Schlagwort: Immobilieninvestitionen

  • Gesellschaft für erschwingliches Wohnen will dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen

    Gesellschaft für erschwingliches Wohnen will dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen

    Die neue Immobiliengesellschaft GEW soll privates Kapital für dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit tiefem bis mittlerem Einkommen in der Schweiz schaffen. Die GEW wurde im Dezember 2025 vor dem Hintergrund des zunehmend fehlenden bezahlbaren Wohnraum in der Schweiz gegründet, wie es nun in einer Mitteilung heisst. Demnach wird sie Wohnliegenschaften mit Mietpreisen im günstigen Segment des lokalen Marktes entwickeln, bauen, erwerben und betreiben, welche unter dem 50-Prozent-Quantil der jeweiligen Gemeinde liegen sollen.

    Die GEW möchte mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur sozialen Stabilität in der Schweiz leisten. Steigende Mieten, fehlende Baulandreserven, restriktive Regulierungen und hohe Land- und Baukosten haben dazu geführt, dass die Wohnungsproduktion nicht länger mit der Nachfrage Schritt halten kann. „Wenn Wohnen zur Sorge wird, braucht es neue Antworten“, so Reto Brüesch, Geschäftsführer der GEW, in der Mitteilung. „Wir sind überzeugt: Die Privatwirtschaft kann und muss mit unternehmerischem Denken und klarem Gemeinwohlfokus einen Teil der Verantwortung übernehmen.“

    Das GEW-Modell basiert auf drei Säulen: Effizientes Entwickeln und Bauen, kostengünstiges Betreiben und tiefe Kapitalkosten durch geringes Risiko. Dadurch entstehe ein wirtschaftlich tragfähiger Ansatz, der erschwingliche Mieten mit unternehmerisch verantwortungsvollen Investitionen vereint. „Mit einer Investition in die GEW wird bezahlbarer Wohnraum in der Schweiz geschaffen und gleichzeitig eine faire Verzinsung sowie eine positive gesellschaftliche Wirkung erzielt“, erklärt Daniel Kusio, Verwaltungsratspräsident der GEW. Er wird im Verwaltungsrat von Immobilienökonom Donato Scognamiglio und Balz Halter, Verwaltungsratspräsident der Halter Gruppe, unterstützt.

    Während Gemeinden mit der GEW bezahlbaren Wohnraum ohne übermässige finanzielle Belastung realisieren können, profitieren Eigentümerinnen und Eigentümer von transparenten Modellen wie Verkauf, Baurecht oder Sacheinlage. Investoren erhalten wiederum Zugang zu einer langfristigen Anlage mit stabiler Ertragsstruktur.

  • Globale Immobilien als strategische Chance – Neuer Zyklus steht bevor

    Globale Immobilien als strategische Chance – Neuer Zyklus steht bevor

    Die globale Immobilienlandschaft präsentiert sich trotz der Herausforderungen durch Zinserhöhungen der letzten zwei Jahre als attraktives Feld für Investoren. Eine markante Korrektur der Immobilienpreise international hat zwar stattgefunden, doch das Core-Marktsegment zeigt sich robust und verspricht ansprechende Renditen. Die Erwartung von Zinssenkungen, insbesondere im internationalen Vergleich, unterstreicht diese Opportunität, speziell für Anleger mit Schwerpunkt auf dem Schweizer Markt, indem es eine Chance für verbesserte Diversifikation und höhere Erträge bietet.

    Die Anpassung der Immobilienpreise in Verbindung mit einem Rückgang der Transaktionsaktivität hat die Bewertungen in vielen Märkten sinken lassen – um bis zu 30%. Trotz dieser Entwicklungen bleiben die Vermietungsprofile stabil und die Nachfrage positiv, abgesehen von wenigen Ausnahmen wie dem US-Bürosektor. Angesichts der erwarteten Zinssenkungen prognostizieren wir, dass die Finanzierungsraten im Laufe des Jahres wieder unter den Eigenkapitalrenditen liegen werden, mit Immobilienrenditen, die attraktive Spreads gegenüber Staatsanleihen bieten.

    Ein diversifiziertes globales Immobilienportfolio bietet Schutz vor lokalen Marktrückgängen und minimiert regionale Risiken. Die Immobilienmärkte weltweit bewegen sich nicht vollständig synchron, was eine einzigartige Chance für Anleger darstellt, ihr Portfolio zu optimieren. Zudem ermöglicht die unterschiedliche Dauer und Phase der Immobilienzyklen in verschiedenen Märkten strategische Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen.

    Die zunehmende Digitalisierung und der Bedarf an Datenzentren illustrieren die Bedeutung eines globalen Ansatzes in Immobilieninvestitionen, um von solchen aufkommenden Trends zu profitieren. Der Schweizer Markt allein bietet kaum Möglichkeiten, in solche spezialisierten Segmente auf institutioneller Ebene zu investieren. Darüber hinaus bietet die höhere Liquidität internationaler Märkte im Vergleich zum Schweizer Markt Vorteile in Bezug auf Renditen und Marktanpassungsfähigkeit.

    Langfristige Vergleiche zwischen dem KGAST-Index für Schweizer Fonds und dem internationalen NFI-ODCE-Index für US-Fonds zeigen eine signifikante Outperformance der US-Immobilien, was die Vorteile einer globalen Diversifikation unterstreicht. Angesichts der bevorstehenden Zinssenkungen und der potenziellen Marktwende in verschiedenen internationalen Immobilienzyklen steht Anlegern ein strategisch günstiger Zeitpunkt zur Verfügung, um von den aktuellen Marktkorrekturen zu profitieren und sich für zukünftiges Wachstum zu positionieren. Die Investition in globale Immobilien erscheint somit als eine kluge Entscheidung, um Portfolio-Diversifikation zu erweitern, Zugang zu Wachstumsmärkten zu erhalten und von attraktiven Einstiegspreisen zu profitieren.

  • Crowdlending, eine neue Quelle der Immobilienfinanzierung

    Crowdlending, eine neue Quelle der Immobilienfinanzierung

    Die Anleger profitieren von festen Zinsen in Schweizer Franken. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sparkonten, die oft nur vernachlässigbare Renditen bieten, bietet Immobilien-Crowdlending attraktive Renditen und ist somit eine interessante Alternative für diejenigen, die ihr Einkommen maximieren möchten. Darüber hinaus sind die erforderlichen Mindestinvestitionen erschwinglich. Dies erweitert den Kreis der Anleger und ermöglicht es ihnen, ihre Immobilienportfolios zu diversifizieren, indem sie in verschiedene kurz- und mittelfristige Projekte investieren und gleichzeitig die Volatilität der Aktienmärkte meiden.

    Die Finanzierungsstrukturen optimieren
    Immobilien-Crowdlending ist kein Ersatz für Banken, sondern ergänzt das Eigenkapital von Immobilienentwicklern. Die von den Anlegern gewährten Kredite sind nachrangig und durch Immobilien besichert, was im Falle eines Zahlungsausfalls Sicherheit bietet. Dieser Ansatz ermöglicht es den Bauträgern, sich auf die Entwicklung bestehender und neuer Projekte zu konzentrieren, ohne einen Grossteil ihres Kapitals in laufenden Projekten zu binden. So können sie ihre Finanzierung schnell abschliessen und vermeiden, dass die künftigen Gewinne aus ihren Geschäften durch die Inanspruchnahme externer Finanzierungspartner verwässert werden.

    Immobilienbesitzer haben dadurch nun Zugang zu einer zusätzlichen Finanzierungsquelle, um ihre Vermögenswerte aufzuwerten. Sie können die erhaltenen Mittel für Renovierungen und Verbesserungen an ihren Immobilien verwenden und so die Finanzstruktur ihrer Immobilienportfolios optimieren. Diese finanzielle Flexibilität ist ein grosser Vorteil für Eigentümer, die den Wert ihrer Immobilien steigern und gleichzeitig die Rendite maximieren möchten.

    Abgesehen von den individuellen Vorteilen trägt das Immobilien-Crowdlending auch zur wirtschaftlichen und sozialen Dynamik der Schweiz bei. Indem es die Schaffung von neuem Wohnraum und die Renovierung bestehender Vermögenswerte fördert, erfüllt es die Wohnbedürfnisse der lokalen Bevölkerung. Die steigende Nachfrage nach Wohnraum in der Schweiz, insbesondere in den städtischen Gebieten, erfordert hohe Investitionen in den Immobiliensektor. Das Immobilien-Crowdlending bietet eine innovative Lösung zur Finanzierung dieser Projekte und trägt damit zum Wirtschaftswachstum des Landes bei. Darüber hinaus schafft Immobilien-Crowdlending durch die Unterstützung von Immobilienprojekten Beschäftigungsmöglichkeiten in der Baubranche und den dazugehörigen Dienstleistungssektoren.

    Fazit
    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Immobilien-Crowdlending eine innovative Finanzierungsquelle für den Immobiliensektor in der Schweiz ist. Mit unbestreitbaren Vorteilen für Investoren, Bauträger und Immobilienbesitzer eröffnet es neue Perspektiven und spricht mit einem
    Wachstum von über 400% in sechs Jahren und einem Volumen von CHF 142 Millionen1 bis zum Jahr 2022 eine wachsende Zahl von Menschen in der Schweiz an. Dieses Modell bietet eine interessante Alternative zu traditionellen Investitionen und trägt zur Demokratisierung von Immobilieninvestitionen in der Schweiz bei.

  • Zinswende bremst Anstieg der Immobilienpreise vorerst nicht

    Zinswende bremst Anstieg der Immobilienpreise vorerst nicht

    Kommt die Preisrallye bei Immobilien in der Schweiz mit den steigenden Zinsen zum Erliegen? Im Juni gab es zumindest auf Anbieterseite keine Anzeichen für eine Kehrtwende. Im Gegenteil: Verkäufer von Eigentumswohnungen erhöhten ihre Preiserwartungen binnen Monatsfrist nochmals um satte 1,1 Prozent. Auch für Einfamilienhäuser verlangten die Anbieter im Juni höhere Preise. Der Aufschlag liegt mit 0,3 Prozent jedoch etwas tiefer, wie der Swiss Real Estate Offer Index zeigt, der von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird. 
    Abzuwarten bleibt, ob die Zahlungsbereitschaft den steigenden Preisevorstellungen weiterhin folgt. Dies scheint nicht ausgeschlossen, denn die Kosten von Hypotheken sind bei weitem nicht das einzige Kriterium beim Kauf von Wohneigentum. Zudem sind Geldmarkt-Hypotheken im Unterschied zu Fix-Hypotheken nach wie vor zu höchst attraktiven Konditionen zu haben. Da angehende Käufer aufgrund der geltenden Tragbarkeitsregeln bereits heute darlegen müssen, dass sie auch einen Hypothekarzins von rund 5 Prozent verkraften könnten, ist nicht von einem Zusammenbruch der Nachfrage auszugehen. 
     
    Unveränderte Mieten im Juni 
    Die in Inseraten angebotenen Mietpreise haben sich im Juni mit 0,1 Prozent kaum bewegt. Die Angebotsmieten werden denn auch vor allem durch die unmittelbare Wohnraumnachfrage beeinflusst. Dies im Gegensatz zu bestehenden Mietverhältnissen: In solchen könnte es aufgrund der mietrechtlichen Kopplung an den Referenzzinssatz und der allgemeinen Teuerung zu Erhöhungen kommen. «Weit stärker als die steigenden Zinsen dürften sich bei Angebots- oder Bestandsmieten die hohen Energiepreise auswirken. Diese werden nicht zuletzt bei Altbauliegenschaften zu einer empfindlichen Erhöhung der Nebenkosten führen», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group. 

  • Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken hat seine Plattform für Immobilieninvestitionen in Europa aufgeschaltet. Damit nimmt das Unternehmen einer Medienmitteilung zufolge eine weltweite Pionierrolle ein. Über die Plattform können Anleger digitale Anleihen an Immobilien erwerben und ein eigenes Portfolio zusammenstellen.

    Investoren können sich beispielsweise auch an einer Gewerbeliegenschaft in der Schweiz beteiligen, mit welcher Crowdlitoken im Oktober eine Zusammenarbeit beschlossen hat. Die Liegenschaft befindet sich in Oensingen SO und hat einen Marktwert von 9,15 Millionen Franken. Investoren können sich über die Plattform ab 100 Franken an Liegenschaften beteiligen.

    „Ein toller Tag. Endlich lösen wir mit dieser Plattform unser Versprechen gegenüber den Investoren ein“, wird Domenic Kurt, CEO von Crowdlitoken, in der Mitteilung zitiert. „An dieser Stelle einen herzlichen Dank an das Vertrauen und die Geduld der Investoren der ersten Stunde.“

    Crowdlitoken bereitet derzeit auch bereits die zweite Finanzierungsrunde vor. Dafür hat es erst kürzlich neue Persönlichkeiten in den Verwaltungsrat geholt.