Schlagwort: Immobilienindustrie

  • Schweizer Immobilienmesse für Investoren verzeichnet neue Höchststände

    Schweizer Immobilienmesse für Investoren verzeichnet neue Höchststände

    Mit 3964 Fachbesuchern an der Schweizer Immobilienmesse für Investoren IMMO23, konnte die Teilnehmerzahl vom Vorjahr beinahe verdoppelt werden. Augenscheinlich war insbesondere auch das erhöhte internationale Teilnehmeraufkommen, was die Relevanz der Schweizer Immobilienindustrie im internationalen Kontext verdeutlicht.

    Auch in diesem Jahr vermochte das IMMO Forum, der zweitägige Begleitkongress mit 126 hochkarätigen Referentinnen und Referenten an 33 Podiumsdiskussionen, das Publikum mit hochaktuellen Inhalten zu begeistern. Nebst internationalen Akteuren, welche die Besonderheiten der jeweiligen Märkte beleuchteten, wurde auch der immer wichtiger werdenden Nachhaltigkeitsthematik eine geeignete Bühne geboten. Einer der Höhepunkte bildete dabei der Auftritt von Dr. Martin Schlegel, Vizepräsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, welcher im Gespräch mit Andreas Loepfe, CEO INREIM, seine Einschätzungen zur Zins- und Inflationsentwicklung präsentierte.

    Das hybride Veranstaltungsformat mit öffentlicher Liveübertragung aller Podiumsgespräche und gleichzeitiger Simultanübersetzung ins Französische, gilt fortan als fester Konzeptbestandteil und stiess mit über 1700 Online-Zuschaltungen wiederum auf grosses Interesse. Im Weiteren konnte der Start Up Bereich mit 15 innovativen Jungunternehmen und einem spannenden Pitch-Programm deutlich ausgebaut werden. Die neuerlich von den Organisatoren lancierte Bildungs- und Karriere-Initiative wurde dabei durch entsprechende Engagements der Universität Zürich – CUREM, der Berner Fachhochschule und weiteren Institutionen unterstützt.

    Die Schweizer Immobilienmesse für Investoren hat sich in den vergangenen Jahren als grösste inländische Fachmesse der Immobilienwirtschaft etabliert. Die teilnehmenden Gesellschaften sind entlang der gesamten Wertschöpfungskette angesiedelt und vertreten sowohl die indirekte als auch die direkte Immobilien-Anlageperspektive.

    Das Organisations-Duo MV Invest und Swiss Circle, zeigt sich hoch erfreut über diesen grossen Erfolg und bedankt sich in aller Form bei seinen Mitwirkenden, Ausstellern, Moderatoren, Referenten, Partnern sowie dem Publikum für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen.

    Die IMMO24 findet am 17.-18. Januar 2024 in der Halle 622 in Zürich Oerlikon statt.

    Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Quelle: www.swisspropertyfair.ch

  • Südschwedens innovative Stadtkonzepte zum Megatrend Urbanisierung

    Südschwedens innovative Stadtkonzepte zum Megatrend Urbanisierung

    Die Stadt Malmö und die Malmöer Bau- und Immobilienindustrie verfolgen große Ziele. Eins davon ist klimaneutrales Bauen. Bis 2030 soll die Initiative LFM30 umgesetzt und damit der Status als nachhaltige und klimafreundliche Stadt erreicht werden. Maßnahmen zur Realisierung der Vision sind schrittweise Steigerungen der Klimaeffizienz in den Bereichen Beschaffung, Planung und Bau – das bedeutet: Reduktion von Treibhausgasemissionen bei Bautätigkeiten, die eine wesentliche Auswirkung auf das Klima haben.

    Weitere intelligente, grüne Lösungen verfolgt Malmö im Rahmen des Projekts „Clever Cities“. „Clever Cities“ steht dafür, die Entwicklung und den Ausbau der stetig wachsenden Metropole am Öresund sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig zu gestalten. Das Vorgehen soll die Stadt in einen grünen, gegen den Klimawandel widerstandsfähigen und gleichberechtigten Lebensraum verwandeln. Dazu gibt es verschiedene Ansätze, beispielsweise naturbasierte Lösungen, die biologische Vielfalt begünstigen und positive Effekte auf die Gesellschaft und das Miteinander haben. Ein Initiative führt ins Viertel Lindängen: Hier basiert die Vision eines spielerischen, grünen Pfads mit essbaren Elementen unmittelbar auf den Bedürfnissen und Ideen von Bewohnern und Unternehmen. Entlang dieses Wegs sollen Biodiversität, Sicherheit und Attraktivität des Gebiets gesteigert werden – unter anderem auch durch die Einbindung des Baumpflanzungsamts der Stadt Malmö.

    Auch das ehemalige Werftgelände „Västra Hamnen“ (Westhafen) ist zu einem internationalen Vorbild für nachhaltige Stadtentwicklung geworden. Das gesamte Viertel ist klimaneutral. Die Energieversorgung des Stadtteils basiert zu 100 Prozent auf Wind- und Sonnenenergie sowie Biogas, das die Bewohner mit ihrem Abfall selbst erzeugen. Ebenfalls im Westhafen beheimatet und Paradebeispiel für modernes und nachhaltiges Wohnen ist das Ohboy Bicycle House, das sowohl als Hotel als auch Apartmenthaus fungiert. Die Einrichtung der Hotelzimmer wird aus Südschweden bezogen und das Transportmittel Fahrrad avanciert hier in vielfacher Hinsicht zum Symbol visionären Denkens. In einem Aufzug können Gäste ihr Bike direkt ins Zimmer befördern und anstelle von Autoabstellplätzen gibt es Parkplätze für Fahrräder. Alle Flächen des Gebäudes werden zur Begrünung genutzt und an der Vorderseite befindet sich eine üppig begrünte Wand aus Bäumen und Kletterpflanzen.

    Dass Innovation nicht unbedingt die Präsenz großer Unternehmen oder Ämter benötigt, beweisen Ellinor Lindblom und Erik Andersson in ihrem Restaurant „Spill“, das übersetzt „Abfall“ bedeutet. Ihr Konzept: nachhaltige Gerichte aus 70 Prozent Gemüse zuzubereiten und Lebensmittel zu verwenden, von denen rund 95 Prozent im Großhandel weggeworfen worden wären. Ab 2023 werden sie diesen Ansatz auch in ihrem neuen Restaurant verfolgen. Es eröffnet in einem dreifach zertifizierten Gebäudekomplex in Hyllie– dem neuen, grünen und nachhaltigen Stadtviertel im Süden von Malmö. Hier wird u. a. mit Solar- und Photovoltaik-Anlagen stark auf dezentrale Stromversorgung gesetzt.

    Helsingborg: Die Lösung liegt zum Greifen nah
    Helsingborg gilt als eine der innovativsten Städte Europas. Im Rahmen der sogenannten H22-Struktur, die für Investment in Innovation und nachhaltige Entwicklung steht, werden 15 differenzierte Herausforderungen definiert. Auf einer Trend- und Umweltanalyse basierend, umfasst der Aufgabenkatalog unter anderem die Themen Digitalisierung und Technologie, Sicherheit, Demokratie, Klima und Umwelt, Unterkünfte, Integration und Gesundheit. Eine wesentliche Rolle bei letzterer spielen zum Beispiel Fragestellungen wie: „Wie fühlen sich Menschen weniger allein?”, „Wie wird man den neuen und wachsenden Erwartungen der Älteren gerecht?“ und „Wie kann die Bedeutung von mentaler und physischer Gesundheit bei der jungen Generation platziert werden?“. Die Vorbildfunktion Helsingborgs ergibt sich auch aus der Tatsache, dass hier die Bevölkerung zur Lösung der Herausforderungen stark eingebunden wird.

    Die Tüftler von Kristianstad
    Der Krinova Incubator & Science Park ist als Zentrum für innovative Ideen im Lebensmittelsektor bekannt und einer von insgesamt 70 schwedischen Incubator & Science Parks. Vor über 20 Jahren gegründet, entscheiden hier 25 Experten, vom Sommelier über Wissenschaftler bis zum Equity Manager, über die Realisierung kreativer Kulinarik-Konzepte ambitionierter Start-Ups. Überzeugende Projekte werden von Krinova, der Region und der Universität Kristianstad finanziert. Zu den mehr als 500 Unternehmen, die hier ihre Geburtsstätte haben, zählt auch Gårdsfisk. Die Idee vom Farm-Fisch hat die „Fischzucht auf dem Land“ (in diesem Fall in einer Scheune) revolutioniert und leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, den Import von Meerestieren zu reduzieren. Eine Erfolgsgeschichte schreibt gerade das Projekt Bondens Skafferi:  Chefköche kaufen für Profis und Endverbraucher Lebensmittel ein und zahlen den Erzeugern unabhängig von Saison, Verfügbarkeit und Weltgeschehen einen gleichbleibenden Preis.