Schlagwort: immobilienpreise

  • Preise für Immobilien bleiben hoch

    Preise für Immobilien bleiben hoch

    Die Preise für Immobilien bleiben auch 2026 im Aufwärtstrend. Prognosen der Zürcher Kantonalbank (ZKB) gehen von einer Preissteigerung um 4,5 Prozent aus. Die Abschaffung des Eigenmietwerts habe darauf keinen Einfluss, auch die Babyboomer ändern nichts an der Situation, heisst es in einer Mitteilung zur jüngsten Studie Immobilien aktuell.

    Auf dem Wohnungsmarkt gesamt wachse infolge von Wohnungsknappheit und Zuwanderung der Druck auf Eigentümer, Mietende und Handwerker. Die Schweiz sei auf Zuwanderung angewiesen, doch verschärfe der Zuzug „die Wohnraumnachfrage in ohnehin angespannten Märkten“. Jeder vierte Zugezogene ziehe in die fünf grössten Städte – jeder zehnte nach Zürich.

    Infolge eines Nachfragestaus bei Mietwohnungen rechnen die Experten der ZKB mit einer gleichbleibend angespannten Lage. Die Wohnungsleerstände zeigten ein Rekordtief und wirkten sich besonders auf das Umzugsverhalten junger Erwachsener aus. Im Jahr 2023 seien 15 Prozent weniger Menschen im Alter zwischen 21 und 25 Jahren umgezogen als noch 2020. „Viele bleiben im Hotel Mama, weil kein passender Wohnraum verfügbar ist“, heisst es.

    Der demografische Wandel wird sich nicht preissenkend auswirken. „Babyboomer erhöhen bis 2035 das Angebot an Einfamilienhäusern voraussichtlich um rund 14%, beim Stockwerkeigentum um 10%“, heisst es. „Der demografische Wandel wird den Markt zwar verändern, aber keinen Preiseinbruch auslösen“, wird Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Research bei der ZKB, zitiert. Die Preise von Zweitwohnungen sind 2019 und 2024 um 40 Prozent gestiegen, bleiben aber nach einem leichten Rückgang 2025 auf hohem Niveau.

    Die Prognosen der ZKB stützen sich auf Untersuchungen der Eigenmietwertsabschaffung, der Angebotsbeschränkung bei Mietwohnungen, einer möglichen Verkaufswelle durch die Babyboomer-Generation, von Markteinflüssen durch Zuwanderung und vom geänderten Ferienwohnungsmarkt.

  • Babyboomer werden keine Verkaufswelle beim Wohneigentum auslösen

    Babyboomer werden keine Verkaufswelle beim Wohneigentum auslösen

    Hoffnungen auf niedrigere Preise auf dem Markt für Wohneigentum durch den sogenannten Silver Tsunami der massenhaft ins Pensionsalter eintretenden Babyboomer werden sich nicht erfüllen. Zu diesem Ergebnis kommt die Immobilienstudie von Raiffeisen für das dritte Quartal 2025. Demnach wird die massive demografische Verschiebung, die durch den Ruhestand der zwischen 1955 und 1969 geborenen Babyboomer-Generation ausgelöst wird, nicht zu einem grösseren Angebot von Wohneigentum und in der Folge zu sinkenden Preisen führen.

    Der Hauptgrund dafür ist ihre äusserst geringe Wohnmobilität: Die Umzugsquote von Wohneigentümerinnen und -eigentümern im Rentenalter beträgt sowohl im Stockwerkeigentum als auch im Einfamilienhaus gerade einmal rund 1,5 Prozent. Dagegen ist die Umzugsquote von Pensionierten, die in Mietwohnungen leben, mit 4,1 Prozent fast dreimal so hoch.

    „Der ab 2023 beobachtete Anstieg der Leerstände im Wohneigentum ist kein Vorbote, dass die demografische Alterung zu einem strukturell höheren Leerstand beim Eigentum führt“, legt Raiffeisens Chefökonom Fredy Hasenmaile in einer Medienmitteilung dar. „Er ist in erster Linie durch die zwischenzeitlich höheren Zinsen und den damit vorübergehend wegfallenden Wohnkostenvorteil im Eigentum zu erklären.“

    Faktoren wie die grosse Angebotsknappheit, die tiefen Zinsen und die Zuwanderung haben laut Raiffeisen die Preisentwicklung bisher viel stärker geprägt als die Alterung der Gesellschaft. Auch auf dem Mietwohnungsmarkt übersteige die Nachfrage bei weitem das Angebot. Trotz der regen öffentlichen Debatte sei der Wohnungsbau nicht in Gang gekommen. Dementsprechend, so Hasenmaile, müsse „auch künftig mit einem spürbaren Anstieg der Angebotsmieten und rückläufigen Leerständen gerechnet werden“.

  • Preise für Wohneigentum steigen weiter an

    Preise für Wohneigentum steigen weiter an

    Laut Erhebungen von Moneypark und Pricehubble verteuerten sich Einfamilienhäuser im landesweiten Durchschnitt um 3,4 Prozent, Eigentumswohnungen um 2,4 Prozent. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Plus von 7,4 Prozent bei Häusern und 4,2 Prozent bei Wohnungen. Regional zeigt sich ein differenziertes Bild. In der Westschweiz legten die Hauspreise um 3,6 Prozent zu, in der Deutschschweiz um 3,2 Prozent. Eigentumswohnungen verteuerten sich in beiden Landesteilen ähnlich, mit einem leichten Vorsprung der Westschweiz im Jahresvergleich.

    Hypotheken mit mittleren Laufzeiten im Trend
    Bei der Finanzierung bevorzugen Käufer zunehmend mittelfristige Hypotheken mit Laufzeiten von fünf bis neun Jahren. Gleichzeitig gewinnen Saron-Hypotheken an Beliebtheit. Insbesondere in der Deutschschweiz, wo ihr Anteil bei Neuabschlüssen 19 Prozent erreicht. In der Romandie liegt dieser Wert bei 7 Prozent. Für Ersthypotheken liegt der Saron-Anteil bei rund 10 Prozent, für Zweithypotheken bei über 20 Prozent. Diese Finanzierungslösung bietet Käufern Flexibilität und erlaubt es, vom aktuell tiefen Leitzins zu profitieren.

    Banken weiten Marktanteile aus
    Die steigende Nachfrage nach Saron-Hypotheken wirkt sich auch auf die Marktverteilung aus. Banken konnten ihren Anteil auf 67 Prozent erhöhen, ein Zuwachs von 12 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Versicherungen verlieren dagegen deutlich an Gewicht, ihr Marktanteil sank auf 19 Prozent. Pensionskassen legten zu und halten nun 14 Prozent Marktanteil, profitieren jedoch nicht vom Geschäft mit Saron-Hypotheken, das ausschliesslich Banken anbieten.

    Ausblick
    Mit anhaltend hoher Nachfrage, begrenztem Angebot und einer wachsenden Präferenz für flexible Finanzierungsmodelle dürfte der Preisauftrieb bei Wohneigentum in den kommenden Quartalen anhalten. Gleichzeitig wird die Zinsentwicklung entscheidend dafür sein, ob Saron-Hypotheken ihren Aufwärtstrend fortsetzen können.

  • Preise für Wohneigentum bleiben stabil

    Preise für Wohneigentum bleiben stabil

    „Wohneigentumspreise machen im Juli Ferien“, überschreibt ImmoScout24 eine Mitteilung zum aktuellen ImmoScout24-Kaufindex ein. Er wird monatlich von dem zur SMG Swiss Marketplace Group AG gehörenden Marktplatz für Immobilien in Zusammenarbeit mit dem auf Immobilien spezialisierten Beratungsunternehmen IAZI erhoben. Dem aktuellen Index zufolge verharrten die Preise für Einfamilienhäuser im Juli auf dem Stand vom Vormonat. Die Preise für Eigentumswohnungen legten lediglich um 0,1 Prozent zu.

    Den Fachleuten von ImmoScout24 und IAZI zufolge achten Kaufinteressierte bei der Wahl des Objekts neben Preis und Lage zunehmend auch auf die Energieeffizienz. „Wer auf eine nachhaltige Bauweise achtet oder in energetische Modernisierungen und Solaranlagen investiert, profitiert langfristig und sogar doppelt“, erläutert Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung. Neben tieferen Strom- und Heizkosten führt Waeber einen vergleichsweise stabilen Wert der Immobilien an: „Denn Marktdaten zeigen, dass energieeffiziente Häuser und Wohnungen weniger anfällig für Preisschwankungen sind“.

    Regional gesehen schwimmen bei den Einfamilienhäusern lediglich die Grossregion Zürich mit einem Plus von 1,2 Prozent und die Ostschweiz mit einem Minus von 0,9 im Monatsvergleich deutlich gegen den Trend. Bei den Eigentumswohnungen wird die Nordwestschweiz mit einem Plus von 2,3 Prozent als „Aussreisser nach oben“ genannt. Das grösste Minus wiesen die Preise für Eigentumswohnungen mit 1,1 Prozent in der Zentralschweiz auf.

    ImmoScout24 ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Eigentumswohnungen verteuern sich stärker als Einfamilienhäuser

    Eigentumswohnungen verteuern sich stärker als Einfamilienhäuser

    Wohneigentum liege weiter im Trend, leitet ImmoScout24 eine Mitteilung zum aktuellen ImmoScout24-Kaufindex ein. Er wird monatlich von dem zur SMG Swiss Marketplace GroupAG gehörenden Marktplatz für Immobilien in Zusammenarbeit mit dem auf Immobilien spezialisierten Beratungsunternehmen IAZI erhoben. Der aktuelle Kaufindex zeigt für den Mai einen Anstieg der Preise gegenüber April sowohl bei Eigentumswohnungen als auch bei Einfamilienhäusern.

    Dabei zogen die Preise für Eigentumswohnungen mit 0,8 Prozent schweizweit deutlich stärker als die Preise von Einfamilienhäusern (0,3 Prozent) an. Innerhalb der einzelnen Regionen haben die Fachleute allerdings deutliche Unterschiede ausgemacht. «Besonders gross ist die Auswahl aktuell in der Genferseeregion», wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung zitiert. «Am knappsten ist das Angebot hingegen in der Grossregion Zürich, eines der drei bevölkerungsreichsten Gebiete der Schweiz.»

    In der Grossregion Zürich haben denn auch die Preise für Einfamilienhäuser mit 3,9 Prozent im Monatsvergleich besonders stark zugelegt. Am anderen Ende der Skala steht die Ostschweiz. Hier gingen die Preise gegenüber April um 2,1 Prozent zurück. Bei Eigentumswohnungen steht die Ostschweiz hingegen mit einem Plus von 2,7 Prozent an der Spitze. Schlusslicht ist hier das Mittelland mit einem Minus von 0,7 Prozent.

    ImmoScout24 ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Preise für Wohneigentum ziehen an

    Preise für Wohneigentum ziehen an

    Wer im ersten Quartal 2025 Wohneigentum erworben hat, musste dabei schweizweit etwa 0,7 Prozent mehr bezahlen als im Vorquartal, informiert das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung zum aktuellen Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex. Im Jahresvergleich haben die Fachleute des BFS einen Anstieg der Preise für Wohneigentum um 4,1 Prozent beobachtet. Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex wird vierteljährlich vom BFS erstellt.

    Im Berichtsquartal legten die Preise für Einfamilienhäuser mit einem durchschnittlichen Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal vergleichsweise stark zu. Die Preise für Eigentumswohnungen zogen im selben Zeitraum schweizweit nur um 0,1 Prozent an. Im Jahresvergleich fielen die Preise für Einfamilienhäuser schweizweit um 3,6 Prozent, die für Eigentumswohnungen um 4,6 Prozent höher aus.

    Nach Gemeindetyp betrachtet fiel der Preisanstieg bei den Einfamilienhäusern in den intermediären Gemeinden mit 3,4 Prozent am stärksten aus. In den städtischen Gemeinden grosser Agglomerationen haben die Fachleute hingegen einen Rückgang der Preise für Einfamilienhäuser um 0,4 Prozent registriert. Bei den Eigentumswohnungen wurde der grösste Anstieg mit 1,2 Prozent in den städtischen Gemeinden mittelgrosser Agglomerationen beobachtet. Für Eigentumswohnungen in den städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration gingen die Preise gegenüber dem Vorquartal hingegen um 1,7 Prozent zurück.

  • Preise für Wohneigentum gesunken, Mietpreise weiter im Anstieg

    Preise für Wohneigentum gesunken, Mietpreise weiter im Anstieg

    Die Preise für Wohneigentum haben im ersten Monat dieses Jahres nachgegeben, informiert die SMG Swiss Marketplace Group (SMG) in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Konkret fielen die Preise für Eigentumswohnungen im Januar um 0,6 Prozent tiefer als im Dezember 2024 aus. Einfamilienhäuser wurden gleichzeitig sogar 2,1 Prozent günstiger angeboten. Die Angebotsmieten zogen im selben Zeitraum hingegen um 0,9 Prozent an.

    Im Jahresvergleich fielen die Preise für Eigentumswohnungen im Januar um 1,0 Prozent höher aus. Die Preise für Einfamilienhäuser legten gleichzeitig um 1,4 Prozent zu. Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter beträgt bei Eigentumswohnungen aktuell 8834 Franken, informiert SMG. Bei Einfamilienhäusern müssen durchschnittlich 7591 Franken pro Quadratmeter auf den Tisch gelegt werden.

    «Insgesamt wird der Schweizer Immobilienmarkt weiterhin durch die tiefen und allenfalls nochmals sinkenden Zinsen geprägt», wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung zitiert. Der Kauf von Immobilien ist dadurch mit geringeren Finanzierungskosten verbunden. «Wer allerdings einen Mietwohnungswechsel und somit ein neues Mietverhältnis anstrebt, muss aufgrund der angespannten Angebotssituation auch in den kommenden Monaten mit Preisaufschlägen rechnen», erläutert Waeber. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Steigende Preise und angespannter Mietmarkt

    Steigende Preise und angespannter Mietmarkt

    Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat ihre jährliche Marktanalyse veröffentlicht und bestätigt den weiteren Anstieg der Immobilienpreise. Nach einem Wachstum von 3,7 % im Jahr 2023 legten die Preise 2024 um 3,3 % zu. Auch wenn sich das Tempo leicht verlangsamt hat, bleibt die Tendenz klar: Innerhalb von 20 Jahren haben sich die Wohnimmobilienpreise in Zürich um das 2,5-Fache erhöht.

    Interessant ist, dass trotz gesunkener Zinsen der erwartete stärkere Preisanstieg ausblieb. Die Nachfrage zeigte sich verhaltener, insbesondere bei Neubauten, deren Verkauf länger dauert. Dennoch registrierte die ZKB im zweiten Halbjahr 2024 eine Zunahme der Transaktionen, was auf eine wieder anziehende Nachfrage hindeutet.

    Zunehmende Knappheit auf dem Mietwohnungsmarkt
    Die angespannte Lage bei Mietwohnungen setzte sich 2024 fort. Erstmals stellte die ZKB fest, dass die Zahl der Verkaufsinserate leicht höher war als die für Mietangebote – ein Zeichen für die weiter schwindenden Kapazitäten auf dem Zürcher Mietmarkt.

    Zwar fiel die Verknappung nicht ganz so drastisch wie befürchtet aus, doch für 2025 rechnet die ZKB mit einem weiteren Rückgang des Leerstandes.

    Mieten steigen auch für Bestandsmieter
    Die Mieten in Zürich stiegen 2024 um durchschnittlich 4,5 % – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt von 3,3 %. Besonders bemerkenswert ist, dass nicht nur Neuvermietungen, sondern auch bestehende Mietverhältnisse von Erhöhungen betroffen waren.

    Dieser Trend ist direkt auf die Referenzzinssatz-Erhöhungen aus dem Jahr 2023 zurückzuführen, die mit Verzögerung auf die Mieten durchschlugen. Im dritten Quartal 2024 lagen die Bestandsmieten in Zürich 5,4 % höher als im Vorjahr, während sie schweizweit nur um 3,3 % anstiegen. Noch stärker fiel die Erhöhung in der Genferseeregion aus.

    Institutionelle Vermieter nutzten ihren Spielraum für Mieterhöhungen intensiver als private Eigentümer. Allerdings zeichnet sich eine Trendumkehr ab: Da der Referenzzinssatz im März 2025 sinken wird, dürften viele Mieter eine Senkung ihrer Miete einfordern.

    Der Zürcher Immobilienmarkt bleibt damit ein dynamisches Feld mit steigenden Preisen für Eigentümer und zunehmenden Herausforderungen für Mieter.

  • Kräftiger Preisanstieg bei Stockwerkeigentum

    Kräftiger Preisanstieg bei Stockwerkeigentum

    Raiffeisen sieht für das vierte Quartal 2024 einen weiteren Anstieg der Preise für Wohnimmobilien. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, verzeichnete der Transaktionspreisindex für Einfamilienhäuser im Vergleich zum Vorquartal zwar einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent, stieg jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent. Deutlicher fiel die Bilanz für Stockwerkeigentum aus. Hier lag der Anstieg zum Vorquartal bei 1,4 Prozent und zum Vergleichszeitraum im Jahr 2023 bei 2,4 Prozent.

    «Dank deutlich gesunkener Finanzierungskosten und sehr guten Aussichten auf weiter sinkende Zinsen, dürfte zu Beginn des neuen Jahres die Nachfrage weiter zunehmen und sich die Preisentwicklung damit nochmals beschleunigen», wird Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Die stärksten Preisanstiege für Einfamilienhäuser wurden im Vergleich zum Vorjahr wieder aus der Südschweiz (+7,7 Prozent) und der Innerschweiz (+6,3 Prozent) vermeldet. Auch in der im Vorjahr rückläufigen Westschweiz konnte ein Plus von 0,7 Prozent und um den Genfersee von 1,0 Prozent verzeichnet werden. Beim Stockwerkeigentum liegen die Innerschweiz (+4,4 Prozent) und die Ostschweiz (+3,5 Prozent) vorn. Bevorzugt sind wiederum touristische Zentren mit einem Preisanstieg für Wohnimmobilien von 3,8 Prozent.

    Der Index wird vierteljährlich erstellt und erscheint zu Beginn eines jeden Quartals. Er basiert auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED).

  • Raiffeisen sieht schwächere Preisdynamik bei Immobilien

    Raiffeisen sieht schwächere Preisdynamik bei Immobilien

    Raiffeisen verzeichnet für das zweite Quartal 2024 ein Abschwächen der Preisdynamik. Im Vergleich zum ersten Quartal sind die Preise für Einfamilienhäuser um 1,3 Prozent gestiegen, die für Stockwerkeigentum um 0,5 Prozent. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sei aufgrund der im Vergleich zur Tiefzinsphase nach wie vor hohen Zinslage ein „baldiges Wiederanziehen der Preisdynamik nicht zu erwarten“, so Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz.

    Aktuell beobachten die Finanzexperten den stärksten Preisanstieg bei Einfamilienhäusern in den Zentren der Städte oder in touristischen Regionen. „Die Preisentwicklung am Eigenheimmarkt schwächt sich mit dem Abstieg vom Zinsgipfel weiter ab“, sagt Hasenmaile.

    Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Preise für Einfamilienhäuser in der Südschweiz (+11 Prozent) und in der Ostschweiz (+9,9 Prozent) die höchsten Anstiege. In der Westschweiz (-1,8 Prozent) und in Zürich (-1,5 Prozent) sind die Preise für Häuser leicht gesunken. Beim Stockwerkeigentum hingegen verzeichnen Zürich (+6,3 Prozent) und die Nordwestschweiz (+2 Prozent) die stärksten Anstiege. Generell sind die Preise für Eigentumswohnungen laut des Raiffeisen Transaktionspreisindex in urbanen Gemeinden leicht gestiegen, in den Zentren allerdings schwächen sie sich ab.

    Der Index wird vierteljährlich erstellt und erscheint zu Beginn eines jeden Quartals. Er bemisst sich auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED).

  • Wohnen wird teurer

    Wohnen wird teurer

    An einem Eigenheim Interessierte mussten im Juni tiefer in die Tasche greifen als noch im Mai. Die Preise für Einfamilienhäuser sind im vergangenen Monat um 1,2 Prozent gestiegen, erläutert die SMG Swiss Marketplace Group (SMG) in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Bei den Eigentumswohnungen haben die Fachleute von SMG gleichzeitig einen Preisanstieg von 1,0 Prozent beobachtet. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

    „Die erneute Leitzinssenkung der Schweizerischen Nationalbank vom 20. Juni sowie die Aussicht auf eine weitere Reduktion im September bringt tiefere Finanzierungskosten bei Hypotheken mit sich“, wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung zitiert. „Dies steigert sowohl die Attraktivität der eigenen vier Wände als auch deren Finanzierbarkeit.“

    Bei den Angebotsmieten haben die Immobilienfachleute von SMG einen schweizweiten Anstieg um 0,4 Prozent im Monatsvergleich registriert. Am stärksten zogen die Mieten mit 3,3 Prozent im Tessin an. Es folgen die Zentralschweiz mit 1,8 und die Ostschweiz mit 1,2 Prozent. In den Grossregionen Zürich und Nordwestschweiz fielen die Mieten hingegen um 0,6 beziehungsweise 0,2 Prozent tiefer aus als im Mai.

  • Preise für Wohneigentum entwickeln sich gegenläufig

    Preise für Wohneigentum entwickeln sich gegenläufig

    Der April habe kräftige Preisaufschläge für Einfamilienhäuser gebracht, leitet die SMG Swiss Marketplace Group (SMG) eine Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index ein. Konkret haben die Fachleute von SMG durchschnittlich um 1,2 Prozent höhere Preise als im März beobachtet. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

    „Obwohl der Traum vom eigenen Haus in der Bevölkerung nach wie vor weit verbreitet ist sind die Kaufinteressenten selektiver geworden“, wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung zitiert. Es müsse sich daher erst noch zeigen, „ob die erhöhten Preisvorstellungen tatsächlich realisiert werden können“.

    Die Preise für Eigentumswohnungen fielen im April hingegen durchschnittlich 1,2 Prozent geringer als im März aus. Im Jahresvergleich wurde damit ein Wertanstieg um 1,1 Prozent gemessen. Laut Angaben der Fachleute von SMG handelt es sich dabei um die tiefste jährliche Wachstumsrate seit Anfang 2020.

    Bei den Angebotsmieten wurde ein Rückgang von 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat registriert. Im Vergleich zum April 2023 fielen die Angebotsmieten allerdings um 2,7 Prozent höher aus. Besonders starke Rückgänge im Monatsvergleich haben die Fachleute von SMG in der Ostschweiz und der Zentralschweiz beobachtet. In der Nordwestschweiz und der Genferseeregion zogen die Angebotsmieten hingegen an.

  • Preise für Eigentumswohnungen ziehen an

    Preise für Eigentumswohnungen ziehen an

    Die Preise für Wohneigentum haben sich im Oktober unterschiedlich entwickelt, informiert die SMG Swiss Marketplace Group in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

    Konkret sind die Preise für Eigentumswohnungen nach eine Pause im September im Oktober um 0,7 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich haben die Fachleute der SMG Swiss Marketplace Group eine Zunahme der Preise um 2,1 Prozent beobachtet. Die Preise für Einfamilienhäuser lagen im Oktober hingegen um 0,3 Prozent unter dem Septemberwert. Im Jahresvergleich fielen die Preise um 0,2 Prozent tiefer aus.

    „Die weiter wachsenden Preisvorstellungen bei Eigentumswohnungen sind bemerkenswert, wenn berücksichtigt wird, dass sich das Angebot an verfügbaren Stockwerkeinheiten seit Anfang Jahr wieder merklich ausgeweitet hat“, wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung zitiert. „Auch im Häusermarkt zeigt sich in den letzten Monaten ein wieder leicht wachsendes Angebot an Bestandsobjekten, das zur Stabilisierung der Preise für Einfamilienhäuser beigetragen hat.“

    Die Angebotsmieten zogen gegenüber dem Vormonat im Oktober um 0,4 Prozent an. Gegenüber Vorjahr wurde ein Anstieg um 2,7 Prozent beobachtet. Die Fachleute der SMG Swiss Marketplace Group führen den Anstieg auf die anhaltende Knappheit des Angebots in den Zentren zurück.

  • Zweitwohnungsgesetz tangiert Immobilienmärkte weniger als erwartet

    Zweitwohnungsgesetz tangiert Immobilienmärkte weniger als erwartet

    Am 12. März 2012 hat die Schweizer Bevölkerung die Zweitwohnungsinitiative angenommen. Das entsprechende Zweitwohnungsgesetz sieht vor, dass in Gemeinden mit mehr als 20 Prozent Zweitwohnungen keine zusätzlichen Ferienwohnungen oder -häuser mehr gebaut werden dürfen. Experten befürchteten, dass mit der Annahme der Initiative die Preise für entsprechende Immobilien in den touristisch geprägten Gebieten explodieren würden.

    Zehn Jahre später hätten sich diese Befürchtungen nicht bestätigt, schreibt die Hochschule Luzern (HSLU) in einer Mitteilung. Forschende der HSLU haben die Auswirkungen des Zweitwohnungsgesetz in zwei Studien untersucht. Den Ergebnissen zufolge sind die Immobilienpreise bis 2018 nicht gestiegen, sondern stattdessen sogar gesunken.

    „Die Annahme der Initiative hat zu einer panikartigen Flut an Last-Minute-Baugesuchen geführt“, wird der Leiter der entsprechenden Studie, Daniel Steffen, in der Mitteilung zitiert. „Dies hat ironischerweise für ein zwischenzeitliches Überangebot gesorgt.“ Erst mit dem Ausbruch der Pandemie sei die Nachfrage nach Wohnungen in den touristischen Bergregionen gestiegen. „Heute sind die Preise wieder ungefähr auf dem Niveau, auf dem sie nach Modellrechnungen auch ohne Zweitwohnungsinitiative wären“, so Steffen.

    Auch Hotelbranche und Bergbahnen spürten nur geringe Folgen der Neuregelung, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Lediglich das Modell der Hotelbranche, Sanierungen über den Bau und Verkauf von Zweitwohnungen querzufinanzieren, sei durch das Zweitwohnungsgesetz eingeschränkt. In der Baubranche machen die Forschenden allerdings für in den betroffenen Gemeinden aktive Baufirmen markante Beeinträchtigungen aus. „Insbesondere grössere, strategisch breit aufgestellte Firmen“ orientierten sich aber bereits „vermehrt in Richtung Talboden, wo die Aufträge nicht so stark vom Zweitwohnungsbau abhängig sind“, wird der Leiter der entsprechenden Studie, Stefan Lüthi, in der Mitteilung zitiert.

    „Über alle Branchen betrachtet sei insgesamt zu erwarten, dass die Wirkungen des Zweitwohnungsgesetzes erst in den kommenden Jahren spürbar werden dürften“, konstatieren die HSLU-Forschenden.

  • Wohnimmobilien in der Schweiz

    Wohnimmobilien in der Schweiz

    „Im Anschluss an einen historischen Anstieg der Immobilienpreise in der Schweiz im Jahr 2021 stellen wir im vierten Quartal eine Verlangsamung des Preisanstiegs fest“, bemerkt Jonas Wiesel, Mitbegründer von RealAdvisor. Es ist interessant zu beobachten, dass die Preise ausserhalb der Ballungsräume im Laufe des Jahres stärker gestiegen sind. „Die Käufer wollen in grosszügigeren Räumen leben und sind bereit, sich von den Stadtzentren zu entfernen. Dieser Trend ist seit Beginn der Pandemie sehr ausgeprägt“ (siehe Einzelheiten im Anhang).

    Die Preise für Einfamilienhäuser schiessen in die Höhe, vor allem ausserhalb der Ballungsräume
    Da die Nachfrage unvermindert ist und der Wohnbestand in der Nähe der Ballungsräume kaum zunehmen wird, ziehen Käufer vermehrt Gemeinden in Betracht, die weiter von den grossen Stadtzentren entfernt sind. Insbesondere in den Kantonen Aargau, Thurgau, Solothurn und Bern steigen die Preise mehr als im Schweizer Durchschnitt.

    Tourismusregionen als grosse Gewinner
    Drei Alpenkantone stechen im Ranking der Top 5 der stärksten Preisanstiege hervor: Glarus (+13.6%), Graubünden (+12.8%) und Nidwalden (+12.3%). „Der Wunsch der Käufer, einen Zweit- oder sogar Erstwohnsitz in den Bergen zu besitzen, kommt allen alpinen Tourismusregionen zugute“, sagt Joan Rodriguez, Mitbegründer von RealAdvisor. Im Wallis sind die Preise nach mehreren Jahren Stagnation wieder angestiegen (Häuser +5,6%, Wohnungen +4,8%). In der Region Tessin übersteigen die Preise nach mehreren Jahren des Rückgangs zum ersten Mal das Niveau von 2017.

    Im Jahr 2022 dürfte sich der Preisanstieg fortsetzen, aber es ist unwahrscheinlich, dass er die 2021 festgestellte Wachstumsrate erreichen wird. Siehe : https://realadvisor.ch/de/schweizer-immobilienpreis-barometer-q4-2021