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  • Technopark Winterthur eröffnet Start-up-Treffpunkt

    Technopark Winterthur eröffnet Start-up-Treffpunkt

    Der Technopark Winterthur hat den Umbau seines 1000 Quadratmeter grossen Erdgeschosses abgeschlossen. Der für rund 2 Millionen Franken neu gestaltete Start-up-Treffpunkt ist am Freitag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Er bietet nun Räume für Networking, Coworking, Arbeitsgruppen und Veranstaltungen.

    Sämtliche Konferenz-, Seminar- und Sitzungsräume, die vorher im Gebäude verteilt waren, wurden ins Erdgeschoss verlegt, ebenso wie der Workeria genannte Coworking Space. So seien neue und deutlich grössere Veranstaltungsflächen gewonnen worden, heisst es in einer Medienmitteilung. Das erhöhe die Attraktivität für potenzielle Veranstalter noch einmal deutlich. Das Angebot für Coworker und für informelles Networking sei nun dank einer inspirierenden Innenarchitektur und akustischen Massnahmen deutlich aufgewertet. Ausserdem kümmere sich ein Bistro von morgens bis zum Feierabend um Speisen, Getränke und Catering.

    „Den Plan zum Umbau haben wir mit vielen Anspruchsgruppen ausführlich diskutiert und mehrmals optimiert – jetzt ist er Realität“, so Geschäftsleiter Thomas Schumann. „Ich bin überzeugt, dass der Technopark damit den Wirtschaftsstandort weiter stärkt und über die Region hinaus noch bekannter macht.“

  • SHL Medical baut nachhaltigen neuen Standort

    SHL Medical baut nachhaltigen neuen Standort

    SHL Medical investiert in einen neuen Standort auf dem Tech Cluster Zug. Dieser wird aus einer 10’500 Quadratmeter grossen Produktionsfläche und einer 5000 Quadratmeter grossen Bürofläche bestehen. Insgesamt will der Hersteller von Injektionssystemen dort rund 400 Mitarbeitende beschäftigen.

    Mehrere Architekturbüros haben im Rahmen eines Wettbewerbs Konzepte für den neuen Standort entwickelt. Dabei konnte sich nun das Projekt der Architekten Penzel Valier AG durchsetzen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. In der Jury waren neben SHL Medical auch die Stadt Zug, Metall Zug und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen vertreten.

    Das Projekt der Architekten Penzel Valier setzt auf die Verwendung von Holz als Hauptalternativmaterial. Die Energieversorgung erfolgt über ein gebäudeintegriertes Solarenergiesystem. Für die Heizung und Kühlung wird Seewasser verwendet. Die überschüssige Wärme und Energie wird zur weiteren Verwendung zurückgewonnen. Insgesamt ermöglicht dies den Angaben zufolge eine Null-CO2-Emissionsproduktion.

    Die Baueingabe ist der Mitteilung zufolge für Ende 2021 geplant. Weil die SHL Group in den kommenden Jahren ein kontinuierliches Wachstum anstrebt, ist der Ausbau des Standortes in zwei Bauetappen und in vier Ausbaustufen vorgesehen. Die Inbetriebnahme der vier Ausbaustufen soll in mehreren Etappen erfolgen.

    „Die Gebäudearchitektur soll ein Umfeld bieten, das die Aktivitäten unserer Mitarbeiter und den Betrieb optimal unterstützt“, wird Ulrich Faessler, CEO SHL Medical, in einer separaten Medienmitteilung zitiert. „Da wir bei SHL ein kontinuierliches Wachstum anstreben und um unsere Pionierrolle innerhalb der Branche zu festigen, werden wir unsere globale Präsenz und unsere Aktivitäten durch eine globale Fertigung weiter stärken“, fügt er hinzu.

    SHL Medical hat im Jahr 2018 seinen Hauptsitz nach Zug in die Schweiz verlegt. Sein Ziel war es dabei unter anderem, die globale Partnerschaft mit seinen Pharmakunden weiter zu stärken. Neben der Schweiz hat SHL Medical auch Standorte in Taiwan, Schweden und den USA.

    Der Tech Cluster Zug entsteht auf dem Stammareal der V-ZUG AG in der Stadt Zug. V-ZUG will seine Produktion im Norden des Areals konzentrieren. Auf den restlichen Teilen des Areals sollen Industriebetriebe, technologienahe Dienstleistungen, Start-ups sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen angesiedelt werden.

  • Schlieren kehrt in Zukunft elektrisch

    Schlieren kehrt in Zukunft elektrisch

    Die Stadt Schlieren hat ihr erstes strombetriebenes Kehrichtfahrzeug angeschafft. Eines der drei Kehrichtfahrzeuge in Schlieren habe seine Nutzungsdauer erreicht und müsse ersetzt werden, heisst es in einer Mitteilung. Da die Stadt seit 2020 aus Gründen der Nachhaltigkeit bei der Anschaffung neuer Fahrzeuge auf E-Mobilität setze, wurde auch für das neue Kehrichtfahrzeug ein Elektro-Modell ausgesucht. Das wird von der Firma Designwerk Products AG in Winterthur gebaut.

    Der Stadtrat hat auf seiner Sitzung am 13. Januar die Ausgaben in Höhe von 775’000 Franken genehmigt. Das Gemeindeparlament hatte das Budget für die Beschaffung des Kehrichtfahrzeugs am 16. Dezember 2020 genehmigt.

    Das erste strombetriebene Kehrichtfahrzeug in Schlieren bietet laut der Mitteilung im Betrieb mehrere Vorteile. Zum einen steht da die CO2-Reduktion. Aber auch die Betriebskosten rechnen sich. Denn die Energiekosten für Strom sind im Vergleich zu Diesel wesentlich günstiger. Wenige kostenaufwändig als beim Diesel sind auch die Wartungs- und Reparaturkosten, denn es gibt bei Elektromotoren weniger Verschleissteile als bei Vebrennermotoren. Ausserdem fielen weder LSVA-Gebühren – die Schwerverkehrsabgabe – noch Strassenverkehrsabgaben an. Bei einer Einsatzdauer von zehn Jahren sei das Elektrofahrzeug somit wesentlich günstiger als ein dieselbetriebenes Fahrzeug, heisst es in de Begründung des Stadtrats.

  • GOFAST und Fast Food gehen zusammen

    GOFAST und Fast Food gehen zusammen

    Der Schweizer Schnellladeanbieter GOFASTlanciert zusammen mit McDonald’s Schweiz ein Projekt für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos. Laut Medienmitteilungsollen an zahlreichen Standorten der Schnellrestaurantkette insgesamt 90 Ladestationen für Elektrofahrzeuge neu entstehen. Dass GOFAST mit McDonald’s Schweiz einen neuen Partner für sich gewinnen konnte, sei für die steil wachsende Zahl von E-Autofahrenden ein wahrer Glücksfall, wird Domenic Lanz, Geschäftsführer des 2016 gegründeten E-Mobilitätsunternehmens GOFAST in der Mitteilung zitiert. GOFAST steht als Abkürzung für GOtthard FASTcharge AG mit Sitz in Zürich.

    Die übliche Ladezeit von 20 bis 30 Minuten für eine Reichweite von – je nach Modell und Ladekapazität der Batterien – um die 300 Kilometer kann so genutzt werden, während man sich im Restaurant verpflegt. Bei GOFAST HPC-Ladern (High-Power-Charging) können E-Autofahrende ihr Fahrzeug mit Leistungen von bis zu 150 Kilowatt nachladen, wird in der Mitteilung erläutert. Im Idealfall könnten damit in zehn Minuten bis zu 150 Kilometer Reichweite gewonnen werden. Geladen werde ausschliesslich mit Schweizer Strom aus erneuerbaren Energien.

    Der Ausbau beginnt am McDonald’s-Restaurants an der Autobahnausfahrt Martigny mit sechs Ladeplätzen. Die nächsten Stationen sind dann die McDrives in Hinwil, Kölliken, La Tour-de-Trême und Lugano. Aglaë Strachwitz, Managing Director von McDonald’s Schweiz, wird in der Mitteilung zitiert: „Seit Jahren setzen wir uns bei McDonald’s gemeinsam für die Umwelt ein. So fährt unser Logistikpartner mit Biodiesel und Biogas, hergestellt aus unseren Küchenabfällen. Wir setzen auf den Zug als Transportweg, beim Strom auf Wasserkraft und nun verstärkt auch auf schnelle Ladestationen für unsere Gäste.“

  • Landwirtschaftliches Zentrum Salez gewinnt Architekturpreis

    Landwirtschaftliches Zentrum Salez gewinnt Architekturpreis

    Mit Constructive Alps werden Projekte ausgezeichnet, die im Hinblick auf nachhaltiges Bauen und Sanieren in den Alpen überzeugen können. Die Schweiz und Liechtenstein haben diesen Preis nun zum fünften Mal vergeben, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Insgesamt sind knapp 330 Projekte eingereicht worden. Eine Jury hat daraus zehn Beiträge ausgewählt, von denen die ersten drei insgesamt 50’000 Franken erhalten. Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez hat den ersten Platz erreicht.

    Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez ist damit eines der Projekte, welche zeigen, dass Architektur Ästhetik und Klimavernunft kombinieren kann, wie es in der Mitteilung des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) heisst. Das Gebäude des Zentrums setze auf eine möglichst einfache Bauweise und eine lange Lebensdauer. Kanton und Architekt Andy Senn hätten somit im Hinblick auf die Klimaeffizienz neue Massstäbe gesetzt. Eine Montagehalle in Vorarlberg und ein Berggasthaus in Glarus haben es auf die Plätze zwei und drei geschafft. Neben sieben Anerkennungspreisen ist auch erstmals ein Publikumspreis ermittelt worden.

    Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez besteht aus Tagungszentrum, Gutsbetrieb, Staatswingert und Obstanlage. Gemeinsam mit den Praxisversuchsparzellen in Flawil wird es vom Landwirtschaftlichen Zentrum SG (LZSG) betrieben. Dieses verfügt auch über Beratungsstellen in Kaltbrunn und Sargans.