Schlagwort: immobiliengesellschaft

  • Höhere Erträge und Projektfortschritte treiben Halbjahreszahlen

    Höhere Erträge und Projektfortschritte treiben Halbjahreszahlen

    Die Immobiliengesellschaft HIAG hat im ersten Halbjahr 2025 laut einer Mitteilung ihren Reingewinn um 23,3 Prozent auf 44,6 Millionen Franken gesteigert (Vorjahreszeitraum: 36,2 Millionen Franken). Bereinigt um Neubewertungseffekte liegt der Reingewinn bei 20,5 Millionen Franken, nach 25,5 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2024.

    Auch der EBIT stieg um 20 Prozent auf 54,9 Millionen Franken. Grund sind höhere Liegenschaftserträge, gestiegene Bewertungen, Verkaufserfolge aus nicht strategiekonformen Liegenschaften sowie eine hohe Kostendisziplin. Die Immobiliengesellschaft steigerte ihre Liegenschaftserträge um 5,8 Prozent auf 39,3 Millionen Franken (Vorjahreszeitraum: 37,1 Millionen Franken) durch mehrere Vermietungserfolge freier Flächen und erfolgreiche Projektabschlüsse, wie die Fertigstellung des Fahrwerks in Winterthur. Im Berichtszeitraum ist zudem die Vermarktung des Livingstone-Projekts in Cham ZG gestartet.

    Die Projektfortschritte im ersten Halbjahr führen zu einer Netto-Aufwertung des Entwicklungsportfolios um 17,2 Millionen Franken (2,2 Prozent). Das Bestandsportfolio wurde um 9,4 Millionen Franken (0,8 Prozent) aufgewertet; das Gesamtportfolio erfuhr damit eine Aufwertung von 26,6 Millionen Franken. Erträge aus dem erfolgreichen Verkauf von nicht strategiekonformen Liegenschaften beliefen sich auf 3,5 Millionen Franken, ein Plus im Vergleich zum Vorjahr, in dem keine Liegenschaften verkauft wurden.

    Für 2025 erwartet die HIAG dank weiterer Projektfortschritte, der Beurkundungen der Eigentumswohnungen des Livingstone-Projekts, einer geschärften Unternehmensstrategie, einer starken Bilanz und flexible Finanzierungsstruktur weiterhin positive Entwicklungen.

  • Zwei Schweizer Immobilienriesen vor Fusion

    Zwei Schweizer Immobilienriesen vor Fusion

    Die Cham Group und Ina Invest, eine an der SIX Swiss Exchange notierte Immobiliengesellschaft, haben eine Absichtserklärung für eine Fusion unterzeichnet. Diese soll als „Merger of Equals“ bis 2025 vollzogen werden. Die Fusion würde eine neue, starke Kraft im Immobiliensektor schaffen, die zu den Spitzenreitern der Branche zählt.

    Ein erstklassiges Portfolio an Schlüsselstandorten
    Das kombinierte Portfolio der beiden Unternehmen umfasst hochwertige Liegenschaften und Entwicklungsprojekte in den wirtschaftlich stärksten Regionen der Schweiz, darunter Basel, Cham, Genf, Lausanne, Winterthur und Zürich. Besonders beeindruckend: Der Wohnanteil wird nach Fertigstellung über 50 % betragen, was den Fokus auf nachhaltiges und zukunftsweisendes Wohnen in urbanen Ballungsräumen unterstreicht.

    Nachhaltigkeit und Synergien als Erfolgsfaktoren
    Beide Gesellschaften legen höchsten Wert auf Nachhaltigkeit und planen, diese Standards bei der Entwicklung und Bewirtschaftung der Liegenschaften konsequent umzusetzen. Der Zusammenschluss bringt nicht nur ein grösseres Portfolio, sondern auch klare Vorteile: Skaleneffekte, mehr Flexibilität in der Projektrealisierung und verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten.

    Aktuell befinden sich die Gespräche noch in einem frühen Stadium. Sollten die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, wird im Frühjahr 2025 auf den Generalversammlungen der beiden Unternehmen über die Fusion abgestimmt. Ein Zusammenschluss würde die Kräfte im Schweizer Immobilienmarkt neu ordnen und Chancen für eine nachhaltige Zukunft schaffen.

  • Swiss Prime Site übernimmt Immobiliensparte von Fundamenta

    Swiss Prime Site übernimmt Immobiliensparte von Fundamenta

    Swiss Prime Site kauft den Immobilien Asset Manager der Fundamenta Group auf. Die Fundamenta Group (Schweiz) AG aus Zug und die Fundamenta Group Deutschland AG aus München sollen in die Asset Management Division Swiss Prime Site Solutions integriert werden, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Die ebenfalls zur Fundamenta Group gehörende Vermögensverwalterin Belvédère Asset Management AG bleibt von der Übernahme unberührt.

    Die Übernahme hebt das Immobilienvermögen von Swiss Prime Site um 4,2 Milliarden Franken auf rund 13 Milliarden Franken an. Damit entstehe „der mit Abstand grösste unabhängige Schweizer Immobilien Asset Manager“, schreibt Swiss Prime Site. Die Zuger Immobiliengesellschaft will den Kauf zu 25 Prozent aus Aktien des genehmigten Kapitals und zu 75 Prozent aus frei verfügbaren Mitteln finanzieren.

    Mit der Übernahme will Swiss Prime Site die eigene Investorenbasis erweitern, das Produktangebot insbesondere im Wohnbereich vertiefen und der Schweizer Kundschaft einen Zugriff auf den deutschen Immobilienmarkt öffnen, erläutert Unternehmenschef René Zahnd in der Mitteilung. „Wir verfolgen damit unsere fokussierte Immobilienstrategie weiter und stärken den Asset Management-Arm von Swiss Prime Site Solutions substanziell“, so der CEO Swiss Prime Site.

  • Ina Invest erhält Gütesiegel für Nachhaltigkeit

    Ina Invest erhält Gütesiegel für Nachhaltigkeit

    Die Immobiliengesellschaft Ina Invest ist laut einer Medienmitteilung zum Sector Leader in der Development-Portfolioklasse „Diversified“ für die gesamte europäische Region nach dem Bewertungssystem von GRESB (Global Real Estate Sustainability Benchmark) ernannt worden. Das Prädikat wird einmal pro Jahr an Immobilien- und Infrastrukturunternehmen, Fonds und Anlagen mit besonderer Nachhaltigkeitsleistung vergeben.

    Der in der Mitteilung zitierte CEO Marc Pointet sieht das Gütezeichen als Beleg für die Nachhaltigkeitsstrategie. „GRESB Sector Leaders verkörpern die Vorreiter der Branche auf dem Weg zu einem Netto-Nullenergieverbrauch.“ Der Erfolg sei zurückzuführen auf die „starken Partner“ der Ina Invest. Insbesondere Implenia habe mit ihren „integrierten Immobilien- und Baudienstleistungen“ zu neuen Massstäben in Sachen Nachhaltigkeit beigetragen. Ina Invest ist eine Ausgliederung von Implenia.

    Wie aus der Mitteilung hervorgeht, ist der GRESB ESG (Environmental, Social, Governance)-Benchmark im laufenden Geschäftsjahr auf einen Bruttowert von mehr als 8,8 Billionen Dollar angewachsen und umfasst 2084 Immobilienunternehmen, 687 Infrastrukturanlagen und 172 Infrastrukturfonds.

  • Implenia gewinnt zwei Hochbauprojekte in Deutschland

    Implenia gewinnt zwei Hochbauprojekte in Deutschland

    Implenia hat zwei grosse Hochbauprojekte in Deutschland an Land gezogen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. In Zusammenarbeit mit der Dressler Bau GmbH wird Implenia zwei weitere Bauabschnitte des Stadtcampus BERLIN DECKS in Berlin-Moabit realisieren. In Essen hat Bauherr TÜV NORD Immobilien GmbH & Ko. KG Implenia mit der Errichtung eines Bürogebäudes beauftragt. Das Volumen der Aufträge für Implenia wird in der Mitteilung auf 100 Millionen Euro beziffert.

    In Berlin realisiert die BEOS AG ein Forschungs- und Medienquartier. Implenia hatte hier bereits den Zuschlag für die ersten beiden Bauabschnitte erhalten. Nachhaltigkeit spiele in der Umsetzung eine grosse Rolle, schreibt Implenia. Dafür setzt das Unternehmen unter anderem Lean Construction für die Optimierung von Bauablauf und Ressourceneinsatz ein.

    „Wir danken BEOS für die langjährige Partnerschaft und den neuen Auftrag“, wird Matthias Jacob, Country President Germany von Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Die vertrauensvolle Zusammenarbeit ist geprägt durch den gemeinsamen Unternehmergeist und das Engagement, ein anspruchsvolles und zukunftsweisendes Projekt wie die BERLIN DECKS auch in herausfordernden Zeiten weiter voranzutreiben und erfolgreich zu realisieren.“

    Das Bürogebäude mit angeschlossener Werkhalle und Hochgarage in Essen wird im Rahmen der Weiterentwicklung des Technologieparks Nord in Essen-Frillendorf realisiert. Auch hier setzt Implenia auf Nachhaltigkeit. So sollen die Gebäude auf Energieeffizienz ausgerichtet und an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden. Auf den Dächern werden Photovoltaikanlagen installiert.

  • Fundamenta Real Estate knackt die Milliardengrenze

    Fundamenta Real Estate knackt die Milliardengrenze

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat das Portfolio der Zuger Immobiliengesellschaft per Ende Geschäftsjahr 2021 erstmals die Milliardengrenze überschritten. Konkret legte der Wert des Immobilienportfolios im Jahresverlauf von 991,9 Millionen auf knapp 1,10 Milliarden Franken zu. Fundamenta Real Estate führt das Wachstum vorrangig auf die Fertigstellung und Überführung von zwei Neubauprojekten, den Abschluss dreier Repositionierungen und dem Zukauf von vier Bestandsobjekten zurück. Aus Neubewertungen resultierte ein Wertanstieg um 15,3 Millionen Franken.

    Der Netto-Ist-Mietertrag lag 2021 mit 37,2 Millionen Franken um 11,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Reingewinn legte im selben Zeitraum um 8,4 Prozent auf 28,9 Millionen Franken zu. Dabei habe ein Vorjahreserfolg aus dem Verkauf dreier Renditeliegenschaften „durch ein hervorragendes operatives Resultat sowie einen höheren Neubewertungseffekt“ überkompensiert werden können, schreibt die Immobiliengesellschaft. Beide Effekte ausgeklammert stieg der Reingewinn im Jahresvergleich um 14,7 Prozent auf 17,7 Millionen Franken an. Die Leerstandsquote wurde im Jahresvergleich von 3,5 „auf historisch tiefe 2,5 Prozent“ gesenkt.

    „Unser Wohnfokus hat sich auch im zweiten Pandemiejahr bewährt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats der Fundamenta Real Estate AG, in der Mitteilung zitiert. „Die konsequente Ausrichtung des Portfolios an der Marktnachfrage sowie das ganzheitliche und aktive Asset Management haben wiederum zu sehr guten Ergebnissen geführt.“

  • Plazza bleibt auf Wachstumskurs

    Plazza bleibt auf Wachstumskurs

    Die Plazza AG habe 2021 erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert, schreibt die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret konnte das seit 2015 an der SIX kotierte Unternehmen seine Liegenschaftserträge von 24,6 Millionen Franken 2020 auf 26,1 Millionen Franken im Berichtsjahr steigern. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen legte gleichzeitig von 20,0 Millionen auf 20,6 Millionen Franken zu.

    Im Berichtsjahr hätten „marktbedingte Faktoren“ erneut „zu hohen Neubewertungen“ geführt, erläutert Plazza in der Mitteilung weiter. Sie hoben den Gewinn der Immobiliengesellschaft im Jahresvergleich von 63,3 Millionen auf 71,9 Millionen Franken an. Ohne Neubewertungen resultierte eine Gewinnsteigerung von 17,0 Millionen auf 18,1 Millionen Franken.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen führt Plazza den hohen Anteil der Wohnliegenschaften im eigenen Portfolio an. Er sei im 2021 gegenüber 2020 durch den Zukauf  von Liegenschaften im Zürcher Quartier Im Tiergarten von 73 auf 76 Prozent gestiegen, schreibt das Unternehmen. Der Leerstand im Wohnbereich ging gleichzeitig von 3,1 Prozent auf 2,6 Prozent zurück.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Plazza einen Wechsel in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat. Bereits zu Jahresbeginn hat danach der Finanzchef von Plazza, Thomas Casata, vom in den Ruhestand tretenden Ralph Siegle das Amt des CEO übernommen. Im Verwaltungsrat soll Peter Lehmann den mit Erreichung des Rentenalters abtretenden Präsidenten Markus Kellenberger ersetzen.

  • Schöner und energieeffizient wohnen

    Schöner und energieeffizient wohnen

    Die SwissAlp Immobilien AG ist eine Schweizer Immobiliengesellschaft mit Sitz in Buchs SG: «Unser Denken und Handeln sind ausgerichtet auf die Identifikation und Umsetzung der Potenziale von Grundstücken, Immobilienprojekten und Liegenschaften. Daraus generieren wir Wachstum: Für unsere Investoren und für uns», sagt Ardian Emini, CEO der SwissAlp Immobilien AG. «Unsere Haupttätigkeit ist das mehrwertorientierte Portfolio-Management. Wir erwerben Liegenschaften mit sehr hohen Qualitätsanforderungen an auserwählten Plätzen in der Deutschschweiz. Erneuerungsliegenschaften werden erworben, falls sich deren Werthaltigkeit durch Um- oder Neubau oder Sanierungen markant steigern lässt. Wir vermarkten, vermieten und verwalten unsere Liegenschaften selbst.»

    So hat sich die SwissAlp Immobilien AG im Bereich der Entwicklung eines soliden Immobilien Portfolios spezialisiert: «Unseren Investoren bieten wir dank unserem Knowhow, unserer langjährigen Erfahrung und unserer Professionalität die bestmögliche Sicherheit zur Erreichung ihrer Renditeziele», sagt Emini. «Dank unserer professionell bewirtschafteten Liegenschaftenportfolios ermöglichen wir unseren Investoren Beteiligungen in der gesamten Deutschschweiz.»

    Ein Paradebeispiel ist das Neubauprojekt der SwissAlp Immobilien AG an zentraler Lage von Sargans SG. In unmittelbarer Gehdistanz zum Bahnhof entstehen in Kürze 22 hochwertige Mietwohnungen: «Das Mehrfamilienhaus besticht durch eine moderne und aufregende Architektur, verbunden mit dem Konzept der Nachhaltigkeit. Sowohl eine Photovoltaikanlage als auch ein effizientes Energiemanagement gehören selbstverständlich zu diesem Konzept. Die Parkgarage und der Veloraum sind von Beginn weg mit Ladestationen für Elektroautos und Fahrräder ausgerüstet.»

    Der Wohnungsmix aus 2.5- bis 4.5-Zimmer-Wohnungen spricht Singles, junge Paare und Familien gleichermassen an. Einkaufsmöglichkeiten und Schulen sind in unmittelbarer Nähe zu Fuss erreichbar. Gemäss Emini bestechen die Wohnungen durch einen hochwertigen Ausbau und lassen keine Wünsche offen: «In jeder Wohnung ist ein kleines Reduit vorgesehen, und die grösseren Wohnungen bieten einen Master Bedroom mit eigenem Badezimmer.» Architekten und Fachplaner hatten bei diesem Projekt die Möglichkeit, ein spezielles Gebäude zu erschaffen: Für heute, für morgen und für die Ewigkeit!

  • Swiss Prime Site blickt auf erfolgreiches Halbjahr zurück

    Swiss Prime Site blickt auf erfolgreiches Halbjahr zurück

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Oltner Immobiliengesellschaft im ersten Halbjahr 2021 Erträge in Gesamthöhe von 362,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Um den im Februar letzten Jahres abgeschlossenen Verkauf der Tochterfirma Tertianum bereinigt, entspricht dies einem Wachstum um 6,3 Prozent, erläutert Swiss Prime Site. Zum „erfreulichen Wachstum“ hätten alle Geschäftsbereiche der Immobiliengesellschaft beigetragen.

    Im Kernsegment Immobilien habe die Pandemie zu einem Minderertrag von 5,5 Millionen Franken geführt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die um Tertianum-Effekte bereinigten Mieterlöse konnten hingegen um 2,2 Prozent auf 213,4 Millionen Franken gesteigert werden. Der Ertrag in der Anlageverwaltung für Dritte legte um 56 Prozent auf 7,5 Millionen Franken zu.

    Als Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen wies Swiss Prime Site im Berichtshalbjahr 355,6 Millionen Franken aus. Unter Ausklammerung von Neubewertungen und der Tertianum-Effekte sei das Ergebnis um 36,6 Prozent auf 211,0 Millionen Franken gestiegen, schreibt das Unternehmen. Die EBIT-Marge legte im Jahresvergleich von 45,3 Prozent auf 58,2 Prozent zu. Als Reingewinn wurden 257,1 Millionen Franken verbucht, gegenüber 269,7 Millionen Franken im ersten Semester 2020. Ohne den Verkaufserlös für Tertianum hätte der Gewinn im Vorjahressemester allerdings nur 64,4 Millionen Franken betragen.

    Für das gesamte laufende Jahr geht Swiss Prime Site von einem Anstieg des Mietertrags und der Erträge im Bereich Dienstleistungen aus. Bei den Dienstleistungen strebt das Unternehmen zudem eine Verbesserung der Margen an.

  • Implenia schreibt wieder schwarze Zahlen

    Implenia schreibt wieder schwarze Zahlen

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon im ersten Halbjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 1,88 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang um 2,2 Prozent. Als Hintergrund werden in der Mitteilung die Konzentration auf Projekte mit höheren Margen genannt. Trotz der strengeren Kriterien legte der Auftragsbestand von Implenia im Jahresvergleich um 7,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Franken zu.

    Als Betriebsergebnis (EBIT) weist Implenia im Berichtssemester 40,0 Millionen Franken aus. Unter Ausklammerung des von der Ausgründung Ina Invest generierten Ergebnisbeitrags wurde im Vorjahreshalbjahr ein EBIT von 3,7 Millionen Franken realisiert. Im Gesamtjahr 2020 verbuchte Implenia einen Betriebsverlust von 146,8 Millionen Franken.

    Im Vorjahr hatte das Unternehmen einen umfassende Transformationsprozess eingeleitet. Dabei werden nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abgebaut und das Risikomanagement verbessert. Eine Reihe von Anpassungen im Portfolio hat Implenia bereits umgesetzt. In der Mitteilung werden hier unter anderem die Veräusserungen von Geschäftsbereichen in Deutschland, Österreich und Norwegen genannt.

    „Die ergriffenen operativen Massnahmen haben erste positive Auswirkungen auf die Ergebnisse“, wird André Wyss in der Mitteilung zitiert. Der Implenia-CEO sieht sein Unternehmen „gut aufgestellt, um ein integrierter, multinational führender Anbieter von Bau- und Immobiliendienstleistungen zu werden“. Für das gesamte laufende Jahr strebt Implenia ein EBIT von mehr als 100 Millionen Franken an.

  • Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest hat das erste Halbjahr 2021 mit einem Betriebsergebnis (EBIT) von 3,1 Millionen Franken abgeschlossen, informiert die im Frühjahr 2020 eingerichtete Implenia-Ausgründung in einer Mitteilung. Als Reingewinn weist die Immobiliengesellschaft 2,9 Millionen Franken aus.

    Im Vorjahressemester waren noch knapp 2 Millionen Franken Verlust angefallen. Für das Gesamtjahr 2020 hatte Ina Invest dann schon einen Reingewinn von 3,9 Millionen Franken realisiert. Mit dem „wiederum über den Erwartungen“ liegenden Ergebnis knüpfe das Unternehmen „an das erfolgreiche Vorjahr“ an, heisst es in der Mitteilung.

    Aus der Neubewertung von Renditeliegenschaften konnte im Berichtshalbjahr ein Erfolg von 3,8 Millionen Franken verbucht werden. Der Wert des Immobilienportfolios insgesamt legte um 19 Millionen auf 385 Millionen Franken zu. Alle in Realisation befindlichen Immobilien lägen im Zeitplan, erläutert Ina Invest. In der Mitteilung streicht die Immobiliengesellschaft dabei das Tender-Hochhaus in Winterthur hervor. Hier seien bereits 31 der insgesamt 39 Wohnungen verkauft oder reserviert.

    Im Berichtshalbjahr hat Ina Invest zudem eine weitere Liegenschaft im Marktwert von mehr als 60 Millionen Franken erworben. Damit habe das Unternehmen sein für das Gesamtjahr gestecktes Akquisitionsziel bereits übertroffen, wird in der Mitteilung erläutert. Da die Eigentumsübertragung erst im laufenden Semester erfolgen wird, wirkt sich der Kauf im Berichtshalbjahr noch nicht auf das Ergebnis aus.

  • Novavest wächst profitabel

    Novavest wächst profitabel

    Einer Mitteilung der Novavest Real Estate AG zufolge betrug der Wert des Immobilienportfolios der Immobiliengesellschaft zum Stichtag am 30. Juni dieses Jahres 664,3 Millionen Franken. Zum Jahresende 2020 hatte der Wert bei 645,4 Millionen Franken gelegen. Der Zuwachs sei vor allem durch Investitionen in Renditeliegenschaften und Projekte generiert worden, erläutert Novavest. Neubewertungen trugen mit 6,3 Millionen Franken zur Wertsteigerung des Portfolios bei.

    Die Mieteinträge konnten im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Rund 62 Prozent der Mieterträge werden aktuell von Wohnliegenschaften generiert, informiert Novavest. Die Nettorendite auf den Anlageobjekten lag im Berichtssemester unverändert bei 3,7 Prozent. Die Leerstandsquote steig  im Vergleich zum Jahresende 2020 um 0,3 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent an.

    Den Erträgen standen direkte Aufwände vermieteter Liegenschaften in Höhe von 2,0 Millionen Franken entgegen. Insgesamt legte der Aufwand von Novavest im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 4,4 Millionen Franken zu. Unterm Strich wurde ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT in Höhe von 14,5 Millionen Franken realisiert. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um 29 Prozent. Der Reingewinn inklusive Neubewertungen fiel mit 10,6 Millionen Franken um 30 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum aus.

  • Swiss Prime Site Immobilien vermarktet Büros bei Genf

    Swiss Prime Site Immobilien vermarktet Büros bei Genf

    In direkter Nähe zum Bahnhof Lancy-Pont-Rouge entwickelt Swiss Prime Site Immobilien AG ein Gebäude mit 15 Obergeschossen. Auf 30‘000 Quadratmetern entstehen Büro- und Gewerbeflächen nach neuestem Standard für modernes Arbeiten. Für das Projekt namens Alto Pont-Rouge hat die Immobiliengesellschaft mit Sitz in Olten kürzlich den Grundstein gelegt, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Vermarktung habe bereits begonnen. Erste Mietverträge, unter anderem mit einem Co-Working-Anbieter, seien abgeschlossen. Für den Standort spreche die Nähe zu Genf. Vom Bahnhof Lancy-Pont-Rouge, der 2017 eröffnet wurde, fahren mehrmals in der Stunde Züge in die Metropole. Innert fünf Minuten erreichten Pendler den Genfer Hauptbahnhof Genève-Cornavin.

    Auch Frankreich sei schnell zu erreichen und mache das Stadtviertel zukünftig zu einem Verkehrs- und Wirtschaftsknotenpunkt, heisst es in der Medienmitteilung. In dem ehemaligen 230 Hektar grossen Industriequartier soll ein neuer Stadtteil entstehen. 50‘000 Menschen sollen sich dort in den kommenden 20 Jahren ansiedeln. Pont-Rouge ist laut Medienmitteilung die erste grosse Bauetappe des bedeutenden Genfer Entwicklungsgebiets Praille-Acacias-Vernets.

  • Implenia saniert Stadtautobahn St.Gallen

    Implenia saniert Stadtautobahn St.Gallen

    Das Bundesamt für Strassenbau hat die ARGE Stadtautobahn mit der Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen zwischen den Anschlüssen St.Gallen West und St.Gallen Ost beauftragt, erläutert Implenia in einer Mitteilung. Die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon ist mit 30 Prozent an der ARGE Stadtautobahn beteiligt. Implenia wird bei der Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen neben Bauleistungen auch die kaufmännische Leitung des Projekts übernehmen.

    Die Instandsetzungsarbeiten sollen Ende Mai begonnen und bis Ende 2024 abgeschlossen werden, erläutert Implenia in der Mitteilung weiter. In diesem Zeitraum werden Beläge, Entwässerung, Randabschlüsse und Lärmschutzwände erneuert sowie einige Brücken, Galerien, Stützkonstruktionen und der Tunnel Stephanshorn saniert. Zudem ist der Neubau einer Passerelle geplant.

    „Die Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen ist ein komplexes Grossprojekt“, wird Christian Späth in der Mitteilung zitiert. Der Head Division Civil Engineering Implenia freut sich darauf, bei der Ausführung des Projekts „das geballte Know-how von Implenia im Brücken-, Tunnel- und Strassenbau mit unserer umfangreichen Erfahrung in der Steuerung grosser Infrastrukturprojekte kombinieren zu können“.

  • Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia und BAM Swiss haben am 29. März einen Vertrag über die Übernahme der BAM Swiss AG durch die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon unterzeichnet, informiert Implenia in einer Mitteilung. Der Zukauf soll die Wettbewerbsposition von Implenia in künftigen Ausschreibungen stärken. Zudem steige das Unternehmen dadurch „zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen“ auf, schreibt Implenia.

    Beide Unternehmen sind an der Realisierung des Kantonsspitals Aarau beteiligt. Hier waren bisher Implenia, BAM Swiss AG und BAM Deutschland AG involviert, erläutert Implenia in der Mitteilung. In Zukunft soll das Projekt „aus einer Hand“ umgesetzt werden.

    Die Neuerwerbung verschafft Implenia zudem eine stärkere Präsenz in der Nordwestschweiz. Konkret wird das Projektportfolio von Implenia um den Bau eines Labor- und Forschungsgebäudes für Biosystemwissenschaften und Engineering in Basel und das Projekt Felix-Platter Spital in Basel verstärkt. In Zürich wird Implenia durch den Zukauf auch den Bau eines Studierendenwohnheims der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich übernehmen.

    „Mit dieser Transaktion stärkt Implenia die Marktpräsenz und wird zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen in der Schweiz, einer Branche mit grossem Wachstumspotenzial bezüglich Immobilien“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition steht im Einklang mit unserer Strategie und dem Ziel der Division Buildings von Implenia, den Marktanteil als Totalunternehmer für komplexe Grossprojekte auszubauen.“

  • Fundamenta Real Estate verbucht Rekordgewinn

    Fundamenta Real Estate verbucht Rekordgewinn

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2020 Nettomieterträge in Gesamthöhe von 33,47 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 13,4 Prozent. Als Wachstumstreiber werden in der Mitteilung der Kauf zweier neuer Objekte sowie die Fertigstellung dreier eigenen Projekte genannt. Zudem hatte das Unternehmen seine Leerstandsquote im Jahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent senken können.

    Als Reingewinn wurde im Berichtsjahr 2020 einen neuer Rekordwert von 26,69 Millionen Franken ausgewiesen. Im Vorjahr waren 22,51 Millionen Franken Reingewinn realisiert worden. Im Berichtsjahr hatte ein gegenüber dem Vorjahr etwas geringer ausgefallener Neubewertungseffekt durch „ein hervorragendes operatives Resultat“ und den Verkauf dreier Liegenschaften mehr als ausgeglichen werden können, erläutert die Immobiliengesellschaft.

    „Die Stabilität unseres von Wohnflächen dominierten Immobilienportfolios hat sich auch in diesem besonderen Jahr gezeigt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats, in der Mitteilung zitiert. „Die Coronakrise hat sich nur marginal auf das Ergebnis ausgewirkt.“

    Der Bilanzwert des Immobilienportfolios von Fundamenta Real Estate stieg im Verlauf des Berichtsjahres von 908,91 Millionen auf 991,94 Millionen Franken an. Im Februar dieses Jahres hat das Unternehmen eine weitere Wohnliegenschaft erworben. Zudem seinen „weitere Repositionierungen von zwei Bestandsobjekten in Zürich sowie einer Liegenschaft in Bern“ angelaufen, heisst es in der Mitteilung. Für die Finanzierung laufender Projekte plant Fundamenta Real Estate, noch in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Details dazu sollen nach der Generalversammlung am 8. April kommuniziert werden.

  • Pandemie schmälert Gewinne von Zug Estates

    Pandemie schmälert Gewinne von Zug Estates

    Einer Mitteilung der Zug Estates Gruppe zufolge hat die Immobiliengesellschaft ihre Liegenschaftserträge 2020 im Jahresvergleich um 6,1 Prozent auf 57,8 Millionen Franken steigern können. Im Beherbergungsgeschäft wurden die Erträge von dem Auswirkungen der Pandemie um 57,8 Prozent auf 7,0 Millionen Franken  gedrückt. Aus den Veräusserungen von Liegenschaften konnten 2020 Erträge von 72,5 Millionen Franken realisiert werden. Im Vorjahr waren hier 45,6 Millionen Franken verbucht worden.

    Den Erträgen hätten 2020 im Jahresvergleich um 15,6 Prozent höhere Aufwände von 9,0 Millionen Franken entgegengestanden, schreibt Zug Estates. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen fiel dadurch um 3,8 Millionen auf 49,6 Millionen Franken zurück. Das ausgewiesene Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 43,7 Millionen Franken um 38,0 Prozent unter dem Wert von 2019. Das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte fiel von 31,4 Millionen auf 25,9 Millionen Franken zurück.

    Der Wert des eigenen Portfolios an Immobilien habe im Berichtsjahr um 1,5 Prozent auf 1,65 Milliarden Franken zugelegt, erläutert Zug Estates weiter. Zudem hatte das Unternehmen 2020 Mietverträge mit einem Gesamtvolumen von über 2,6 Millionen Franken im Jahr erneuern können. Für das laufende Jahr rechnet Zug Estates mit steigenden Mieterträgen und einem im Vergleich zum Berichtsjahr geringeren Liegenschaftsaufwand.

  • Implenia sieht sich gut positioniert

    Implenia sieht sich gut positioniert

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 2,99 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 4,43 Milliarden Franken Umsatz verbucht worden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ging im Jahresvergleich von 63,5 Millionen Franken auf -146,8 Millionen Franken zurück. Als Konzernergebnis wurde ein Verlust von 132,1 Millionen Franken ausgewiesen, 2019 waren 33,9 Millionen Franken Gewinn realisiert worden.

    Der Auftragsbestand habe sich mit 6,39 Milliarden Franken jedoch auf hohem Niveau gehalten und sei zudem gut über Geschäftsfelder und Märkte hinweg verteilt, schreibt Implenia in der Mitteilung. Mehr als 80 Prozent des für das laufende Jahr angestrebten Umsatzes seien damit schon gesichert. Bereits im laufenden Jahr will das Unternehmen operativ  wieder schwarze Zahlen schreiben.

    Die Rückkehr in die Gewinnzone soll durch Umstrukturierungen im Portfolio und Massnahmen für profitables Wachstum gelingen. Dabei habe das Unternehmen bereits begonnen, nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abzubauen, schreibt Implenia. Für profitables Wachstum wurde „ein wirksames Management von Chancen und Risiken eingeführt“.

    Im laufenden Jahr will Implenia ein EBIT von mindestens 100 Millionen Franken ausweisen. Bei der entsprechenden Rate werden 2,8 Prozent angestrebt. Mittelfristig soll eine EBIT-Marge von 4,5 Prozent realisiert werden.