Immobiliensektors. Um sie marktfähig und bekannt zu machen, müssten innovative Lösungen an Pilotprojekten getestet und demonstriert werden. Die BUK ETHZ werde die Praktikabilität von Innovationen ergänzend zur Klimastiftung Schweiz abschätzen und damit das Restrisiko vermindern helfen. Finanzielle Schwachpunkte könne die Klimastiftung ausgleichen.

    «Erstanwendungen im Baubereich sind immer eine schwierige und risikoreiche Phase für neue Produkte und Methoden», werden die beiden Dozenten Daniel Studer und Daniel Mettler von der BUK ETHZ zitiert. «Mit dieser Kooperation können wir da einen wichtigen Beitrag zur Transformation der Baubranche liefern. Das zeigen Spin-offs wie FenX oder Oxara aus dem Umfeld der ETH, die von der Klimastiftung gefördert wurden.»

    FenX verwandelt mineralische Abfälle in leistungsstarke und nachhaltige Dämmstoffe für die Bauindustrie. Oxara entwickelt zementfreie Zusatzmittel und Bindemitteltechnologie, die das Upcycling von Bauschutt und Aushubmaterialien in einer Vielzahl von Beton- und Blockanwendungen ermöglicht.

  • Divergenz im Immobilienmarkt

    Divergenz im Immobilienmarkt

    Im vergangenen Monat mussten Wohnungssuchende tiefer in die Tasche greifen. Die Mieten sind erneut spürbar angestiegen, was insbesondere in urbanen Zentren durch ein knappes Angebot begünstigt wurde. Die Angebotsmieten zeigten im Oktober eine Zunahme von 0,4 Prozent, was eine erhebliche jährliche Steigerung von 2,7 Prozent bedeutet.

    Eigentumswohnungen mit steigenden Preisen
    Im Gegensatz zu den Mieten entwickeln sich die Preise für Wohneigentum uneinheitlich. Während die Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen im Oktober um 0,7 Prozent anzog, weisen Einfamilienhäuser mit einer leichten Reduktion von 0,3 Prozent eine Tendenz zur Preisstabilisierung auf. Im Jahresvergleich zeigen sich hier deutliche Unterschiede: Während die Preise für Eigentumswohnungen um 2,1 Prozent gestiegen sind, gab es bei den Einfamilienhäusern keine signifikante Veränderung.

    Regionale Differenzen in der Preisentwicklung
    Die Untersuchung des Swiss Real Estate Offer Index zeigt, dass die Entwicklungen je nach Region variieren können. Die Ostschweiz, die Grossregion Zürich, die Nordostschweiz und die Genferseeregion verzeichnen überdurchschnittliche Zuwächse bei den Mietpreisen, während andere Regionen vom Landesmittel abweichen.

    Kommentar des Marktspezialisten
    Martin Waeber von der SMG Swiss Marketplace Group hebt hervor, dass die steigenden Preiserwartungen bei Eigentumswohnungen ins Auge fallen, besonders angesichts eines sich ausweitenden Angebots. Dennoch erwarten die Verkäufer aufgrund einer übersteigenden Nachfrage weiterhin höhere Verkaufspreise. Der leichte Anstieg des Angebots an Einfamilienhäusern scheint indessen zu einer Preiskonsolidierung in diesem Segment beizutragen.

  • Besucher-Rekord am 9. Immobilien-Summit

    Besucher-Rekord am 9. Immobilien-Summit

    Am Dienstag, 4. Juli 2023, fand der 9. Immobilien-Summit in The Hall in Dübendorf statt, organisiert von der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung. Unter dem Motto „Mobil. Nachhaltig. Kollaborativ.“ trafen sich Experten und Interessierte aus dem Bau- und Immobiliensektor, um die Zukunft der Branche zu diskutieren und sich über aktuelle Trends und Herausforderungen auszutauschen. Mit 640 registrierten Gästen verzeichnete der 9. Immobilien-Summit eine Rekordbeteiligung.

    Die Veranstaltung begann mit „meet & match“-Gesprächen und einem Grill-Lunch, die ideale Gelegenheiten boten, Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu pflegen: Es fanden 434 1:1-Gespräche statt. Die Eröffnung des Immobilien-Summits erfolgte um 13:30 Uhr mit einem musikalischen Warm-Up mit Carole Brunner (Sängerin der Band Ginger and the Alchemist).

    André Ingold, Präsident der FRZ Flughafenregion Zürich und Stadtpräsident von Dübendorf, gab einen Überblick über aktuelle Themen und die grössten Bauprojekte der Region. Im Interview mit der neuen FRZ-Geschäftsführerin Rahel Kindermann Leuthard wurden die künftigen Schwerpunktthemen der FRZ Flughafenregion Zürich erörtert.

    Sylwina Spiess (Ringier AG) moderierte den FRZ-Flagship-Event. Die Gäste kamen in den Genuss von spannenden Präsentationen von Experten aus verschiedenen Bereichen, wie Immobilienmarktanalyse, Bauprojekte, grüne Stadtentwicklung und Digitalisierung.

    Die Zukunft des Immobilienmarktes
    Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Analytics bei der Zürcher Kantonalbank, eröffnete die Fachreferate mit einem Einblick in die aktuellen Nachfrage- und Angebotstrends auf dem Immobilienmarkt. Folgende drei Themen würden den Immobilienmarkt formen: Digitalisierung, Demografie und Dekarbonisierung. Bürogebäude mit hoher Erreichbarkeit – wie in der Flughafenregion – seien vergleichsweise gut ausgelastet. Insgesamt sei bislang die grosse Konsolidierung auf dem Büromarkt des Kantons Zürich ausgeblieben.

    In der Flughafenregion steigen die Altbau-Büroflächen stärker als jene im mittleren Alter von 10 bis 30 Jahren. Doch auch Neubauten bleiben vermehrt leer. Ein weiterer Trend: Wohnraum wird immer knapper – auch in der Flughafenregion. Umnutzungen von Büros zu Wohnraum werden deshalb vermehrt geprüft.

    Massnahmen gegen den Klimawandel sind gemäss Kubli aktueller denn je. Selbst wenn die Künstliche Intelligenz (KI) nach den drei treibenden Faktoren für Büroimmobilien in den nächsten 75 Jahren gefragt werde, sei Nachhaltigkeit eines der drei Top-Themen – neben dem technologischen Fortschritt und neuen Arbeitsumgebungen. Der langfristig steigende Bedarf an Büroflächen resultiere aus einer wachsenden globalen Wirtschaft. Kubli: „Unternehmen bevorzugen die Nähe zum Flughafen Zürich für internationale Geschäftsreisen und den Zugang zu globalen Märkten.“

    Neue Formen der Zusammenarbeit im Bausektor
    Marco Faiss, Co-Gründer von em2, beleuchtete neue Formen der Zusammenarbeit im Bausektor. Innovative Strategien und Praktiken verbessern die Effizienz und Effektivität von Bauprojekten. Dabei wird besonderer Wert auf Teamarbeit, Kommunikation und das Ausschöpfen des Potenzials aller Beteiligten gelegt. Inspirierende Organisationen und Personen denken, kommunizieren und handeln auf die gleiche Weise – sie agieren von „innen nach außen“. Dies impliziert die Betonung des „Warum“ vor dem „Wie“ und dem „Was“. Er verweist auf  das Konzept Golden Circle von Simon Sinek.

    Durch die Interaktion von Menschen, Werten und Anliegen entstehen gemäss Faiss unvorhersehbare neue, emergente Phänomene. Etablierte Denkmuster werden dabei abgelöst. Marco Faiss verweist auf Methodisches Phasendenken, ein Prozess zur Partnergewinnung, Rollenentwicklung, ein Vergütungsmodell (Open Book), und Kommunikation auf Augenhöhe dienen als Instrumente zur Strukturierung des Prozesses. Sein Rat: „Führen Sie ein Bauprojekts wie ein Unternehmen.“

    Die Methode umfasst die Ermittlung spezifischer Anforderungen, die Gewinnung der besten Partner für diese Anforderungen, uneingeschränkte Investitionen in diese Partner ohne einseitige Absicherung, Kommunikation auf Augenhöhe, Investition in die Organisation, und die Ausrichtung nach dem Grundsatz, dass diejenigen, die etwas am besten können, es auch tun sollten. Jeder definiert sein Leistungsverzeichnis eigenverantwortlich, jede geleistete Stunde wird bezahlt und Erfolge werden gemeinsam gefeiert.

    Der Hebel der Quartiers-Mobilität
    Danach sprachen Bernd Hofer, CEO von Freo Switzerland AG, und Sophie Stigliano, Director bei Urban Standards GmbH, über „Green Only Development und der Hebel der Quartiers-Mobilität“. FREO konzentriert sich auf nachhaltiges Bauen und Betreiben von Gebäuden mit dem Fokus auf die Bedürfnisse zukünftiger Generationen und der Achtung der planetaren Belastungsgrenzen. Ihr Konzept „Green Only Development“ reduziert Energiebedarf und Treibhausgasemissionen erheblich und optimiert die Kosten, indem es sich auf Klimaarchitektur und effiziente, maßgeschneiderte Lösungen konzentriert. Es integriert auch ein fortschrittliches Mobilitätsmanagement, das den Verkehrsfluss optimiert und nachhaltige Transportoptionen fördert, und nutzt eine digitale Plattform zur Steuerung dieser Dienste.

    Die Nutzer frühzeitig involvieren
    Nach einer ausgedehnten Kaffeepause setzte Hannes Pichler, Direktor Immobilien der ETH Zürich, die Vortragsreihe fort und sprach über integrierte Projektabwicklung im Kontext von Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Er stellte die Abteilung Immobilien der ETH Zürich vor, die ein Immobilienportfolio im Wert von rund 5 Milliarden Schweizer Franken betreut, darunter etwa 200 Gebäude mit einer Hauptnutzfläche von ca. 540’000 m². Zwischen 2022 und 2029 entsteht ein neues Physikgebäude auf dem Campus Hönggerberg.

    Pichler sprach über die Vorteile integraler Projektabwicklungsmodelle und die Herausforderungen, die durch Informationsasymmetrien und unterschiedlichen Zielen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer entstehen können, auch bekannt als das Principal-Agent-Problem. Er präsentierte Lösungsansätze, um diese Probleme zu minimieren, darunter die frühzeitige Einbeziehung von Nutzern und die Definition eines funktionalen Pflichtenhefts.

    Er betonte auch, wie wichtig eine frühzeitige, integrale Herangehensweise ist, um die Herausforderungen zu bewältigen, die die Megatrends Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung mit sich bringen. Pichler zeigte verschiedene Beispiele erfolgreicher Projekte auf und betonte die Notwendigkeit einer integrierten Planung über alle Lebenszyklen eines Projekts hinweg und die Bedeutung der Digitalisierung zur Verbesserung der Transparenz und Fehleranalyse.

    Reset-Strategien im Jahrzehnt des radikalen Wandels
    Das letzte Referat des Tages kam von Jens-Uwe Meyer, MBA Meyer, einem Buchautor und Digitalunternehmer. Er sprach über „Reset! Strategien für das Jahrzehnt des radikalen Wandels“. Wir würden heute mehr denn je in einer  „VUCA-Welt“ leben. VUCA steht für „Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity“ (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Mehrdeutigkeit). Neue Instrumente der Künstlichen Intelligenz fördern diese Ambiguität. Meyer beleuchtet sowohl positive als auch negative Aspekte  – von ihrer Rolle in der Bildung und Wirtschaft bis hin zu ihren potenziellen Gefahren und Auswirkungen auf Arbeitsplätze. Er gibt einen Überblick über die Entwicklung von KI-Technologie und -Anwendungen von 2011 (mit IBMs Watson) bis 2023 (mit ChatGPT4).

    Zu den drängendsten Themen gehöre der Klimawandel und Nachhaltigkeit per se. Aufgrund der demografischen Situation verschärfe sich der Kampf um die besten Talente. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sei Innovationsmanagement entscheidend. Er verweist auf Innovations-Barrieren, darunter fehlende Prozesse, Mangel an Strategien, Offenheit und  Begeisterung sowie Mangel an Mut und Kreativität. Meyer appelliert an die „Unzufriedenheit“ – als Ansporn für kontinuierliche Verbesserung und Innovation.

    Der Informationsteil des Summits endete mit einer weiteren Performance von Carole Brunner und bot danach Raum für weiteren Austausch beim abschliessenden Apéro Riche.

  • FRZ Flughafenregion Zürich lädt zum 9. Immobilien-Summit

    FRZ Flughafenregion Zürich lädt zum 9. Immobilien-Summit

    Die Wirtschafts- und Standortförderung FRZ Flughafenregion Zürich mit Sitz in Glattbrugg lädt zum 9. Immobilien-Summit nach Dübendorf ein. Am 4. Juli beschäftigen sich Referenten und Referentinnen der Bau- und Immobilienbranche mit neuartigen Formen der Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit, Energie und Mobilität, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach spricht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Analytics, bei der Zürcher Kantonalbank, ab 13.30 Uhr über die Entwicklung vom Überfluss zur Knappheit am Immobilienmarkt und wie sich die Nachfrage nach Büroflächen in Zeiten von Homeoffice gestaltet. Anschliessend zeigt Marco Faiss, Co-Gründer bei em2, neue Wege der Zusammenarbeit in Bauprojekten auf.

    Bernd Hofer, CEO von Freo Switzerland, und Sophie Stigliano, Director bei Urban Standards, beschäftigen sich in ihrem Referat „Green Only Development und den Hebel der Quartiersmobilität“ mit nachhaltigem Bauen und der Frage nach klimafreundlicher Mobilität als integralen Bestandteil.

    Nach einer Kaffeepause und Möglichkeiten zum Kontakte knüpfen geht es um 16.30 Uhr weiter mit dem zweiten Teil des Programmes. Darin spricht Hannes Pichler, Direktor Immobilien an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), über integrierte Projektabwicklung vor dem Hintergrund von Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung.

    Jens-Uwe Meyer, Managementvordenker, Buchautor und Digitalunternehmer, richtet mit dem letzten Referat des Tages „Reset! Strategien für das Jahrzehnt des radikalen Wandels“ den Blick auf die Zukunft. Der Abend schliesst mit einem Apéro riche sowie der Möglichkeit zum Netzwerken.

    Einlass in The Hall ist ab 11 Uhr. Die Anmeldung für die Teilnahme ist online möglich.

  • ESG-Plattform für effizientes Management von Nachhaltigkeitsdaten

    ESG-Plattform für effizientes Management von Nachhaltigkeitsdaten

    Die Arealentwicklung «Pra Roman» der Genossenschaft Codha und des Vereins «Sur le Pra» hat den Binding Preis für Biodiversität 2023 gewonnen, weil die Überbauung die ökologischen wie sozialen Vernetzungsfunktionen für das Quartier und die Stadt äusserst vorbildhaft übernimmt und das Projekt von Anfang an partizipativ angegangen wurde. Der Preis 2023 war zum Jahresthema «wegweisende Arealentwicklungen» ausgeschrieben worden.

    Die Formulierung von Absenkungszielen und die nachvollziehbare Berichterstattung über deren Erreichung wird von Investoren und Politik gefordert. Wincasa begleitet seine Kundinnen und Kunden proaktiv auf dem Weg hin zu Netto-Null. Als Immobiliendienstleister verfügt Wincasa über viele Daten aus dem Betrieb von Immobilien und dank einem dedizierten Team über sehr viel Know-how im Bereich Nachhaltigkeit. Die Quantifizierung und das Reporting von Nachhaltigkeitsthemen ist aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Datenquellen komplex. Eine weitere grosse Herausforderung ist zudem die Qualität der Daten und der manuelle Aufwand, der zu ihrer Überprüfung und Verbesserung erforderlich ist. Zudem existieren verschiedene ESG-Frameworks und Berichtstandards, wie z.B. die Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB), deren Messkriterien und Anforderungen sich voneinander unterscheiden. Diese Herausforderungen machen es für die Kundinnen und Kunden von Wincasa schwierig, die gestiegenen Anforderungen an die Nachhaltigkeit und deren transparente Berichterstattung zu erfüllen.

    Integrierte Aufbereitung von ESG-Daten
    Als führender Schweizer Immobiliendienstleister möchte Wincasa gemeinsam mit dem Data Science PropTech-Unternehmen Novalytica Nachhaltigkeits-Reportings einfacher und transparenter machen – so die Vision. Zu diesem Zweck wurde eine Plattform zum Management von ESG-Daten entwickelt. Mit dieser wird unter anderem die Erstellung eines GRESB-Reportings deutlich erleichtert. Dr. Niklas Naehrig, Leiter Strategie & Nachhaltigkeit Wincasa sagt dazu: «Unsere Plattform erlaubt es, unterschiedlichste Datenquellen zu integrieren und Daten nach internationalen Reporting-Standards auszuwerten. Neben der Nutzung von Datenquellen aus der Bewirtschaftung ermöglicht die ESG-Plattform auch die Einbindung von öffentlich verfügbaren Daten und die automatisierte Prüfung der Datenqualität mit einer smarten Verbindung aus künstlicher und menschlicher Intelligenz.»

    Automatisierte Prüfung der Datenqualität
    Derzeit wird die von Wincasa und Novalytica entwickelte Lösung als Pilotprojekt im Portfolio eines namhaften Schweizer Immobilieneigentümers erprobt. Für den Eigentümer ist Nachhaltigkeit ein bedeutender Bestandteil der Unternehmensstrategie. Der Einsatz der Plattform wird den Aufwand zur Erhebung und Auswertung der Nachhaltigkeitsdaten für die verschiedenen Benchmarks und Standards beträchtlich verringern und die Datenqualität signifikant erhöhen. Zugleich ermöglicht die Plattform detailliertere Einblicke in das Nachhaltigkeits-Potenzial des Portfolios.

    Quelle www.wincasa.ch

  • Datenschutz und Immobilien – aktuell wie selten zuvor

    Datenschutz und Immobilien – aktuell wie selten zuvor

    Was ist Datenschutz und was nicht?
    Es ist keine Regelung zum Umgang mit Sachdaten, wie etwa zur Verwendung von definierten Datenformaten oder Vorgaben zur Datendurchgängigkeit in Bauprojekten. An einer solchen Regelung fehlt es heute leider weitestgehend, letztlich zum Nachteil der Immobilieneigentümer. Das Datenschutzgesetz (DSG) regelt die Bearbeitung von Personendaten unter anderem durch Privatpersonen und Unternehmen. Jede Person soll grundsätzlich über die Verwendung ihrer Daten selbst bestimmen können. Das Schweizer Datenschutzrecht ist so konzipiert, dass die Bearbeitung von Personendaten durch Private grundsätzlich erlaubt ist, sofern die im DSG bestimmten Grundsätze (z.B. Zweckbindung, Datenminimierung) eingehalten werden. Das revidierte DSG tritt am 1. September 2023 in Kraft. In einem Immobilienzyklus finden sich zahlreiche Ansatzpunkte für den Umgang mit Personendaten. Nachfolgend werden einige Bereiche beleuchtet:

    Vermarktung durch Makler
    Durch ihre Aktivität gelangen Makler in Kontakt mit Interessenten, deren Kunden- und Personendaten sie bearbeiten. Makler sind deshalb neu gesetzlich verpflichtet, eine Datenschutzerklärung aufzusetzen. Darin müssen sie die betroffene Person unter anderem darüber informieren, welche Daten zu welchem Zweck erhoben resp. verarbeitet werden, wie die Verarbeitungsmodalitäten aussehen und welche Rechte ihr zustehen. Die Erklärung kann auf der Website oder in den AGB publiziert werden. Werden für den Verkaufsprozess Mieterspiegel verwendet, so ist Vorsicht geboten. Entweder sind Personendaten zu schwärzen oder die Mieterschaft hat der Weitergabe an Kaufinteressenten explizit zuzustimmen bzw. die Mietverträge enthalten Klauseln, die die Weitergabe im Verkaufsprozess zulassen.

    Bewirtschaftungsdaten
    Im Rahmen der Bewirtschaftung werden häufig Daten bearbeitet: Mieterchecks vor Vertragsabschluss, Nutzerdaten über den Betrieb einer Liegenschaft, Daten aus Zutrittskontrollen (ausserhalb der Liegenschaft oder zur Mietereinheit), Netzwerkdaten, elektronischer Concierge oder smarte Lösungen, welche seitens Vermieterschaft angeboten werden (wie Tablets in Mieträumen, Smart Homes etc.). Das DSG schafft für jeden Leistungserbringer eine Verpflichtung, über die von ihm bearbeiteten Daten Rechenschaft abzulegen und eine gesetzeskonforme Handhabung sicherzustellen. Es ist daher zu empfehlen, eine individualisierte datenschutzrechtliche Analyse durchzuführen. Bei einer solchen sind unter anderem die konkreten Umstände und Datenflüsse, Art der Daten und Leistungserbringung sowie die Speicherorte zu beachten. Die Mieterschaft ist jeweils über sämtliche Bearbeitungen ihrer Personendaten zu informieren, sofern nicht entsprechende Grundlagen im Mietvertrag vorhanden sind.

    Angebot ins Ausland
    Richten sich Verkaufsangebote auch an Personen im EU-Raum, so sind die Vorgaben der europäischen Datenschutzverordnung (DSGVO) zu beachten. Diese sind in einigen Punkten wesentlich strenger als die Regelungen des DSG. Allenfalls ist der Einsatz von Geoblockern zu prüfen.

    Seidel & Partner Rechtsanwälte AG ist spezialisiert auf Rechtsfragen für Bau, Planung und Immobilien. Unser Fokus liegt auf wertschöpfungs- und lösungsorientiertem Support für KMU’s, Investoren, Genossenschaften und Behörden. Wir streben wirtschaftlich sinnvolle Lösungen an; anwaltstypische Prozessführungen sind für uns nur das letzte Mittel.

    Kontakt
    Dr. Wolf S. Seidel &
    Lic. iur. Simon Kohler
    Seidel & Partner Rechtsanwälte AG
    Balz-Zimmermann-Strasse 7
    8302 Kloten
    Telefon 044 590 20 12
    info@seidelpartner.ch
    www.seidelpartner.ch

  • CEO Yonas Mulugeta Rücktritt per Ende September 2023

    CEO Yonas Mulugeta Rücktritt per Ende September 2023

    CSL Immobilien hat bereits mit der Suche nach einer geeigneten Nachfolge begonnen, um einen reibungslosen Übergang und den ununterbrochenen Fortbestand des Geschäftsbetriebs sicherzustellen.

    „Im Namen des Verwaltungsrates möchte ich mich schon jetzt bei Yonas Mulugeta für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz für die CSL Immobilien bedanken. Er hat zusammen mit der Geschäftsleitung hervorragende Arbeit geleistet und das Unternehmen zu einer führenden Grösse in der Immobilienbranche gemacht“, sagt Markus Schawalder, VRP von CSL Immobilien. „Wir sind zuversichtlich, eine geeignete Nachfolge zu finden, die das Unternehmen auf dem erfolgreichen Weg, den Yonas Mulugeta eingeschlagen hat, in die nächste Phase weiterentwickeln wird. Unser Ziel ist es, die Innovationskraft und das Wachstum von CSL Immobilien weiter voranzutreiben.“

    Yonas Mulugeta wird der Immobilienbranche auch nach seinem Ausscheiden als aktiver Unternehmer eng verbunden bleiben und sich neuen unternehmerischen Herausforderungen stellen.

  • Resistenz durch Daten – Immobilienunternehmen können Multikrisen trotzen

    Resistenz durch Daten – Immobilienunternehmen können Multikrisen trotzen

    Agieren statt reagieren – der nächsten Krise immer einen Schritt voraus
    Die Welt verändert sich anders und schneller als erwartet. Verschiedene Krisen entwickeln sich parallel und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten: So kommen zum Fachkräftemangel höhere Rohstoff- und Energiekosten, Inflation und steigende Zinsen. Der JLL-Wertentwicklungsindex Victor für Top-Bürohäuser ist beispielsweise in den deutschen Metropolen so stark gesunken wie noch nie. So haben die Werte im Jahresverlauf 2022 um 11,2 Prozent nachgegeben. Immobilienunternehmen befinden sich seit Corona dauerhaft im Krisenmodus. „Egal ob steigende Preise oder Materialknappheit, darauf muss ich als Unternehmen schnell und flexibel reagieren können. Was bedeutet das für interne Strukturen? Nur, wenn ich meine Dokumente und Daten jederzeit in hoher Qualität ohne größere Sucherei zur Hand habe, kann ich flexibel Assets kaufen oder verkaufen, Projekte transparent gestalten, Prozesse straffen. Und bin so der nächsten Krise immer einen Schritt voraus. Eine digitale Datenstrategie und ein darauf aufbauendes Dokumentenmanagement setzen genau hier an. Sie bilden die Grundlage für jede Entscheidung“, sagt Digitalisierungsexperte Penn.

    Gewährleistungsansprüche durchsetzen
    In herausfordernden Zeiten suchen Immobilienunternehmen nach Wegen, um ihre Margen zu schützen. Ein Dauerbrenner beim Asset und Property Management ist das Thema Gewährleistung. Gewährleistungsansprüche werden häufig nicht fristgerecht oder gar nicht geltend gemacht, so dass Sanierungskosten einzelner Gewerke zusätzlich anfallen. Dabei geht Gewerbeimmobilien-Bestandshaltern so viel Geld verloren. Oft liegt das Wissen hierüber bei einzelnen Mitarbeitern oder gar externen Partnern für das Property Management. Falls diese ein Unternehmen verlassen oder der externe Property Manager gewechselt wird, weiß  niemand mehr, wer jetzt wie verpflichtet ist. Oder, wenn Dateien und Dokumente gar nicht auffindbar oder nicht schnell genug verfügbar sind, laufen teilweise einfach Fristen ab. Dann hat der Bestandshalter oder Property Manager das Nachsehen und bleibt auf den Kosten sitzen und die Portfolio Performance sinkt. Auch hier kann ein systematisches DMS Transparenz bringen und Abhilfe schaffen.

    Ehrlicher über Digitalisierung sprechen
    Die Immobilienbranche braucht digitale Lösungen, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind und gleichzeitig Standards etablieren. Das trifft insbesondere auf große Unternehmen zu, die Immobilien in allen Lebenszyklusphasen managen müssen. „Software-Anbieter haben in der Vergangenheit viele Versprechungen abgegeben, die zu übersteigerten Erwartungshaltungen geführt haben, welche nicht eingehalten wurden und verbrannte Erde hinterlassen haben“, sagt Penn und fordert: „Wir müssen ehrlicher über die Digitalisierung sprechen. Ehrlicher in unseren Erwartungen an eine Lösung. Ehrlicher in dem, was eine Lösung leisten kann. Und ehrlicher darüber, wie der Weg in eine digitale Immobilienwirtschaft aussieht. Denn erfolgreiche digitale Projekte haben immer eines gemeinsam: Eine ehrliche Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Kunde mit einem gemeinsamen Ziel und den Anwendern im Fokus.“

  • SJA-Holding sichert die langfristige Ausrichtung des wichtigsten Branchen-Awards

    SJA-Holding sichert die langfristige Ausrichtung des wichtigsten Branchen-Awards

    Der wichtigste Jahresanlass für herausragende Leistungen in der Schweizer Bau- und Immobilienbranche, der Real Estate Award, ist langfristig gesichert. Die gleichnamige Gesellschaft wird von der eigentümergeführten SJA-Holding mit Sitz in Rapperswil übernommen. Die Investmentgesellschaft konzentriert sich primär auf die Finanzierung, Entwicklung, das Projektmanagement und Dienstleistungen im Immobiliensektor sowie auf IT-Dienstleistungen und Digitalisierungsprojekte.

    «Wir sind sehr stolz, dass wir mit unserem Engagement die Unabhängigkeit und langfristige Entwicklung dieses wichtigsten Branchenanlasses in der Schweiz sichern können», sagt der SJA-Inhaber Serge Aerne. «Der Real Estate Award ist so etwas wie der Oscar für Spitzenleistungen in der Bau- und Immobilienbranche. Das hat uns motiviert, dem Ruf der verkaufswilligen Gründer zu folgen, den Anlass zu übernehmen. Sie haben den Award über die letzten zehn Jahre zu dem gemacht, was er heute ist. Dafür gebührt ihnen Respekt und Dank!»

    Zufrieden zeigen sich auch die Gründer, Miran Mislovic und André Spathelf. «Wir sind sehr glücklich, dass wir mit der SJA-Holding und in Serge Aerne die geeigneten Partner gefunden haben. Die gefundene Lösung garantiert, dass der Real Estate Award weiterhin unabhängig, innovativ und wegweisend bleibt.»

    Neu übernimmt per 1. April 2023 Mara Schlumpf die Geschäftsleitung. Sie arbeitet derzeit noch als Journalistin und Chefin vom Dienst Print/Online bei der «Südostschweiz» in Chur. Zuvor war sie u.a. als Head of Events beim Aargauer «Landanzeiger» tätig.

    Die bereits auf Hochtouren laufende Organisation der 11. Austragung wird dieses Jahr noch vom Mitgründer Miran Mislovic verantwortet. Sie findet in gewohntem Rahmen am 21. Juni 2023 im Hotel Mövenpick in Zürich-Regensdorf statt. Ab sofort können innovative Ideen und Konzepte in einer der fünf Kategorien eingereicht werden. Eine unabhängige Fachjury und ein Publikumsvotum beurteilen die Bewerbungen. «Wir wollen an diesem System festhalten, denn es garantiert ein Höchstmass an Unabhängigkeit», sagt Serge Aerne. Geplant ist mit Blick auf die Zukunft aber, weitere Kategorien wie zum Beispiel Nachhaltigkeit oder Innovative Finanzierungsformen aufzunehmen, um die dynamische Branchenentwicklung noch besser abzubilden.

    Bewerbungen für 2023 können eingereicht werden unter www.realestateaward.ch

  • Klimaschutzmaßnahmen trotz ökonomischer Herausforderungen

    Klimaschutzmaßnahmen trotz ökonomischer Herausforderungen

    Die dritte Ausgabe beinhaltet die Erkenntnisse von Fachleuten zu den entscheidenden ESG-Kernthemen, die für dieses Jahr strategische Entscheidungen beeinflussen werden. Der Bericht basiert auf Roundtable-Interviews mit den Mitgliedern des ULI Americas Sustainable Development Council, dem ULI Europe Sustainability Council und dem ULI Asia Pacific Resilient Cities Council. Er verweist auf fünf Aspekte, die 2023 die Entscheidungen im Immobiliensektor prägen werden.

    Anpassung der ESG-Strategie an makroökonomische Herausforderungen
    Eine erhöhte Inflation und die Gefahr einer Rezession sind erhebliche Hürden, die Unternehmen davon abhalten können, einen entscheidenden Fortschritt bei der Dekarbonisierung im Gebäudebereich zu erzielen. Dennoch werden die führenden Unternehmen im Immobiliensektor die makroökonomischen Probleme durch die Rückstellung von Kapital für Fortschritte im Bereich ESG meistern. Höhere Energiekosten und die Entschlossenheit von Investoren, mehr für grüne Energie zu zahlen, sind nur zwei Faktoren, die den ökonomischen Nutzen der Nachhaltigkeit stärken. 

    Einbindung des Transformationsrisikos in Transaktionen und Bewertungen
    Führende Immobilienunternehmen beginnen damit, das Geschäftsrisiko der Dekarbonisierung in die Wertermittlungen von Immobilien zu integrieren, insbesondere im Hinblick auf ihre Exitstrategie. Rasche Fortschritte bei der Messung des Transformationsrisikos werden dadurch erzielt, dass sich immer mehr Unternehmen den mit dem Klimawandel verbundenen politischen, marktbezogenen, rechtlichen und technologischen Risiken stellen.

    Kooperationen schließen
    Eine Kooperation über die gesamte Wertschöpfungskette im Immobiliensektor hinweg ist wesentlich für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele. Diese Kooperation beinhaltet die Zusammenarbeit des Immobiliensektors mit Regierungen, Community-Mitgliedern, Mietern und den Beteiligten der Wertschöpfungsketten. Hierdurch gelingt es der Immobilienbranche häufig das „S“ in ESG voranzubringen und so sicherzustellen, dass bei Gebäuden und Gemeinschaften Personen sowie ihre Bedürfnisse und Werte an erster Stelle stehen.

    Eine Antwort auf die Herausforderungen weltweit auftretender Flutkatastrophen finden
    Der durch den Klimawandel bedingte Anstieg des Meeresspiegels und vermehrte Starkregenereignisse zeigen, dass Stürme stärker werden und Überflutungen zunehmend die Küstenregionen sowie im Inland liegende Orte bedrohen. Die Branche sucht nach präziseren Daten-Tools, um diese Risiken zu quantifizieren und zu bewerten, und benötigt aktuelle Überflutungskarten von den örtlichen und staatlichen Behörden.

    Reaktion auf den staatlichen Einfluss
    Weltweit reagiert die Immobilienbranche auf politische Vorgaben für Klimaschutzmaßnahmen auf lokaler und staatlicher Ebene sowie in der Bauindustrie und im Rahmen der Portfolios. Diesen Umweltvorschriften fehlt es jedoch häufig an Einheitlichkeit. Dementsprechend investiert die Immobilienbranche vermehrt in Compliance, einschließlich einer Aufstockung des Personals, sowie in die Erkennung von Möglichkeiten zur Steigerung der Wertschöpfung in ihren Unternehmen. 

    Der Bericht bietet einen Überblick über die vielfältigen Herausforderungen, die Entwickler und Investoren überwinden müssen, um einen Ausgleich zwischen der Umsetzung längerfristiger Maßnahmen zur Bewältigung des Klimarisikos und kurzfristiger Investitionsrendite zu finden. Der Bericht betont die Notwendigkeit einer Kooperation über die gesamte Wertschöpfungskette im Immobiliensektor hinweg, die Bedeutung einer Nachhaltigkeitsanalyse bei der Bewertung und die Entwicklung hin zu einer transparenteren, durchgängigeren und in sich stimmigen Regulierung.

    „Trotz der ökonomischen Herausforderungen hat die Immobilienbranche dieses Jahr die Chance, Wertpotenziale durch Investitionen in die Dekarbonisierung und Nachhaltigkeit von Gebäuden zu heben“, sagt Marta Schantz, Co-Executive Director am ULI Randall Lewis Center for Sustainability in Real Estate. „Die gesetzlichen Vorgaben unterstützen zunehmend ein größeres Engagement beim Klimaschutz. Die Immobilienbranche sollte die Zusammenarbeit mit den an der Wertschöpfungskette Beteiligten intensivieren, um diesen Prozess zu beschleunigen. Unser diesjähriger Ausblick bietet Immobilienexperten, die sich für dieses Jahr über Nachhaltigkeitsthemen informieren möchten, eine Hilfestellung.“ 

    „Unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ESG- und Nachhaltigkeitsstrategien mit messbaren Ergebnissen zu entwickeln, zu erweitern und zu verwalten, um die ESG-Ziele zu erreichen“, sagt Matthew Hardy von Ferguson Partners, der für Australien und Neuseeland sowie für die weltweiten Initiativen im Hinblick auf ESG und Nachhaltigkeit verantwortlich ist. „Es ist klar, dass ESG-Strategien für die ethische und treuhänderische Verantwortung von grundlegender Bedeutung sind. Wir sind stolzer Partner des ULI beim Austausch von Best Practices, die bei der sich verschärfenden Klimakrise diesen so dringend benötigten Fortschritt beschleunigen.“ 

    Den vollständigen „ULI Global Sustainability Outlook 2023“ finden Sie anbei.
    ULI-SustainabilityOutlook_2023_Digital-Final_DE_komprimiert.pdf

  • Swissbau Startup Challenge sucht innovative Geschäftsideen

    Swissbau Startup Challenge sucht innovative Geschäftsideen

    Nach einer erfolgreichen Erstausgabe im vergangenen Jahr gleisen die Startup Acadamy und die Fachmesse Swissbaudie zweite Auflage der Swissbau Startup Challenge auf. Gesucht werden innovative Geschäftsideen, die zur Transformation der Bau- und Immobilienbranche beitragen können. Anmeldungen nehmen die Veranstalter bis Ende Februar dieses Jahres online entgegen.

    In der ersten Runde werden die Start-ups und Scale-ups „mit- und gegeneinander“ antreten, heisst es in einer entsprechenden Mitteilung der Startup Acadamy. Dabei werden sie in einem Bootcamp von Fachleuten betreut und können ihre Ideen in einer Pitching-Runde vorstellen. Die Finalisten dürfen sich dann im Januar 2024 an der Fachmesse Swissbau dem Messepublikum präsentieren. Bei der aktuellen Swissbau Startup Challenge ist zudem neu auch die Vergabe eines Nachhaltigkeitspreises geplant. Er soll besonderes Engagement für den nachhaltigen Umgang mit Energie, Klima und Ressourcen würdigen.

    Als Innovationspartnerin der Swissbau Startup Challenge wird auch dieses Mal wieder die Standortförderung Baselland fungieren. „Start-ups tragen bedeutend zur Steigerung der Innovations- und Wirtschaftskraft der Region bei“, wird Thomas Kübler, Leiter der Standortförderung, in der Mitteilung zitiert. „Es ist uns ein grosses Anliegen, das Angebot für die Innovationsförderung laufend zu pflegen und auszubauen.“

  • Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Der Ukraine-Krieg hat globale, wirtschaftliche Auswirkungen. Wie spürt man ihn im hiesigen Immobilienmarkt? Dieser Frage ist PriceHubble mit einer Umfrage unter Immobilienfachleuten aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft nachgegangen.

    55 Prozent der Immobilienfachleute, welche an der aktuellen Studie «Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz» teilgenommen haben, sind der Meinung, dass sich die Ukraine-Krise in den nächsten zwölf Monaten negativ auf ihr Unternehmen auswirken könnte. 31 Prozent finden, dass es keine Auswirkung abzeichnen wird. 14 Prozent der Antwortenden sehen demgegenüber eine positive Entwicklung für ihr Geschäft.

    Gründe für eine Veränderung sind, laut der Befragten, der Anstieg der Baukosten, die steigenden Hypothekarzinsen sowie ein stagnierender oder abnehmender Käufermarkt. So kommentiert ein Immobilienverwalter: «Der Anstieg der Materialkosten und der Lieferzeiten wirkt sich sowohl auf die Baustellen als auch auf die Einkaufspreise aus. Infolgedessen werden die Käufer auf bereits vorhandene Waren zurückgreifen und Bauprojekte aufgeben.»

    Generell sehen mehr Immobilienfachleute (28 Prozent) einen Rückgang in der Anzahl der Mandate in den nächsten zwölf Monaten, als einen Anstieg (17 Prozent). Über 55 Prozent der Befragten rechnen mit keiner Veränderung in der Anzahl der Mandate.

    50 Prozent der Antwortenden sind der Meinung, dass Projekte aufgrund des Ukraine-Krieges nicht verschoben werden. 9 Prozent rechnen mit einer Verschiebung um bis zu 6 Monate, 12 Prozent mit einem Aufschub von 6 bis 12 Monaten, 26 Prozent von 12 bis 18 Monaten, 2 Prozent mit einer Verschiebung der Projekte um 18 bis 24 Monate und weitere 2 Prozent sogar um bis zu 24 bis 30 Monaten.

    Entwicklung Luxusimmobilien schwer voraussehbar
    Bei den Luxusimmobilien geben 34 Prozent der Befragten an, dass sie einen Anstieg der Preise erwarten. Demgegenüber meinen 31 Prozent, dass mit einem Rückgang zu rechnen ist. 35 Prozent sind der Meinung, dass sich die Preise in diesem Segment nicht verändern.

    Viele der Befragten geben in der Kommentarspalte zu dieser Frage an, dass sie einen Rückgang beim generellen Interesse von Objekten dieses Segments erwarteten. Andere sind der Meinung, dass Luxusimmobilien krisenresistent seien und die starke Nachfrage bestehen bleibe. Auch sind viele überzeugt, dass das Angebot stabil bleibe.

    «Luxusimmobilien in der Schweiz, insbesondere an exklusiven Lagen, werden tendenziell immer Abnehmer finden (aus dem Inland wie auch Ausland) und deshalb kann es sein, dass die Preise dafür gleich bleiben oder allenfalls steigen können», kommentiert ein Makler.

    Preisentwicklung von energieeffizienten Objekten bleibt spannend
    Bei der Frage, ob eine stärkere Preisänderung beim Kauf für Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse (A oder A+) zu erwarten sei, herrscht ein Unentschieden: 50 Prozent sagen «Ja» und 50 Prozent sagen «Nein».

    Zur Nachfrage nach Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse seit Beginn der Ukraine-Krise geben 68 Prozent der befragten Immobilienfachleute an, dass sie keine Veränderung feststellen. «Aber sie wird kommen, die Menschen werden langsam sensibel dafür», wurde diese Frage von einem Immobilienverwalter kommentiert. So meinen 32 Prozent der Befragten, dass die Nachfrage bereits gestiegen ist.

    Bezüglich Mietpreise für Immobilien mit hoher Energieeffizienzklasse (A oder A+): Hier gaben 69 Prozent der Teilnehmenden an, dass es keine Veränderungen geben wird. 31 Prozent erwarten demgegenüber eine Veränderung.

    Weitere Ergebnisse, beispielsweise zur Auswirkung der steigenden Hypothekarzinsen, zur Entwicklung von Mieten oder Verkaufspreisen von Wohnimmobilien können der kompletten Studie entnommen werden.

  • Andrea Leu führt Group of Fifteen ab 1. Juli

    Andrea Leu führt Group of Fifteen ab 1. Juli

    Der Verein Group of Fifteen wird ab dem 1. Juli von Andrea Leu geleitet. Laut Medienmitteilung des Zusammenschlusses von 24 Unternehmen der Immobilienbranche zieht sich Vereinsgründer Heinz Specker nach 20 Jahren Engagement als Geschäftsführer der Group of Fifteen zurück. Er gründete den Verein im Jahr 2002 gemeinsam mit Marina de Senarclens. Specker habe ihn seither als wichtige Austauschplattform der Schweizer Immobilienbranche etabliert, heisst es weiter.

    „Heinz Specker hat die Group of Fifteen zusammen mit dem Vorstand als wichtigen Think Tank positioniert. Ich werde seine Arbeit fortsetzen und Themen, die die Zukunft der Schweizer Immobilienwirtschaft massgeblich beeinflussen werden, aufnehmen und über deren Konsequenzen für die Branche diskutieren“, wird Andrea Leu zitiert.

    Die neue Geschäftsleiterin ist Managing Partner von Senarclens, Leu + Partner AG. Die Kommunikationsagentur ist in den Bereichen Technologie, Bildung und Wissenschaft tätig. Leu sei mit der Group of Fifteen bestens vertraut, heisst es in der Medienmitteilung. Ihre Agentur ist seit der Gründung der Group of Fifteen für die Führung der Geschäftsstelle verantwortlich und sie organisiert das jährlich stattfindende Symposium mit jeweils rund 400 Teilnehmenden.

    Im Newsletter des Vereins wird auch schon der Termin für das nächste Symposium genannt. Das 22. Symposium der Group of Fifteen findet am 25. Januar 2023 im  Gartensaal des Kongresshauses Zürich statt. Das Motto lautet: „Ich pendle – also bin ich?!“

  • Eberli erhöht Lehrstellenplätze

    Eberli erhöht Lehrstellenplätze

    Eberli will sich stärker in der Ausbildung engagieren. Dazu will das Gesamtdienstleistungsunternehmen in der Bau- und Immobilienbranche der Zentralschweiz mit Sitz im Kanton Obwalden die Zahl seiner Lehrstellen erhöhen, informiert Eberli in einer entsprechenden Mitteilung. Konkret sollen in diesem und im nächsten Jahr jeweils ab Sommer zwei Auszubildende eine Lehre im kaufmännischen Bereich (KV EFZ Profil E) beginnen können.

    Interessierte können sich an Schnuppertagen einen Einblick in das Berufsbild und die Ausbildung bei Eberli beschaffen. Der nächste dieser Schnuppertage stehe am 4. Mai an, informiert Eberli.

    Hier erhalten die potenziellen Bewerber und Bewerberinnen eine Einführung in die Aufgaben eines KV-Lernenden und Antworten auf ihre entsprechenden Fragen. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit, sich vor Ort ein persönliches Bild zu machen und Lernende und Mitarbeitenden von Eberli kennenzulernen. Ein Formular für die Anmeldung zum Schnuppertag kann online ausgefüllt werden.

  • digitalSTROM lanciert neues Produkt

    digitalSTROM lanciert neues Produkt

    Die digitalSTROM AG aus Schlieren lanciert ein neues Gerät zur komfortablen Bedienung von Schatteneinrichtungen. Mit der Schatten-Universalklemme GR-KL300 lassen sich laut Medienmitteilung elektrische Rollläden, Markisen, Jalousien und auch Vorhänge digital öffnen und schliessen. Dies geschieht über digitalSTROM-Kommandos. Diese können auch von einer Smartphone-App gegeben werden. So können gewünschte Beschattungspositionen aus der Ferne aufgerufen werden.

    Die verschiedenen Beschattungstypen, etwa die Höhe von Jalousien, sind laut der Produktbeschreibung frei mittels Software konfigurierbar. Über die Stromleitung im Haus können mehrere Installationen intelligent im digitalSTROM-System vernetzt werden. So ist die gemeinsame Steuerung mehrerer Beschattungsgeräte in einem Raum oder der gesamten Wohnung oder Haus möglich.

    Mit GR-KL300 kann das Öffnen und Schliessen über einen digitalSTROM-Taster gesteuert und nach Wunsch automatisiert werden. Je nach Tageszeit, Wetterlage oder als Anwesenheitssimulation kann eine bestimmte Einstellung gewählt werden.

    Der Antrieb der Jalousien oder der anderer Anlagen kann auch direkt über Taster ohne digitalSTROM bedient werden. Die Installation erkennt automatisch die jeweilige Lage der Beschattungseinrichtung. Und es gibt eine Abschaltung bei angezeigter Überlastung. Das neue Gerät ist nach Angaben von digitalSTROM ab dem 15. April im Handel.

  • Die SVIT Immobilien-Messe und Digital Day 2022

    Die SVIT Immobilien-Messe und Digital Day 2022

    Vom 18. bis am 20. März fanden die Zürcher Immobilien Tage statt. Unter dem Dach vom frisch renovierten Kongresshaus wurden dort erstmals die «SVIT Immobilien-Messe», der «SVIT Digital Day» und der «Digital Kompass Schweiz» vereint statt. An den drei Tagen waren insgesamt mehr als 2500 BesucherInnen und mehr als 50 Austeller an der Messe.

    Die Austragung der «SVIT Immobilien-Messe» fand bereits zum zwölften Mal statt und war ein voller Erfolg. Aufgrund der intensiven Bautätigkeiten im Wirtschaftsraum Zürich hat die Messe ihren festen Platz in der Agenda der BesucherInnen gefunden. An der «SVIT Immobilien-Messe» wurden Interessierte für Wohneigentum oder Erstvermietungen fündig, denn es werden auch Bestandsimmobilien und Objekte die erst in Planung sind präsentiert.

    Zum dritten Mal, aber zum ersten Mal mit der SVIT Immobilien-Messe kombiniert, fand am Freitag, 18. März 2022 der «SVIT Digital Day» statt. Von rund 40 Ausstellern wurden die neusten digitalen Trends für die Immobilienbranche gezeigt. Sehr spannend waren auch die praxisorientierten Fachreferate von Joel Hadwiger (Sales Manager casavi), Luc Zehnder (Account Executive Intrum AG) und Erich Birchler (CEO BMT AG).

    Der «Digital Kompass Schweiz» ist eine Innovation des SVIT Zürich. Das Tool begleitet Immobilienakteure auf dem Weg in die digitale Transformation, denn die Effizienz eines Immobilienunternehmen hängt stark von seiner Software und ihrer Schnittstellen zusammen. Die Plattform von SVIT zeigt konkret anwendbare Lösungen auf die gezielt auf die Schweizer Immobilienbranche abgestimmt sind.

    Wir freuen uns auf alle kommenden SVIT-Anlässe.

  • MIPIM 2022: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

    MIPIM 2022: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

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    Vom 15. bis 18. März fand die MIPIM 2022 statt – und sie stand fern der Brancheneuphorie von vor drei Jahren unter dem Eindruck eines knapp 2.000 Kilometer entfernten Konfliktes. Während die Ukraine zumindest noch mit einem, meist verwaisten, Stand zumindest optisch vertreten war, gab es von Russland oder russischen Städten kaum eine Spur. Lediglich einige augenfällige Lücken im Messe-Raumprogramm liessen darauf schliessen, dass es auch hier kurzfristig Absagen gegeben hatte.

    Die Zinsen steigen wieder…
    Auch die Branchen-Buzz-Words ESG, Impact Investing und Zinsniveau waren vielerorts Teil der Gespräche. Allein von der Federal Reserve Bank in den USA erwartet man nun noch dieses Jahr weitere Zinsschritte, die am Jahresende Leitzinsen von knapp unter zwei Prozent bringen würden. Der Markt geht davon aus, dass auch weitere Zentralbanken (UK, EU, CH) dem, wenn auch zeitversetzt, folgen. Für die Schweiz heisst das: Negativzinsen werden schon bald wieder der Vergangenheit angehören. Bei den zehnjährigen Bundesobligationen wurde denn auch schon am Messe-Mittwoch (16. März 2022) ein Wert von 0,425 Prozent erreicht – ein Niveau, welches zuletzt Ende 2014 verzeichnet worden war.

    … und wie weiter mit der Dekarbonisierung?
    Auch das Thema nachhaltige respektive grüne Investments war in vielen MIPIM-Panels und -Diskussionen vertreten. Doch auch wenn hier inzwischen viele Möglichkeiten zur Nachhaltigkeitsmessung sowie Zertifikate und Labels vorhanden sind: Die kommenden Jahre werden die Bau- und Immobilienwirtschaft auf vielen Ebenen herausfordern. Allein auf Seiten der Energieträger ist dem Wandel fort von den fossilen hin zu den erneuerbaren eine weitere Dimension mit dem Ukraine-Russland-Konflikt dazugekommen. Nun gilt es, in die Bestrebungen der Immobilienbranche hinsichtlich Dekarbonisierung die Faktoren Öl und Gas neu zu bewerten. Ob dies am Ende dazu führt, dass Öl- und Gasheizungen hierzulande früher ins Alteisen kommen werden, bleibt abzuwarten.

    Abschied von alten Zöpfen
    In den traditionellen Asset-Klassen zeichnen sich zudem weitere markante Veränderungen ab. Die althergebrachten Immobilien-Klassifizierungen wie Wohnen, Büro und Retail werden diverser. Dies zeigten schon die vergangenen Jahre dank Online-Shopping, Coworking und Coliving. Dass sich auch Neues in der Hotellerie tut zeigte beispielsweise das Hospitality-Forum am Messe-Donnerstag. Swiss Life Asset Managers rief dort die neue Investmentklasse Camping aus und überlegt gar die Auflage eines eigenen Fondsprodukts in diesem Bereich. Generell lässt sich sagen: Die Sterne-Klassifizierungen verlieren bei den Hotelnutzern an Wichtigkeit, im Vordergrund steht mehr und mehr das aussergewöhnliche Erlebnis, besondere Standorte und Reisen nahe an der Natur und an den Menschen vor Ort.

    Propel-Awards für Newcomer
    Auf der Immobilienmesse in Cannes wurden in diesem Jahr auch die vier Gewinner des PropTech-Wettbewerbs Propel gekürt: Aus den 20 Finalisten wurden centralF (Optimierungstool für Arbeitsplätze) in der Kategorie Daten, Apricot (Leasing für Eigenheimkäufer) in der Kategorie Investment, OakTree Power (Bedarfsoptimierung bei Gebäudeenergien) in der Kategorie Nachhaltigkeit und Parametric Solutions (Softwarelösung für Projektentwicklungen) in der Kategorie Nutzererfahrung prämiert. Ein Schweizer Proptech-Startup war in dem global aufgestellten Competition nicht vertreten.

    Schweizer Projekt siegt im MIPIM-Wettbewerb
    Dafür gab es aber am Abend des Messe-Donnerstag einen Preis für ein herausragendes helvetisches Bauprojekt: In der Kategorie «Best Cultural and Sports Infrastructure» wurde das Musée Atelier Audemars Piguet in Le Brassus ausgezeichnet. Die von der dänischen Bjarke Ingels Group (BIG) entworfene Museumserweiterung umfasst eine neue Glasstruktur, die sich mittels zwei Spiralbauten in die Landschaft integriert. Im Inneren bietet das Museum einen Einblick in die Geschichte der Uhrenindustrie im Vallée de Joux.

    25-Jahres-Jubiläum der Schweizer Messestände
    Etwas zum Feiern hatten in diesem Jahr auch die beiden Schweizer Netzwerke Swiss Circle für die Deutschschweiz und Horizon Léman für die Westschweiz. Die Messestand-Organisatoren und -Initianten Roman H. Bolliger und Yves de Coulon freuten sich, vom MIPIM-Veranstalter RX zum 25-Jahres-Jubiläum Glückwünsche sowie zwei «Geburtstagskuchen» überreicht zu bekommen. Die Übergabe fand im Anschluss an das MIPIM-Event «Forum Suisse» statt, wo Schweizer Branchenakteure von Swiss Prime Site, Mobimo, M3 und Wüest Partner zum Thema «Mobilität und ihre Folgen für die Immobilienwirtschaft» diskutierten. Mehr als 50 Unternehmungen aus der Schweiz nutzten im 2022 die beiden Messe-Plattformen Swiss Circle und Horizon Léman für den internationalen Austausch an der Côte d’Azur.

  • Kaqtu sammelt Kapital aus Immobilienbranche

    Kaqtu sammelt Kapital aus Immobilienbranche

    Kaqtu habe erfolgreich eine erste externe Investitionsrunde abgeschlossen, informiert das Jungunternehmen aus dem Zürcher Oberland in einer Mitteilung. Einem entsprechenden Bericht auf startupticker.ch zufolge stellen Business Angels aus der Immobilienbranche Kaqtu insgesamt rund eine halbe Millionen Franken zur Verfügung. Kaqtu will das Kapital zur Weiterentwicklung seines digitalen Einrichtungsassistenten nutzen.

    Mit diesem können Interessierte digital auf die Suche nach Möbeln, Deko, Farben und Tapeten für einzelne Räume oder die gesamte Wohnung gehen. Die Nutzung des digitalen Einrichtungsassistenten ist kostenlos, für eine weitergehende persönliche Beratung bietet Kaqtu eine Reihe kostenpflichtiger Pakete an.

    Das Jungunternehmen verfolge das Ziel „den gesamten Einrichtungsprozess zu digitalisieren und dadurch jedem Haushalt individuelles und schönes Wohnen zu ermöglichen“, schreibt Kaqtu in der Mitteilung. Dies will das Unternehmen jedoch nicht im Alleingang, sondern in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen im Einrichtungsmarkt erreichen. Im laufenden Jahr soll daher der Aufbau eines entsprechenden Netzwerks angegangen werden. Zudem will Kaqtu einen Teil des neu eingespielten Kapitals in Marketing investieren.

  • Hans Egloff, Präsident HEV Schweiz: «Der Zusammenschluss von Immoscout24 und Homegate könnte ein Fall für die WEKO werden»

    Hans Egloff, Präsident HEV Schweiz: «Der Zusammenschluss von Immoscout24 und Homegate könnte ein Fall für die WEKO werden»

    Herr Egloff, inwiefern profitieren Sie von Ihrem Studium der Rechtswissenschaften für Ihre Arbeit als Präsident des Hauseigentümerverbandes (HEV) der Schweiz und des Kantons Zürich?
    Es ist auf jeden Fall hilfreich. Der Hauseigentümer hat immer wieder rechtliche Probleme und Fragen zu lösen: Vom klassischen Bereich des Eigentums über Steuern, Grundbuch bis hin zum Nachbarschafts- und Mietrecht gibt es ein breites Spektrum, das für unsere Mitglieder wichtig ist. Wir bieten unseren Mitgliedern eine kostenlose Rechtsberatung an – diese wird sehr rege genutzt. Aber auch im politischen Diskurs profitiere ich von meinem juristischen Background.

    Die Abschaffung des Eigenmietwerts wird derzeit erneut auf politischer Ebene diskutiert. Können Sie kurz die Nachteile benennen, die dadurch für Hausbesitzer entstehen und wer davon am meisten betroffen ist?
    Der Eigenmietwert wird auf ein fiktives Einkommen besteuert. Eigenheimbesitzer müssen daher 60 bis 70 Prozent der marktüblichen Miete als Einkünfte für ihre Immobilie versteuern – und zwar solche, die sie in der Praxis nicht erwirtschaften. Dieser Betrag kommt zusätzlich zum regulären Einkommen hinzu. Das hat oft zur Folge, dass die Betroffenen in die höhere oder gar höchste Progression abrutschen und somit deutlich mehr Steuern zahlen müssen. Vor allem ältere Hausbesitzer sind von der derzeitigen Praxis negativ betroffen. Oft haben sie ihre Schulden abbezahlt, sodass der Schuldzinsabzug für sie nicht mehr relevant ist.

    Wie zuversichtlich sind Sie, dass die Reform dieses Mal durchgeht?
    Der Eigenmietwert wurde vor 100 Jahren als Kriegssteuer eingeführt. Diese wurde dann immer wieder befristet verlängert, bis sie sich als feste Steuer etablierte. Seit 25 Jahren versuchen wir, den Eigenmietwert abzuschaffen. Vor 10 Jahren war ich einmal sehr zuversichtlich, dass wir erfolgreich sein könnten. Das Projekt läuft jetzt wieder, aber ich bin mir nicht sicher, ob es gelingen wird.

    Wo sehen Sie die Probleme?
    Einerseits stellen Eigenheimbesitzer eine Minderheit in der wahlberechtigten Bevölkerung dar. Auf der anderen Seite hat man gerne Hausbesitzer als Steuerzahler – der Staat verzichtet nur ungern darauf. In diesem Fall gibt es wahrscheinlich keine perfekte Lösung.

    Energierechts-Initiant Martin Neukom von den Grünen sagte, dass laut einer Umfrage in der Stadt Zürich weniger als die Hälfte der Hausbesitzer beim Austausch ihrer Heizungsanlage Alternativen zu Öl und Gas in Betracht gezogen hätten und es daher verbindliche Regeln für den Austausch brauche. Was halten Sie von dieser Argumentation?
    Energie- und Wärmethemen waren in den letzten Jahren ein Thema in jeder Publikation des HEV Schweiz und des HEV des Kantons Zürich. Unsere Mitglieder verfügen diesbezüglich über einen hohen Informationsstand. Die Treibhausgasemissionen sind in den letzten 30 Jahren um 34 Prozent gesunken. Und das, obwohl die Wohnfläche im gleichen Zeitraum um 46 Prozent zugenommen hat. Unsere Mitglieder investieren jährlich 20 Milliarden Franken in den Gebäudeunterhalt – je 9,5 Milliarden Franken in energetische Sanierungen. Diese Zahlen zeigen, dass Hauseigentümer ihre Verantwortung ernst nehmen.

    Weitere Argumente gegen das geplante Energiegesetz, etwa Zwangsräumungen, Zwangsverkäufe oder Mieterhöhungen, hat der Mieterverband der Stadt Zürich entkräftet: Das Energiegesetz zwingt Hauseigentümer nicht, Liegenschaften umfassend zu renovieren und Mietverhältnisse zu kündigen. Waren die Argumente des HEV und Ihrer Partei, der SVP, irreführend?
    Das Energiegesetz zwingt Immobilieneigentümer dazu, im Laufe der Zeit fossile Heizsysteme durch solche mit erneuerbaren Energien zu ersetzen. Nehmen wir als technisches Beispiel eine Immobilie aus den 1960er Jahren mit Ölheizung. Geht diese aus, muss der Eigentümer eine Wärmepumpe einbauen lassen. Bei dieser bereits in die Jahre gekommenen Immobilie macht dies nur Sinn, wenn gleichzeitig die Gebäudehülle saniert wird. Wird beispielsweise mit alten Heizkörpern die Vorlauftemperatur nicht mehr erreicht, muss zusätzlich eine Fußbodenheizung eingebaut werden. Dies führt einerseits zu enormen Kosten. Andererseits können diese Renovierungen nicht mit dem Mieter in der Wohnung durchgeführt werden.

    Und was sagen Sie zur politischen Sichtweise?
    Im Juni dieses Jahres hat der Präsident des Schweizerischen Mieterverbandes, Carlo Sommaruga, in Bern eine Vorlage eingereicht, in der er wörtlich „mietrechtliche Massnahmen gegen Leerstandsanzeigen im Zusammenhang mit energetischen Sanierungen“ fordert. Wenn die von uns vorgebrachten Argumente irreführend wären, wäre ein solcher Ansatz meines Erachtens nicht erforderlich.

    Welchen Beitrag könnten Hausbesitzer Ihrer Meinung nach leisten, um die Klimaziele zu erreichen?
    Ich glaube an Eigenverantwortung, und die oben genannten Zahlen bestätigen, dass diese ernst genommen wird. Zeichnet man auch den Absenkpfad des CO2
    Wenn wir im Gebäudebereich weiter voranschreiten, sehen Sie, dass wir die Klimaziele des Pariser Abkommens problemlos erreichen können. 2050 werden wir bei Netto Null sein. Eine staatliche Regelung halte ich daher in diesem Fall für überflüssig.

    Für wie wichtig und zukunftsweisend halten Sie persönlich die Elektromobilität?
    Grundsätzlich bin ich für Elektromobilität. Aber es bringt viele Herausforderungen mit sich. Einerseits haben wir Lücken in der Energieversorgung. Wir können selbst nicht genug Strom produzieren. Das heißt, wir müssen Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom aus Deutschland beziehen. Andererseits ist die graue Energie in der Elektromobilität relativ hoch. Für die Entsorgung der entsprechenden Batterien wurde noch keine nachhaltige Lösung gefunden. Für mich gibt es zu diesem Thema noch viele offene Fragen.

    Laut einer Studie des Beratungsunternehmens EBP scheitert ein forcierter Verkauf von E-Autos in Sachen Elektromobilität unter anderem an fehlenden Ladestationen in Liegenschaften. Warum fällt es Hausbesitzern schwer, eine solche Installation durchzuführen?
    Ein privater Hausbesitzer, der eine Ladestation für sich selbst benötigt, wird es sicherlich nicht schwer haben, diese installieren zu lassen. Vorausgesetzt, er hat die Mittel dazu. Hat man aber ein Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen und eine Tiefgarage mit zehn Stellplätzen, stellt sich die Frage, wie viele Ladestationen man eigentlich installieren sollte. Und wer zahlt die Investition, wenn hinterher kein Mieter ein Elektroauto hat? In einem solchen Fall ist es unwahrscheinlich, dass der Mieter einer Mieterhöhung zustimmt. Darüber hinaus gibt es einen zunehmenden Trend zu autofreien Wohnsiedlungen – insbesondere in Ballungsgebieten. Die Installation von Ladestationen würde hier keinen Sinn machen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Markt vieles selbst regelt.

    Können Sie den letzten Punkt näher erläutern?
    Vor etwa 50 Jahren konnte man plötzlich keine Wohnung mehr mieten, wenn sie keine Badewanne hatte. Oder vor 30 Jahren wiederholte sich das Szenario mit Wohnungen ohne Geschirrspüler. Ich gehe davon aus, dass die zukünftige Nachfrage auch das Angebot bei der Elektromobilität beeinflussen wird. Irgendwann werden Sie keine Wohnung mehr vermieten können, wenn Sie dem Mieter keine auf seine Mobilitätsbedürfnisse zugeschnittene Lösung anbieten können.

    Wie beurteilen Sie die Immobilienblase, die die UBS seit längerem prognostiziert und von der vor allem Zürich stark betroffen sein soll?
    Bei Zins- und Immobilienpreisentwicklungen sehe ich eine Konstante: Die Prognosen waren in den letzten Jahren immer falsch. Der UBS-Index sagt diese Blase seit Jahren voraus – geplatzt ist sie bisher noch nie. Ich persönlich sehe einen starken Immobilienmarkt mit steigenden Preisen. Bei der Finanzierung von Wohneigentum ist auf jeden Fall Vorsicht geboten. Vor allem im Heimbereich. Die Portabilitätsregelungen sind individuell und umfassend zu prüfen. Andernfalls könnte ein plötzlicher starker Anstieg der Zinsen den einen oder anderen vor existenzielle Probleme stellen.

    Gibt es einen massiven Anstieg der Zinsen?
    Die dafür relevanten Länder EU und USA können sich eine Zinserhöhung nicht leisten. Andererseits sehen wir deutliche Anzeichen einer steigenden Inflation – das könnte Auswirkungen haben. Für den Immobilienmarkt bedeutet Inflation jedoch meist steigende Preise – denn in dieser Situation steigt der Bedarf an Sachwerten.

    Sie haben sich aus der aktiven Politik zurückgezogen. Welche Erfolge würden Sie als Ihre persönlichen Meilensteine bezeichnen?
    Mein grösster Erfolg war sicherlich die Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuern für direkte Nachkommen im Kanton Zürich. Als zweiten großen Erfolg betrachte ich die Abschaffung der Grunderwerbsteuer, die wir mit einer Volksinitiative herbeigeführt haben.

    Und welche Meilensteine haben Sie in der Immobilienbranche erreicht?
    Hier möchte ich den guten Kontakt und Austausch zwischen den verschiedenen Immobilienorganisationen erwähnen. In meiner Anfangszeit als Präsident des HEV Schweiz hat jeder in erster Linie sein eigenes Gärtchen bestellt. Mir war es wichtig, den Austausch zu pflegen und gemeinsame Ziele zu definieren. Heute treffen wir uns viermal im Jahr im Bundeshaus und besprechen aktuelle politische Dossiers.

    Mit Immoscout24 und Homegate haben sich zwei große Player zusammengeschlossen. Wie bewerten Sie diese Veranstaltung?
    Ich bin mir nicht sicher, ob diese Fusion ein Gewinn für die Verbraucher ist. Ich gehe davon aus, dass wir in Zukunft mit massiven Preiserhöhungen rechnen müssen. Dieser Fall dürfte allenfalls die Wettbewerbskommission (WEKO) betreffen.

  • Portfoliowert des HSC Fund leicht höher als Vorjahr

    Portfoliowert des HSC Fund leicht höher als Vorjahr

    Die Zukäufe aus dem Vorjahr trugen erstmals ganzjährig zum Ertrag bei. Dies führte zu einer Steigerung der Mietzinseinnahmen um 8.2% von CHF 38.8 Millionen auf CHF 42.0 Millionen. Der Marktwert des Liegenschaftenportfolios erhöhte sich per Ende Vorjahr um 0.8% auf CHF 750 Millionen. Diese Marktwertsteigerung konnte mehrheitlich durch Vermietungserfolge und dediziertes Asset Management erzielt werden. Aufgrund diverser Zukäufe im Geschäftsjahr 2020 und damit verbundenen einmaligen Aufwertungen betrug die letztjährige Anlagerendite 6.9%. Da 2021 keine Zukäufe erfolgten, wurden bei leicht höheren Nettoerträgen entsprechend weniger Aufwertungen erzielt, was 2021 zu einer Anlagerendite von 5.4% führte.

    Per 31. Dezember 2021 umfasst der Fonds 35 Liegenschaften mit einer vermietbaren Gesamtfläche von über 300’000m2. Weitere Informationen zum HSC Fund finden Sie im Factsheet per 31. Dezember 2021. Der Jahresbericht wird am 15. März 2022 publiziert.

  • Angebotsmieten bleiben weitgehend stabil

    Angebotsmieten bleiben weitgehend stabil

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Januar gegenüber Dezember 2021 schweizweit um 0,3 Punkte auf 116,7 Punkte zugelegt, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Dabei seien die Angebotsmieten in den meisten Kantonen gar nicht oder nur geringfügig gestiegen, erläutern die Analysten. Im Schnitt ergibt sich dennoch ein Anstieg um 0,26 Prozent.

    Überdurchschnittliche Anstiege haben die Analysten im Berichtszeitraum mit 1,45 und 3,85 Prozent in den Kantonen Nidwalden und Zug registriert. Die Angebotsmieten in den Kantonen Graubünden, Wallis, Schaffhausen und Genf fielen dagegen zwischen 2,01 und 0,08 Prozent geringer als im Dezember 2021 aus.

    Bei den untersuchten Städten haben die Analysten dagegen fast überall steigende Mieten beobachtet. Ausnahmen bildeten lediglich St.Gallen und Luzern. Hier fielen die Angebotsmieten um 0,77 beziehungsweise 0,40 Prozent geringer als im Dezember 2021 aus. Den höchsten Anstieg im Monatsvergleich wies mit 0,96 Prozent die Stadt Bern aus.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

  • Bau- und Immobilienprojekte: Modelle der Zusammenarbeit im Überblick

    Bau- und Immobilienprojekte: Modelle der Zusammenarbeit im Überblick

    Bei komplexen und anspruchsvollen Bau- und Immobilienprojekten können Partnerunternehmen eine wertvolle Unterstützung sein – sei es, indem sie die Koordination und Gesamtverantwortung des Projekts übernehmen oder indem sie einzelne Projektphasen begleiten.

    Grob lassen sich die Anbieter solcher Dienstleistungen in die Kategorien einteilen: Gesamtleister, Totalunternehmer und Generalunternehmer. Doch welches Modell der Zusammenarbeit ist das richtige für welches Projekt? Die Informationsbroschüre «Mit dem richtigen Zusammenarbeitsmodell zur erfolgreichen Projektrealisierung» will zur Klärung dieser Frage beitragen. Sie gibt einen Überblick über die drei Modelle, zeigt auf, wofür sich welches Modell am besten eignet und listet wichtige Punkte bei der Zusammenarbeit auf. Erarbeitet hat die Informationsbroschüre der Branchenverband Entwicklung Schweiz. Er vertritt Unternehmen, die Gesamtleistungen in der Entwicklung, Planung und Realisierung von Bau- und Immobilienprojekten anbieten. «Wir sind überzeugt, dass ein Projekt mit einem gemeinsamen Ziel und gemeinsamer Verantwortung erfolgreicher realisiert werden kann. Deshalb wollen wir die Möglichkeiten und Leistungen der bestehenden Zusammenarbeits-Modelle zeigen und auf ihre Potenziale aufmerksam machen», sagt Geschäftsführerin Franziska Bürki.

    Die drei Zusammenarbeitsmodelle im Überblick:
    Gesamtleister übernehmen die Entwicklung, Planung und Realisierung von Bau- und Immobilienprojekten. Mit interdisziplinären Teams arbeiten sie an Aufgaben über den ganzen Prozess bis zur Ausführung oder zum Betrieb. Die Leistung kann dabei unterschiedliche Ausprägungen haben und etwa die Nutzungsplanung, Gestaltungswettbewerbe, Vorstudien und die gesetzlich vorgegebenen Bewilligungsverfahren enthalten. Weil ein Gesamtleister schon früh einbezogen wird, ist das Innovations- und Optimierungspotenzial hoch. Chancen und Risiken können frühzeitig und gemeinsam besser erkannt, definiert und gesteuert werden. Der Bauherr hat die Gewähr, dass sein Projekt aus einer Hand entwickelt, geplant und realisiert wird.

    Totalunternehmer übernehmen die Planung und Realisierung von Bau- und Immobilienprojekten. Der Bauherr überlässt innerhalb eines vorgegebenen Rahmens die Verantwortung für die Planung und Realisierung dem Totalunternehmer, mit mehr oder weniger eng gefassten Vorgaben. Totalunternehmer übernehmen ein Bauvorhaben entweder bereits ab der Projektierung oder mindestens ab der Ausführungsplanung. Die Verantwortung für die Aufgaben bis zur Übergabe (inklusive vorbestehende Planung) verbleibt beim Bauherrn. Das Innovations- und Optimierungspotenzial bei diesem Modell der Zusammenarbeit hängt stark davon ab, wie viel Planungs- und Gestaltungsfreiheit der Bauherr dem Totalunternehmer überlässt. Generalunternehmer übernehmen die Realisierung von ausführungsreifen Bau- und Immobilienprojekten. Ziel ist es, ein Gebäude zu realisieren. Sie übernehmen die Verantwortung für die schlüsselfertige Realisierung eines Bauvorhabens, ihr Einfluss beschränkt sich im Wesentlichen auf den optimierten Bauablauf. Innerhalb dieses Bereichs sind sie verantwortlich für Qualität, Termin und Preis. Die Gesamt- und Planungsverantwortung verbleibt beim Bauherrn. Die Zusammenarbeit mit einem Gesamtunternehmen eignet sich vor allem für professionell geführte Projekte mit einem konkret formulierten Auftrag an den Gesamtunternehmer.

    Wie Verträge mit einem Partnerunternehmen inhaltlich genau aussehen, kann variieren. Es ist abhängig von den Wünschen des Bauherrn, von der Wahl des Zusammenarbeitsmodells, aber auch davon, wann die Zusammenarbeit beginnt. «Das Partnerunternehmen kann umso mehr Verantwortung übernehmen, je früher und integrierter der Bauherr dieses im Rahmen einer Zusammenarbeit einbezieht», sagt Franziska Bürki.

    Entwicklung Schweiz zeigt sich überzeugt: Wer ein Projekt erfolgreich realisieren will, muss dieses ganzheitlich betrachten, alle Anspruchsgruppen einbeziehen und sich frühzeitig für das richtige Zusammenarbeitsmodell entscheiden und dieses auf die konkrete Projektsituation abstimmen.

    Franziska Bürki,
    Geschäftsführerin Entwicklung Schweiz
  • Schweiz startet Bildungsoffensive Gebäude

    Schweiz startet Bildungsoffensive Gebäude

    Der Fachkräftemangel in der Bau- und Immobilienbranche soll behoben werden. Dazu wurde jetzt die Schweizer „Bildungsoffensive Gebäude“ ins Leben gerufen. Der Startanlass findet am 20. Januar um 16 Uhr statt und wird per Live-Stream übertragen. Dabei wird laut einer Medienmitteilung des Bundesamts für Energie eine „Roadmap mit 32 Massnahmen und vier Handlungsfeldern“ vorgestellt.

    Schliesslich solle der Gebäudesektor der Schweiz massgeblich zur Senkung der CO2-Emissionen beitragen. Dazu müssten „hunderttausende fossile Heizungen durch erneuerbare ersetzt, eine grosse Anzahl an Gebäuden energetisch saniert, intelligente Steuerungssysteme installiert und auch die Stromversorgung der Gebäude vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden“. Doch fehlten schon heute Fachkräfte. Gleichzeitig gehe die Zahl derer zurück, die sich für eine Ausbildung in dieser Branche entscheiden.

    Die Bildungsoffensive sei von allen relevanten Vertreterinnen und Vertretern der Gebäude- und Bildungsbranche erarbeitet worden. Unterstützt wurden sie dabei von EnergieSchweiz, dem Programm des Bundesamts für Energie für erneuerbare Energie und Energieeffizienz. Mit beteiligt waren auch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation, das Bundesamt für Umwelt und das Staatssekretariat für Migration.

  • EXPO REAL 2021 – Neustart gelungen

    EXPO REAL 2021 – Neustart gelungen

    „Es war eine Atmosphäre der Zuversicht, die überall in den Messehallen zu spüren war. 1.198 Aussteller und über 19.200 Teilnehmer haben die drei Tage auf der EXPO REAL intensiv genutzt, um Zukunftsprojekte voranzutreiben, sich zu informieren und ihr Netzwerk zu pflegen“, erklärt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Im Vergleich zu den Rekordjahren vor Corona ist die Messe natürlich kleiner ausgefallen. Doch der Neustart ist gelungen und die EXPO REAL hat sich wieder als Europas wichtigste Immobilienmesse bewiesen.“ Voraussetzung für das Gelingen war das detaillierte Schutz- und Hygienekonzept der Messe München.

    Wertvolles Netzwerk, um Zukunftsaufgaben zu bewältigen
    „Die EXPO REAL 2021 wird vielleicht als die wichtigste Messe der letzten Dekade in Erinnerung bleiben, weil sie allen Akteuren deutlich vor Augen geführt hat, dass die großen Zukunftsaufgaben – Klimawandel, Transformation, Digitalisierung – nur durch gemeinsame Kraftanstrengungen, quer durch alle Bereiche, bewältigt werden können. Gut, dass die Branche in München drei Tage lang Vertrauen auftanken konnte. Der Zeitpunkt war goldrichtig“, erklärt Fabian Hellbusch, Leiter Marketing und Kommunikation von Union Investment Real Estate. Das bestätigt Chiara Aengevelt, geschäftsführende Gesellschafterin von Aengevelt Immobilien: „Die EXPO REAL ist Europas wichtigster Treffpunkt der Immobilienwirtschaft und Startschuss für das Jahresendgeschäft. Das haben wir genutzt – persönlich und in Präsenz. Gleichzeitig ist die Dichte an Entscheidern und Führungskräften in diesem Jahr besonders hoch, die Qualität der Gespräche sehr gut.“ Und Constanze Römer, Projektleiterin des Stands Berlin-Brandenburg, meint: „Nach den Monaten der coronabedingten Planungsunsicherheit sind wir froh, unseren Mitausstellern und Partnern wieder diese Plattform für ihr Business bieten zu können. Es ist schön zu sehen, dass wir gemeinsam wieder eine Gesprächsatmosphäre genießen können, die wir alle so lange vermisst haben.“

    Zinsentwicklung, Klimaschutz, soziale Komponente
    Das Konferenzprogramm bot wie gewohnt vielfältige Informationen zu Märkten und Segmenten, zu digitalen Innovationen – und natürlich auch den Blick auf grundlegende Entwicklungen. „Die Expo Real 2021 hat deutlich gemacht, dass der deutsche Immobilienmarkt weiterhin hoch attraktiv ist und sogar der Corona-Krise weitgehend trotzen konnte“, erklärt Dr. Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen. Das werde auch tendenziell noch so lange andauern, wie die Zinsen niedrig bleiben. „Ich erwarte für Ende 2023 den ersten Zinsschritt von Christine Lagarde, EZB“, prognostizierte die Expertin in ihrer Keynote. Ob eine Geld- oder Immobilienblase im Anmarsch sei, beantwortete Dr. Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Privatbank Berenberg, sehr klar: „Bisher noch nicht in Sicht.“

    Deutlich wurde in vielen Foren, dass der Branche beim Klimaschutz eine Schlüsselrolle zufällt: „Eine umfassende Wende hin zum Klimaschutz wird ohne den Immobiliensektor nicht möglich sein“, sagte Prof. Matthias Garschagen, Lehrstuhl für Anthropogeographie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und führte weiter aus. „Gleichzeitig spielt der Sektor eine zentrale Rolle für eine erfolgreiche Klimawandelanpassung, z.B. im Hinblick auf den Umgang mit zunehmender Hitze oder Starkniederschlägen in Städten.“ Stadtentwicklung hat dabei eine starke soziale Komponente – insbesondere beim Thema Wohnen. Es gilt, „diese zentrale Funktion unseres Lebens so zu organisieren, dass für die unterschiedlichen Lebensformen und Lebensentwürfe, auch für die unterschiedlichen Milieus der Gesellschaft, angemessene Angebote vorgehalten werden können“, so Prof. Dr. Armin Nassehi, Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie, ebenfalls Ludwig-Maximilians-Universität München.

    Die EXPO REAL 2021 in Zahlen
    Über 19.200 Teilnehmer aus 52 Ländern (2019: 46.747 / 76) kamen zur EXPO REAL nach München. Die Gesamtteilnehmerzahl unterteilte sich in 9.916 Fachbesucher (2019: 22.065) und 9.296 Unternehmensrepräsentanten (2019: 24.682). Die Top Ten-Besucherländer waren nach Deutschland: Österreich, Niederlande, Großbritannien und Nordirland, Schweiz, Polen, Frankreich, die Tschechische Republik, Luxemburg, Spanien und Italien.

    Die 1.198 Aussteller kamen aus 29 Ländern (2019: 2.189 / 44). Die Top Ten-Ausstellerländer waren neben Deutschland: Österreich, Niederlande, Polen, Schweiz, Portugal, Rumänien, Spanien, Frankreich, Serbien und Italien. Internationale Gemeinschaftsstände kamen aus Österreich („Austria“, „Europa Mitte“), der Schweiz („Swiss Circle“), den Niederlanden („Holland Property Plaza“, „Holland Metropole“) sowie aus Barcelona, Lodz, Moskau und Prag.

    Zahlreiche Vorträge und Diskussionen aus dem Konferenzprogramm sowie Aussteller- und Start-up-Präsentationen wurden aufgezeichnet und werden bis Mitte November 2021 auf der Online-Plattform EXPO REAL ONLINE abrufbar sein.

  • Branch Collab – alles da, alles drin

    Branch Collab – alles da, alles drin

    Der Nutzer muss nur noch sein persönliches Gerät mitbringen – WLAN, Drucker, Kaffeebars und alles, was es zum Arbeiten braucht, ist im Branch Collab bereits vorhanden. Und man arbeitet hier nicht nur am eigenen Tisch, sondern auch in der Worklounge und in Kreativzonen, in Lobbys, in Big Rooms und an der «Arbeitsbar». Die Möglichkeit, andere Unternehmer zu treffen und bei einem zwanglosen Kaffee Erfahrungen austauschen zu können, ist ein grosser Vorteil bei der kreativen Arbeit und beim Networking.

    Arbeit als Gemeinschaftsprojekt
    Die neue Co-Working-Area ermöglicht den Gedanken- und Meinungsaustausch, steigert die Produktivität und ermöglicht zielgerichteteres Arbeiten. Kollaborativ werden nachhaltigere und oft auch unkonventionellere Ergebnisse erzielt. Zudem stehen im Branch Collab modern ausgerüstete Besprechungsräume zur Verfügung, die es erlauben, Präsentationen mit Kunden und Mitarbeitern in professioneller Umgebung abzuhalten.

    Industrielle Umgebung
    Branch Collab ist eine Initiative der Halter AG, die ihren Hauptsitz vergangenes Jahr ebenfalls nach Schlieren ins JED verlegt hat. Das architektonische Konzept von JED vereint nachhaltig umgenutzte Industrie-Infrastruktur mit zukunftsweisender neuer Office-Architektur und ist ganz auf Wissenstransfer, Kreativität und Innovation ausgelegt.

    Flexible Buchungspakete
    Arbeitsplätze und Besprechungsräume können ganz flexibel und auf Stunden- oder Tagesbasis gemietet werden. Attraktive Pakete bieten Einzelpersonen und kleineren Unternehmen moderne Plug&Work-Arbeitsplätze sowie Sitzungszimmer, Worklounges und Kreativräume – all dies gepaart mit abwechslungsreicher Gastronomie – von der Kaffeebar Caffetino mit eigener Rösterei bis zum Restaurant Eve’s Kitchen.

  • SVIT Digital Day 2021

    SVIT Digital Day 2021

    Bereits bei der ersten Durchführung im Jahr 2020 strömten viele interessierte Mitglieder des Schweizer Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) sowie weitere Besucher zur beliebten Eventlocation an der «Europaallee Zürich». «Die Digitalisierung ist seit vielen Jahren ein grosses Thema in der Immobilienbranche», sagt Pascal Stutz, CEO von SVIT Zürich. «Aber viele kleinere Unternehmen tun sich recht schwer mit dem Thema. Wir geben schon seit längerem unseren Mitgliedern auf den Weg, dass die Digitalisierung einfach kommt – ganz egal, ob sie nun mitmachen oder nicht.» Einerseits gibt es den Digital-Kompass, um die digitale Fitness einer Firma zu prüfen. Das Ausprobieren, Anschauen, aber auch der persönliche Kontakt steht beim SVIT Digital Day im Vordergrund.

    Meet & Greet
    Auch in diesem Jahr können sich Anbieter, User und Interessierte an der Fachtagung austauschen und den direkten Kontakt zu diversen Softwareentwicklern der digitalen Angebote suchen. Dabei werden die neusten Softwareapplikationen für die Immobilienbranche seitens der rund 40 Aussteller präsentiert. Zudem lanciert die Kommission «SVIT Digital» an diesem Tag ein «Meet and Greet» für alle Besuchenden. Spezifische digitale Anliegen und Fragen können direkt mit ausgewiesenen Profis vor Ort und anderen Usern intensiv diskutiert werden, um so effiziente Lösungsansätze zu erarbeiten. Ein zusätzliches Highlight am «SVIT Digital Day» sind die praxisorientierten Fachreferate. Und das Allerschönste: Der Zugang zur Fachtagung und zu den Referaten ist für alle kostenlos.

    Datum: Freitag, 17. September 2021
    Zeit: 11.00 bis 17.00 Uhr
    Ausschreibung Flyer Location: KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich Anreiseplan KOSMOS

    Der Eintritt ist für die Besucher kostenlos.

    Fachreferate 2021
    12.00 Uhr
    Global Real Estate Run
    Mario Facchinetti, Initiator

    12.00 Uhr
    Global Real Estate Run
    Mario Facchinetti, Initiator

    13.00 Uhr
    Elektronische Unterschrift in der Immobilien-Praxis
    Dr. Boris Grell, LL.M., Rechtsanwalt; ANWALTSKANZLEI GRELL

    Hallenplan

    Aussteller-Liste 2021

    StandplatzAussteller
    Nr. 1
    Nr. 2Conreal Swiss AG
    Nr. 3Schwyter Digital AG
    Nr. 4FLOWFACT Schweiz AG
    Nr. 5casavi GmbH
    Nr. 6casavi GmbH
    Nr. 7
    Nr. 8onOffice Swiss AG
    Nr. 9Flatfox AG
    Nr. 10GARAIO REM AG
    Nr. 11Huperty AG
    Nr. 12SVIT Digital
    Nr. 13
    Nr. 14QualiCasa AG
    Nr. 15
    Nr. 16
    Nr. 17immo!nvest
    Nr. 18CreditTrust
    Nr. 19
    Nr. 20Ormera AG
    Nr. 21W&W Immo Informatik AG
    Nr. 22WOONIG
    Nr. 23WOONIG
    Nr. 24goCaution AG
    Nr. 25READY DATA
    Nr. 26CreditTrust
    Nr. 27NeoVac ATA AG
    Nr. 28NeoVac ATA AG
    Nr. 29Prozessfux AG
    Nr. 30
    Nr. 31DesignRaum GmbH
    Nr. 32
    Nr. 33Aandarta AG
    Nr. 34Aandarta AG
    Nr. 35ImmoScout24
    Nr. 36eMonitor AG
    Nr. 37eMonitor AG
    Nr. 38ImmoScout24
    Nr. 39immotrailer.ch – immotraffic.ch