Schlagwort: Immobilienportfolio

  • Doppelte Auszeichnung würdigt Qualität im Immobilienmanagement

    Doppelte Auszeichnung würdigt Qualität im Immobilienmanagement

    Die IAZI, Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien AG hat am 21. IAZI Real Estate Investment Event in Zürich die diesjährigen IAZI-Awards verliehen. Dabei erhielt die Rivora Sammelstiftung mit Sitz in Winterthur laut einer Mitteilung die Auszeichnungen wie schon 2025 als Best Residential Properties 2026 und erstmals auch als Best Pension Fund.

    „Wir freuen uns sehr über diese doppelte Auszeichnung, die das Ergebnis einer klaren Strategie und einer starken Zusammenarbeit ist“, wird Amet Bekiri, Geschäftsführer der Rivora Sammelstiftung, in der Mitteilung zitiert. „Sie bestätigt unser kontinuierliches Engagement für verantwortungsbewusstes Handeln und nachhaltige Qualität – zum Wohl unserer Versicherten.“

    Rivora ist langjährige Partnerin der Auwiesen Immobilien AG. Das Immobilienunternehmen mit Sitz in Winterthur begleitet Rivora im Portfoliomanagement der Direktanlagen in Immobilien. „Die doppelte Auszeichnung mit dem renommierten IAZI-Award ist eine ausserordentliche Bestätigung unserer gemeinsamen und langjährigen Arbeit“, wird Christof Schmid zitiert, Geschäftsführer der Auwiesen Immobilien AG. „Wir erarbeiten gemeinsam mit der Rivora Sammelstiftung eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Anlage- und Investitionsstrategie und sind für die Umsetzung verantwortlich.“

    Rivora bietet als Pensionskasse ohne Interessenbindung Unternehmen und ihren Mitarbeitenden massgeschneiderte Vorsorgelösungen. Die Auwiesen Immobilien AG betreut vor allem in der Deutschschweiz Immobilienportfolios im Wert von über 4,5 Milliarden Franken.

  • Gemeinderat Spreitenbach verabschiedet Immobilienstrategie

    Gemeinderat Spreitenbach verabschiedet Immobilienstrategie

    Der Gemeinderat Spreitenbach hat eine neue Strategie für gemeindeeigene Liegenschaften beschlossen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Immobilienstrategie ist sowohl für die Einwohner- als auch für die Ortsbürgergemeinde von zentraler Bedeutung. Der Entscheid dient als Grundlage für die mittel- bis langfristige Entwicklung von Liegenschaften in öffentlicher Hand.

    Ziel ist es, die gemeindeeigenen Immobilienportfolios nicht mehr isoliert nach Einzelobjekten, sondern ganzheitlich zu steuern. Die Gemeinde Spreitenbach erwartet dadurch eine bessere Abstimmung der langfristigen Bedürfnisse von Bevölkerung, Schule, Verwaltung, Vereinen und weiteren Nutzenden.

    Für die Einwohnergemeinde Spreitenbach, die als öffentlich-rechtliche Körperschaft über ein Portfolio von 69 Immobilien sowie fünf bebauten Baurechtsgrundstücken verfügt, ist die neue Strategie angesichts anstehender Investitionsentscheide besonders relevant, so die Mitteilung. In den kommenden Jahren stehen unter anderem die Weiterentwicklung der Schul- und Sportinfrastruktur, die Sanierung und Erweiterung bestehender Anlagen, die Sicherstellung zusätzlicher Flächen für Schulverwaltung und Tagesstrukturen sowie die Entwicklung eines Stadtparks im Fokus.

    Auch die Ortsbürgergemeinde soll vom ganzheitlichen Ansatz profitieren. Sie verwaltet ein Portfolio von 130 Liegenschaften mit einer Grundstücksfläche von rund 2,77 Millionen Quadratmetern und einem Gebäudeversicherungswert von etwa 13,6 Millionen Franken. Die Strategie setzt hier Schwerpunkte in den Bereichen Wohnen, Ortsmuseum, Baurechte im Industriegebiet, Landwirtschaft und Wald.

    Die Immobilienstrategie soll mindestens alle fünf Jahre überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Der Planungshorizont reicht derzeit bis ins Jahr 2040.

  • Immobilienportfolio wächst trotz stabilem Ertrag

    Immobilienportfolio wächst trotz stabilem Ertrag

    Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property informiert in einer Mitteilung über sein Geschäftsergebnis 2025. Der Liegenschaftsertrag erreichte 349,2 Millionen und lag damit um 0,2 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Auf vergleichbarer Basis (like-for-like) resultierte jedoch ein Wachstum von 1,3 Prozent, vor allem durch Indexanpassungen. Der Gewinn ohne Liegenschaftserfolge belief sich auf 225,4 Millionen, beziehungsweise 4,91 Franken pro Aktie. Der Reingewinn stieg um 8,9 Prozent auf 408,5 Millionen Franken, massgeblich infolge höherer Portfolioaufwertungen von 231,1 Millionen Franken. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf 8,91 Franken, die Dividende pro Aktie auf 3,95 Franken.

    Der Portfoliowert stieg per Ende 2025 auf 10,1 Milliarden Franken  mit 150 Anlageliegenschaften und zehn Entwicklungsliegenschaften. Die Neubewertung wurde vor allem durch Vermietungserfolge im High-Street-Retail in Zürich sowie steigende Marktmieterwartungen in Toplagen getragen. Die Leerstandsquote lag bei 3,5 Prozent. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) betrug 4,9 Jahre, bei den grössten Mietern 5,3 Jahre.

    Insgesamt bliebt der Schweizer Markt für Geschäftsliegenschaften stabil, so die Mitteilung. 2025 waren demnach besonders hochwertige Büroflächen in zentralen Lagen gefragt. In Genf und Zürich blieb die Nachfrage nach Innenstadtlagen hoch, während die Märkte in Bern und Lausanne stabil verliefen. In Basel hielt das Überangebot an Büroflächen an. Der Investitionsmarkt belebte sich im Jahresverlauf dank moderat sinkender Zinsen und verbesserter Finanzierungskonditionen.

    PSP erwartet für 2026 eine weiterhin positive Marktentwicklung mit stabiler Mietnachfrage im Kerngeschäft. Niedrige Zinsen dürften den Transaktionsmarkt nach Unternehmensangaben stützen, während hochwertige Objekte knapp bleiben. Das Unternehmen will daher selektiv investieren, Chancen mit langfristigem Wertsteigerungspotenzial nutzen und seine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik fortsetzen.

  • Portfolioansatz treibt Elektromobilität in Wohnliegenschaften

    Portfolioansatz treibt Elektromobilität in Wohnliegenschaften

    Die im Dezember 2025 aus einer Fusion von Helvetia und Baloise hervorgegangene Versicherungsgesellschaft Helvetia Baloise Holding AG treibt laut einer Mitteilung die E-Mobilität gemeinsam mit ihrem Partner Energie 360° voran. Das zu 96 Prozent im Besitz der Stadt Zürich befindliche Energie- und E-Mobilitätsunternehmen hat in 13 Liegenschaften bereits über 150 Ladestationen übernommen, vorwiegend in der Westschweiz, im Mittelland und in Basel.

    Wie Reto Baschera, Leiter der Mobilitätsgruppe von Energie 360°, betont, erfolgt der Ausbau „bedarfsgerecht und orientiert sich an den Anforderungen der Mieterschaft“. Den Angaben zufolge befinden sich derzeit sechs weitere Objekte konkret in Planung, weitere sollen schrittweise folgen. Dabei liege der Fokus auf einem harmonisierten Portfolioansatz mit einer hardwareunabhängigen Abrechnungslösung, die unterschiedliche Gebäudetypen und Produktausprägungen berücksichtigt. Insgesamt verfügt Helvetia Baloise in der Schweiz über rund 845 Liegenschaften mit etwa 30’000 Wohnungen.

    „Für mich in der strategischen Beschaffung bei Helvetia Baloise war entscheidend, einen Partner zu finden, der Elektromobilität nicht als Einzelprodukt versteht, sondern als integrierten Bestandteil eines grossen Immobilienportfolios“, wird Karin Hauser von der Baloise Asset Management AG zitiert. „In der Zusammenarbeit mit Energie 360° schätzen wir insbesondere den strukturierten Ansatz, die verlässliche Umsetzung und die Fähigkeit, unterschiedliche Ausgangslagen in unseren Liegenschaften pragmatisch abzubilden.“

  • Immobilienunternehmen steigert Gewinn und expandiert im Asset Management

    Immobilienunternehmen steigert Gewinn und expandiert im Asset Management

    Swiss Prime Site weist für das Geschäftsjahr 2024 einen konsolidierten Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA von 415,1 Millionen Franken aus. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 6,5 Prozent, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Das zahlungswirksame Ergebnis pro Aktie zog gleichzeitig um 4,2 Prozent auf 4,22 Franken an.

    Zu den guten Entwicklungen haben Mietenwachstum und Immobilienportfolio sowie höhere Erträge im Asset Management beigetragen. So legten die Mieterträge gegenüber Vorjahreszeitraum um 5,7 Prozent auf 463,5 Millionen Franken zu. Im Asset Management wurde das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA um 47 Prozent auf 42,0 Millionen Franken gesteigert. Hierzu trug vor allem die Übernahme des Immobilien Asset Managers der Fundamenta Group im April bei. Der konsolidierte Betriebsaufwand sank im Jahresvergleich von 269,4 Millionen auf 257,0 Millionen Franken.

    Der Wert des Immobilienportfolios von Swiss Prime Site belief sich zum Stichtag Ende 2024 auf 13,1 Milliarden Franken. Dabei konnte das Unternehmen positive Neubewertungen von 113,7 Millionen Franken verbuchen. Im Berichtzeitraum wurden 23 Liegenschaften im Marktwert von insgesamt 345 Millionen Franken verkauft.

    «Im vergangenen Geschäftsjahr stand die Umsetzung unserer Strategie der konsequenten Fokussierung auf unsere Kernkompetenz Immobilien im Vordergrund», wird Swiss Prime Site-CEO René Zahnd in der Mitteilung zitiert. «Mit dem Ankauf der Fundamenta-Gruppe haben wir uns zum mit Abstand grössten unabhängigen Immobilien-Asset Manager der Schweiz entwickelt und decken mit unseren Anlagegefässen fokussierte Strategien sowohl im kommerziellen Bereich als auch im Wohnsegment ab.»

  • Kanton Zug stärkt sein Immobilienportfolio

    Kanton Zug stärkt sein Immobilienportfolio

    Die Baudirektion ist gesetzlich für den Bau und den Unterhalt der kantonseigenen Gebäude verantwortlich. Dabei werden die finanziellen Rahmenbedingungen sorgfältig analysiert, um sowohl die Unterhalts-, als auch die Investitionsbudgets gezielt einzusetzen. Eine fundierte und langfristige Planung wird immer wichtiger, um die Werterhaltung der Gebäude zu gewährleisten.

    Strategische Leitlinien für Immobilienbewirtschaftung
    Die Immobilienstrategie des Kantons Zug orientiert sich an den übergeordneten Zielen des Regierungsrats und den spezifischen Leitlinien der Baudirektion. Vorrang hat die Erhaltung bestehender Infrastrukturen vor Neubauten. Der gezielte Einsatz von Mitteln sorgt für zukunftsorientierte Bauten, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz gerecht werden.

    Kosten- und Nutzeneffizienz als Leitprinzipien
    Die Baudirektion verfolgt eine differenzierte Strategie, die den Fokus auf Kostenkontrolle und die Erfüllung öffentlicher Aufgaben legt.
    Grundstücke, die nicht direkt einem öffentlichen Zweck dienen, werden für Wertschöpfung oder Tauschgeschäfte genutzt, um das Portfolio optimal zu bewirtschaften.

    Investitionsbedarf und zukünftige Entwicklungen
    Die Baudirektion hat das kantonale Immobilienportfolio weiter ausgebaut. Mit den realisierten Projekten ist der Wert des Portfolios bis 2023 auf 1,06 Milliarden Franken angestiegen. Weitere Investitionen sind in den Folgejahren vorgesehen. Geplante Grossprojekte im Bildungs- und Verwaltungsbereich tragen zur infrastrukturellen Entwicklung des Kantons bei und stärken die wirtschaftliche Attraktivität der Region. Durch eine vorausschauende Immobilienstrategie wird sichergestellt, dass der Kanton Zug seinen Immobilienbestand optimal nutzt und für zukünftige Anforderungen gewappnet ist.

  • Mobimo verbucht Gewinnsteigerung

    Mobimo verbucht Gewinnsteigerung

    Die Mobimo Holding AG hat im ersten Halbjahr 2024 ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT inklusive Neubewertungen von 83,3 Millionen Franken realisiert, informiert das Luzerner Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um 63,9 Prozent. Ohne Neubewertungen zog das EBIT von 60,1 Millionen auf 61,3 Millionen Franken an. Mobimo führt die gute Entwicklung auf einen konstant starken Vermietungserfolg und ein gestärktes Entwicklungs- und Promotionsgeschäft zurück.

    Der Unternehmensgewinn inklusive Neubewertungen fiel mit 65,6 Millionen Franken um 91,5 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum aus. Hintergrund ist ein Gewinn aus dem Verkauf einer nicht konsolidierten Beteiligung an der Parking Saint-Francois SA in Lausanne. Exklusive Neubewertungen legte der Gewinn im Jahresvergleich von 43,1 Millionen auf 47,8 Millionen Franken zu.

    Der Erfolg aus Vermietung blieb mit 62,5 Millionen um 3,0 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Unter Ausklammerung von im ersten Halbjahr 2023 verbuchten Sondereffekten in Höhe von 3 Millionen Franken legten die Mieterträge hingegen um 2,5 Prozent zu, erläutert Mobimo. Die führt zu einem Wachstum des Mieterfolgs auf bereinigter Basis um 2,0 Prozent.

    Der Wert des Immobilienportfolios betrug zum Stichtag per Ende Juni 3,7 Milliarden Franken, gegenüber 3,6 Milliarden per Ende 2023. Im Juli hat Mobimo zudem in Dielsdorf ZH sechs Gebäude mit insgesamt 41 Wohnungen von einem institutionellen Investor erworben.

  • Nachhaltige Immobilien sind fit für die Zukunft

    Nachhaltige Immobilien sind fit für die Zukunft

    Wohn- und Gewerbeliegenschaften brauchen Energie – und zwar viel. So ist der Schweizer Gebäudepark für 40 Prozent des Schweizer Endenergiebedarfs sowie für einen Drittel des inländischen CO2-Ausstosses verantwortlich. Deshalb spielen Immobilien auch eine Schlüsselrolle in der Energiewende. Doch das Streben nach mehr Nachhaltigkeit im Gebäudebereich ist nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz und für den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien wirken wertvermehrend. Und nachhaltige Gebäude sind langfristig marktfähig. Die Migros Bank bietet ihren Firmenkunden eine kostenlose Analyse zur Identifikation des Optimierungspotenzials in ihrem Immobilienportfolio. Bernd Geisenberger, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Firmenkunden, erklärt im Interview, welche Chancen nachhaltige Immobilien bieten und wie Kunden mit einem Immobilienportfolio von der Expertise der Migros Bank profitieren können.

    Was ist eine nachhaltige Immobilie?
    Grundsätzlich gilt: Eine nachhaltige Immobilie ist eine, die langfristig sowohl einen ökologischen und sozialen als auch einen ökonomischen Nutzen stiftet. Was dies für ein einzelnes Gebäude konkret bedeutet, muss individuell beurteilt und kann nicht pauschal benannt werden. Insbesondere der soziale und der wirtschaftliche Nutzen hängen vom Verwendungszweck des Gebäudes ab. Das führt dazu, dass von Fall zu Fall grosse Unterschiede bestehen können. In Bezug auf die ökologische Nachhaltigkeit geht es unter anderem darum, die Energieeffizienz des Gebäudes zu steigern und die Emissionen zu senken.

    Die Migros Bank bietet eine kostenlose Analyse von Immobilienportfolios an. Was wird dabei untersucht?
    Gemeinsam mit Kundinnen und Kunden überprüfen wir die Wohn- oder Gewerbeliegenschaften auf Nachhaltigkeit, Rendite, Potenzial und Marktfähigkeit. Gemeinsam mit Immobilienfachleuten haben wir dafür ein Tool entwickelt. Dieses zeigt einerseits auf, welche Investitionen einen Einfluss auf die CO2-Emissionen des Immobilienportfolios haben, andererseits welche Erträge und Kosten aus diesen Investitionen resultieren. Oftmals zeigt sich, dass eine energetische Sanierung oder auch ein frühzeitiger Heizungsersatz, das heisst der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien, einen positiven Einfluss auf die Rentabilität haben.

    Was folgt auf die Analyse?
    Ein Beratungsgespräch, in dem wir unseren Kundinnen und Kunden die Chancen wie auch die Risiken ihrer Immobilien aufzeigen. Wir besprechen ausserdem mögliche strategische Positionierungen ihres Portfolios auf dem Markt.

    Sie sprechen von Chancen. Wie sehen diese bei nachhaltigen Gebäuden konkret aus?
    Steigt die Energieeffizienz von Gebäuden, sinken die Energiekosten. Das ist direkt spürbar. Selbstverständlich müssen die Investitionen – zum Beispiel in die Sanierung des Gebäudes – amortisiert werden. Die teuren Energiekosten führen jedoch dazu, dass die Amortisationszeit in vielen Fällen kurz ist. Eine gesteigerte Energieeffizienz erhöht zudem den Marktwert der Immobilie. Der Attraktivitätsgewinn ist jedoch nicht nur im Falle eines Verkaufs spürbar, sondern auch bei Mietobjekten. Die Nachfrage nach nachhaltigen Gebäuden mit tiefen Nebenkosten ist gross. Mieterinnen und Mieter sind bereit, für nachhaltigen Wohnraum mehr zu bezahlen. Neben diesen messbaren Vorteilen bieten nachhaltige Gebäude aber auch nicht direkt bezifferbare Chancen, wie zum Beispiel die Verbesserung der Reputation. Durch die Investition in nachhaltige Immobilien kann sich ein Unternehmen als verantwortungsvoller Akteur positionieren. Oftmals wirkt sich dies in einer gestärkten Beziehung zu Kunden, Investoren und Partnern aus.  

    Der Trend hin zu mehr Nachhaltigkeit im Immobilienbereich nimmt Fahrt auf. Wird der Wind auch wieder drehen?
    Nachhaltigkeit ist keine vorübergehende Modeerscheinung, sondern langfristig unverzichtbar. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema erleichtert die Planung von Investitionen und erhöht damit die Handlungsfähigkeit. Wer heute in nachhaltige Immobilien investiert, ist folglich für die Herausforderungen der Zukunft besser vorbereitet.

  • Neubewertungen schmälern Gewinne von Fundamenta Real Estate

    Neubewertungen schmälern Gewinne von Fundamenta Real Estate

    Fundamenta Real Estate hat ihren Netto-Ist-Mietertrag 2023 mit 41,0 Millionen Franken auf dem Niveau des Vorjahres gehalten, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Die Leerstandsquote konnte gleichzeitig von 1,6 auf 1,3 Prozent gesenkt werden. Neubewertungen im Immobilienportfolio drückten den Reingewinn von 22,3 Millionen Franken im Vorjahr auf 8,3 Millionen Franken im Berichtsjahr.

    Ohne Berücksichtigungen der Neubewertungen fiel der Reingewinn mit 20,3 Millionen Franken hingegen 2,3 Prozent höher als 2022 aus. Fundamenta Real Estate führt dies vor allem auf eine Senkung des Verwaltungsaufwands um 20,6 Prozent im Jahresvergleich sowie tiefere Ertragssteuern zurück. Beim Immobilienportfolio machten die Wertminderungen mit 10,0 Millionen Franken zudem nur 0,8 Prozent des Volumens aus. Der Wert des Portfolios lag zum Stichtag Ende 2023 bei 1,20 Milliarden Franken.

    „Trotz einem deutlich verändertem Marktumfeld mit signifikant höheren Zinskosten und laufenden Entwicklungen im Bestand haben wir unsere operative Ertragsstärke und Stabilität unter Beweis gestellt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats von Fundamenta Real Estate, in der Mitteilung zitiert. „Wir sehen auch Chancen, unser bereits heute in hohem Masse zukunftsfähiges und werterhaltendes Portfolio zur kontinuierlichen Verbesserung der Ertragsstruktur weiter auszubauen.“

    Die Anteilseignenden der Immobiliengesellschaft sollen am Gewinn mit einer Dividende von 0,55 Franken pro Aktie beteiligt werden. Die dafür nötige Ausschüttung von insgesamt 16,5 Millionen Franken entspricht 81,3 Prozent des Reingewinns ohne Neubewertung.

  • Ina Invest steigert Gewinne zweistellig

    Ina Invest steigert Gewinne zweistellig

    Ina Invest weist für 2022 ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT von 16,1 Millionen Franken aus. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 12 Prozent. Der Reingewinn der 2020 von Implenia abgespaltenen Immobilienfirma legte im selben Zeitraum um 59 Prozent auf 19,1 Millionen Franken zu. Damit habe Ina Invest die für 2022 gesteckten Finanzziele übertroffen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

    Im Berichtsjahr hat Ina Invest zudem das eigene Immobilienportfolio von 20 auf 40 Gebäude verdoppelt. Der Wert des Portfolios legte damit um 94 Prozent auf 842 Millionen Franken zu. Mittelfristig plant Ina Invest einen Ausbau des Immobilienportfolios auf über 2 Milliarden Franken.

    Auch die Entwicklung des Portfolios liegt Unternehmensangaben zufolge auf Kurs. Der Neubau Elefant in der Lokstadt Winterthur wurde vollständig an eine Versicherungsgesellschaft vermietet, das Hotel Holiday Inn Express & Suites im Baselink-Areal in Allschwil BL ist im Januar 2023 eröffnet worden. Beide Projekte sollen noch in diesem Jahr in das Portfolio der Bestandsliegenschaften übernommen werden.

    Erfolge vermeldet Ina Invest zudem bei der Verfolgung der eigenen Nachhaltigkeitsziele. Hier habe das Unternehmen im Berichtsjahr 93 von 100 Punkten und die Green Star-Auszeichnung in der Real Estate Development Benchmark-Analyse von GRESB in ihrer Peer-Gruppe in Westeuropa erhalten, heisst es in der Mitteilung. Bis 2040 strebt das Unternehmen eine Netto Null bei Betriebs- und Erstellungsemissionen von Neubauten an. Bei Bestandsbauten soll die Klimaneutralität des Betriebs 2050 erreicht werden.

  • Swiss Prime Site: Grösstes zertifiziertes Immobilienportfolio der Schweiz

    Swiss Prime Site: Grösstes zertifiziertes Immobilienportfolio der Schweiz

    75% der Flächen mit Nachhaltigkeitszertifikat
    Im Rahmen der umfassenden Initiativen zur nachhaltigen Geschäftsführung wird Swiss Prime Site noch im Geschäftsjahr 2022 den Grossteil des rund 180 Liegenschaften und Areale umfassenden schweizweiten Immobilienportfolios zertifizieren. Auf Basis einer eingehenden Analyse der verschiedenen Zertifizierungssysteme und einer Machbarkeitsstudie wurden in den vergangenen Monaten bereits über ein Dutzend Pilotzertifizierungen umgesetzt. Das Ziel ist es, bis Ende 2022 rund 75% der Flächen des Immobilienportfolios mit Zertifikaten zu hinterlegen. Dazu René Zahnd, CEO Swiss Prime Site: «Mit der Zertifizierung unserer Immobilien erhöhen wir die Transparenz und etablieren gleichzeitig einen Referenzrahmen. Zudem legen wir die Grundlage dafür, um langfristig einen ökologischen, ökonomischen und sozialen Mehrwert für alle Stakeholder zu schaffen. Darüber hinaus haben wir seit letztem Jahr unsere ambitionierten Klimaziele mit unserer Finanzierungsstrategie verknüpft. Jede Verbesserung der Nachhaltigkeit ermöglicht uns eine attraktivere Finanzierung.»

    Klimaneutrales Immobilienportfolio bis 2040
    Die gültige Umweltpolitik von Swiss Prime Site legt fest, dass alle Neu-/Umbau- sowie Repositionierungsprojekte mit einem national oder international anerkannten Nachhaltigkeitslabel zertifiziert werden müssen. Für Bestandsimmobilien wird auf BREEAM In-Use, ein international verbreitetes Zertifizierungssystem, gesetzt. Bei Entwicklungsprojekten liegt der Fokus auf der Zertifizierung entlang des Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS).
    «Über die Zertifizierung hinaus erstellen wir für jede zertifizierte Liegenschaft eine Potenzialanalyse, aus welcher Massnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeitsperformance resultieren. Dabei gehen unsere Ambitionen für einzelne Themen wie zum Beispiel die Vermeidung von Treibhausgasemissionen – in Erstellung und Betrieb – oder Kreislaufwirtschaft über die Erfüllung der Vorgaben hinaus», erklärt Martin Pfenninger, Head Group Sustainability die Ambitionen von Swiss Prime Site. Denn, die Ziele sind klar: Gestaltung von nachhaltigem Lebensraum und ein klimaneutrales Immobilienportfolio bis 2040.

  • Zühlke unterstützt Zurlinden bei Digitalisierung

    Zühlke unterstützt Zurlinden bei Digitalisierung

    Der Schlieremer Innovationsdienstleister Zühlke entwickelt für die Zürcher Baugenossenschaft Zurlinden ein leistungsfähiges Portfoliomanagement. Laut Medienmitteilung will die Baugenossenschaft ihr Immobilienportfolio mit einem Marktwert von rund 1,5 Milliarden Franken komplett in die Software Nexport ihres langjährigen Partners Aktiva AG aus Zürich integrieren.

    Die bisher bestehende Plattform stosse an ihre Grenzen, heisst es in der Mitteilung. Die Abläufe seien fehleranfällig. Sie basierten allein auf Austausch von Dokument- und Excel-Dateien. Der künftige Auftritt soll die fachliche Kompetenz sichtbar machen sowie den durch Dienstleistungen wie persönliche Beratung für Kunden entstehenden Mehrwert aufzeigen.

    Zühlke ist mit der Weiterentwicklung beauftragt worden. Das neue Portfoliomanagement-Tool soll eine zentrale Datenhaltung und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnerunternehmen ermöglichen. Wichtige Kennzahlen werden berechnet, und Trends und Stammdaten werden visualisiert, heisst es in der Zühlke-Mitteilung. Strategische Entscheidungen könnten aufgrund aktueller Daten getroffen werden. Neue Aufgaben und Strategien würden laufend integriert. Die Lösung könne Kunden als Software-Service angeboten und gemeinsam weiterentwickelt werden.

    Zühlke entwickele die Lösung auf Basis der flexiblen Entwicklungsplattform für Unternehmensanwendungen, Mendix. Spezialisten aus den Bereichen Business-Analyse, User Experience, Low-Code-Entwicklung und Betrieb arbeiten dabei laut der Mitteilung sehr eng mit der Baugenossenschaft Zurlinden und der Aktiva AG zusammen.

  • PSP Swiss Property wächst profitabel

    PSP Swiss Property wächst profitabel

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2021 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 309,64 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 4,5 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich 2021 auf 278,76 Millionen Franken, das sind 2,8 Prozent mehr als 2020. PSP Swiss Property führt das Wachstum vor allem auf im Jahresvergleich gestiegene Mieteinnahmen und höhere Gewinne beim Verkauf von Entwicklungsprojekten und Stockwerkeigentum zurück.

    Als Reingewinn wurden im Berichtsjahr 595,02 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 292,09 Millionen Franken im Jahr zuvor. Hier spielte neben den für das Betriebsergebnis relevanten Faktoren die Aufwertung des Portfolios um 464,9 Millionen Franken die entscheidende Rolle. Zum Stichtag Ende 2021 wurde das Immobilienportfolio von PSP Swiss Property mit 9,13 Milliarden Franken bilanziert.

    Im Verlauf des Geschäftsjahres hat die Immobiliengesellschaft dabei eine Reihe Projekte abgeschlossen und ins Anlageportfolio aufgenommen. In der Mitteilung wird hier unter anderem der Neubau ATMOS in Zürich-West mit einer Fläche von 24’000 Quadratmetern genannt. Vier Anlageliegenschaften seien als Entwicklungsprojekte umklassifiziert und eine Reihe Immobilien erfolgreich verkauft worden, erläutert PSP Swiss Property. Neue Anlageliegenschaften, Areale oder Projekte wurden 2021 nicht erworben.

    Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem EBITDA ohne Liegenschaftserfolge in Höhe von 285 Millionen Franken aus. Der Fokus soll unverändert auf der Modernisierung ausgewählter Immobilien, den eigenen Entwicklungsprojekten und der Vermietung verbleiben. Nicht-strategische Immobilien will PSP Swiss Property weiter verkaufen, Zukäufe werden vom langfristig in Aussicht stehenden Mehrwert abhängig gemacht.

  • Peach Property verbucht rekordhohen Vorsteuergewinn

    Peach Property verbucht rekordhohen Vorsteuergewinn

    Einer Mitteilung von Peach Property zufolge hat das auf Liegenschaften in Deutschland spezialisierte Immobilienunternehmen mit Sitz in Zürich im Geschäftsjahr 2021 einen Vorsteuergewinn von 258 Millionen Franken verbucht. Dies sei der höchste Vorsteuergewinn in der Unternehmensgeschichte, schreibt Peach Property. Im Geschäftsjahr 2020 wurden 153 Millionen Franken realisiert.

    Der Wert des Immobilienportfolios von Peach Property legte im Jahresvergleich von 2,1 Milliarden auf über 2,6 Milliarden Franken zu. Die Mieteinnahmen stiegen im Vergleich zu 2020 von 54,7 Millionen auf rund 108 Millionen Franken an. Mit Hilfe einer im Berichtsjahr getätigten Pflichtwandelanleihe konnte der Verschuldungsgrad zudem von 57,8 auf rund 52 Prozent gesenkt werden.

    Im Geschäftsjahr habe Peach Property zudem alle externen Ratings verbessern können, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Moody’s bewertet das Unternehmen aktuell mit einem Ba2 mit stabilem Ausblick, von FitchRatings gab es ein BB mit stabilem Ausblick. S&P Global Ratings stuft Peach Property bei BB- mit stabilem Ausblick ein.

    „Unsere Strategie und unser Geschäftsmodell haben sich auch im Geschäftsjahr 2021 herausragend bewährt und wir konnten ein weiteres Jahr mit sehr profitablem Wachstum abschliessen“, wird Thomas Wolfensberger in der Mitteilung zitiert. Laut dem CEO der Peach Property Group AG werden im Fokus des laufenden Geschäftsjahres vor allem „die Modernisierung des Wohnungsportfolios und der Ausbau der Nachhaltigkeitsaktivitäten stehen“. Dafür will Peach Property rund 70 Millionen Franken investieren.

  • Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im ersten Semester 2021 Nettomieterträge in Gesamthöhe von 17,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,6 Prozent. Als Wachstumstreiber werden in der Mitteilung die Fertigstellung von Projekten und der Ankauf neuer Liegenschaften genannt. Zudem hatte das Unternehmen seine Leerstandsquote im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent senken können.

    Als Reingewinn wurden im Berichtssemester 12,0 Millionen Franken ausgewiesen, das sind 36,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2020. „Das kräftige Gewinnwachstum“ gehe vorwiegend auf die gute operative Entwicklung und einen Neubewertungserfolg von 5,3 Millionen Franken zurück, schreibt Fundamenta Real Estate. Das Unternehmen weist zudem auf eine „unterproportionale Erhöhung des Betriebsaufwandes“ hin.

    Der Bilanzwert des Immobilienportfolios  von Fundamenta Real Estate hat zum Stichtag am 30. Juni 2021 erstmals die Milliardengrenze überschritten. Im Vergleich zum Ende 2020 legte der Wert von 991,9 Millionen auf gut 1,06 Milliarden Franken zu. Dabei hatte das Unternehmen im Berichtssemester drei Liegenschaften erworben und zwei Projekte nach Fertigstellung in den Bestand überführt. Zum Stichtag wies das Portfolio insgesamt 66 Bestandsliegenschaften und zwei Entwicklungsprojekte auf. Im Juli hat Fundamenta Real Estate eine weitere Wohnliegenschaft mit 13 Wohneinheiten in Richterswil ZH erstanden.

  • Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest hat das erste Halbjahr 2021 mit einem Betriebsergebnis (EBIT) von 3,1 Millionen Franken abgeschlossen, informiert die im Frühjahr 2020 eingerichtete Implenia-Ausgründung in einer Mitteilung. Als Reingewinn weist die Immobiliengesellschaft 2,9 Millionen Franken aus.

    Im Vorjahressemester waren noch knapp 2 Millionen Franken Verlust angefallen. Für das Gesamtjahr 2020 hatte Ina Invest dann schon einen Reingewinn von 3,9 Millionen Franken realisiert. Mit dem „wiederum über den Erwartungen“ liegenden Ergebnis knüpfe das Unternehmen „an das erfolgreiche Vorjahr“ an, heisst es in der Mitteilung.

    Aus der Neubewertung von Renditeliegenschaften konnte im Berichtshalbjahr ein Erfolg von 3,8 Millionen Franken verbucht werden. Der Wert des Immobilienportfolios insgesamt legte um 19 Millionen auf 385 Millionen Franken zu. Alle in Realisation befindlichen Immobilien lägen im Zeitplan, erläutert Ina Invest. In der Mitteilung streicht die Immobiliengesellschaft dabei das Tender-Hochhaus in Winterthur hervor. Hier seien bereits 31 der insgesamt 39 Wohnungen verkauft oder reserviert.

    Im Berichtshalbjahr hat Ina Invest zudem eine weitere Liegenschaft im Marktwert von mehr als 60 Millionen Franken erworben. Damit habe das Unternehmen sein für das Gesamtjahr gestecktes Akquisitionsziel bereits übertroffen, wird in der Mitteilung erläutert. Da die Eigentumsübertragung erst im laufenden Semester erfolgen wird, wirkt sich der Kauf im Berichtshalbjahr noch nicht auf das Ergebnis aus.

  • Novavest wächst profitabel

    Novavest wächst profitabel

    Einer Mitteilung der Novavest Real Estate AG zufolge betrug der Wert des Immobilienportfolios der Immobiliengesellschaft zum Stichtag am 30. Juni dieses Jahres 664,3 Millionen Franken. Zum Jahresende 2020 hatte der Wert bei 645,4 Millionen Franken gelegen. Der Zuwachs sei vor allem durch Investitionen in Renditeliegenschaften und Projekte generiert worden, erläutert Novavest. Neubewertungen trugen mit 6,3 Millionen Franken zur Wertsteigerung des Portfolios bei.

    Die Mieteinträge konnten im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Rund 62 Prozent der Mieterträge werden aktuell von Wohnliegenschaften generiert, informiert Novavest. Die Nettorendite auf den Anlageobjekten lag im Berichtssemester unverändert bei 3,7 Prozent. Die Leerstandsquote steig  im Vergleich zum Jahresende 2020 um 0,3 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent an.

    Den Erträgen standen direkte Aufwände vermieteter Liegenschaften in Höhe von 2,0 Millionen Franken entgegen. Insgesamt legte der Aufwand von Novavest im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 4,4 Millionen Franken zu. Unterm Strich wurde ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT in Höhe von 14,5 Millionen Franken realisiert. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um 29 Prozent. Der Reingewinn inklusive Neubewertungen fiel mit 10,6 Millionen Franken um 30 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum aus.

  • Novavest plant weitere Kapitalerhöhung

    Novavest plant weitere Kapitalerhöhung

    Die Novavest Real Estate AG möchte ihr Portfolio an Liegenschaften erweitern, informiert die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Die erforderlichen Mittel sollen über eine Kapitalerhöhung eingespielt werden. Konkret plant Novavest die Ausgabe von bis zu 642’619 neuen Namenaktien zum Nennwert von je 26,90 Franken. Der Bezugswert wurde auf 42,05 Franken pro Aktie festgelegt.

    Bei der für den Zeitraum vom 14. bis zum 23. Juni geplanten Kapitalerhöhung wird bestehenden Aktionären der Novavest Real Estate AG ein Recht auf den Bezug einer neuen Aktie pro elf bereits gehaltenen Namenaktien eingeräumt. Bei voller Ausübung aller Bezugsrechte und vollständig ausgeschöpfter Kapitalerhöhung ergebe sich ein Transaktionsvolumen von rund 27 Millionen Franken, erläutert Novavest in der Mitteilung.

    Bereits im vergangenen Dezember hatte Novavest erfolgreich eine Kapitalerhöhung abgeschlossen. Dabei hatten Anleger insgesamt 631’145 neue Namenaktien zum Bezugspreis von je 41,70 Franken bei einem Nennwert von 28,55 Franken bezogen. Auch die bei dieser Kapitalerhöhung eingespielten Mittel in Höhe von rund 26,3 Millionen Franken hat Novavest für die Erweiterung des eigenen Immobilienportfolios eingesetzt. Per Ende Mai setzte das Unternehmen dann den Nennwert seiner Aktien um 1,65 Franken auf 26,90 Franken zurück. Die Differenz soll am 8. Juni ausbezahlt werden.