Schlagwort: Immobilienfachleute

  • Fachkräftemangel – eine Branchenanalyse von SVIT Zürich

    Fachkräftemangel – eine Branchenanalyse von SVIT Zürich

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    Die Untersuchung der Rollenverteilung in der Bewirtschaftung und die Entwicklung spezialisierter Profile könnten den Frust bei der Verwaltung grosser Portfolios mindern. Insgesamt fordert der Fachkräftemangel im Immobiliensektor tiefgehende strukturelle Anpassungen, um die Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit der Fachkräfte zu verbessern. Ob die Branche diese Strategien erfolgreich umsetzen wird, bleibt abzuwarten.

    Strukturprobleme und Lösungsvorschläge
    Experten sind sich einig, dass es strukturelle Herausforderungen gibt, die schwer zu ändern sind. Dennoch gibt es zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten, wie etwa die Vereinfachung und Standardisierung von Prozessen, effiziente Systeme und intelligente Digitalisierungen. Darüber hinaus könnte die Förderung von Führungskompetenzen organisatorische Herausforderungen besser bewältigen. Ein verbessertes Konfliktmanagement und die proaktive Förderung von Talenten und Quereinsteigern sind weitere mögliche Schritte zur Bewältigung des Fachkräftemangels.

    Die Rollenverteilung in der Bewirtschaftung beleuchten
    Die Aufgabenbereiche der «Bewis» (Bewirtschafter) umfassen Tätigkeiten, die spezifische Fähigkeiten und Kompetenzen erfordern. Die Zuweisung dieser Aufgaben innerhalb eines Unternehmens wird massgeblich durch das Geschäftsmodell für die Bewirtschaftung bestimmt. Um den Frust im Umgang mit grossen Portfolios zu reduzieren, wurden vier unterschiedliche «Bewi»-Profile identifiziert und entsprechende Lösungsansätze entwickelt. Allrounder werden dabei von Juniors und Sachbearbeitern unterstützt. Ein effizienteres Unterstützungssystem könnte dazu beitragen, den Frust bei der Verwaltung grosser Portfolios zu verringern.

    Die digitale Bewirtschaftung fördert klare Prozesse, integrierte Systeme und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Eine fortschrittliche IT-Infrastruktur ist hierbei essenziell. Spezialisten und integrierte «Bewis» arbeiten in Teams mit anderen spezialisierten Fachleuten. Attraktive Karrierewege und komplementäre Kompetenzen sind hier wesentliche Erfolgsfaktoren. Ein eng definierter Aufgabenbereich könnte zudem dazu beitragen, den Arbeitsfrust zu mindern.

    Schlüssel zur Lösung des Fachkräftemangels
    Der Fachkräftemangel im Immobiliensektor ist ein vielfältiges und komplexes Problem, das tiefgehende strukturelle und organisatorische Anpassungen erfordert. Durch kluges Konfliktmanagement, gezielte Förderung von Talenten und die Anpassung von Rollen innerhalb der Bewirtschaftung können einige der bestehenden Herausforderungen angegangen werden.

    Es bleibt abzuwarten, wie die Branche diese Strategievorschläge umsetzt, um die Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit ihrer Fachkräfte zu verbessern.

  • UBS sieht Ferienwohnungen am Wendepunkt

    UBS sieht Ferienwohnungen am Wendepunkt

    Die Preise für Ferienwohnungen in der Schweiz sind 2022 im Jahresvergleich um durchschnittlich 7 Prozent gestiegen, informiert die UBS in einer Mitteilung zu ihrem aktuellen „UBS Alpine Property Focus“. Die grössten Sprünge mit Anstiegen von 15 bis 20 Prozent haben die Immobilienfachleute der Grossbank in den Destinationen Arosa, Hoch-Ybrig, Flims/Laax und Engelberg ausgemacht. Mit Preisen von rund 20’500 Franken pro Quadratmeter führt die Destination Engadin/St.Moritz aktuell die Rangliste der teuersten Zweitwohnungen im gehobenen Segment an.

    Seit Herbst 2022 haben die Fachleute jedoch eine Abschwächung des Preisanstiegs beobachtet. Sie wird sich nach Aussage von Maciej Skoczek, Immobilienökonom bei UBS CIO GWM und Hauptautor der Studie, auch in den nächsten Quartalen fortsetzen. „Eine Periode stagnierender Preise zeichnet sich ab“, prognostiziert Skoczek.

    Den Erkenntnissen der UBS zufolge haben die Nachfragetreiber aus den Pandemiejahren ihre Kraft mittlerweile verloren. „Hybrides Arbeiten, gepaart mit einer Verlegung des Erstwohnsitzes in den Alpenraum“ wurde nur während der Pandemie genutzt, die ins Inland verlegten Ferien werden mit Wegfall der Beschränkungen wieder durch Auslandsreisen ersetzt.

    Zurückgelassen habe die Pandemie rund 20 Prozent höhere Preise für Zweiwohnungen, schreibt die UBS. Ihren Erhebungen zufolge sind die Gesamtkosten für den Erwerb einer durchschnittlichen Wohnung auch aufgrund der gestiegenen Zinsen auf das Doppelte der Kosten von 2019 gestiegen. „Manche Ferienwohnungseigentümer werden den Verkauf in Betracht ziehen, um Kapitalgewinne zu realisieren und zugleich den gestiegenen Kosten zu entkommen“, meint Skoczek.

  • Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Negative Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz

    Der Ukraine-Krieg hat globale, wirtschaftliche Auswirkungen. Wie spürt man ihn im hiesigen Immobilienmarkt? Dieser Frage ist PriceHubble mit einer Umfrage unter Immobilienfachleuten aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft nachgegangen.

    55 Prozent der Immobilienfachleute, welche an der aktuellen Studie «Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Immobilienbranche in der Schweiz» teilgenommen haben, sind der Meinung, dass sich die Ukraine-Krise in den nächsten zwölf Monaten negativ auf ihr Unternehmen auswirken könnte. 31 Prozent finden, dass es keine Auswirkung abzeichnen wird. 14 Prozent der Antwortenden sehen demgegenüber eine positive Entwicklung für ihr Geschäft.

    Gründe für eine Veränderung sind, laut der Befragten, der Anstieg der Baukosten, die steigenden Hypothekarzinsen sowie ein stagnierender oder abnehmender Käufermarkt. So kommentiert ein Immobilienverwalter: «Der Anstieg der Materialkosten und der Lieferzeiten wirkt sich sowohl auf die Baustellen als auch auf die Einkaufspreise aus. Infolgedessen werden die Käufer auf bereits vorhandene Waren zurückgreifen und Bauprojekte aufgeben.»

    Generell sehen mehr Immobilienfachleute (28 Prozent) einen Rückgang in der Anzahl der Mandate in den nächsten zwölf Monaten, als einen Anstieg (17 Prozent). Über 55 Prozent der Befragten rechnen mit keiner Veränderung in der Anzahl der Mandate.

    50 Prozent der Antwortenden sind der Meinung, dass Projekte aufgrund des Ukraine-Krieges nicht verschoben werden. 9 Prozent rechnen mit einer Verschiebung um bis zu 6 Monate, 12 Prozent mit einem Aufschub von 6 bis 12 Monaten, 26 Prozent von 12 bis 18 Monaten, 2 Prozent mit einer Verschiebung der Projekte um 18 bis 24 Monate und weitere 2 Prozent sogar um bis zu 24 bis 30 Monaten.

    Entwicklung Luxusimmobilien schwer voraussehbar
    Bei den Luxusimmobilien geben 34 Prozent der Befragten an, dass sie einen Anstieg der Preise erwarten. Demgegenüber meinen 31 Prozent, dass mit einem Rückgang zu rechnen ist. 35 Prozent sind der Meinung, dass sich die Preise in diesem Segment nicht verändern.

    Viele der Befragten geben in der Kommentarspalte zu dieser Frage an, dass sie einen Rückgang beim generellen Interesse von Objekten dieses Segments erwarteten. Andere sind der Meinung, dass Luxusimmobilien krisenresistent seien und die starke Nachfrage bestehen bleibe. Auch sind viele überzeugt, dass das Angebot stabil bleibe.

    «Luxusimmobilien in der Schweiz, insbesondere an exklusiven Lagen, werden tendenziell immer Abnehmer finden (aus dem Inland wie auch Ausland) und deshalb kann es sein, dass die Preise dafür gleich bleiben oder allenfalls steigen können», kommentiert ein Makler.

    Preisentwicklung von energieeffizienten Objekten bleibt spannend
    Bei der Frage, ob eine stärkere Preisänderung beim Kauf für Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse (A oder A+) zu erwarten sei, herrscht ein Unentschieden: 50 Prozent sagen «Ja» und 50 Prozent sagen «Nein».

    Zur Nachfrage nach Immobilien mit einer hohen Energieeffizienzklasse seit Beginn der Ukraine-Krise geben 68 Prozent der befragten Immobilienfachleute an, dass sie keine Veränderung feststellen. «Aber sie wird kommen, die Menschen werden langsam sensibel dafür», wurde diese Frage von einem Immobilienverwalter kommentiert. So meinen 32 Prozent der Befragten, dass die Nachfrage bereits gestiegen ist.

    Bezüglich Mietpreise für Immobilien mit hoher Energieeffizienzklasse (A oder A+): Hier gaben 69 Prozent der Teilnehmenden an, dass es keine Veränderungen geben wird. 31 Prozent erwarten demgegenüber eine Veränderung.

    Weitere Ergebnisse, beispielsweise zur Auswirkung der steigenden Hypothekarzinsen, zur Entwicklung von Mieten oder Verkaufspreisen von Wohnimmobilien können der kompletten Studie entnommen werden.

  • ASLM-Gespräche über wirtschaftliche Entwicklung

    ASLM-Gespräche über wirtschaftliche Entwicklung

    Der Verband Standortmanagement Schweiz (ASLM) hat die durch die jüngste Pandemie bedingte «Eventpause» genutzt, um seine Angebote zu überprüfen und an aktuelle Bedürfnisse anzupassen: Am 17. November lädt der Verband zur ersten Ausgabe der «ASLM Conversations “ zum Thema Wirtschaftsentwicklung. Die Teilnahme an dieser halbtägigen Konferenz ist entweder in Präsenz in Olten oder virtuell per Videokonferenz bequem am Schreibtisch möglich.

    Im Frühjahr der letzten Jahre veranstaltete die ASLM die «Tage des Standortmanagements». An diesen Veranstaltungen konnten Standortmanagement-, Wirtschaftsförderungs- und Immobilienfachleute sowie Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Städten und Kantonen Fallberichte verfolgen, Branchenthemen diskutieren, Erfahrungen austauschen und sich vernetzen. Aufgrund der Pandemie konnte die Veranstaltung weder 2020 noch gar 2021 durchgeführt werden. Das ASLM Council hat diese „Zwangspause“ genutzt, um es zu überdenken und komplett neu zu gestalten. Entstanden ist eine neue halbtägige Reihe «ASLM Conversations»: Ab 2021 organisiert der Verband jährlich zwei Veranstaltungen – im Herbst mit dem Schwerpunkt Business Development, im Frühjahr mit Standortmanagement. Um am Puls der Zeit zu sein, werden die Events hybrid: Sie können dank Live-Streaming sowohl präsent als auch virtuell online teilnehmen.

    Praxisberichte und Erfahrungsvergleiche
    Das erste ASLM-Gespräch zur Wirtschaftsförderung findet am Mittwoch, 17. November 2021, von 15 bis 19 Uhr im Kino Capitol in Olten statt, an dem Standortmanager, Wirtschaftsförderer, Immobilienexperten, Planer und weitere Interessierte teilnehmen. Es werden drei praktische Use Cases mit Fokus auf die wirtschaftliche Entwicklung untersucht, die wichtige Informationen, Lösungen und Strategien für zukünftige Herausforderungen liefern.

    Stefan Büeler, Vorsteher des Amtes für Wirtschaft und öffentlichen Verkehr des Kantons Uri, wird anhand von Projekten wie der Tourismusentwicklung Andermatt, dem Gotthard-Basistunnel oder den Ausbildungs- und Forschungsinstituten den Ansatz des Promovimento Economic Bereich des Kantons. Er wird auch über die in der Praxis erfolgreichen Vorgehensweisen und Organisationsformen sprechen. Samuel Zuberbühler, Leiter Wirtschaftsförderung der Stadt St. Gallen, gibt unter dem provokanten Titel „Sankt ohne Senf“ einen Überblick über das Stadtmarketing und wie sie sich mit aktuellen Themen wie der Revitalisierung der Innenstadt auseinandergesetzt haben. Es wird auch einen Überblick über die kritischen Fragen geben, um eine Diskussion über praktische Situationen anzuregen. Bernard Schmid, CEO von Promove, gibt einen Überblick über Arbeitsweise, Struktur und aktuelle Themen einer Wirtschaftsförderungsorganisation in der Westschweiz: Der Verein Promove will die Wirtschaft der Riviera-Lavaux, einer Region der Uferschweiz des Sees, fördern Genf und wird diesbezüglich Behörden, Unternehmen und andere wichtige Partner zusammenbringen. Am Ende der Veranstaltung bietet ein verstärkter Aperitif, ebenfalls im Streaming übertragen, den Gästen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und ihre Beziehungen zu pflegen.

    Seien Sie vor Ort oder Live-Stream präsent
    Die Teilnehmer können die Veranstaltung in Präsenz im Kino Capitol in Olten* oder online besuchen: Die gesamte Veranstaltung wird im Streaming übertragen und dank einer speziellen Plattform wird es möglich sein, mit den Teilnehmern auch per Videokonferenz zu interagieren. Nach der Online-Anmeldung erhalten die Teilnehmer einen Link, mit dem sie über einen Browser auf die Veranstaltung zugreifen können. Die Veranstaltung ist für ASLM-Mitglieder kostenlos. Nichtmitglieder zahlen einen Beitrag von CHF 50.– und wer während der Veranstaltung dem Verein beitritt, wird zurückerstattet.

    Text und Bilder: ALSM


    WICHTIGER HINWEIS FÜR AKTUELLE TEILNEHMER: Die Gesundheit der Teilnehmer und Referenten hat für uns oberste Priorität. Daher werden nur Personen mit einem gültigen Covid-Zertifikat und einem Ausweisdokument zugelassen. Am Eingang des Kinos Capitol wird eine entsprechende Kontrolle durchgeführt.


    Weitere Informationen:
    Schweizerische Vereinigung
    für Standortmanagement SVSM
    Geschäftsstelle
    Ricketwilerstraße 135
    8352 Ricketwil (Winterthur)

    Telefon 058 255 08 88
    info@svsm-standortmanagement.ch www.svsm-standortmanagement.ch


    Schweizerischer Verband für Standortmanagement (ASLM)
    Die ASLM hat rund 90 Mitglieder, die in den Bereichen Standortmanagement, Regionalmarketing sowie Wirtschafts- und Immobilienförderung tätig sind. Der Verein fördert den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung und begünstigt den interdisziplinären Informationsaustausch. Sie setzt sich dafür ein, eine Verbindung zwischen Theorie, Forschung und Praxis herzustellen und die Professionalität im Gebietsmanagement zu fördern. Jedes Jahr lädt die ASLM zur Teilnahme am Business Center Management Day ein, bei dem renommierte Referenten die aktuellsten Themen und Fälle vorstellen und Branchenvertreter die Möglichkeit haben, sich zu treffen und ein Netzwerk aufzubauen. Seit 2007 vergibt die ASLM die ASLM Awards an innovative Projekte im Bereich Marketing und territoriale Entwicklung und Wirtschaftsförderung und zeichnet eine Person als Territorial Manager of the Year aus.

    www.svsm-standortmanagement.ch

  • Urban Land Institute hat neuen Vorsitzenden

    Urban Land Institute hat neuen Vorsitzenden

    Jürgen Marc Volm hat als neuer Vorsitzender des Urban Land Institute (ULI) Schweiz seine zweijährige Amtszeit angetreten. Er folgt auf Birgit Werner. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, hat sie die Mitgliederzahl steigern und die Aktivitäten deutlich erhöhen können.

    Sie erkennt an, dass sich Volms „Passion für Immobilien“ in seiner Karriere widerspiegle, „in der er akademisches Know-how mit dem erfolgreichen Aufbau eines Unternehmens verbunden hat. Er ist eine Bereicherung für uns, da wir weiter wachsen und Kontakte zu aktuellen und zukünftigen Branchenführern stärken möchten.“

    Neben seiner Tätigkeit als Partner und Vorstandsmitglied der im Technopark Zürich ansässigen pom+ Consulting AG ist Volm auch Programmleiter des Masterstudiengangs Internationales Projektmanagement an der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT). Als Master of Engineering in International Project Management der HFT Stuttgart und Master of Business Administration der Liverpool John Moores-Universität verfüge der diplomierte Bauingenieur über ein umfangreiches betriebswirtschaftliches Wissen.

    Nach eigener Auskunft steht für ihn als Vorsitzender im Fokus, die Nachhaltigkeitsdebatte nach den sogenannten ESG (Environmental, Social, Governance)-Kriterien zu fördern, „insbesondere in Bezug auf die Bereiche Kreislaufwirtschaft und soziale Verantwortung“. Darüber hinaus wolle er den ULI UrbanPlan an Schweizer Schulen und Universitäten einführen. Dabei erhalten die Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse zur Stadterneuerung. Ausserdem plane er ein ULI NEXT-Programm. Es soll die kommende Generation von Führungskräften im Alter zwischen 35 und 45 Jahren in der DACH-Region miteinander verbinden.

    „Das ULI Schweiz hat sich in der DACH-Region schnell entwickelt“, so Marnix Galle, Vorsitzender des ULI Europe. „Und wir freuen uns auf die nächste Wachstumsphase unter Jürgens Leitung. Er wird die ULI-Plattform nutzen, um die Zukunft der gebauten Umwelt in den Schweizer Gemeinden mitzugestalten und eine neue Generation von Immobilienexperten zu inspirieren.“

  • Für einen exklusiven Kreis von Immobilienfachleuten lanciert Nomoko die Plattform «Praedia»

    Für einen exklusiven Kreis von Immobilienfachleuten lanciert Nomoko die Plattform «Praedia»

    Die Digitalisierung ist in der Immobilienbranche angekommen. Mit dem Aufkommen verschiedener Immobilienplattformen machte die Branche die ersten Schritte, indem sie einzelne Immobilienbestände digital verfügbar machte. Nomoko geht nun einen grossen Schritt in die Zukunft: Das Ziel, eine zentrale Plattform und Community für verschiedenste Akteure der Immobilienbranche zu schaffen, die den Markt durchsucht, Investitionsmöglichkeiten identifiziert und analysiert, sowie auf detaillierte Immobilieninformationen zugreift. Die Teilnehmer des «Real Estate Shapers Switzerland»-Programms erhalten frühzeitigen Zugang zur Beta-Version der Plattform und zu einer exklusiven Community von innovativen, digital-affinen Immobilienentwicklern und Investoren. Im laufe des Jahres wird die Plattform allen Immobilien und Investoren geöffnet.

    Digitales Abbild der physischen Welt
    Die künftigen User erwartet ein digitales und detailgetreues Abbild der physischen Welt, ein sogenannter «Digital Twin». Es werden alle heute verfügbaren Immobiliendaten verbunden und harmonisiert. Durch die Zusammenführung von relevanten räumlichen Daten wie Standortinformationen, Immobilienpreisen, bau- bzw. zonenrechtlichen Daten und Nomokos 3D-Visualisierungen können Immobilienprojekte von Investoren und Entwicklern entscheidend optimiert werden. «Für die nachhaltige Wertschöpfung einer digitalisierten Immobilienbranche braucht es einen ganzheitlichen und übergreifenden Ansatz. Mit dem Digital Twin und der Schaffung eines offenen Ökosystems hat Nomoko deshalb das Potenzial, die Immobilienbranche endgültig ins digitale Zeitalter zu bringen», so Daniel Kündig, ehemaliger Präsident und Ehrenpräsident der SIA.