Schlagwort: Jahresbeginn

  • Headsquarter errichtet weiteren Coworking-Standort in Zürich

    Headsquarter errichtet weiteren Coworking-Standort in Zürich

    Headsquarter wird sich in der Zürcher Uraniastrasse im Wohn- und Geschäftshaus Handelshof um einen dritten Standort erweitern. Der in Zürich ansässige Anbieter von flexiblen Büros und Arealen für Coworking platziert damit auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern eine neue Betriebsstätte für Gemeinschaftsbüros.

    Im Geschäftszentrum Handelshof soll auf zwei Etagen eine moderne Arbeitsumgebung „mit modernem Designkonzept, flexiblen Raumnutzungen und hotelähnlichen Services“ entstehen. Neben 200 Büroarbeitsplätzen wird gemäss der Planung ab Januar 2023 ein Raumangebot für Workshops, Besprechungen und soziale Anlässe zur Verfügung stehen, umgeben von Freizeiteinrichtungen und gastronomischen Angeboten. 

    Zentral bei dem hybriden Arbeitsmodell Coworking ist der gegenseitige Austausch. Im Gegensatz zum Homeoffice kann der Arbeitende hierbei von sozialen Netzwerken profitieren. Das Konzept sieht demnach auch Begegnungszonen für Team und Kunden vor. Sportangebote, kulinarische Anlässe und hotelähnliche Dienstleistungen, die von Kaffee in Barista-Qualität bis zu einem Reinigungsservice reichen, sollen das Workspace-Erlebnis fördern.

    Headsquarter hat sich mit seinen Premium Coworking Spaces bereits am Ernst-Nobs-Platz und am Talacker 4 angesiedelt. Die Hinzunahme der Uraniastrasse erklärt das Unternehmen mit der hohen Standortqualität von Zürich. Für weiteres Wachstum seien zudem Städte wie Zug, Basel und Genf im Fokus.

  • Dormakaba wächst zweistellig

    Dormakaba wächst zweistellig

    Einer Mitteilung von dormakaba zufolge hat der weltweit aktive Schliesstechnikkonzern aus dem Glattal in der zum 31. Dezember 2021 abgeschlossenen ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2021/22 Umsätze in Gesamthöhe von 1,35 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 10,0 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA legte im selben Zeitraum um 7,9 Prozent auf 193,5 Millionen Franken zu. Als Reingewinn wurden 100,6 Millionen Franken ausgewiesen gegenüber 99,9 Millionen im Vorjahreszeitraum.

    Die EBITDA-Marge fiel mit 14,3 Prozent im Berichtshalbjahr um 0,3 Prozentpunkte geringer als im ersten Halbjahr 2020/21 aus. In der Mitteilung führt dormakaba dies „auf den Produktmix, höhere Rohstoff- und Frachtkosten sowie gestiegene Lohnkosten“ zurück. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz hatte die EBITDA-Marge jedoch im Jahresvergleich von 17,1 auf 18,2 Prozent gesteigert werden können.

    „Aufgrund der gesunden Nachfrage konnten wir ein starkes organisches Wachstum erzielen“, wird Jim-Heng Lee in der Mitteilung zitiert. Nach Angaben des CEO von dormakaba konnte das Unternehmen in den meisten Märkten und allen Segmenten „vielversprechende Auftragseingänge sowie einen guten Auftragsbestand“ verzeichnen. Der Unternehmenschef ist zuversichtlich,  „dass wir mit der Umsetzung unserer neuen Strategie diesen Wachstumspfad fortsetzen werden“.

    Mit Wirkung zum Jahresbeginn hat dormakaba seine Unternehmensstruktur neu organisiert. Künftig werde es mit Americas, Asia Pacific und Europe & Africa „drei kundenzentrierte Regionen und Vertriebsorganisationen“ geben, heisst es dazu in der Mitteilung. Dafür werden die Geschäftsbereiche DACH und EMEA in der Region Europe & Africa zusammengefasst und die Region Naher Osten in Asia Pacific integriert. Alle Regionen sollen „durch neue globale Funktionen wie Marketing & Products oder Operations“ unterstützt werden.