Schlagwort: Innovationszentrum

  • Industriegelände in Serrières wird zum Neuenburger Innovationspark

    Industriegelände in Serrières wird zum Neuenburger Innovationspark

    Der Staat und die Stadt Neuenburg haben in Zusammenarbeit mit der Caisse cantonale d’assurance populaire und der Etablissement cantonal d’assurance et de prévention einen Industriekomplex an der Rue des Usines in Serrières erworben. Ziel ist es, dort einen neuen Innovationspol zu entwickeln und zu betreiben. Zu diesem Zweck wurde die Aktiengesellschaft Usinnove SA gegründet, an der der Staat mit 40 % und die Stadt Neuchâtel mit 20 % beteiligt sind. Die restlichen Aktienanteile halten die CCAP und die ECAP. Der Industriekomplex umfasst 7.000 m² Fläche und kann fast 400 neue Arbeitsplätze schaffen.

    Zentrale Rolle der Microcity SA
    Der neue Standort wird von der Microcity SA verwaltet und betrieben. Die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Diagnostik und verwandte Technologien ist vorgesehen, das Unternehmen aus den Bereichen Diagnostik und Automatisierung als Drehscheibe dient. Ein Teil des Komplexes wird zu einem Wirtschaftszentrum umfunktioniert, das mit Laborinfrastruktur ausgestattet ist und ein kollaboratives Projektumfeld für Grossunternehmen, KMUs und Start-ups bietet.

    Stärkung des Neuenburger Innovationsclusters
    Der erworbene Industriekomplex soll die Position Neuenburgs im Schweizerischen Innovationspark weiter stärken. Der Standort Serrières bietet Potenzial für die Erweiterung des Neuenburger Innovationsclusters und ermöglicht die langfristige Sicherung eines Industriestandortes. Neuenburg wird somit sein Angebot erweitern und seinen Platz als Innovationszentrum festigen.

    Strategische Nutzung von Altgebäuden
    Der Kauf des Industriekomplexes ist Teil einer Strategie des Staates, alte Gebäude für industrielle Leichtbauaktivitäten zu nutzen. Diese Politik zielt darauf ab, Start-ups, KMUs, Grossunternehmen und Forschungszentren an einem Standort zusammenzuführen, um die wirtschaftlichen Herausforderungen des Kantons zu bewältigen. Ähnliche Projekte sind bereits an den Standorten Rue Jaquet-Droz 7 in Neuenburg und Hôtel-de-Ville 7 in Le Locle umgesetzt, wo ebenfalls Spitzenaktivitäten in der angewandten Forschung stattfinden.

    Ein bedeutender Schritt für Neuenburg
    Der Erwerb des Industriekomplexes in Serrières und die geplante Umwandlung in ein Innovationszentrum sind ein bedeutender Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung Neuenburgs. Durch die enge Zusammenarbeit von Staat, Stadt und institutionellen Partnern wird die Region gestärkt und die Grundlage für zukünftige Innovationen geschaffen.

  • Eröffnung des liug.Innovationszentrums in Chur

    Eröffnung des liug.Innovationszentrums in Chur

    Das liug.Innovationszentrum in Chur ist seiner Bestimmung übergeben worden. Planerin, Eigentümerin und Betreiberin ist die Liechtensteiner ITW Ingenieurunternehmung AG. Wie das Unternehmen mitteilt, nahmen Stadtpräsident Urs Marti und Victor Zindel, Leiter Regionalmanagement/Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Chur, an der feierlichen Eröffnungszeremonie teil.

    ITW bezeichnet das halbrunde Gebäude mit integrierter Piazza der Churer Architekten Bearth & Deplazes als neues Wahrzeichen von Chur. Es ist einem römischen Amphitheater nachempfunden. Sein rätoromanischer Name Liug bedeutet Ort oder Platz: „Ein Ort für Innovation, ein Platz für Begegnungen“, so der liug-Projektleiter und Mitglied der Geschäftsleitung, Oliver Bossi, in einer Medienmitteilung.

    Das liug.Innovationszentrum bietet laut Eigenwerbung auf 11’200 Quadratmetern Raum für Arbeit, Forschung, Werken, Bildung, Kongresse, Labortätigkeiten, Fitness, Veranstaltungen, Verpflegung und Dienstleistungen. Ausstattungen und Zuschnitte sind modular veränder- und nutzbar. Insgesamt könnten dort bis zu 300 Arbeitsplätze entstehen.

    In einem Video erklärt Bossi, dass der Unterschied zwischen dem liug.Innovationszentrum und herkömmlichen Gebäuden „sicher im Mix von renommierten und jungen Unternehmen, die hier drin Platz haben werden“, liegt. Zudem werde das liug.Innovationszentrum teilweise öffentlich zugänglich sein. Das Projekt stellt seinen Worten zufolge für ITW einen weiteren Meilenstein im Kanton Graubünden dar.

  • Bau des InnoQube Swiss hat begonnen

    Bau des InnoQube Swiss hat begonnen

    Das neueste Innovationszentrum des Alpenraums entsteht derzeit in Graubünden. Im Churer Gebiet Rossboden wurde am Freitag der Spatenstich für das InnoQube Swiss gefeiert. Das Projekt wird einer Mitteilung zufolge vollständig von der Liechtensteiner ITW Unternehmensgruppe finanziert. Sie gibt die Investitionssumme mit rund 25 Millionen Franken an.

    Der CEO der Investorin und Projektentwicklerin, Dr. Martin Meyer, zeigt sich überzeugt, damit „einen Ort der Innovation, Inspiration und des Fortschritts zu schaffen, welcher weit über die Schweizer Grenzen heraus Bekanntheit erlangen wird“. Der Verwaltungsratspräsident der Betriebsgesellschaft InnoQube Swiss AG, Franco Quinter, betont, dass der InnoQube Swiss al ein temporäres oder permanentes „Basecamp für Innovationen“ betrachtet werde. Das Angebot richte sich „speziell an Start-ups, Spin-offs und Unternehmen aus Forschung, Entwicklung und Digitalisierung“. Dabei würden „die Schwerpunktthemen Health & Performance eine entscheidende Rolle spielen“.

    Die Fertigstellung sei auf Ende Jahr 2023 geplant. Ab 2024 werde im viergeschossigen InnoQube auf einer Gesamtfläche von 11’200 Quadratmetern geforscht und gearbeitet. Er biete flexible Büroflächen für rund 300 Arbeitsplätze, verschiedene Co-Working- und Versammlungsräume, eine Veranstaltungsarena, ein Restaurant und eine Kindertagesstätte.