Schlagwort: Jahresvergleich

  • Bautätigkeit bleibt stabil

    Bautätigkeit bleibt stabil

    Die Bautätigkeit hat im ersten Quartal 2025 im Jahresvergleich ein kleines Plus von 0,4 Prozent auf 4,7 Milliarden Franken realisiert, informiert der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) in einer Mitteilung. Er schätzt die Bautätigkeit trotz der internationalen Handelskonflikte als stabil ein. Für das Gesamtjahr geht der Verband von einem Wachstum der Bautätigkeit um 1,1 Prozent im Jahresvergleich aus.

    Bei den einzelnen Sektoren im Baugewerbe haben die Fachleute des SBV im Berichtsquartal unterschiedliche Entwicklungen beobachtet. So fiel der Wirtschaftsbau gegenüber dem ersten Quartal 2024 um 7 Prozent schwächer aus. Die Bautätigkeit im öffentlichen Hochbau legte hingegen gleichzeitig um 23 Prozent zu. Beim Tiefbau wurde ein Rückgang der privaten Bautätigkeit von einem Wachstum des wesentlich stärkeren öffentlichen Tiefbaus um 2,8 Prozent weitgehend ausgeglichen. Unterm Strich verbleibt ein Rückgang der Bautätigkeit im Tiefbau um rund 2 Prozent.

    In der Mitteilung streicht der SBV die «überraschend» positive Entwicklung im Wohnungsbau heraus. Hier lag der Umsatz mit 1,7 Milliarden Franken um 2,4 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals. Als «besonders erfreulich» schätzen die Fachleute des SBV das gleichzeitig beobachtete Wachstum der Neuaufträge um 11 Prozent im Jahresvergleich ein. Sie führen dies auf die erhöhte Anzahl Baugesuche im Vorjahr zurück, die sich nun «allmählich in den Auftragsbüchern» niederschlage.

  • Bauinvestitionen haben 2023 leicht zugenommen  

    Bauinvestitionen haben 2023 leicht zugenommen  

    Die Bauinvestitionen sind in der Schweiz im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr nominal um 0,2 Prozent angestiegen. Dabei sanken laut einer Medienmitteilung die Investitionen in den Hochbau um 0,3 Prozent und jene in den Tiefbau nahmen um 2,7 Prozent zu. In Neubauprojekte wurden im Jahresvergleich 2,5 Prozent weniger und in Umbauprojekte 4,4 Prozent mehr investiert. Dies zeigen die provisorischen Resultate der Baustatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).

    Die gesamten Bauausgaben, also Bauinvestitionen plus öffentliche Unterhaltsausgaben, nahmen 2023 um 0,3 Prozent zu, wobei preisbereinigt ein Rückgang von 2,5 Prozent verzeichnet wurde.

    Die öffentlichen Auftraggeber – Bund, Kantone und Gemeinden – erhöhten die Investitionssummen in den Tiefbau um ein Plus von 3,9 Prozent sowie in den Hochbau um 8,5 Prozent. Die privaten Auftraggeber gaben dagegen im Jahr 2023 sowohl weniger für den Tiefbau, minus 2,3 Prozent, wie auch für den Hochbau (-1,9 Prozent) aus.

    Ein Rückgang um 2,5 Prozent wurde bei den Neubauinvestitionen verzeichnet. Die privaten Auftraggeber gaben um 4,8 Prozent weniger für Neubauprojekte aus. Zugelegt haben dagegen die Investitionen in Umbauten mit einem Plus von 4,4 Prozent.

    Neben der privaten Umbautätigkeit mit plus 3,9 Prozent habe auch die öffentliche Hand im Jahresvergleich mehr in Neubauten (+6,9 Prozent) und in Umbauten (+5,2 Prozent) investiert, heisst es in der Mitteilung des BFS.

  • Neubewertungen schmälern Gewinne von Fundamenta Real Estate

    Neubewertungen schmälern Gewinne von Fundamenta Real Estate

    Fundamenta Real Estate hat ihren Netto-Ist-Mietertrag 2023 mit 41,0 Millionen Franken auf dem Niveau des Vorjahres gehalten, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Die Leerstandsquote konnte gleichzeitig von 1,6 auf 1,3 Prozent gesenkt werden. Neubewertungen im Immobilienportfolio drückten den Reingewinn von 22,3 Millionen Franken im Vorjahr auf 8,3 Millionen Franken im Berichtsjahr.

    Ohne Berücksichtigungen der Neubewertungen fiel der Reingewinn mit 20,3 Millionen Franken hingegen 2,3 Prozent höher als 2022 aus. Fundamenta Real Estate führt dies vor allem auf eine Senkung des Verwaltungsaufwands um 20,6 Prozent im Jahresvergleich sowie tiefere Ertragssteuern zurück. Beim Immobilienportfolio machten die Wertminderungen mit 10,0 Millionen Franken zudem nur 0,8 Prozent des Volumens aus. Der Wert des Portfolios lag zum Stichtag Ende 2023 bei 1,20 Milliarden Franken.

    „Trotz einem deutlich verändertem Marktumfeld mit signifikant höheren Zinskosten und laufenden Entwicklungen im Bestand haben wir unsere operative Ertragsstärke und Stabilität unter Beweis gestellt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats von Fundamenta Real Estate, in der Mitteilung zitiert. „Wir sehen auch Chancen, unser bereits heute in hohem Masse zukunftsfähiges und werterhaltendes Portfolio zur kontinuierlichen Verbesserung der Ertragsstruktur weiter auszubauen.“

    Die Anteilseignenden der Immobiliengesellschaft sollen am Gewinn mit einer Dividende von 0,55 Franken pro Aktie beteiligt werden. Die dafür nötige Ausschüttung von insgesamt 16,5 Millionen Franken entspricht 81,3 Prozent des Reingewinns ohne Neubewertung.

  • Preise für Eigentumswohnungen ziehen an

    Preise für Eigentumswohnungen ziehen an

    Die Preise für Wohneigentum haben sich im Oktober unterschiedlich entwickelt, informiert die SMG Swiss Marketplace Group in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

    Konkret sind die Preise für Eigentumswohnungen nach eine Pause im September im Oktober um 0,7 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich haben die Fachleute der SMG Swiss Marketplace Group eine Zunahme der Preise um 2,1 Prozent beobachtet. Die Preise für Einfamilienhäuser lagen im Oktober hingegen um 0,3 Prozent unter dem Septemberwert. Im Jahresvergleich fielen die Preise um 0,2 Prozent tiefer aus.

    „Die weiter wachsenden Preisvorstellungen bei Eigentumswohnungen sind bemerkenswert, wenn berücksichtigt wird, dass sich das Angebot an verfügbaren Stockwerkeinheiten seit Anfang Jahr wieder merklich ausgeweitet hat“, wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung zitiert. „Auch im Häusermarkt zeigt sich in den letzten Monaten ein wieder leicht wachsendes Angebot an Bestandsobjekten, das zur Stabilisierung der Preise für Einfamilienhäuser beigetragen hat.“

    Die Angebotsmieten zogen gegenüber dem Vormonat im Oktober um 0,4 Prozent an. Gegenüber Vorjahr wurde ein Anstieg um 2,7 Prozent beobachtet. Die Fachleute der SMG Swiss Marketplace Group führen den Anstieg auf die anhaltende Knappheit des Angebots in den Zentren zurück.

  • Schindler wächst im Startquartal

    Schindler wächst im Startquartal

    Schindler hat im ersten Quartal 2023 weltweit Umsätze in Gesamthöhe von 2,80 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 6,2 Prozent, informiert der Luzerner Aufzugsbauer in einer Mitteilung. Der Auftragseingang fiel mit 2,89 Milliarden Franken hingegen um 8,7 Prozent geringer als im ersten Quartal 2022 aus.

    „Verzögerungen auf Baustellen und die Unsicherheit an den internationalen Kapitalmärkten wirken sich zusehends negativ auf die Immobilienbranche aus, trotz starker Nachfrage im Wohnungsbausektor“, wird Silvio Napoli, Verwaltungsratspräsident und CEO von Schindler, in der Mitteilung zitiert. „Auch in diesem herausfordernden Umfeld konnte Schindler Umsatzwachstum in allen Regionen und Produktlinien erzielen.“
    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich von 211 Millionen auf 282 Millionen Franken zu. Der um den Verkauf des ehemaligen Fabrikareals in Suzhou bereinigte Reingewinn fiel mit 186 Millionen Franken um 29,2 Prozent höher als im Vorjahresquartal aus.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Schindler auch eine Veränderung in der Konzernleitung. Hier wird der neu ernannte Chief Technology Officer Donato Carparelli den in den Ruhestand tretenden Karl-Heinz Bauer ersetzen.

    Ende März hat Schindler zudem ein seit fast zehn Jahren laufendes Verfahren gewonnen. Hintergrund sind gegen den Willen von Aktionär Schindler vorgenommene Kapitalerhöhungen bei Hyundai Elevator. Der oberste Gerichtshof der Republik Korea habe Schindler in der Verantwortlichkeitsklage gegen verschiedene Verwaltungsratsmitglieder von Hyundai Elevator Recht gegeben, heisst es in der Mitteilung.

  • Andermatt Swiss Alps macht Fortschritte bei Nachhaltigkeit

    Andermatt Swiss Alps macht Fortschritte bei Nachhaltigkeit

    Die Andermatt Swiss Alps Gruppe und die Andermatt-Sedrun Sport AG haben 2021 Nachhaltigkeitsziele definiert. Der „Fortschrittsbericht Andermatt Responsible 2022“ gibt nun einen ersten Zwischenstand. Für den Bericht haben die beiden Unternehmen bereits zum dritten Mal ihren Treibhausgasfussabdruck berechnen lassen.

    Absolut gesehen fielen die Emissionen der beiden Unternehmen 2022 um 44,4 Prozent höher aus als im Vorjahr, informiert die Andermatt Swiss Alps Gruppe in einer Mitteilung zum Bericht. Das Unternehmen führt den Anstieg auf die laufenden Bauten in Andermatt Reuss und gestiegene Gästezahlen zurück. Die durchschnittlichen Emissionen pro Gast im Betrieb seien hingegen „mehrheitlich gesunken, da die teils fixen Treibhausgasemissionen von Skigebiet, Hotellerie und Gastronomie auf eine grössere Anzahl Gäste anfallen“.

    Die indirekten Emissionen durch die Bereitstellung von Energie fielen 2022 sehr tief aus, da Strom- und Wärmeversorgung der Neubauten und der Betrieb der Bergbahnen mit regionalem und klimaneutralem Strom erfolgen. Zudem konnte der Energieverbrauch gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent gesenkt werden. Im Berichtsjahr wurden darüber hinaus mehrere Projekte für die Reduktion von Abfall und gegen die Verschwendung von Lebensmitteln durchgeführt.

    Bei der Reduktion von Abfall haben die beiden Unternehmen ihr gestecktes Ziel von einer Reduzierung der Menge um 20 Prozent bereits übererfüllt. Konkret fiel im Berichtsjahr 28,3 Prozent weniger Abfall als im Referenzjahr 2019 an. Auch die Quote an lokalen Besetzungen in der Gastronomie lag mit 40 Prozent bereits über dem Ziel von 35 Prozent.

  • Preise treiben Umsatzwachstum bei dormakaba

    Preise treiben Umsatzwachstum bei dormakaba

    Einer Mitteilung von dormakaba zufolge hat der weltweit aktive Schliesstechnikkonzern aus dem Glattal in der zum 31. Dezember 2022 abgeschlossenen ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 Umsätze in Gesamthöhe von 1,42 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 5,2 Prozent. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 8,0 Prozent beziffert. Es wurde hauptsächlich von Preissteigerungen generiert, erläutert dormakaba.

    Das bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA lag mit 184,6 Millionen Franken um 4,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, die entsprechende Marge sank von 14,3 auf 13,0 Prozent. Ähnliche Einbussen wurden beim Konzerngewinn verbucht. Er fiel mit 84,9 Millionen Franken um 15,7 Millionen Franken geringer als im Vorjahressemester aus. Das Unternehmen führt den Rückgang der Profitabilität auf höhere Betriebskosten, einen veränderten Produktmix und ein geringes Volumenwachstum beim Umsatz zurück.

    „Dormakaba hat den eingeschlagenen Weg der sukzessiven Verbesserung konsequent fortgesetzt“, wird CEO Jim-Heng Lee in der Mitteilung zitiert. „Auch wenn dies ein gutes Ergebnis ist, bleibt noch viel zu tun.“ Hier rückt dormakaba die Verbesserung der Profitabilität in den Fokus. „In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 werden wir uns auf Massnahmen zur Senkung der Kostenbasis im gesamten Unternehmen, zur Steigerung der Effizienz und zur Verbesserung unserer operativen Leistung konzentrieren“, erläutert Lee.

  • Holcim schreibt Umsatzrekord

    Holcim schreibt Umsatzrekord

    Holcim hat im dritten Quartal einen rekordhohen Umsatz von 8,05 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,4 Prozent. Auf vergleichbarer Basis wurde ein Wachstum von 16,3 Prozent verbucht.

    Als wiederkehrendes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Holcim im Berichtsquartal 1,55 Milliarden Franken aus. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 1,2 Prozent, das Wachstum auf vergleichbarer Basis beziffert Holcim auf 7,7 Prozent. Für die ersten neun Monate 2022 summiert sich das wiederkehrende EBIT auf einen Rekordwert von 3,72 Milliarden Franken.

    „Das dritte Quartal war für Holcim ein Quartal mit Rekordergebnissen und erfolgreicher Transformation“, wird Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. Der Holcim-CEO weist dort unter anderem auf den im Berichtsquartal abgeschlossenen Verkauf der Konzerngeschäfte in Indien und Brasilien hin, der Holcim einen Barerlös von 7,3 Milliarden Dollar in die Kasse spülte. Zudem habe der Geschäftsbereich Solutions & Products seinen Anteil am Gesamtumsatz bereits auf 25 Prozent gebracht. Für diesen Geschäftsbereich, der unter anderem das höchst profitable Dachgeschäft von Holcim beinhaltet, strebt das Unternehmen für das Gesamtjahr einen Umsatz von mindestens 5,5 Milliarden Franken an.

    Der Konzern hebt zudem seinen Ausblick für das Gesamtjahr an. Beim Umsatz wird die Latte von 10 Prozent auf 12 Prozent Wachstum auf vergleichbarer Basis verschoben. Beim wiederkehrenden Betriebsergebnis wird das Ziel von einem positiven auf einen Wert im mittleren einstelligen Prozentbereich erhöht.

  • Angebotsmieten bleiben im Monatsvergleich stabil

    Angebotsmieten bleiben im Monatsvergleich stabil

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Juli auf dem Stand von 117,7 Punkten geschlossen, informiert Homegate in einer  Mitteilung. Im Vergleich zum Vormonat gingen die Angebotsmieten damit schweizweit durchschnittlich um 0,2 Prozent zurück. Innerhalb der einzelnen Kantone haben die Analysten des Index dabei unterschiedliche Entwicklungen beobachtet.

    In den meisten Kantonen sind die Mieten relativ stabil geblieben. In Zug, Graubünden, Genf und Glarus haben die Analysten aber deutliche Rückgänge zwischen 3,9 und 1,3 Prozent beobachtet. Im Jahresvergleich legten die Mieten über alle Kantone hinweg zu.

    Bei den im Index untersuchten acht Städten haben die Analysten lediglich in Basel und Luzern eine Zunahme der Angebotsmieten im Monatsvergleich beobachtet. In den anderen Städten gingen die Mieten leicht, in Genf und Lausanne mit jeweils 1,6 Prozent stärker zurück. Gegenüber dem Juli 2021 sind die Angebotsmieten in allen Städten gestiegen, am stärksten zogen sie mit 6,4 Prozent in Zürich an.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, erläutert Homegate. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

    Homegate ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Gestiegene Kosten schmälern Profitabilität von Forbo

    Gestiegene Kosten schmälern Profitabilität von Forbo

    Einer Mitteilung von Forbo zufolge hat der international aktive Hersteller von Bodenbelägen, Bauklebstoffen sowie Antriebs- und Leichtfördertechnik aus Baar im ersten Halbjahr 2022 Umsätze in Gesamthöhe von 667,3 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 7,1 Prozent. Das Unternehmen führt den Zuwachs vorwiegend auf die Erhöhung der Verkaufspreise zurück. Die Nachfrage vieler Kundensegmente habe sich mittlerweile „auf einem Vor-Pandemie-Niveau“ eingependelt, schreibt Forbo.

    Bei Betriebs- und Reingewinn musste das Unternehmen Rückgänge hinnehmen. „Negative Währungseffekte, markante Kostensteigerungen bei Rohmaterialien, Transport und Energie sowie erhöhte Personal- und andere Kosten haben die operative Profitabilität deutlich geschmälert“, heisst es in der Mitteilung. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT fiel mit 78,6 Millionen Franken um 4,3 Prozent geringer als im Vorjahr aus, die entsprechende Marge ging um 1,4 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent zurück. Der Konzerngewinn lag mit 60,3 Millionen Franken um 5,0 Prozent unter dem Vorjahreswert.

    Aufgrund volatiler Märkte und „einer schwierigen geo- und finanzpolitischen Situation“ nimmt Forbo keine Einschätzung hinsichtlich Umsatz und Ertrag für das Gesamtjahr vor. Das Unternehmen sieht sich jedoch gut für die anstehenden Herausforderungen gewappnet.

  • Schweiz zieht mehr ausländische Firmen an

    Schweiz zieht mehr ausländische Firmen an

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein weiteres positives Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2021 insgesamt 282 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen. Damit wurde der Vorjahreswert um 62 Ansiedlungen übertroffen.

    Die von den angesiedelten Unternehmen im ersten Betriebsjahr geschaffenen Stellen legten im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 1396 Arbeitsplätze zu. Bei den für das dritte Betriebsjahr prognostizierten Stellen habe mit 3566 Arbeitsplätzen das hohe Niveau von 2020 gehalten werden können, schreibt die VDK.

    Die meisten der im Berichtsjahr neu in die Schweiz gekommenen Unternehmen sind in den Branchen Life Sciences und ICT aktiv. Nach Herkunft betrachtet stammt rund die Hälfte der Neuansiedlungen aus den USA, Deutschland und Frankreich.

    Der in der aktuellen Strategie 2020-2023 der nationalen Standortpromotion gesetzte Fokus auf Zukunftstechnologien habe sich bisher bewährt, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Sie streicht dort zudem die „erfolgreiche Zusammenarbeit“ der offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise, und ihrer als Swiss Business Hubs geführten Vertretungen im Ausland mit den Regionen und Kantonen heraus. Diese Kooperation werde so organisiert, „dass sie den Schweizer Standort im Ausland als ‚Team Schweiz‘ optimal vermarkten“ könne, so die VDK.

  • Plazza bleibt auf Wachstumskurs

    Plazza bleibt auf Wachstumskurs

    Die Plazza AG habe 2021 erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert, schreibt die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret konnte das seit 2015 an der SIX kotierte Unternehmen seine Liegenschaftserträge von 24,6 Millionen Franken 2020 auf 26,1 Millionen Franken im Berichtsjahr steigern. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen legte gleichzeitig von 20,0 Millionen auf 20,6 Millionen Franken zu.

    Im Berichtsjahr hätten „marktbedingte Faktoren“ erneut „zu hohen Neubewertungen“ geführt, erläutert Plazza in der Mitteilung weiter. Sie hoben den Gewinn der Immobiliengesellschaft im Jahresvergleich von 63,3 Millionen auf 71,9 Millionen Franken an. Ohne Neubewertungen resultierte eine Gewinnsteigerung von 17,0 Millionen auf 18,1 Millionen Franken.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen führt Plazza den hohen Anteil der Wohnliegenschaften im eigenen Portfolio an. Er sei im 2021 gegenüber 2020 durch den Zukauf  von Liegenschaften im Zürcher Quartier Im Tiergarten von 73 auf 76 Prozent gestiegen, schreibt das Unternehmen. Der Leerstand im Wohnbereich ging gleichzeitig von 3,1 Prozent auf 2,6 Prozent zurück.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Plazza einen Wechsel in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat. Bereits zu Jahresbeginn hat danach der Finanzchef von Plazza, Thomas Casata, vom in den Ruhestand tretenden Ralph Siegle das Amt des CEO übernommen. Im Verwaltungsrat soll Peter Lehmann den mit Erreichung des Rentenalters abtretenden Präsidenten Markus Kellenberger ersetzen.

  • Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 3,76 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 5,6 Prozent. Er sei damit „trotz Portfolio-Anpassungen und längeren Projektlaufzeiten“ geringer als erwartet ausgefallen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der Auftragsbestand konnte im Jahresvergleich um 7,7 Prozent auf einen Höchststand von 6,88 Milliarden Franken zum Jahresende 2021 gesteigert werden. Hier führt Implenia die Entwicklung auf „den strategischen Fokus auf grosse und komplexe Projekte“ zurück.

    Als Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Implenia im Berichtsjahr 114,8 Millionen Franken aus. Im Vorjahr war hier ein Verlust von 146,8 Millionen Franken angefallen. Das Konzernergebnis legte von 2020 auf 2021 von einem Verlust von 132,1 Millionen Franken auf einen Gewinn von 64,0 Millionen Franken zu. An den guten Entwicklungen waren alle vier Geschäftsbereiche von Implenia beteiligt. Für das laufende Geschäftsjahr strebt Implenia ein EBIT von mehr als 120 Millionen Franken an.

    Im Anschluss an den Verlust im Geschäftsjahr 2020 hat das Unternehmen einen umfassenden Transformationsprozess eingeleitet. Diese Transformation sei inzwischen weit fortgeschritten, erläutert Implenia. Das Unternehmen will sich zukünftig weiter auf Bau- und Immobilienleistungen in der Schweiz und Deutschland sowie auf Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte auch in anderen Märkten konzentrieren.

    „Die Steigerung des operativen Ergebnisses um 24 Prozent zeigt, dass wir unsere Transformation konsequent umsetzen“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Nach Portfolio-Anpassungen, mit strategischer Ausrichtung auf profitable, komplexe Projekte und dank Value Assurance sind alle Divisionen gut aufgestellt, um die Ertragskraft weiter zu steigern.“

  • Wohneigentum wird teurer

    Wohneigentum wird teurer

    Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge hat der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex im dritten Quartal 2021 auf dem Stand von 107,8 Punkten geschlossen. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einem Wachstum von 2,4 Prozent. Im Jahresvergleich hatten die Analysten des BFS einen Anstieg der Preise um 6,9 Prozent gemessen. Der Basiswert des Index war im vierten Quartal 2019 auf 100 Punkte festgelegt worden.

    Bei den Veränderungen zum Vorquartal machen die Analysten im Berichtsquartal für alle Gemeindetypen höhere Preise bei den Einfamilienhäusern aus. Der stärkste Anstieg wurde dabei mit 3,4 Prozent bei Einfamilienhäusern in städtischen Gemeinden einer kleinen Agglomeration oder ausserhalb einer Agglomeration beobachtet. Im Mittel zogen die Preise um 2,4 Prozent an.

    Die Preise für Eigentumswohnungen legten im selben Zeitraum im Mittel um 2,3 Prozent zu. Am stärksten fiel der Preisanstieg mit 4,4 Prozent in städtischen Gemeinden innerhalb von grossen Agglomerationen aus. In städtischen Gemeinden kleiner Agglomerationen oder ausserhalb von Agglomerationen haben die Analysten hingegen einen durchschnittlichen Rückgang der Preise für Eigentumswohnungen um 0,5 Prozent beobachtet.

  • Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im ersten Semester 2021 Nettomieterträge in Gesamthöhe von 17,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,6 Prozent. Als Wachstumstreiber werden in der Mitteilung die Fertigstellung von Projekten und der Ankauf neuer Liegenschaften genannt. Zudem hatte das Unternehmen seine Leerstandsquote im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent senken können.

    Als Reingewinn wurden im Berichtssemester 12,0 Millionen Franken ausgewiesen, das sind 36,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2020. „Das kräftige Gewinnwachstum“ gehe vorwiegend auf die gute operative Entwicklung und einen Neubewertungserfolg von 5,3 Millionen Franken zurück, schreibt Fundamenta Real Estate. Das Unternehmen weist zudem auf eine „unterproportionale Erhöhung des Betriebsaufwandes“ hin.

    Der Bilanzwert des Immobilienportfolios  von Fundamenta Real Estate hat zum Stichtag am 30. Juni 2021 erstmals die Milliardengrenze überschritten. Im Vergleich zum Ende 2020 legte der Wert von 991,9 Millionen auf gut 1,06 Milliarden Franken zu. Dabei hatte das Unternehmen im Berichtssemester drei Liegenschaften erworben und zwei Projekte nach Fertigstellung in den Bestand überführt. Zum Stichtag wies das Portfolio insgesamt 66 Bestandsliegenschaften und zwei Entwicklungsprojekte auf. Im Juli hat Fundamenta Real Estate eine weitere Wohnliegenschaft mit 13 Wohneinheiten in Richterswil ZH erstanden.