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  • ImmoTable Basel – Von Superclustern, neuen Brücken und dem Weg aus der digitalen Antike

    ImmoTable Basel – Von Superclustern, neuen Brücken und dem Weg aus der digitalen Antike

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    Den Auftakt machte Christof Klöpper, CEO von Basel Area Business & Innovation. Er zeichnete das Bild einer Region, die weit mehr ist als «nur» ein Pharma-Standort. Zwar bleibt der Life Sciences Supercluster weltweit führend, doch das Innovationsökosystem hat sich diversifiziert.

    Getragen von den drei Kantonen Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Jura, fokussiert sich die Organisation auf internationale Start-ups und eine Public Private Partnership, die stark von der Industrie getrieben wird. Klöppers Botschaft war klar, die Aufgabe ist nicht nur klassische Standortpromotion, sondern das aktive Bereitstellen von Innovationsinfrastrukturen für ein Ökosystem, das stetig wächst.

    Basel-Stadt und der 500-Millionen-Hebel
    Julian Kamasa vom Amt für Wirtschaft und Arbeit unterstrich, wie der Kanton Basel-Stadt seine Position als führender Innovationsstandort, gestützt auf rund 800 Life-Sciences-Firmen und zahlreiche Start-ups, weiter ausbauen will. Im Zentrum dieser Offensive steht das neue «Basler Standortpaket», mit dem der Kanton ab 2025 eine schweizweite Pionierrolle einnimmt.

    Mit einem jährlichen Budget von 150 bis zu 500 Millionen Franken werden gezielt Investitionen gefördert. 80 Prozent der Mittel fliessen in einen Innovationsfonds, der insbesondere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten am Standort belohnt. Die restlichen 20 Prozent unterstützen gesellschaftliche und ökologische Ziele wie Elternzeit oder Klimaschutzmassnahmen.

    Die Kernbotschaft ist klar. Wer substanziell in Basel forscht, profitiert am meisten. Mit diesem finanziellen Hebel will der Kanton seine Position als führender europäischer Gesundheitsstandort festigen, gezielt Tech-Kompetenz aufbauen und die Wirtschaft in Richtung Kreislaufwirtschaft transformieren. Das grosse Potenzial der städtischen Transformationsareale spielt dabei eine Schlüsselrolle.

    Ein städtebaulicher Befreiungsschlag
    Konkret wurde es beim Referat von Marko Kern (SBB) und Marc Février (Kanton Basel-Stadt), die das Siegerprojekt für die neue Margarethenbrücke und den Perronzugang vorstellten. Ein Schlüsselprojekt für die künftige Mobilität. Angesichts massiv steigender Passagierzahlen durch den SBB-Ausbauschritt 2035 und dem Wunsch nach mehr Platz für Tram- und Veloverkehr muss die alte Brücke ersetzt werden.

    Nach einem Studienauftragsverfahren, bei dem die denkmalgeschützte Halle SNCF eine besondere Herausforderung darstellte, überzeugte das Projekt der Penzel Valier AG. Es sieht eine schlanke, erhöhte Brücke mit grüner Überdachung vor. Diese schafft mehr Raum für alle Verkehrsteilnehmer und integriert eine neue, barrierefreie Tramhaltestelle in der Brückenmitte.

    Der Nutzen des Projekts ist vielfältig. Es verbessert das Umsteigen am Bahnhof SBB, entlastet den Centralbahnplatz, optimiert die Velo- und Fusswegverbindungen zwischen Gundeldingen und der Innenstadt und schafft mit über 11’000 neuen Veloabstellplätzen und zusätzlichen Grünflächen einen klaren städtebaulichen Mehrwert. Die Kosten im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionenbereich werden von Bund und Kanton gemeinsam getragen, wobei das Projekt als Paradebeispiel für eine gelungene Zusammenarbeit gilt.

    Raus aus der «digitalen Antike»
    Einen kritischen Spiegel hielt Isabel Gehrer (pom+) der Branche vor. Ihr Referat «Von der digitalen Antike zur Zukunftsbranche» zeigte die Diskrepanz zwischen der Schweiz als Innovationsweltmeisterin und einer Bau- und Immobilienwirtschaft, die beim digitalen Reifegrad provokant in der «digitalen Antike» verharrt.

    Während die Schweiz im Global Innovation Index 2025 erneut den ersten Platz belegt und Basel mit Roche, Novartis und Syngenta drei der Top-10-Investoren in beheimatet, investiert die Immobilienbranche deutlich weniger in Innovation als andere Sektoren. Einzig BIM hat sich wirklich durchgesetzt.

    Gehrer verwies auf Bill Gates‘ Konzept der «Green Premium». Nachhaltige Lösungen müssen so effizient werden, dass sie keinen Aufpreis mehr kosten. Als Erfolgsbeispiel nannte sie die Automobilindustrie, wo Batteriekosten seit 2010 um 80 Prozent sanken und Elektroautos massentauglich machten.

    Ihr Lösungsansatz umfasst vier Punkte. Forschungsinfrastruktur sichern durch bessere Vernetzung von Hochschulen und Wirtschaft, Forschungs- und Entwicklungsintensität erhöhen, Venture Capital für PropTechs mobilisieren und Strategic Foresight betreiben, um Transformationsareale wie Klybeckplus als Experimentierräume zu nutzen. Ihr Appell an die Branche: «Lasst es uns real machen.»

    Immobilienpreis 2026
    Zum Abschluss des ImmoTable richtete Mara Schlumpf den Blick auf das kommende Jahr. Der nächste Real Estate Award findet am 22. Oktober 2026 im Trafo Baden statt und wird rund 300 Entscheidungsträger aus der Branche zusammenbringen. Die Gala kombiniert Award-Verleihungen mit hochkarätigem Networking. Ausgezeichnet werden herausragende Projekte und Unternehmen in fünf Kategorien, wie Nachhaltigkeit, Digital, Vermarktung, Projektentwicklung & Innovation sowie die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres. Die Zielgruppe umfasst Projektentwickler, Immobilien- und Bauunternehmen, Investoren, Politik und Medien. Für Partner bietet der Award exklusive Sichtbarkeit und Zugang zu einem erstklassigen Netzwerk.

    Der immoTable Anlass zeigte eindrücklich, dass Basel über das Kapital, die Infrastruktur und den politischen Willen zur Veränderung verfügt. Nun liegt es an der Immobilienbranche selbst, die bereitgestellten Mittel und Areale mit der nötigen Innovationsfreude zu nutzen und den Sprung aus der digitalen Antike in die Zukunft zu wagen.

  • 102. immoTable Schaffhausen auf dem Weg in die Zukunft

    102. immoTable Schaffhausen auf dem Weg in die Zukunft

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    Stadtrat Daniel Preisig gab einen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung von Schaffhausen in den letzten Jahrzehnten. Nach der Industriekrise und Stagnation in den 1990er Jahren hat sich Schaffhausen dank gezielter Wirtschaftsförderung wieder erholt. 2023 wurde der Bevölkerungsrekord von 1969 erstmals wieder erreicht. Preisig hob hervor, wie Projekte wie die Umnutzung der alten Stahlgiesserei und die Verlegung von Straßen zur Schaffung verkehrsfreier Rheinuferpromenaden zur Attraktivität der Stadt beitrugen. Schaffhausen investiert kontinuierlich in smarte, zukunftsgerichtete Stadtentwicklung und digitale Verwaltung.

    Dino Tamagni zeigte die beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung des Kantons Schaffhausen auf. Mit dem Bau des Moserdamms im 19. Jahrhundert begann die industrielle Erfolgsgeschichte der Region. Das Wasserkraftwerk, einst das größte seiner Art in der Schweiz, legte den Grundstein für die Ansiedlung bedeutender Industriepioniere wie Georg Fischer, SIG und IWC, die Schaffhausen zu einem zentralen Industriestandort machten.
    In den 1990er Jahren führte die Globalisierung zu Betriebsschließungen, Arbeitsplatzverlusten und Abwanderung, wodurch 11 % der Arbeitsplätze verloren gingen. Doch durch gezielte wirtschaftliche Maßnahmen, wie die Schaffung einer Wirtschaftsförderungsstelle, gelang es Schaffhausen, die Herausforderungen zu meistern und seine Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.
    Heute zählt der Kanton zu den wirtschaftlich stärksten der Schweiz, mit dem höchsten BIP pro Kopf. Dank der Förderung von Innovationsprojekten und dem kontinuierlichen Ausbau der Infrastruktur, bleibt Schaffhausen ein attraktiver und zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort.

    Andreas Campi, Geschäftsleiter Entwicklung, Halter AG stellte das Wohnprojekt „Im Pantli“ im Waldquartier Schaffhausen vor. Auf dem Gelände, das einst als Arbeiterbauernsiedlung von der Georg Fischer AG genutzt wurde, entsteht ein modernes Wohnquartier. Die Gebäude sind um ein Quartierzentrum angeordnet, um urbane Gassen und Begegnungsräume zu schaffen. Die autofreie Überbauung bietet großzügige, familienfreundliche Wohnungen mit privaten Außenbereichen. Ein Kinderbetreuungsangebot und eine eigene Bushaltestelle erhöhen die Standortqualität. Das Projekt fördert nicht nur modernes Wohnen, sondern auch ein lebendiges Gemeinschaftsleben.

    Pascal Stutz, CEO SVIT Zürich, Joëlle Zimmerli, Geschäftsführerin Zimraum GmbH und Christian Brütsch, Inhaber und Geschäftsführer Stratcraft GmbH zeigten Lösungen für den Fachkräftemangel auf. Eine zentrale Herausforderung der Immobilienbranche thematisiert den Fachkräftemangel und die Unzufriedenheit unter den erfahrenen Fachkräften. Rund 60 % der befragten Senior-Profis empfinden ihre Arbeitsbelastung als zu hoch, und über 50 % sehen große Portfolios als problematisch an. Die vorgestellte Studie verdeutlichte den Handlungsbedarf und schlug Lösungen wie die Standardisierung von Prozessen, intelligente Digitalisierung sowie die Förderung von Führungskompetenzen vor, um die Herausforderungen besser zu bewältigen.

    Tindaro Milone präsentierte beim immoTable einen Vergleich der Energiequellen für Wärmepumpen. EKZ betreibt schweizweit über 1200 Energiesysteme und setzt auf nachhaltige Lösungen. Luft ist kostengünstig, aber weniger leistungsstark. Erdwärme bietet stabile Energie, ist jedoch teuer und standortabhängig. Grundwasser ist effizient, erfordert aber strenge Bewilligungen. Abwasser liefert viel Energie, ist jedoch unregelmäßig verfügbar. Seewasser ist besonders effizient, aber teuer und an Gewässer gebunden. Die Wahl der Energiequelle hängt von den Projektanforderungen ab, wobei EKZ maßgeschneiderte Lösungen bietet. Wir freuen uns, Sie beim nächsten immoTable in Zug begrüßen zu dürfen, wo erneut spannende Themen und wegweisende Entwicklungen der Immobilienbranche im Mittelpunkt stehen werden. Seien Sie dabei, wenn Experten über die Zukunft des Standortes Zug und die neuesten Innovationen in der Branche diskutieren.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung und künftigen Terminen finden Sie www.immotable.ch

  • 101. immoTable – Wirtschaftsraum Genf

    101. immoTable – Wirtschaftsraum Genf

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    Beim 101. immoTable, der renommierten Veranstaltung für die Immobilienbranche im Signatur Rhône in Genf, standen bedeutende Themen im Mittelpunkt, die die Zukunft der Immobilienwelt massgeblich beeinflussen. Von nachhaltiger Raumentwicklung über Geothermie als Teil der Energiewende bis hin zu Gesundheitsrisiken im Wasser und rechtlichen Fragen bei Renovierungen in Genf – die Veranstaltung bot eine umfassende Plattform für den Austausch über aktuelle Herausforderungen und Innovationen in der Branche.

    Die Direktorin des Departements für Territorium des Kantons Genf, Marta Alonso, präsentierte wegweisende Projekte zur Stadtentwicklung und Raumplanung. Bis 2060 sollen auf einer Fläche von 230 Hektar über 12.000 neue Wohneinheiten, 6.000 Arbeitsplätze sowie Schulen, ein grosser Park und revitalisierte Flussbereiche entstehen. Moderne Visualisierungstechniken und 3D-Modelle ermöglichen eine transparente Darstellung der Entwicklungsszenarien.

    David Faehndrich, Leiter der Westschweizer Abteilung bei EKZ Contracting SA, betonte die Rolle nachhaltiger und wirtschaftlicher Energieversorgungssysteme. Es wurden bereits mehrere bedeutende Projekte wie die geothermische Energieversorgung der neuen Wohnungen in den „Jardins du Bourg“ in Châtel-St-Denis realisiert. Diese Massnahmen reduzieren CO₂-Emissionen und fördern die Energiewende.

    Pierre Descloux, CEO von Dipan SA, hob in seinen Ausführungen die Bedeutung der Behandlung von hydraulischen Systemen hervor, insbesondere in Bezug auf Rost, Kalk und Legionellen. Er betonte, wie wichtig die Sicherung der Hygiene und Effizienz dieser Systeme ist.

    Cosima Trabichet-Castan, eine Spezialistin im Bereich Immobilienrecht bei MLL Legal, thematisierte in ihrem Referat die Herausforderungen bei der Einholung von Baugenehmigungen und der Einhaltung lokaler Bauvorschriften. Sie sprach auch über die komplexen regulatorischen Anforderungen in Genf, wo gemäss einer aktuellen UBS-Studie die längsten Wartezeiten für Baugenehmigungen in der Schweiz bestehen. Ihre Ausführungen beleuchteten, wie wichtig die Integration nachhaltiger Praktiken in diesem kontextreichen regulatorischen Umfeld ist.

    Fabio Nairi von IWG Switzerland sprach über Massnahmen zur Reduzierung von Pendelzeiten und CO₂-Emissionen sowie über den Übergang zu hybriden Arbeitsmodellen.

    Der 101. immoTable stellte erneut unter Beweis, warum die Veranstaltung eine der Top-Plattformen für die Immobilienbranche ist. Die behandelten Themen sind von zentraler Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Branche und bieten wertvolle Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung und künftigen Terminen finden Sie www.immotable.ch

  • 97. immoTable – Wirtschaftsraum Winterthur

    97. immoTable – Wirtschaftsraum Winterthur

    Nutzen Sie im Anschluss die Gelegenheit zum Networking. Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen vor einflussreichen Gästen.

    Der 97. immoTable findet am 1. Juni 2023 ab 13:30 Uhr statt. Seien Sie dabei und sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket. Wir freuen uns auf Sie.

  • 96. immoTable Luzern

    96. immoTable Luzern

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    Monika Schärer begrüsste Regierungsrat Reto Wyss, der uns über die aktuellen Themen im Kanton Luzern informierte.  Herr Zettel, Leiter Unternehmensentwicklung, Wirtschaftsförderung Luzern, gab einen Einblick in die laufenden Geschäfte und stellte aktuelle Immobilienprojekte vor. Markus Weber HSLU Co-Leiter Studiengang Digitales Bauen, Präsident Bauen digital Schweiz zeigte das Potenzial von BIM, IoT und Lifecycle Data Management auf. Sabine Ruoss Gesamtkoordinatorin und Massimo Guglielmetti Projektleiter Durchgangsbahnhof Luzern zeigten uns, was in den nächsten 20 Jahren für den Durchgangsbahnhof geplant ist und entstehen wird. Zum Abschluss zeigte uns Clemens Högger von Energie360° eine zukunftsweisende und wirtschaftliche Energielösung im Hinblick auf die energiestrategische Herausforderung auf. Beim Apéro Riche wurde die Gelegenheit rege genutzt, sich mit den Referenten und Partnern auszutauschen und mehr zu erfahren.

  • Flughafenregion Zürich – Digitalisierung und Entwicklung

    Flughafenregion Zürich – Digitalisierung und Entwicklung

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    Das Event wurde von Monika Schärer moderiert, welche die Gäste souverän durch den Nachmittag führte. Nach einer kurzen Begrüssung wurden Arun Banovi, Inhaber immo!nvest/immoTable und Christoph Lang, Geschäftsführer der FRZ Flughafenregion Zürich kurz über die Wirstchaftsregion und den Zusammenhang mit dem immo!nvest ausgefragt.

    Ergänzend dazu hielt Fabian Streiff von der Standortförderung Zürich das erste Referat und stellte die Region genauer vor. Draus ging hervor, dass der Kanton Zürich ein global bedeutender Hub für künstliche Intelligenz (KI) ist. Er stellte uns auch die Innovationhubs der Flughafenregion Zürich vor, dazu gehören das Digital Health Center (Bülach), The Circle (Kloten) und der Innovationspark Zürich (Dübenorf).

    Als zweiter Referent brachte uns Hans Egloff, Präsident der HEV Schweiz das Thema Digitalisierung in der Immobilienbranche näher. Mit verschiedenen Beispielen erklärte er die Chancen und die Risiken der Digitalisierung. Wie zum Beispiel, dass im elektronischen Grundbuch die AHV-Nummer als Personenidentifikator dient und dies ein grosser Kreis der Zugriffsberechtigten und somit auch ein grosses Missbrauchpotential mit sich bringt.

    Vor der Pause stellte und Tindaro Milone, Leiter Grossanlagen die EKZ vor und erzählte was im Energiebereich aktuell ist. So zum Beispiel die Ressourcenknappheit, der Klimawandel, die Politik und Kundenbedürfnisse. Anschliessend stellte er die Zukunft der Energie vor, es geht hauptsächlich darum zu Dekarbonisierung, zu Digitalisierung und zu Dezentralisierung. Natürlich ist die Nachhaltigkeit auch ein Thema das sehr aktuell ist und sie in Zukunft auch noch stark beschäftigen wird. Abgeschlossen hat er sein Referat mit dem Thema Stromspeicherung.

    Nach dem ersten Programmteil gab es eine Pause die bereits für die ersten Gespräche genutzt wurde. Dazu gab es kühle Getränke, erfrischende Früchte und feine Kuchen.

    Es folgte Dadvan Yousuf der uns seine Plattform „Dohrnii“ vorstellte, wo sich jedes spielerisch leicht Wisse über Kryptowährungen aneignen kann. Teil des Referats waren such der Dohrnii Markplace, der DHN Token und die Dohrnii DAO. Zum Schluss stellte er noch die Verbindung und Möglichkeiten zwischen Kryptowährungen und der Immobilienbranche her.

    Anschliessend kam Christoph Axmann, Chartered Surveyor MRICS bei Wüest Partner auf die Bühne. Mit Übersichten der Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung zeigte er die Nachfrage in der Region Glattal-Furttal auf. Dann zeigte er mit welchem Angebot Nachfragen gedeckt werden können. Daruter fallen die Investitionen, Mengen, das Angebot im Verhältnis zum Bestand und die Preise. Zum Schluss zeigte er das Entwicklungspotezial in der Flughafenregion auf.

    Als letzter Referent trat René Götz aus der Wirtschaftsförderung der Stadt Bülach hervor. Er stellte den Wirtschaftsstandort Bülach vor, zeigte die Positionierung, sprach über die Ziele und verfügbaren Entwicklungsflächen. Auch die Schlüsselbranchen der Region, die Flächenbedürnisse der Unternehmen sowie das Digital Health Center Bülach durften in der Präsentation nicht fehlen.

    Als krönender Abschluss kam die spannende Podiumsdiskussion mit Doris Meier (Gemeindepräsidentin Bassersdorf), Christoph Lang (Geschäftsführer der FRZ Flughafenregion Zürich), Fabian Streiff (Standortförderung Kanton Zürich) und Heinz Eberhard (Eberhard Unternehmungen).

    Beim Apéro mit köstlichen Häppchen und Glacé wurde fleissig Networking betrieben. Die Atmosphäre war sehr gut und gelassen. Vorallem als die Auslosung des Wettbewerbs anstand. Zu gewinnen gab es eine Reise zum Top of Europe – Jungfrau Joch mit Übernachtung und Dinner für 2 Personen. Gesponsort wurde dieser tolle Preis von eSMart, welche letztes Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feierten. Monika Schärer machte es spannend und übergab den Preis dem erfreuten Gewinner Markus Nussbaum.

    Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei allen Gästen und Referenten für den spannenden Nachmittag bedanken. Ein grosses Dankschön geht auch an die Eventalm für die tolle und flexible Organisation, die freundliche Bedienung und die guten Leckereien. Unsere Partner wollen wir aber auch nicht vergessen, ohne euch wäre so ein Anlass nicht möglich gewesen! Danke an EKZ, eternit, eSMART, Seitzmeir, Sunrise, SVIT Zürich, Rigips, PropTechMarket, Woonig und FRZ.

    Wir hoffen einige von Ihnen am 6. Oktober in Lausanne und am 24. November in Basel begrüssen zu dürfen. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen schönen Sommer!

  • Die Aufbruchstimmung im Kanton Uri ist sichtbar

    Die Aufbruchstimmung im Kanton Uri ist sichtbar

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    Eröffnet wurde der Anlass von Landammann und Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind. In seinem Referat erläuterte er die positive Entwicklung der vergangenen Jahre: «Auf engstem Raum wird viel investiert und dabei befruchten sich private und öffentliche Investitionen gegenseitig. Exemplarisch dafür ist die Entwicklung rund um den neuen Kantonsbahnhof in Altdorf oder die Tourismusentwicklung Andermatt», so Camenzind.

    Im darauffolgenden Referat thematisierte Christoph Bugnon, Vorsitzender der Geschäftsleitung Urner Kantonalbank, den wichtigen Beitrag, den das Unternehmen mit dem neuen Dienstleistungsgebäude zur Entwicklung rund um den Kantonsbahnhof leistet. Raphael Krucker, CEO der Andermatt Swiss Alps, porträtierte in seinem Referat die Tourismusentwicklung in Andermatt.

    Abschliessend erläuterte Mario Epp, Standortförderung Uri, die Vorzüge des Wirtschaftsraums Uri: «Wir verfügen über ein optimales Kostenumfeld, kurze Wege zu den Entscheidungsträgern und sind hervorragend erschlossen, direkt an der europäischen Nord-Süd-Achse. Kurzum: Der Kanton Uri bietet beste Voraussetzungen für unternehmerische Erfolge.»

    Der darauffolgende Netzwerk-Apéro mit der Bau- und Immobilienbranche rundete den Anlass ab. Mit dem Anlass verknüpft ist die aktuelle Ausgabe von unserem Magazin «immo!nvest». Es zielt darauf ab, die positiven Entwicklungen im Kanton Uri aufzuzeigen und Interessenten für den Standort Uri zu begeistern.

    Wir blicken zufrieden auf den 92. immoTable Uri zurück. Es war ein erfolgreicher Anlass und wir möchten uns bei allen Teilnehmern ganz herzlich bedanken. Ebenfalls ein Dankeschön geht an Monika Schärer für die tolle Moderation und unsere Referenten Urban Camenzind, Christoph Bugnon, Raphael Krucker und Mario Epp für die interessanten und anregenden Referate. Ein grosses Danke auch an unsere Partner Kanton Uri, Urner Kantonalbank, eSMART und PropTechMarket.

    Am 16. Juni 2022 geht es mit dem 93. immoTable Flughafenregion Zürich in der Eventalm in Rümlang weiter. Darauf folgen der 94. immoTable Suisse Romandie am 06. Oktober 2022 in Lausanne und der 95. immoTable Basel am 24. November 2022.

  • 91. immoTable in St. Gallen

    91. immoTable in St. Gallen

    Seite letztem Jahre hat Maria Pappa das Stadtpräsidium im Stadtrat von St.Gallen übernommen. So wechselte sie anfangs Jahr 2021 in die Direktion Inneres und Finanzen. Zuvor hatte sie als Stadträtin die Leitung der Direktion Planung und Bau geleitet. Die Vision 2030 mit der Liegenschaften-, Wohnraum- und Freiraumstrategie sind zentrale Thermen. Die Kommunikation und Partizipation der Öffentlichkeit, wird aktiv an Veranstaltungen umgesetzt. Im Fokus steht dabei die jetzige Wohnbevölkerung zu halten und neue Zuzüger und Arbeitsnehmende zu gewinnen.  Dafür schafft die Stadt unter anderem einen Rahmenkredite, um neue Wohnungen zu bauen, erarbeitet Strategien für Kriterien bei Landabgabe im Baurecht und passt das «Reglement zur Förderung des gemeinnützigen Wohnbaus» an.

    Regierungsrat Beat Tinner ist seit 2020 Mitglied der St. Galler Kantonsregierung und steht dem Volkswirtschaftsdepartement des Kantons St. Gallen vor. Mit seinem Referat zeigt Beat Tinner, dass der Wirtschaftsstandort St. Gallen mit seiner breiten Bildungslandschaft und innovativen Unternehmungen in diversen Bereichen wie Photonik, Materialtechnologie, Präzisionsmechanik, ICT und Medizinaltechnik auf der Höhe der Zeit steht. Der Kanton verfügt über grosse Entwicklungsreserven und Transformationsgebiete, die er fördert. Die regionale Zusammenarbeit beim Projekt Wild West, mit zwei Kantonen und zwei Gemeinden zeigt das regionale Denken und Handel der Regierung. Auch beim öffentlichen Verkehr und der Mobilität, werden Ausbau und Verbindungen in den nächsten Jahren weiter optimiert.

    Für Christian Wick ist Bauen Leidenschaft. Neues Erschaffen und die Zukunft mitgestalten und dabei den vielschichtig und verschlungen Anforderungen gerecht werden. Sein Referat, «Immobilien im Spannungsfeld» zeigt die Komplexität von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Themen Energiewende 2050, Kreislaufwirtschaft, Materialwahl spielen dabei eine zentrale Rolle. Bei der Entwicklung von Immobilien müssen Ressourcen geschont, die Betriebsenergie CO2 neutral und die Nutzung langfristig durchdacht werden. Dabei spielt die Anpassungsfähigkeit einer Liegenschaft eine immer wesentlichere Rolle. Christian Wick betont, dass diese Entwicklung zu einer Vereinfachung der Bewilligungsprozesse führen muss. Seine umfangreichen Erfahrungen in diesen Bereichen bringt er seit Jahren als Mitgliede der Geschäftsleitung und Projektentwickler bei Mettler2invest ein.

    Als Impulsgeber überzeugt Mario Facchinetti im Proptech Bereich. Er ermöglichte den zahlreichen Teilnehmern einen Einblick in die sich schnell entwickelnde digitale Immobilienwelt. Seine Empfehlung an allen, nicht zu warten, da sich die Entwicklung exponentiell entfaltet. Mit seinem Referat zeigte er unmissverständlich, warum es sich lohnt in Innovation zu investieren.

    Mit dem 1. Preis für den zweiten Campus der Uni St. Gallen hat Pascal Flammer mit dem Projekt «Haus im Park» überzeugt. Flammers Vorschlag sieht ein achtzig Meter langes und vierzig Meter breites Gebäude vor, das inmitten eines öffentlichen Parks steht. Das sechsstöckige Gebäude wirkt auf den Visualisierungen leicht und transparent. In seinem Referat zeigte Pascal Flammer etliche Projekte die er spezifisch und /oder generisch eingeordnete. Generisch oder unspezifisch meint die Eigenschaft eines materiellen oder abstrakten Objekts. Eine Bezeichnung, nicht auf etwas Spezifisches, also auf unterscheidende Eigenheiten Bezug zu nehmend, sondern im Gegenteil, sich auf eine ganze Klasse oder Gruppen gleichsam hervorzubringen oder stellvertretend dafür zu stehen. Ein seht interessanter Einblick in die Architektur.   

    Der 91. immoTable war ein gelungener Anlass und wir möchten uns bei allen Teilnehmern herzlich bedanken. Ein grosses Dankeschön geht auch an Maria PappaBeat TinnerChristian WickMario Facchinetti und Pascal Flammer für die tollen und spannenden Referate. Danke auch an Patricia Boser für die tolle Moderation. Zudem möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bei unseren Partnern Mettler2Invest AG und PropTechMarket für die Unterstützung bedanken! Die Eventserie immoTable geht nun in die Winterpause. Im Jahr 2022 freuen wir uns auf die immoTables in den Regionen Ticino, Zürich und Flughafenregion, Romandie und Basel. Auf unserer Webseite www.immotable.ch halten wir Sie auf dem Laufenden.

  • 90. immoTable in der Bauarena

    90. immoTable in der Bauarena

    Fabian Streiff ist seit Anfang 2021 Leiter des Bereichs Standortförderung im  Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich. Der 37-Jährige war von 2018 bis 2020 bei der Basel Area Business & Innovation tätig. Dort leitete er die Healthcare-Initiative DayOne. Zuvor war er als Co-Leiter der Standortförderung von Basel-Stadt tätig. Streiff studierte Wirtschaftsgeographie und besitzt einen Master of Science. Mit seinem Beitrag, «Die Bedeutung von Innovationshubs für den Wirtschaftsstandort Zürich», zeigte er die Aktualität und Brisanz der Innovationsparks. Die Talente, die in den führenden Universitäten in der Region hervorgehen, ziehen wiederum globale Wirtschaftsunternehmen an.

    Als Impulsgeber wirkt Mario Facchinetti im Proptech Bereich. Er ermöglichte den etlichen Teilnehmern einen Einblick in die digitale Immobilienwelt und empfahl allen, nicht zu warten, da sich die Entwicklung exponentiell entfaltet. Mit seinem Referat konnte er aufzeigen, warum es sich lohnt in Innovation zu investieren.

    Der moderne Holzbau ist nachhaltig und effizient. Dieses Faktum präsentiert Pius Kneubühler, CEO der Strüby AG. An aktuellen Projekten legte er dar, wie sich die Entwicklung im modernen Holzbau in den Bereichen Architektur, Immobilien, Wohnbau, Gewerbebau, Umbau, und Innenausbau entfaltet.

    Mit dem Urknall offenbarte Emilio Stecher CEO/VRP der gleichnamigen Firma, wie sich die Erde entwickelte und welche Steine heute in der Schweiz abgebaut werden. Mit einem eigenen Sandsteinbruch am Rooterberg, ist er in der Produktion und der Umsetzung von Projekten mit Herzblut dabei. Die Immobilien die er präsentiert, faszinieren in ihrer Natürlichkeit mit der Umgebung und zeigen die Eleganz und Pracht der millionenalten Steine.    

    Am Albis ist die Zukunft jetzt mit der ersten P2P-Anlage dieser Art. Mit diesem Thema offenbarte Tindaro Milone, von der EKZ wo die  Entwicklungen im Energiebereich hinsteuert. Mit innovativer Energieversorgung, vorwärts Richtung Energiewende 2050. Die Strategie der EKZ ist eine gesamtheitliche Betrachtung, die den steigenden Strombedarf, die Speicherung und Ausbau der Netze auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. Die Power to Gas Anlage nutzt überschüssige elektrische Energie und lagert diese, zum Beispiel für den Winter, in Wasserstoff ein. Mit diesem Projekt zeigt sich, dass was bisher nur denkbar schien, heute Realität ist, zum Wohle der Umwelt und unserer Kinder.

    Der immoTable in St. Gallen steht vor der Tür. Am 25. November moderiert erneut Patricia Boser den Anlass. Wiederum können interessante Einblicke  erworben werden in Teilbereiche der Immobilienwirtschaft.