Schlagwort: Jungunternehmen

  • The Ark und CleantechAlps suchen Start-ups für smarte Energienutzung

    The Ark und CleantechAlps suchen Start-ups für smarte Energienutzung

    CleantechAlps, der Cluster der Cleantech-Unternehmen in der Westschweiz, und The Ark, Stiftung für Innovation im Wallis, richten bereits den zweiten Pitch-Contest für Smart Energy Start-ups aus. Der Wettbewerb wird am 30. August im Rahmen der Smart Energy Events auf dem Energypolis Campus in Sitten stattfinden, informieren die Veranstaltenden in einer Mitteilung. Interessierte Jungunternehmen können sich noch bis zum 7. Juni online für die Teilnahme bewerben.

    Gesucht werden Start-ups, die nach 2014 gegründet wurden und im Energiebereich tätig sind. Für die Vorauswahl der letztendlich am Wettbewerb teilnehmenden Jungunternehmen ist eine Jury zuständig. Auf dem Pitch Contest selbst konkurrieren die Start-ups um die beste Idee, die besten Kurzpräsentation und den Publikumspreis. Alle drei Auszeichnungen sind mit einem Preisgeld von je 5000 Franken verbunden. Zudem biete der Wettbewerb den Teilnehmenden «eine einmalige Chance, Ihr Unternehmen ins beste Licht zu rücken und wichtige Akteure der Branche zu treffen», schreiben die Veranstaltenden.

  • Hoyou gewinnt beim Start-up-Weekend Uri 2023

    Hoyou gewinnt beim Start-up-Weekend Uri 2023

    Der Kanton Uri hat vom 1. bis zum 4. September die zweite Ausgabe seines Start-up-Weekends Uri durchgeführt. Dabei habe sich der Kanton „erneut als attraktiver Standort für Start-ups präsentiert“, schreibt die kantonale Volkswirtschaftsdirektion in einer Mitteilung. Vier Jungunternehmen bekamen Gelegenheit, ihre Geschäftsidee „in einem inspirierenden Umfeld zwischen Co-WorkingSpace, Kanutouren und Kulinarik zusammen mit fachkundigen Coaches“ weiterzuentwickeln, heisst es dort weiter.

    „Wir kannten den Kanton Uri bisher nur flüchtig“, werden Miro Mandelz und Philip Zollinger von appreci8  zitiert. Ihr Start-up aus Zollikon ZH lässt Künstliche Intelligenz zwischen Stellensuchenden und Arbeitgebenden vermitteln. „Während den drei Tagen durften wir den vielseitigen Wirtschaft- und Lebensstandort Uri besser kennenlernen und unsere Geschäftsidee weiterentwickeln.“

    Bei der Abschlusspräsentation am 4. September konnte Christine Hegglin mit ihrer Plattform zum Immobilientausch die Jury aus Fachleuten von Unternehmen und Kantonsverwaltung überzeugen. Sie bekam dafür die *zünder Wildcard und darf mit ihrem Start-up Hoyou ohne Durchlaufen des Selektionsprozesses am Förderprogramm *zünder accelerator teilnehmen.

  • Start-up Beyoul verkauft Ferienhäuser an mehrere Eigentümer

    Start-up Beyoul verkauft Ferienhäuser an mehrere Eigentümer

    Das Zürcher Proptech-Start-up Beyoul stellt über eine Plattform Ferienhäuser und -wohnungen mehreren Kaufparteien zur Verfügung. So können zwei bis acht Eigentümer und Eigentümerinnen eine Immobilie gemeinsam kaufen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Durch dieses sogenannte Co-Ownership-Modell sinken die Kosten für den Erwerb ebenso wie für den Unterhalt. Ausserdem sind die mit einer Zweitwohnsitzimmobilie verbundenen Unterhaltskosten und Aufwände bei Beyoul im Preis enthalten. Weiterer Vorteil ist, dass die Immobilien seltener leer stehen. Das kommt der lokalen Wirtschaft zugute.

    Laut Mitteilung besitzt jeder zehnte Haushalt hierzulande mindestens ein Feriendomizil. Genutzt wird es aber durchschnittlich nur zehn Wochen im Jahr. Mit dem Co-Ownership-Ansatz will Beyoul „das Eigentumsverhältnis der eigenen Nutzung anpassen“.

    Eine Immobilie bei Beyoul erwerben „zwei bis acht Parteien mit möglichst komplementären Nutzungswünschen“. Die Eigentümer und Eigentümerinnen können entsprechend ihres Anteils über die Immobilie verfügen. Aufenthalte reservieren sie über eine App. Eine gerechte Verteilung stellt Beyoul den Angaben zufolge über ein Credit-System in Verbindung mit einem smarten Algorithmus sicher.

    Wie eine Verwaltung kümmert sich Beyoul auch um die Reinigung nach jedem Aufenthalt, die Instandhaltung sowie Wartung der Einrichtung und des Hauses.

    Beyoul ist ein Konzept der Zürcher Aquilas Company Builder AG. Das Beratungsunternehmen lanciert und skaliert innovative Konzepte im Bereich globaler Urban Trends.

  • Venture Kick fördert irmos technologies mit 150’000 Franken

    Venture Kick fördert irmos technologies mit 150’000 Franken

    Irmos technologies erhält von Venture Kick finanzielle Unterstützung in Höhe von 150’000 Franken. Das aus Forschungszentren der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hervorgegangene Start-up hat eine Plattform entwickelt, mit der über Sensoren und intelligente Algorithmen Vibrationen etwa von Verkehr, Wind, Bauarbeiten und seismischen Ereignissen in strukturelle Zustandsdaten umgewandelt werden. Auf diese Weise soll die strukturelle Integrität von Bauwerken in Echtzeit überwacht werden.

    Laut einer Medienmitteilung von Venture Kick ist eine stärkere Kontrolle von Gebäuden und Brücken erforderlich, weil 50 Prozent der 1,1 Millionen Schweizer Gebäude ihre geplante Lebensdauer überschritten haben. Irmos technologies hat die Plattform den Angaben zufolge bereits bei mehreren Pilotprojekten eingesetzt, etwa im offiziellen Gästehaus der Schweizer Eidgenossenschaft, dem Bellevue Palace in Bern, und im Kantonsspital Glarus. Mit dem Bundesamt für Strassen ist ein langfristiges Überwachungsprojekt vereinbart.

    Das Jungunternehmen plant, die Mittel von Venture Kick in den Ausbau der Marktpräsenz in der Schweiz und die Entwicklung des Geschäftsplans für sein internationales Wachstum im Jahr 2024 zu investieren. Angesichts der schweren Schäden, die das Erdbeben im Februar in der Türkei mit über 30‘000 menschlichen Opfern und 10’000 zerstörten Gebäuden angerichtet hat, ist laut irmos ein Frühwarnsystem in der Schweiz dringend erforderlich. Das Marktvolumen für dessen Nutzung wird hier auf jährlich 100 Millionen Franken geschätzt.

    „Wenn unser Start-up ein Segelboot ist, dann war Venture Kick buchstäblich der Wind und der Kompass für unsere unternehmerische Reise“, wird Panagiotis Martakis, Geschäftsführer von irmos technologies, in der Mitteilung zitiert. „Neben der massiven finanziellen Unterstützung haben die Coaching-Kicks und das Netzwerk von Investoren und Branchenexperten unsere Forschungsidee in ein wertvolles kommerzielles Angebot verwandelt.“

  • Standortförderung Basel Area verbucht Rekord bei Firmengründungen

    Standortförderung Basel Area verbucht Rekord bei Firmengründungen

    Basel Area Business & Innovation hat 2022 insgesamt 96 Jungunternehmen bei der Gründung unterstützt. Dies stellt einen neuen Höchststand dar, informiert die Standortförderung der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 20 Gründungen mehr von Basel Area Business & Innovation unterstützt.

    Die Zahl der Firmen, die sich 2022 neu in den Kantonen der Basel Area niedergelassen haben, blieb mit 35 im Vergleich zu 2021 stabil. „Die Wirtschaftsregion Basel Area hat erneut ein höchst erfreuliches Jahr hinter sich“, wird Christof Klöpper, CEO von Basel Area Business & Innovation, in der Mitteilung zitiert. „Sowohl bei den neu angesiedelten Unternehmen wie auch bei den Firmengründungen haben wir 2022 ausgezeichnete Werte erzielt.“

    Von den insgesamt 96 neugegründeten Firmen sind 21 im Pharma- und medizinischen Bereich tätig. Es folgen Dienstleistungen mit 18, Bauwesen mit elf und ICT mit zehn Gründungen. Viele der Start-ups konnten vom Venture Monitoring-Programm der Standortförderung profitieren. In der Mitteilung hebt Basel Area Business & Innovation dabei das Cleantech-Unternehmen Kuori hervor. Es hat seit seiner Gründung im Frühjahr 2022 bereits rund 2,3 Millionen Euro Investorenmittel eingesammelt.

    Von den insgesamt 35 Ansiedlungen entfielen 24 auf im Pharma- und medizinischen Bereich tätige Firmen. Nach Herkunftsregionen betrachtet hat Europa mit 14 Unternehmen die Nase vorn. Es folgen Asien mit sieben und die USA mit sechs neu in der Schweiz niedergelassenen Unternehmen. Aus anderen Kantonen zog es im vergangenen Jahr insgesamt acht Firmen in die Basel Area.

  • Luucy stellt neue Version seines 3D-Programms für Planer vor

    Luucy stellt neue Version seines 3D-Programms für Planer vor

    Die Luucy AG mit Standorten in Luzern und Schlieren hat eine neue Generation ihrer gleichnamigen Plattform lanciert. Luucy 2.6 steht neu auch auf Französisch zur Verfügung, informiert das Jungunternehmen in einer entsprechenden Mitteilung. Darüber hinaus weist die neue Version eine erweiterte Tastaturnavigation und eine einfachere Steuerung auf. Zudem werden relevante Datensätze für die Raum- und Immobilienentwicklung zur Verfügung gestellt. Den Auftakt macht Luucy mit entsprechenden Datensätzen aus dem Kanton Luzern.

    Mit der Plattform von Luucy lassen sich Immobilienentwicklungen mittels digitalem Zwilling modellieren, analysieren, visualisieren und kommunizieren. In Version 2.6 kann dabei neu die Dachneigung frei eingestellt werden. Eine neue Funktion macht zudem die Navigation auch in den unterirdischen Ebenen von Gebäuden möglich.

    Die mit Hilfe von Luucy erstellten 3D-Modelle werden genutzt, um Entwicklungsplanungen für Fachleute und das interessierte Publikum anschaulich zu machen. Sie gehen dabei so weit ins Detail, dass sich der Schattenwurf der Häuser abbilden lässt. Auch Standortförderer Limmatstadt AG hat bereits ein solches digitales 3D-Modell des Limmattals präsentiert. Dadurch werden die Region und ihre Projekte zur Stadtentwicklung virtuell erlebbar.

  • Viboo gewinnt Empa Innovation Award

    Viboo gewinnt Empa Innovation Award

    Mit dem Empa Innovation Award zeichnet die Empa seit 2006 alle zwei Jahre hauseigene Innovationen oder erfolgreiche Technologietransfers von Wissenschaft zu Wirtschaft aus. In diesem Jahr ging der mit 5000 Franken dotierte Preis an die Empa-Ausgründung viboo, informiert die Forschungsanstalt in einer Mitteilung. Das Jungunternehmen mit Sitz in Dübendorf hat einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt, der Wetter- und Gebäudedaten nutzt, um den optimalen Energieeinsatz eines Gebäudes für mehrere Stunden im Voraus zu berechnen.

    Der von Felix Bünning und Benjamin Huber zusammen mit Empa-Senior Researcher Matthias Sulzer im Urban Energy System Lab der Empa entwickelte Algorithmus wurde bereits in Pilotversuchen im Innovationsgebäude NEST und einem Verwaltungsgebäude der Empa erprobt. Dabei habe sich gezeigt, dass mit dem Ansatz rund ein Viertel der Heizenergie eingespart werden kann, heisst es in der Mitteilung.

    Für die Anwendung müssen lediglich die analogen Thermostate durch intelligente Thermostate ersetzt werden. Hier arbeitet viboo bereits mit Danfoss zusammen und will für weitere Pilotprojekte auch andere Hersteller derartiger Thermostate wie ABB und Schneider Electric an Bord holen. Für die Auszeichnung will sich Huber mit einem Beitrag dafür revanchieren, „dass die Empa gut durch die kommende Heizperiode kommt“, wird der viboo-Mitgründer in der Mitteilung zitiert.

  • Holcim sucht Ideen für nachhaltiges Bauen

    Holcim sucht Ideen für nachhaltiges Bauen

    Holcim hat am 1. Februar die Bewerbungsfrist für die dritte Ausgabe seines Startup Accelerator Program gestartet. Start-ups aus der ganzen Welt sind aufgerufen, sich dafür zu bewerben und nachhaltiges Bauen mit ihren innovativen Lösungen zu beschleunigen. Das sechsmonatige Programm läuft von Mai bis November 2022.

    „Das Holcim Accelerator Program ermöglicht es uns, mit den klügsten Köpfen der Welt in Kontakt zu treten, um disruptive Durchbrüche voranzutreiben“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch in einer Medienmitteilung zitiert. „Ich lade die diesjährigen Start-ups ein, in allen Dimensionen des Bauens über den Tellerrand hinauszublicken, vom zirkulären Bauen bis hin zum intelligenten Gebäude-Design.“

    Wie auch in den vergangenen Jahren ist das Spezialchemieunternehmen Sika Partner des Beschleunigungsprogramms. Zu den neuen Partnern der diesjährigen Ausgabe zählen das französische Unternehmen Bouygues Construction und die britische Ingenieursberatungsfirma Mott MacDonald.

    Der Schweizer Entdecker und Umweltschützer Bertrand Piccard, Gründer der Solar Impulse Foundation, steuert einen Aufruf zum Handeln bei: „Der Bauindustrie kommt eine Schlüsselrolle zu, um den Übergang unserer Welt zu Netto-Null zu beschleunigen. Der Accelerator von Holcim ist ein einzigartiger Inkubator für Start-ups auf der ganzen Welt, um Innovationen für unseren Planeten einzusetzen.“

  • Fünf Start-ups beziehen Büro Züri Innovationspark

    Fünf Start-ups beziehen Büro Züri Innovationspark

    Das Büro Züri Innovationspark ist offiziell eröffnet, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Fünf Start-ups haben die insgesamt 170 Quadratmeter im umgebauten Feuerwehrhaus des ehemaligen Flughafens Dübendorf bezogen. Sie waren im vergangenen Sommer unter zehn Kandidaten per öffentlicher Abstimmung ausgewählt worden.

    Der moderne Bau bietet 16 flexible Arbeitsplätze, Besprechungsräume, eine Küche und grosszügige Infrastruktur. Mit ihrem Einzug ins Dübendorfer Büro Züri werden die Teams auch Teil des Ökosystems im Switzerland Innovation Park Zurich, so die Zürcher Kantonalbank. Die Zürcher Kantonalbank, Mitgründerin des Innovationsparks Zürich, stellt diesen Raum für eine innovative und kollaborative Arbeitsgemeinschaft kostenfrei zur Verfügung. Das Bankhaus bezeichnet das Büro Züri, von dem es in der Zürcher Bahnhofstrasse eine weitere Ausgabe gibt, in einer Mitteilung als sein „Geschenk“ an die Bevölkerung.

    Zu den fünf Start-ups des Büro Züri Innovationspark zählen das Medtech aiEndoscopic und die Datenaufbereitungsplattform für Künstliche Intelligenz, Lightly. Ebenso ist Soma Rem vor Ort, das mit Virtueller und Erweiterter Realität Menschen mit Körperwahrnehmungsstörungen hilft. TerraRad Tech überträgt Weltraum-Fernerkundungstechnologie auf die Landwirtschaft. Und Tethys Robotics entwickelt Unterwasserroboter.

  • CLEMAP sammelt erfolgreich Kapital

    CLEMAP sammelt erfolgreich Kapital

    CLEMAP habe eine Seed-Runde erfolgreich abgeschlossen, informiert das Zürcher Jungunternehmen in einer Mitteilung. Über die Höhe des unter Leitung von Malco Parola, Investor im Swiss ICT Investor Club (SICTIC), eingesammelten Kapitals werden dort keine Angaben gemacht. CLEMAP will die Mittel für die Weiterentwicklung seiner B2B-Energieplattform und weitere Markteintritte verwenden. Das 2017 gegründete Unternehmen hat sich seit 2020 auf Produkte für intelligente Netze, Fabriken und Gebäude spezialisiert.

    In der nun abgeschlossen Finanzierungsrunde hätten sich die Investoren „von den neuen nationalen und internationalen Kooperationen“ überzeugen lassen, schreibt CLEMAP. Als weitere Kapitalmagnete werden in der Mitteilung das Lademanagement von CLEMAP für Elektrofahrzeuge und Energie Monitoring-Lösungen für die intelligente Fabrik genannt. Mit letzteren ist das Jungunternehmen bereits auf dem italienischen Markt aktiv. Auch das Lastaufschlüsselungsprodukt CLEMAP One wird bereits in intelligenten Gebäuden eingesetzt.

    Im Zusammenhang mit der Seed-Runde stellt das Jungunternehmen zudem seinen Verwaltungsrat um. Als neues Mitglied nimmt SICTIC-Investor Parola Einsitz. Das Präsidium wird von Pascal Kienast an den Ex-CEO von Repower, Kurt Bobst, übergeben. Mit Gino Agbomemewa als CEO und Pascal Kienast als COO bleibe das Management von CLEMAP dagegen unverändert, heisst es in der Mitteilung.

  • NaturLoop gewinnt 150’000 Franken für Verbundstoffe aus Kokosnuss

    NaturLoop gewinnt 150’000 Franken für Verbundstoffe aus Kokosnuss

    Das Jungunternehmen NaturLoop aus Biel BE hat 150‘000 Franken bei Venture Kick für sein Projekt zur Herstellung nachhaltiger Biokomposite, oder Verbundwerkstoffe, aus Kokosnussschalen gewonnen. NaturLoop will laut Medienmitteilung das Geld verwenden, um seine Marketingaktivitäten zu verstärken und bis Ende 2022 ein neues Pilotprojekt auf den Philippinen zu errichten. Dort soll eine Fabrik zur Herstellung von Cocoboard entstehen. Die Naturfaserplatte wird aus Kokosnussschalen hergestellt. Durch den Einsatz von Kokosnussschalen anstelle von Holz will das Bieler Start-up die Abholzung einschränken, die lokale Verfügbarkeit von Möbeln und Baumaterialien erhöhen, den Lebensunterhalt der Bauern verbessern und eine Kreislaufwirtschaft fördern.

    NaturLoop will mit Cocoboard holzbasierte Verbundwerkstoffe ersetzen. Diese setzen laut der Mitteilung Formaldehyd und andere schädliche Gase frei, was zu einer Verschmutzung der Innenraumluft führt. Ausserdem führe deren Produktion zu übermässigem Abfallaufkommen und Energieverbrauch. Das Start-up will nun einen Teil der rund 21 Millionen Tonnen Kokosnussschalen verwenden, die jährlich weltweit anfallen und entweder verbrannt oder in den Müll geworfen werden. NaturLoops Cocoboard ist eine Naturfaserplatte, die aus Kokosnussschalen hergestellt und mit natürlichem Tanninkleber zu Platten verpresst wird. Sie kann zur Herstellung von Möbeln, Schränken, Fussböden oder Deckenplatten verwendet werden.

    „Was Venture Kick von anderen Startup-Programmen unterscheidet, sind die Menschen dahinter: Das Feedback, das ich während des Kickers Camps bekam, war ehrlich und unvoreingenommen‟, wird Daniel Dinizo, Mitgründer und CEO von NaturLoop, zitiert.

    NaturLoop ist eine Ausgründung der Berner Fachhochschule (BFH) und wurde von Daniel Dinizo (CEO) und Michail Kyriazopoulos (CTO) mitbegründet. Das Team arbeitet derzeit an exklusiven Lieferverträgen, Vorverkaufsaufträgen, der Fertigstellung des Produktionskonzepts und der Eröffnung der Seed-Finanzierungsrunde. NaturLoop schätzt laut der Mitteilung den Markt für importierte Holzwerkstoffe auf 1 Milliarde Dollar.

  • St.Galler IT-Firmen spannen zusammen

    St.Galler IT-Firmen spannen zusammen

    Das im Bereich der Immobilientechnologie tätige Jungunternehmen emonitor hat seine Vermietungssoftware melon in eine Zusammenarbeit mit Abacus eingebracht, wie es in einer Mitteilung von emonitor heisst. Im Auftrag der Pensionskasse Stadt St.Gallen ist melon mit der Immobilienbewirtschaftungssoftware AbaImmo von Abacus verbunden worden. Damit entsteht nun eine Software für die Berichterstattung im Umfeld von Wohnungsvermietungen.

    Einerseits steht somit eine Software für einen durchgängigen Vermietungsprozess zur Verfügung, vom ersten Kontakt eines Mietinteressenten bis hin zur Nebenkostenabrechnung. Und andererseits können durch die Zusammenarbeit von emonitor aus St.Gallen und Abacus Research aus Wittenbach Berichte erstellt werden, die beispielsweise in Echtzeit Auskunft zur Leerständen geben.

    Die Pensionskasse Stadt St.Gallen befindet sich aktuell in einem Digitalisierungsprozess und möchte eine Vorreiterin dabei sein, aus Interessenten noch leichter zu Mieter zu machen, wie es in der Mitteilung heisst. „Wir freuen uns, dass wir zusammen mit emonitor und Abacus unsere Vorstellungen von einer zukunftsweisenden Vermietung und Bewirtschaftung umsetzen können“, wird Gerardo Longo von der Pensionskasse Stadt St.Gallen in der Mitteilung zitiert. „Neben der Schaffung eines Gesamtprozesses profitieren wir dabei auch von der einfachen Gewinnung von Nachfrage- und Analysedaten, mit deren Hilfe wir beispielsweise in der Lage sein werden, unsere Projekte besser zu planen und Leerstände zu vermeiden.“

  • Berner Kantonalbank steigt bei Swiss Immo Lab ein

    Berner Kantonalbank steigt bei Swiss Immo Lab ein

    Die in Zürich ansässige Investmentgesellschaft Swiss Immo Lab AG soll in Proptech- oder Fintech-Jungunternehmen investieren, die zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche beitragen. Die Investmentgesellschaft wurde Ende 2019 vom Immobiliendienstleister Avobis, der Hypothekarbank Lenzburg und der Gebäudeversicherung Bern gegründet. Als vierte Partnerin steigt nun die Berner Kantonalbank (BEKB) bei Swiss Immo Lab ein, informiert die BEKB in einer Mitteilung.

    Die Partner wollen die Swiss Immo Lab AG zu jeweils gleichen Anteilen halten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei haben die vier Unternehmen insgesamt 8 Millionen Franken in die Investmentgesellschaft investiert. Sie sollen innert zwei Jahren in Jungunternehmen investiert werden, die in den Märkten für digitale Marktplätze, Immobilienverwaltung, Bauen, Baumaterialien, Analysesoftware und intelligente Städte aktiv sind, schreibt die BEKB.

    „Mit dieser Plattform wollen wir die Innovation im Bau und Immobilienwesen beschleunigen“, wird Armin Brun, CEO der BEKB, in der Mitteilung zitiert. In diesem Jahr hat Swiss Immo Lab sich bereits an dem Entwickler einer Software für die Analyse von Immobilien, Archilyse, und dem Lausanner Hersteller von Solarmodulen, Insolight, beteiligt.