Schlagwort: Kantonsschule

  • Arbeiten am Erweiterungsbau der Kantonsschule Baden beginnen

    Arbeiten am Erweiterungsbau der Kantonsschule Baden beginnen

    Die Vorbereitungen für den Erweiterungsbau der Kantonsschule Baden haben mit Bereinigungsarbeiten auf dem Bauareal begonnen. Laut Medienmitteilung des Kantons Aargau werden in den Sportferien vom 3. bis 14. Februar diese Vorbereitungsarbeiten ausgeführt. Dazu werden im Bereich der Schönaustrasse in Baden Strauchflächen entfernt und Bäume gefällt. Diese Arbeiten müssen vor dem Beginn der Bauarbeiten des Erweiterungsbaus im Juli 2025 getätigt werden.

    Der frühe Beginn ist notwendig, denn die Baumfällungen sind ausserhalb der Brutzeit der Vögel von Anfang März bis Ende September vorzunehmen. Auf dem gesamten Areal werden nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus neue Bäume gepflanzt. Dadurch werde der Biodiversität auf dem Areal der Kantonsschule Baden wieder vermehrt Rechnung getragen, heisst es in der Mitteilung.

    Für den Erweiterungsbau der Kantonsschule liegt seit Ende Oktober 2024 die gültige Baubewilligung vor. Im Erweiterungsbau wird es einen zusätzlichen Trakt für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) und einen Trakt für Sport inklusive einer Doppelsporthalle geben.

    Ausserdem wird die Aussenanlage samt Sportplätzen neugestaltet. Der geplante Erweiterungsbau stellt auf Basis der heutigen Schulplanung den Endausbau des Areals dar, heisst es in der Mitteilung des Kantons.

  • Kantonsschule Sargans wird für 50 Millionen Franken saniert

    Kantonsschule Sargans wird für 50 Millionen Franken saniert

    Die Kantonsschule Sargans ist in bestehender Form seit über 50 Jahren in Betrieb und weist Sanierungsbedarf auf. Die heutigen baulichen Anforderungen kann sie punkto Erdbebensicherheit, Gebäudetechnik sowie bei der Dämmung nicht mehr erfüllen. Auch fehlen rund 1900 Quadratmeter Schul-, Vorbereitungs- und Gruppenräume, die einen zeitgemässen Unterricht langfristig sicherstellen. Hinzu kommt, dass zentrale Einrichtungen wie etwa die Mensa zu klein und Schüler- sowie Lehrpersonenarbeitsplätze nur in geringer Zahl vorhanden sind.

    Geplant ist der Abbruch der aus den Jahren 1963 und 1969 stammenden West- und Südtrakte. Sie werden durch zeitgerechte Neubauten ersetzt. Es sollen L-förmige Erweiterungsbauten entstehen, die zusammen mit den Ost- und Nordtrakten einen rechteckigen Baukörper bilden. Im Zentrum steht ein identitätsstiftender Hof.

    Im neuen Westtrakt werden Mensa mit Sitzmöglichkeiten im Freien, Küche, Foyer, Aula sowie einige Unterrichtsräume untergebracht. Im neuen Südtrakt finden zusätzliche Klassen-, Fach- und Gruppenzimmer sowie Räume für Verwaltung und Lehrkräfte Platz. Im Ost- und Nordtrakt gibt es vor allem Sanierungen in Bezug auf die Erbebensicherheit. In den Obergeschossen sorgen durchgehende Erschliessungskorridore für kurze Verbindungswege mit Aufenthaltsbereichen.

    Für das Projekt wurde ein Kredit von 49,9 Millionen Franken gesprochen. Davon entfallen 3 Millionen auf die bestehenden Bauten und 46,9 Millionen auf die Neubauten. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2023 beginnen und drei Jahre dauern. Der Schulbetrieb im Ost- und Nordtrakt wird weiterlaufen – für den Süd- und Westtrakt werden Provisorien errichtet.

    Das St. Galler Stimmvolk segnete das Bauvorhaben bereits 2014 ab. 2018 gingen insgesamt 17 Einsprachen ein. Diese wurden von der Gemeinde Sargans zwar abgelehnt, ein Anwohner reichte gegen den Entscheid aber Rekurs beim Volkswirtschaftsdepartement ein. Auch dieses lehnte die Einsprache ab, worauf der Rekurrent die Beschwerde bis vors Bundesgericht zog. Dieses lehnte im Mai 2021 in letzter Instanz die Beschwerde ebenfalls ab. Nun steht der geplanten Sanierung und Erweiterung der Kantonsschule nichts mehr im Weg.

  • Gesamtsanierung der Kantonsschule Olten

    Gesamtsanierung der Kantonsschule Olten

    Bereits seit fünf Jahren sind die Arbeiten an der Kantonsschule Olten im Gange. Rund 1000 Schüler und Schülerinnen werden an der 1973 von den Architekten Marc Funk und Hans-Ulrich Fuhrimann fertiggestellten Schule unterrichtet. Parallel dazu laufen die Bauarbeiten. Beauftragt wurde das auf Bauerneuerungsstrategien spezialisierte Architekturbüro Batimo AG Architekten SIA aus Olten, das schon zahlreiche Schulgebäude saniert hat.

    «Um den Schulbetrieb nicht allzu stark zu beeinträchtigen, haben wir nach Vorgabe und in Absprache mit der Schulleitung die lärmintensivsten Arbeiten auf die Schulferien verlegt», erklärt Dario Pagliari – er ist für die Bauleitung seitens der Batimo AG zuständig. Die Gesamterneuerung umfasst eine Komplettsanierung der Haustechnik und der Fassade, leichte Grundrissanpassungen, die Behebung technischer Mängel sowie eine Anpassung an die heute geltende Norm in Punkto Brandschutz, Erdbebensicherheit und Energieeffizienz.

    Grosses Augenmerk liegt dann auch auf der verbesserten Energieeffizienz: Die modifizierte Gebäudehülle, ein optimiertes, natürliches Lüftungskonzept sowie eine Erdsonden-Wärmepumpenanlage und der Einbau einer Solaranlage reduzieren den Energieverbrauch der Gebäude um rund 67 Prozent. Der jährliche CO2-Ausstoss wird damit um 732 Tonnen verringert, was mit einer jährlichen Einsparung an Energiekosten von rund 200’000 Franken zu Buche schlägt.

    Die Arbeiten wurden in verschiedenen Etappen gegliedert: «Direkt am Anfang haben wir die Fenster ersetzt und die Isolierungsarbeiten im Innern wie auch auf den Flachdächern vorgenommen», erklärt Pagliari. Bereits abgeschlossen sind die Arbeiten am Hallenbad, der Mensa, Aula sowie der Werkräume und Turnhallen. Derzeit würden die Räumlichkeiten an die veränderten Bedürfnisse des Schulbetriebs angepasst, wie der Bauleiter erklärt. Ein Stockwerk könne in einer jeweils drei Monate dauernden Etappe saniert werden. Die Schüler der entsprechenden Klassen werden derweil im eigens errichteten Schulprovisorium mit acht Schulzimmern unterrichtet. Insgesamt gibt es zwei Schultrakte à zehn und fünf Stockwerke.

    Die letzte Etappe wird Umgebungsarbeiten sowie die Sanierung der Sportplätze und Tiefgarage umfassen. Nach Abschluss aller Arbeiten soll die Kantonsschule Olten an ihrer besonderen Lage im erhöht liegenden Waldgelände unweit des Bahnhofs fit für weitere 40 Betriebsjahre sein.