Schlagwort: Index

  • UBS-Index für Risiko einer Immobilienblase sinkt leicht

    UBS-Index für Risiko einer Immobilienblase sinkt leicht

    Der von der UBS herausgegebene Swiss Real Estate Bubble Index (Immobilienblasenindex) ist im 2. Quartal 2023 von 1,49 auf 1,41 Punkte gesunken. Mit dieser Tendenz bestätigt sich die seit Jahresbeginn zu verzeichnende Beruhigung auf dem Immobilienmarkt. Laut UBS-Analyse führten der deutlich verlangsamte Anstieg der Hypothekarverschuldung, weniger Anträge für Finanzierungen von Kauf zur Vermietung und die Flaute bei den Bauinvestitionen zu einer Abnahme der Risiken auf dem Eigenheimmarkt.

    Trotzdem stellen die Ökonominnen und Ökonomen der UBS fest, dass der Eigenheimmarkt relativ zu seiner historischen Entwicklung immer noch im überbewerteten Bereich, also bei einem Index zwischen 1 und 2 Punkten, verbleibt. Markttreiber sind das Wohneigentum, dessen Preise mit 0,8 Prozent stärker stiegen als in den Vorquartalen. Angebotsmieten erhöhten sich zwar um 1 Prozent, lagen im Wert jedoch unter dem des Wohneigentums.

    Insgesamt beurteilt die UBS die Lage entspannter als in den 1990er Jahren. Der Index zeige auf, dass die Immobilienpreise trotz höherer Finanzierungskosten stabil bleiben. Dies werde auch dadurch begünstigt, dass eine niedrige Neubaurate Preiskorrekturen im Immobiliensektor in naher Zukunft unwahrscheinlich machen.

  • KOF Konjunkturbarometer: Konjunkturperspektiven trüben sich leicht ein

    KOF Konjunkturbarometer: Konjunkturperspektiven trüben sich leicht ein

    Das KOF Konjunkturbarometer geht im April um 2.8 Zähler auf einen Indexstand von 96.4 zurück. Im Vormonat stand das Barometer noch bei 99.2 Punkten (revidiert von 98.2). Die Mehrzahl der Indikatorenbündel wird von der Abschwächung erfasst. Insbesondere die Indikatoren für das Verarbeitende Gewerbe, die Dienstleistungen, das Gastgewerbe und den privaten Konsum. Die Perspektiven für das Auslandsgeschäft sind dagegen stabil und jene für den Bereich Finanz-​ und Versicherungsdienstleistungen hellen sich auf. 

    Im Produzierenden Gewerbe (Verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe) dämpfen vornehmlich die Indikatoren für die Kapazitätsauslastung, die Auftragssituation, die Produktion und die Lagerhaltung die Entwicklung. Dagegen deuten die Indikatoren für die Ertragsentwicklung eher eine Entspannung an. 

    Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes sind namentlich die Aussichten für die Chemie-​ und Pharmaindustrie, die Hersteller von Textilien und Bekleidung sowie für den Bereich Holz-​ und Papierwaren ungünstiger als bisher. Nahezu stabil sind die Indikatorenwerte für die Bereiche Maschinenbau, Nahrungs-​ und Genussmittelproduzenten und für den Metallbereich. Aufwärtsgerichtet ist die Tendenz bei den Indikatoren im Elektrobereich.

  • Zürich ist beim Smart City Index 2023 erneut auf Platz 1

    Zürich ist beim Smart City Index 2023 erneut auf Platz 1

    Drei Schweizer Städte finden sich unter den neun intelligentesten Städten der Welt. Das zeigt der IMD Smart City Index 2023, für den insgesamt 141 Städte überall auf dem Globus untersucht wurden. Er wurde mit Ausnahme von 2021 seit 2019 jährlich vom World Competitiveness Center der Lausanner IMD Business School erstellt. Sie hat ihre Sitze in Lausanne und Singapur.

    Auf Platz 1 dieser Rangliste liegt wie seit der ersten Auflage dieses Index Zürich, vor Oslo, Canberra und Kopenhagen. Auf Platz 5 folgt Lausanne, nach Platz 4 im Jahr 2020. Damals hatte Genf Platz 6 inne, in diesem Jahr ist es Platz 9. Zwischen Lausanne und Genf werden in diesem Jahr London, Singapur und Helsinki geführt.

    Auf Platz 1 liegend punktet Zürich naturgemäss bei so gut wie allen Kriterien weit überdurchschnittlich. Höchstwerte erreicht die Stadt bezüglich der Strukturen in den Themenbereichen Gesundheit & Sicherheit, Aktivitäten, Arbeit & Schule sowie Governance – mit zwei Ausnahmen: bei Luftverschmutzung und der Verfügbarkeit bezahlbarer Mietwohnungen. Bei den Technologiethemen hingegen liegt die Stadt im Mittelfeld und schneidet nur bei Arbeit & Schule besser ab.

    Lausanne auf Platz 4 wird bei allen strukturellen Themen meist weit überdurchschnittlich bewertet. Bezüglich der Technologien liegt die Stadt wie Zürich fast überall im Mittelfeld. Absolute Höchstwerte erreicht sie bei Grünanlagen, kulturellen Aktivitäten und bei der IT-Bildung in Schulen. Beim öffentlichen Nahverkehr werden ihre Online-Services sehr hoch bewertet.

    Höchstwerte erreicht Genf beim städtischen Grün, beim Zugang zur Schulbildung und bei Rückmeldungen aus der Bürgerschaft zu Entscheidungen der Stadtverwaltung. Zwei negative Ausreisser finden sich bei der Zustimmung zur Aussage, dass Unternehmen neue Jobs generieren und dass der Online-Zugang zu Jobangeboten es einfacher macht, Arbeit zu finden. Bei beiden liegt Genf am untersten Ende des Gruppenindexes.

    In allen drei Städten werden von den Befragten erschwingliche Mieten, Verkehrsstaus und Luftverschmutzung als Prioritäten genannt. An der diesjährigen Analyse ist laut IMD am auffälligsten, dass von den 20 führenden Städten 17 seit der Gründung des Index dabei sind. Unter diesen 17 Städten weisen sechs entweder eine kontinuierliche Verbesserung oder Stabilität von Jahr zu Jahr auf. Diese „Super-Champions“ sind Zürich, Oslo, Singapur, Peking, Seoul und Hongkong.

  • Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Laut einer Medienmitteilung von Raiffeisen Schweiz zum quartalsmässigen Transaktionspreisindex, muss für selbstgenutztes Wohneigentum tiefer in die Tasche gegriffen werden als im ersten Quartal und ebenfalls gegenüber dem Vorjahr. Demnach habe sich im zweiten Quartal der Erwerb einer Eigentumswohnung um 3,5 Prozent verteuert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergebe sich ein Preisanstieg um 7,7 Prozent. Ein Einfamilienhaus koste 1,3 Prozent mehr als im Vorquartal. Im Jahresvergleich seien die Preise bei dem Immobilientyp um 8,7 Prozent gestiegen.

    Gemäss dem in der Medienmitteilung zitierten Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff sei die Preisdynamik auf die Verknappung des Angebots im Eigenheimmarkt zurückzuführen. Daran hätten weder die Zinserhöhung noch die gestiegenen Unsicherheiten im Berichtszeitraum etwas geändert.

    Bei Stockwerkseigentum habe sich im Vorjahresvergleich die höchste Verteuerung in der Region Zürich feststellen lassen, wo die Preise um 11 Prozent zugelegt hätten. Demgegenüber weise die Region Bern im Vergleich zu 2021 mit 3,5 Prozent die geringste Quote aus. Für eine Eigentumswohnung in touristischen Gebieten müssen 10,6 Prozent mehr bezahlt werden.

    Die Preisspirale treibt auch die Kosten für Einfamilienhäuser aufwärts. In der Region Westschweiz habe sich das Segment um 12,8 Prozent verteuert, in der Region Nordwestschweiz liege der Wert bei 10,4 Prozent.

    Aufgeschlüsselt nach dem Wohnort lässt sich ein ausgeprägter Wunsch nach privatem Wohneigentum auf dem Land ablesen, wo die Preise für ein Einfamilienhaus um 12 Prozent hochgeschnellt seien. In Zentren liege der Hauspreis 8,7 Prozent über dem des Vorjahrs.

  • Gebäudeversicherung Kanton Zürich lässt Index unverändert

    Gebäudeversicherung Kanton Zürich lässt Index unverändert

    Der jährlich erhobene Zürcher Index der Wohnbaupreise ist zwischen April 2020 und April 2021 um 1,1 Prozent auf 1057,7 Punkte gestiegen, erläutert die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) in einer Mitteilung. Das selbstständige öffentliche Unternehmen wird seinen auf dem Baupreisniveau basierenden Versicherungsindex 2022 dennoch unverändert bei 1025 Punkten halten.

    Zuletzt habe die GVZ ihren Versicherungsindex im Jahre 2009 auf 1025 Punkte angepasst, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Gleichzeitig seien auch die Versicherungswerte der Gebäude im Kanton Zürich revidiert worden. „Die langjährige Konstanz des Indexes ist versicherungstechnisch wünschenswert, weil dies positive Auswirkungen auf die Prämienstabilität hat“, erläutert das Unternehmen.

    Im allgemeinen versichere die GVZ Gebäude zum Neuwert, heisst es in der Mitteilung weiter. Immobilienbesitzende könnten jedoch jederzeit eine Neuschätzung vornehmen lassen. Eine solche biete sich vor allem nach wertsteigernden Investitionen an, um eine allfällige Unterdeckung des Versicherungsschutzes der Immobilien zu vermeiden.