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  • Juice Technology und Athlon elektrifizieren Fuhrparks

    Juice Technology und Athlon elektrifizieren Fuhrparks

    Die Juice Technology AG und die Athlon Germany GmbH treiben die Elektrifizierung von Autoflotten voran. Der Hersteller von Ladestationen und -software mit Sitz in Cham und der Düsseldorfer Leasinganbieter und Flottenmanager haben gemeinsam eine mobile Ladestation entwickelt. Sie soll das Aufladen von Dienstfahrzeugen in unterschiedlichen Situationen so bequem wie möglich machen.

    Mit dem Juice Booster 2 könnten alle Anwendungsbereiche abgedeckt werden, erklärt der Gründer und CEO von Juice Technology, Christoph Erni, in einer Medienmitteilung: als montierte Wallbox, als mobile Ladestation und als Typ 2-Ladekabel für öffentliche Ladestationen. „Speziell für Aussendienstmitarbeiter, Vertrieb und Transportdienstleistungen, die durch überregionale Einsatzgebiete meist weite Strecken zurücklegen und nicht jeden Abend zu Hause oder im Unternehmen laden können, stellt der Juice Booster 2 die optimale Lademöglichkeit dar“, wird André Girnus, Geschäftsführer von Athlon Germany, an selber Stelle zitiert. „Mit Juice Technology haben wir einen innovativen Partner gefunden, um unsere Kunden bestmöglich auszustatten.“

    Das Ladegerät ist mit allen Elektroautos mit Typ 1- und Typ 2-Anschluss kompatibel. Die integrierte Gleich- und Wechselstrom-Fehlererkennung löst laut Unternehmensangaben effektiv bei dem vorgeschriebenen Wert aus. Dadurch benötige die Zuleitung keinen zusätzlichen teuren FI-B-Schutzschalter. Mit einer Kabellänge von fünf Metern und einem diebstahlsicheren Adapterschloss könne das Elektroauto für den Ladevorgang flexibel geparkt werden.

    Zudem sei der vom TÜV zertifizierte Juice Booster 2 weltweit die erste mobile Ladestation mit bis zu 22 Kilowatt, die der aktuell gültigen Norm IEC 62752 entspricht und das ein- bis dreiphasige Laden von E-Fahrzeugen mit bis zu 32 Ampère ermöglicht. Das mobile Ladegerät eigne sich auch ideal für den internationalen Einsatz.

  • Sauberer Ladestrom darf auch etwas mehr kosten

    Sauberer Ladestrom darf auch etwas mehr kosten

    Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Juice Technology AG in Cham hat eine aktuelle Studie zum Ladeverhalten und zur Energienutzung bei E-Autos veröffentlicht. Eine Befragung von 5154 E-Autofahrerinnen und Fahrern sollte klären, wie das Verhalten an der Ladestation ist und welche Rolle die Herkunft des Ladestroms spielt.

    Knapp 50 Prozent der gefahrenen Kilometer werden laut der Medienmitteilung zuhause geladen, rund 22 Prozent am Arbeitsplatz. Nur 17 Prozent der Ladevorgänge werden an sogenannten Super Chargern oder Schnellladestationen durchgeführt. Für 85 Prozent der E-Autofahrer sei die Nutzung von sauberer Energie sehr wichtig oder wichtig, heisst es laut Mitteilung in der Studie.

    Gefragt wurde auch nach der Bereitschaft, für saubere Energie, die in Echtzeit produziert werden würde, einen höheren Betrag zu zahlen. Darauf antworteten 87 Prozent mit „Ja“. Beim Betrag gab es Unterschiede: 60 Prozent würden bis zu 4,89 Cent pro Kilowattstunde mehr zahlen, 27 Prozent bis zu 3,01 Cent pro Kilowattstunde.

    Die Umfrage fand vom 12. bis 14. Oktober 2020 online in der Schweiz, Deutschland und Österreich statt. Befragt wurden insgesamt 5154 Personen. Der Rücklauf lag bei 576 Antworten, davon kamen 82 Prozent aus Deutschland, 12 Prozent aus der Schweiz und 6 Prozent aus Österreich.