Schlagwort: Immobilienmarkt

  • Partnerschaft zur Digitalisierung des Immobilienmarktes in Zürich

    Partnerschaft zur Digitalisierung des Immobilienmarktes in Zürich

    Skribble, in Zürich ansässiger Spezialist für digitale Signaturen, und der Immobiliendienstleister SMG Real Estate spannen künftig bei der Digitalisierung des Immobilienmarktes zusammen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, können Kundinnen und Kunden von SMG Real Estate ihre Unterschriften unter Kauf- oder Mietverträge elektronisch zeichnen. Die Signaturen sind rechtsgültig und werden weltweit anerkannt. Mit diesem Schritt zur Digitalisierung wird der Vertragsprozess beschleunigt und ein mühevoller Weg der analogen Vertragsabschlüsse mit mehrfachen Papierausdrücken entfällt, heisst es in der Mitteilung.

    „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit SMG Real Estate und die Möglichkeit, unsere E-Signatur-Lösungen einem noch breiteren Publikum einfach zugänglich zu machen“, wird Roni Oeschger, CEO von Skribble, in der Mitteilung zitiert. „Durch die Integration von Skribble in das Real-Estate-Ökosystem von SMG können wir dazu beitragen, die Immobilienbranche effizienter und zukunftsfähiger zu machen“.

    Die Partnerschaft mit Skribble sei ein zentraler Schritt in der Digitalisierung des Immobilienmarkts, ergänzt Daniel Bruckhoff, Head of Partnerships und Innovation bei SMG Real Estate. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Zukünftige Entwicklung der Wohnbautätigkeit in der Schweiz

    Zukünftige Entwicklung der Wohnbautätigkeit in der Schweiz

    Eine Studie der Immobilienberatung Wüest Partner mit Hauptsitz in Zürich kommt zum Schluss, dass die Wohnbautätigkeit in der Schweiz mittelfristig anziehen wird. Der Anstieg der Zinsen in den Jahren 2021 bis 2023 habe die Bautätigkeit und damit das Wachstum des Immobilienbestandes gebremst. Das habe zu sinkenden Baulandpreisen geführt, heisst es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO) zur Studie. Bauen werde damit mittelfristig wieder wirtschaftlicher. Zudem habe der höhere Referenzsatz für die Mieten die Erträge erhöht. Auch das stimuliere die Bautätigkeit.

    Aktuell befindet sich der Wohnungsmarkt in einer Übergangsphase, nach deren Ende wieder ein Gleichgewicht hergestellt werde. Der zu erwartende Anstieg der Bautätigkeit dürfte allerdings geringer ausfallen als vor der Zinserhöhung. Die Nationalbank hat im März den Leitzins wieder von 1,75 Prozent auf 1,5 Prozent gesenkt.

    Wüest Partner hat die Studie „Zinsanstieg: Effekte auf Wohnungsbau und -preise“ im Auftrag des BWO durchgeführt. Sie hat dafür die Entwicklung der Zinsen und der Bautätigkeit zwischen 2021 und 2023 untersucht.

  • 1. Quartal 2024 Preisanstiege und regionale Rückgänge

    1. Quartal 2024 Preisanstiege und regionale Rückgänge

    Die aktuelle Analyse von Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) zeigt, dass die Preise für Eigentumswohnungen in der Schweiz im Vergleich zum vorherigen Quartal um 0,8 Prozent gestiegen sind, mit den stärksten Zuwächsen im unteren Segment um 1,9 Prozent. Auch bei den Einfamilienhäusern ist ein Anstieg zu verzeichnen, der mit 1,8 Prozent zum Vorquartal und 5,5 Prozent zum Vorjahresquartal besonders ausgeprägt ist. Insbesondere das gehobene Segment der Einfamilienhäuser erlebte mit 3,0 Prozent den stärksten Anstieg.

    Trotz dieser landesweiten Steigerungen gibt es regionale Unterschiede: In den Regionen Basel, Jura und am Genfersee fielen die Preise für mittlere Eigentumswohnungen, während in der Südschweiz, im Alpenraum sowie im Mittelland und der Ostschweiz die Preise stiegen.

    Diese Preisdynamik spiegelt sich auch in der Reaktion der Haushalte auf die jüngste Zinssenkung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wider. Die Senkung des Leitzinses im März 2024 von 1,75 auf 1,5 Prozent, die vor den Zinsentscheidungen der amerikanischen und europäischen Zentralbanken erfolgte, zielte darauf ab, den reduzierten Inflationsdruck in der Schweiz zu berücksichtigen und den Franken zu stabilisieren.

    Stefan Fahrländer von FPRE kommentiert, dass trotz anhaltender globaler Unsicherheiten die Zinssenkung potenziell positive Impulse für die Nachfrage in den betroffenen Regionen setzen könnte. Langfristig wird eine anhaltend hohe Nachfrage bei gleichzeitig geringer Bautätigkeit von FPRE als Treiber für weiter steigende Wohneigentumspreise gesehen.

  • UBS rechnet nicht mit Verkäufermarkt bei Immobilien

    UBS rechnet nicht mit Verkäufermarkt bei Immobilien

    Der Anteil der Bevölkerung, der sich ein mittleres Eigenheim leisten kann, ist in den vergangenen 20 Jahren von rund 60 Prozent auf etwa 15 Prozent zurückgegangen, erläutert die UBS in einer Mitteilung zu ihrem Real Estate Focus 2024. Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern werden derzeit daher hauptsächlich aufgrund des Zuzugs zahlungskräftiger Personen aus dem Ausland und einem starken Wachstum der oberen Einkommen ermöglicht. Für das laufende Jahr gehen die Immobilienfachleute der Grossbank von einem Anstieg der Preise für Eigentumswohnungen um 1,5 Prozent und für Einfamilienhäuser um 1,0 Prozent aus. Ab 2025 sollte die Preisdynamik aber aufgrund tieferer Finanzierungskosten, Wohnungsknappheit und besserer Konjunktur wieder anziehen, schätzt die UBS.

    Dem Markt für Büroflächen wird eine Stabilisierung der Preise auf tiefem Niveau prognostiziert. Hier seien die Preise in Spitzenlagen im vergangenen Jahr um 10 bis 15 Prozent zurückgegangen, heisst es dazu in der Mitteilung. Hintergrund der nach Ansicht der Immobilienfachleute der UBS bereits abgeschlossenen Preiskorrektur sind die hohen Zinsen.

    Am Markt für Mehrfamilienhäuser haben stark gestiegene Angebotsmieten die ebenfalls gestiegenen Fremdkapitalkosten und die gesunkene Attraktivität der erzielbaren Renditen bisher kompensieren können. „Dementsprechend haben sich die Kaufpreise von Mehrfamilienhäusern stabilisiert“, schreiben die Fachleute der UBS. Sie gehen davon aus, dass die Kaufpreise spätestens ab dem nächsten Jahr wieder ansteigen.

  • Angebotsmieten schwanken zum Jahresbeginn

    Angebotsmieten schwanken zum Jahresbeginn

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Januar auf dem Stand von 125,6 Punkten geschlossen. Im Vergleich zum Vormonat legte der Index damit insgesamt um 0,3 Prozent zu, informiert Homegate in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich wurde schweizweit ein Anstieg um 1,9 Prozent beobachtet.

    Im Jahresvergleich bewegten sich dabei die Mieten in allen Kantonen nach oben, informiert Homegate. Im Monatsvergleich haben die Fachleute des Immobilienmarktplatzes jedoch grosse Schwankungen beobachtet. So zogen die Mieten in Nidwalden mit 3,7 Prozent am stärksten an. Hohe Steigerungen von 2,6 beziehungsweise 2,5 Prozent wiesen auch der Kanton Wallis und die zusammengefassten Appenzeller Kantone aus. Am anderen Ende der Skala rangieren die Kantone Schwyz und Glarus mit Rückgängen der Angebotsmieten in Höhe von 2,6 beziehungsweise 1,7 Prozent. In den Kantonen Basel-Stadt und Zürich fielen die Angebotsmieten im Monatsvergleich jeweils 0,4 Prozent niedriger aus.

    Auch die im Index erfassten acht Schweizer Städte weisen im Monatsvergleich unterschiedliche Entwicklungen auf. So gingen die Mieten in Lausanne und Lugano gegenüber Dezember 2023 um 2,1 beziehungsweise 0,8 Prozent zurück. Die Angebotsmieten in Zürich und Bern legten gleichzeitig um jeweils 0,5 Prozent zu. Im Jahresvergleich zogen die Mieten in allen acht Städten an. Am stärksten fiel dieser Anstieg mit 11,5 Prozent in der Stadt Zürich aus.

    Homegate ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Differenzierte Entwicklung der Angebotsmieten in der Schweiz zu Jahresbeginn

    Differenzierte Entwicklung der Angebotsmieten in der Schweiz zu Jahresbeginn

    Zu Beginn des Jahres verzeichnet der Schweizer Immobilienmarkt eine gemischte Entwicklung bei den Angebotsmieten. Während der Homegate-Mietindex auf nationaler Ebene einen leichten Anstieg um 0.3 Prozent meldet, offenbaren die kantonalen und städtischen Daten ein vielschichtiges Bild. So erlebte der Kanton Schwyz einen Rückgang von 2.6 Prozent, während Nidwalden einen Zuwachs von 3.7 Prozent zu verzeichnen hatte. Ebenso verzeichnete Zürich erstmals seit Monaten einen leichten Rückgang der Angebotsmieten.

    Dieser Index, der in Kooperation zwischen der Zürcher Kantonalbank und dem Immobilienmarktplatz Homegate und ermittelt wird, basiert auf der hedonischen Methode, die Mietpreisänderungen unter Berücksichtigung von Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen misst. Im Januar stieg der Index um 0.4 Punkte auf 125.6, was einem monatlichen Zuwachs von 0.3 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Angebotsmieten landesweit um 1.9 Prozent.

    Die kantonalen Schwankungen waren im Januar besonders ausgeprägt, mit Veränderungen von über 6 Prozentpunkten. Während einige Kantone wie das Wallis und Appenzell einen Anstieg verzeichneten, erlebten andere wie Glarus und Basel-Stadt einen Rückgang. Trotz des leichten Rückgangs im Kanton Zürich seit August 2023, zeigt dieser im Jahresvergleich immer noch ein beachtliches Wachstum von 7.1 Prozent.

    In den Städten zeigten Lausanne und Lugano eine Abnahme der Angebotsmieten, während Zürich und Bern einen Anstieg erlebten. Zürich bleibt mit einem Jahreswachstum von 11.5 Prozent an der Spitze der Mietpreisentwicklung unter den untersuchten Städten. Genf, Luzern und Bern verzeichneten ebenfalls signifikante Anstiege.

    Der Mietindex dient als wichtige Referenzquelle für Immobilienprofis, um die Preisentwicklung von Mietobjekten realitätsnah abzubilden. Die aktuellen Daten unterstreichen die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung des Marktes, um die Dynamik der Angebotsmieten in der Schweiz vollständig zu erfassen und zu verstehen.

  • Immobilienmarkt bleibt attraktiv

    Immobilienmarkt bleibt attraktiv

    Für 98 Prozent der Immobilieninvestoren bleibt der Schweizer Immobilienmarkt weiterhin attraktiv, informiert EY Schweiz in einer Mitteilung. Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen stützt sich dabei auf seine aktuelle Ausgabe des jährlichen «Trendbarometers Immobilien-Investmentmarkt». Dafür hat EY Schweiz einen repräsentativen Querschnitt von 96 Unternehmen befragt.

    «Die laut den Investoren hohe Attraktivität lässt sich auf die stabile Wirtschaft, die anhaltend hohe Nachfrage sowie den trotz der geopolitischen Veränderungen weiterhin lukrativen Standort Schweiz zurückführen», wird Daniel Zaugg, Sector Leader Real Estate bei EY in der Schweiz, in der Mitteilung zitiert. «Auch die Leitzinserhöhungen der Schweizerischen Nationalbank haben gemäss den Befragten keine kurzfristigen, substanziellen Auswirkungen auf Marktwerte von Renditeimmobilien.» 96 Prozent der Befragten erwarten, dass sich die Inflation in diesem Jahr weiterhin unterhalb von 3 Prozent bewegen wird.

    Innerhalb des Immobilienmarkts legen Wohnimmobilien an Attraktivität zu. Hier ist das Interesse von 93 Prozent in den beiden Vorjahren auf 96 Prozent in diesem Jahr gestiegen. In Büro-, Logistik- und Gesundheitsimmobilien wollen mit 39, 42 und 45 Prozent weniger Investoren als im Vorjahr investieren. Interesse an Flächen für den Lebensmitteldetailhandel und Fachmärkte meldeten jeweils nur 16 Prozent der Befragten an.

    Nachhaltigkeitskriterien spielen für eine grosse Mehrheit der Befragten eine immer wichtigere Rolle bei der Auswahl der Investitionsobjekte. Einen zukünftig steigenden Einfluss auf den Immobilienmarkt prognostizieren die Investoren zudem demographischen Veränderungen und dem Klimawandel.

  • Eine neue Kraft im Schweizer Immobilienfondsmarkt

    Eine neue Kraft im Schweizer Immobilienfondsmarkt

    Der Admicasa Real Estate Fund, der sich auf hochwertige Immobilien an Top-Standorten spezialisiert, strebt attraktive Einstiegspreise, Aufwertungspotenzial und hohe Cashflow-Renditen an. Im aktuellen Marktumfeld positioniert sich der Fonds damit als vielversprechende Investitionsmöglichkeit.

    Erste Erfolgreiche Akquisitionen
    Bereits einen Tag nach der Lancierung gelang es der von der FINMA beaufsichtigten Fondsleitung, drei Liegenschaften im Zentrum von Yverdon VD für rund 25 Millionen Franken zu erwerben. Diese Objekte, direkt am Bahnhof Yverdon gelegen, umfassen fast 3000 Quadratmeter Nutzfläche, zehn Wohnungen und Gewerbeflächen mit erstklassigen Mietern und generieren einen Mietzinsertrag von nahezu 1,1 Millionen Franken.

    Bedeutung der Transaktion und Zukunftspläne
    Diese Transaktion, die eine Bruttorendite von 4,3 Prozent erzielt, unterstreicht die strategische Kompetenz der Admicasa Fondsleitung. CEO Peter Csoport betont den Erfolg unter schwierigen Marktbedingungen und weist auf weitere attraktive Immobilienobjekte hin, die bereits in der Akquisitions-Pipeline sind.

    Netzwerk und Verbund-Effekt
    Serge Aerne, Verwaltungsratspräsident der Admicasa-Gruppe, hebt die Bedeutung des umfassenden Netzwerks hervor. Dieses ermöglicht es dem Fonds, auf das interdisziplinäre Know-how und die Beziehungen der Admicasa-Gruppe in den Bereichen Bau, Kapital und Vorsorge zurückzugreifen, was den Investoren zugutekommt.

  • Stabiler Immobilienmarkt inmitten globaler Unsicherheit

    Stabiler Immobilienmarkt inmitten globaler Unsicherheit

    In einer kürzlichen Medienkonferenz in Zürich erörterte Donato Scognamiglio, CEO von Iazi, die Auswirkungen der aktuellen Zinserhöhung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) auf den Immobilienmarkt. Mit einem Leitzins von 1,75 Prozent sind die Kosten für Haus- und Immobilienkäufe in der Schweiz gestiegen, was Scognamiglio als eine positive Entwicklung ansieht, da es den Wert und Preis des Geldes widerspiegelt.

    Trotz dieser Zinserhöhung hebt Scognamiglio hervor, dass die Schweiz im Vergleich zu ihren Nachbarn eine Art «Insel der Glückseligen» darstellt, da sie bisher keine signifikanten Wertverluste bei Immobilien verzeichnet, wie es in anderen Ländern, beispielsweise Deutschland, der Fall ist. Er betont, dass ein Wertverlust von etwa 10 Prozent in der Schweiz gravierende Auswirkungen hätte, insbesondere für Hypothekarbesitzer, die möglicherweise gezwungen wären, zusätzliches Eigenkapital zu mobilisieren.

    Obwohl die Anzahl der Immobilientransaktionen seit der Corona-Krise zurückgegangen ist, sieht Scognamiglio derzeit kein Anzeichen für eine Krise am Schweizer Immobilienmarkt. Er weist darauf hin, dass die Preise stabil bleiben, da Hausbesitzer nicht unter Verkaufsdruck stehen, trotz der Herausforderungen durch höhere Zinsen. Dies spiegelt sich auch in den aktuell hohen Immobilienpreisen in Städten wie Zürich, Basel und Genf wider.

    Parallel dazu steigen auch die Mieten, angetrieben durch den steigenden Referenzzinssatz, was sowohl für Angebots- als auch für Bestandsmieten gilt. Scognamiglio prognostiziert, dass der Referenzzins gegen 2 Prozent steigen und die SNB die Leitzinsen weiter erhöhen wird.

    Trotz dieser Entwicklungen erwartet Scognamiglio weder einen Preisverfall bei Eigenheimen und Eigentumswohnungen noch eine Entspannung auf dem Mietmarkt. Die robuste wirtschaftliche Lage der Schweiz, gekennzeichnet durch niedrige Inflation, einen starken Arbeitsmarkt und anhaltende Zuwanderung, vor allem von gut ausgebildeten Europäern mit hohem Einkommen, stützt weiterhin den Immobilienmarkt.

  • ESG-Themen dominieren die Zukunft des Immobilienmarktes

    ESG-Themen dominieren die Zukunft des Immobilienmarktes

    Die Studie «Emerging Trends in Real Estate 2024» zeigt auf, dass 75% der Immobilienbranche in Europa sich durch Zinsbewegungen, steigende Inflation und unsicheres Wirtschaftswachstum herausgefordert fühlen. Gleichzeitig zeichnet sich ein Trend ab, dass ESG-Themen langfristig den Immobilienmarkt prägen werden, wobei 80% der Befragten dies als Hauptfaktor bis 2050 sehen.

    In Europa sind London, Paris und Madrid die Top-Destinationen für Immobilieninvestitionen, während Zürich auf Platz 16 aufgestiegen ist. Jedoch sanken die Transaktionsvolumina drastisch, in der Schweiz um 58%. Anleger wenden sich zunehmend Nischentrends wie neuer Energieinfrastruktur zu, was neue Investitions- und Entwicklungsmöglichkeiten in Bereichen wie Batteriespeicher, Solarparks und Elektrofahrzeugen eröffnet.

    Die Studie weist auch auf Herausforderungen hin, wie die geopolitische Lage, die europäische Energiekrise und weltweite Inflation. Trotz eines gewissen Optimismus für 2024 bleibt die Sorge um eine mögliche Rezession bestehen. Sebastian Zollinger von PwC Schweiz sieht jedoch eine positive Zukunft für den Immobilienmarkt, vorausgesetzt, dass Herausforderungen wie der Klimawandel gemeinsam angegangen werden.

  • Divergenz im Immobilienmarkt

    Divergenz im Immobilienmarkt

    Im vergangenen Monat mussten Wohnungssuchende tiefer in die Tasche greifen. Die Mieten sind erneut spürbar angestiegen, was insbesondere in urbanen Zentren durch ein knappes Angebot begünstigt wurde. Die Angebotsmieten zeigten im Oktober eine Zunahme von 0,4 Prozent, was eine erhebliche jährliche Steigerung von 2,7 Prozent bedeutet.

    Eigentumswohnungen mit steigenden Preisen
    Im Gegensatz zu den Mieten entwickeln sich die Preise für Wohneigentum uneinheitlich. Während die Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen im Oktober um 0,7 Prozent anzog, weisen Einfamilienhäuser mit einer leichten Reduktion von 0,3 Prozent eine Tendenz zur Preisstabilisierung auf. Im Jahresvergleich zeigen sich hier deutliche Unterschiede: Während die Preise für Eigentumswohnungen um 2,1 Prozent gestiegen sind, gab es bei den Einfamilienhäusern keine signifikante Veränderung.

    Regionale Differenzen in der Preisentwicklung
    Die Untersuchung des Swiss Real Estate Offer Index zeigt, dass die Entwicklungen je nach Region variieren können. Die Ostschweiz, die Grossregion Zürich, die Nordostschweiz und die Genferseeregion verzeichnen überdurchschnittliche Zuwächse bei den Mietpreisen, während andere Regionen vom Landesmittel abweichen.

    Kommentar des Marktspezialisten
    Martin Waeber von der SMG Swiss Marketplace Group hebt hervor, dass die steigenden Preiserwartungen bei Eigentumswohnungen ins Auge fallen, besonders angesichts eines sich ausweitenden Angebots. Dennoch erwarten die Verkäufer aufgrund einer übersteigenden Nachfrage weiterhin höhere Verkaufspreise. Der leichte Anstieg des Angebots an Einfamilienhäusern scheint indessen zu einer Preiskonsolidierung in diesem Segment beizutragen.

  • Die nachhaltige Revolution im schweizerischen Immobilienmarkt

    Die nachhaltige Revolution im schweizerischen Immobilienmarkt

    In einem Zeitalter, in dem Nachhaltigkeit an vorderster Front steht, stellt REMMS ein innovatives System vor, das in der Lage ist, jede der rund zwei Millionen Immobilien der Schweiz nach den Prinzipien von Ökonomie, Ökologie und Soziales zu beurteilen. Dies wurde von führenden Persönlichkeiten, Dr. Stefan Fahrländer und Andreas F. Vögeli, vor Medien in Zürich betont.

    Ein zentrales Merkmal ist, dass es Handlungsfelder in der Immobilienwirtschaft hervorhebt. Das System gibt nicht nur eine Bewertung, sondern zeigt auch Wege zur Unterstützung des nationalen CO2-Reduktionspfades. Dies ist besonders relevant in einer Zeit, in der das Pariser Abkommen und die UNO-Nachhaltigkeitsziele internationalen Druck ausüben.

    Für Immobilienbesitzer und Finanziers öffnet das Unternehmen Türen zu tieferen Einblicken. Mit speziell entwickelten Fragebögen können detaillierte Analysen der Immobilienportfolios durchgeführt werden. Diese Bewertungen berücksichtigen auch mehrere renommierte Standards, was die Relevanz und Glaubwürdigkeit des Systems erhöht.

    Ein bemerkenswertes Merkmal ist seine gemeinnützige Struktur. Investoren haben minimale Kosten, und das System ist allgemein zugänglich, insbesondere durch die „REMMS 4 ALL“-App. Diese Zugänglichkeit wurde durch die Unterstützung aus Bundesbern sichergestellt.

    Die Mitgliedschaft umfasst renommierte Persönlichkeiten und Institutionen. Vom akademischen Sektor wie der Universität Zürich bis zu regionalen Behörden wie dem Hochbauamt des Kantons Zürich zeigt die Mitgliedsliste die Breite und Tiefe des Engagements für das System.

    Die Bedeutung geht über bloße Bewertungen hinaus. Es dient als Hilfsmittel, das Eigentümern objektive und neutrale Einsichten bietet, potenzielle Verbesserungen aufzeigt und Lösungen für ökologische Herausforderungen bietet.

    Fazit – ein umfassendes, innovatives und gemeinnütziges System, das den schweizerischen Immobilienmarkt im Hinblick auf Nachhaltigkeitsziele revolutioniert.

  • Eigenheimpreise resistent trotz stärkstem Zinsanstieg seit 30 Jahren

    Eigenheimpreise resistent trotz stärkstem Zinsanstieg seit 30 Jahren

    Die Preise für Wohnimmobilien legten im Jahr 2022 trotz dem stärksten Zinsanstieg seit 30 Jahren nominal erneut zu, allerdings deutlich weniger stark als im Vorjahr. Bei den Einfamilienhäusern erhöhten sich die Preise im vergangenen Jahr im Mittel um 4 Prozent, was deutlich unter dem Vorjahreswert von 9 Prozent lag. In derselben Periode konnten die Preise von Eigentumswohnungen mit 5.7 Prozent etwas zulegen – auch hier weniger deutlich als noch 2021, das einem Anstieg von 8.3 Prozent gleichkam. Mit genauerem Blick auf die die vier Regionen der Schweiz mit den meisten getätigten Transaktionen (Käufe und Verkäufe von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen) – Zürich, Nordwestschweiz, Bern, Genfersee – zeigt sich aber ein differenziertes Bild: So weisen inflationsbereinigt nur noch die Hälfte der Regionen entweder für Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen einen Preisanstieg auf.

    Die Analyse von Homegate und ImmoScout24 zusammen mit dem Swiss Real Estate Institute beruht dabei auf den effektiven Verkaufspreisen des Swiss Real Estate Data Pools. Dieser umfasst die von Credit Suisse, UBS sowie Zürcher Kantonalbank finanzierten Eigenheimobjekte und deckt rund 40 Prozent aller Transaktionen in der Schweiz ab. Im Jahr 2022 wurden rund 7’200 Verkäufe von Eigenheimen in den untersuchten Regionen registriert. Dies kommt gegenüber 2021 wie bereits im Jahr zuvor einem Rückgang um rund 10 Prozent gleich, welcher sich jedoch anders als im Vorjahr zum grossen Teil bei den verkauften Eigentumswohnungen niederschlug.

    Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group, sieht die Gründe für den verlangsamten Preisanstieg vor allem in den kräftigen Leitzinserhöhungen und den dadurch gestiegenen Hypothekarzinsen sowie einem rückläufigen Effekt von Homeoffice gegenüber 2021: «Der Anfang 2022 vorausgesagte dämpfende Effekt der steigenden Zinsen auf die Entwicklung der Eigenheimpreise hat sich bestätigt, wenn auch weniger stark als man hätte annehmen können. Die Eigenheimpreise scheinen aber langsam ihren Zenit erreicht zu haben. Abgesehen davon, dass sich viele mit den jetzigen Preisen ein Eigenheim schlicht nicht mehr leisten können, hat mit der wieder rückläufigen Nutzung von Homeoffice auch die Bewertung der Arbeitssituation in den eigenen vier Wänden wieder abgenommen. Beides dämpfte den Preisanstieg im Laufe des vergangenen Jahres». Von einer Immobilienblase ist hierzulande aber angesichts des knappen Bodens und des weiterhin ungebrochenen Zuzugs in die Schweiz nicht auszugehen, so Waeber weiter. Dies zumal sich Kaufimmobilien insbesondere an Orten wie Genf und Zürich nach wie vor grosser Beliebtheit erfreuen würden.

    Einfamilienhäuser in der Region Genfersee über 70 Prozent teurer als in Region Bern
    Mit einem kräftigen Preiswachstum von 9.3 Prozent legten die Preise für Einfamilienhäuser in der Region Zürich 2022 am deutlichsten zu – und dies sogar als einzige Region mit einem höheren Preisanstieg als 2021 mit einer Zunahme von 7.7 Prozent. Das durchschnittliche Einfamilienhaus kostete CHF 1.53 Mio. Dadurch holte die Region Zürich im Vergleich zur nach wie vor teuersten Region Genfersee zunehmend auf: der Abstand zum durchschnittlichen Einfamilienhaus-Preis in der Region Genfersee verringerte sich um 80’000 Franken, respektive 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der Region Genfersee kostete ein Durchschnittsobjekt im Jahr 2022 mit 1.74 Mio. CHF und damit 3 Prozent mehr als noch 2021. In den Regionen Bern und Nordwestschweiz glichen sich die durchschnittlichen Objektpreise für Einfamilienhäuser ebenfalls etwas an, da die Preise in der Region Bern eine fast doppelt so hohe Zunahme verzeichneten (6.3 Prozent auf CHF 1.02 Mio.) als in der Region Nordwestschweiz (3.6 Prozent auf CHF 1.14 Mio.). Unter Berücksichtigung der letztjährigen Inflation ergibt sich damit für die Nordwestschweiz lediglich ein minimaler Preisanstieg von 0.8 Prozent. Dennoch bleibt Bern die günstigste Region, um ein Einfamilienhaus zu kaufen.

    Eigentumswohnungen in der Region Genfersee fast so teuer wie in der Region Zürich
    Bei den Eigentumswohnungen fiel das Wachstum in der Region Zürich für 2022 mit 3.7 Prozent verhalten aus, insbesondere im Vergleich zu demjenigen von Einfamilienhäusern. Dennoch bleiben die Objekte in dieser Region mit durchschnittlich CHF 1.12 Mio. die teuersten aller vier untersuchten Regionen. Aufgrund eines beachtlichen Preisanstiegs in der Region Genfersee von 12 Prozent gegenüber 2021 verringerte sich die Differenz zum Spitzenreiter deutlich (von CHF 120’000 auf CHF 40’000). Nach wie vor mit Abstand am preiswertesten für potentielle Käufer:innen von Eigentumswohnungen ist die Region Bern. Die durchschnittlichen Preise legten hier im vergangenen Jahr lediglich um 2.9 Prozent auf CHF 0.7 Mio. zu. Unter Berücksichtigung der Inflation kann für diese Region gar von einer Stagnation gesprochen werden. Neben der Region Genfersee zeigte sich auch die zweitgünstigste Region – die Nordwestschweiz – von den steigenden Zinsen und dem rückläufigen Trend zum Homeoffice unbeeindruckt: die Preise stiegen 2022 mit 7.9 Prozent sogar nochmals deutlich stärker an als im Vorjahr (5.6 Prozent). Eine durchschnittliche Eigentumswohnung kostet mit CHF 820’000 nun CHF 60’000 mehr als noch 2021.

    Mit Blick auf die Objektpreise pro Quadratmeter Nettowohnfläche zeigt sich insbesondere für die Regionen Genfersee und Zürich ein zusätzlicher Effekt. So stiegen in der Region Zürich die Quadratmeterpreise deutlich schneller an, als dies im gleichen Zeitraum für die Objektpreise der Fall war. Dies deutet auf sinkende Wohnflächen der gehandelten Objekte hin. In der Region Genfersee war es hingegen genau umgekehrt, das heisst die Objektpreise legten fünf Prozentpunkte mehr zu, als dies bei den Quadratmeterpreisen der Fall war. Somit wurden in der Region Genfersee für 2022 tendenziell grössere Objekte am Markt verkauft als noch 2021.

    Die günstigsten Häuser gibt es in Aarburg, die teuersten in Uetikon am See*
    Wenig erstaunlich: Von den fünf Gemeinden mit den höchsten mittleren Preisen für Einfamilienhäuser stammten drei aus der Region Zürich. Am teuersten sind diese in Uetikon am See (CHF 4.0 Mio.), gefolgt von Kilchberg (CHF 3.68 Mio.) und Meilen (CHF 3.41 Mio.). Diesen folgen zwei Gemeinden in der Region Genfersee mit Vésenaz (CHF 3.06 Mio.) und Nyon (CHF 2.98 Mio.). Dabei sind zwei Erkenntnisse beachtenswert: erstens waren alle fünf der teuersten Gemeinden für Einfamilienhäuser im vergangen Jahr noch nicht aufgeführt, zweitens sind die Preise in diesem höchsten Segment nochmals deutlich gestiegen. Bei den höchsten mittleren Preisen für Eigentumswohnungen stammten sogar alle fünf Gemeinden aus der Region Zürich: angeführt von Küsnacht (CHF 2.52 Mio.), Zumikon, Herrliberg und Meilen (je CHF 2.3 Mio.) sowie Erlenbach (CHF 2.16 Mio.).

    Auf der anderen Seite der Skala stammen die preiswertesten Wohneigentumsobjekte in den vier untersuchten Regionen – sowohl für Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen – ausnahmslos aus dem Kanton Aargau. So sind Eigentumswohnungen je nach Gemeinde ab CHF 400’000 (Klingnau), Einfamilienhäuser konnten im vergangenen Jahr ab CHF 610’000 (Aarburg) gekauft werden. Dies zeigt eindrucksvoll: Zum Preis einer Eigentumswohnung im Zürcherischen Küsnacht gibt es im weniger als 35 Kilometer entfernten Klingnau deren sechs zu kaufen. Und sogar knapp sieben Einfamilienhäuser – oder ein komplettes Mehrfamilienhaus – können in Aarburg zum Preis von einem in Uetikon am See stehenden Einfamilienhaus gekauft werden. Auch diese beiden Orte liegen Luftlinie gerade einmal 60 Kilometer auseinander.

    Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Instituts, ist zusammenfassend für die Ergebnisse der neusten Home Market Price Analysis erstaunt, wie robust das Preiswachstum im Eigenheimmarkt ist: «Nach neun Jahren Negativzinsen ist die Zinswende mit mehreren Leitzinserhöhungen von insgesamt 1.75 Prozentpunkten im vergangenen Jahr abrupt eingetreten. Erstmals seit über 30 Jahren hat die Nationalbank den Leitzins innerhalb eines Jahres so deutlich angehoben». Fallende Eigenheimpreise in der Schweiz hätten Ilg bei dieser Zeitenwende – kombiniert mit einem tendenziellen Rückgang der Nutzung des Homeoffice – daher nicht erstaunt. «Dennoch bin ich verwundert, wie robust das Preiswachstum im Eigenheimmarkt ist: In drei von acht untersuchten Segmenten war der Preisanstieg trotz dieses Gegenwinds sogar deutlich über dem Vorjahr», so Ilg zusammenfassend zu den Erkenntnissen der Home Market Price Analysis für 2022.

  • Schweizer Immobilien bleiben attraktiv

    Schweizer Immobilien bleiben attraktiv

    Insgesamt 92 Prozent der Immobilieninvestoren erachten laut der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY die Schweiz als attraktiven Standort für den Handel und den Besitz von Immobilien. Als Auslöser für die positive Perspektive wird in einer Medienmitteilung zum Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt die stabile Wirtschaft genannt. Infolge der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit rechnen aber 35 Prozent der Immobilienfinanzierer mit einem rückläufigen Investitionsvolumen, dies seien deutlich mehr als im Vorjahr (6 Prozent).

    Einstellen müsse sich die Branche infolge von Inflation und Flächennachfrage auf Hindernisse für schnelle Immobilientransaktionen. Wachstumsbremsend könnte sich die Zinsentwicklung auswirken. Der in der Mitteilung zitierte Karl Frank Meinzer, Head Real Estate Switzerland bei EY in der Schweiz, geht aber von einem geringeren Zinsdruck aus, da die Inflationsrate im internationalen Umfeld niedriger ausfalle. „Deshalb werden Immobilienfinanzierungen in der Schweiz relativ gesehen interessant bleiben und dem Transaktionsmarkt Stabilität verleihen“, sagt Meinzer.

    Bei den sicheren Anlagen liegen laut Umfrage die Kategorien Wohnen und Logistik vorne. Investoren gehen von einer stabilen Preisentwicklung aus und erwarten für Wohn- und Logistikgebäude in 1a-Lagen sogar wachsende Preise. Sinkende Niveaus werden hingegen für Investitionen in Einkaufszentren und Detailhandel, Büros und Hotels vorausgesagt.

    Grossen Einfluss auf Kaufentscheidungen wird der Klimawandel haben, der für die Fachwelt dieses Jahr höher rangiert als das Trendthema demografischer Wandel. Die Herausforderungen der Digitalisierung bewegt sich auf weiterhin relevantem Niveau, wurde aber von der Zinssituation überholt.

  • hoyou, die erste Schweizer Immobilientausch-Plattform ist live

    hoyou, die erste Schweizer Immobilientausch-Plattform ist live

    «In unserer langjährigen Erfahrung als Immobilienvermittler haben wir oft erlebt: Familien wachsen aus einer zu kleinen Wohnung heraus, ältere Menschen fühlen sich irgendwann in ihrem zu grossen Haus einsam oder können es nicht mehr bewerkstelligen. Diese sich suchenden Bedürfnisse zusammenzubringen, ist unser Ziel», erklärt hoyou Gründerin Christine Hegglin. Um den Suchenden auch persönlichen Support zur Plattform bieten zu können, bildet die Immobilienexpertin und Unternehmerin ein schweizweites Netzwerk an Tauschexperten aus. Aktuell sind es 17 ortsansässige Tauschexperten an 6 Standorten, alles hoyou zertifizierte und selbständige Immobilienmakler.

    Immobilien, die sonst nicht auf den Markt kommen
    Ebenfalls einzigartig soll die auf der Plattform angebotene Auswahl an Immobilien sein. «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele mit ihrem Haus gar nicht erst auf den Markt gehen wollen, weil dort kaum attraktive Alternativen angeboten werden. Aus Angst, für sein Eigenheim nicht rechtzeitig einen Ersatz zu finden, warten sie erstmal ab. Wenn aber alle warten tut sich nichts auf dem Immobilienmarkt. Das Resultat ist ein ausgetrockneter Markt, obgleich viele verkaufswillige Eigentümer vorhanden sind.» Ein Teufelskreis, den die hoyou Gründerin mit einem attraktiven System, einfachen Funktionen und spannendem Storytelling durchbrechen will.

  • Ende des Immobilien-Booms wird wahrscheinlicher

    Ende des Immobilien-Booms wird wahrscheinlicher

    «Der Schweizer Eigenheimmarkt präsentiert sich noch solid», sagt Donato Scognamiglio, CEO der IAZI AG. «Der erneute Wertzuwachs unterstreicht, dass die Hypothekarkonditionen die Nachfrage bis anhin kaum beeinflussen.» Gerade in Zeiten erhöhter Geldentwertung und Unsicherheit an den Märkten wachse der Wunsch, Kapital in Sachwerte wie Immobilien umzuwandeln. Rückläufige Bautätigkeit und Angebotsverknappung wirken ebenfalls stützend. Allerdings reagiert der Schweizer Eigenheimmarkt eher träge auf Veränderungen. Die SWX IAZI Preisindizes basieren auf effektiv bezahlten Preisen. Vom Kaufentscheid bis zur Unterschrift beim Notar können gut und gerne ein paar Monate verstreichen. Ein Abflachen der Wachstumskurve im nächsten Quartal ist deshalb denkbar.

    Wer Mehrfamilienhäuser in der Schweiz erwerben wollte, musste ebenfalls mit höheren Werten rechnen: Die Transaktionspreise für Renditeliegenschaften haben im 3. Quartal 2022 mit 1.9% stark zugelegt, wie der «SWX IAZI Investment Real Estate Price Index» zeigt. Auf Jahresbasis erreicht die Preisentwicklung die Marke von 6.0%.

    Auch wenn in den aktuellen Zahlen noch kein Abbremsen der Preisentwicklung ersichtlich ist: Die Zeichen verdichten sich, dass der jahrelange Immobilien-Boom zu einem vorläufigen Ende kommt. Die Renditedifferenzen von Immobilienfonds, Immobilienaktien sowie Direktanlagen zur Schweizer Bundesobligation sind bereits stark gesunken. Jeder weitere Zinsschritt reduziert die relative Attraktivität von Immobilien. Solange die Notenbanken die rekordhohe Inflation nicht unter Kontrolle bringen, sind weitere Anhebungen der Leitzinsen fast unvermeidlich. Zudem ist davon auszugehen, dass es bis Ende Jahr bei einigen institutionellen Investoren aufgrund der Verluste an der Börse zu einem Portfolio-Rebalancing kommen könnte, also zu vermehrten Verkäufen von Renditeobjekten. Der Korrekturdruck auf die Preise von Immobilienanlagen stiege damit weiter.

  • Schweizer Angebotsmieten steigen in allen Kantonen

    Schweizer Angebotsmieten steigen in allen Kantonen

    Der Homegate-Mietindex für Angebotsmieten wird vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote. So zeigt sich der Index gegenüber dem Vormonat um 0.8 Punkte erhöht bei 118.9 Punkten (plus 0.7 Prozent gegenüber Vormonat). Im Vorjahresvergleich sind
    die Angebotsmieten über die ganze Schweiz derweil um 2.8 Prozent gestiegen.

    Veränderung in den Kantonen
    Die durchschnittliche Veränderung der Angebotsmieten auf nationaler Ebene ergibt sich in der Regel aus einigen Kantonen mit einem Preisrückgang sowie anderen Kantonen mit einem Preisanstieg. Nicht so im September 2022: In allen Kantonen sind die Angebotsmieten im letzten Monat gestiegen. Konkret liegen Preiszunahmen zwischen 0.1 Prozent in Bern, Solothurn sowie Freiburg und 2.8
    Prozent in Graubünden vor. Aber auch in Zug (2.6 Prozent) und Nidwalden (2.4 Prozent) haben die Angebotsmieten deutlich über zwei Prozent zugelegt. Mit diesen Anstiegen setzen sich Nidwalden (7.3 Prozent) und Zug (4.9 Prozent) an die Spitze der höchsten Zunahmen gegenüber Vorjahr, begleitet von Obwalden (5.2 Prozent) und Schwyz (4.4 Prozent). Insgesamt haben jedoch 19 Kantone
    gegenüber Vorjahr um über zwei Prozent zugelegt, 12 davon sogar über drei Prozent.


    Veränderung in den Städten
    Bei den erhobenen Städten zeigt sich hingegen ein normales Auf und ab. So sind die Angebotsmieten im September in sechs von acht Städten gestiegen, allen voran in Lugano (2.5 Prozent). Damit konnte die Stadt ihrer ansonsten leicht rückläufigen Entwicklung des letzten Jahres wieder entgegenwirken und verzeichnet gegenüber September 2021 ein Plus von 2.4 Prozent. Am stärksten gegenüber Vorjahr sind die Angebotsmieten in der Stadt Zürich mit 6.5 Prozent gestiegen, was deutlich über dem Wert des Kantons Zürich (3.6 Prozent) für dieselbe Periode liegt. Gesunken sind die Angebotsmieten im vergangenen Monat dagegen in Bern (1.1 Prozent) und Genf (0.1 Prozent), beide Städte
    verzeichnen gegenüber Vorjahr aber nach wie vor eine leichte Preissteigerung.


    Methode der Qualitätsbereinigung
    Die Entwicklung der Angebotsmietpreise in der Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser sogenannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf
    Homegate abgebildet wird. Der Homegate-Mietindex ist der älteste qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz und gilt als Referenzquelle für Immobilienprofis für die Preisbestimmung von Mietobjekten.

  • «Wir wollen ein aktives sozialesZusammenleben fördern»

    «Wir wollen ein aktives soziales
    Zusammenleben fördern»

    Zur Person
    Alec von Graffenried (1962) ist seit 2017 Stadtpräsident von Bern. Von 2000 bis 2007 amtete er als Regierungsstatthalter des Amtsbezirks Bern. Von 2007 bis 2015 vertrat er die Grünen im Nationalrat. Zwischen 2007 und 2016 war von Graffenried bei Losinger Marazzi in Bern verantwortlich für nachhaltige Entwicklung (2007–2011) und Direktor «Immobilienentwicklung Mitte» (2012–2016). Der Vater von vier Kindern lebt mit seiner Familie im Berner Quartier Murifeld.

    Die Stadt Bern betreibt eine aktive Baupolitik. Welches sind die Leuchttürme der nächsten Jahre?
    Für die Stadt Bern ist es wichtig, im Immobilienmarkt aktiv zu sein. Traditionell war vor allem von der Wohnbaupolitik die Rede, und hier bleiben wir selbstverständlich sehr aktiv. Für den Werkplatz brauchen wir aber auch Gewerbezonen, in denen bestehende Gewerbe weiterexistieren und neue Gewerbe dazukommen können.

    Eine Herausforderung ist es, Industrieflächen zu erneuern und zu verdichten. Dafür braucht es neue Konzepte und Ideen. Wenn der private Sektor hier etwas weniger aktiv ist, kann ich mir auch vorstellen, dass die Stadt hier mit einer aktiven Bodenpolitik eingreift. Das ist für uns eine Zukunftsaufgabe.

    Mit dem Projekt Zukunft Bahnhof Bern wird einiges ändern. Was heisst das für die Stadt Bern?
    Die Stadt Bern hat nur 143’000 Einwohnerinnen und Einwohner, aber fast 193’000 Arbeitsplätze – also einen extrem hohen Anteil an Pendlerinnen und Pendlern. Viele von ihnen pendeln über den Bahnhof Bern, der täglich von über 200’000 Personen genutzt wird. Aktuell wird er für rund CHF 1,3 Mia. mit einem neuen Tiefbahnhof ergänzt. Das ist eine herausfordernde Baustelle. Der Bahnhof ist eng gebaut zwischen der Schanze und der Altstadt. Bauen im Betrieb ist immer anspruchsvoll, aber in diesen sehr beengten Verhältnissen ist es noch eine Stufe anspruchsvoller als an anderen Orten.

    Ist Bern auf dem Weg zur digitalen Smart City?
    Die Digitalisierung schreitet unaufhaltbar voran. Smart heisst für mich, durch digitale Lösungen nachhaltiger zu werden, weniger Ressourcen zu brauchen und natürlich einen Mehrwert zu bieten. Damit die Leute mitmachen bei der Digitalisierung, müssen digitale Lösungen auch «gäbig» sein. In meinen Augen bietet Digitalisierung schon heute vieles, was «gäbig» ist. In diesem Sinn wird es natürlich in Zukunft weitergehen.

    In Zukunft wollen wir Lösungen von Anfang an digital entwickeln und nur digital entwickeln. Wichtig ist uns, die ganze Gesellschaft mitzunehmen auf unseren digitalen Weg. Jene Menschen, die noch nicht digital unterwegs sind, möchten wir unterstützen.

    Die Stadt Bern steht durch den Bau von neuem Wohnraum vor einem grossen Innovationsschub. Wie gehen Sie diese Herausforderung an?
    Wie in allen Städten haben wir einen angespannten Wohnungsmarkt. Wir schaffen es nicht, genügend Wohnungen zu bauen. Leider nimmt der Wohnflächenkonsum auch immer etwas zu. Was mir persönlich wichtig, aber in der Immobilienentwicklung nicht immer mitgedacht ist: Dass wir nicht nur Wohnraum zur Verfügung stellen, sondern zum sozialen Miteinander animieren. Wir wollen keine anonyme Schlafstadt sein, sondern ein aktives soziales Zusammenleben fördern. Das geht am besten, wenn die Bevölkerung Verantwortung übernehmen kann für ihr eigenes Wohnumfeld. Je mehr Gestaltungsspielraum Menschen haben, desto mehr übernehmen sie auch Verantwortung für ihre Umgebung und in der Gesellschaft – das stärkt unser soziales System.

    Wie sieht es mit dem Fusionsprojekt «Kooperation Bern» der anliegenden Gemeinden aus?
    Wir sind im Austausch mit Ostermundigen, unserer zweitgrössten Nachbarsgemeinde, und haben einen Vorschlag für eine Fusion erarbeitet. Ziel dabei ist, dass Ostermundigen als neuer Stadtteil ein gutes Stadtteilleben hat und gleichzeitig mitprofitieren kann von den Vorteilen, die eine Stadt als grössere Einheit bietet. In einem Jahr stimmt Ostermundigen darüber ab, ob unser Angebot für sie stimmt. Ich hoffe sehr auf ein Ja und dass wir danach gemeinsam einen ersten Schritt machen können in Richtung Zukunft der Stadtregion Bern.

    Gibt es genügend Wohnraum in und um Bern?
    Eigentlich haben wir sehr viel Wohnraum, wenn man den Kreis um Bern etwas grösser zieht und bereit ist, 20 oder 30 Minuten zu fahren. In der Kernstadt herrscht jedoch Wohnungsnot. Wir haben hier nur etwa 0.5 Prozent Leerwohnungsbestand. Offensichtlich ist es den Leuten wichtig, in der Kernstadt zu wohnen. Dieser Nachfrage wollen wir gerecht werden, namentlich im Bereich des preisgünstigen Wohnraums, der natürlich besonders fehlt.

    Wie sieht es denn genau aus mit günstigen Wohnungen in der Stadt Bern?
    Durch die allgemeine Wohnungsnot ist der günstige Wohnraum natürlich auch knapp. Der günstige Wohnraum ist nicht der, der neu gebaut wird. Wir profitieren heute von den Leistungen der Vergangenheit und haben sehr günstige Wohnungen aus den 50er- und 60er-Jahren, die laufend erneuert werden. Aber wie gesagt zu wenige – auch deshalb wollen wir heute neue Wohnungen bauen, die unseren Kindern und Kindeskindern in ein paar Jahrzehnten als günstiger Wohnraum zur Verfügung stehen.

    Konnten mit der BO-Revision des Zwischennutzungsartikels der Stadt Bern die Zwischennutzungen weiter vereinfacht werden?
    Zwischennutzungen in der Stadt Bern sind wichtig, weil die Verfahren viel zu lange dauern. Der Zwischennutzungsartikel ist erst dieses Jahr in Kraft getreten. Um zu sehen, welche Wirkung er entfaltet, ist es jetzt noch zu früh – dafür braucht es noch ein paar Monate oder Jahre Zeit.

    Wichtig finde ich, dass man nicht nur an die definitive Endnutzung denkt, sondern experimentiert und ausprobiert, Provisorien zulässt und flexibel reagiert, wenn sich eine neue Nutzung entwickelt. Das versuchen wir an möglichst vielen Orten zu ermöglichen, sei es im öffentlichen Raum oder im Immobilienbereich.

  • Verlangsamung der Immobilien Preisentwicklung

    Verlangsamung der Immobilien Preisentwicklung

    Per Mitte Juni erhöhte die Schweizerische Nationalbank erstmals seit dem Jahr 2007 den Leitzins um 0.5 Prozentpunkte. Infolgedessen dürften die steigenden Hypothekarkosten die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden abschwächen. Der Swiss Real Estate Offer Index, der von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird, zeigt im Juli: Auf Anbieterseite haben sich die Preiserwartungen bisher nicht reduziert. Für Einfamilienhäuser wurden 0.2% mehr verlangt als im Vormonat. Eigentumswohnungen wurden innert Monatsfrist sogar zu 0.7% höheren Preisen inseriert.

    Für eine stabile Nachfrage sorgt unter anderem die schweizweit positive Nettozuwanderung. Nichtsdestotrotz ist eine Verlangsamung der Preisentwicklung wahrscheinlich. «Mit der erhöhten Zinslast und der generellen Kostensteigerung für Unterhalt und Investitionen wird das Wohnen im Eigenheim spürbar teurer», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group. Entsprechend könnte der Kauf von Einfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen an Attraktivität einbüssen.

    Mieten im Juli weiterhin stabil
    Die inserierten Mietpreise sind im vergangenen Monat mit 0.3% ebenfalls leicht gestiegen. Vorderhand belasten die Mietkosten das Portemonnaie der Mieter:innen somit nur unwesentlich stärker als im Vormonat. Dies dürfte sich jedoch bald ändern: Je nach Energieträger werden die Nebenkostenabrechnungen aufgrund der steigenden Erdöl- und Gaspreise für signifikant höhere Auslagen sorgen. Mit den steigenden Zinsen ändert sich zudem auch die Situation für institutionelle Investoren. Diese haben neben Immobilien nun wieder andere Anlagemöglichkeiten. Die sinkende Nachfrage nach Renditeliegenschaften könnte zu verminderter Bautätigkeit und damit zu einer Verknappung des Angebots an Mietwohnungen führen. Wie sich die Angebotsmieten langfristig entwickeln, ist demnach abzuwarten

  • Popety.io expandiert in die Deutschschweiz

    Popety.io expandiert in die Deutschschweiz

    Popety.io ist auf digitale Lösungen für die Akquisition von Immobilien spezialisiert. Konkret hat das PropTech mit Sitz in Plan-les-Ouates ein digitales Werkzeug für die Sammlung und Verarbeitung von Immobiliendaten entwickelt. Nach erfolgreicher Etablierung in der Westschweiz will Popety.io nun auch den Deutschschweizer Markt erschliessen. Dazu hat Popety.io bereits ein erstes Büro in Zürich eingerichtet.

    Die Gruppe Vaudoise Versicherungen unterstützt Popety.io bei seinen Expansionsplänen. „Popety.io revolutioniert mithilfe von künstlicher Intelligenz den Schweizer Immobilienmarkt“, wird Stefan Schürmann, Leiter Corporate Development und M&A bei der Vaudoise, in einer entsprechenden Mitteilung des Versicherungsunternehmens zitiert. „Wir beobachten Innovationen im Immobiliensektor genau und sind überzeugt vom Entwicklungspotenzial des Jungunternehmens im Deutschschweizer Markt.“

    Bereits vor zwei Jahren habe Popety.io den ersten Preis beim Real Estate & New Technology Award gewonnen, heisst es weiter in der Mitteilung. „Mit den Vaudoise Versicherungen können wir uns weiterentwickeln und an Glaubwürdigkeit gewinnen“, wird Popety.io-Gründer Thibault Clément dort zitiert. Das PropTech nimmt zudem am The Big Handshake teil. Der Kongress für Immobilienfachleute findet am 21. Juni in Schlieren ZH statt.

  • HIAG bleibt auf Wachstumskurs

    HIAG bleibt auf Wachstumskurs

    HIAG habe 2021 die eigene Stellung im Schweizer Immobilienmarkt gestärkt und die Finanzkennzahlen massgeblich verbessert, erläutert die HIAG Immobilien Holding AG in einer Mitteilung. Ihr zufolge haben alle drei Geschäftsfelder der Basler Immobilienfirma zur Fortsetzung des Wachstumskurses beigetragen. Dabei konnte der Liegenschaftsertrag im Jahresvergleich um 5,7 Prozent auf 63,1 Millionen Franken gesteigert werden.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte von 69,9 Millionen auf 115,1 Millionen Franken zu. Der Reingewinn stieg von 55,2 Millionen auf 89,3 Millionen Franken an. Ohne Neubewertungen und latente Steuern wurden ein EBIT von 54,6 Millionen Franken und ein Reingewinn von 37,0 Millionen Franken realisiert.

    Der Wert des Immobilienportfolios von HIAG legte zum Stichtag Ende 2021 um 8,9 Prozent auf 1,78 Milliarden Franken zu. Die Leerstandsquote habe im Jahresvergleich „trotz des Verkaufs von vollvermieteten Objekten“ von 13,2 auf 10,7 Prozent gesenkt werden können, erläutert HIAG. In der Mitteilung streicht das Unternehmen dabei erfolgreiche Anschlussvermietungen mit teilweise höheren Mieten heraus.

    Auch für das laufende Jahr geht HIAG von einer guten Entwicklung der Geschäfte aus. Das Unternehmen kann sich dabei auf eine Entwicklungspipeline von aktuell mehr als 60 Projekten im Umfang von insgesamt 2,98 Milliarden Franken stützen. HIAG ist auch zukünftig insbesondere am Kauf von Wohnbauland zur schnellen Realisierung von Stockwerkeigentum interessiert. Nicht strategische Liegenschaften sollen für die Wiederverwertung von Kapital veräussert werden.

  • Investoren stehen für zentrale Immobilien Schlange

    Investoren stehen für zentrale Immobilien Schlange

    Der Immobilienmarkt 2021 war für Investoren turbulent. So fasst der Immobilienmarktbericht 2022 von CSL Immobilien die Lage im vergangenen Jahr zusammen. Die Preise für zentrale Lagen erreichten Rekordhöhen. Entsprechend sanken die Renditen.

    Als Beispiel für Bieterverfahren, die die Preise für gut an Zentren angebundene Büro- und Wohngebäude auf neue Rekordhöhen treiben, führt CSL Immobilien in einer Medienmitteilung die „Zürcher Goldküsten-Gemeinde“ Zumikon an. Dort hatte die Gemeinde ein leerstehendes Feuerwehrgebäude neben einer Station des Öffentlichen Verkehrs auf 8,7 Millionen Franken schätzen lassen. Verkauft wurde es für rund 21 Millionen Franken. Doch seien erstklassige Immobilien „nach wie vor ohne Alternative“, begründet CEO Yonas Mulugeta diese in Zentren beobachtbare Entwicklung.

    Dagegen verzeichnet die Peripherie steigende Leerstände: In den vergangenen sechs Monaten ist die angebotene Bürofläche im Grossraum Zürich auf 910’000 Quadratmeter (Vorjahr 812’000 Quadratmeter) oder um 12 Prozent gestiegen. Ähnliches zeigt sich in den Wirtschaftsräumen Bern (+14 Prozent) und Genf (+12 Prozent).

    Diese Preisentwicklung habe im vergangenen Jahr in den meisten Segmenten des Investmentmarkts zu neuen Tiefstwerten bei Netto-Anfangsrediten geführt. Dabei sei eher eine Seitwärtsbewegung erwartet worden. So rentierten Wohnliegenschaften erstklassiger Güte im Landesschnitt mit 1,9 Prozent gegenüber 2,35 Prozent im Vorjahr. Top-Büroobjekte fielen mit 1,9 Prozent (Vorjahr 2,35 Prozent) auf das Niveau der Wohnimmobilien.

    Privatpersonen mussten für Eigenheime tiefer in die Tasche greifen. Pandemiebedingt stieg auch die Nachfrage nach grossen Mietwohnungen, die auch Platz für das Homeoffice bieten. Entsprechend stieg im Kanton Zürich der Anteil leerstehender 1- bis 2,5-Zimmer-Wohnungen auf 27 Prozent (Vorjahr 22 Prozent). Über das ganze Land gesehen sank die Leerstandsquote auf 1,54 Prozent (Vorjahr 1,72 Prozent).

  • Ein Jahr zum Vergessen? Nicht für Wohneigentümer:innen und Mieter:innen!

    Ein Jahr zum Vergessen? Nicht für Wohneigentümer:innen und Mieter:innen!

    2021 dürfte den wenigsten als strahlendes Jahr in Erinnerung bleiben – die nicht enden wollende Pandemie lässt grüssen. Ein zuverlässiger Lieferant positiver Nachrichten war jedoch der Immobilienmarkt. Besitzer:innen von Eigentumswohnungen konnten im Jahresverlauf einen Wertanstieg von 7,3 Prozent verbuchen, bei den Einfamilienhäusern lag der Zuwachs mit 6,9 Prozent fast ebenso hoch. Dies zeigt die Auswertung von Verkaufsinseraten im Rahmen des Swiss Real Estate Offer Index, der von der Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird.

    Der Grund für die bedeutenden Wertsteigerungen dürfte nicht allein in den pandemiebedingt veränderten Wohnbedürfnissen liegen. Auch die Wirtschaft entwickelt sich solide, die Zuwanderung hält an und das Angebot an Grund und Boden wird immer knapper. Gleichzeitig sind die Konsumentenpreise stark gestiegen, was die Attraktivität von Sachwerten wie Wohneigentum als Inflationsschutz zusätzlich steigert.

    Auch für Mieter:innen keine Hiobsbotschaften
    2021 meinte es auch mit Mieter:innen nicht schlecht. Wer auf der Suche nach einer neuen Wohnung war, konnte über das Jahr im Landesmittel von einem minimalen Rückgang der Angebotsmieten von 0,3 Prozent profitieren. Dass die Mietentwicklung insgesamt ins Minus kippte, ist einem veritablen Jahresendspurt zu verdanken: Im Dezember wurde landesweit ein Nachlass von 0,9 Prozent registriert. 

    Was bringt 2022 für den Schweizer Immobilienmarkt? «Unter den aktuellen Bedingungen dürfte auch das neue Jahr mit steigenden Liegenschaftspreisen aufwarten. Ob es vielleicht doch zur Trendwende kommt, liegt wesentlich in der Hand der Währungshüter: Die amerikanische Zentralbank (Fed) hat angekündigt, den Leitzins schneller anzuziehen als geplant. Ziehen die europäischen (EZB) und Schweizer Währungshüter:innen (SNB) mit, wäre auch hierzulande mit Preisrückgängen zu rechnen», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, Swiss Marketplace Group.

  • Immobilienbesitzer rechnen mit stabilen Preisen

    Immobilienbesitzer rechnen mit stabilen Preisen

    Private Allein- und Miteigentümer von Renditeimmobilien in der Schweiz rechnen mit einer stabilen Preisentwicklung im nächsten Jahr, schreibt Crowdhouse in einer Mitteilung zu seinem neuen Immobilienbarometer. Laut Angaben des Zürcher Fintechs handelt es sich dabei um „schweizweit die einzige Datenerhebung, welche sich auf die Erwartungshaltungen von privaten Besitzerinnen und Besitzern von Schweizer Renditeimmobilien fokussiert“. Für die aktuelle Ausgabe des Barometers hat Crowdhouse rund 180 Personen befragt.

    Nur eine Minderheit von 6 Prozent gehe von fallenden Immobilienpreisen im nächsten Jahr aus, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die meisten Befragten schätzen den Markt für Renditeimmobilien als sicher und wenig riskant ein. Er gelte jedoch gleichzeitig als überbewertet, erläutert Crowdhouse. Eine zu hohe Bewertung und Leerstände wurden von den Befragten als die beiden grössten aktuellen Risiken genannt.

    Zudem hätten die Befragten sich für eine stärkere Digitalisierung des Marktes ausgesprochen, schreibt das Fintech-Unternehmen. Detaillierte Informationen zum Immobilienbarometer stellt Crowdhouse im Internet zur Verfügung.

  • Preise am Aargauer Immobilienmarkt sind im Höhenflug

    Preise am Aargauer Immobilienmarkt sind im Höhenflug

    Der von der Aargauischen Kantonalbank (AKB) herausgegebene Aargauische Immobilienbarometer stellt eine anhaltende starke Steigerung bei den kantonalen Immobilienpreisen fest. Als Haupttreiber dieser Entwicklung nennt der Bericht über die Entwicklung in den vergangenen zwölf Monaten vor allem tiefe Zinsen und knappe Baulandreserven. Zusammen mit der robusten wirtschaftlichen Entwicklung im Nachgang der Corona-Krise habe das zu dem „Boom“ bei den Preisen geführt.

    Der AKB-Immobilienbarometer zeigt die Entwicklung am Markt für Wohneigentum und liefert auch Informationen zu Mieten, Leerstand und Renditen. Das gesamte Dokument kann auf der AKB-Seite heruntergeladen werden.

    Zur regionalen Entwicklung heisst es im Barometer, das Preiswachstum am Aargauer Immobilienmarkt sei „nicht zu bremsen“. In den vergangenen Monaten habe die Entwicklung sogar nochmals deutlich an Tempo gewonnen. Einfamilienhäuser würden zu 5,4 Prozent höheren Preisen gehandelt als vor einem Jahr. Auch beim Stockwerkeigentum liege der Zuwachs bei 4,7 Prozent innert Jahresfrist.

    Über alle 243 Gemeinden im Marktgebiet betrachtet ist laut dem Barometer für den Kauf eines typischen Objekts mit 140 Quadratmetern Wohnfläche, 450 Quadratmetern Grundstück und Garagenplatz mit einem Betrag zwischen 800‘000 und 900‘000 Franken zu rechnen. Die Spannweite der Preise sei jedoch beträchtlich. An begehrten Standorten wie Baden, Rheinfelden und Aarau werde dasselbe Objekt teils mit weit über einer Million Franken gehandelt.

    Die Wohnungsmieten zeigten sich schweizweit innert Jahresfrist unverändert, wie die Auswertung der publizierten Inserate ergeben haben. In der gleichen Periode haben Vermieter in der Region Nordwestschweiz ihre Preisvorstellungen mit 1,4 Prozent etwas erhöht.

  • Anleger rechnen mit Rekordpreisen für Wohnimmobilien

    Anleger rechnen mit Rekordpreisen für Wohnimmobilien

    Die Akteure am Immobilienmarkt blicken zuversichtlich in die Zukunft. Die Stimmung habe sich gegenüber dem Pandemiejahr 2020 deutlich aufgehellt, schreibt KPMG in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Sentiment Index des Beratungsunternehmens. Insbesondere bei Wohnimmobilien gehen die Befragten von stark steigenden Preisen aus. Der entsprechende Subindex habe mit 119,2 Punkten einen neuen Höchstwert erreicht, heisst es in der Mitteilung.

    Auf steigende Preise deute auch das sich weiter verknappende Angebot an Wohnimmobilien hin, erläutern die Analysten von KPMG. Hier ist der Subindex von 108,0 Punkten im Vorjahr auf 137,1 Punkte gesunken. Preissteigerung und Verknappung zeigten, „dass die Marktteilnehmer das Wohnsegment noch stärker als bisher als klar bevorzugte Immobilienanlage betrachten“.

    Bei den Preisen für Büroflächen rechnen die Marktakteure mit nur leicht sinkenden Preisen. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der erwartete Rückgang der Preise abgeschwächt, wird in der Mitteilung erläutert. „Die Nutzer haben sich bereits auf die neuen Gegebenheiten eingestellt, weshalb Flächenreduktionen zurzeit nicht im Zentrum stehen“, wird Beat Seger, Partner und Immobilienexperte bei KPMG, dort zitiert. Lediglich bei Verkaufsflächen gehen die Befragten nach wie vor von deutlich sinkenden Preisen aus.

    Regional gesehen rechnen die Marktakteure für die Regionen Zürich und Genfersee mit deutlich steigenden Preisen am Immobilienmarkt. Leichte Preisrückgänge werden in der Ostschweiz erwartet. Für das Tessin bleiben die Erwartungen wie bereits in den vergangenen Jahren deutlich negativ.

  • Die digitale, aussagekräftige und fälschungssichere Alternative zum Betreibungsauszug

    Die digitale, aussagekräftige und fälschungssichere Alternative zum Betreibungsauszug

    Im Immobilienmarkt steckt enorm viel Dynamik. Entsprechend schnell dreht sich auch das Wohnungskarussell. Über digitale Plattformen finden Angebot und Nachfrage einfach und direkt zueinander. Denn das Web zeigt unverkennbar, was das Mietobjekt zu bieten hat. Im weiteren Prozess jedoch intransparent blieb noch bis vor gut einem Jahr die Bonität des potenziellen Mieters. Trotz des Betreibungsregisterauszugs, den der am Mietobjekt Interessierte einreichen musste. Denn auch dieses, damals noch alternativlose und deshalb unverzichtbare Dokument mit umständlichem Namen und ebensolchem Beschaffungsweg brachte dem Vermieter keine Klarheit. Zum einen bildet der herkömmliche Auszug lediglich die Betreibungssituation am aktuellen Wohnort ab. Allfällige Betreibungen an früheren Wohnorten bleiben unsichtbar – die über 400 Betreibungsämter in der Schweiz sind nicht vernetzt. Zum anderen kann das Dokument, das noch immer in Papierform ausgegeben wird, ziemlich einfach ‚korrigiert‘ werden. Entsprechend häufig wird hier bei unliebsamen Einträgen getrickst. 

    Mit CreditTrust mehr Vertrauen, weniger Ungewissheit …
    Somit erstaunt nicht, dass sich das neu entwickelte und 2020 lancierte CreditTrust-Zertifikat als innovativer und äusserst zuverlässiger Bonitätsausweis innert weniger Monate bei den Immobilienbewirtschaftern etabliert hat. Das digitale, Blockchain-gesicherte Zertifikat kann nicht gefälscht werden, greift für die Ermittlung der Zahlungsfähigkeit die beiden grössten Bonitätsdatenbanken in der Schweiz ab und bringt allseits nur Vorteile: Der Vermieter minimiert sein Risiko von Mietausfällen um ein Vielfaches und der Mietinteressent kann sich mit diesem binnen drei Minuten ausgestellten Zertifikat als wirklich zahlungsfähig und vertrauenswürdig ausweisen.

    … und ein Vielfaches an Sicherheit und Aussagekraft gewinnen
    Fast so schnell hat es das CreditTrust-Zertifikat in den Kreis der für den diesjährigen Real Estate Award Nominierten der Kategorie Bewirtschaftung geschafft. Der Award zeichnet Schlüsselprojekte und Innovationen aus, die den Markt verändern und der Schweizer Immobilienwelt Impulse geben. Die Freude aller drei an der Entwicklung des CreditTrust-Zertifikats beteiligten Firmen – Intrum AG, CRIF AG und Certifaction AG – über die Nomination war entsprechend gross: Manuel Zollikofer, CRIF AG, Benoit Henry, Certifaction AG sowie Martin Honegger, Intrum AG, sind sich einig: «Die Nomination ist eine wertvolle Anerkennung. Sie bestätigt uns, dass wir mit CreditTrust eine radikale Innovation geschaffen haben, auf die der Markt gewartet hat.» Die Schwierigkeiten der Real Estate Branche mit dem Betreibungsauszug sind den Gründern und Innovatoren gut bekannt: «Wir sind stolz darauf, gemeinsam einen neuen digitalen Standard gesetzt zu haben. CreditTrust hat den Betreibungsregisterauszug nicht einfach nur ersetzt. Das digitale Zertifikat ist um ein Vielfaches sicherer, aussagekräftiger und digitaler als ein herkömmlicher Betreibungsregisterauszug.»

    Dem zuverlässigen, digitalen Zertifikat steht ein grosser Markt offen
    Der Markteintritt ist dem CreditTrust-Zertifikat überaus erfolgreich gelungen. Es ist zu erwarten, dass das digitale Zertifikat aufgrund seiner Qualitäten und Vorteile den herkömmlichen Betreibungsregisterauszug bald komplett ablösen wird. In Anbetracht der 3,2 Millionen jährlich in der Schweiz für vielerlei Zwecke bestellten Betreibungsregisterauszüge trifft das Prädikat ‚radikale Innovation‘ für CreditTrust nicht nur auf seine Wirkung in der Immobilienbranche zu.

  • Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest hat das erste Halbjahr 2021 mit einem Betriebsergebnis (EBIT) von 3,1 Millionen Franken abgeschlossen, informiert die im Frühjahr 2020 eingerichtete Implenia-Ausgründung in einer Mitteilung. Als Reingewinn weist die Immobiliengesellschaft 2,9 Millionen Franken aus.

    Im Vorjahressemester waren noch knapp 2 Millionen Franken Verlust angefallen. Für das Gesamtjahr 2020 hatte Ina Invest dann schon einen Reingewinn von 3,9 Millionen Franken realisiert. Mit dem „wiederum über den Erwartungen“ liegenden Ergebnis knüpfe das Unternehmen „an das erfolgreiche Vorjahr“ an, heisst es in der Mitteilung.

    Aus der Neubewertung von Renditeliegenschaften konnte im Berichtshalbjahr ein Erfolg von 3,8 Millionen Franken verbucht werden. Der Wert des Immobilienportfolios insgesamt legte um 19 Millionen auf 385 Millionen Franken zu. Alle in Realisation befindlichen Immobilien lägen im Zeitplan, erläutert Ina Invest. In der Mitteilung streicht die Immobiliengesellschaft dabei das Tender-Hochhaus in Winterthur hervor. Hier seien bereits 31 der insgesamt 39 Wohnungen verkauft oder reserviert.

    Im Berichtshalbjahr hat Ina Invest zudem eine weitere Liegenschaft im Marktwert von mehr als 60 Millionen Franken erworben. Damit habe das Unternehmen sein für das Gesamtjahr gestecktes Akquisitionsziel bereits übertroffen, wird in der Mitteilung erläutert. Da die Eigentumsübertragung erst im laufenden Semester erfolgen wird, wirkt sich der Kauf im Berichtshalbjahr noch nicht auf das Ergebnis aus.

  • Novavest wächst profitabel

    Novavest wächst profitabel

    Einer Mitteilung der Novavest Real Estate AG zufolge betrug der Wert des Immobilienportfolios der Immobiliengesellschaft zum Stichtag am 30. Juni dieses Jahres 664,3 Millionen Franken. Zum Jahresende 2020 hatte der Wert bei 645,4 Millionen Franken gelegen. Der Zuwachs sei vor allem durch Investitionen in Renditeliegenschaften und Projekte generiert worden, erläutert Novavest. Neubewertungen trugen mit 6,3 Millionen Franken zur Wertsteigerung des Portfolios bei.

    Die Mieteinträge konnten im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Rund 62 Prozent der Mieterträge werden aktuell von Wohnliegenschaften generiert, informiert Novavest. Die Nettorendite auf den Anlageobjekten lag im Berichtssemester unverändert bei 3,7 Prozent. Die Leerstandsquote steig  im Vergleich zum Jahresende 2020 um 0,3 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent an.

    Den Erträgen standen direkte Aufwände vermieteter Liegenschaften in Höhe von 2,0 Millionen Franken entgegen. Insgesamt legte der Aufwand von Novavest im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 4,4 Millionen Franken zu. Unterm Strich wurde ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT in Höhe von 14,5 Millionen Franken realisiert. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um 29 Prozent. Der Reingewinn inklusive Neubewertungen fiel mit 10,6 Millionen Franken um 30 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum aus.

  • Eigenheime schützen nur begrenzt vor Inflation

    Eigenheime schützen nur begrenzt vor Inflation

    Raiffeisen Schweiz hat den Zusammenhang zwischen der Teuerung und der Entwicklung des Immobilienmarkts untersucht. In ihrem aktuellen Bericht „Immobilien Schweiz“ kommen die Ökonomen des Bankhauses unter anderem zu dem Ergebnis, dass der Realwert Immobilie ein Mythos sei. Die Preisentwicklung der vergangenen 50 Jahre zeige, dass die Eigenheimpreise nicht automatisch mit den Teuerungsraten steigen. „Nur in der sehr langen Perspektive schützt das Eigenheim tatsächlich vor Inflation“, wird Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff in einer Medienmitteilung zitiert.

    Dagegen habe selbst die grösste wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise der jüngeren Geschichte, die COVID-19-Pandemie, den Schweizer Mietwohnungsmarkt nicht aus der Bahn werfen können. „Selbst wenn die Teuerung hierzulande kräftig anziehen würde, ist weiterhin mit sinkenden Angebotsmieten zu rechnen“, so Neff. Auch eventuell steigende Zinsen dürften nach Ansicht der Autoren professionellen Immobilieninvestoren nichts anhaben.

    Im stationären Detailhandel sieht Raiffeisen einen beschleunigten Strukturwandel. Denn „dass sich Non-Food-Detailhändler oder Gastronomen nach den Erfahrungen der letzten Monate um allenfalls leer werdende Flächen reissen, ist eher unwahrscheinlich“.

    Dem „wenig durchleuchteten Markt“ für Bauland widmeten die Raiffeisen-Ökonomen besonderes Augenmerk. Bebaubares Land ist in der Schweiz sehr knapp. Gleichzeitig sind im aktuellen Tiefzinsumfeld freie Parzellen für Eigenheime und Mietwohnungen sehr gefragt. Das hat die Preise seit 2016 um fast 70 Prozent ansteigen lassen. Einzig in touristischen Gemeinden haben die grossen Baulandreserven und das Zweitwohnungsgesetz zu Preisrückgängen geführt. Die Baupreise erhöhten sich hingegen nur leicht.