Immobilienmakler Betterhomes erhöht laut einer Medienmitteilung die Beratungsqualität. «Nach der Trainee Ausbildung erfolgt eine obligatorische Vertiefung. All unsere Immobilienmaklerinnen und -makler absolvieren die SAQ-Zertifizierung, ein neuer, branchenweit anerkannter Qualitätsstandard für Immobilienvermarkter in der Schweiz», wird Cyrill Lanz zitiert, Gründer und CEO der Betterhomes AG in Zürich. Alle Mitarbeitenden sollen Zertifizierte/r Immobilienmakler/-in SAQ werden. Der Standard sei eine Initiative der Swiss Association for Quality (SAQ), dem IREM (Institute Real Estate Management) und Immobilienvermarktern in der Schweiz, darunter REMAX, Raiffeisen Immobilienmakler und Immoleague, heisst es in der Medienmitteilung.
«Angesichts der dynamischen Entwicklungen und der zunehmenden Komplexität des Immobilienmarktes ist es für Immobilienmaklerinnen und -makler unerlässlich, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Neue Gesetze, sich wandelnde Kundenbedürfnisse und Marktveränderungen erfordern eine ständige Anpassung und Weiterbildung», wird Christian Brunner zitiert, der Gründer von IREM mit Sitz in Winterthur.
Die Zertifizierung ist drei Jahre gültig und muss durch regelmässige Weiterbildung erneuert werden, heisst es in der Mitteilung. «Die Zertifizierung kann zudem zum eidgenössischen Fachausweis ‚Immobilienvermarkter‘ führen oder als Teil eines Certificate of Advanced Studies (CAS) im Rahmen eines Master of Advanced Studies (MAS) in Real Estate Management anerkannt werden», wird CEO Lanz weiter zitiert.
Betterhomes Schweiz ist mit über 29‘000 vermittelten Immobilien sowie rund 140 Immobilienmaklerinnen und -maklern nach eigenen Angaben der grösste unabhängige Immobilienmakler der Schweiz.
Warum braucht die Immobilienbranche die Next Property AG? Um vorteilhafte Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Branchenakteuren ermöglicht, in einer digitalen Welt möglichst unabhängig und selbstbestimmt zu wirtschaften, ohne zum Spielball dominierender Unternehmen zu werden.
Was ist die Vision von Next Property AG und wie erreichen Sie diese? Wir setzen uns im Sinne unserer Aktionäre für fairen Wettbewerb in der Schweizer Immobilienwirtschaft ein. Dies beinhaltet die Beobachtung und Risikobewertung technologischer Entwicklungen und die Mitbestimmung bei der Gestaltung von Kundenschnittstellen sowie der Verarbeitung und Monetarisierung von Daten, welche durch unsere Aktionäre im Tagesgeschäft generiert werden.
Um diese Vision zu verwirklichen, braucht es in erster Linie Branchenakteure, die bereit sind, in ihre unternehmerische Zukunft zu investieren und das Gedankengut teilen, dass es wirkungsvolle Allianzen braucht, um in einer digitalen Welt mitbestimmen zu können. Dabei geht es nicht um kurzfristigen Erfolg, sondern darum, dass die Erbringung von professionellen Immobiliendienstleistungen, wie wir sie heute kennen, auch in Zukunft attraktiv bleibt.
Müssen die Immobilienmakler und -bewirtschafter um Ihr Geschäftsmodell fürchten? Wenn wir die Entwicklungen ausserhalb der Immobilienwirtschaft beobachten, führt die Digitalisierung zweifellos zu radikalen Veränderungen von lang bewährten Geschäftsmodellen. Mit anderen Worten, die Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten, um den heutigen Bedürfnissen von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Kunden gerecht zu werden. Diese Erkenntnis ist nicht neu, wir stellen jedoch fest, dass der Reifegrad der Entwicklung nun so weit ist, dass die Veränderungen zunehmend für Unternehmen in der Immobilienwirtschaft spürbar werden. Unternehmen, die sich an die Dynamik der digitalen Welt anpassen, müssen sich um ihr Geschäftsmodell keine Sorgen machen.
Wie kann sich die Immobilienbranche auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft vorbereiten? Es hat sich gezeigt, dass auch grosse etablierte Branchenakteure zu klein sind, um bei digitalen Entwicklungen einer Branche eine bedeutende Rolle einzunehmen. Somit empfehlen wir Immobilienunternehmen sich in einer leistungsstarken Interessensgemeinschaft wie der Next Property AG zusammenzuschliessen, um sich gemeinsam für vorteilhafte Rahmenbedingungen einzusetzen.
Gibt es ein Beispiel dazu? Aktuelles Beispiel hierfür ist die Förderung des Immobilienmarktplatzes newhome, der sich an vereinbarte Branchengrundsätzte hält und bei dem die über 500 Next Property AG Aktionäre indirekt beteiligt sind. Gemeinsam wird mit frühzeitigen oder exklusiven Inseraten und gezielten Marketingaktionen dafür gesorgt, dass newhome zu einer regional wettbewerbsfähigen Marktplatzalternative für professionell vermarktete Immobilien wird. Wir empfehlen «newhome first».
Die SMK, ein Eckpfeiler des Schweizerischen Verbandes der Immobilienwirtschaft (SVIT), bekräftigte ihre Rolle als Informations- und Austauschzentrum mit einer wegweisenden Veranstaltung. Die zentrale Frage der Konvention lautete: «Künstliche Intelligenz: Ein Upgrade für Immobilienprofis oder der Anfang vom Ende?» Sprecher wie Benjamin F. Grewe und Fabian Wicki lieferten Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die KI und das Metaverse für die Branche bedeuten.
Innovativer Kundenservice durch Technologie Die Nutzung von KI und das Eintauchen in die Metaverse-Welten bedeuten für Immobilienmakler nicht nur eine Verbesserung des Kundenservices, sondern auch die Erschliessung neuer Geschäftsfelder. «Wir betreten gemeinsam mit unseren Klienten eine neue Ära, in der KI uns ermöglicht, den Zugang zu unseren Dienstleistungen zu vereinfachen und Kundenanforderungen effizienter zu erfüllen», erklärte Ruedi Tanner, Präsident der SMK.
Effizienzsteigerung durch KI-Integration Prof. Benjamin F. Grewe unterstrich das Potenzial von KI, Maklern in verschiedenen Bereichen unterstützend zur Seite zu stehen. Dies reicht von der Automatisierung von Routineaufgaben bis hin zur präzisen Preisfindung und Prognose von Markttrends.
Das Metaverse als neue Geschäftsdimension Das Metaverse wurde von Fabian Wicki als ein «Mindset» beschrieben, das auf die Digitalisierung folgt und neue Möglichkeiten für Immobilienmakler schafft. Hierbei entstehen analog zur realen Welt vielfältige Geschäftsmöglichkeiten, einschliesslich der Vermittlung virtueller Immobilien.
Ein Qualitätsnetzwerk für Fachleute Die SMK steht für Qualität und Professionalität in der Immobilienbranche. Nur ausgewählte Mitglieder, die strenge Qualitätsstandards erfüllen und sich kontinuierlich weiterbilden, dürfen das begehrte Qualitätslabel tragen. Die SMK fördert somit nicht nur Fachkompetenz, sondern auch ethische Standards und Fairness im Immobiliengeschäft.
Die Nachfrage nach Immobilien übersteigt in der Schweiz das Angebot. Insofern sind Immobilienmaklerinnen und -makler gesuchte Leute. Sie fungieren als Bindeglied zwischen Immobilienverkäufern und Kaufinteressenten. Sie erstellen Analysen, eruieren Nutzungs- und Wiederverkaufsmöglichkeiten und beziehen dabei auch kommunale Strukturen wie Raumplanungsgesetze und Zonenvorschriften mit ein.
Der Beruf erfordert fundierte Kenntnisse in der Marktforschung und umfangreiches Wissen über die verschiedensten Bereiche der Immobilienwirtschaft sowie Freude am Umgang mit Menschen. Immobilienvermarkter:innen arbeiten nicht nur selbständig oder in Immobilienfirmen, sondern auch für Immobilienfonds, Pensionskassen, Banken, Versicherungen, Bau- und Generalunternehmen. Öffentliche Verwaltungen sowie Treuhand-, Revisions- und Sachverwaltungsfirmen zählen ebenfalls diese Fachleute zu ihren Mitarbeitenden.
Die Berufsbezeichnung «Immobilienmakler» ist hierzulande nicht geschützt. Entsprechend gibt es keine einheitliche Ausbildung. Immo!nvest hat mit zwei Berufsträgern gesprochen und sie gefragt, welche Talente und Eigenschaften zukünftige Immobilienmaklerinnen und -makler mitbringen sollten und welche Ausbildung sie empfehlen.
Ruedi Tanner, Präsident der Schweizerischen Maklerkammer SMK und Mitinhaber der Wirz Tanner Immobilien AG in Bern, ist überzeugt: «Wer Leidenschaft für seinen Beruf hat, wird erfolgreich.»
Zur Person Ruedi Tanner (58) ist Präsident der Schweizerischen Maklerkammer SMK und Mitinhaber der Wirz Tanner Immobilien AG in Bern. Er begann seine Laufbahn als Lehrer und Schulleiter, ehe er sich in den 1990er-Jahren als Immobilientreuhänder selbständig machte. Zusammen mit Hans Wirz gründete er 2002 die Wirz Tanner Immobilien AG mit Sitz in Bern. Daneben ist er als Inhaber und Projektleiter der «Projektbar» und als Geschäftsführer und Verwaltungsrat diverser Bauträger tätig. Seit 2019 ist er Präsident der Schweizerischen Maklerkammer im Verband der Immobilienwirtschaft SVIT.
Wie sieht Ihr Berufsalltag in maximal fünf Sätzen beschrieben aus? Fünf Sätze? Gerne in fünf Worten: abwechslungsreich, herausfordernd, erfolgs- und menschenorientiert, glücklich machend.
Welche Grundausbildung eignet sich für die Weiterbildung zum Immobilienmakler? Der Beruf einer Maklerin beziehungsweise eines Maklers ist komplex, weil die Berufsbezeichnung jede und jeder tragen darf. Die notwendigen Fähigkeiten verlangen aber Vor- und Ausbildungen in verschiedenen Bereichen. Entscheidend ist somit weniger die Grundausbildung, sondern vielmehr die uneingeschränkte Bereitschaft, in verschiedenen Sparten vertiefte Kenntnisse und ausgewiesene Fähigkeiten zu erlangen. Und sich laufend weiterzubilden.
Es gibt verschiedene Ausbildungsangebote in diesem Bereich. Welchen Lehrgang empfehlen Sie künftigen Berufsträgern besonders? Wichtig ist heute die Ausbildung zur Immobilienvermarkterin und zum Immobilienvermarkter mit eidgenössischem Fachausweis. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten hier eine solide Spezialistenausbildung.
Welche Talente und Eigenschaften sind wichtig? Für eine erfolgreiche Maklerlaufbahn sind Kenntnisse und Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen unabdingbar – von der Bautechnik, der Immobilienbewertung und Finanzierung bis hin zum umfassenden rechtlichen Wissen. Sattelfestigkeit ist auch in Marketing- und Werbeangelegenheiten sowie Versicherungsfragen gefordert. Eine qualifizierte Maklerin und ein qualifizierter Makler müssen Fachexpertinnen und Fachexperten sein, darüber hinaus aber auch über Empathie und Verkaufstalent verfügen und zu klaren Wert- und Qualitätsansprüchen stehen.
Was schätzen Sie an Ihrem Beruf besonders? Den ständigen Umgang mit Menschen und die Abwechslung. Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen? Für qualifizierte Maklerinnen und Makler ist es wichtig, dass sie sich mit ihrem ausgewiesenen Angebot und ihrer Beratungskompetenz klar positionieren und den Unterschied zu online-basierten Vermarktungsanbietern deutlich machen.
Wie wird sich das Berufsbild des Immobilienmaklers in Zukunft Ihrer Meinung nach entwickeln? Die Spreu wird sich weiter vom Weizen trennen. Qualifizierte Maklerinnen und Makler werden darum immer einen Vorsprung haben.
Was raten Sie jungen Berufseinsteigern, um im Beruf erfolgreich Fuss fassen zu können? So wie für Immobilien als Hauptkriterium «Lage, Lage, Lage» zählt, heisst es für Maklerinnen und Makler «Leidenschaft, Leidenschaft, Leidenschaft». Wer Leidenschaft für seinen Beruf hat, wird erfolgreich.
Welche Meilensteine und Highlights haben Sie in Ihrem Berufsleben bislang erreicht und erlebt? Jeder erfolgreiche Ausbildungsabschluss von Mitarbeitenden in unserem Unternehmen ist für mich ein Highlight. Weil ich damit weiss, dass es uns gelingt, höchste Qualitätsstandards in unserer Branche zu etablieren. Und für mich ganz persönlich: Dass mich mein Beruf jeden Tag glücklich macht.
Barbara Felder, Projektentwicklerin/Vermarkterin und Immobilienbewirtschafterin mit eidg. Fachausweis, Wirz Tanner Immobilien AG, schätzt vor allem die Abwechslung, die der Job mit sich bringt.
Zur Person Barbara Felder absolvierte zunächst die Ausbildung als Kaufmännische Angestellte. Seit 2009 ist sie in der Immobilienbranche tätig. Nach diversen Weiterbildungen schloss sie 2013 die Ausbildung zur eidg. Diplomierten Immobilienbewirtschafterin (SVIT) und 2019 den CAS Areal- und Immobilienprojektentwicklung ab. Zunächst arbeitete Felder in der Immobilienbewirtschaftung, bevor sie 2014 zur Wirz Tanner Immobilien AG wechselte. Hier erhielt Felder die Gelegenheit, in die Vermarktung einzusteigen.
Wie sieht Ihr Berufsalltag in maximal fünf Sätzen beschrieben aus? Jeder Tag ist anders, aber alle sind spannend. Gespräche mit Architekt:innen, Unternehmer:innen, Interessenten sowie Termine auf den einzelnen Baustellen machen meinen Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich. Begehungen vor Ort bei den verschiedenen sich im Bau befindenden Projekten gehören natürlich ebenso zu meinem Job. Darüber hinaus erstelle ich Vermarktungskonzepte, Offerten für neue Projekte sowie Kalkulationen. Immobilienmaklerin ist mein absoluter Traumjob.
Welche Grundausbildung eignet sich für die Weiterbildung zur Immobilienmaklerin? Als Grundausbildung empfiehlt sich die Kaufmännische Lehre. Anschliessend gibt es diverse Weiterbildungsmöglichkeiten. Ich persönlich habe die Weiterbildung zur Eidg. diplomierten Immobilienbewirtschafterin absolviert und dann einige Jahre als Bewirtschafterin gearbeitet. Zusätzlich habe ich das CAS Areal- und Immobilienprojektentwicklung absolviert, welches sehr lehrreich war für meine tägliche Arbeit.
Es gibt verschiedene Ausbildungsangebote in diesem Bereich. Welchen Lehrgang empfehlen Sie künftigen Berufsträgern besonders? Es kommt darauf an, welche Aufgaben einem zugeteilt werden. Arbeitet man klassisch im Immobilienverkauf, empfehle ich den Lehrgang Eidg. diplomierte Immobilienvermarkter:in (SVIT). Hat man Zusatzaufgaben in der Projektentwicklung, plädiere ich für die CAS-Lehrgänge in Real Estate an der Fachhochschule.
Was schätzen Sie an Ihrem Beruf besonders? Die Abwechslung! Neben den Terminen auf der Baustelle habe ich Sitzungen mit Bauherren sowie Gespräche mit Kaufinteressenten. Ich organisiere Tage der offenen Tür und erstelle ganzheitliche Konzepte zu Marktauftritten, inklusive der Erarbeitung des Brands.
Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen? Die Kundinnen und Kunden werden immer anspruchsvoller und die Erwartungen steigen fast täglich Dazu kommt die Entwicklung der Preise. Die Nachfrage ist grösser als das Angebot. Zudem: Als Frau muss man sich auch in dieser Branche noch etwas mehr behaupten.
Wie wird sich das Berufsbild des Immobilienmaklers in Zukunft Ihrer Meinung nach entwickeln? Wir müssen quasi Architekt:in, Bauherr:in, Unternehmer:in und Makler:in in einem sein. Manchmal wird man als Makler:in auch etwas belächelt – viele Verkäufer:innen sind der Meinung, dass sie ihr Objekt im Alleingang problemlos verkaufen können und hierzu kein Profi notwendig ist.
Was raten Sie jungen Berufseinsteiger:innen, um im Beruf erfolgreich Fuss fassen zu können? Das Absolvieren einer guten Grundausbildung. Und dass man sich von der vermeintlichen Einfachheit wie beispielsweise ein wunderschönes Haus mitten in der Stadt zu vermarkten, nicht blenden lässt. Denn erst, wenn man eine Wohnung ausserhalb der Agglomeration erfolgreich vermarktet hat, weiss man, was es dazu braucht. Zudem sollte die Fähigkeit vorhanden sein, sich täglich auf neue Charaktere einlassen zu können, und natürlich darf das Herzblut für die Baubranche nicht fehlen.
Welche Meilensteine und Highlights haben Sie in Ihrem Berufsleben bislang erreicht und erlebt? Ganz besonders am Herzen liegt mir das Projekt «Q-Matte» in Frauenkappelen: Nach rund acht Jahren Planung konnten endlich die ersten Bagger auffahren. Zu Beginn war es schwierig, die Leute von Frauenkappelen zu überzeugen. Doch als die erste Etappe beendet war, gab es einen regelrechten Boom auf die Wohnungen.
TX Markets baut sein Portfolio an Immobilienmarktplätzen aus. Das zur TX Group gehörende Unternehmen hat das Immobilienportal Acheter-Louer.ch aus La Tour-de-Peilz VD übernommen, informiert TX Markets in einer Mitteilung. Acheter-Louer.ch ist auf digitales Marketing für Immobilienmakler spezialisiert. Dafür stellt das Unternehmen Kunden unter anderem sein System für Kundenbeziehungsmanagement Publimmo zur Verfügung.
„Wir verfolgen die Entwicklung bei Acheter-Louer.ch in der Westschweiz schon länger gespannt“, wird Olivier Rihs, CEO TX Markets AG, in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge soll Co-Gründer Philippe Schyrr das 2010 gegründete Immobilienportal auch unter dem Dach von TX Markets „weitgehend unabhängig“ weiterbetreiben. „Als erfolgreiches Immobilienportal und Familienunternehmen ist das Unternehmen eine ideale Ergänzung für unser Portfolio und bestärkt unsere Wachstumsstrategie bei TX Markets“, meint Rihs. Das für alle Marktplätze der TX Group verantwortliche Unternehmen hat mit homegate.ch bereits ein Portal für die digitale Suche, Finanzierung und Vermarktung von Immobilien im Portfolio. Acheter-Louer.ch soll das Portfolio an Immobilienmarktplätzen von TX Markets insbesondere in der Westschweiz ergänzen und stärken.
Vor knapp einem Jahr haben Levent Künzi, vormaliger COO von Betterhomes, und sein Bruder Adrian Künzi das Unternehmen Properti gegründet. Die beiden Brüder wollen mit dem digitalen Immobilienmakler die Immobilienbranche nachhaltig verändern, erläutert Properti in einer Mitteilung. Die Zielgruppe des Jungunternehmens aus dem Wirtschaftsraum Zürich bilden private Eigentümer von Mietwohnungen. Sie machen laut Mitteilung derzeit rund die Hälfte aller Besitzer der schweizweit rund 4,5 Millionen Wohnungen aus.
Properti arbeitet dabei nach der Devise zentral managen, dezentral vermitteln, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Wir fokussieren uns auf den Nischenmarkt von privaten Eigentümern und bieten einen vollumfänglichen Service rund um den Verkauf und die Vermietung von Immobilien an“, wird Levent Künzi dort zitiert. Dabei sind die Prozesse von Properti vollständig digitalisiert.
Nach nur zehn Monaten am Markt ist Properti bereits auf 40 Mitarbeiter angewachsen. Sie betreuen aktuell „über 300 aktive Immobilien in der Deutschschweiz und konnten bis dahin schon über 230 Vermittlungen mit einem Umsatzvolumen von rund 40 Millionen tätigen – trotz Corona“, meint Levent Künzi. Die beiden Brüder wollen in Kürze eine erste Finanzierungsrunde durchführen. Als Vorbild wird in der Mitteilung McMakler genannt. Dem deutschen Unternehmen sei es gelungen, 50 Millionen Euro einzusammeln und den Unternehmenswert auf 230 Millionen Euro zu steigern.
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