Schlagwort: Internationalisierung

  • Wachsende Nachfrage nach Zutrittslösungen im Gesundheitssektor

    Wachsende Nachfrage nach Zutrittslösungen im Gesundheitssektor

    Dormakaba richtet sich auf weiteres Wachstum im Gesundheitssektor aus. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 vermeldet der Anbieter von Zutrittslösungen eine gestiegene Zahl an Aufträgen aus der Gesundheitsbranche. Laut einer Mitteilung konnte sich dormakaba im Rahmen seiner Markteintrittsstrategie Projekte in Norwegen, Deutschland und den USA sichern.

    Das weltweit in der Schliesstechnik tätige Unternehmen mit Sitz in Rümlang bietet Lösungen für Türen, darunter Schlösser, Türbeschläge, Türautomation, Zutrittskontrollsysteme und mechanische Schliesssysteme an, die Unternehmensangaben zufolge in 130 Länder gehen. 

    In Norwegen hat dormakaba im Rahmen des Krankenhausneubaus New Aker einen Auftrag über 5500 Türen erhalten. In den USA werden im Auftrag von zwei Organisationen aus dem Gesundheitsbereich Eingangssysteme modernisiert und gewartet sowie weitere Leistungen erbracht. Und in Deutschland hat dormakaba einen Auftrag der m&i-Klinikgruppe Enzensberg erhalten, der Zugangslösungen an 4500 Türen umfasst. Das gesamte Auftragsvolumen liege im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

    „Diese jüngsten Projekterfolge zeigen die wachsende Nachfrage nach sicheren, effizienten und innovativen Zutrittslösungen“, wird dormakaba-CEO Till Reuter zitiert. „Diese Aufträge stärken unsere Position im Gesundheitswesen weiter und unterstützen unser Wachstum in diesem Sektor.“

  • Temporärbau-Spezialist expandiert in den Westbalkan

    Temporärbau-Spezialist expandiert in den Westbalkan

    Die in Hüttwilen ansässige Nüssli hat in der serbischen Hauptstadt Belgrad ein eigenes Büro eröffnet. Mit dieser Initiative will das auf Temporärbauten spezialisierte Unternehmen seine Präsenz im Westbalkan ausweiten. Zudem dient die Büroeröffnung der Vorbereitung der Expo 2027, die vom 15. Mai bis 15. August 2027 in Belgrad stattfinden wird, heisst es in einer Mitteilung.

    Die Expo 2027 soll unter dem Motto stehen: Play für Humanity – Sport and Music for All. Nüssli bietet mit seinen erfahrenen Teams an, Ländern und Organisationen als Gesamtpartner von der Konzeption bis zur Realisierung von Pavillons und Projekten zur Seite zu stehen. Dabei bietet das Thurgauer Unternehmen Pavillonarchitektur, Ausstellungsgestaltung sowie Sonderlösungen wie Fassadengestaltungen, Skulpturen und Exponate an, die Länderauftritte visuell und räumlich in Szene setzen können.

    Zur Expo 2025 in Osaka zeichnete Nüssli für fünf Länderpavillons verantwortlich. Vier von ihnen sind zum Abschluss der Expo mit den Official Participant Awards ausgezeichnet worden, die vom Bureau International des Expositions (BIE) vergeben werden.

  • Bund will Schweiz als Standort für Start-ups stärken

    Bund will Schweiz als Standort für Start-ups stärken

    Der Start-up-Standort Schweiz ist nach Ansicht des Bundesrats zwar grundsätzlich gut aufgestellt. In manchen Bereichen bestehe aber dennoch Potenzial für Verbesserungen. Die Eidgenössischen Departemente für Wirtschaft, Bildung und Forschung und für Justiz und Polizei sollen nun im Auftrag des Bundesrats Massnahmen prüfen, mit denen der Standort weiter gestärkt werden könnte.

    Verbesserungspotenzial sieht der Bundesrat laut einer Mitteilung vor allem in den Bereichen Technologietransfer, Internationalisierung, Zugang zu Fachkräften sowie bei der Finanzierung. Er betont zudem, dass „zahlreiche Staaten in den letzten Jahren umfangreiche Programme zur Unterstützung von Start-ups“ lanciert hätten. Er will daher auch die Vor- und Nachteile eines Schweizer Innovationsfonds umfassend zu prüfen lassen. Dabei soll insbesondere verdeutlicht werden, inwiefern ein solcher Fonds den Risikokapitalmarkt in der Schweiz erweitern und damit die Wachstumschancen innovativer Firmen verbessern könnte.