Schlagwort: Inbetriebnahme

  • Kantonsspital Baden setzt auf lokale Firmen und Nachhaltigkeit

    Kantonsspital Baden setzt auf lokale Firmen und Nachhaltigkeit

    Das Kantonsspital Baden (KSB) hat im Laufe der sechsjährigen Bauphase des Neubaus rund 250 öffentlich ausgeschriebene Beschaffungen durchgeführt. Diese Vergaben mündeten laut Medienmitteilung in insgesamt 1066 Werkverträgen. Als letztes wurde die Ausschreibung für das Mobiliar veröffentlicht. Das neue Spitalgebäude werde dem Prädikat Swiss made gerecht, heisst es vom KSB. 97 Prozent der 177 am Neubau beteiligten Firmen stammen aus der Schweiz. Nur 3 Prozent der Vergaben erhielten Unternehmen in Deutschland und Italien.

    Insgesamt 25 Prozent der am Bau beteiligten Firmen haben ihren Sitz im Kanton Aargau, 40 Prozent im Kanton Zürich. „Wir sind stolz, dass das KSB damit einen erheblichen Beitrag zur lokalen und regionalen Wertschöpfung geleistet hat“, wird KSB-CEO Adrian Schmitter zitiert.

    Durch die hohe Präsenz von einheimischen Firmen habe das KSB auch ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt, wird Schmitter weiter zitiert. „In der Bauphase war es für die beteiligten Handwerksfirmen vor allem ein Projekt der kurzen Wege. Daraus haben sich verschiedene Synergieeffekte entwickelt“, so der CEO. Das gelte auch für die Zeit nach der Inbetriebnahme, wenn gegebenenfalls noch Nacharbeiten, Wartungen oder dergleichen anstehen.

    Mit einer Nutzfläche von 76‘215 Quadratmetern wird der Neubau rund 30 Prozent mehr Fläche bieten als das Gebäude, in dem das KSB seit 1978 untergebracht ist. Die  Inbetriebnahme ist für Ende Februar 2025 vorgesehen.

    Der Umzug soll dann innert fünf Tagen über die Bühne gehen. Insgesamt werden 4571 Kubikmeter Medizintechnik und weitere Güter gezügelt, heisst es in einer Mitteilung des KSB. Das entspreche der Ladung von 76 Lastwagen mit je 40 Tonnen.

  • Schulanlage Brunnenhof soll bis 2029 erweitert werden

    Schulanlage Brunnenhof soll bis 2029 erweitert werden

    Im Mai 2022 genehmigten die Stadtzürcher Stimmberechtigten an der Urne die finanziellen Mittel für den Einbau einer Sekundarschule im ehemaligen Radiostudio Brunnenhof in Zürich-Unterstrass. Seit November werden Mittel-, Ost- und Turmtrakt des rund 90-jährigen Gebäudes für den Tagesschulbetrieb mit 15 Schulklassen umgebaut. Nach Inbetriebnahme der Schule 2025 soll die Schulanlage weiterwachsen: Die Stadt plant, in einer zweiten Etappe zwischen 2027 und 2029 den Westtrakt unter anderem durch einen Neubau für weitere 6 Klassen und 2 Einfachsporthallen zu ersetzen. Im Aussenraum ist zudem ein Allwetterplatz mit sportfunktionalen Eigenschaften vorgesehen, der ausserhalb der schulischen Betriebszeiten auch dem Quartier zur Verfügung stehen soll.

    Die Schule Brunnenhof wird dereinst von Schüler*innen aus den Schulkreisen Glattal und Waidberg besucht, wo aufgrund der dynamischen Bevölkerungsentwicklung in den kommenden Jahren mit einer starken Zunahme von Schüler*innen auf Sekundarstufe gerechnet wird. Das vorliegende Bauvorhaben reiht sich denn auch in eine Vielzahl von laufenden und geplanten Massnahmen ein, mit denen die Stadt den gestiegenen Schulraumbedarf in den beiden Schulkreisen decken wird.

    Für die Durchführung eines Wettbewerbs und die Ausarbeitung des Bauprojekts bis Ende 2025 beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat neue einmalige Ausgaben von 3,87 Millionen Franken.

  • Neuer Campus für die Berner Fachhochschule in Bern

    Neuer Campus für die Berner Fachhochschule in Bern

    Die Berner Fachhochschule BFH ist historisch gewachsen. Die verschiedenen Departemente sind an rund 26 Standorten in Bern, Biel, Burgdorf, Magglingen und Zollikofen untergebracht. Diese räumliche Zersplitterung erschwert die Lehre und führt zu Mehrkosten. Zudem sind viele BFH-Gebäude mittlerweile in die Jahre gekommen.

    Die BFH soll deshalb konzentriert werden. 2016 hat der Grosse Rat entschieden, verschiedene Departemente und Bereiche in Bern und Biel zu konzentrieren. In beiden Städten soll je ein neuer Campus entstehen. Der Campus Bern wird im Gebiet Weyermannshaus Ost in Ausserholligen im Westen Berns gebaut.

    Aus dem für den Berner Campus durchgeführten Projektwettbewerb ging das Siegerprojekt «Dreierlei» der wulf architekten gmbh aus Stuttgart (D) hervor. Das Projekt kombiniert eigenständige Departementsgebäude mit einem gemeinsamen Sockelgebäude und einem grosszügigen Aussenraum zu einem ineinandergreifenden Campusgelände.

    Die Gebäude werden auf der nördlichen Seite durch einen grosszügig gestalteten, öffentlich zugänglichen Aussenraum mit dem Stadtbach zu einem gemeinsamen Campusgelände verbunden. Eine Unterführung zum Europaplatz und eine Fuss- und Velopasserelle über die Gleise bis zur Bahnstrasse sollen die Vernetzung des Quartiers verbessern.

    Der Campus wird nach Minergie-P-Eco-Standard gebaut. Für die Heizung ist Fernwärme vorgesehen. Der Sockel besteht zwar aus Beton, doch in den Aufbauten ist viel Holz verarbeitet. Zudem ist die Fassadenkonstruktion durchwegs in Holz gehalten.

    Der Kanton Bern hat das Baugesuch für den Campus im Januar 2022 eingereicht. Die öffentliche Auflage des Projekts ist voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2023 vorgesehen – zeitgleich mit der Überbauungsordnung für das Areal Weyermannshaus Ost.

    Die Inbetriebnahme ist frühestens 2028 möglich. Der Kanton erwartet die Baubewilligung Anfang 2024. Nach heutigem Planungsstand könnten die Bauarbeiten 2024 starten. Aufgrund von Abhängigkeiten und Schnittstellen zu Nachbarsprojekten ist der Terminplan mit Unsicherheiten verbunden.