Schlagwort: Investoren

  • Geplante Börsennotierung soll Marktpräsenz stärken

    Geplante Börsennotierung soll Marktpräsenz stärken

    Die Fondsleitung der Swiss Prime Site Solutions AG (SSPS), ein Asset Manager für Immobilienlösungen aus Zug, prüft laut einer Medienmitteilung eine Kotierung des SPSS Investment Fund Commercial (SPSS IFC) an der SIX Swiss Exchange. Der SPSS IFC investiert laut eigener Angaben mit Fokus auf Gewerbeimmobilien an wirtschaftlich etablierten Lagen in der ganzen Schweiz. Das Unternehmen plant eine Umsetzung bis Ende 2025 und möchte so seine Marktpräsenz stärken, den Zugang für neue Investoren öffnen und die Liquidität des Fonds langfristig fördern. Begleitet wird die Kotierung von der Zürcher Kantonalbank als Sole Lead Managerin.

    Laut Mitteilung erfolgt die Kotierung vorbehaltlich der Marktbedingungen, der Genehmigung der Fondsvertragsänderungen durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) sowie der Genehmigung des Kotierungsgesuchs durch die SIX Swiss Exchange. Mit der genehmigten Fondsvertragsanpassung als Publikumsfonds wird der SPSS IFC für alle Anleger offenstehen. Bis dahin ist er ausschliesslich für qualifizierte Anleger zugänglich. An der SIX Swiss Exchange soll der Fonds zukünftig in die Indizes SXI Real Estate Broad und SXI Real Estate Funds Broad aufgenommen werden.

    Im Vorfeld der geplanten Kotierung konnte das Unternehmen bereits sein Portfolio ausbauen und sich so auf die Weiterentwicklung des Fonds vorbereiten. „Mit den Mitteln aus der letzten Kapitalerhöhung haben wir das Portfolio mit zwei attraktiven Light-Industrial-Liegenschaften optimal ausgebaut, die Eigenkapitalbasis nachhaltig gestärkt und das Produkt konsequent auf die Anforderungen einer Börsenkotierung ausgerichtet“, so Maximilian Hoffmann, CIO Funds bei SPSS.

  • Im 1. Halbjahr 1,47 Milliarden an Risikokapital an Schweizer Start-ups

    Im 1. Halbjahr 1,47 Milliarden an Risikokapital an Schweizer Start-ups

    Im ersten Halbjahr 2025 flossen 1.47 Milliarden Franken in Schweizer Startups, ein Plus von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es handelt sich um das drittbeste Resultat seit Beginn der Messungen. Getrieben wurde das Wachstum allerdings von wenigen Startups, die grosse Summen von internationalen Investoren einwarben. Die Zahl der Finanzierungsrunden sank zum dritten Mal in Folge auf 124, was einem Rückgang von zehn Prozent entspricht.

    Biotech als Wachstumsmotor
    Besonders die Biotech-Branche sorgte für ein starkes Ergebnis. Mit 705 Millionen Franken Kapitalzufluss stellte sie einen neuen Rekord auf. Der bisherige Höchstwert von 436 Millionen Franken aus dem Jahr 2021 wurde deutlich übertroffen. Die Gründe für diesen Erfolg liegen in hochqualifizierten Gründerteams und technologischen Entwicklungen auf Basis exzellenter Forschung.

    Erholung bei ICT und Fintech
    Auch die zuletzt schwächelnden Sektoren ICT und Fintech konnten sich erholen. Allgemeine ICT-Startups verzeichneten ein Investitionswachstum von 86 Prozent auf 247 Millionen Franken. Fintech-Unternehmen erhielten 153 Millionen Franken, was einer Steigerung von 93 Prozent entspricht. Die Anzahl der Transaktionen bleibt tief, was auf anhaltende Selektivität der Investoren hinweist.

    Schweizer Startup-Ökosystem bleibt widerstandsfähig
    Trotz unsicherem Marktumfeld zeigt sich das Schweizer Startup-Ökosystem in der Lage, international wettbewerbsfähige Unternehmen hervorzubringen. Ein Beispiel dafür ist die Sygnum Bank, die im ersten Halbjahr 2025 zur Unicorn wurde. Die auf digitale Assets spezialisierte Bank wurde mit über 1 Milliarde Dollar bewertet, ein Signal für das Potenzial von Innovationen auch ausserhalb des Gesundheitssektors.

    Getrübter Ausblick bei Investoren
    Eine breit angelegte Umfrage zeigt, dass die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate verhalten sind. Sorgen bereiten insbesondere das eigene Fundraising und die erschwerten Exit-Möglichkeiten. Internationale Handelshemmnisse spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Für viele Startups dürfte der Zugang zu Kapital weiterhin herausfordernd bleiben, trotz einzelner Erfolgsmeldungen.

  • BLKB Fund Management AG lanciert nachhaltigen Immobilienfonds

    BLKB Fund Management AG lanciert nachhaltigen Immobilienfonds

    Die BLKB Fund Management AG, in Binningen ansässige Tochtergesellschaft der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), hat einen ersten nachhaltigen Immobilienfonds lanciert. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll der BLKB (CH) Sustainable Property Fund vor allem in energieeffiziente Immobilien in der Nordwestschweiz und auch in den angrenzenden Regionen Bern, Innerschweiz und Zürich investieren. Angesprochen sind qualifizierte Anleger, die in ein hochwertiges Immobilienportfolio mit überwiegender Wohnbebauung investieren wollen.

    Die Erstemission hat ein Volumen von bis zu 160 Millionen Franken. Hier beabsichtigt auch die BLKB, in den Fonds zu investieren. Der Erlös dieser Emission soll für den Erwerb eines Immobilienportfolios mit dem Marktwert von 177 Millionen Franken genutzt werden. Das Portfolio, für welches die BLKB in den vergangenen zwei Jahren bereits sieben der acht Objekte erworben hatte, besteht aus energieeffizienten Liegenschaften an guten Lagen. Es zeichnet sich durch hohen Wohnanteil bei geringem Leerstand aus. Aktuell befinden sich 80 Prozent der Immobilienwerte des BLKB (CH) Sustainable Property Fund in der Nordwestschweiz.

    «Die Lancierung des nachhaltigen Immobilienfonds mit Fokus Nordwestschweiz ist ein wichtiger Meilenstein. Der Immobiliensektor bietet attraktive Renditechancen für Investorinnen und Investoren und hat gleichzeitig einen grossen Einfluss auf die insbesondere für die Klimaneutralität relevante Energieeffizienz», wird Michel Molinari, CEO der BLKB Fund Management AG, in der Mitteilung zitiert.

    Die Zeichnungsfrist läuft voraussichtlich vom 24. Juni bis 23. Juli 2025 mit Liberierung am 30. Juli 2025.

  • Zürcher Wohnschutzinitiative erhöht Value at Risk für Immobilienportfolios

    Zürcher Wohnschutzinitiative erhöht Value at Risk für Immobilienportfolios

    Im Februar 2024 wurde die Zürcher Wohnschutzinitiative mit über 20’000 Unterschriften eingereicht. Initiiert von Mieterverband, SP, Grünen und AL, soll sie Gemeinden künftig mehr Spielraum für Eingriffe in den Wohnungsmarkt geben. Die Abstimmung ist für 2026 geplant. Doch bereits heute sollten Bestandshalter die möglichen Effekte auf ihre Portfolios analysieren.

    Flexibler Rahmen mit unklaren Folgen
    Die kantonale Vorlage beschränkt sich auf Rahmendefinitionen. Gemeinden erhalten das Recht, bei Wohnungsengpässen sowie bei Umbauten, Abbrüchen oder Umwandlungen in Eigentum zeitlich befristete Mietzinsobergrenzen zu definieren. Ob und wie diese umgesetzt werden, liegt im Ermessen der Gemeinden. Jeder kommunale Erlass wäre referendumsfähig. Doch orientiert an Vorbildern wie Basel-Stadt oder Genf dürften viele Gemeinden ähnliche Instrumente übernehmen.

    Risiken für Werterhalt und Investitionsdynamik
    Der potenzielle «Value at Risk» für Immobilienportfolios liegt in Einschränkungen bei Mietzinsanpassungen, Unsicherheit in der Projektentwicklung und sinkender Investitionsbereitschaft. Erfahrungen aus anderen Kantonen zeigen, Mietpreisdeckel dämpfen Neubau- und Sanierungsaktivitäten, was mittelfristig zu Angebotsengpässen und zur Erosion von Wohnqualität führen kann. Besonders betroffen sind Bestandesliegenschaften in angespannten Märkten.

    Strategien zur Risikominimierung gefragt
    Für institutionelle Investoren empfiehlt sich eine differenzierte Szenarioanalyse, die neben möglichen Wertminderungen auch steuerliche und regulatorische Folgewirkungen berücksichtigt. Eine strategische Diversifikation, aktives Asset Management und rechtzeitige Kommunikation mit Gemeinden werden entscheidend sein, um Handlungsspielräume zu sichern.

  • Luzern reagiert auf Steuerdruck mit Milliardenpaket

    Luzern reagiert auf Steuerdruck mit Milliardenpaket

    Der internationale Steuerwettbewerb wird durch die OECD-Mindestbesteuerung neu justiert und trifft Luzern ins Mark. Der bisherige Vorteil tiefer Unternehmenssteuern für international tätige Konzerne fällt weg. Die Folge könnten abwandernde Firmen, sinkende Investitionen und massive Ausfälle bei den Steuereinnahmen sein. Über eine Milliarde Franken stehen für Bund, Kanton und Gemeinden auf dem Spiel – ein Szenario, das Luzern nicht tatenlos hinnehmen will.

    Wirtschaftsstandort stärken, Lebensqualität sichern
    Der Regierungsrat reagiert mit einem weitreichenden Standortförderungsprogramm, das jährlich rund 300 Millionen Franken umfasst. Rund zwei Drittel davon sollen direkt in Massnahmen zur Förderung von Innovation, Digitalisierung, Wirtschaftsflächen und einer unternehmensfreundlichen Verwaltung fliessen. Auch für Immobilienentwickler und Investoren entstehen dadurch neue Chancen. Insbesondere in der Planung und Realisierung zukunftsweisender Gewerbe- und Infrastrukturprojekte.

    Das restliche Drittel ist der Lebensqualität gewidmet. Die Massnahmen reichen von steuerlicher Entlastung über Familienfreundlichkeit bis zur Förderung von Kultur und digitaler Teilhabe, zentrale Standortfaktoren, wenn es darum geht, Talente zu binden und neue Arbeitskräfte anzuziehen.

    Partizipativ und zukunftsgerichtet
    Die Erarbeitung des Programms erfolgte in enger Abstimmung mit Wirtschaft, Gemeinden und Sozialpartnern. Bis zum 9. Juni 2025 läuft die öffentliche Vernehmlassung über das Tool «E-Mitwirkung». Der finale Entscheid liegt beim Volk. Im September 2026 wird über das Paket abgestimmt, Inkrafttreten ist für den 1. Oktober 2026 geplant.

    Mit dieser Vorlage setzt Luzern ein starkes Signal. Standortförderung ist nicht mehr Kür, sondern strategische Pflicht – und sie erfordert klare, langfristige Investitionen.

  • Private Investoren treiben Innovation in Zürich voran

    Private Investoren treiben Innovation in Zürich voran

    Der Finanzplatz Zürich ist nicht nur ein bedeutendes Zentrum für Banken und Versicherungen, sondern auch ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung junger Unternehmen. Private Investoren wie Private-Equity- und Venture-Capital-Gesellschaften, Multi und Single Family Offices sowie Stiftungen unterstützen Start-ups durch gezielte Investitionen, die Innovationen und wirtschaftliches Wachstum fördern.

    Laut der neuen Studie «Finanzplatz Zürich 2025/2026», die vom kantonalen Amt für Wirtschaft und der städtischen Abteilung Stadtentwicklung in Auftrag gegeben wurde, sind in der Region Zürich 208 Private-Equity- und Venture-Capital-Gesellschaften sowie über 2800 Stiftungen aktiv. Sie beschäftigen insgesamt rund 3800 Mitarbeitende und haben in den letzten zehn Jahren massgeblich zur Entwicklung des Innovationsstandorts Zürich beigetragen.

    Wachstum und Finanzierungslücken im Start-up-Ökosystem
    Zwischen 2014 und 2024 wurden in der Region Zürich über 900 Start-ups gegründet, die in verschiedenen Finanzierungsrunden insgesamt 9,6 Milliarden Franken Kapital aufgenommen haben. Fast die Hälfte des gesamten Finanzierungsvolumens von Start-ups in der Schweiz. Bei den Unternehmen, deren Investorenstruktur bekannt ist, stammt rund ein Drittel der Mittel von regionalen Geldgebern.

    Die Studie zeigt jedoch, dass viele Start-ups nach der anfänglichen Förderung durch Acceleratoren, Inkubatoren und Stiftungen in der nächsten Wachstumsphase auf Finanzierungshürden stossen. Während Private-Equity- und Venture-Capital-Gesellschaften verstärkt in die Expansionsfinanzierung einsteigen, bleibt eine Finanzierungslücke bestehen. Dies kann dazu führen, dass junge Unternehmen ins Ausland abwandern, um dort Kapital für ihre Skalierung zu sichern.

    Zürich als attraktiver Standort für Beteiligungskapital
    Die Region Zürich bietet aufgrund ihres starken Marktumfelds, der internationalen Vernetzung und der Verfügbarkeit hochqualifizierter Fachkräfte optimale Bedingungen für Investoren. Besonders Single Family Offices spielen eine wachsende Rolle, da sie langfristig orientierte Investitionen in innovative Projekte ermöglichen. Schweizer Single Family Offices investieren durchschnittlich 12 Prozent ihres verwalteten Vermögens in Venture Capital, wovon rund 24 Milliarden Franken in Projekte innerhalb der Schweiz fliessen.

    Laut Michael Grass von BAK Economics, die die Studie durchgeführt hat, ist es entscheidend, die Finanzierungslücke in der Wachstumsphase von Start-ups zu schliessen. Dies würde nicht nur die Innovationskraft der Region sichern, sondern auch das Abwanderungsrisiko reduzieren.

    Initiative «Stärkung Investorenstandort» startet
    Basierend auf den Ergebnissen der Studie startet der Kanton Zürich das Teilprojekt «Stärkung Investorenstandort» im Rahmen der Initiative «Innovationsstandort 2030». Die Volkswirtschaftsdirektion hat den Auftrag, gezielt Massnahmen zur Verbesserung der Standortattraktivität für Risikokapitalgeber zu entwickeln. Ziel ist es, die Investitionsbedingungen für Start-ups und Scale-ups zu optimieren und die Finanzierungsmöglichkeiten in der Region auszubauen.

    Mit Dialogen zwischen Politik, Wirtschaft und Investoren sollen konkrete Strategien entwickelt werden, um Zürich als führenden Standort für Beteiligungskapital weiter zu stärken. Die Stadt Zürich engagiert sich bereits aktiv in der Start-up-Förderung, unter anderem mit Inkubatoren wie BlueLion und Startzentrum Zürich sowie dem städtischen Programm KlimUp für nachhaltige Innovationen.

    Die Ergebnisse der Initiative sollen dazu beitragen, Zürich als dynamischen und wettbewerbsfähigen Investitionsstandort weiterzuentwickeln und den Wirtschaftsstandort langfristig zu sichern.

  • Europas Innovationsfinanzierung stärken

    Europas Innovationsfinanzierung stärken

    Technologie-Start-ups sind entscheidend für den Fortschritt disruptiver Innovationen. Doch finanzielle Hürden hemmen ihr Wachstum, wie eine neue Studie des EPA verdeutlicht. Der Vergleich mit den USA zeigt, dass es in Europa insbesondere in späteren Finanzierungsphasen an privatem Kapital fehlt. Dies zwingt viele innovative Unternehmen dazu, ausserhalb Europas nach Investoren zu suchen.

    Ein neues Bewertungssystem
    Mit dem TIS hat das EPA eine präzise Kennzahl entwickelt, um die Spezialisierung von Investoren auf patentierte Technologien zu bewerten. Der TIS basiert auf über 1000 Einzelwerten und gibt an, wie hoch der Anteil patentaktiver Unternehmen im Portfolio eines Investors ist. Damit können Start-ups gezielt nach Kapitalgebern suchen, die besonders innovationsfreundlich sind.

    Öffentliche Investoren als zentrale Stütze
    Die Studie zeigt, dass öffentliche Institutionen eine tragende Rolle bei der Innovationsförderung spielen. Programme wie der Europäische Innovationsrat, nationale Förderagenturen wie Innosuisse oder Bpifrance und die Europäische Investitionsbank bieten essenzielle Unterstützung in frühen Finanzierungsphasen. Allerdings fehlt es an einer nahtlosen Anschlussfinanzierung durch private Investoren, was die Skalierung innovativer Technologien erschwert.

    Europäische und US-amerikanische Finanzierungsmodelle im Vergleich
    Während in Europa 62% der privaten Investoren auf Early-Stage-Finanzierungen fokussiert sind, liegt der Anteil bei den 100 grössten US-Investoren mit späterem Finanzierungsfokus deutlich höher. 98 der Top-100-Investoren in den USA sind privat, über die Hälfte davon spezialisiert auf Wachstumsfinanzierung. Diese Unterschiede verdeutlichen die Lücke in der europäischen Kapitalstruktur.

    Neue digitale Tools zur Investorenfindung
    Um Start-ups den Zugang zu Kapital zu erleichtern, erweitert das EPA seine digitalen Werkzeuge. Der Deep Tech Finder wurde um einen Filter ergänzt, der Investoren gezielt nach Finanzierungsphase, Standort und Technologiefeld auffindbar macht. So können Start-ups effizient passende Kapitalgeber identifizieren und ihre Finanzierungschancen verbessern.

    Wege zu einem stärkeren Innovationsökosystem
    Die Studie unterstreicht den Handlungsbedarf für eine bessere Vernetzung von öffentlicher und privater Innovationsfinanzierung in Europa. Mit neuen digitalen Hilfsmitteln wie dem TIS und dem Deep Tech Finder setzt das EPA entscheidende Impulse, um die Finanzierungslücke zu schliessen und Start-ups langfristig im europäischen Markt zu halten.

  • Wo sich das Who is Who der Immobilienbranche trifft

    Wo sich das Who is Who der Immobilienbranche trifft

    Es ist wieder soweit, am Mittwoch, 15. und Donnerstag, 16. Januar 2025 öffnet die IMMO25, die grösste Schweizer Immobilienmesse, wieder ihre Tore. Der Fachkongress gilt als fixer Kalendereintrag und lock jährlich mehrere Tausend Besucher und Branchengrössen nach Zürich Oerlikon.

    Als Investorenmesse richtet sich die Veranstaltung an ein professionelles Publikum aus der Immobilien- und Finanzindustrie. Von Architekten und Projektentwicklern über spezialisierte Dienstleister, Berater und Juristen bis hin zu den Finanzintermediären und Asset Managern – die Akteure repräsentieren die gesamte Wertschöpfungskette direkter und indirekter Immobilienanlagen.

    Neben dem klassischen Messebetrieb erwartet die Teilnehmenden am begleitenden Forum wiederum 35 Podiumsgespräche mit über 120 hochkarätigen Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie, Politik und Wirtschaft. Renommierte Experten teilen ihre Visionen zu den aufkommenden Trends, aktuellen Herausforderungen und zukünftigen Chancen. Ob es um nachhaltige Immobilieninvestitionen, digitale Innovationen oder Marktentwicklungen geht – das IMMO Forum bietet eine breite Themenpalette, exklusive Insights und Einschätzungen von Entscheidungsträgern. Die IMMO ist der Treffpunkt für Fachleute, die über den Tellerrand hinausblicken und die Weichen für erfolgreiche Geschäfte und Investitionen stellen wollen. Nutzen Sie diese Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen und Opportunitäten zu informieren und Ihre Investitionsstrategie zu schärfen.

    Als Veranstaltungspartner laden wir Sie herzlich zur Teilnahme ein

    Das Kongressprogramm und die Ausstellerliste sind auf der Messewebsite unter www.swisspropertyfair.ch abrufbar. Der Online-Ticketschalter für die IMMO25 öffnet am Mittwoch, 11. Dezember 2024.

    Sichern Sie sich rechtzeitig Ihr Ticket und werden Sie Teil des größten Immobilien-Events der Schweiz!

    Besucher-Ticketcode IMMO25: 50251

  • Komplexität schreckt private Bauherren ab

    Komplexität schreckt private Bauherren ab

    Aktuell wird nur noch jede zehnte neue Mietwohnung von privaten Bauherren erstellt, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur aktuellen Studie «Immobilien Schweiz 2Q24» der Bankengruppe. Damit hat sich der Anteil der von Privaten erstellen Mietwohnungen innerhalb von 20 Jahren halbiert. Die Fachleute von Raiffeisen Schweiz führen diese Entwicklung unter anderem auf die Pflicht zum verdichteten Bauen und der damit gestiegenen Komplexität von Bauprojekten zurück.

    Seit 2017 hat sich der Anteil der Mietwohnungen in Privatbesitz von 49 auf 45 Prozent verringert. «Lange verlief diese Entwicklung im Verborgenen, denn während der Tiefzinsphase füllten die institutionellen Investoren bereitwillig die Lücke, welche die Privaten hinterliessen», wird Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert. «Erst mit dem Zinsanstieg und der schwindenden relativen Attraktivität von Immobilienanlagen drosselten die Institutionellen ihren Appetit, wodurch der bereits seit vielen Jahren ablaufende Rückzug der privaten Bauherren sichtbar wurde.»

    Nach Ansicht der Fachleute von Raiffeisen Schweiz bringt die Entwicklung des Referenzzinssatzes keine weiteren Steigerungen der Wohnkosten mit sich. Langfristig werden die Mieten allerdings dennoch weiter steigen: «Anpassungen der Preise auf das orts- und quartiersübliche Niveau bei Mieterwechseln sowie die zu marktüblichen Konditionen angebotenen Neubauwohnungen treiben die Mieten insgesamt in die Höhe», meint Hasenmaile. «Früher oder später bedeutet das steigende Wohnkosten für alle Mieterhaushalte.»

  • Anlagestrategien im Wandel durch steigende Zinsen

    Anlagestrategien im Wandel durch steigende Zinsen

    Wie Seefahrer das Bermudadreieck meiden, so müssen auch Investoren die Risiken ihres Investments bedenken. Das magische Dreieck der Anlagestrategie – Liquidität, Rentabilität und Sicherheit – wird nun um die ESG-Faktoren erweitert. Dieser Schritt wird auch von der Studie «Lost in Transition» der Hochschule Luzern unterstützt. Institutionelle Investoren legen verstärkt Wert darauf, dass ihre Anlagen langfristig nachhaltig sind, selbst wenn dies kurzfristig zu geringeren Renditen führt.

    Ein Blick auf die Schweizer Pensionskassen
    Die Schweizer Pensionskassen haben ihre Kapitalanlagen diversifiziert, wobei der Immobilienanteil je nach Kasse variiert. Die Analyse der Swisscanto Pensionskassenstudie 2023 zeigt, dass Immobilien im Vergleich zu Aktien und Obligationen an Bedeutung gewinnen. Diese Entwicklung ist auch bei anderen institutionellen Investoren zu beobachten, wobei die Immobilienquote im Portfolio zwischen 10% und 25% liegen sollte, um eine optimale Diversifikation zu gewährleisten.

    Die Auswirkungen steigender Zinsen auf die Anlageklassen
    Steigende Zinsen beeinflussen alle drei Hauptanlageklassen – Aktien, Obligationen und Immobilien – negativ. Bei Obligationen führen Zinserhöhungen zu Kursverlusten, während sie bei Aktien deren Attraktivität mindern. Immobilieninvestitionen werden teurer, was zu einem Rückgang der Nachfrage und damit zu einem Preisverfall führt. Institutionelle Anleger reagieren auf diese Entwicklungen, indem sie ihre Portfolios neu ausrichten und ihre Immobilienbestände reduzieren, um ihre Fremdfinanzierungsquoten zu senken.

    Das schwierige Marktumfeld und seine Auswirkungen auf Immobilieninvestitionen
    Die Stimmung auf dem Immobilienmarkt ist aufgrund der steigenden Zinsen und der Unsicherheit in den Finanzmärkten gedämpft. Dies spiegelt sich im Swiss Real Estate Sentiment Index wider, der die Erwartungen der Marktteilnehmer misst. Anlagen in Immobilien verlieren an Attraktivität, aber das derzeitige Marktumfeld bietet auch Chancen, insbesondere für Investoren, die bereit sind, langfristig zu investieren und die Marktschwankungen zu überstehen.

    Die steigenden Zinsen stellen eine Herausforderung für institutionelle Investoren dar, insbesondere für solche, die in Immobilien investiert haben. Eine Neuausrichtung der Anlagestrategie und eine vorsichtige Portfolio-Optimierung sind entscheidend, um langfristige Renditen zu erzielen und die Risiken zu minimieren.

  • Immobilienmarkt bleibt attraktiv

    Immobilienmarkt bleibt attraktiv

    Für 98 Prozent der Immobilieninvestoren bleibt der Schweizer Immobilienmarkt weiterhin attraktiv, informiert EY Schweiz in einer Mitteilung. Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen stützt sich dabei auf seine aktuelle Ausgabe des jährlichen «Trendbarometers Immobilien-Investmentmarkt». Dafür hat EY Schweiz einen repräsentativen Querschnitt von 96 Unternehmen befragt.

    «Die laut den Investoren hohe Attraktivität lässt sich auf die stabile Wirtschaft, die anhaltend hohe Nachfrage sowie den trotz der geopolitischen Veränderungen weiterhin lukrativen Standort Schweiz zurückführen», wird Daniel Zaugg, Sector Leader Real Estate bei EY in der Schweiz, in der Mitteilung zitiert. «Auch die Leitzinserhöhungen der Schweizerischen Nationalbank haben gemäss den Befragten keine kurzfristigen, substanziellen Auswirkungen auf Marktwerte von Renditeimmobilien.» 96 Prozent der Befragten erwarten, dass sich die Inflation in diesem Jahr weiterhin unterhalb von 3 Prozent bewegen wird.

    Innerhalb des Immobilienmarkts legen Wohnimmobilien an Attraktivität zu. Hier ist das Interesse von 93 Prozent in den beiden Vorjahren auf 96 Prozent in diesem Jahr gestiegen. In Büro-, Logistik- und Gesundheitsimmobilien wollen mit 39, 42 und 45 Prozent weniger Investoren als im Vorjahr investieren. Interesse an Flächen für den Lebensmitteldetailhandel und Fachmärkte meldeten jeweils nur 16 Prozent der Befragten an.

    Nachhaltigkeitskriterien spielen für eine grosse Mehrheit der Befragten eine immer wichtigere Rolle bei der Auswahl der Investitionsobjekte. Einen zukünftig steigenden Einfluss auf den Immobilienmarkt prognostizieren die Investoren zudem demographischen Veränderungen und dem Klimawandel.

  • Crowdlending, eine neue Quelle der Immobilienfinanzierung

    Crowdlending, eine neue Quelle der Immobilienfinanzierung

    Die Anleger profitieren von festen Zinsen in Schweizer Franken. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sparkonten, die oft nur vernachlässigbare Renditen bieten, bietet Immobilien-Crowdlending attraktive Renditen und ist somit eine interessante Alternative für diejenigen, die ihr Einkommen maximieren möchten. Darüber hinaus sind die erforderlichen Mindestinvestitionen erschwinglich. Dies erweitert den Kreis der Anleger und ermöglicht es ihnen, ihre Immobilienportfolios zu diversifizieren, indem sie in verschiedene kurz- und mittelfristige Projekte investieren und gleichzeitig die Volatilität der Aktienmärkte meiden.

    Die Finanzierungsstrukturen optimieren
    Immobilien-Crowdlending ist kein Ersatz für Banken, sondern ergänzt das Eigenkapital von Immobilienentwicklern. Die von den Anlegern gewährten Kredite sind nachrangig und durch Immobilien besichert, was im Falle eines Zahlungsausfalls Sicherheit bietet. Dieser Ansatz ermöglicht es den Bauträgern, sich auf die Entwicklung bestehender und neuer Projekte zu konzentrieren, ohne einen Grossteil ihres Kapitals in laufenden Projekten zu binden. So können sie ihre Finanzierung schnell abschliessen und vermeiden, dass die künftigen Gewinne aus ihren Geschäften durch die Inanspruchnahme externer Finanzierungspartner verwässert werden.

    Immobilienbesitzer haben dadurch nun Zugang zu einer zusätzlichen Finanzierungsquelle, um ihre Vermögenswerte aufzuwerten. Sie können die erhaltenen Mittel für Renovierungen und Verbesserungen an ihren Immobilien verwenden und so die Finanzstruktur ihrer Immobilienportfolios optimieren. Diese finanzielle Flexibilität ist ein grosser Vorteil für Eigentümer, die den Wert ihrer Immobilien steigern und gleichzeitig die Rendite maximieren möchten.

    Abgesehen von den individuellen Vorteilen trägt das Immobilien-Crowdlending auch zur wirtschaftlichen und sozialen Dynamik der Schweiz bei. Indem es die Schaffung von neuem Wohnraum und die Renovierung bestehender Vermögenswerte fördert, erfüllt es die Wohnbedürfnisse der lokalen Bevölkerung. Die steigende Nachfrage nach Wohnraum in der Schweiz, insbesondere in den städtischen Gebieten, erfordert hohe Investitionen in den Immobiliensektor. Das Immobilien-Crowdlending bietet eine innovative Lösung zur Finanzierung dieser Projekte und trägt damit zum Wirtschaftswachstum des Landes bei. Darüber hinaus schafft Immobilien-Crowdlending durch die Unterstützung von Immobilienprojekten Beschäftigungsmöglichkeiten in der Baubranche und den dazugehörigen Dienstleistungssektoren.

    Fazit
    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Immobilien-Crowdlending eine innovative Finanzierungsquelle für den Immobiliensektor in der Schweiz ist. Mit unbestreitbaren Vorteilen für Investoren, Bauträger und Immobilienbesitzer eröffnet es neue Perspektiven und spricht mit einem
    Wachstum von über 400% in sechs Jahren und einem Volumen von CHF 142 Millionen1 bis zum Jahr 2022 eine wachsende Zahl von Menschen in der Schweiz an. Dieses Modell bietet eine interessante Alternative zu traditionellen Investitionen und trägt zur Demokratisierung von Immobilieninvestitionen in der Schweiz bei.

  • PropTech-Investoren punkten mit Qualität und Branchen-Know-how

    PropTech-Investoren punkten mit Qualität und Branchen-Know-how

    Trotz Zinserhöhungen, rückläufigen Transaktionen, steigender Baukosten und verschärften Regulierungen verzeichnet die Bau- und Immobilienwirtschaft eine Innovationswelle. Dafür verantwortlich ist insbesondere die PropTech-Szene, die mit einem Investitionsvolumen im hohen dreistelligen Millionenbereich in der DACH-Region im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erreicht hat.

    Eine im Juni 2023 durchgeführte Umfrage zur Markenbekanntheit von PropTech-Investoren ergab eine wachsende Vielfalt an Geldgebern, die in verschiedenen Regionen aktiv sind. Die befragten 90 Führungs- und Fachkräfte aus der Immobilienwirtschaft kamen zu dem Schluss, dass dem Bekanntheitsgrad in diesem dynamischen Umfeld eine steigende Bedeutung zukommt. Es ist davon auszugehen, dass sich Investoren in Zukunft verstärkt mit der Markenbildung und dem Marketing auseinandersetzen, um die eigene Sichtbarkeit auszubauen und ihre Reputation zu stärken.

    Qualität und Anzahl als Kriterien für Zusammenarbeit
    Rund 42 Prozent der Teilnehmenden gaben an, PT1 – PropTech1 Ventures zu kennen. Das Unternehmen wurde von den Befragten sowohl in der Gesamtwahrnehmung als auch entlang einzelner Kriterien als führender Investor bewertet. Mehrfachnennungen waren möglich. Es folgen Bitstone Capital (ca. 33 Prozent), BeyondBuild (ca. 26 Prozent) und High Rise Ventures GmbH (ca. 22 Prozent).

    Bei Interesse zu einer Zusammenarbeit hängt die Wahl eines Investors von verschiedenen Kriterien ab. Die Qualität der getätigten Investitionen erwies sich dabei für rund 90 Prozent der Umfrageteilnehmenden als wichtig oder sehr wichtig. Auch die Anzahl der bisherigen Investitionen wurde von Dreiviertel der Befragten ebenfalls als wichtig oder sehr wichtig eingestuft. Weitere relevante Kriterien sind der Bekanntheitsgrad, die Qualität (Netzwerk, Branchen-Knowhow) und die Renditeerwartungen.

    Beratung, Mentoring und Expertise als wichtigste Services
    Dennoch zeigt die Umfrage, dass die Marktanteile von PropTech-Investoren nicht allein auf finanzielle Unterstützung zurückzuführen sind. Entscheidend sind auch die Leistungspalette und die Erfüllung der Service-Erwartungen, wobei sich letztere nach Empfängergruppe unterscheiden: So erwarten Immobilienentscheider vor allem eine gute Marktübersicht, Beratung, Expertise und ein starkes Netzwerk. PropTechs hingegen legen Wert auf Kapital, Unterstützung bei der Geschäftsentwicklung, Zugang zu Ressourcen sowie Beratung und Mentoring.

    Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fach- und Branchenkenntnisse sowie Service-Qualität für PropTech-Investoren wichtiger werden, um künftig Wettbewerbsvorteile zu erwirken. Die Vielfalt an Investoren unterstreicht zudem die Bedeutung regionaler Expertise.

    Umfrageergebnisse auf www.pom.ch

  • Evorest erhält siebenstellige Frühfinanzierung

    Evorest erhält siebenstellige Frühfinanzierung

    Das Zürcher Start-up Evorest hat laut einer Medienmitteilung in einer sogenannten Pre-Seed-Finanzierung einen siebenstelligen Betrag akquiriert. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Mietkautionsmarkt zu erneuern. Erstmals sollen Mieter ihre Mietkautionen digital in kostengünstige Fonds investieren können.

    Damit soll der gesamte Vorgang der Mietkautionsverwaltung für Mietende und Immobilienverwalter vereinfacht werden. Mieterinnen und Mieter können somit künftig ihren Mietkautionsvertrag digital unterschreiben und ihr gebundenes Kapital in börsengehandelte Indexfonds wie ETF investieren. Die dabei erzielte Rendite kommt ihnen direkt zugute.

    Auch ein konventionelles Kautionskonto soll sich zukünftig über Evorest vollständig digital abschliessen lassen. Dank der Digitalisierung können Kautionskonten binnen 24 Stunden eröffnet werden. Immobilienverwalterinnen und -verwalter erhalten als Sicherheit eine marktangepasste höhere Schadensdeckungssumme. Evorest arbeitet hierbei mit einer nicht näher benannten Schweizer Partnerbank zusammen, die das Kapital verwaltet und die Sicherheit der Einlage garantiert.

    Die jetzt erhaltene Finanzierung soll zum vierten Quartal 2023 wirken. Mit dem akquirierten Kapital will die im März 2023 gegründete Firma ihre Programmentwicklungen implementieren und die Programmschnittstelle zu ihrer Partnerbank aktivieren.

  • Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien bricht um 72 Prozent

    Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien bricht um 72 Prozent

    Mit 31 Prozent beziehungsweise 1,6 Mrd. Euro entfiel der höchste Anteil am Transaktionsvolumen auf Handels-immobilien. Das Minus im Vergleich zum 1. Quartal 2022 beziffert C&W auf 30 Prozent. Das verhältnismäßig positive Ergebnis für den Retail-Bereich geht nicht zuletzt auf den Verkauf von 49,9 Prozent am Berliner KaDeWe an die Central Group aus Thailand sowie die Anteilserhöhung der Deutschen Euroshop an fünf deutschen Shopping Centern zurück.  

    Das Transaktionsvolumen von Büroobjekten stürzte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um fast 90 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro ab. Lediglich 2009 und 2011 waren in den vorangegangenen 15 Jahren noch schwächer ins Jahr gestartet. Die im 1. Quartal verkauften Büroobjekte lagen mehrheitlich im Preisbereich unter 50 Mio. Euro. Value-add- und Core-plus-Objekte dominierten. Core-Objekte und Objekte über 100 Mio. Euro blieben die Ausnahme. Vor allem bei Core-Objekten ist die durch die Zinswende ausgelöste notwendige Preisanpassung nach unten noch nicht abgeschlossen, was in diesem Sektor für weitgehenden Transaktionsstillstand sorgt. Käufer richten ihr Augenmerk vor allem auf Value-add und Core-plus-Immobilien in sehr guten und zentralen Lagen, nicht zuletzt im Hinblick auf Einhaltung von ESG-Kriterien.  

    Logistik und Hotel ebenfalls deutlich im Minus 
    Die Verkäufe von Logistik-und Industrie-Objekte erzielten ein Transaktionsvolumen von 795 Mio. Euro und lagen damit 79 Prozent unter dem Vorjahreswert. Zwei Transaktionen über jeweils 100 Mio. Euro stützten das Ergebnis, darunter der Verkauf des Industrie- und Gewerbeparks „Areal Böhler“ in Meerbusch an Jamestown.  

    Hotelverkäufe verbuchten einen Umsatzrückgang von 49 Prozent gegenüber dem Auftaktquartal 2022 auf 180 Mio. Euro (Anteil von 4 Prozent). Im Sektor „Sonstige“, der mit 1,5 Mrd. Euro (minus 34 Prozent) nahezu gleichauf mit dem Transaktionsumsatz der Handelsobjekte liegt, dominierten die Verkäufe von Entwicklungsgrundstücken mit 805 Mio. Euro.  

    Wenige Portfolio-Deals und zurückhaltendes ausländisches Kapital  
    Das auf Portfolio-Deals entfallene Umsatzvolumen verbucht mit einem Minus von über 90 Prozent und einem Wert von 630 Mio. Euro sowohl den niedrigsten Quartalswert als auch den niedrigsten Anteil (12 Prozent) am Gesamttransaktionsvolumen seit dem letzten Quartal des Jahres 2011. Die Mehrzahl der Portfolioverkäufe lag unter 50 Millionen Euro. Größtes und einziges Portfolio im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich war die Anteilserhöhung der Deutschen Euroshop an fünf Shopping Centern in Deutschland. Ausländisches Kapital war im 1. Quartal 2023 mit 34 Prozent engagiert, liegt aber deutlich unter den mehr als 50 prozentigen Anteil der zurückliegenden fünf Jahre.  

    Renditen steigen weiter  
    Der im 2. Quartal 2022 durch die Zinswende ausgelöste Renditeanstieg hat sich im 1. Quartal 2023 unvermindert fortgesetzt. In den ersten drei Monaten stiegen die Mittelwerte der jeweiligen Spitzenwerte in den Top-7-Märkten für Büroobjekte im Mittel um 32 Basispunkte auf nun 3,83 Prozent, für innerstädtische Geschäftshäuser um 30 Basispunkte auf nun 3,90 Prozent und für Logistikimmobilien um 15 Basispunkte auf 4,15 Prozent.  

    München ist mit einer Spitzenrendite von 3,50 Prozent der teuerste Büromarkt, gefolgt von Berlin, Frankfurt und Hamburg (jeweils 3,80 Prozent), Düsseldorf und Köln (jeweils 3,90 Prozent). Stuttgart hat mit 4,10 Prozent bereits die 4-Prozentschwelle überschritten. Bei Geschäftshäusern stehen München und Düsseldorf mit Werten von 3,40 Prozent und 3,50 Prozent an der Spitze. Renditen für Logistikobjekte notieren in allen sieben Top-Regionen bei 4,15 Prozent.   

  • Kapitalaufnahme der Anlagegruppe «Vertina Wohnen»

    Kapitalaufnahme der Anlagegruppe «Vertina Wohnen»

    Die im März 2022 gegründete Stiftung konnte innert Jahresfrist 6 Liegenschaften beurkunden. Das Portfolio, welches sich primär auf Neubauten konzentriert, weist per 31.12.2023 einen Marktwert von rund CHF 60 Mio. auf. Nach Fertigstellung der Projekte wird der Marktwert bei rund CHF 117 Mio. liegen. Das neue Kapital wird für den fokussierten Ausbau des Portfolios eingesetzt. Dazu wurden zwei Immobilienprojekte mit einem Anlagevolumen von CHF 70 Mio. gesichert.

    Die Vertina Anlagestiftung bringt mit ihrer Strategie die Anforderungen von Investoren und die Bedürfnisse von Mietern in Einklang. Sie hat das Wissen und die Erfahrung, um renditestarke Immobilien und Verantwortung für die Umwelt zu verbinden. Mit dem Schwerpunkt auf zukunftsgerechte Wohnbauten an gut erschlossenen Lagen, setzt die Stiftung auf höchste Nachhaltigkeit.

    Angaben zur Kapitalaufnahme

    ZielvolumenCHF 50 Mio.
    ZeichnungsvolumenMind. CHF 0.5 Mio.
    Ausgabeaufschlag1.0% (zugunsten Vermögen) Massgebender NAV per Liberierungsdatum
    Valorennummer / ISIN116 503 599 / CHE116 503 599 4
    ZuteilungsprozessZeichnungen bis CHF 20 Mio. erhalten eine Vollzuteilung. Die übrigen Zeich-nungen können im Falle einer Überzeichnung proportional gekürzt werden.
    ZeichnungsfristStart: 20. März 2023, Ende: 26. Mai 2023


    Bestehende und neue Investoren, die gemäss Schweizer Gesetzgebung sowie den Statuten der Vertina Anlagestiftung in steuerbefreite Stiftungen investieren dürfen, können an der Kapitalaufnahme teilnehmen.

    Detaillierte Informationen zur Anlagestiftung und zur Anlagegruppe «Vertina Wohnen» finden Sie unter: www.vertina.ch

  • Mobimo mit starker operativer Leistung im Geschäftsjahr 2022

    Mobimo mit starker operativer Leistung im Geschäftsjahr 2022

    Mobimo erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022 einen Gewinn in der Höhe von CHF 135,3 Mio. (Vorjahr CHF 139,4 Mio.). Exklusive Neubewertung belief sich der Gewinn auf CHF 102,3 Mio. (Vorjahr CHF 96,3 Mio.). Das Unternehmen erzielte ein EBIT von CHF 181,5 Mio. (Vorjahr CHF 194,7 Mio.) bzw. von CHF 137,2 Mio. (Vorjahr CHF 141,3 Mio.) exklusive Neubewertung. Daraus resultierte ein Gewinn je Aktie von CHF 19.02 (Vorjahr CHF 20.88) bzw. von CHF 14.39 (Vorjahr CHF 14.43) exklusive Neubewertung. Der Wert des gesamten Immobilienportfolios beträgt per Ende 2022 CHF 3,7 Mrd. (Vorjahr CHF 3,6 Mrd.). Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 11. April 2023 eine Dividende von CHF 10.00 pro Aktie vorschlagen.

    Wachstum im Mietgeschäft
    Im operativen Kerngeschäft und als Teilnehmerin im Schweizer Kapitalmarkt ist Mobimo mit viel Elan unterwegs. Diese Dynamik spiegelt sich nicht zuletzt im erneuten Wachstum der Mieteinnahmen wider: Erwirtschaftete Mobimo im Jahr 2021 Mieteinnahmen im Umfang von CHF 132,2 Mio., so sind es im Jahr 2022 bereits CHF 139,0 Mio. – eine Steigerung um 5,1%. Dazu beigetragen haben die Ende 2021 getätigten Zukäufe von attraktiven Liegenschaften sowie Erfolge in der Wiedervermietung und der Vermarktung neuer Flächen. Der Leerstand des Anlageportfolios beläuft sich per 31. Dezember 2022 auf 4,3% (Vorjahr 4,8%).

    Werthaltigkeit der Immobilien ungebrochen
    Im Rahmen der regelmässigen Portfoliooptimierung verkaufte Mobimo zwei Anlageliegenschaften in St. Erhard (LU) und Dierikon (LU) mit einem Gewinn von rund CHF 4,0 Mio. Dieser Verkaufserfolg darf als Beleg für die unveränderte Werthaltigkeit der Immobilien von Mobimo gewertet werden. Dafür spricht auch der weiterhin erfreuliche Erfolg aus Neubewertung von CHF 44,3 Mio., der vor allem auf die planmässigen Fortschritte der drei Anlageliegenschaften im Bau zurückzuführen ist.

    Die Vermarktungssituation bei den drei bedeutenden Bauprojekten Manegg und Im Tiergarten in der Stadt Zürich sowie Les Jumeaux im Zentrum von Lausanne präsentiert sich bereits vor Abschluss der Bauarbeiten ausgezeichnet. Die geplanten jährlichen Soll-Mieterlöse dieser drei Projekte betragen CHF 8,4 Mio. Ebenfalls zur Stärkung der Mietertragsbasis um voraussichtlich CHF 1,2 Mio. wird das Ende 2022 erworbene, baubewilligte Wohnprojekt in Lausen (BL), in Pendeldistanz zur Stadt Basel, beitragen.

    Wertschöpfende Entwicklungstätigkeit
    Sowohl bei privaten als auch bei institutionellen Käufern war die Nachfrage nach von Mobimo entwickelten Immobilienangeboten gut. Beim Projekt Aura in Horgen (ZH) liegen bereits für 26 von 37 Wohneinheiten im Stockwerkeigentum beurkundete Kaufverträge vor. Substanzielle Ergebnisbeiträge stammen zudem aus dem Verkauf von zwei Projekten in der Stadt Zürich, eines bereits im Bau, das andere mit rechtskräftiger Baubewilligung, an eine Pensionskasse. Der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf Promotion (Liegenschaften) beläuft sich somit auf CHF 42,4 Mio. (Vorjahr CHF 58,5 Mio.).

    Nachhaltige Geschäftstätigkeit weiter gestärkt
    Im Geschäftsjahr 2022 hat Mobimo die langjährigen Nachhaltigkeitsmassnahmen zu einer verbindlichen Richtlinie für die nachhaltige Geschäftstätigkeit zusammengefasst, die Nachhaltigkeitsstrategie 2030 verabschiedet und die Grundlagen für eine Berichterstattung gemäss den Richtlinien der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) geschaffen. Es ist das erklärte Ziel, im Jahr 2050 ein CO2-neutrales Anlageportfolio zu halten. Im Berichtsjahr konnte die Emissionsintensität auf 14,6 kg CO2eq/m2 gesenkt werden (Vorjahr 15,2 kg CO2eq/m2).

    Stärkung der Führungsgremien
    Mit Stéphane Maye konnte nach seiner Wahl durch die Generalversammlung am 12. April 2022 ein neues Mitglied im Verwaltungsrat begrüsst werden. Insbesondere verstärkt er mit seiner Erfahrung die Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit.

    Der Verwaltungsrat von Mobimo ernannte Jörg Brunner, den langjährigen Leiter Group Accounting und Finanzbuchhaltung sowie interimistischen Finanzchef, zum CFO. Mit seinem ausgewiesenen Branchen- und Kapitalmarkt-Know-how trug er massgeblich zur erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren bei.

    Ausblick
    Die grossen Themen des vergangenen Jahres werden in den nächsten Monaten präsent bleiben. Die Zinswende und die Inflation werden auch in der Immobilienwirtschaft zu Anpassungen führen, sei es indirekt über die allgemeine wirtschaftliche Lage, oder direkt über den Transaktionsmarkt. Trotzdem kann der Immobilienmarkt weiterhin als resilient eingeschätzt werden. Vor diesem Hintergrund ist Mobimo mit ihrem Portfolio sehr gut aufgestellt. Städtisches bzw. stadtnahes Wohnen, sei es zur Miete oder als Eigentümer, wird stark nachgefragt. Auch die Büro- und Gewerbeliegenschaften im Anlageportfolio von Mobimo sind solide Erfolgsträger: Sie sind von hoher Qualität, an guten Lagen sowie zu attraktiven Konditionen langfristig vermietet. Auch drei Jahre nach der ersten Pandemiewelle ist der Einfluss von veränderten Arbeitsgewohnheiten auf die Vermietungssituation nur sehr begrenzt und vor allem als Trend zur attraktiveren Flächengestaltung spürbar.

    Des Weiteren aktualisiert Mobimo ihre Anlagerichtlinien. Die Anlagerichtlinien definieren, welche Grundsätze und Kriterien durch die Gruppengesellschaften bei Investitionen zu berücksichtigen sind. Die aktuellen Anpassungen beeinflussen die strategische Ausrichtung nicht. Die aktualisierten Anlagerichtlinien wurden vom Verwaltungsrat am 3. Februar 2023 genehmigt und treten am 10. Februar 2023 in Kraft. Sie sind über die Website von Mobimo einsehbar.

    Zusätzlich gestärkt durch den soliden Gewinn im Berichtsjahr und die im April/Mai durchgeführte Kapitalerhöhung verfügt Mobimo über eine kerngesunde Bilanz, ist klar positioniert und operativ agil. Mobimo blickt daher zuversichtlich in das Jahr 2023.

  • Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Die Cowa Thermal Solutions AG hat in einer ersten Finanzierungsrunde über 1 Million Franken von Privatinvestoren und ihren eigenen Gründern Remo Waser und Simon Maranda erhalten. Mit dem frischen Kapital will das im Technopark Luzern ansässige Jungunternehmen seinen Heizungsspeicher für Wärmepumpen im grösseren Stil vermarkten, heisst es in einem Artikel auf dem Portal startupticker.ch.

    Das Cleantech-Start-up entwickelt einen Heizungsspeicher mit Kapseln, die umweltfreundliche Salze als Phasenwechselmaterial enthalten. Ein mit den Kapseln befüllter Speicher kann dreimal mehr Energie aufnehmen als ein herkömmlicher Wasserspeicher für Wärmepumpen. Dadurch wird ein Heizsystem den Angaben zufolge unabhängiger vom Netzstrom. Ausserdem kommt es anders als Batterien oder Akkus ohne Lithium aus.

    Der mit Cowa-Kapseln befüllte Speicher ist seit April dieses Jahres beim Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler erhältlich. Die Mehrkosten für das Cowa-Produkt gegenüber herkömmlichen Speichern gleichen sich schnell aus aufgrund der Energiedichte und Langlebigkeit von 20 Jahren, heisst es weiter bei startupticker.ch.

    Neben einer weiteren Skalierung auf dem heimischen Markt möchte das Unternehmen bald nach Deutschland expandieren. Erste Gespräche mit möglichen Vertriebspartnern haben bereits stattgefunden.

  • Avobis übernimmt die Kreditfabrik und untermauert seine Führungsposition

    Avobis übernimmt die Kreditfabrik und untermauert seine Führungsposition

    Die Avobis Invest AG übernimmt die Kreditfabrik AG rückwirkend auf den 1. Januar 2022 mitsamt dem Kundenstamm und den Kreditspezialisten und untermauert damit die Führungsposition im Bereich des Hypotheken-Servicings. Mit den übernommenen Kundenbeziehungen verwaltet Avobis nun ein Kreditvolumen von über zwölf Milliarden Franken und baut damit seine Nummer 1-Stellung im Markt noch weiter aus. Zudem verfügt die Avobis Invest AG über eine Bewilligung der FINMA als Vermögensverwalterin für kollektive Kapitalanlagen und bietet mittlerweile das breiteste Dienstleistungsangebot für alle Kundensegmente im Markt an. «Das Hypotheken-Servicing ist für Avobis seit 25 Jahren einer der strategischen Grundpfeiler. Wir freuen uns sehr, dies mit der Integration der Kreditfabrik zu unterstreichen. Avobis ist nun der grösste Anbieter auf dem Schweizer Markt, der sowohl Pensionskassen, Anlagestiftungen, Versicherungen sowie auch alle Arten von Banken als Hypothekar-Servicing-Kunden mit der für sie passenden Lösung betreuen kann», sagt Andreas Granella, Geschäftsführer der Avobis Invest AG. Auch Stefan Hermann, bisheriger Verwaltungsratspräsident der Kreditfabrik AG, ist überzeugt: «Unsere Kunden profitieren nun vom geballten Know-how und der Kompetenz beider Unternehmen – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.»

    Neue Investitionsmöglichkeiten für institutionelle Anleger
    Die Avobis Invest AG plant zudem, den Bereich der Investmentprodukte weiter zu verstärken, um die Position als One-Stop-Shop für alle Dienstleistungen entlang der gesamten Immobilien-Wertschöpfungskette zu stärken. Dafür soll die bereits seit 20 Jahren bestehende Palette an Anlagemöglichkeiten für institutionelle Investoren um weitere Investmentprodukte erweitert werden. Die Entwicklung erfolgt in den nächsten 12 Monaten und ermöglicht Investoren spannende Anlagemöglichkeiten auf der Aktiv- sowie auch auf der Passivseite der Bilanz.


    Medienkontakt
    Nicole Fankhauser
    Communications Manager
    Tel. +41 58 255 39 42
    communications@avobis.ch

  • Avobis übernimmt Kreditfabrik

    Avobis übernimmt Kreditfabrik

    Die Zürcher Avobis hat über die Avobis Invest AG die Kreditfabrik aus Horgen ZH übernommen. Über die Integration will der auf unabhängige, integrierte und technologiebasierte Immobilien- und Finanzierungslösungen spezialisierte Immobilien- und Hypothekendienstleister seine Marktposition im Hypotheken-Servicing weiter ausbauen.

    Wie Avobis in einer Medienmitteilung schreibt, sind beide Unternehmen führende Anbieter von Hypothekendienstleistungen. Avobis ist seit 25 Jahren stark positioniert bei Servicing-Lösungen im Hypothekenmarkt. Kreditfabrik ist spezialisiert auf Serviceleistungen zur Abwicklung, Bewirtschaftung und Risikobewertung von Hypotheken.

    Dank der Kundenbeziehungen von Kreditfabrik verfüge Avobis nach der Übernahme über ein Kreditvolumen von über 12 Milliarden Franken und könne seine „Nummer 1-Stellung im Markt“ unterstreichen, heisst es. „Avobis ist der grösste Anbieter auf dem Schweizer Markt, der sowohl Pensionskassen, Anlagestiftungen, Versicherungen sowie alle Arten von Banken als Hypothekar-Servicing-Kunden mit der für sie passenden Lösung betreuen kann“, wird Andreas Granella, Geschäftsführer der Avobis Invest AG, zitiert. Die Avobis Invest AG mache als Vermögensverwalterin für kollektive Kapitalanlagen Dienstleistungsangebote für alle Kundensegmente.

    Um die Dienstleistungspalette „entlang der gesamten Immobilien-Wertschöpfungskette“ zu komplettieren, will Avobis Invest AG im kommenden Jahr zudem über die Einführung neuer Produkte zusätzliche Investitionsmöglichkeiten für institutionelle Investoren schaffen.

  • Investoren stehen für zentrale Immobilien Schlange

    Investoren stehen für zentrale Immobilien Schlange

    Der Immobilienmarkt 2021 war für Investoren turbulent. So fasst der Immobilienmarktbericht 2022 von CSL Immobilien die Lage im vergangenen Jahr zusammen. Die Preise für zentrale Lagen erreichten Rekordhöhen. Entsprechend sanken die Renditen.

    Als Beispiel für Bieterverfahren, die die Preise für gut an Zentren angebundene Büro- und Wohngebäude auf neue Rekordhöhen treiben, führt CSL Immobilien in einer Medienmitteilung die „Zürcher Goldküsten-Gemeinde“ Zumikon an. Dort hatte die Gemeinde ein leerstehendes Feuerwehrgebäude neben einer Station des Öffentlichen Verkehrs auf 8,7 Millionen Franken schätzen lassen. Verkauft wurde es für rund 21 Millionen Franken. Doch seien erstklassige Immobilien „nach wie vor ohne Alternative“, begründet CEO Yonas Mulugeta diese in Zentren beobachtbare Entwicklung.

    Dagegen verzeichnet die Peripherie steigende Leerstände: In den vergangenen sechs Monaten ist die angebotene Bürofläche im Grossraum Zürich auf 910’000 Quadratmeter (Vorjahr 812’000 Quadratmeter) oder um 12 Prozent gestiegen. Ähnliches zeigt sich in den Wirtschaftsräumen Bern (+14 Prozent) und Genf (+12 Prozent).

    Diese Preisentwicklung habe im vergangenen Jahr in den meisten Segmenten des Investmentmarkts zu neuen Tiefstwerten bei Netto-Anfangsrediten geführt. Dabei sei eher eine Seitwärtsbewegung erwartet worden. So rentierten Wohnliegenschaften erstklassiger Güte im Landesschnitt mit 1,9 Prozent gegenüber 2,35 Prozent im Vorjahr. Top-Büroobjekte fielen mit 1,9 Prozent (Vorjahr 2,35 Prozent) auf das Niveau der Wohnimmobilien.

    Privatpersonen mussten für Eigenheime tiefer in die Tasche greifen. Pandemiebedingt stieg auch die Nachfrage nach grossen Mietwohnungen, die auch Platz für das Homeoffice bieten. Entsprechend stieg im Kanton Zürich der Anteil leerstehender 1- bis 2,5-Zimmer-Wohnungen auf 27 Prozent (Vorjahr 22 Prozent). Über das ganze Land gesehen sank die Leerstandsquote auf 1,54 Prozent (Vorjahr 1,72 Prozent).

  • Kaqtu sammelt Kapital aus Immobilienbranche

    Kaqtu sammelt Kapital aus Immobilienbranche

    Kaqtu habe erfolgreich eine erste externe Investitionsrunde abgeschlossen, informiert das Jungunternehmen aus dem Zürcher Oberland in einer Mitteilung. Einem entsprechenden Bericht auf startupticker.ch zufolge stellen Business Angels aus der Immobilienbranche Kaqtu insgesamt rund eine halbe Millionen Franken zur Verfügung. Kaqtu will das Kapital zur Weiterentwicklung seines digitalen Einrichtungsassistenten nutzen.

    Mit diesem können Interessierte digital auf die Suche nach Möbeln, Deko, Farben und Tapeten für einzelne Räume oder die gesamte Wohnung gehen. Die Nutzung des digitalen Einrichtungsassistenten ist kostenlos, für eine weitergehende persönliche Beratung bietet Kaqtu eine Reihe kostenpflichtiger Pakete an.

    Das Jungunternehmen verfolge das Ziel „den gesamten Einrichtungsprozess zu digitalisieren und dadurch jedem Haushalt individuelles und schönes Wohnen zu ermöglichen“, schreibt Kaqtu in der Mitteilung. Dies will das Unternehmen jedoch nicht im Alleingang, sondern in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen im Einrichtungsmarkt erreichen. Im laufenden Jahr soll daher der Aufbau eines entsprechenden Netzwerks angegangen werden. Zudem will Kaqtu einen Teil des neu eingespielten Kapitals in Marketing investieren.

  • Nachhaltigkeit treibt Immobilienpreise

    Nachhaltigkeit treibt Immobilienpreise

    Der Schweizer Immobilienmarkt bleibe auch 2022 für Investoren attraktiv, schreibt EY Schweiz in einer Mitteilung zum Immobilien Trendbarometer 2022 der Beratungsgesellschaft. Den Erhebungen von EY zufolge wird der Immobilienmarkt aktuell von den drei Faktoren Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Pandemie bestimmt. Die überwiegende Mehrheit der Investoren ist zudem der Meinung, dass das Investitionsvolumen insgesamt auf dem Niveau vom Vorjahr verbleiben wird.

    Bereits im vergangenen Jahr verstärkte die Pandemie den Fokus der Investoren auf Wohnimmobilien. „Diese eindeutige Präferenz zeigt sich auch für das Jahr 2022 deutlich, denn das Wohnsegment wird gegenüber anderen Nutzungsarten weiterhin klar favorisiert“, wird  Tizian Scheidegger, Senior Consultant Real Estate Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Auch Logistik- und Gesundheitsimmobilien erfreuen sich wie im Vorjahr grosser Beliebtheit.“

    Fast neun von zehn für die Studie Befragten sind der Ansicht, dass Nachhaltigkeitskriterien den Ausschlag bei den Kaufentscheidungen institutioneller Investoren geben. Drei Viertel der Investoren haben bei nachhaltigen Immobilien Preisaufschläge beobachtet. Gleichzeitig sind mehr als neun von zehn Befragten der Ansicht, dass die Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien im Immobiliensektor noch am Anfang steht. Ebenso viele Investoren sprechen sich für die Erstellung von CO2-Bilanzen von Gebäuden oder Immobilienportfolios aus. Einer intelligenten Infrastruktur mit Ladestationen, Konnektivität und intelligenten Energiekonzepten schreiben 97 Prozent der Investoren eine hohe Bedeutung zu.

  • Kollabo gewinnt weitere Investoren

    Kollabo gewinnt weitere Investoren

    Kollabo hat bei einer Seed-Finanzierungsrunde insgesamt 2,4 Millionen Franken eingeworben, informiert das Zürcher Jungunternehmen in einer Mitteilung auf startupticker.ch. Neben dem bereits bestehenden Lead-Investor Wingman Ventures habe Kollabo dabei auch PropTech1 Ventures aus Berlin sowie weitere namhafte Business Angels als Investoren gewinnen können, heisst es dort weiter. Namentlich werden in der Mitteilung Roland Brack, Christian Wenger und Stéphane Pictet genannt.

    Kollabo will die eingespielten Mittel für den Ausbau der unternehmenseigenen Stellenplattform für Temporärarbeiten in der Baubranche verwenden. Handwerker können bei Kollabo ein eigenes Profil erstellen und sich ihr Fachwissen in einem Bewertungssystem attestieren lassen. Ziel des Jungunternehmens ist es, „in der DACH Region zum dominanten digitalen Ökosystem für qualifizierte Handwerker“ zu werden,  erklärt Kollabo in einem Eintrag auf LinkedIn.

    „Es ist kein Geheimnis, dass der Fachkräftemangel der entscheidende Flaschenhals bei der fristgemässen Fertigstellung von Bauprojekten ist“, lässt sich Anja Rath in der Mitteilung auf startupticker.ch zitieren. Die geschäftsführende Teilhaberin von PropTech1 Ventures sieht in Kollabo „die passende Lösung für dieses Problem“. Zudem weist Rath auf die jährlich um das Dreifache wachsenden Umsätze von Kollabo hin. „Kollabos Vision, zukünftig auch weiterführende Produkte anzubieten, wie die Möglichkeit für Handwerker, Unterkünfte oder Versicherungen für einzelne Aufträge zu buchen, eröffnet zudem die Chance auf weitere Synergien und Wachstumspotenziale“, meint die Managerin des neuen Lead-Investors des Jungunternehmens.

  • open2work sucht Investoren

    open2work sucht Investoren

    Viele Unternehmen haben dauernd oder auch nur vorübergehend zu viel Platz. Ein Umzug in kleinere Räumlichkeiten wäre aber zu aufwendig. Umgekehrt brauchen andere Firmen oder Einzelunternehmer oft vorübergehend mehr Platz. Die open2work GmbH will zwischen den beiden Gruppen vermitteln.

    Das 2020 gegründete Start-up der beiden Westschweizer Alexandre Roque und Lionel Ebener erledigt die Buchhaltung und den Zahlungsverkehr. Neue Anbieter können ihre Büros selbst auf dem Portal von open2work aufschalten, Interessenten dort ihre Arbeitsplätze buchen. Derzeit stehen um Zürich und Zug insgesamt 22 Büros zur Verfügung, in Bern zwei und in Sitten eines.

    „Wir sind die Lösung für diejenigen, die zu viel Platz haben“, sagt Mitgründer und CEO Lionel Ebener. Umgekehrt können die Nutzer des Angebots Büros bei Firmen aussuchen, die ihrem eigenen Interesse entsprechen. „Dieser kulturelle Aspekt ist uns wichtig.“

    Derzeit ist open2work in Gesprächen mit Investoren. Das Unternehmen will mit frischem Kapital schneller wachsen. Die beiden Gründer sehen namentlich nach dem Ende der Corona-Krise einen wachsenden Bedarf nach flexiblen Lösungen, sowohl auf der Seite der Anbieter von Bürofläche als auch bei den Nutzern.

  • Intelligente Beleuchtung überzeugt Investoren

    Intelligente Beleuchtung überzeugt Investoren

    LEDCity hat sich im Rahmen einer Finanzierungsrunde 2 Millionen Franken an frischem Kapital gesichert. Investiert haben ein Kunde des Start-ups sowie eine Gruppe von Business Angels, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Neben der Finanzierung durch die Investoren hat die Firma zudem eine Bürgschaft des Technologiefonds des Bundesamts für Umwelt erhalten.

    LEDCity hat eine Beleuchtungslösung entwickelt, welche den Elektrizitätsverbrauch um bis zu 80 Prozent reduzieren soll. Die Entwicklung soll klassische Bewegungsmelder in Geschäftsgebäuden ersetzen. Sie nutzt bis zu 50 Mal mehr Sensoren auf der gleichen Fläche. Algorithmen stellen zudem sicher, dass die Beleuchtungsintensität automatisch gesteuert wird.

    Mit den frischen Mitteln will LEDCity sein Verkaufsteam in der Westschweiz vergrössern und gleichzeitig auch nach Deutschland expandieren. Ausserdem will das Start-up seine Algorithmen weiterentwickeln.

  • Private können sich an grosser Solaranlage beteiligen

    Private können sich an grosser Solaranlage beteiligen

    Kunden von Romande Energie können in eigene Solaranlagen investieren, ohne über ein eigenes Dach zu verfügen. Der Waadtländer Energieversorger will auf dem Bauernhof Petite Chamberonne von Bertrand Pittet in Etagnières eine Solaranlage von insgesamt 1700 Quadratmetern errichten, schreibt er in einer Mitteilung. Er ermöglicht es seinen Kunden, sich daran zu beteiligen. Im Gegenzug würde ihnen der entsprechende Anteil an der Produktion von Solarstrom auf dem Hof von ihrer privaten Stromrechnung abgezogen.

    Romande Energie will bis Frühjahr 2021 eine genügend grosse Zahl von Investoren für ihr Projekt Jardin Solaire – Sonnengarten – gewinnen. Die Anlage soll noch vor dem Sommer in Betrieb gehen.

    Der Waadtländer Energieversorger hat bereits im Dezember 2019 ein ähnliches Projekt in Mont-sur-Rolle lanciert. Dort beteiligten sich 37 Privatkunden am Jardin Solaire.