Schlagwort: Innenausbau

  • Akquisition macht Innenausbauprojekte effizienter und regionaler

    Akquisition macht Innenausbauprojekte effizienter und regionaler

    Die Obrist interior AG aus Luzern hat die Übernahme der amerikanischen Display Craft Manufacturing Co. aus Baltimore im US-Bundesstaat Maryland in einer Mitteilung bekanntgegeben. Mit der Akquise wachse die Produktionskapazität für den nordamerikanischen Markt.

    Durch die Fertigung vor Ort werden Projektabwicklungen nachhaltiger und effizienter, teilt das im hochwertigen Laden- und Innenausbau tätige Unternehmen mit. Das bedeute weniger Transport- und Frachtwege, einfachere Logistik und Verpackung sowie kürzere Projektlaufzeiten. Die Ausweitung der Marktaktivität in den USA sei eine Reaktion auf die hohe Nachfrage dort stark vertretener Luxus- und Premiummarken nach kurzen Lieferzeiten, schnellen Reaktionszeiten und einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Produktionspartnern.

    Die operative Leitung übernimmt Corrado Tona, der CEO der Obrist interior America Inc.: „Wir gewinnen ein starkes lokales Team, erweitern unsere Manufakturkompetenz und sind noch näher bei unseren Kunden. Das stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und ermöglicht uns, den US-Markt, den wir in den letzten Jahren aktiv entwickelt haben, noch gezielter zu bedienen“, wird er zitiert. Nach Worten von Inhaber Stefan Slamanig werde die bestehende Präsenz in den USA vertieft und der Name Obrist entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestärkt.

    Display Craft Manufacturing Co. ist seit mehr als 75 Jahren Anbieter von Retaildisplays und Lösungen für Ladenbau und Innenausbau. Das Produktionsunternehmen hat 40 Mitarbeitende, die „in die Werte- und Qualitätswelt von Obrist interior“ integriert werden.

    Die Übernahme gehe einher mit einer Kapazitätserweiterung, verbunden mit weniger Abhängigkeit von externen Zulieferanten, höherer Flexibilität, Kostenoptimierung und mehr strategischer Resilienz. Lösungen für Kunden sowie Projekte lassen sich wirtschaftlich und ökologisch effizienter realisieren. Der neue Produktionsstandort biete zudem Perspektiven für Mitarbeitende an den Schweizer Standorten.

  • Upcycling-Projekt verwandelt Restmaterial in Büroeinrichtung

    Upcycling-Projekt verwandelt Restmaterial in Büroeinrichtung

    Restemöbel hat bei der Photovoltaikfirma Planeco mit Hauptsitz in Münchenstein BL in der Alten Papieri Arlesheim ein grosses Innenausbauprojekt abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit dem Basler Baubüro in situ hat restemöbel laut seiner Mitteilung erstmals Restmaterial im grossen Massstab zu hochwertigem Mobiliar verarbeitet.

    Unter anderem hat restemöbel Schliessfächer geplant und hergestellt, die bis auf die Beschläge zu 100 Prozent aus Restmaterial bestehen. Die Firma verwertet Ausschuss, der bei der Produktion in Schreinereien und verschiedenen Nebengewerken im Raum Lörrach anfällt und der für gewöhnlich weggeworfen oder verbrannt wird.

    „Um das zu ändern, haben wir im Sommer 2019 restemöbel erfunden: kleine, feine Möbel, für deren Herstellung fast ausschliesslich Materialreste verwendet werden“, so die Firma in ihrer Selbstdarstellung. „Auf diese Weise versuchen wir, etwas gegen Ressourcen- und Energieverschwendung zu tun und machen zugleich die Welt ein bisschen schöner.“

    Aktuell ist restemöbel noch ein Projekt des Baslers Florian Oeschger und von Markus Schier, der auf der deutschen Rheinseite in Rheinweiler zuhause ist. Es wird sowohl von der Oe Moebel GmbH mit Sitz in Basel als auch von der Möbelwerkstatt Florian Oeschger und Holzwerkstatt Markus Schier im deutschen Rheinfelden getragen. Wie die beiden, die seit 2022 Partner sind, ankündigen, ist in nächster Zeit die Firmierung von restemöbel in Basel geplant.

  • Innenausbau-Spezialist blickt auf 130 Jahre Unternehmensgeschichte

    Innenausbau-Spezialist blickt auf 130 Jahre Unternehmensgeschichte

    Die Obrist interior AG feiert in diesem Jahr ihr 130-jähriges Bestehen. Das 1885 als kleine Schreinerei gegründete Unternehmen habe sich in dieser Zeit «zu einem globalen Branchenleader entwickelt», schreibt Obrist interior in einer Mitteilung. Mit den Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr will der Spezialist für hochwertige Interieurs im Laden- und Innenausbau vor allem seine Mitarbeitenden würdigen. «Ohne ihr Können, Engagement und Streben nach höchster Kundenzufriedenheit wären wir nicht da, wo wir heute stehen», wird CEO und Inhaber Stefan Slamanig in der Mitteilung zitiert.

    Das Erfolgsrezept von Obrist interior beruhe auf unternehmerischer Agilität, schreibt das Unternehmen. So habe das Unternehmen mit Sitz in Inwil auf innovative Technologien wie CNC-Maschinen, 3D-Druck, Virtuelle Realität oder Lean-Management gesetzt, lange bevor diese zum Standard in der Branche wurden. «Auch bei der Transportlogistik und der Montage vor Ort, arbeiten wir ausschliesslich mit den Branchenbesten zusammen und sind zwecks Qualitätssicherung flankierend immer auch mit unseren eigenen Experten vor Ort», erklärt Chief Sales Officer Corrado Tona.

    In der Mitteilung geht CEO Slamanig auch auf die im vergangenen Jahr angekündigten Pläne für einen Erweiterungsbau in Inwil ein. Hier soll ein modulares Konzept umgesetzt werden, um Platz für weitere Mitarbeitende, zusätzliche Fertigungskapazitäten sowie Forschung und Co-Working zu schaffen. Aktuell steht Obrist interior zusammen mit weiteren vier Unternehmen im Finale des Prix Zentralschweiz 2025 des Swiss Venture Clubs.

  • Präzision und Effizienz: Neue Software für den Innenausbau

    Präzision und Effizienz: Neue Software für den Innenausbau

    Der in der St.GallenBodenseeArea angesiedelte Präzisionsgerätehersteller Leica Geosystems hat eine neue Software zum Vermessen und Konstruieren von Objekten vorgestellt. Mit der von Künstlicher Intelligenz unterstützten Software Leica iCON trades lassen sich laut einer Mitteilung des zur schwedischen Hexagon gehörenden Unternehmens Räume und Objekte genau vermessen, als auch 2D- oder 3D-Modelle als digitale Schablonen erzeugen. Die Programme decken den gesamten Aufmass- und Absteckprozess im Innenausbau ab. Leica iCON trades ist für Schreiner, Küchen- und Treppenbauer, Metallbauer, Steinmetze und Glaser geeignet. Die entwickelten Lösungen erlauben hochpräzise Messungen auch auf polierten Flächen und Glas. Dank der flexiblen Laserdistanzmessung und effizienten Linien- und Flächenscans und dem Verwenden der Technologie der sechs Freiheitsgrade (6DoF), die bislang nur in der industriellen Messtechnik eingesetzt wurde, können Nutzer genaue Vermessungen und Konstruktionen vornehmen.

    Im Innenausbau können exakte Messungen vorgenommen werden und Konstruktionsschemata anschliessend mit CAD-Software verarbeitet werden. In der Herstellung von Schablonen können genaue Vorlagen aus 2D- oder 3D-Messungen erarbeitet und danach zur Fertigung an CNC-Maschinen gesandt werden. „Beide Arbeitsabläufe eliminieren manuelle und fehleranfällige Messungen, reduzieren Abfall und Nacharbeiten und verbessern die Effizienz vor Ort“, wird Agata Fischer, Leiterin des Bereichs Building Field Solutions bei Hexagon Geosystems, in der Mitteilung zitiert. „Leica iCON trades beschleunigt den Innenausbau und die Herstellung digitaler Schablonen und bietet gleichzeitig eine hochpräzise Passform, die professionellen Anforderungen gerecht wird. Mit dieser bahnbrechenden Lösung bringen wir Innovation und Mehrwert für unsere Kunden und ersetzen traditionelle und analoge Messverfahren“.

  • ConReal will Innenausbau digitalisieren

    ConReal will Innenausbau digitalisieren

    ConReal Swiss hat sich zum Ziel gesetzt „die alten Strukturen der Bau- und Immobilienbranche“ aufzubrechen, erläutert das Proptech-Start-up aus Winterthur in einer Mitteilung. „Wir möchten die Baubranche fairer, transparenter und effizienter gestalten“, wird Mitgründer und Verwaltungsrat Christoph Meili dort zitiert. „Ausserdem möchten wir auch kleinen und mittelgrossen Firmen den Zugang zu Daten und digitalen Tools ermöglichen.“

    Um dies zu verwirklichen setzt ConReal auf die Vernetzung der Akteure in der Bau- und Immobilienbranche. Das Jungunternehmen selbst bietet digitale und analoge Leistungen im Immobilienbereich an. Im Innenausbau will ConReal einen umfassenden Marktplatz aufbauen. In einem ersten Schritt werde dafür der derzeitige Marktplatz des Unternehmens fürs Bad neu positioniert, schreibt das Unternehmen. Neu soll Habitects unter der Marke ConReal auftreten.

    Mit der Überführung werde ein digitaler Marktplatz für den Badumbau geschaffen, erläutert ConReal. Wohneigentümer können dort ihren Stil wählen und ein individuelles Konzept mit Richtpreis erstellen lassen. In Folge werde ein 3D-Modell des Projekts erstellt und ein Handwerker mit einer Machbarkeitsstudie und einer finalen Offerte betraut. Über den Marktplatz können zudem die gewünschten Artikel bestellt werden.

    Von der Kombination klassischen Handwerks und physischer Produkte mit neuen digitalen Werkzeugen könnten alle Beteiligten profitieren, meint ConReal. Das Jungunternehmen plant, die Plattform auf weitere Kategorien auszubauen. In der Mitteilung werden Küche und Bodenbeläge genannt.