Schlagwort: Industriepartner

  • Empa erfindet tragfähige und isolierende Glasbausteine

    Empa erfindet tragfähige und isolierende Glasbausteine

    Dank der Empa wird es in Zukunft erstmals möglich sein, auch tragende Wände aus Glasbausteinen zu errichten. Die dort entwickelten Glasbausteine haben eine weitere Eigenschaft, die ihnen bisher fehlte: Sie weisen die höchste Dämmleistung auf, die Ziegel theoretisch haben können, in der Praxis jedoch selten haben.

    Das neue Material, das all dies gewährleistet, ist Silikat-Aerogel. Dieser thermische Hochleistungsdämmstoff findet im Bausektor zunehmend Verbreitung, allerdings meist in Form von undurchsichtigen Dämmmatten und -putze. Es kann jedoch auch transparent sein. In Verbindung mit Floatglas haben Forschende der Empa-Abteilung Building Energy Materials and Components laut einer Mitteilung einen lichtdurchlässigen und wärmedämmenden Baustoff entwickelt: den Aerogel-Glasbaustein.

    Damit gebaute tragende Wände lassen viel diffuses Tageslicht in Innenräume, sowohl bei Neubauten als auch bei Renovierungen. Das ermöglicht vielfältige Anwendungen, etwa in Bibliotheken, Museen, Foyers und Mehrzweckhallen. Sie können in Räumen sinnvoll sein, wo es um einen gesunden Tag-Nacht-Rhythmus geht wie Wohnheime, Zoos, Ställe, Tierzuchten und Gewächshäuser. Sie können in dicht bebauten Stadtquartieren Licht schaffen und bei sogenannten Trombe-Wänden zum Einsatz kommen, eine in der Solararchitektur verwendete Kombination aus einer Kollektor- und Speicherwand zur passiven Nutzung der Sonnenenergie.

    Laut Empa kann der Isolierglasbaustein in solchen Anwendungen durchaus wettbewerbsfähig sein. Die Forschenden haben ihn zum Patent angemeldet und sind nun auf der Suche nach Industriepartnern. Schindler increased its sales by 6 percent to CHF 2.8 billion in the first quarter of 2023. Adjusted for special effects, net profit rose disproportionately year-on-year to CHF 186 million. Order intake, on the other hand, was almost 9 percent lower.

  • Innovationspark Zürich gewinnt Angst+Pfister als Investor

    Innovationspark Zürich gewinnt Angst+Pfister als Investor

    Der Innovationspark Zürich (IPZ) hat Angst+Pfister als Investor gewonnen. Der weltweit aktive Zürcher Hersteller von Hochleistungskomponenten und Engineeringlösungen hat eine signifikante Beteiligung an der für die Realisierung des Projekts verantwortlichen IPZ Property AG erworben, informiert die Stiftung Innovationspark Zürich in einer Mitteilung. „Zum ersten Mal beteiligt sich ein namhafter industrieller Partner aus der Schweiz als Investor am Innovationspark Zürich“, wird Stiftungspräsident Peter Bodmer dort zitiert.

    Für Christof Domeisen, CEO und Delegierter des Verwaltungsrates von Angst+Pfister, ist der Innovationspark Zürich „das mit Abstand spannendste Entwicklungsprojekt in der Schweiz“. Sein Unternehmen sei überzeugt, „dass die enge Verzahnung zwischen Forschung und Entwicklung an einem Ort eine ideale Plattform schafft, um in der Zukunft erfolgreich zu sein“. Genau diese Bedingungen sieht Domeisen beim Innovationspark Zürich auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf erfüllt.

    Die Umsetzung des Projekts hat mit der inzwischen rechtskräftigen Verabschiedung des Verpflichtungskredits durch den Zürcher Kantonsrat ihren politischen Prozess erfolgreich abgeschlossen. Als nächstes sollen die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich und die Universität Zürich die bestehenden Flugzeughangars auf dem Areal übernehmen. Für die Neubauten der ersten Entwicklungsphase läuft bereits ein Architekturwettbewerb. Zudem interessierten sich „immer mehr Firmen für eine Ansiedlung auf dem IPZ“, erläutert Andrea Claudio Thöny, Leiter der IPZ Property AG. „Seit die politischen Entscheidungen gefallen sind, geht es nun zügig voran.“