Schlagwort: Innovationsfonds

  • Investitionen in Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung stärken CO2-Strategie

    Investitionen in Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung stärken CO2-Strategie

    Holcim bekommt für ein weiteres grosses Cleantech-Projekt einen Zuschuss aus dem Innovationsfonds der EU. Damit erhöht sich die Zahl von Holcims durch die EU geförderten CCUS-Projekten auf sieben. Laut einer Medienmitteilung des Baustoffherstellers handelt es sich bei diesem neuen Projekt zur CO2-Abscheidung und -speicherung (CCUS) an seinem Standort in Martres-Tolosane im Südwesten Frankreichs um eine hochskalierbare Anlage auf der Basis ausgereifter Technologien und enger Partnerschaften.

    Bereits 2017 hatte Holcim eine Investition in die Nachhaltigkeit dieser Zementfabrik in Höhe von 100 Millionen Euro angekündigt. Zwischen 2021 und 2023 investierte Holcim weitere 200 Millionen Euro in die Dekarbonisierung seiner französischen Industrieanlagen und hat für deren Fortsetzung im Mai dieses Jahres weitere 60 Millionen bereitgestellt.

    Laut Holcim werden diese Investitionen eine Hebelwirkung auf die Entwicklung neuer Branchen und Arbeitsplätze auf dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft einerseits und andererseits mittelfristig auch im Bereich der CO2-Abscheidung, -Speicherung und -Verwertung haben. Zu diesem Zweck werde in der Fabrik in Martres-Tolosane eine neue Pilotplattform errichtet, eine echte industrielle Testanlage für Open Innovation. Sie wird der Verbesserung neuer Technologien zur CO2-Abscheidung gewidmet sein.

    «Holcim ist auf dem besten Weg, in diesem Jahrzehnt Netto-Null-Zement und -Beton in grossem Massstab Wirklichkeit werden zu lassen», wird CEO Miljan Gutovic in der Mitteilung zitiert. «Diese Unterstützung durch den EU-Innovationsfonds zeugt von der Stärke unserer Ingenieurteams, der Reife unserer Technologien und fortschrittlichen Partnerschaften über die gesamte Wertschöpfungskette.»

  • Spatenstich für karbonfreie Zementanlage in Belgien

    Spatenstich für karbonfreie Zementanlage in Belgien

    Der Baustoffproduzent Holcim mit Hauptsitz in Zug hat laut Medienmitteilung in Belgien den ersten Spatenstich für eine Anlage zur Produktion von karbonfreiem Zement gesetzt. Der Anlass in Obourg fand in Anwesenheit des belgischen Premierministers Alexander De Croo und des EU-Kommissars für Klimapolitik, Wopke Hoekstra, statt.

    Die moderne GO4ZERO Anlage soll bis 2029 insgesamt 2 Millionen Tonnen Netto-Null-Zement pro Jahr produzieren können. Mit einer geplanten Investition von über 500 Millionen Euro soll das Projekt die Dekarbonisierung Europas voranzutreiben, heisst es in der Mitteilung. Holcim arbeitet bei dem Projekt mit Air Liquide zusammen, einem Unternehmen bei Gasen für Industrie, Medizin und Umweltschutz mit Sitz in Paris.

    Holcim unterstützt das Projekt mit 230 Millionen Euro aus dem europäischen Innovationsfonds, der aus Einnahmen aus dem EU-Emissionshandelssystem finanziert wird. „Der Innovationsfonds treibt die Einführung innovativer, kohlenstoffarmer Technologien in Europa voran“, wird Wopke Hoekstra zitiert.

    „Indem wir die Dekarbonisierung als Motor für profitables Wachstum vorantreiben, ist Holcim auf dem besten Weg, in diesem Jahrzehnt Netto-Null-Zement und -Beton in grossem Massstab Realität werden zu lassen“, heisst es von Miljan Gutovic, CEO der Holcim Group. GO4ZERO sei eines von sechs durch die Europäische Union unterstützten Projekten zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlendioxid. „Diese zielen darauf ab, insgesamt über 5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr abzuscheiden, so dass wir bis 2030 europaweit über 8 Millionen Tonnen vollständig dekarbonisierten Zement pro Jahr anbieten können“, so Gutovic.

  • Holcim erhält 328 Millionen Euro von EU

    Holcim erhält 328 Millionen Euro von EU

    Der Innovationsfond der Europäischen Union hat am 19. Januar auf seiner Financing Innovative Clean Tech Conference in Brüssel die Finanzierung von zwei Holcim-Projekten zur Dekarbonisierung in Höhe von 328 Millionen Euro bekanntgegeben. Laut einer Medienmitteilung des weltweit tätigen Zuger Baustoffproduzenten werden diese Mittel „bahnbrechende Projekte“ von Holcim zur CO2-Abscheidung, -nutzung und -speicherung (Carbon Capture Utilization and Storage, CCUS) in Deutschland und Polen beschleunigen.

    Diese Projekte seien Teil des Net-Zero-Plans von Holcim, der weltweit über 50 CCUS-Projekte zur Dekarbonisierung umfasse. Sie tragen den Angaben zufolge zum Green Deal der EU bei, deren Wirtschaft bis 2050 durch saubere Technologien klimaneutral werden soll.

    „Wir freuen uns über diese Investitionen in unsere Technologien der nächsten Generation“, wird Holcims Europachef Miljan Gutovic zitiert. „Sie tragen dazu bei, unsere CCUS-Projekte praktikabler und skalierbarer zu machen. Das kann unsere Branche hinsichtlich einer Netto-Null-Zukunft grundlegend verändern.“

    Der Innovationsfonds der EU ist eines der weltweit grössten Finanzierungsprogramme für innovative saubere Technologien. 2022 bewilligte er mehr als 1,8 Milliarden Euro für 17 Grossprojekte. Eingegangen waren 138 Anträge.