Schlagwort: Immobilienentwickler

  • Luzern reagiert auf Steuerdruck mit Milliardenpaket

    Luzern reagiert auf Steuerdruck mit Milliardenpaket

    Der internationale Steuerwettbewerb wird durch die OECD-Mindestbesteuerung neu justiert und trifft Luzern ins Mark. Der bisherige Vorteil tiefer Unternehmenssteuern für international tätige Konzerne fällt weg. Die Folge könnten abwandernde Firmen, sinkende Investitionen und massive Ausfälle bei den Steuereinnahmen sein. Über eine Milliarde Franken stehen für Bund, Kanton und Gemeinden auf dem Spiel – ein Szenario, das Luzern nicht tatenlos hinnehmen will.

    Wirtschaftsstandort stärken, Lebensqualität sichern
    Der Regierungsrat reagiert mit einem weitreichenden Standortförderungsprogramm, das jährlich rund 300 Millionen Franken umfasst. Rund zwei Drittel davon sollen direkt in Massnahmen zur Förderung von Innovation, Digitalisierung, Wirtschaftsflächen und einer unternehmensfreundlichen Verwaltung fliessen. Auch für Immobilienentwickler und Investoren entstehen dadurch neue Chancen. Insbesondere in der Planung und Realisierung zukunftsweisender Gewerbe- und Infrastrukturprojekte.

    Das restliche Drittel ist der Lebensqualität gewidmet. Die Massnahmen reichen von steuerlicher Entlastung über Familienfreundlichkeit bis zur Förderung von Kultur und digitaler Teilhabe, zentrale Standortfaktoren, wenn es darum geht, Talente zu binden und neue Arbeitskräfte anzuziehen.

    Partizipativ und zukunftsgerichtet
    Die Erarbeitung des Programms erfolgte in enger Abstimmung mit Wirtschaft, Gemeinden und Sozialpartnern. Bis zum 9. Juni 2025 läuft die öffentliche Vernehmlassung über das Tool «E-Mitwirkung». Der finale Entscheid liegt beim Volk. Im September 2026 wird über das Paket abgestimmt, Inkrafttreten ist für den 1. Oktober 2026 geplant.

    Mit dieser Vorlage setzt Luzern ein starkes Signal. Standortförderung ist nicht mehr Kür, sondern strategische Pflicht – und sie erfordert klare, langfristige Investitionen.

  • Steiner verkauft Immo-Projekt an Fortimo

    Steiner verkauft Immo-Projekt an Fortimo

    Die Steiner AG hat sich zu einer „Portfolioanpassung“ entschieden. Als Konsequenz daraus verkauft sie das Gesamtprojekt Widacher in Fischbach-Göslikon an die Fortimo Invest AG. Laut einer Medienmitteilung wird Fortimo im kommenden Jahr mit der Realisierung des ersten Bauabschnitts beginnen. Dafür liege bereits eine Baubewilligung vor.

    Auf einem brachliegenden Industrieareal sollen zunächst 16 Reiheneinfamilienhäuser gebaut werden. Ausserdem umfasst diese erste Etappe weitere 42 Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern und zwei denkmalgeschützten Gebäuden. Insgesamt sind auf diesem Areal 165 Wohneinheiten in zehn Mehrfamilienhäusern und 46 Reiheneinfamilienhäuser geplant. Sie sollen in drei Baubschnitten entstehen.

    „Mit Fortimo können wir dieses tolle Projekt an ein langjähriges Partnerunternehmen übergeben, wodurch die erfolgreiche Realisierung und Weiterentwicklung dieser attraktiven Wohnüberbauung sichergestellt ist“, wird Steiner-CEO Michael Schiltknecht zitiert.