Schlagwort: Immobilienmarkt Schweiz

  • Bundesrat will Regeln für Immobilienkäufe aus dem Ausland verschärfen

    Bundesrat will Regeln für Immobilienkäufe aus dem Ausland verschärfen

    Der Bundesrat hat am 15. April die Vernehmlassung zur Revision des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) eröffnet. Diese dauert gemäss einer Mitteilung bis zum 15. Juli. Ziel ist es, den Zugang zum Schweizer Immobilienmarkt weiter zu begrenzen.

    Die Verschärfung der sogenannten Lex Koller begründet der Bundesrat unter anderem mit der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt. So sollen Drittstaatenangehörige, also Angehörige von Staaten ausserhalb von EU und EFTA, künftig beim Kauf von Hauptwohnungen in der Schweiz eine Bewilligung benötigen. Ziehen sie weg, sollen sie ihre Immobilie innert zwei Jahren wieder verkaufen müssen.

    Auch beim Erwerb von Geschäftsimmobilien sind strengere Regeln vorgesehen. Während der Kauf für den Eigengebrauch weiterhin ohne Bewilligung möglich bleibt, sollen reine Kapitalanlagen – etwa zur Vermietung oder Verpachtung – nicht mehr zulässig sein.

    Zusätzlich will der Bundesrat den Kauf von Ferienwohnungen und Wohneinheiten in Apparthotels durch Personen im Ausland weiter einschränken. Dazu sollen die kantonalen Bewilligungskontingente reduziert und künftig alle entsprechenden Transaktionen auf diese Kontingente angerechnet werden.

    Weiter ist vorgesehen, dass Personen im Ausland keine börsenkotierten Anteile an Wohnimmobiliengesellschaften sowie keine regelmässig gehandelten Anteile an Immobilienfonds und Immobilien-SICAV mehr erwerben dürfen.

  • Orientierung im angespannten Immobilienmarkt

    Orientierung im angespannten Immobilienmarkt

    Bilanz erinnert daran, dass es im Schweizer Immobilienmarkt weiterhin «brodelt». Die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage bleibt gross, die Bautätigkeit reicht vielerorts nicht aus, um den Bedarf an Wohneigentum zu decken. Laut Immobilienumfragen erwarten Fachleute auch für 2026 weiter steigende Preise, insbesondere bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen, während Bodenpreise in Zentren wie Zürich neue Höchstwerte erreichen. Parallel dazu warnen Marktindikatoren wie der UBS Swiss Real Estate Bubble Index vor zunehmenden Überbewertungsrisiken, auch wenn Expertinnen und Experten eine akute Blasengefahr derzeit noch als moderat einstufen.

    Warum Bilanz die «Top Immobilienexperten 2026» kürt
    Gerade in diesem Umfeld gewinnen lokale Marktkenntnis und professionelle Unterstützung an Gewicht. Bilanz und das Marktforschungsinstitut Statista haben deshalb erneut die «Top Immobilienexperten in der Schweiz 2026» identifiziert. Ausgezeichnet wurden 125 Unternehmen, die in Bereichen wie An- und Verkauf, Vermietung, Bewirtschaftung, Immobilienbewertung, Bauherrenvertretung, Finanzierung und Proptech überdurchschnittlich oft empfohlen wurden. Die Bestenliste soll Eigentümern wie auch Käufern helfen, geeignete Partner zu finden, von der Vermarktung eines Eigenheims bis zur Finanzierung eines Neukaufs.

    Empfehlungen von Profis und Kunden
    Für das Ranking hat Statista Branchenexperten sowie Kunden befragt, die in den letzten Jahren Immobilienleistungen in Anspruch genommen haben. Auf Basis von über 2’000 Teilnehmenden wurden die 125 meistempfohlenen Unternehmen identifiziert und alphabetisch in die Liste aufgenommen. Zusätzliche Kennzahlen wie Unternehmensgrösse flossen ergänzend ein. Bilanz betont, dass das Ranking keine vollständige Marktübersicht ersetzt, aber eine fundierte Orientierungshilfe in einem komplexen Markt bietet.