Schlagwort: IWB

  • IWB übernimmt Kunz-Solartech

    IWB übernimmt Kunz-Solartech

    Der Basler Energieversorger IWB akquiriert die Aargauer Kunz-Solartech GmbH. Die Übernahme soll die Position von IWB auf dem Wachstumsmarkt der Photovoltaikanlagen stärken, erläutert der Energieversorger in einer entsprechenden Mitteilung. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    IWB plant, die eigenen Produktionskapazitäten für Solarstrom bis 2023 auf mindestens 100 Megawatt Leistung auszubauen. Darüber hinaus realisiert das Unternehmen Photovoltaikanlagen für Privat- und Geschäftskunden. Unternehmenstochter Planeco ist dabei auf die Errichtung grosser und komplexer Solaranlagen spezialisiert. Die auf die Planung und Installation von Photovoltaikanlagen für Privatkunden und KMU fokussierte Kunz-Solartech GmbH soll das Angebot von IWB abrunden.

    „Es gibt noch viel zu viele Dächer ohne Photovoltaik und die Installationsfirmen sind voll ausgelastet“, wird Markus Balmer, Leiter Vertrieb von IWB, in der Mitteilung zitiert. Für Nico Knubel, Geschäftsführer von Kunz-Solartech wiederum ist IWB „ein grosser und etablierter Partner, der unseren Mitarbeitenden eine sichere Zukunftsperspektive bietet“. Unter dem Dach von IWB könne sein Unternehmen das Potenzial im wachsenden Solarmarkt noch besser nutzen und für seine Kundschaft viele weitere Anlagen realisieren.

  • IWB steigt bei Sympheny ein

    IWB steigt bei Sympheny ein

    IWB beteiligt sich mit 30 Prozent an Sympheny. Das Jungunternehmen mit Sitz in Dübendorf hat eine Software entwickelt, die mögliche Energielösungen für Gebäude in Sekundenschnelle vergleichen kann. Daraus gezogene Erkenntnisse will IWB bei eigenen Planungen zum klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung nutzen.

    „Bezahlbarer Klimaschutz braucht optimierte Energieversorgungen“, leitet IWB einen Beitrag auf LinkedIn zum Einstieg bei Sympheny ein. Ihm zufolge will das Unternehmen für Energie, Wasser und Telekommunikation im Kanton Basel-Stadt die Ausgründung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) mit dem frischen Kapital bei der Weiterentwicklung ihrer Software unterstützen. Man freue sich auf die vertiefte Zusammenarbeit mit den Sympheny-Mitgründern Andrew Bollinger, Matthias Sulzer, Boran Morvaj und Julien Marquant, schreibt IWB.

    Einem Bericht auf startupticker.ch zufolge wurde die Software des erst 2020 gegründeten Jungunternehmens bereits in mehr als 20 grösseren Planungsprojekten verwendet. Zu den Kunden von Sympheny gehörten „unter anderem Energieversorger und Generalunternehmen aus der ganzen Schweiz“, heisst es dort weiter. Die von Sympheny entwickelte Energieplanungssoftware simuliert das zu untersuchende Energiesystem mit einem digitalen Zwilling. Über Algorithmen und standardisierte Geoinformationsdaten (GIS-Daten) können Produktion, Speicherung und Verbrauch von Energie simuliert werden.

  • Basler Stadtwerke steigen bei Energie Ausserschwyz ein

    Basler Stadtwerke steigen bei Energie Ausserschwyz ein

    Die Energie Ausserschwyz AG will bis 2030 erneuerbare Wärme und Strom für 7000 Haushalte in den Dörfern Siebnen, Galgenen, Lachen, Altendorf, Pfäffikon und Freienbach in den Schwyzer Bezirken March und Höfe liefern. Dafür baut sie derzeit bei ihrer bestehenden Energiezentrale Bodenwies in Galgenen ein Holzheizkraftwerk. Es soll mit Alt-, Rest- und Waldholz aus der Region geheizt werden.

    Nun treten im Rahmen einer Kapitalerhöhung auch die IWB in das Aktionariat der Energie Ausserschwyz AG ein. Die Basler Stadtwerke halten laut einer Medienmitteilung neu 20 Prozent am Kapital. Der regionale Energieversorger EW Höfe wird Hauptaktionär bleiben. Auch die Brugg Group AG und die Züger Unternehmungen AG sind am Fernwärmebetreiber beteiligt.

    IWB sieht ihre Beteiligung als Fortsetzung ihrer bisherigen Strategie an. „Die Energie Ausserschwyz fokussiert sich auf eine Wärmeversorgung aus regionalen, erneuerbaren Quellen“, wird ihr CEO Claus Schmidt in der Mitteilung zitiert. „IWB kann ihre Erfahrung aus der klimafreundlichen Fernwärmeversorgung in die Energie Ausserschwyz einbringen und profitiert von der starken Präsenz in der Region oberer Zürichsee. IWB war Anfang 2021 bereits bei der Agro Energie Schwyz AG eingestiegen, die ein Fernwärmenetz im Talkessel von Schwyz betreibt.

  • Basler Stadtwerke steigen bei Energie Ausserschwyz ein

    Basler Stadtwerke steigen bei Energie Ausserschwyz ein

    Die Energie Ausserschwyz AG will bis 2030 erneuerbare Wärme und Strom für 7000 Haushalte in den Dörfern Siebnen, Galgenen, Lachen, Altendorf, Pfäffikon und Freienbach in den Schwyzer Bezirken March und Höfe liefern. Dafür baut sie derzeit bei ihrer bestehenden Energiezentrale Bodenwies in Galgenen ein Holzheizkraftwerk. Es soll mit Alt-, Rest- und Waldholz aus der Region geheizt werden.

    Nun treten im Rahmen einer Kapitalerhöhung auch die IWB in das Aktionariat der Energie Ausserschwyz AG ein. Die Basler Stadtwerke halten laut einer Medienmitteilung neu 20 Prozent am Kapital. Der regionale Energieversorger EW Höfe wird Hauptaktionär bleiben. Auch die Brugg Group AG und die Züger Unternehmungen AG sind am Fernwärmebetreiber beteiligt.

    IWB sieht ihre Beteiligung als Fortsetzung ihrer bisherigen Strategie an. „Die Energie Ausserschwyz fokussiert sich auf eine Wärmeversorgung aus regionalen, erneuerbaren Quellen“, wird ihr CEO Claus Schmidt in der Mitteilung zitiert. „IWB kann ihre Erfahrung aus der klimafreundlichen Fernwärmeversorgung in die Energie Ausserschwyz einbringen und profitiert von der starken Präsenz in der Region oberer Zürichsee. IWB war Anfang 2021 bereits bei der Agro Energie Schwyz AG eingestiegen, die ein Fernwärmenetz im Talkessel von Schwyz betreibt.

  • Schwarm finanziert zweite Solaranlage der IWB

    Schwarm finanziert zweite Solaranlage der IWB

    Mieterinnen und Mieter ohne eigenes Dach haben dazu beigetragen, die zweite Solaranlage von IWB zu finanzieren. Sie haben durch das Beteiligungsmodell Sonnenbox Crowd einen individuellen Anteil an der geplanten Solaranlage auf dem Spittelmatthof bei Riehen BS erworben. Im Gegenzug erhalten sie über 20 Jahre eine Stromgutschrift von 100 Kilowattstunden pro investiertem Quadratmeter.

    Diese zweite Anlage ist 350 Quadratmeter gross und wird 72 Kilowatt leisten. Das entspricht etwa dem Strombedarf von 25 bis 30 Haushalten. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, habe es für deren vollständige Finanzierung nur weniger Wochen bedurft.

    Die Vorbereitungen für ihren Bau liefen bereits. Sie soll bis Mitte kommenden Jahres fertiggestellt werden. Auch die Installation der ersten schwarmfinanzierten Anlage stehe kurz bevor. Sie wird auf einem Gebäudedach von IWB im Basler Gundeli-Quartier errichtet. „Die grosse Nachfrage spornt uns an, den Baslerinnen und Baslern bald weitere Solaranlagen anzubieten“, wird Martin Albrecht, Produktmanager der Sonnenbox Crowd, zitiert. „Hierzu sind wir auf der Suche nach weiteren geeigneten Dächern.“

  • Erster Schweizer Wasserstoff-Hub entsteht in den Rheinhäfen

    Erster Schweizer Wasserstoff-Hub entsteht in den Rheinhäfen

    Der erste Schweizer Wasserstoff-Hub soll in den Hafenarealen von Birsfelden und Muttenz entstehen. Darauf haben sich laut Medienmitteilung vier Partnerunternehmen geeinigt. Schweizerische Rheinhäfen, der Energiekonzern Varo, der Tankstellenbetreiber AVIA und der Basler Energieversorger IWB haben eine gemeinsame Absichtserklärung für den Aufbau eines solchen Wasserstoff-Knotens unterzeichnet. Wasserstoff werde als grüner Energieträger eine wichtige Rolle in der CO2-neutralen Zukunft spielen, heisst es in der Mitteilung.

    Die vier Partner aus der Energiewirtschaft und Logistik sehen die Häfen Muttenz und Birsfelden als optimale Standorte für einen Wasserstoff-Hub, heisst es in der von Varo verbreiteten gemeinsamen Medienmitteilung. Das Projekt H2-Hub Schweiz solle Produktion, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff einschliessen. Die Pläne sehen vor, den Wasserstoff nicht nur mit der bestehenden Infrastruktur zu verteilen, sondern die grüne Energie vor Ort zu produzieren, zu speichern und zur Verfügung zu stellen. Die Tanklagergesellschaft AVIA AG und das Energieunternehmen Varo Energy Holding AG seien bereits in den Rheinhäfen tätig.

    IWB (Industrielle Werke Basel) produziert und verkauft erneuerbare und CO2-neutrale Energie als Strom, Wärme und Kälte und für Mobilität. IWB hat laut der Mitteilung gemeinsam mit der Tankstellenbetreiberin und AVIA-Mitgliedsfirma Fritz Meyer AG die GreenH2 AG gegründet. Das Unternehmen soll Wasserstoffproduktionsanlagen bauen.

    Im H2-Hub Schweiz sollen bald Anwendungen von Wasserstoff getestet werden, als Treibstoff für Lastwagen, die Bahn, andere Strassenfahrzeuge und Schiffe.

  • Axpo realisiert alpine Solaranlage mit Partnern

    Axpo realisiert alpine Solaranlage mit Partnern

    Die ursprünglich von Axpo initiierte Solar-Grossanlage auf der Muttsee-Staumauer wird zum Gemeinschaftsprojekt AlpinSolar von Denner, Axpo und IWB. Wie es in einer gleichlautenden Medienmitteilung aller heisst, werden die Energieversorgerinnen Axpo und IWB die grösste alpine Solaranlage der Schweiz im Sommer installieren und in Betrieb nehmen. Fast 5000 Solarmodule sollen an der nach Süden ausgerichteten Staumauer pro Jahr rund 3,3 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Discounter Denner wird ihn 20 Jahre lang abnehmen.

    Auf 2500 Metern über dem Meer könne auch in den Wintermonaten viel erneuerbare Energie gewonnen werden. Da die Anlage auf einer bestehenden Staumauer installiert wird, sei sie besonders umweltverträglich. Auch deshalb sei AlpinSolar „eine Anlage, wie sie die Energiewende braucht“.

    Trotzdem seien „solche Anlagen aufgrund der fehlenden Rahmenbedingungen heute noch kaum wirtschaftlich realisierbar“, bedauert Axpo-CEO Christoph Brand. „Wir haben uns dennoch mit starken Partnern dazu entschieden, dieses Leuchtturmprojekt zu realisieren“ und „ein Zeichen zu setzen“. „Wir sehen das Projekt auch als wichtigen Diskussionsbeitrag für die anstehenden Gesetzesrevisionen.“

    IWB, die Energieversorgerin des Kantons Basel-Stadt, beteiligt sich zu 49 Prozent an dem Projekt. Es passe gut zum Unternehmen, sagt IWB-CEO Claus Schmidt, weil „der Ausbau der Stromproduktion aus Solarenergie gezielt auch in der Schweiz“ zur eigenen Strategie gehöre.

  • IWB beteiligt sich an Agro Energie Schwyz

    IWB beteiligt sich an Agro Energie Schwyz

    IWB wächst weiter mit erneuerbaren Energien. Sie steigt nach eigenen Angaben in den Wärmeverbund der Agro Energie Schwyz AG (AES) ein. Diese hat seit 2006 im Schwyzer Talkessel ein modernes Netz von über 100 Kilometern Länge mit modernsten Produktionsanlagen aufgebaut. Ein Holzheizkraftwerk, eine ORC-Anlage und eine Biogasanlage versorgen rund 1500 Abnehmer. Ziel von AES sei der Bau und Betrieb einer regionalen, unabhängigen und CO2-neutralen Energieversorgung in der Region. Grossen Wert lege der Betreiber auch auf eine lokale Wertschöpfung.

    IWB übernimmt Anteile des grössten Anteilseigners, der Vorsorgeeinrichtung Profond. Profond hatte nach einem Investor mit ausgewiesener Kompetenz in der Wärmeversorgung und glaubwürdiger ökologischer Ausrichtung gesucht. Mit dieser Investition folge IWB ihrer Strategie, die Wärmeversorgung zu dekarbonisieren, gezielt auch ausserhalb des Kantons Basel-Stadt.

    „Die Agro Energie Schwyz ist ein innovatives, stark wachsendes Unternehmen mit klarem Fokus auf der erneuerbaren Energieversorgung“, begründet IWB-CEO Dr. Claus Schmidt die Wahl seines Unternehmens. „Als Betreiberin des grössten Schweizer Fernwärmenetzes kann IWB im Wärmeverbund ihre grosse Erfahrung beisteuern und gleichzeitig ihre führende Position bei der erneuerbaren Wärme ausbauen.“

  • Basel beginnt mit Umrüstung auf Elektrobusse

    Basel beginnt mit Umrüstung auf Elektrobusse

    Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) planen, bis 2027 insgesamt 126 Elektrobusse zu beschaffen. Damit setzen die BVG den gesetzlichen Auftrag um, ihre Angebote im öffentlichen Verkehr des Kantons Basel-Stadt bis 2027 mit 100 Prozent erneuerbarer Energie zu betreiben. In den kommenden Tagen schreiben die BVB die erste Beschaffungsetappe von 62 E-Bussen aus. Sie sollen 2022 in Betrieb gehen. „Ich freue mich, dass wir nun nach einer langen Planungsphase endlich die ersten konkreten Schritte hin zu einem umweltfreundlichen und modernen E-Bussystem machen können“, wird BVB-Direktor Bruno Stehrenberger in einer Medienmitteilung zitiert.

    Ebenfalls öffentlich ausgeschrieben werden dieser Tage die Leistungen für den Generalplaner der Garage Rank. Sie werde zwischen 2023 und 2027 vollständig neu gebaut, weil sie nicht mehr den heutigen Anforderungen entspreche. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dort auch Wohnraum realisiert werden. Während dieser Bauphase werden die Busse auf zwei Ersatzarealen abgestellt.

    Für den Aufbau einer entsprechenden Ladestruktur in der Garage Rank und in den provisorischen Abstellbereichen sind die Industriellen Werke Basel (IWB) zuständig. Zudem werden die IWB an fünf Endhaltestellen sogenannte Gelegenheitsladestellen installieren, wo Busse während ihrer Wartezeit Strom nachladen können. Das steigere ihre Reichweite und mache das gesamte Busnetz flexibler.

    Die Umrüstung der Busflotte kostet insgesamt rund 360 Millionen Franken. Davon entfallen rund 147 Millionen Franken auf die Beschaffung der E-Busse. Etwa 161 Millionen Franken kosten der Neubau der Garage Rank, die Provisorien und weitere kleinere Infrastrukturanpassungen. Auf rund 52 Millionen Franken belaufen sich die Kosten für den Aufbau der Ladeinfrastruktur durch die IWB. Das entsprechende Darlehensbegehren liegt nun beim Grossen Rat.