Schlagwort: Kaufpreis

  • Burkhalter Gruppe schliesst Kapitalerhöhung ab

    Burkhalter Gruppe schliesst Kapitalerhöhung ab

    Die Burkhalter Gruppe hat eine Kapitalerhöhung zum Erwerb der Solothurner Riggenbach AG, Lüftungs- und Klimatechnik erfolgreich abgeschlossen, informiert die Zürcher Spezialistin für Gebäudetechnik in einer Mitteilung. Konkret wurden aus dem bestehenden Kapitalband 148’774 neue Namenaktien zum Nennwert von je 4 Rappen ausgegeben. Die Verkäuferschaft der Riggenbach AG wird die neuen Aktien als Teil des Kaufpreises erhalten und hat sich verpflichtet, zwei Drittel der Namenaktien mindestens zwei Jahre zu halten.

    Mit der Kapitalerhöhung ist das Aktienkapital von Burkhalter auf knapp 425’000 Franken angestiegen. Es setzt sich aus insgesamt 10’622’130 Namenaktien zum Nennwert von je 4 Rappen zusammen. Die neuen Namenaktien können ab 30. August an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden.

    Die Übernahme der Riggenbach AG soll Burkhalter weitere Marktanteile verschaffen. Das Unternehmen mit Sitz in Olten und Zweigniederlassungen in Solothurn und Brugg AG erwirtschaftet jährlich rund 40 Millionen Franken Umsatz. In seiner Strategie behält Burkhalter sich den Kauf weiterer Gebäudetechnikfirmen zur Ausweitung der Marktanteile vor.

  • Die Swisspearl Group AG kauft die Dänische Cemhrit

    Die Swisspearl Group AG kauft die Dänische Cemhrit

    Die Swisspearl Group wächst weiter. Das Traditionsunternehmen mit Hauptsitz in Niederurnen, Kanton Glarus, Schweiz, baut seine internationale Marktpräsenz und seine Produktionsstandorte spektakulär aus: Es hat die dänische Cembrit mit Sitz in Aalborg übernommen. Dabei handelt es sich um einen Deal der obersten Gewichtsklasse in der europäischen Faserzementindustrie. Durch die Übernahme von 1400 Mitarbeitenden der Cembrit entsteht ein 2600 Mitarbeitende starkes Unternehmen. Die Swisspearl Group wird in Europa die Nummer Zwei der Faserzementproduzenten sein.

    «The perfect Match»
    Sowohl geografisch wie auch kulturell und in ihren Ausrichtungen finden sich zwei Unternehmen, die in idealer Weise zusammenpassen. Während die bisherige Swisspearl Group, mit den Marken Eternit und Swisspearl, vor allem in Ländern wie der Schweiz, in Österreich und Slowenien stark mit Niederlassungen und Produktionsstätten präsent ist, bedient Cembrit schwergewichtig die nordischen Länder sowie Irland und UK. Weiter hat sie Tochtergesellschaften in rund zwanzig Ländern.

    Die Unternehmen weisen kaum Über­schneidungen in den Märkten auf. Sie ergänzen sich perfekt. Zusammen ergibt dies das absehbare und logische Wachstums­potential, das für den Kaufentscheid der Swisspearl Group entscheidend gewesen ist.

    Die umfangreiche Akquisition wird der Swisspearl Group helfen, ihre bereits starke Präsenz in Europa mit den Kernmärkten von Cembrit zu verstärken und gemeinsam neue Fokusmärkte auszubauen. Verbesserungen in verschiedenen Bereichen sind absehbar, wie zum Beispiel in der besseren Auslastung der Produktions­kapazitäten oder auf dem konsequent eingeschlagenen Nachhaltigkeitskurs.

    Die Sicherheit des Familienunternehmens
    Die Swisspearl Group ist im alleinigen Besitz der Unternehmerfamilie Bernhard Alpstaeg. Diese hält unter anderem die Mehrheit an der swisspor, der führenden Produzentin und Vertreiberin von Dämmstoffen, Gebäudehüllen und Systemen in der Schweiz, Polen, Deutschland, Österreich, Rumänien und weiteren Unternehmen in der Schweiz. Seit mehr als fünfzig Jahren stehen Patron Bernhard Alpstaeg und heute auch seine Familie mit Tochter Giulia Alpstaeg für Arbeitsethos, Werte wie Fleiss und Zuverlässigkeit und für unternehmerische Innovation und Wachstumskraft, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu verlieren. Der Eigentümerwechsel der Cembrit – vom schwedischen Investmentunternehmen Solix zur privaten Familienunternehmung – verspricht einerseits weiteres profitables Wachstum mit neuen Energien und Wissenträgerinnen und -trägern, andererseits das Versprechen eines berechenbaren, vertrauensvollen Prozesses, in dem Geschäftsjahre und langjährige Beziehungen mehr zählen als börsengetriebene Quartalsdaten.

    Es ist deshalb kein Zufall, dass Swisspearl Group CEO Harry Bosshardt besonderen Wert auf lokale Eigenständigkeit legt: «Einer der grossen Vorteile der Swisspearl Group war und ist es, dass sie internationale Niederlassungen weiterhin ihre Stärken selbstbewusst und selbstbestimmend ausspielen lässt. Daran werden wir nichts ändern, der Hauptsitz bleibt in Niederurnen», sagt Harry Bosshardt. «Mit der Cembrit erhalten wir Zuwachs, der uns beflügeln wird. Sie ergänzt die bisherige Marktpräsenz der Swisspearl Group perfekt. Nach dieser Übernahme sind wir bereit für weiteres Wachstum – dies auch in geografischen Bereichen, in denen wir bislang nicht so stark in Erscheinung getreten sind.»

  • Preisunterschiede bei Immobilien sind gross

    Preisunterschiede bei Immobilien sind gross

    Homegate.ch stellt grosse Unterschiede beim Kaufpreis von Wohnobjekten innerhalb der Schweiz fest. Als die teuersten Kantone für den Wohnungskauf erweisen sich Genf und Zug, wie die zur TX Markets AG gehörende Immobilienplattform in einer Medienmitteilung schreibt. Dort können Interessierte für 500’000 Franken nur eine 1,5 Zimmer-Wohnung kaufen. Mit dem gleichen Geld kann im Kanton Zürich auch eine Drei-Zimmer-Wohnung erworben werden. In den Kantonen Uri, St.Gallen und Jura reicht das Budget sogar für eine 4,5-Zimmerwohnung.

    Auch innerhalb der einzelnen Kantone ortet Homegate.ch grosse Unterschiede bei den Immobilienpreisen. In einigen Gemeinden des Kantons Zürich (Elgg, Gossau oder Mönchaltorf) kann für 500’000 Franken eine 3,5-Zimmer-Wohnung erworben werden. In anderen Gemeinden (Stadt Zürich, Horgen oder Männedorf) reicht das Geld nur für eine 1,5-Zimmer-Wohnung.

    Insgesamt sind die Kaufpreise für Immobilien in den vergangenen zehn Jahren in allen Kantonen höher geworden. Am stärksten haben sich Immobilien im Kanton Zug verteuert. Dort sind die Preise für eine 4,5-Zimmer-Eigentumswohnung von 900’000 Franken im Jahr 2010 auf 1,3 Millionen im Jahr 2020 angestiegen. Das entspricht einem Plus von 45 Prozent.

    Auch die Mietpreise fallen je nach Kanton sehr unterschiedlich aus. Und auch hier erweisen sich Genf und Zug als besonders teuer. Auch die Stadt Zürich hat vergleichsweise hohe Mietpreise. Als günstiger gelten etwa Appenzell Ausserrhoden oder Jura. Die Mietpreise sind in den vergangenen zehn Jahren weniger stark angestiegen als die Kaufpreise.