Schlagwort: implenia

  • Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    „Implenia hat weitere grosse und anspruchsvolle Hochbau-Aufträge gewonnen“, informiert die Bau- und Immobilienfirma aus Opfikon in einer Mitteilung. Das Auftragsvolumen wird dort auf insgesamt über 400 Millionen Franken beziffert. Die beiden grössten Projekte betreffen einen Neubau für die Universität Bern und eine Wohnüberbauung im Zürcher Oberland.

    Der Kanton Bern hat Implenia mit den Baumeisterarbeiten für eine neues medizinisches Forschungs- und Ausbildungszentrum der Universität Bern beauftragt. Hier will die Universität fünf Institute ihrer Medizinischen Fakultät vereinen. Die Bauarbeiten sollen im Mai 2026 beginnen und im Juli 2028 abgeschlossen sein.

    In Oetwil am See im Zürcher Oberland wird Implenia als Totalunternehmerin für die Seraina Investment Foundation den Neubau Überbauung Schachenweid realisieren. Hier sind acht Mehrfamilienhäuser mit 90 Wohnungen im Stockwerkeigentum geplant. Der Beginn der Bauarbeiten ist für September 2025 vorgesehen. Im Oktober 2027 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein.

    Als weitere neue Aufträge zählt Implenia in der Mitteilung die Modernisierung und Umnutzung eines innerstädtischen Gebäudes, die Umnutzung eines alten Fabrikareals in der Westschweiz zu einem Stadtquartier und zwei Neubauprojekte von Schulhäusern in der Schweiz und in Deutschland auf. Die neuen Projekte „entsprechen der Strategie von Implenia mit Fokus auf spezialisierte Immobilien, die umfassende Expertise und langjährige Erfahrung voraussetzen“, schreibt Implenia.

  • Implenia baut grossen Hotelkomplex in Andermatt

    Implenia baut grossen Hotelkomplex in Andermatt

    Das Bauunternehmen Implenia hat von Andermatt Swiss Alps den Zuschlag zum Neubau einer grossen Hotelanlage in Andermatt erhalten. Laut einer Medienmitteilung ist das Projekt ein Teil der Gesamtentwicklung des Quartiers Andermatt Reuss. Bis Ende November 2027 sollen in der Feriendestination ein Hotel & Residences mit 66 Zimmern, 164 Wohnungen, Restauration und ein Spa-Bereich entstehen. Baustart ist im Frühling 2025.

    Der Hotelkomplex besteht laut der Mitteilung aus drei Einzelbauten. Diese sind durch eine grosszügige Lobby-Landschaft im Erdgeschoss verbunden. Das Gebäude wird in Massivbauweise errichtet und an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Die Kühlung erfolgt mittels Grundwasser und an der Fassade wird eine Photovoltaikanlage installiert. Der Bauauftrag umfasst zudem einen Teil der Erschliessungsstrasse sowie ein Schneeschutzdach.

    Die Division Buildings im Bereich Baumeister erhielt zudem Zuschläge für weitere grosse Bauvorhaben: In Köniz bei Bern sowie in Zug baut Implenia zwei grosse, durchmischte Wohnüberbauungen, in Binningen BL und Zug realisiert sie Schulhausneubauten und in Pratteln BL ein neues Gemeindezentrum. Die Übergabe für diese Projekte ist für Herbst 2025 geplant. Damit ergibt sich ein gesamtes Auftragsvolumen von 200 Millionen Franken.

  • Strategische Neuausrichtung bei Implenia mit neuem Führungsteam

    Strategische Neuausrichtung bei Implenia mit neuem Führungsteam

    Implenia steht vor einem Führungswechsel. Per Ende März 2025 werde sich der amtierende CEO André Wyss aus dem operativen Geschäft zurückziehen, informiert die international aktive Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der scheidende Wyss zieht laut Informationen von SBB im April 2025 in den Verwaltungsrat der Schweizerischen Bundesbahnen ein und soll 2026 dort das Präsidium von Monika Ribar übernehmen. Zum Nachfolger von Wyss hat der Verwaltungsrat von Implenia Jens Vollmar bestimmt. Der derzeitige Head Division Buildings und Country President Schweiz ist seit 2013 für Implenia tätig.

    „Es freut mich, dass wir mit Jens Vollmar einen idealen internen Nachfolger als künftigen CEO ernennen können“, wird Implenia-Verwaltungsratspräsident Hans Ulrich Meister in der Mitteilung zitiert. „Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass er mit seinem strategischen, betriebswirtschaftlichen wie auch baufachlichen Wissen, seiner Erfahrung sowie seiner Persönlichkeit die Gruppe erfolgreich in die Zukunft führen wird.“ Über eine Nachfolge für Wyss an der Spitze der Division Buildings will Implenia zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

    Auch die Division Civil Engineering wird neu besetzt. Hier tritt per 1. September 2024 Erwin Scherer die Nachfolge des aus dem Unternehmen scheidenden Christian Späth an. Scherer ist bei Implenia seit 2019 für den Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in den europäischen Märkten verantwortlich.

    In einer weiteren Mitteilung gibt Implenia das Ergebnis für das erste Halbjahr 2023 bekannt. Danach wurde der Umsatz im Jahresvergleich von 1,72 Milliarden auf 1,74 Milliarden Franken gesteigert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT zog gleichzeitig von 49,9 Millionen auf 50,5 Millionen Franken an. Für das Gesamtjahr rechnet Implenia mit einem EBIT von rund 130 Millionen Franken.

  • Implenia und Frutiger bekommen Bauauftrag für Sisikoner Tunnel

    Implenia und Frutiger bekommen Bauauftrag für Sisikoner Tunnel

    Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) von Implenia und Frutiger hat den Auftrag zum Bau des Sisikoner Tunnels bekommen. Die Bauherrengemeinschaft der Kantone Schwyz und Uri hat einer Medienmitteilung zufolge den Zuschlag für das Los 200 an die von Implenia geleitete ARGE erteilt. Die Auftragssumme beträgt 430 Millionen Franken, für Implenia ergibt dies ein Volumen in Höhe von 250 Millionen Franken. Der Tunnelbau ist Teil des Verkehrsinfrastrukturprojekts Neue Axenstrasse.

    Kernstück der Bauarbeiten sei der einröhrige, rund 4,4 Kilometer lange Strassentunnel im Gegenverkehr, der im Sprengvortrieb umgesetzt werde. Ferner realisiert die ARGE Bauwerke unter Tage wie Erschliessungsstollen, Ausweichstellen, Lüftungszentralen und Abluftschächte. Diesen Arbeiten schliessen sich Arbeiten aus dem Ingenieurbau an wie etwa die Erstellung einer grossen Galerie zum Schutz vor Naturgefahren. Als besondere Herausforderungen werden die bis zu sieben gleichzeitig geführten Vortriebsstellen und sehr engen Platzverhältnissen erachtet. „Wir werden unsere umfassende Expertise und Erfahrung im Tunnelbau wie auch im Ingenieurbau einbringen können“, wird Christian Späth, Head Division Civil Engineering bei Implenia, zitiert. Das Los 200 bilde durch seine Grösse und Komplexität das Herzstück des neuen Strassenabschnitts am Ostufer von Urnersee und Vierwaldstättersee.

    Die Bauarbeiten starten laut Mitteilung Mitte 2025, als Bauende wird 2034 angegeben.

  • Firma gewinnt zweiten Auftrag für Rogfast-Tunnelprojekt

    Firma gewinnt zweiten Auftrag für Rogfast-Tunnelprojekt

    Das Bauunternehmen Implenia gewinnt mit seinem norwegischen Partnerunternehmen Stangeland Maskin ein zweites Teilprojekt im Rogfast-Tunnelprojekt. E02 Kvitsøy ist noch komplexer als der E03 Boknafjord-Tunnel, den Implenia bereits heute zusammen mit Stangelang Maskin als Gemeinschaftsunternehmen baut und beläuft sich auf ein Auftragsvolumen von 420 Millionen Franken für Implenia. Der Auftragswert für das Gesamtprojekt umfasst 540 Millionen Franken

    „Wir sind stolz darauf, dass wir zusammen mit unserem Joint-Venture-Partner Stangeland Maskin für dieses wichtige Projekt ausgewählt wurden“, wird Erwin Scherer, Gesamtleiter für Tunnelbau bei Implenia, in einer Mitteilung zitiert. „E02 Kvitsøy ist ein weiteres komplexes Tunnelprojekt und passt daher perfekt zu unserer Strategie.Wir werden unsere umfassende Expertise in den Bereichen Tunnelbau, Beton sowie Wasser- und Frostschutz einbringen.“ Die Vertragsunterzeichnung mit der norwegischen Strassenverwaltung ist für den 7. Juni angesetzt.

    E02 Kvitsøy ist ein 8,8 Kilometer langer Gegenverkehrstunnel mit einem Querschnitt von 10,5 Metern. Er soll südlich und nördlich von  Kvitsøy im Fylke Rogaland in Südnorwegen in etwa 230 Metern Tiefe unter der Meeresoberfläche entstehen. Im Tunnel enthalten sind zwei Lüftungsschächte, ein Knotenpunkt mit Rampen und ein Kreisverkehr sowie 1,6 Kilometer Strasse im Tagbereich, zwei Brücken und eine grosse Meeresaufschüttung. Auf dieser soll ein Gewerbegebiet entstehen. Der Start für die Arbeiten ist für Spätsommer 2024 geplant, die Fertigstellung für 2030. Implenia ist mit 77 Prozent, Stangeland Maskin mit 23 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen beteiligt. Implenia ist beim anstehenden Bauprojekt für den Tunnelvortrieb und den Innenausbau des Tunnels verantwortlich, während Stangeland Maskin für den Materialtransport einschliesslich der Aufschüttung, die Erdarbeiten sowie den Strassenbau im Tunnel- und Tagbereich zuständig ist.

  • Reputationsstudie Bau und Immobilien analysiert 42 Firmen

    Reputationsstudie Bau und Immobilien analysiert 42 Firmen

    In der neuen Benchmarkstudie 2023 zur Reputation von Bau- und Immobilienunternehmen in der Schweiz steht bei den Baufirmen Implenia aus Opfikon ZH auf Platz eins, gefolgt von der Schlieremer Halter AG. Auf den weiteren Plätzen folgen Steiner aus Zürich, Allreal mit Sitz in Baar ZG und Frutiger in Thun BE, die insgesamt gute Ergebnisse erzielen.

    Mobimo aus Küsnacht ZH führt laut die Rangliste der Immobilienkategorie an. Zwar hat die zweitplatzierte Swiss Prime Site mit Sitz in Zug eine deutlich grössere Sichtbarkeit als Mobimo und erreicht ähnlich gute Werte. Da Aussagen zum Thema Arbeitgeber fehlen, reichte es jedoch nicht für den Spitzenplatz, heisst es in der Mitteilung. Auf den weiteren Rängen folgen Avobis und UBS Asset Management (beide Zürich) sowie die Fundamenta Group in Zug.

    Die Ranglisten zur Reputation wurden von der Beratungsfirma swissreputation.group gemeinsam mit dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) erstellt. Dazu wurden laut der Mitteilung 42 Bauunternehmen, Generalunternehmungen, Immobiliendienstleister und Immobilieneigentümer untersucht. Insgesamt wurden rund 17‘500 Aussagen in Schweizer Medien und sozialen Medien vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 identifiziert und mittels Künstlicher Intelligenz analysiert.

    Die Faktoren Produkt & Service, Innovation, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Management und Arbeitgeber formen den guten Ruf von Unternehmen, heisst es zu der Studie. Für die Meinungsbildung spielten dabei medienvermittelte Information und Kommunikation eine wesentliche Rolle.

  • Implenia baut Infrastrukturprojekte für 100 Millionen Franken

    Implenia baut Infrastrukturprojekte für 100 Millionen Franken

    Implenia hat die Bewilligung zum Bau von zwei komplexen Verkehrsinfrastrukturprojekten mit einem Kostenvolumen von 100 Millionen Franken erhalten. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, entsteht in Zürich unter Federführung der Bau- und Immobilienfirma ein Autobahnanschluss, der besonders gut vor Lärm schützt. Im Auftrag der Stadt Winterthur baut Implenia eine 390 Meter lange komplexe Brücke, die eine zentrale Rolle für die Stadtentwicklung spielt.

    Nach Genehmigung des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) ist Implenia zuständig für den Ausbau des Autobahnanschlusses N01/36 Schlieren-Europabrücke in Zürich-Grünau. Das Projekt umfasst die Instandhaltung der Verkehrsfläche zwischen den Anschlüssen Schlieren und Altstetten. Zuvor seien Rückbau-, Aushub- und Werkleitungsarbeiten sowie die Installation einer Strassenabwasserbehandlungsanlage zu leisten. Lärmschutzwände auf einer Fläche von 3800 Quadratmetern sollen Anwohner des Quartiers Grünau nach Bauende 2027 vor Beeinträchtigungen schützen.

    Im Auftrag der Stadt Winterthur realisiert Implenia den Angaben zufolge ein 390 Meter langes, anspruchsvolles Brückenbauwerk für Fussgänger, Velos und Busse über die Querung Grüze. Sie verbindet die Sulzerallee mit der St.Gallerstrasse und soll nach Angaben der Stadt „zur ÖV-Drehscheibe des neu entstehenden Stadtquartiers Neuhegi-Grüze“ werden. Der Bauauftrag enthält Spezialtiefbau für Fundationen und Schutzbauten, diverse Tiefbauleistungen im Gleisbereich sowie komplexe Lehrgerüstkonstruktionen. Ende 2026 soll die Brücke in Betrieb gehen.

  • Implenia erhält erneut Gold-Status von EcoVadis

    Implenia erhält erneut Gold-Status von EcoVadis

    Implenia ist von EcoVadis auch 2023 mit der Zertifizierung der Stufe Gold ausgezeichnet worden. Damit gehört  das Bau- und Immobilienunternehmen mit Sitz in Opfikon im zweiten Jahr in Folge zu den besten 5 Prozent aller von EcoVadis auf Nachhaltigkeit geprüften Unternehmen weltweit, erläutert Implenia in einer Mitteilung.Ihr zufolge stellt EcoVadis den grössten Anbieter von Nachhaltigkeitsrankings dar und hat weltweit mehr als 100’000 Unternehmen aus über 175 Länderm auf Nachhaltigkeit abgeklopft.

    „Die erneute Gold-Bewertung von EcoVadis bestätigt unser Engagement in der Nachhaltigkeit“, wird Anita Eckardt in der Mitteilung zitiert. Die Vorsitzende des Implenia Sustainability Committee freut sich, ihr Unternehmen in der Spitzengruppe der Branche zu sehen. „Immer mehr öffentliche und private Kunden legen bei der Projektvergabe auf ein gutes EcoVadis-Rating Wert“, erklärt Eckardt. „Besonders in den Bereichen Umwelt sowie Arbeits- und Menschenrechte wurden wir mit unseren Standards, unseren Health & Safety-Prozessen sowie unserem Code of Conduct wiederum sehr gut bewertet.“ Im Bereich Ethik habe sich Implenia im Vergleich zum Vorjahr durch interne Sensibilisierung für Compliance und transparente Berichterstattung weiter verbessert.

    Implenia will bis 2025 zwölf selbstgesteckte Nachhaltigkeitsziele erreichen. Dabei ist die Firma laut ihrem im April publizierten Nachhaltigkeitsbericht 2022 auf gutem Kurs.

  • Implenia gewinnt in Deutschland und der Schweiz Hochbauaufträge im Gesamtwert von mehr als CHF 170 Mio

    Implenia gewinnt in Deutschland und der Schweiz Hochbauaufträge im Gesamtwert von mehr als CHF 170 Mio

    Implenia erhielt vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst den Auftrag, als Totalunternehmer ein neues Proben- und Werkstättenzentrum (PWZ) für das Bayerische Staatsschauspiel in München zu planen und betriebsfertig zu errichten. Nach der Erstaufnahmeeinrichtung Regensburg und der Staatlichen Wohnanlage Regensburg ist es bereits das dritte Projekt, das Implenia als Totalunternehmer für den Freistaat Bayern als Bauherrn, vertreten durch das Staatliche Bauamt Regensburg realisiert. Die Planung begann im März, Baustart ist im Juni. Die Übergabe an den Bauherren soll im Dezember 2026 erfolgen. Das Auftragsvolumen für Implenia beträgt mehr als EUR 140 Mio..

    Zu den vereinbarten Leistungen gehören Planung und Neubau des PWZ von der Baugrube für das 93 Meter lange und 86 Meter breite, L-förmige Gebäude über die Innenausstattung inklusive Haustechnik, Fördertechnik und Bühnentechnik für drei Probebühnen, bis hin zur Werkstattausstattung und Kantineneinrichtung. Zudem umfasst der Auftrag die Gestaltung der Aussenanlagen inklusive Betriebshof mit Anfahrzonen, Anlieferung und Aufstellflächen für LKWs und Container, eine Tiefgarage sowie die begrünte Aussenanlage.

    Bei dem technisch anspruchsvollen Projekt werden unter anderem grosse, frei überspannte Räume für die Probebühnen geschaffen, die als Stahl-Verbundkonstruktion an den Brückenbau erinnern. Eine schalltechnisch hochwirksame Gebäudetrennfuge wird den Probetrakt vor Geräuschen und Erschütterungen aus dem Werkstättentrakt schützen. Weitere spezielle Schallschutzvorrichtungen ermöglichen die parallele Bespielung der Probebühnen. Für die Spezialgewerke Bühnentechnik und Werkstatttechnik konnte Implenia die besten Planer gewinnen.

    Partnerschaftlicher und integrierter Ansatz überzeugte schon in Angebotsphase
    Implenia überzeugte schon in der Angebotsphase mit einem partnerschaftlichen Ansatz und einem Team aus hochqualifizierten internen und externen Spezialisten, die Lösungen für die komplexen technischen Anforderungen des Projekts boten. In der Umsetzung wird Implenia das Team steuern und zusammen mit eigenen Fachplanern die Eingabe- sowie die Ausführungsplanung sowie den betriebsfertigen Neubau realisieren.

    Als integrierter Bau- und Immobiliendienstleister wird Implenia einen grossen Teil der Leistungen divisionsübergreifend selbst erbringen: Der Spezialtiefbau ist für die Baugrube verantwortlich. Für den Rohbau wird Spezialwissen des Bereichs Ingenieurbau beigezogen. Für eine reibungslose, sichere und nachhaltige Organisation der Baustelle sorgt die zur Implenia Gruppe gehörende BCL Building Construction Logistics. Der Bereich Fassadentechnik trägt mit seiner Expertise zur Ausführung der Gebäudehülle aus dunkelgrauen Wellfaserplatten, Betonfertigteilen und Aluminiumfenster-Elementen mit Raffstoren bei.

    Digitalisierung und Tools zur Effizienzsteigerung
    Für den Neubau wurde ein BIM-Modell aufgesetzt, an dem alle Planerinnen und Planer arbeiten. Damit ist der Planungsstand jederzeit transparent und kann flexibel angepasst werden. Das BIM-Modell wird auch in der Ausführung genutzt, zum Beispiel für die Abstimmung der verschiedenen Gewerke. Zudem ist vorgesehen, das Modell auch für Bauablaufsimulationen, zur Mengenermittlung und zur Ausschreibung der Ausbaugewerke zu verwenden. Lean Construction Methoden und Tools werden eingesetzt, um die Bauabläufe zu optimieren, die Materialströme zu steuern und die Gewerke exakt aufeinander abzustimmen. Das ermöglicht einen kontinuierlichen und gleichmässigen Bauprozess.

    Hohe Anforderungen an die Nachhaltigkeit
    Sowohl dem Auftraggeber als auch Implenia sind ein nachhaltiger Neubau und Betrieb wichtig. Entsprechend wird das Gebäude gemäss Gebäudeenergiegesetz (GEG § 10) ausgeführt, sämtliches Material entspricht dem Anforderungskatalog «Schadstoffarmes Bauen» (QN 3) der Landesbaudirektion Bayern und die technischen Anlagen werden für nachhaltigen und umweltschonenden Betrieb ausgelegt.

    Besenrain- und Katzenbachstrasse Zürich – nachhaltige Wohnersatzneubauten
    In der Schweiz wurde Implenia von Bauherrin Swiss Life Asset Management AG als Totalunternehmer mit dem Ersatzneubau «Besenrain-/Morgentalstrasse» in Zürich Wollishofen beauftragt. Es handelt sich um ein Projekt mit 36 Mietwohnungen und 22 Tiefgaragenplätzen, das in Massivbauweise erstellt wird. Die Bauarbeiten starteten im März mit einer Schadstoffsanierung, die Übergabe ist für Ende November 2024 geplant. Für den Neubau wird eine SNBS Platin-Zertifizierung angestrebt.

    Ausserdem erhielt Implenia von der Pensionskasse SBB den Zuschlag für einen Ersatzneubau an der Katzenbachstrasse in Zürich-Seebach. Implenia wird auch dieses Projekt als Totalunternehmer ausführen. Im Rahmen des Neubaus entstehen 30 hochwertige Mietwohnungen mit hinterlüfteter Holzfassade auf drei Geschossen und 18 Tiefgaragenplätze. Die Bauarbeiten haben bereits im Februar mit einer Schadstoffsanierung begonnen, die durch den Bereich Baumeister durchgeführt wurde. Die Fertigstellung ist für Februar 2025 geplant. Die Wohnungen werden im Minergie ECO Standard erstellt.

    Durch diese beiden Aufträge trägt Implenia mit seiner umfassenden Kompetenz weiter zur nachhaltigen Erneuerung des Schweizer Immobilienbestands bei. Der Totalwert beider Aufträge beträgt über CHF 30 Mio..

    Die drei Probebühnen für die Häuser des Bayerischen Staatsschauspiels sowie die Werkstätten werden Ende 2026 in Betrieb gehen (Bild: © Dömges Architekten AG, Regensburg).
    Ersatzneubau Wohnquartier Katzenbach mit 30 Wohnungen in Zürich-Seebach (Bild: © Think Architecture AG).

    Kontakt für Medien:
    Corporate Communications, T +41 58 474 74 77, communication@implenia.com

    Kontakt für Investoren und Analysten:
    Investor Relations, T +41 58 474 35 04, ir@implenia.com

    Investoren-Agenda:
    16. August 2023: Halbjahresergebnis 2023, Analysten- und Medienkonferenz

  • Zweite Röhre Gotthard-Tunnel: erste Tunnelbohrmaschine «Carla» am Ziel

    Zweite Röhre Gotthard-Tunnel: erste Tunnelbohrmaschine «Carla» am Ziel

    Mal kam die mit ihren Nachläufern mehr als 200 m lange Carla langsam, mal wesentlich schneller als geplant, je nach Beschaffenheit des Gesteins. Im Schnitt legte Carla rund 17 m pro Tag zurück. Ihre Rekordleistung liegt bei 45,4 m pro Tag, das gelang in eher weichem Gneis.

    TUNNELBAU IST TEAMARBEIT
    «Es ist schön, dass wir termingerecht und vor allem auch ohne nennenswerte Unfälle den nördlichen Zugangsstollen ausbrechen konnten», sagt Jacopo Cheda, Oberbauleiter Nord beim ASTRA. Xavier von Mandach, der zuständige Baustellenchef von Implenia, unterstreicht die gute Zusammenarbeit: «Tunnelbau ist immer Teamarbeit. Unser Team bestehend aus mehreren Unternehmen und Kolleginnen und Kollegen aus vielen Nationen hat grosse Erfahrung und arbeitet höchst professionell. Gemeinsam konnten wir die technischen Herausforderungen erfolgreich meistern und dieses wichtige Etappenziel ohne Zwischenfälle erreichen. Das Team hat eine tolle Leistung erbracht.»

    WIE ES JETZT WEITERGEHT
    Mit dem Ausbruch des Zugangsstollens, der parallel zur künftigen zweiten Tunnelröhre verläuft, konnten auch wichtige Erkenntnisse für die weiteren in Zukunft anstehenden Bauarbeiten gewonnen werden, die wichtig sind für Carlas «grosse Schwester», die ab 2025 den nördlichen Teil der Hauptröhre ausbrechen wird.

    Im August 2022 hatte das ASTRA der ARGE «secondo tubo» mit Implenia (60%) und Frutiger (40%) den Auftrag für das Hauptlos Nord (Los 241) der zweiten Röhre des Gotthard Strassentunnels vergeben. Die Bauzeit für den 7.9 km langen Tunnelabschnitt bis zur Losgrenze in der Tunnelmitte ist bis 2029 angesetzt.

    Der Bau der zweiten Röhre wird simultan von Norden und von Süden her vorangetrieben. Dafür kommen insgesamt vier TBM zum Einsatz: Zwei kleinere (Carla und Delia) für die beiden Zugangsstollen sowie die beiden grossen mit einem Schilddurchmesser von über zwölf Metern für den Hauptstollen.

    Quelle: implenia.com

  • Implenia baut Position als Branchenführer für Nachhaltigkeit aus

    Implenia baut Position als Branchenführer für Nachhaltigkeit aus

    Implenia reduzierte 2022 den CO2-Fussabdruck deutlich, von absolut 62’981 Tonnen CO2-Äquivalent im Basisjahr 2020 auf 50’672 Tonnen CO2-Äquivalent. Auch umsatzbereinigt bedeutet dies eine Reduktion um 10,5 Prozent. Implenia hat das Reporting des CO2-Fussabdrucks weiter geschärft. Es umfasst nun alle Märkte und sämtliche Scope 1- und Scope 2-Emissionen sowie erste Kennwerte zu den Scope 3-Emissionen.

    Ebenso hat Implenia 2022 das gesamte Portfolio seiner über 40 Entwicklungsprojekte in der Schweiz analysiert und den CO2-Fussabdruck berechnet. Die Analyse erfolgte auf den Grundlagen des SIA-Effizienzpfads Energie. Um die Treibhausgasemissionen weiter zu verringern, wurden wesentliche Optimierungen eingeleitet. Die Ergebnisse dieser Portfolioanalyse ermöglichen es, die wichtigsten Hebel zur Dekarbonisierung zu identifizieren und eine ambitionierte Dekarbonisierungsstrategie zu verfolgen. Mit Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Werkhöfen und Produktionsanlagen erzeugt Implenia selbst Solarstrom. 2022 waren es mehr als 1,3 Gigawattstunden Ökostrom, ein Zuwachs von über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

    Zum vollständigen Bericht: https://implenia.com/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsbericht/?utm_source=mm_newsletter_de/link&utm_campaign=sustainabilitycp&utm_medium=row_773

  • Implenia übernimmt Wincasa

    Implenia übernimmt Wincasa

    Implenia mit Sitz in Opfikon kauft der Zuger Swiss Prime Site-Gruppe die Immobiliendienstleisterin Wincasa AG mit Sitz in Winterthur ab. Ein entsprechender Vertrag wurde am 29. März unterzeichnet, informiert Implenia in einer Mitteilung. Den Kaufpreis in Höhe von 171,6 Millionen Franken will die Bau- und Immobiliengesellschaft aus im operativen Geschäft erwirtschafteten Barmitteln entrichten.

    Die Eingliederung von Wincasa wird das Dienstleistungsangebot  der  Division Buildings von Implenia erweitern. „Wir werden von den Kenntnissen und Kundenbeziehungen von Wincasa profitieren“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. Zudem verspricht sich die Bau- und Immobiliengesellschaft Umsatzsynergien und zusätzliche wiederkehrende Erträge. Die Marge von Wincasa auf das Betriebsergebnis (EBIT-Marge) in Höhe von 10 Prozent soll zur Steigerung der Profitabilität von Implenia beitragen.

    Wincasa betreut zum Zeitpunkt des Verkaufs über 250’000 Objekte. Das Unternehmen werde auch unter dem Dach von Implenia seinen etablierten Markennamen beibehalten, erläutert Implenia. Swiss Prime Site will sich nach dem Verkauf seines Immobiliendienstleisters auf das eigene Immobilienportfolio und das Asset Management konzentrieren. „Der Verkauf von Wincasa und die Nichtweiterführung des operativen Betriebs von Jelmoli ab Ende 2024 schaffen eine maximale Verschlankung unseres Unternehmens“, lässt sich Swiss Prime Site-CEO René Zahnd in der Mitteilung zitieren.

  • Der Bereich Schalungsbau verkauft Implenia an PERI

    Der Bereich Schalungsbau verkauft Implenia an PERI

    Das Unternehmen ist spezialisiert auf intelligente Dienst- und Komplettleistungen rund um den Schalungsbau. PERI ergänzt mit der Übernahme der Gesellschaft mit allen 46 Mitarbeitenden sein heutiges Angebot in den Bereichen Engineering und Sonderschalungsbau und erweitert die angesichts der guten Auftragslage im Segment Infrastruktur und Bereich Hochbau benötigten Kapazitäten.

    Die Übernahme erfolgte per 1. Januar 2023. Implenia veräussert den Bereich Schalungsbau an eine geeignete Eigentümerschaft, um sich weiter auf das definierte Kernportfolio zu fokussieren und seine Asset-light-Strategie voranzutreiben. Die Gruppe konzentriert sich auf integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland sowie Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in weiteren Märkten.

  • Implenia Capital Markets Day: «Fit for Growth»

    Implenia Capital Markets Day: «Fit for Growth»

    Implenia lud heute zu einem Capital Markets Day ein: CEO, CFO und die Division Heads erläuterten, wie die Gruppe ihre finanziellen Ziele erreichen will. Die Kernkompetenz von Implenia ist die erfolgreiche und profitable Entwicklung, Planung und Umsetzung grosser und komplexer Immobilien- sowie Infrastrukturprojekte mit einem integrierten Dienstleistungsangebot, und zwar termin- und budgetgerecht, in hoher Qualität sowie unter Einhaltung hoher Safety- und Nachhaltigkeitsstandards. Trotz des aktuell volatilen wirtschaftlichen Umfelds ist Implenia bereit, die sich bietenden Marktchancen zu nutzen.

    Phase «Fit for Growth» innerhalb der strategischen Prioritäten von Implenia zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit 
    Um die Margen zu steigern, differenziert Implenia seine strategische Priorität Portfolio durch sektororientierte Spezialisierung und entwickelt neue Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette ‒ Rückwärts- und Vorwärtsintegration. Durch selektive Akquisitionen plant die Gruppe, die Integration entlang der Wertschöpfungskette in margenstarken Geschäftsfeldern zu beschleunigen.

    In der strategischen Priorität Profitables Wachstum verbessert Implenia mit seinem Value-Assurance-Ansatz weiterhin das Management von Risiken und Performance, was stabile und verlässliche Prognosen ermöglicht. Zudem ist es der Gruppe gelungen, die offenen Nachträge wesentlich zu reduzieren. Sie verbessert ihre Operational Excellence weiter und optimiert das Nettoumlaufvermögen.

    Bei der Priorität Innovation liegen die Schwerpunkte auf Industrialisierung, Digitalisierung und BIM sowie Nachhaltigkeit. In diesen Bereichen hat sich Implenia zum Ziel gesetzt, die Gestaltung des Markts mitzuprägen und in der Branche führend zu sein.

    Mit der vierten strategischen Priorität Talente und Organisation zieht Implenia die besten Talente an, entwickelt sie und hält sie längerfristig im Unternehmen. Mit Massnahmen in den drei Bereichen «Collaboration and Employee Engagement», «Talent Management» und «Recruitment Excellence» arbeitet Implenia daran, sich am Arbeitsmarkt als bevorzugter Arbeitgeber zu positionieren.

    Beitrag der Divisionen zu den Schwerpunkten: Bestehendes Geschäft verbessern, bestehendes Geschäft ausbauen, neue Geschäftsmöglichkeiten entwickeln, selektive Akquisitionen 
    Die Divisionen haben ihre jeweiligen Strategien darauf ausgerichtet, zu den Schwerpunkten der Gruppe beizutragen.

    Division Real Estate – Fokussierte Diversifizierung in vier Geschäftsbereiche für nachhaltige, digitalisierte und industrialisierte Immobiliendienstleistungen und -produkte. Die Division wird weiterhin in ihr eigenes Real Estate Portfolio in der Schweiz und in Deutschland investieren und dieses weiterentwickeln, mit starkem Fokus auf Nachhaltigkeit. Mit ihren Dienstleistungen und Produkten wird sie die Industrialisierung und digitale Lösungen vorantreiben. Partnerschaften mit Ina Invest (an der Implenia mit 42,5% beteiligt ist) und anderen strategischen Partnern werden steigende, wiederkehrende Dienstleistungserträge generieren.

    Division Buildings – Umfassendes Angebot für Neubau und Modernisierung, Erweiterung der Wertschöpfungskette, Spezialisierung und innovative Pilotprojekte. Die Division ist spezialisiert auf grosse und komplexe Immobilienbauprojekte. Sie hat eine führende Marktposition in der Schweiz und wächst stark in Deutschland. Im Bereich Consulting treibt sie die Integration entlang der Wertschöpfungskette voran. Die Division stärkt ihre Kompetenzen für komplexe Projekte mit höchsten Kundenanforderungen, beispielsweise Immobilien für das Gesundheitswesen, die Forschung oder Rechenzentren. Frühe Wertschöpfung und Partnerschaftsmodelle sind für die Projektakquisition von zentraler Bedeutung. 

    Division Civil Engineering – Verbindung von langjähriger Erfahrung und umfassender Expertise mit Operational Excellence und innovativen Lösungen für die Zukunft. Die Division ist auf grosse und komplexe Infrastrukturprojekte spezialisiert, beispielsweise in den Bereichen Transport und Mobilität, Energieversorgung sowie industrialisierte Brücken. Neben ihrer führenden Position in den Märkten Schweiz und Deutschland hat die Division mit ihrem Teilbereich Tunnelling auch eine starke Präsenz in Österreich, Frankreich, Norwegen und Schweden. Die Bereiche Tunnel- und Verkehrstechnik, Predictive Maintenance sowie neue Baumaterialien integriert sie entlang der gesamten Wertschöpfungskette, vorwärts- sowie auch rückwärts. Die Division steigert ihre Effizienz durch Digitalisierung, BIM, Lean Management und Prozessoptimierung.

    Division Specialties – Transformation und Skalierung innovativer Geschäfte zur nachhaltigen Gestaltung der Bauindustrie. Die Division ist auf komplexe Nischengeschäfte spezialisiert und treibt die Transformation ihres Portfolios weiter voran. Sie ergänzt damit das Profil von Implenia als integrierter Anbieter. Zudem skaliert die Division ihre profitablen Geschäftseinheiten in den anderen Divisionen. Sie initiiert und entwickelt neue Geschäftsmodelle, beispielsweise Dienstleistungs-Plattformen oder Nachhaltigkeitskonzepte und generiert Planungs- sowie Consulting-Erträge in den Bereichen Baulogistik, Value Engineering, Energieoptimierung sowie standardisierte energetische Sanierungs- und Unterhaltslösungen.

    Finanzielle Ziele der Gruppe: Fokus auf Profitabilität, gestärktem Eigenkapital und anhaltend positivem Cash Flow
    Kurz- bis mittelfristig will Implenia den Umsatz stabilisieren und steigern, hauptsächlich durch organisches Wachstum. Mittel- bis langfristig soll der Umsatz durch organisches und anorganisches Wachstum zusätzlich erhöht werden. Die Gruppe hat zum Ziel, kurz- bis mittelfristig eine EBIT-Marge von ~3,5% und mittel- bis langfristig von >4,5% zu erreichen. Basierend auf dem starken operativen Geschäft will Implenia die Eigenkapitalquote bis 2023 auf >20% verbessern, mittelfristig sollen 25% erreicht werden. Implenia will die Aktionäre am Erfolg des Unternehmens nach abgeschlossener Transformation beteiligen. Daher beabsichtigt die Gruppe, der Generalversammlung eine vorsichtige Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen ab Frühjahr 2023 vorzuschlagen. Weitere mittelfristige finanzielle Ziele sind ein positiver Free Cash Flow sowie die Rückkehr zu einer Netto-Cash-Position durch ein profitables operatives Geschäft.

    Implenia bestätigt das Jahresziel für 2022 von mehr als CHF 130 Mio. EBIT, ohne weitere Einmaleffekte aus der Transformation.

  • Implenia übergibt Schiffshebewerk in Brandenburg

    Implenia übergibt Schiffshebewerk in Brandenburg

    Das Schiffshebewerk Niederfinow ist am östlichen Ende des Havel-Oder-Kanals Anfang des Monats in Betrieb genommen worden. Es wurde unter der technischen Leitung von Implenia errichtet. Die Schifffahrtsverwaltung der Bundesrepublik Deutschland sprach bei der Eröffnung von einem Jahrhundertereignis. Die Kosten werden mit 500 Millionen Euro beziffert.

    „Es handelte sich um ein äusserst anspruchsvolles Projekt mit gigantischen Ausmassen“, wird Henning Schrewe, Head Civil Deutschland bei Implenia, in einer Medienmitteilung zitiert. „Eine besondere Herausforderung war das Zusammenführen der Planungen aller Gewerke zu einer komplexen Gesamtanlage, für die extrem enge Herstelltoleranzen gelten.“

    Das neue Schiffshebewerk ist mit digitaler Technologie ausgerüstet und wird komplett elektronisch gesteuert. Es löst das älteste und noch bestehende Werk Deutschlands aus dem Jahr 1934 ab, ist 55 Meter hoch, 46 Meter breit und 133 Meter lang. Die neue Hebewanne fasst nahezu 10’000 Tonnen Wasser und ist rund 30 Meter länger als die bisherige im noch bestehenden Hebewerk. Es kann mehr Schiffe und Boote gleichzeitig befördern. Zudem ist diese Wasserstrasse zwischen Berlin und dem polnischen Seehafen Stettin nun für weitaus grössere Güterschiffe befahrbar. Sie spielt insbesondere für Schwertransporte zwischen West- und Osteuropa eine wichtige Rolle.

  • Implenia und Frutiger bauen zweite Röhre des Gotthardtunnels

    Implenia und Frutiger bauen zweite Röhre des Gotthardtunnels

    Kernstück der Arbeiten ist der 7.3 km lange Vortrieb mit einem Durchmesser von 12.3 m durch eine Tunnelbormaschine (TBM) mit Tübbingausbau. Dieses schliesst an eine 160 m lange, konventionell ausgebrochene Startstrecke an. Weitere Arbeiten des Auftrags sind dabei der 430 m lange, konventionelle Vortrieb durch die Störzone Nord, der vom in Ausführung befindlichen 4 km langen Zugangsstollen Nord aus

    ausgebrochen wird. Die TBM wird später durch diesen Abschnitt der Störzone hindurch gezogen und deren Bohrkopf vollständig revidiert. Dann wird die TBM den weiteren Vortrieb bis zur Losgrenze in Angriff nehmen. Ebenso wird die ARGE einen hochkomplexen Ausbruch zweier unterirdischer Lüftungszentralen erstellen sowie eine unterirdische Betonanlage und Produktionshallen für Tübbinge und Werkleitungskanäle in ehemaligen Militärkavernen.

    Das ASTRA begründet den Zuschlag wie folgt: «Die ARGE ‘secondo tubo’ hat ein qualitativ und preislich sehr gutes und damit insgesamt das vorteilhafteste Angebot eingereicht. Die Offerte des Zuschlagsempfängers überzeugt durchwegs mit gut bis sehr gut beurteilten Zuschlagskriterien. Der Anbieter hat das vorteilhafteste Angebot vorgelegt und kann sich auch qualitativ anhand der vorgelegten Angebotsunterlagen von den anderen Bietern hervorheben. Die für den Baustelleneinsatz vorgesehenen Schlüsselpersonen werden mit sehr gut beurteilt.»

    André Wyss, CEO von Implenia, zum gewonnenen Auftrag: «Die zweite Röhre des Gotthard Strassentunnels trägt wesentlich zur Verbesserung der Nord-Süd-Strassenverbindung in der Schweiz bei. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses grosse und komplexe Infrastrukturprojekt, das ausgezeichnet zur Strategie von Implenia

    passt, planen und bauen dürfen. Wir können dabei unsere langjährige Erfahrung und bewährte Expertise im Tunnelbau sowie in weiteren Disziplinen des Tiefbaus optimal einsetzen.»

    Seitens Implenia werden nebst dem Tunnelbau auch der Spezialtiefbau sowie Tiefbaueinheiten der Zentralschweiz in die Ausführung involviert sein.

  • Implenia nimmt Arbeiten an Tunnel in Hamburg auf

    Implenia nimmt Arbeiten an Tunnel in Hamburg auf

    Am 5. August haben die Bauarbeiten für Hamburgs Fernwärmetunnel begonnen, informiert Implenia in einer Mitteilung. Die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon realisiert das Projekt im Auftrag von Wärme Hamburg. Der 1,16 Kilometer lange Tunnel wird die Elbe rund 2 Kilometer westlich des Elbtunnels für die Autobahn unterqueren.

    Ab Winter 2024/25 soll damit Abwärme aus Industrieprozessen im Süden in den Norden der Hansestadt transportiert werden. Dies ist Voraussetzung, damit das Kohlekraftwerk in Wedel durch Energie aus dem künftigen Energiepark Hafen der Hamburger Energiewerke GmbH ersetzt werden kann. „Wir freuen uns, dass wir dieses grosse und komplexe Infrastrukturprojekt für die Hamburger Energiewerke planen und realisieren dürfen und damit zu einer nachhaltigen Energieversorgung in Hamburg beitragen können“, wird Thomas Fiest, Head Tunnelling Deutschland von Implenia, in der Mitteilung zitiert.

    Im ersten Bauabschnitt erstellt Implenia Start- und Zielschacht mit 1,5 Meter dicken Schlitzwänden und einer Tiefe von 30 Metern. Dann wird eine Tunnelvortriebsmaschine den eigentlichen Tunnel mit einem Durchmesser von 4,55 Metern bohren. Zugänge und Betriebseinrichtung für den Betrieb sollen in den Schächten untergebracht werden.

  • Implenia gewinnt komplexe Immobilienprojekte in der Westschweiz

    Implenia gewinnt komplexe Immobilienprojekte in der Westschweiz

    Alternativen, die über die Ergebnisse der letztjährigen Strategieüberprüfung hinausgehen, sollen in Betracht gezogen werden, insbesondere angesichts des veränderten Wirtschafts- und Marktumfelds. Das Ziel der Überprüfung besteht darin, eine fokussiertere, agilere Gruppe mit einer deutlich niedrigeren absoluten Kostenbasis zu schaffen, die allen Anspruchsgruppen nachhaltige Erträge liefern sowie Kundinnen und Kunden herausragende Dienstleistungen bieten kann.

    Renovation des Hauptsitzes einer internationalen Organisation in Genf
    Für eine wichtige internationale Organisation darf Implenia den historischen Hauptsitz in Genf vollständig renovieren. Das Projekt wird ca. zweieinhalb Jahre dauern. Die Arbeiten umfassen unter anderem die Anpassung der Fassaden sowie der Sicherheitsinstallationen an die aktuellen Normen, eine komplette Neugestaltung der allgemeinen Räume sowie der 1’200 Arbeitsplätze und die Modernisierung der technischen Ausstattung und Installationen.

    Implenia hat das Projekt im Rahmen eines Wettbewerbs als Generalunternehmer gewonnen, basierend auf einem vorhergehenden Mandat als Gesamtplaner sowie einem bereits erstellten Neubau für diese internationale Organisation. Beim Projekt gilt es, das historische Erbe zu erhalten bei gleichzeitig hoher architektonischer Qualität. Das sanierte Gebäude soll strenge Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit erfüllen und wurde mit BIM geplant. Die Ausführung erfolgt mit Lean Construction.

    PULSE – zwei neue Gebäude für Produktion und Forschung in Cheseaux-sur-Lausanne
    Für den zur Gruppe EPIC Suisse AG gehörenden Bauherrn erstellt Implenia als Totalunternehmer zwei neue viergeschossige Gebäude für Produktion und Forschung in Bio-Pharma, Life Sciences sowie weiteren Branchen in Cheseaux-sur-Lausanne. Die beiden Gebäude sind durch zwei gemeinsame Untergeschosse miteinander verbunden. Erstellt werden sie im Rohbau und die Flächen werden nach Wünschen der künftigen Mieter teilausgebaut. Die neuen Gebäude werden im Minergie-Standard gebaut und eine Zertifizierung nach BREEAM-good wird angestrebt. Das Projekt wurde mit BIM geplant und die Ausführung erfolgt mit Lean Construction. Die Arbeiten, die bereits im Sommer 2022 starten, werden rund zweieinhalb Jahre dauern. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter discover.pulse.swiss.

  • Implenia gewinnt zwei grosse und komplexe Immobilienprojekte in der Westschweiz

    Implenia gewinnt zwei grosse und komplexe Immobilienprojekte in der Westschweiz

    Neubau Bürogebäude Kyoto im Green Village in Genf

    Anlagestiftung Swiss Life hat Implenia als Totalunternehmer mit der Erstellung des Bürogebäudes Kyoto im neuen Stadtteil Green Village auf dem Gelände des Ökumenischen Rats der Kirchen (World Council of Churches) in Genf beauftragt. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von mehr als CHF 60 Mio. und wird rund
    zwei Jahre dauern. Die Division Real Estate von Implenia ist mit der Entwicklung des Stadtteils Green Village beauftragt und auch die Realisation des Wohnhauses Montreal erfolgte bereits durch Implenia Division Buildings. Das Bürogebäude Kyoto umfasst zehn Stockwerke inklusive Erdgeschoss, die nach Wunsch des künftigen Mieters teilausgebaut werden. Nachhaltigkeit spielt bei der Entwicklung des Green
    Village eine zentrale Rolle, der Neubau strebt daher eine Zertifizierung nach SNBS an. Das Projekt wurde mit BIM geplant und die Ausführung erfolgt mit Lean  Construction.

    Wohn- und Gewerbeneubau Alleestrasse in Biel

    Für den Bauherrn Meili Unternehmungen AG erstellt Implenia als Generalunternehmer zwei Ersatzneubauten mit fünf Vollgeschossen auf dem Gebiet Brühlstrasse Süd in Biel. Insgesamt sind 105 Mietwohnungen sowie im Erdgeschoss zur Strasse hin orientierte Dienstleistungsflächen in hohem architektonischem Standard geplant. Das Projekt resultiert aus einem Studienauftrag, der von der Meili Unternehmungen AG durchgeführt und von den Architekten Bart & Buchhofer AG gewonnen wurde. Der Massivbau mit hinterlüfteter Holzfassade wird mit Erdsonden, Wärmepumpe und grossflächiger Fotovoltaikanlage erstellt. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von CHF 42 Mio. und wird rund zweieinhalb Jahre dauern.

  • Implenia erreicht erneut gute Bewertung bei Nachhaltigkeit

    Implenia erreicht erneut gute Bewertung bei Nachhaltigkeit

    Beim Nachhaltigkeitsranking von Sustainalytics für 2021 ist die Bau- und Immobiliengesellschaft Implenia aus Opfikon wieder sehr gut bewertet worden. Gegenüber dem Vorjahr legte der Konzern um 1 auf 85 Punkte in der Gesamtwertung zu, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit konnte das Bauunternehmen seine Spitzenposition bei Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) unter den insgesamt 65 analysierten Unternehmen der Branche Construction & Engineering festigen.

    Auch im ESG Risk Rating schaffte es das Bauunternehmen unter die besten 5 Prozent der bewerteten Unternehmen. In der Peer-Tabelle des ESG Risk Rating erreicht Implenia sogar Platz 1.

    „Wir freuen uns, dass Sustainalytics unser Engagement für Umwelt, Soziales und Governance und unser Management der mit diesen Bereichen verbundenen Risiken im Branchenvergleich als besonders stark einstuft. Wir arbeiten mit Herzblut jeden Tag auf die Erreichung unserer ambitionierten Nachhaltigkeitsziele 2025 hin und sind stolz, Stück für Stück nachhaltiger zu entwickeln und zu bauen“, wird Anita Eckardt, Vorsitzende des Implenia Sustainability Committee, in der Medienmitteilung zitiert.

    Sustainalytics ist ein zur Morningstar Inc. in Chicago im US-Bundesstaat Illinois gehörendes Unternehmen mit Sitz in Amsterdam und bietet Daten und Ratings zu unternehmerischer Verantwortung für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung an.

  • FHNW stärkt Institut für Digitales Bauen

    FHNW stärkt Institut für Digitales Bauen

    Das Institut für Digitales Bauen der FHNW hat Eder Martinez als Professor gewonnen. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Lehre werden einer Mitteilung zufolge die Bereiche digitale Zwillinge und Information Lifecycle sein. „Wer künftig digital unterstützt und bedürfnisorientiert bauen will, muss Informationen zielgerichtet erheben, automatisieren, abbilden und verarbeiten können“, erklärt Manfred Huber, Leiter des Instituts, den Hintergrund des Schwerpunkts.

    Martinez hat seinen Master- und Doktortitel in Bau- und Umweltingenieurwesen an der University of California, Berkeley (UCB) erlangt. Er war unter anderem als Bauingenieur und Spezialist für Zusammenarbeitsprozesse an Baustellen in Chile und Ecuador tätig. Ausserdem hat er auch Firmen wie Hilti und Implenia bei digitalen Bauprojekten unterstützt.

    Die FHNW hat das Institut für Digitales Bauen erst 2018 gegründet. Seither ist es den Angaben der Hochschule zufolge stark gewachsen. Mit Martinez werde in diesem Jahr bereits die zweite Professorenstelle im Bereich Informationsmanagement besetzt.

  • Implenia gewinnt Auszeichnung beim Deutschen Baupreis

    Implenia gewinnt Auszeichnung beim Deutschen Baupreis

    Implenia ist beim Deutschen Baupreis 2022 zu einem der besten und innovativsten Bauunternehmen in Deutschland gekürt worden, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Das Unternehmen hatte sich unter 170 Mitbewerbern in der Kategorie für Unternehmen mit über 500 Mitarbeitenden durchsetzen und den zweiten Platz hinter Zech Bau belegen können. Vervollständigt wurde das Siegertreppchen von Wolff & Müller.

    „Wir sind sehr stolz, beim Deutschen Baupreis 2022 zu den ersten drei zu gehören und einer der besten grösseren Bau- und Immobiliendienstleister in Deutschland zu sein“, wird Matthias Jacob, Country President Deutschland bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Das bestätigt den Anspruch, uns mit unseren Kompetenzen in der Führung von grossen, komplexen Immobilien- und Infrastrukturprojekten sowie einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit vom Wettbewerb abzuheben.“

    Die Gewinner des Baupreises wurden von einer Jury in einem umfangreichen dreistufigen Verfahren ermittelt. Der diesjährige Wettbewerb habe dabei erstmals unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen stattgefunden, heisst es in der Mitteilung.

    Die Preisverleihung fand am 31. Mai auf der Messe digitalBAU 2022 in Köln statt. Auf der Messe sei zudem ein Nachwuchspreis für innovative digitale Lösungen in der Bauwirtschaft vergeben worden, informiert Implenia. Er wurde von einer jungen Spezialistin für Bauwerksdatenmodellierung (Building Information Modeling, BIM) von Implenia gewonnen.

  • Implenia saniert Gubristtunnel

    Implenia saniert Gubristtunnel

    Das Bundesamt für Strassen hat der Arbeitsgemeinschaft Gubri (ARGE Gubri) das dritte Los bei der Sanierung der beiden bestehenden Röhren des Gubristtunnels zugeschlagen, informiert Implenia in einer Mitteilung. Die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon ist am Konsortium mit 40 Prozent beteiligt und hat die Federführung. Die übrigen 60 Prozent werden zu gleichen Teilen vom Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger und Anliker mit Sitz in Emmen LU gehalten. Das Gesamtauftragsvolumen wird in der Mitteilung auf 184 Millionen Franken beziffert. Auf Implenia werden davon 74 Millionen Franken entfallen.

    Im Rahmen des Auftrags werden die Partnerunternehmen 22 neue SOS-Nischen in der zweiten Röhre einrichten und die bestehenden 24 SOS-Nischen in der ersten Röhre sanieren. Zudem werde die Fahrbahn in beiden Röhren um 30 Zentimeter gesenkt und eine neue, höher gelegene Zwischendecke eingezogen, erläutert Implenia. Damit soll der Fahrraum an die heutigen Anforderungen angepasst werden.

    Die Sanierung der beiden Röhren ist im Anschluss an die derzeit im Bau befindliche Einrichtung einer dritten Röhre der Nordumfahrung Zürich geplant. Der Beginn der Vorarbeiten für die Sanierung der beiden bestehenden Röhren ist auf den Herbst datiert. Die Übernahme des Projekts entspreche der Strategie von Implenia, „sich mit der Division Civil Engineering auf grosse, komplexe Infrastrukturprojekte zu fokussieren“, heisst es in der Mitteilung.

  • Implenia baut in Düsseldorf Labor der Klimawende

    Implenia baut in Düsseldorf Labor der Klimawende

    Das Baudienstleistungsunternehmen Implenia hat den Generalunternehmerauftrag für den EUREF-Campus in Düsseldorf gewonnen. Nach Angaben des Bauherrn EUREF AG wird auf diesem Innovationscampus für die Energie- und Mobilitätswende „ein sichtbarer Zukunftsort als reales Modell geschaffen, das in vielen Grossstädten der Welt umgesetzt werden kann“. Einen ersten Campus dieser Art hat EUREF bereits in Berlin errichtet.

    Der Düsseldorfer Campus soll 3500 Mitarbeitenden aus etablierten Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Forschung auf 105’000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ein inspirierendes Umfeld bieten. Zudem soll er Teil eines Netzes umweltschonender Energieerzeuger und Speichermöglichkeiten in der Region werden und alle CO2-Klimaschutzziele der Bundesregierung für das Jahr 2045 von Anfang an erfüllen. Das Projektvolumen beläuft sich auf 186 Millionen Franken.

    „Nachhaltigkeit ist einer der fünf Unternehmenswerte von Implenia“, wird CEO André Wyss in einer Medienmitteilung zitiert. „Es freut uns daher sehr, dass wir einen Forschungs- und Entwicklungscampus bauen dürfen, dessen Arbeit auf Nachhaltigkeit fokussiert und der selbst auf einen CO2-neutralen Betrieb ausgerichtet ist.“

    Laut Implenia ist der Zeitplan „ambitiös“: Der erste Baubschnitt soll bereits Mitte 2024 fertig und bezugsbereit sein. Der zweite Baubschnitt werde kontinuierlich zeitversetzt mitlaufen und bis Mitte 2025 fertiggestellt. Um diesen Zeitplan einhalten zu können, arbeite Implenia von Beginn an mit BIM (Building Information Modeling), also mit der digitalen Modellierung, Kombination und Erfassung aller relevanten Planungs-, Bau- und Bewirtschaftungsdaten. Ausserdem werde für die Ausführung ein sogenannter Lean-Taktplan angewendet.

  • Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 3,76 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 5,6 Prozent. Er sei damit „trotz Portfolio-Anpassungen und längeren Projektlaufzeiten“ geringer als erwartet ausgefallen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der Auftragsbestand konnte im Jahresvergleich um 7,7 Prozent auf einen Höchststand von 6,88 Milliarden Franken zum Jahresende 2021 gesteigert werden. Hier führt Implenia die Entwicklung auf „den strategischen Fokus auf grosse und komplexe Projekte“ zurück.

    Als Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Implenia im Berichtsjahr 114,8 Millionen Franken aus. Im Vorjahr war hier ein Verlust von 146,8 Millionen Franken angefallen. Das Konzernergebnis legte von 2020 auf 2021 von einem Verlust von 132,1 Millionen Franken auf einen Gewinn von 64,0 Millionen Franken zu. An den guten Entwicklungen waren alle vier Geschäftsbereiche von Implenia beteiligt. Für das laufende Geschäftsjahr strebt Implenia ein EBIT von mehr als 120 Millionen Franken an.

    Im Anschluss an den Verlust im Geschäftsjahr 2020 hat das Unternehmen einen umfassenden Transformationsprozess eingeleitet. Diese Transformation sei inzwischen weit fortgeschritten, erläutert Implenia. Das Unternehmen will sich zukünftig weiter auf Bau- und Immobilienleistungen in der Schweiz und Deutschland sowie auf Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte auch in anderen Märkten konzentrieren.

    „Die Steigerung des operativen Ergebnisses um 24 Prozent zeigt, dass wir unsere Transformation konsequent umsetzen“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Nach Portfolio-Anpassungen, mit strategischer Ausrichtung auf profitable, komplexe Projekte und dank Value Assurance sind alle Divisionen gut aufgestellt, um die Ertragskraft weiter zu steigern.“

  • Ina Invest blickt auf gutes Jahr zurück

    Ina Invest blickt auf gutes Jahr zurück

    Ina Invest hat im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsgewinn von 14,4 Millionen Franken und einen Reingewinn von 12 Millionen Franken erzielt. Damit habe die 2020 von Implenia abgespaltene Firma einer Medienmitteilung zufolge „wiederum die Erwartungen“ übertroffen. Im vergangenen Jahr belief sich der Betriebsgewinn noch auf und rund 5,5 Millionen Franken und der Reingewinn auf rund 4 Millionen Franken.

    Der Wert des Immobilienportfolios ist seit dem Vorjahr um 19 Prozent auf 435 Millionen Franken gestiegen. Im Januar 2022 wurde auch die Übernahme des Bredella-Areals in Pratteln von der CERES Group abgeschlossen. Damit ist der Wert des Immobilienportfolios zu Jahresbeginn sogar auf 700 Millionen Franken angestiegen. Ina Invest bezeichnet das Bredella-Areal als „eines der interessantesten und grössten Entwicklungsportfolios der Schweiz“ mit grossem Potenzial.

    Das Unternehmen hebt in der Mitteilung auch die gute Entwicklung bei den Lokstadt-Hallen in Winterthur hervor. Die Hallen seien „in kürzester Zeit praktisch vollständig vermietet“ worden. Die Lokstadt in Winterthur und das Bredella-Areal in Pratteln würden exemplarisch die Strategie von Ina Invest verdeutlichen. Diese konzentriere sich auf „Zukunftsorte der 10-Millionen-Schweiz, die sich in den nächsten 20 Jahren komplett neu erfinden werden“.

    Ina Invest schätzt die Marktaussichten weiterhin als „vielversprechend“ ein. Im Jahr 2022 will das Unternehmen weiter wachsen und sich auf die unternehmerische Integration des neu entstandenen Portfolios fokussieren.

  • Implenia erhält höchste Bewertung für Nachhaltigkeit

    Implenia erhält höchste Bewertung für Nachhaltigkeit

    Der Baukonzern Implenia hat als erstes Unternehmen des Bau- und Ingenieurwesens die höchstmögliche Bewertung für Nachhaltigkeit erhalten. Der vor allem für das Investment Banking tätige New Yorker Finanzdienstleister MSCI ESG Research erhöhte das Rating von AA auf AAA. MSCI ESG Research bietet Recherchen, Bewertungen und Analysen bezüglich der ESG (Environment, Social, Government)-Leistungen von Unternehmen an.

    „Das MSCI ESG Rating AAA ist für uns eine weitere Bestätigung dafür, dass wir Nachhaltigkeit, einen unserer fünf Unternehmenswerte, im Alltag erfolgreich und zum Nutzen unserer Kunden leben“, wird CEO André Wyss in einer Medienmitteilung zitiert. „Wir entwickeln und bauen in der Schweiz und Deutschland nicht nur nachhaltige Areale, zum Beispiel die 2000 Watt-zertifizierte Lokstadt in Winterthur, sondern begleiten unsere Kunden in der Planung und Realisierung zu allen Fragen nachhaltiger Immobilien und Infrastruktur.“

    Implenia verweist in seiner Mitteilung auf die Anerkennung seines Engagements für Nachhaltigkeit auch durch andere positive externe Bewertungen. So habe unter anderem Ecovadis der Gruppe den Silberstatus verliehen. Ausserdem habe Sustainalytics Implenia 2020 mit „hohen 84 Punkten als Branchen-Leader“ eingestuft.

  • «Der Umnutzungs- und Sanierungsmarkt wird das stärkste Wachstum aufweisen»

    «Der Umnutzungs- und Sanierungsmarkt wird das stärkste Wachstum aufweisen»

    Zur Person
    Dr. Jens Vollmar ist Head Division Buildings/Country President Schweiz sowie Mitglied des Executive Committee bei der Implenia AG. Ausserdem ist er Vize-Präsident von Entwicklung Schweiz und Vorstand des Dachverbands «Bauen Schweiz». Der 37-Jährige hat an der Universität St. Gallen (HSG) und der University of California in Berkeley studiert und einen Doktor in Accounting and Finance. Des Weiteren ist er Lehrbeauftragter in den Bereichen Bau & Immobilienmanagement und Mergers & Acquisitions (Fusionen und Übernahmen) an der HSG.

    Welche Faktoren sind für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Immobilienmarkts in unserem Land aus Sicht von Entwicklung Schweiz von Bedeutung?
    Aus unserer Sicht unterstützen die Marktparameter, also die sogenannten Fundamentaldaten, die positive Entwicklung des Schweizer Immobilienmarkts kurz- und mittelfristig weiterhin. Wichtige Treiber wie das Bevölkerungswachstum, das Tiefzinsniveau oder etwa die Arbeitslosenquote sehen wir auf einem stabilen und guten Niveau. Für eine gesunde Entwicklung sind jedoch auch die Immobilien selbst von Bedeutung. Ausser der Lage einer Liegenschaft steht die Qualität der Investitionen im Vordergrund. Dabei verstehen wir unter Qualität nicht nur die Materialisierung, sondern vielmehr die optimale Ausbalancierung der Bedürfnisse aller Anspruchsgruppen. So muss eine Immobilie heute die gewünschte Flexibilität und Adaptierbarkeit für Nutzer und Eigentümer aufweisen. Aber auch die Frist, innert der man eine Liegenschaft auf den Markt bringen kann, ist wichtig. Wir setzen uns als Verband für mehr Planungssicherheit, Beschleunigung der Bewilligungsprozesse sowie Verschlankung und Vereinheitlichung der Planungsgesetzgebung ein. In diesem Zusammenhang bemühen wir uns, die beteiligten Akteure für diese Themen zu sensibilisieren.

    Welchen Einfluss hat der Klimawandel und die damit verbundene Erhitzung der Städte auf Bauprojekte?
    Die Frequenz und Intensität von Hitzewellen nehmen zu und sind bereits Realität. Dazu verlangt die Raumplanung verstärkt verdichtetes Bauen nach innen, was zur zusätzlichen Erwärmung der Städte beiträgt. Als direkte Folge werden die Temperaturen in den nicht klimatisierten oder nicht gekühlten Innenräumen von Liegenschaften im Sommer steigen. Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen. Unsere Mitglieder arbeiten entsprechend an technischen und baulichen Lösungen. Dazu gehören zum Beispiel thermische Simulationen in der frühen Entwicklungsphase oder die Möglichkeiten, eine Bodenheizung zur Kühlung zu aktivieren. Auch verzeichnen wir eine verstärkte Nachfrage nach Begrünung von Gebäuden.

    Der Online-Handel boomt, was Auswirkungen auf gewerbliche Erdgeschossnutzungen haben dürfte. Wie beurteilen Sie die Zukunft dieser Nutzungen?
    Die Erdgeschossnutzungen stellen Gemeinde, Stadtplaner, Investoren und Projektentwickler tatsächlich vor grosse soziale und städtebauliche Herausforderungen. Verschiedene Nutzungen wachsen immer stärker zusammen: So sind heute Arbeiten, Wohnen und Freizeit praktisch nicht mehr voneinander zu trennen. Die bislang in Zonenplänen und in der Bau- und Zonenordnung vorgesehenen Nutzungstrennungen lassen sich mit diesem Trend nur schwer in Einklang bringen. Neue, flexible Zonierungen auf Basis alternativer Kriterien sind aus unserer Sicht prüfenswert – damit könnten Erdgeschossnutzungen wieder attraktiver werden.

    Zeichnen sich denn bereits Veränderungen ab?
    Ja, wir registrieren das Vorantreiben von innovativen Erdgeschossformaten wie Showrooms oder Paket-Pick-up-Stellen. In Zukunft dürften auch die immer häufiger geforderten Beschränkungen des motorisierten Individualverkehrs oder die Schaffung von Fussgängerzonen sowie die Diskussion um breitere Trottoirs die Aussenräume von Liegenschaften und Quartieren nachhaltig verändern und damit auch die Erdgeschossnutzungen beeinflussen. Letztere sollte aber unserer Ansicht nach bedürfnisorientiert und unter Berücksichtigung von Nutzung und Umgebung festgelegt werden und nicht starren gesetzlichen Vorgaben folgen müssen. Flexibilität dürfte langfristig auch bei den Erdgeschossnutzungen ein entscheidender Punkt sein.

    Welche Faktoren haben Einfluss auf die Entscheidung für eine Umnutzung/Sanierung oder einen Neubau?
    In der Vergangenheit waren Ersatzbauten ein grosses Thema. Wir glauben aber, dass der Umnutzungs-und Sanierungsmarkt in Zukunft das stärkste Wachstum aufweisen wird. Gerade in Hinblick auf die zunehmenden Nachhaltigkeitsüberlegungen. Hier spielen Energie- und Flächeneffizienz sowie regulatorische Anforderungen eine wichtige Rolle. Für eine Entscheidung über Neu- oder Umbauten oder auch einer Umnutzung sind verschiedene Faktoren relevant: Die Erfassung des Gebäudezustands und wo im Lebenszyklus sich eine Immobilie befindet, über Analysen zur Standort- und lokalen Marktentwicklung bis hin zu finanziellen/wirtschaftlichen Parametern oder auch die Betrachtung der Ausnutzungsreserven.

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    Unflexible
    Regulierungen erschweren
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    Welche Anstrengungen unternimmt Entwicklung Schweiz bei der Digitalisierung?
    Die Planung und Realisierung von Gebäuden und Infrastruktur weisen auch heute noch einen starken Unikats-Charakter auf. Dabei sind Themen wie Industrialisierung, Produktivität und Digitalisierung für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz im Bereich der Entwicklung unabdingbar. Dank dem Einsatz von BIM und 3D-Druckern, der digitalen Baufortschrittskontrolle oder Anwendung von Drohnen- oder Robotik-Technologie kann die Planungssicherheit hinsichtlich Kosten, Qualität und Terminen stark optimiert werden. Unserer Ansicht nach sind hier die Vereinheitlichung und Standardisierung sowie die Vereinfachung in der Anwendung sehr wichtig. Entwicklung Schweiz prüft zusammen mit den Mitgliederfirmen mögliche Beiträge zur Förderung und Verbesserung von Standards und deren Anwendung. Wir erwarten ein Jahrzehnt, das unsere Industrie im Bereich der Digitalisierung und Produktivität wie noch keines zuvor verändern wird.

    Heute müssen Neubauten energieeffizient und bevorzugt komplett recyclingfähig gebaut werden. Wie werden diese Aspekte bei Entwicklung Schweiz berücksichtigt?
    Nachhaltigkeit und ESG-Strategien sind in der Immobilienbranche aktueller denn je. Unsere Mitglieder haben diese Marktbedürfnisse längst erkannt und diese in ihre Organisation und in ihr Leistungsangebot implementiert. Viele Unternehmen weisen zum Beispiel bereits jetzt Nachhaltigkeitsabteilungen auf. Der grösste Hebel liegt dabei nicht bei den Neubauten, sondern bei räumlichen und energetischen Sanierungen von Bestandsliegenschaften. Entwicklung Schweiz betrachtet die Fragestellung rund um energetische Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz sowie Kreislaufwirtschaft stets ganzheitlich. Das heisst, wir versuchen ökonomische, soziale sowie ökologische Aspekte ausgewogen zu berücksichtigen. Unsere Mitglieder arbeiten mit Start-ups, Entwicklern und Forschungsinstitutionen zusammen, um eine schnelle Markteinführung innovativer Ideen zu unterstützen und voranzutreiben.

    Nach wie vor werden in der Schweiz landwirtschaftliche Flächen überbaut. Ist das aus Ihrer Sicht notwendig?
    Nein, der Fokus liegt klar auf einer Siedlungsentwicklung nach innen. Verschiedene gesetzliche Vorstösse, wie zum Beispiel die Revision des Raumplanungsgesetzes von 2013, beschränken die Überbauung von Kulturland zugunsten der Verdichtung. Die Umwandlung landwirtschaftlicher Flächen in Bauzonen ist zudem meist nur noch mittels Flächenkompensation bzw. -abtausch möglich. Generell ist festzuhalten, dass die Ausnutzungsreserven in den Städten und Agglomeration noch sehr hoch sind. Für die Schaffung von Wohn- und Arbeitsraum sollten vorab diese Nutzungsreserven realisiert werden.

    Was ist das Problem hierbei?
    Weniger einschränkende gesetzliche Vorgaben wären wünschenswert. Die Mehrwertabgabe etwa erschwert oder verunmöglicht teilweise die Realisierung von Ausnutzungsreserven. Es gibt aber noch viele weitere unflexible Regulierungen, welche das Bauen im Bestand zu fast unüberwindbaren Herausforderungen machen. Entwicklung Schweiz ist gemeinsam mit der Branche bestrebt, die Entscheidungsträger, Behörden und Politik auf diese Thematik zu sensibilisieren. Wir plädieren für mehr Ermessensspielraum, damit gute Lösungen unter Berücksichtigung situativer Gegebenheiten und der Nutzerbedürfnisse erarbeitet werden können.

    Halten Sie die immer wieder prognostizierte Immobilienblase in der Schweiz für ein ernstzunehmendes Szenario?
    Die anhaltende Tiefzinspolitik der Zentralbanken sowie die Marktentwicklung machen die Investition in Immobilien attraktiv. Es gibt wenige Anlagealternativen, die ein ähnliches Rendite-/Risiko-Profil aufweisen. Die Schweiz hat zudem aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und steht heute – beispielsweise vor dem Hintergrund einer restriktiveren Vergabe von Hypotheken – deutlich besser da als noch zu Beginn der 00er-Jahre. Die spürbar lauter werdenden Forderungen nach einer Rückkehr zu einer normalisierten Geldpolitik zeigen aber, dass sich dieser Zustand auch in der Schweiz ändern kann. Ein zu schnelles Anziehen von Zinssätzen und damit verbundene Refinanzierungshürden könnten zu einem Rückgang der Marktwerte führen, was wiederum einen Einfluss auf die Eigenkapitalanforderungen hätte. Die Schweiz tut entsprechend gut daran, ihre stabile Geld- und Zinspolitik fortzusetzen und in Szenarien zu denken. Je robuster die Geschäftsmodelle und Finanzierungen sind, desto weniger wird unsere Volkswirtschaft Risiken ausgesetzt. Als Verband sehen wir der kurz- und mittelfristigen Zukunft sehr zuversichtlich entgegen.

  • Implenia erhält fünf Hochbauaufträge in Deutschland

    Implenia erhält fünf Hochbauaufträge in Deutschland

    Für die Division Buildings von Implenia beginnt das neue Jahr mit einem attraktiven Hochbauauftrag mit einem Volumen von 227 Millionen Franken in Deutschland. Laut Medienmitteilung hat der in Opfikon ansässige Bau- und Immobilienspezialist den Zuschlag für den Bau mehrerer nachhaltiger Wohn- und Geschäftshäuser in fünf deutschen Städten erhalten.

    Der Mitteilung zufolge errichtet die Division Buildings von Implenia zwei Wohn- und Geschäftshäuser in Kiel, ein Wohnhochhaus für das gemäss Mitteilung „aktuell grösste Arealentwicklungsprojekt in Deutschland“, das Franklin-Areal in Mannheim, ferner den teilmodularen Neubau eines Rehazentrums in Mosbach am Neckar, ein Wohnquartier in Neunkirchen am Brand sowie ein Schulzentrum in Delitzsch bei Leipzig.

    Bei Planung und Ausführung der Neubauprojekte soll die modellbasierte und softwaregestützte Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) zum Einsatz kommen. Lean Construction soll die Koordination aller Abläufe und Gewerke während der Bauphase garantieren.

  • Implenia trennt sich von Gravière de la Claie-aux-Moines

    Implenia trennt sich von Gravière de la Claie-aux-Moines

    Die Implenia AG trennt sich von ihrem Mehrheitsanteil von 66,67 Prozent an der Gravière de la Claie-aux-Moines SA (GCM). Die Beteiligung werde an die Walo Bertschinger SA Romandie sowie an die Vigier Holding AG und die H 2 M Participations SA veräussert, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Aktionärin Walo Bertschinger SA Romandie hatte bisher das übrige Drittel an der GCM gehalten. Auch nach dem Einstieg von Vigier Holding AG und H 2 M Participations SA werde der Anteil der Walo Bertschinger SA Romandie eine Minderheitsbeteiligung bleiben, heisst es in der Mitteilung. Über den Kaufpreis haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

    „Implenia veräussert seine Beteiligung an GCM SA an eine geeignete Eigentümerschaft, um sich weiter auf das definierte Kernportfolio zu fokussieren und seine Asset-light-Strategie voranzutreiben“, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung. Im Rahmen der Unternehmensstrategie will sich Implenia auf „integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland sowie Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in weiteren Märkten“ konzentrieren.