Schlagwort: International

  • MAG bringt Immobilien-Luxusmarke von Dubai ins Tessin

    MAG bringt Immobilien-Luxusmarke von Dubai ins Tessin

    MAG wird sein erstes internationales Projekt in der Schweiz verwirklichen. In der Gemeinde Stabio im Tessiner Bezirk Mendrisio plant der Entwickler von Luxusimmobilien mit Sitz in Dubai das Projekt Stabio Garden Living by Keturah. Dafür wird MAG mit der weltweit tätigen und in Massagno TI ansässigen A++ Group zusammenarbeiten, die MAG in einer Medienmitteilung als «anerkannten Marktführer in Immobiliendesign und -entwicklung» bezeichnet.

    Das auf 185 Millionen Franken veranschlagte Projekt wird 180 Einheiten in 14 Gebäuden im Minergie-Standard umfassen, samt Fitnessbereich, Kinderspielplatz und Co-Working-Space. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.

    «Wir vereinen unsere umfassende Erfahrungen bezüglich Technik und Immobilien mit den hervorragenden Leistungen der Gruppe bei Design und Entwicklung», wird MAG-CEO Talal Moafaq Al Gaddah zitiert. Diese Zusammenarbeit werde «bemerkenswerte Ergebnisse und innovative Lösungen» hervorbringen, die «den Lebensstil der Bewohnenden anheben und den Immobiliensektor weltweit neu definieren».

    Das neue Keturah-Projekt folge auf die Einführung der The Ritz-Carlton Residences, Dubai, Creekside, die Teil des Keturah Resorts sind, des Luxuswohngebäudes Keturah Reserve und des in Kürze zu errichtenden urbanen Wohnkomplexes Keturah Downtown. Alle liegen im Stadtgebiet von Dubai.

  • Kantonale Liegenschaften in Riehen gewinnen Nachhaltigkeitspreis

    Kantonale Liegenschaften in Riehen gewinnen Nachhaltigkeitspreis

    Die Liegenschaften des Kantons Basel-Stadt am Hirtenweg 16 bis 28 in Riehen haben den diesjährigen internationalen Preis für nachhaltige Architektur gewonnen, informiert das kantonale Finanzdepartement in einer Mitteilung. Mit dem Preis zeichnen die Fakultät für Architektur der Universität Ferrara und das Baustoffunternehmen Fassa Bortolo jedes Jahr Projekte aus, „die sich auf die Bedürfnisse der Menschen ausrichten und eine Vorbildfunktion im schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen einnehmen“, heisst es dort weiter. Die kantonalen Liegenschaften haben sich im diesjährigen Wettbewerb gegen zahlreiche weitere Projekte aus aller Welt durchgesetzt.

    Die international zusammengesetzte Jury wurde dabei vor allem durch zwei Aspekte der Liegenschaften in Riehen überzeugt. Dies war zum einen die sozialverträgliche Verdichtung von Wohnraum. Von den fünf bereits auf der Parzelle befindlichen Gebäuden hat der Kanton drei saniert. Die übrigen beiden wurden abgerissen und durch drei Neubauten ersetzt. Dadurch konnte die Anzahl der Wohnungen von 32 auf 63 fast verdoppelt werden.

    Zum anderen gab die ressourcenschonende Massivholzbauweise im von Projektteam Harry Gugger Studio AG, Erne AG Holzbau und Fontana Landschaftsarchitektur realisierten Projekt den Ausschlag. Dabei wurden die Holzmodule in einer Produktionshalle vorgefertigt und dann innerhalb kürzester Zeit vor Ort montiert. Während der gesamten Bauarbeiten konnten die Bewohnenden der Liegenschaften zudem vor Ort bleiben. Bewohnende der rückgebauten Gebäude zogen vor dem Abriss ihres alten Hauses in einen bereits fertiggestellten Neubau um.

  • Der Bereich Schalungsbau verkauft Implenia an PERI

    Der Bereich Schalungsbau verkauft Implenia an PERI

    Das Unternehmen ist spezialisiert auf intelligente Dienst- und Komplettleistungen rund um den Schalungsbau. PERI ergänzt mit der Übernahme der Gesellschaft mit allen 46 Mitarbeitenden sein heutiges Angebot in den Bereichen Engineering und Sonderschalungsbau und erweitert die angesichts der guten Auftragslage im Segment Infrastruktur und Bereich Hochbau benötigten Kapazitäten.

    Die Übernahme erfolgte per 1. Januar 2023. Implenia veräussert den Bereich Schalungsbau an eine geeignete Eigentümerschaft, um sich weiter auf das definierte Kernportfolio zu fokussieren und seine Asset-light-Strategie voranzutreiben. Die Gruppe konzentriert sich auf integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland sowie Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in weiteren Märkten.

  • Michael Qamar baut für Capital Bay das Geschäft in der Schweiz aus

    Michael Qamar baut für Capital Bay das Geschäft in der Schweiz aus

    Berlin, 18. Januar 2022 – Die inhabergeführte Capital Bay Group, ein international integrierter Asset Manager, Investmentfonds-Manager und branchenübergreifender Immobilienentwickler, hat Michael Qamar (45) am 1. Januar 2022 zum Direktor Business Development ernannt. Er wird die Geschäftsentwicklung in der Schweiz sowie ausgewählten internationalen Märkten vorantreiben und Eigenkapital bei institutionellen und semiprofessionellen Investoren einwerben.

    Michael Qamar war unter anderem bei der Deutschen Bank und Credit Suisse in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Geschäftsentwicklung und Prozessoptimierung tätig und bringt insgesamt 25 Jahre Erfahrung im Finanzdienstleistungs- und Immobiliensektor mit. Zuletzt baute er die Investor Relations für die europäische Investorenboutique 777 Capital auf, wo er für die Kapitalbeschaffung, Marketing und Public Relations verantwortlich war.

    „Die Schweiz bietet mit einem Anlagevolumen von mehr als 3,5 Billionen Euro vielfältige und attraktive Marktchancen für Capital Bay“, sagt Rolf Engel, CFO der Capital Bay Group. „Aus diesem Grund intensivieren wir unsere Beziehungen zu Schweizer Anlegern und bauen unser internationales Geschäft weiter aus. Wir freuen uns mit Michael Qamar einen erfahrenen Experten für uns gewonnen zu haben.“

    „Ich freue mich mein breites Netzwerk, welches ich in den letzten Jahren aufgebaut habe, im Rahmen meiner neuen Herausforderung bei Capital Bay einzubringen zu können“, sagt Michael Qamar, Direktor Business Development bei der Capital Bay Group.

    Über Capital Bay Group
    Die Capital Bay Group ist ein inhabergeführter, unabhängiger und auf sämtlichen Wertschöpfungsstufen integrierter Investment-, Asset-, Property- und Facility Manager für Immobilien aller Nutzungsarten. Insgesamt managt die Capital Bay Group ein Immobilienvermögen in Höhe von EUR 7 Milliarden mit Schwerpunkt in Deutschland und den angrenzenden europäischen Nachbarländern. Innerhalb der Capital Bay Group übernimmt die deutsche Capital Bay GmbH das Transaktionsmanagement, die Entwicklung und die Verwaltung von Immobilien. Zum Leistungsspektrum gehören u.a. die Schaffung von Baurecht, die Planung und Umsetzung von Neubauvorhaben, die Konversion und Revitalisierung von Bestandsimmobilien sowie das Baumanagement mit eigenen Expertenteams und externen Partnern. Capital Bay Fund Management Sarl, ein vollregulierter, unabhängiger Alternative Investment Fund Manager (AIFM) mit Sitz in Luxemburg, betreut nationale und internationale, institutionelle und semi-professionelle Investoren in allen Bereichen von Real Estate Investments. Institutionellen und semi-professionellen Investoren bietet die Capital Bay Group somit die gesamte Bandbreite von direkten und indirekten regulierten und nicht regulierten Immobilien Investments. Zusätzlich verfügt die Capital Bay Group mit ihrem exklusiven Kooperationspartner, der 360 Operator GmbH, über Zugriff auf eine Plattform für das operative Management von Betreiberimmobilien. Das Portfolio der international agierenden 360 Operator GmbH umfasst über 70 Objekte mit mehr als 10.000 Einheiten.

    https://capitalbay.de/

  • «Der Switzerland Innovation Park Ost hat eine Ausstrahlung weit über die Kantonsgrenzen hinweg»

    «Der Switzerland Innovation Park Ost hat eine Ausstrahlung weit über die Kantonsgrenzen hinweg»

    Zur Person
    Beat Tinner ist seit 2020 Mitglied der St. Galler Kantonsregierung und steht dem Volkswirtschaftsdepartement des Kantons St. Gallen vor. Er absolvierte eine kaufmännische Ausbildung beim Schweizerischen Bankverein (heute UBS) und danach einen Sprachaufenthalt in der Westschweiz. Er wurde 1997 im Alter von 26 Jahren Gemeindepräsident von Wartau und bekleidete das Amt bis 2020. Von 2000 bis 2020 war er Mitglied des Kantonsrats und davon die letzten vier Jahre Fraktionschef der FDP.

    Herr Regierungsrat Tinner, wie kann man die St. Galler Wirtschaft am treffendsten porträtieren?
    Wir sind primär ein Industriestandort, der sich ausgehend von der Textil- und Maschinenindustrie inzwischen erfolgreich im Hochtechnologiebereich etabliert hat. Dies verdanken wir besonders der Innovations- und Tatkraft vieler Unternehmer, die sich wie Bühler Group, Leica Geosystems oder SFS Group vom KMU zum Konzern entwickelt haben. Wir haben eine starke Bildungstradition: vom dualen Bildungsweg ausgehend über die regional verankerte, interkantonale Fachhochschule Ost bis zur internationalen Spitzenuniversität HSG. Die Wirtschaftsstruktur ist regional zwar recht heterogen, dafür sind wir breit diversifiziert und somit krisenresistenter. Dies alles, kombiniert mit einem technologie- und wirtschaftsfreundlichen Umfeld, bildet unseren einzigartigen Charakter.

    Wie meistert die St. Galler Wirtschaft die gegenwärtige Pandemie?
    Dank der wirtschaftlich bedeutenden, wiedererstarkenden Exportwirtschaft, der stabilen Bauwirtschaft und erneuter Konsumfreude ist wieder Optimismus zu spüren. Die nicht direkt betroffenen Branchen sind stabil durch die Krise gekommen. Dabei hat sicher auch das Instrument der Kurzarbeit mitgeholfen. Es wird jetzt wieder investiert und gebaut. Ausserdem konnten wir die schwerwiegenden Härtefälle mit Bundes- und Kantonsmitteln überbrücken.

    Ein von Ihnen erklärtes Ziel in der Pandemiezeit ist die Wiederbelebung und Stärkung der St. Galler Unternehmen. Welche Massnahmen haben Sie getroffen?
    Die aktuellen kantonalen Massnahmen umfassen die Unterstützung in Härtefällen, einen Schutzschirm für Sportanlässe sowie eine Unterstützung der Seilbahnunternehmen und Tourismusdestinationen. Die ersten beiden Instrumente werden vom Bund mitfinanziert, das dritte vom Kanton. Die Unterstützungsvorlage ist am 26. September vom St. Galler Stimmvolk gutgeheissen worden. Letztes Jahr wurden bereits Covid-Kredite bereitgestellt. Uns ist es gelungen, die direkt betroffenen Unternehmen wo nötig zu stützen, auch dank engem Dialog zwischen Kanton, Bund und Wirtschaft. Eine allgemeine Strukturbereinigung können und wollen wir mit den Massnahmen jedoch nicht aufhalten.

    Welche Vorzüge hat der Kanton St. Gallen als Standort für Unternehmen?
    Der Kanton liegt anteilsmässig beim Maschinenbau, der Präzisionstechnik, Elektronik und den optischen Technologien sowie bei unternehmensbezogenen IT-Dienstleistungen signifikant über dem Schweizer Mittelwert. In diesen Technologieschwerpunkten gibt es viele, gut ausgebildete Fachkräfte und bestens funktionierende Netzwerke. Im Vergleich zu anderen Landesregionen ist hier Bauland zu erschwinglichen Preisen erhältlich, und die Mieten sind moderat. Generell sind die Rahmenbedingungen sehr unternehmerfreundlich, beispielsweise durch schlanke Bewilligungsprozesse und kurze Wege. Einfach gesagt: Wer in St. Gallen etwas umsetzen will, ist willkommen und kommt mit seinen Projekten schneller und meist günstiger ans Ziel als anderswo.

    Wo muss sich der Kanton noch verbessern, wenn er für ansiedlungswillige Unternehmen attraktiver werden will?
    Bei der Unternehmensbesteuerung gibt es sicher noch ein paar Punkte zu verbessern. Bei der Infrastruktur haben wir im öffentlichen Verkehr einen Quantensprung mit der schnellen Bahnverbindung nach München gemacht, bezüglich Strasse fehlt bislang noch eine internationale Hochleistungsverbindung im Osten. Die Umsetzung der neuen Bau- und Planungsgesetzgebung ergab einen Moment lang eine gewisse Planungsunsicherheit, was mit einer weiteren Revision des Gesetzes abgefedert werden kann. Der Vollzug spielt sich jedoch inzwischen ein und bietet erneut verlässliche Rahmenbedingungen.

    «
    Der Park Ost soll
    international wahrgenommen werden
    »

    Welches sind die Schwerpunkte der Standortförderung im Kanton St. Gallen?
    Innovation und Start-ups sind ein wesentlicher Schwerpunkt, was sich beispielsweise mit der erfolgreichen Bewerbung bei Switzerland Innovation zeigt. Bezüglich Promotion sind wir mit unseren Nachbarkantonen Thurgau, Appenzell und mit der St. Gallen-Bodensee-Area unterwegs. Momentan sind wir durch Corona etwas eingeschränkt – wir hoffen aber, dass die stark auf persönlichen Kontakten beruhende Promotion bald wieder in Schwung kommt. Punkto Bereitstellung von Immobilien und der Arealentwicklung nehmen wir eine aktive Rolle ein; wir initiieren und begleiten als Kanton selber Entwicklungen, das heisst: Wir unterstützen Gemeinden bei überkommunalen Arealentwicklungen und vermitteln Immobilienangebote an Interessenten.

    Welche Vorhaben in Sachen Verkehr und Mobilität stehen ganz oben auf Ihrer Agenda?
    Ein Doppelspurausbau im Rheintal, der ab 2024 einen Halbstundentakt zwischen Chur und St. Gallen erlaubt, der laufende Doppelspurausbau für die S-Bahn nach Rapperswil sowie Kapazitätssteigerungen Richtung Zürich durch den Ausbau am Bahnknoten Wil. Zudem arbeiten wir bereits an den Ausbauschritten für kommende Generationen. Eine Trambahn in St. Gallen soll vertiefter geprüft werden, ebenso eine Anbindung zu Cargo sous Terrain.
    Welche gelungenen Mobilitäts-Projekte würden Sie als Ihre bisherigen «ÖV-Meilensteine» bezeichnen?
    Im Juni konnte ich den Doppelspurausbau mit dem neuen Bahnhof Rorschach einweihen. Dies ist ein Teil der laufend verbesserten Eurocity-Verbindung zwischen Zürich, St. Gallen und München. Der Spatenstich zum vorher erwähnten Doppelspurausbau nach Rapperswil ist im September erfolgt. Allein diese Beispiele zeigen, dass bezüglich Infrastruktur einiges läuft.

    Das Vorantreiben von Innovationen ist Ihnen ein grosses Anliegen. Wie wichtig ist die kürzlich erfolgte Gründung des Innovationsparks Ost?
    Die Gründung der «Switzerland Innovation Park Ost AG», wie es jetzt offiziell heisst, ist der Schlüssel. Damit können wir einerseits die Ostschweizer Innovationsnetzwerke nachhaltig festigen und uns gleichzeitig mit dem Thema auf der internationalen Landkarte positionieren. Wir sind überaus glücklich, dass die Ostschweiz nun auch Teil dieses Schweizer Netzwerks ist. Bereits bei der Erarbeitung des Bewerbungsdossiers sind die Akteure von Forschung, Wirtschaft und der öffentlichen Hand in eine sehr konstruktive Zusammenarbeit getreten. Jetzt ist es entscheidend, dass die konkrete Manifestation der Infrastruktur gelingt. Ich bin zuversichtlich, dass wir dies schaffen, weil wir auf einem lebendigen Innovations- und Unternehmensstandort bei der Empa St. Gallen aufbauen können.

    Was ist der aktuelle Stand des Campus-Projekts Buchs?
    Buchs ist als Standort der Ostschweizer Fachhochschule, der Berufsschule und des Forschungs- und Innovationszentrums Rheintal RhySearch bereits gut aufgestellt. Aus diesem Grund, und da auch Baulandreserven vorhanden sind, ist der Campus Buchs zum Aussenstandort des Park Ost deklariert worden. Aktuell sind mehrere Projekte für die Aufwertung des Campus in Arbeit, unter anderem ein Motel für Studenten, Dozenten und Arbeitskräfte. In Kürze wird für die Brusa Elektronik AG ein Neubau eröffnet. Dieser Neubau ist als privatwirtschaftlich finanziertes Projekt gelungen, das dennoch zum Campus Buchs gerechnet wird. Der Brusa Neubau stellt ein Element im Konzept des «Zentrums Präzisionsindustrie» dar, wofür weitere baureife Flächen beim Campus verfügbar sind.

    «
    Co-Working-Spaces haben von der Pandemie profitiert
    »

    Welche Bedeutung haben die beiden Projekte für die Region und den Kanton St. Gallen?
    Der Park Ost hat eine Ausstrahlung weit über die Kantonsgrenzen hinweg und soll schliesslich auch international wahrgenommen werden. Die in der Ostschweiz und Liechtenstein bereits gelebte Innovationskultur wird damit klar sichtbar. Der Campus Buchs ist für das industriell geprägte Alpenrheintal ein Nukleus für Innovation, Bildung und Technologie.

    Welche weiteren wichtigen Projekte in Sachen Innovation und Forschung stehen in naher Zukunft an?
    Priorität hat momentan sicher die Umsetzung des Park Ost. Aus den Netzwerken der Empa, HSG, Kantonsspital sowie der Industrie gilt es konkrete Angebote und Innovationsprojekte zu kreieren. Besonders innovative Kooperationsformen werden angeregt und bei Bedarf unterstützt. Im Erstkontakt mit den KMU spielt dabei das Innovations-Netzwerk Ostschweiz INOS mit seinen regionalen Kontaktstellen eine wichtige Rolle.

    Das Thema Co-Working-Spaces ist auch im Kanton St. Gallen von grosser Bedeutung. Wie sind die neu gegründeten Co-Working-Spaces durch die Krisenzeit gekommen?
    Nach den mir vorliegenden Informationen gab es zwar im Lockdown einige Leerstände und Einbussen. Die Büros, auch die neu gegründeten, haben jedoch insgesamt von der Situation profitiert: Einige sind vom Homeoffice in das Co-Working ausgewichen und haben jetzt Gefallen an der neuartigen Arbeitsform gefunden.

    Welche Entwicklung erwarten Sie in diesem Bereich?
    Aufgrund der Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt entspricht diese Arbeitsform zunehmend einem Bedürfnis. Zukunftsfähig erscheint mir besonders das Modell, wenn beispielsweise in Inkubatoren wie dem Startfeld eine innovative Atmosphäre durch ähnlich interessierte Arbeitskräfte, Start-ups und Freiberufliche entsteht.

    Mit dem «Energiekonzept 2021–2030» stehen bis 2030 rund 150 Millionen Franken für energetische Investitionen zur Verfügung. Welche Punkte sind für Eigentümer von Wohn- und Geschäftsliegenschaften die wichtigsten?
    Zusätzlich zur bisherigen Förderung von energetischen Sanierungen werden die Beratungsangebote ausgeweitet, beispielsweise die finanzielle Unterstützung für die Betriebsoptimierung von Mehrfamilienhäusern und Dienstleistungsbauten. Weitere Zusätze sind die Produktion und Nutzung erneuerbarer Energien, etwa durch eigene Solarmodule sowie der sommerliche Wärmeschutz.

  • International School Rheintal baut in Buchs

    International School Rheintal baut in Buchs

    Die International School Rheintal (ISR) hat den Spatenstich für ihren neuen Campus in Buchs gefeiert, wie aus einem Artikel des „Tagblatts“ hervorgeht. Beim Spatenstich waren auch die knapp 150 Kinder zwischen 3 und 18 Jahren aus 31 Ländern anwesend, die aktuell in der internationalen Schule unterrichtet werden. Der dreigeschossige Neubau neben dem aktuellen Schulgebäude, der 2023 bezugsfertig sein soll, wird bis zu 300 Lernenden Platz bieten.

    Die Investitionskosten betragen rund 30 Millionen Franken, „die Projektkosten werden vollständig von der Hilti Family Foundation Liechtenstein getragen”, heisst es in dem Artikel. Michèle Frey-Hilti nahm ebenfalls an der Zeremonie teil, „und versprach den jungen Leuten und ihren Lehrkräften eine grossartige Schule mit den modernsten technischen Einrichtungen”.

    Der Neubau stellt für die ISR, die 2002 mit 19 Schülerinnen und Schülern den Betrieb aufgenommen hat, einen „Meilenstein“ dar, wie Heiner Graf beim Spatenstich sagte, der Chair of the Board der ISR. Aber auch Buchs profitiert im Standortwettbewerb. „Wir sind glücklich, in unserer Hightech-Region diese Schule zu haben”, so Stadtpräsident Daniel Gut.

  • Bund will Schweiz als Standort für Start-ups stärken

    Bund will Schweiz als Standort für Start-ups stärken

    Der Start-up-Standort Schweiz ist nach Ansicht des Bundesrats zwar grundsätzlich gut aufgestellt. In manchen Bereichen bestehe aber dennoch Potenzial für Verbesserungen. Die Eidgenössischen Departemente für Wirtschaft, Bildung und Forschung und für Justiz und Polizei sollen nun im Auftrag des Bundesrats Massnahmen prüfen, mit denen der Standort weiter gestärkt werden könnte.

    Verbesserungspotenzial sieht der Bundesrat laut einer Mitteilung vor allem in den Bereichen Technologietransfer, Internationalisierung, Zugang zu Fachkräften sowie bei der Finanzierung. Er betont zudem, dass „zahlreiche Staaten in den letzten Jahren umfangreiche Programme zur Unterstützung von Start-ups“ lanciert hätten. Er will daher auch die Vor- und Nachteile eines Schweizer Innovationsfonds umfassend zu prüfen lassen. Dabei soll insbesondere verdeutlicht werden, inwiefern ein solcher Fonds den Risikokapitalmarkt in der Schweiz erweitern und damit die Wachstumschancen innovativer Firmen verbessern könnte.

  • Virtuelle Immobilienmesse Home-E-Fair startet

    Virtuelle Immobilienmesse Home-E-Fair startet

    Die Idee zur Home-E-Fair wurde aus der Not geboren, heisst es in einer Medienmitteilung. Denn die Immobilien-Messesaison ist bisher aufgrund der Covid-19-Krise komplett ins Wasser gefallen. Georges Luks, CEO und Delegierter des Verwaltungsrats von Zurich Sotheby’s International Realty, erläutert, wie es zum Gedanken kam, Messen mit physischer Präsenz durch ein virtuelles Angebot zu ersetzen: „Uns wurde im Home-Office klar, dass eine solche Messe eigentlich auch problemlos virtuell stattfinden kann. Mit Crowdhouse konnten wir in kurzer Zeit dieses Pilotprojekt auf die Beine stellen. Wir glauben, dass dieses Modell auch in Zukunft relevant sein wird und sind motiviert, weitere virtuelle Messen in einem noch grösseren Rahmen auf die Beine zu stellen.“

    Bei der fünftägigen virtuellen Messe ab dem 22. Juli können sich Interessierte von zuhause auf der Messeplattform einloggen, Immobilienangebote studieren, sich per Live- oder Videochat mit Beratern austauschen. Ausserdem wird, wie auf jeder Immobilienmesse auch, eine Anzahl von Gesprächsrunden und Vorträgen angeboten.

    Auf der Messe ergänzen sich die Partner Zurich Sotheby’s International Realty und Crowdhouse beim Immobilienangebot, von der Eigentumswohnung bis zum Mehrfamilienhaus, auf das Crowdhouse spezialisiert ist. Ardian Gjeloshi, Gründer und Verwaltungsratspräsident von Crowdhouse: „Sowohl Zurich Sotheby’s International Realty wie auch Crowdhouse sprechen mit der gleichen Zielgruppe – allerdings aus unterschiedlichen Perspektiven: Wohnen und Investieren.“