Schlagwort: KI

  • Zwischen KI-Dynamik und stabilen Dienstleistungen

    Zwischen KI-Dynamik und stabilen Dienstleistungen

    In der Schweiz betrug das Beschäftigungsplus im zweiten Quartal 2025 nur 0.6 %. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 1.3 %. Deutschland stagniert, Frankreich verzeichnet sogar einen Rückgang, einzig Italien und das Vereinigte Königreich zeigen noch Zuwächse, wenn auch unter der Norm. In der Schweiz sind die Dienstleistungsbranchen unterschiedlich betroffen. Während das Gesundheits- und Bildungswesen robust wächst, zeigt die ICT-Branche ein Minus von 1.4% und verliert knapp 3’000 Arbeitsplätze.​

    ICT schwächelt
    Der ICT-Sektor war über Jahre ein Wachstumsmotor. Aktuell sorgt eine Kombination aus Produktivitätsgewinnen durch Künstliche Intelligenz, Automatisierung und konjunktureller Zurückhaltung für eine spürbare Abkühlung. Routineaufgaben werden automatisiert, der Bedarf an klassischen Softwareentwicklern sinkt. Besonders Junior-Positionen geraten im Zuge des KI-Einsatzes unter Druck. Aufgaben werden schneller und mit weniger Personal erledigt, Einstiegschancen werden seltener. Im Gegensatz dazu bleiben spezialisierte Rollen für Cloud-Architektur, Machine Learning und Cybersecurity weiterhin knapp und gesucht.​

    Nach teils überdurchschnittlichem Wachstum in der ICT der letzten Jahre ist eine Korrekturphase zu beobachten, die auch mit einer Verlagerung der Jobprofile einhergeht.

    Staatsnahe Dienstleistungen bleiben stabil
    Anders zeigt sich das Bild bei Gesundheit, Bildung und öffentlicher Verwaltung. Diese staatsnahen Bereiche wachsen weiterhin stabil, teilweise sogar überdurchschnittlich. Getrieben werden sie von drei Faktoren.

    • Demografie: Alternde Gesellschaften, Pensionierungen und Fachkräftemangel erhöhen den Bedarf an Pflege, Betreuung und schulischer Bildung.
    • Politische Initiativen: Programme und Lohnanreize fördern gezielt Neueinstellungen, beispielsweise in der Pflege oder frühkindlichen Bildung und sorgen für Beschäftigungszuwachs.
    • Produktivitäts-Limit: Viele Tätigkeiten im Bildungs- und Sozialbereich lassen sich kaum automatisieren, der Personalbedarf bleibt konstant hoch („Baumol-Effekt“).​

    Gefragt ist Spezialisierung
    Der Arbeitsmarkt bleibt dual. In den staatsnahen Branchen geht das Wachstum weiter, getragen durch gesellschaftliche und politische Trends. Im ICT-Bereich bleibt der Bedarf grundsätzlich vorhanden, verschiebt sich jedoch stärker auf spezialisierte und höherqualifizierte Rollen. Investitionen in Cloud, KI und Cybersicherheit werden langfristig entscheidende Jobtreiber sein. Der breite Beschäftigungsaufbau bleibt jedoch aus. Wer sich gezielt auf Kompetenzen der Zukunft fokussiert, bleibt auch im sich wandelnden Arbeitsmarkt erfolgreich.

    Nach starken Jahren markiert 2025 in der Schweiz und Europa eine Zäsur. Rückgänge im ICT-Sektor, robuste Zuwächse in staatlichen Dienstleistungen. Die Dualisierung der Arbeitsmarkttrends wird sich weiter verstärken. Zukunft haben vor allem spezialisierte Kompetenzen und alle Dienstleistungen rund um Gesundheit, Bildung und Verwaltung.

  • Fünf Mobilitätstrends bewegen die Immobilienbranche

    Fünf Mobilitätstrends bewegen die Immobilienbranche

    Parken war lange ein Randthema. Heute gilt es als Schlüssel zur Wertoptimierung von Immobilien. Denn Aussenflächen, einst reine Infrastruktur, werden mit digitaler Technologie zu strategischen Ertragsfaktoren. “Parkraum ist nicht länger ein notwendiges Übel, sondern ein Bestandteil der Wertschöpfungskette”, sagt Jakob Bodenmüller, CEO von Wemolo. Sein Unternehmen betreibt europaweit über 3’500 Standorte mit täglich 2,5 Millionen Parkvorgängen und sieht eine Branche, die sich neu erfindet.

    1. Free-Flow-Technologie, der Abschied von der Schranke
    Kameras statt Schranken mit Kennzeichenerkennung ermöglicht Parkplatzmanagement ohne physische Barrieren, Ticketverlust oder Wartungsaufwand. Nutzerfahrzeuge werden digital identifiziert, berechtigte Nutzer parken automatisch. So lassen sich Betriebskosten um bis zu 60 Prozent senken, während die Kundenerfahrung steigt.

    Vor allem Mixed-Use-Quartiere profitieren. Einzelhändler, Dienstleister und Bewohner können Flächen je nach Bedarf steuern, etwa zeitlich begrenzt oder kontingentbasiert. Fremdparker werden automatisch erkannt und sanktioniert. Laut Wemolo sinkt deren Anteil innerhalb der ersten Monate um bis zu 85 Prozent.

    2. Shared Parking die neue Erlösquellen durch Kooperation
    Was tagsüber Supermarkt ist, kann nachts Wohnquartier werden. Shared Parking nutzt freie Zeitfenster auf Privatflächen und öffnet sie kontrolliert für Dritte. Supermärkte, Bürogebäude oder Fachmarktzentren erzielen so Zusatzerlöse von bis zu 80 Euro pro Stellplatz und Monat ohne bauliche Investitionen.

    Für Städte ist das Modell ein Befreiungsschlag. Rund ein Drittel des innerstädtischen Verkehrs entsteht durch Parkplatzsuche. Wenn privater Parkraum digital steuerbar wird, kann Verkehrsaufkommen sinken und Flächeneffizienz steigen. “Wir orchestrieren statt zu öffnen und die Kontrolle bleibt stets beim Betreiber.”, betont Dominic Winkler

    3. E-Mobility als Geschäftsmodell
    Ladepunkte sind nicht nur regulatorische Pflicht, sondern Umsatztreiber. Wer lädt, bleibt länger, ein messbarer Vorteil für den Handel. Studien zeigen, jede zusätzliche Lade-Minute verlängert die Verweildauer und steigert den Umsatz um über ein Prozent.

    Mit der Verknüpfung von E-Mobility und Smart Parking lässt sich Ladeinfrastruktur dynamisch steuern, bepreisen oder als Premium-Service anbieten. Die Integration ins Parkraummanagement-System reduziert den Aufwand erheblich und stärkt gleichzeitig die ESG-Performance einer Immobilie.

    4. Parking Intelligence benutzt Daten als Steuerungsinstrument
    Aus Parkraumdaten wird Unternehmensintelligenz. Automatisch erfasste Kennzahlen geben Aufschluss über Auslastung, Verweildauer, Kundenfrequenzen und saisonale Muster. Facility- und Asset-Manager können auf dieser Basis Mietmodelle anpassen, Personalplanung optimieren oder gezielte Vermarktungsstrategien entwickeln.

    Parking Intelligence schafft erstmals ein datenbasiertes Fundament für Standortentscheidungen. Damit wird Parkraum zum Spiegel der tatsächlichen Asset-Performance und somit messbar, vergleichbar und steuerbar.

    5. KI-Flächenmonitoring, vom Parkplatz zum Portfolio-Sensor
    Die nächste Stufe der Digitalisierung liegt über dem Asphalt. 360-Grad-Kameras und KI-Analytik überwachen Außenflächen in Echtzeit, erkennen Müll, Vandalismus oder Schnee und melden automatisch Service-Tickets an Facility Manager.

    Dadurch sinken Kontrollaufwände drastisch, Wartungsverträge werden objektiv bewertet und Standards lassen sich zentral steuern. Gerade bei portfolioweiten Beständen mit Hunderten Standorten ein Vorteil. Erste Betreiber testen bereits, wie sich Monitoring-Daten zusätzlich zur Standortoptimierung nutzen lassen.

    Parkraum als neues Asset
    Die Zukunft der Immobilienwirtschaft liegt nicht mehr nur im Gebäude, sondern davor. Die Expo Real 2025 hat gezeigt, wer Parkraum digital denkt, verändert das Geschäftsmodell einer Immobilie.

    “Die Herausforderung ist nicht, Trends zu kennen, sondern sie umzusetzen”, sagt Bodenmüller. Parkraummanagement wird zur Schnittstelle von Mobilität, ESG und Wertschöpfung. Ein dynamischer Markt, in dem Stillstand endgültig der Vergangenheit angehört.

  • Chatbots jede dritte Antwort ist falsch

    Chatbots jede dritte Antwort ist falsch

    In der internationalen Newsguard-Analyse wurden zehn der meistgenutzten Chatbots, darunter ChatGPT, Gemini, Perplexity und Claude, auf ihre Antworten zu aktuellen Nachrichtenthemen getestet. Die Fehlerquote liegt bei durchschnittlich 35 Prozent, was nahezu eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Besonders betroffen sind Fragen zu Politik, Gesundheit und internationalen Ereignissen. Viele Systeme behandeln fragwürdige Quellen wie bewährte Nachrichtenmedien und geben Desinformation auch dann weiter, wenn sie gezielt zur Täuschung platziert wurde.

    Beispiele für propagierte Fake News
    Die Studie zeigt prominent, wie oft KI mit erfundenen Skandalen und politischen Zitaten manipuliert wird. So bestätigten sechs von zehn Systemen fälschlicherweise, Moldaus Parlamentspräsident habe sein Volk als «Schafherde» beleidigt. Dahinter steckt eine Fälschung samt KI-generierter Tonaufnahme und Fake News-Seite. In einem anderen Fall verbreitete ein Chatbot das Gerücht, der ukrainische Präsident besitze Immobilien im Wert von 1,2 Milliarden Dollar, eine frei erfundene Geschichte, gestützt auf eine angebliche Whistleblowerin, die nie existierte.

    Unterschiede zwischen den Modellen
    Während der KI-Assistent Claude mit einer Fehlerquote von lediglich 10 Prozent als verlässlichster Anbieter gilt, liegt Gemini bei rund 17 Prozent. Chatbots wie Perplexity, Grok, You.com, Mistral und Meta bewegen sich zwischen 33 und 57 Prozent Fehleranteil. Die Systeme antworten heute in fast allen Fällen sofort. Auch dann, wenn sie zu wenig validierte Informationen nutzen und Qualitätseinbussen in Kauf nehmen.

    Quellenlage und Auskunftsfreude
    Die gestiegene Fehlerquote hängt vor allem mit der Auskunftsbereitschaft der Modelle zusammen. Wo sie früher lieber gar nichts sagten, liefern sie nun stets eine Antwort. Auch auf unsichere oder manipulative Quellen. Insbesondere bei Nachrichten aus Regionen mit wenigen seriösen Websites oder bei politischen Kampagnen laufen Chatbots Gefahr, Propaganda-Netzwerke oder Social-Media-Desinformation unkritisch zu verstärken.

    Folgen für Informationssicherheit
    Die automatisierte, überzeugende Verbreitung von Falschinformationen durch KI-Chatbots erhöht die Risikodynamik in der Medienlandschaft. Faktenchecker warnen, dass Desinformation subtil in den Alltag sickert und das gesellschaftliche Bewusstsein prägt. Oft schwer erkennbar und damit umso folgenreicher! Die Qualitätssicherung bei KI-gestützten Auskunftssystemen wird damit zur zentralen Herausforderung für die digitale Informationszukunft.

  • Ein globales Zentrum für Künstliche Intelligenz

    Ein globales Zentrum für Künstliche Intelligenz

    Ein wesentlicher Baustein dieser Initiative ist der neue Alpen-Supercomputer, der im Februar 2024 im Swiss National Supercomputing Centre in Lugano in Betrieb genommen wurde. Mit über 10’000 Grafikprozessoren zählt er zu den leistungsstärksten Computern weltweit und bietet Schweizer Wissenschaftlern eine Infrastruktur, die bislang nur den grössten Technologieunternehmen zur Verfügung stand.

    KI-Entwicklung mit Fokus auf spezialisierte Branchen
    Statt allgemeine KI-Modelle zu entwickeln, konzentriert sich die Schweiz auf branchenspezifische Lösungen, insbesondere in den Bereichen Robotik, Medizin, Klimawissenschaften und Diagnostik. Bereits jetzt wurde an der EPF Lausanne ein medizinisches KI-Modell veröffentlicht, das speziell auf den Gesundheitssektor zugeschnitten ist.

    Offene und transparente KI-Modelle
    Die Organisation setzt bewusst auf Transparenz und Open Source. Im Gegensatz zu den proprietären Modellen grosser Konzerne sollen die neuen grossen Sprachmodelle der Schweiz für alle nachvollziehbar sein. Das betrifft sowohl die verwendeten Daten als auch die Trainingsmethoden und Ergebnisse.

    Forschung für digitale Souveränität
    Der ETH-Vizepräsident für Forschung, Christian Wolfrum, betont die Bedeutung für die digitale Unabhängigkeit der Schweiz: «Die Wissenschaft muss eine Vorreiterrolle übernehmen, um KI nicht allein den multinationalen Konzernen zu überlassen. Nur so können wir unabhängige Forschung und digitale Souveränität garantieren.»

    Grosses Rechenvolumen für ambitionierte Ziele
    Innerhalb der nächsten 12 Monate ist geplant zehn Millionen GPU-Stunden auf dem Alpen-Supercomputer zu nutzen. Dies entspricht einer enormen Rechenleistung, denn mit einem GPU müsste das gleiche Volumen über 1’100 Jahre durchgehend arbeiten. Damit setzt die Schweiz neue Massstäbe in der KI-Forschung.

    KI für Industrie und Verwaltung
    Die Initiative soll nicht nur der Wissenschaft, sondern auch Schweizer Unternehmen, Start-ups und öffentlichen Verwaltungen zugutekommen. Swisscom-CTO Gerd Niehage sieht die Initiative als wichtigen Baustein für die digitale Zukunft der Schweiz: «Sie beschleunigt die digitale Transformation und schafft neue Fähigkeiten, die unser Land braucht, um eine führende Rolle im Bereich generativer KI einzunehmen.»

    Internationale Zusammenarbeit und Netzwerkbildung
    Um ihre Forschung weiter voranzutreiben, arbeiten die ETH Zürich und die EPFL eng mit dem Swiss Data Science Center sowie rund einem Dutzend weiterer Schweizer Universitäten und Forschungsinstitute zusammen. Zudem ist die Initiative Teil des europäischen Netzwerks KI-Exzellenz, das etwa 40 führende KI-Forschungsstandorte in Europa umfasst.

    Die Initiative setzt damit ein klares Zeichen. Die Schweiz positioniert sich als weltweit führende Drehscheibe für die Entwicklung transparenter und verantwortungsbewusster
    KI-Technologien.

  • Ressourceneffizient bauen mit Holz

    Ressourceneffizient bauen mit Holz

    Die manuelle Herstellung von Holzschindeln im Alpenraum hat Forschende der Empa und der ETH Zürich zu einem neuartigen Ansatz inspiriert. Sie entwickelten ein Verfahren, bei dem Holzstäbe aus gespaltenem Holz zu Werkstoffplatten verarbeitet werden. Im Gegensatz zur herkömmlichen Verarbeitung kann dabei auch Laubholz niedriger Qualität verwendet werden. Ziel ist es, Platten mit mechanischen Eigenschaften herzustellen, die denen von Massivholz nahekommen.

    Energie- und Materialeffizienz durch spanlose Verarbeitung
    In der traditionellen Schindelproduktion werden Holzstämme entlang der Faser gespalten. Ein Verfahren mit minimalem Energieaufwand und praktisch ohne Abfall. Dieses Prinzip wird nun auf industrielle Anwendungen übertragen. Durch einen zweistufigen Spaltprozess und eine neu entwickelte Vorrichtung mit mehrschneidigem Spaltkopf können mehrere Holzstäbe gleichzeitig produziert werden, auch aus Laubholzarten, die bislang überwiegend verbrannt wurden.

    Künstliche Intelligenz für die Holzsortierung
    Ein zentrales Element des neuen Verfahrens ist der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Bewertung der Holzstäbe. Eine Linienkamera erfasst hochauflösende Bilder jedes Stabs, die von einem neuronalen Netzwerk analysiert werden. So lassen sich wichtige Eigenschaften wie Steifigkeit unabhängig von Holzart, Form oder Grösse ermitteln. Diese datenbasierte Selektion soll künftig eine gezielte Anordnung der Stäbe ermöglichen, um die mechanischen Eigenschaften der Platten weiter zu optimieren.

    Platten für tragende Bauteile mit Potenzial
    Bereits ohne Sortierung zeigen die ersten Demonstratoren eine hohe Ressourceneffizienz und gute mechanische Eigenschaften. Die Forschenden sehen in dem Verfahren grosses Potenzial für tragende Bauteile im Bauwesen. Herausforderungen bestehen derzeit noch bei der Verklebung, der Skalierung und der Vorhersagbarkeit der Materialeigenschaften. Dennoch bietet das Verfahren eine aussichtsreiche Perspektive für den Einsatz von Holz in einer sich wandelnden Bauwirtschaft.

    Forschung wird strategisch gebündelt
    Das Projekt ist Teil der Initiative «Mainstreaming Wood Construction», die den verstärkten Einsatz von Holz im Bau fördert. Im Zuge dessen ist ein neues Forschungszentrum geplant. Das «Center for Wood Materials and Structures» soll die Kompetenzen von Empa und ETH Zürich bündeln und neue Impulse für die Holzverarbeitung entlang der gesamten Wertschöpfungskette setzen.

  • Zukunft der Standortförderung im Kanton Zürich

    Zukunft der Standortförderung im Kanton Zürich

    Sie leiten seit über 15 Monaten zusammen mit Markus Müller in Co-Leitung die Standortförderung des Kantons Zürich.  
    Welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen? 
    Der Standort Zürich sticht durch seine wirtschaftliche Grösse innerhalb der Schweiz heraus. Dies verlangt auch, dass wir uns nicht nur in kantonalen Themen stark engagieren, sondern auch auf der nationalen und teilweise auch internationalen Bühne bewegen. So machen wir uns für den KI-Standort Schweiz stark oder lassen internationale Partner an unseren Erkenntnissen zu KI-Anwendungen in der Wirtschaft teilhaben.  

    Zugleich finde ich die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Politik zielführend, wenn es um die Schaffung von nachhaltig attraktiven Rahmenbedingungen geht. 

    Könnten Sie uns einen kurzen Überblick über die aktuellen Schwerpunkte der Standortförderung im Kanton Zürich geben? 
    Zentrale Schwerpunkte sind:  

    Wie eben angesprochen, die Entwicklung von attraktiven, langfristigen Standortfaktoren. Durch den engen Dialog mit Wirtschaft und Wissenschaft erkennen wir Trends frühzeitig und setzen gezielt Impulse für die Standortentwicklung. 

    Die Förderung der Innovation und Stärkung unserer Schlüsselbranchen Finance, ICT, Life Science, Food, Clean- und Hightech.  

    Die Erhaltung und Stärkung der Vielfalt der Branchenstruktur. In diesem Zusammenhang begleiten wir auch Unternehmen, die sich hier ansiedeln wollen – von der Standortsuche bis zu Bewilligungen. 

    Auf diesen drei Pfeilern basieren unsere Projekte, Programme oder Initiativen.  

    Welche langfristigen Visionen verfolgt die kantonale Standortförderung in Bezug auf die Standortentwicklung? 
    Die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts hängt von einer Vielzahl an diversen Standortfaktoren ab. Diese reichen von zielgruppenfreundlichen Regulierungen und digitalen Behördenleistungen über eine starke Innovationskraft bis hin zur zukunftsfähigen Gestaltung der Wirtschaftsflächen.Wir verfolgen das Ziel, ein für Unternehmen und die Bevölkerung attraktiver, führender und zukunftsgerichteter Innovations- und Wirtschaftsstandort mit internationaler Strahlkraft zu sein. 

    Zürich gehört zu den teuersten Wohnorten weltweit. Die hohen Immobilienpreise und Mieten werden auch für Unternehmen immer mehr zu einer Belastung. Was kann die Standortförderung dagegen tun? 
    Wir setzen uns auf verschiedenen Ebenen nicht nur für die Attraktivität und Prosperität des Wirtschaftsraumes, sondern auch für eine hochwertige und ausgezeichnete Lebensqualität ein. Diesbezüglich spielt die Verfügbarkeit von Wohnraum auch dazu. Eine konkrete Anwendung findet sich so z.B. in unserer Innovation Sandbox für Künstliche Intelligenz. In der aktuellen Phase begleiten wir den Einsatz von KI bei Baugesuchen. Durch die gewonnenen Ergebnisse hoffen wir, Ansätze zur Verringerung des Baustaus und zur Verschlankung der Baubewilligungsprozesse zu finden.  

    Auf Amtsebene angesiedelt ist zudem die Wohnbauförderung. Sie fördert die Bereitstellung von preisgünstigen Mietwohnungen mit attraktiven Darlehen.  

    Die Alterung der Bevölkerung beeinflusst die Immobilienbranche und den Arbeitsmarkt. Welchen Stellenwert hat diese Tatsache für den Kanton Zürich und wie können Sie darauf reagieren? 
    Das Thema der demografischen Verschiebungen und der sich öffnenden Arbeitsmarktschere beschäftigt uns schon länger auf verschiedenen Ebenen. In den nächsten Jahren werden viele erfahrene Arbeitskräfte pensioniert – das verstärkt den Wettbewerb um Talente.  

    Einerseits erarbeiten wir verschiedene Projekte im Bereich der Fachkräftegewinnung und -haltung sowie Arbeitsmarktpartizipation. Zugleich sind wir aktuell daran, neue übergreifende Ansätze zum Thema Demografie zu entwickeln, die längerfristig wirken sollen. Denn eines ist klar, dass die Bewältigung der Herausforderung «Demografie» systemisch gedacht werden muss und somit viele involvierte Parteien und Stakeholder mit an den Tisch gebracht werden müssen.  

    Wie sehen Sie die Rolle des Kantons im Wirtschaftsraum Greater Zurich Area? 
    Die Greater Zurich Area ist einer der innovativsten Wirtschaftsstandorten Europas – und der Kanton Zürich spielt dabei eine zentrale Rolle. Als führender Innovationsstandort schaffen wir die Rahmenbedingungen, die Unternehmen benötigen, um sich erfolgreich zu entwickeln. So profitieren schlussendlich auch die weiteren Kantone innerhalb des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area von unserer starken Position. 

    Als Wirtschaftsmotor der Schweiz ist der Kanton Zürich auch der grösste Mittelgeber des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area. Zugleich ist unsere Direktionsvorsteherin, Regierungsrätin Walker Späh, Stiftungsratspräsidentin des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area. Der Kanton Zürich ist zudem mit den beiden Städten Winterthur und Zürich zusätzlich in dem Wirtschaftsraum Greater Zurich Area aktiv vertreten. So können wir unsere Interessen optimal einbringen und die Aktivitäten des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area mit den unsrigen abstimmen. 

    Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit anderen Kantonen innerhalb des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area?  
    Welche gemeinsamen Projekte sind aktuell? 
    Die Zusammenarbeit innerhalb der Organisation des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area fokussiert primär auf Fragen der Ansiedlung. In diversen weiteren Konstellationen und Gremien arbeiten wir sehr eng mit anderen Kantonen zusammen. So z.B. im Metropolitanraum Zürich aber auch auf kleinerer räumlicher Ebene wie im Limmattal. Wobei nicht immer alle Kantone auch Mitglieder des Wirtschaftsstandorts Greater Zurich Area sind. 

    Aktuelle Projekte in der Zusammenarbeit sind beispielsweise die 2. Phase der Innovation Sandbox für Künstliche Intelligenz, in der auch das angesprochene Baubewilligungsprojekt untergeordnet ist, oder auch die Neupositionierung der regionalen Standortförderung Limmatstadt, bei der wir über die Kantonsgrenze in funktionalen Räumen denken und Lösungen suchen.

  • Microsoft fördert Schweizer KI-Innovation

    Microsoft fördert Schweizer KI-Innovation

    Die Technologie von inait basiert auf zwei Jahrzehnten neurowissenschaftlicher Forschung und stellt einen radikalen Bruch mit herkömmlichen KI-Ansätzen dar. Das Herzstück ist eine kognitive Plattform namens Digital Brain, die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge versteht, aus Erfahrungen lernt und sich flexibel an neue Situationen anpasst. Damit rückt das Ziel einer allgemeinen, menschenähnlichen Intelligenz näher. Jenseits der engen Grenzen heutiger Systeme.

    Strategische Allianz mit globaler Reichweite
    Mit Microsoft an Bord will inait seine Technologie nun global skalieren. Die Partnerschaft fokussiert auf gemeinsame Produktentwicklungen, Markteinführungsstrategien und Co-Selling-Initiativen. Die Azure-Cloud dient dabei als technologische Basis, während Microsofts internationales Netzwerk den Weg in neue Märkte ebnet. Im ersten Schritt stehen die Finanz- und Robotikbranche im Fokus.

    Revolution in Fintech und Robotik
    Im Finanzsektor soll die KI von inait neue Massstäbe setzen, etwa durch intelligente Handelsalgorithmen, präzisere Risikobewertungen und personalisierte Beratungslösungen. In der Industrie entstehen durch die KI neue Möglichkeiten für lernfähige Roboter, die in dynamischen Umgebungen agieren können. Das anzustrebende Ziel ist es, dass Maschinen komplexe Aufgaben selbstständig meistern und sich kontinuierlich weiterentwickeln.

    Wirtschaftsstandort Schweiz als Innovationsquelle
    Die Zusammenarbeit unterstreicht die Rolle der Schweiz als Hotspot für zukunftsweisende KI-Entwicklung. Für Microsoft Schweiz ist die Partnerschaft ein strategischer Schritt. «Die von den Neurowissenschaften inspirierte Technologie von inait ist bahnbrechend», so Catrin Hinkel, CEO von Microsoft Schweiz. «Gerade in Fintech und Robotik sehen wir unmittelbare Transformationschancen.»

    Ein Meilenstein für kognitive KI
    Die Partnerschaft markiert nicht nur einen bedeutenden Schritt für inait, sondern auch einen Innovationsimpuls für den globalen KI-Markt. Mit dem Digital Brain entsteht ein neuer Ansatz, der die Kluft zwischen Mensch und Maschine ein Stück weiter schliesst und das Potenzial hat, ganze Branchen zu verändern.

  • KI beschleunigt Perowskit-Solarzellen für den Massenmarkt

    KI beschleunigt Perowskit-Solarzellen für den Massenmarkt

    Perowskit-Solarzellen erreichen bereits Wirkungsgrade von über 26% und sind dabei leicht, flexibel und kostengünstig herstellbar. Sie gelten als vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Silizium-Modulen. Doch Herausforderungen wie Langzeitstabilität und Skalierbarkeit stehen der industriellen Nutzung noch im Weg.

    KI als Schlüssel zur Produktionsoptimierung
    Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erforscht, wie maschinelles Lernen den Herstellungsprozess von Perowskit-Zellen verbessern kann. Deep-Learning-Modelle analysieren Materialeigenschaften in Echtzeit und optimieren die Parameter für maximale Effizienz.

    Fehler erkennen, bevor sie entstehen
    Mithilfe von In-situ-Bildgebungstechniken überwacht KI die Dünnschichtbildung und erkennt Fehler frühzeitig. So können Prozessabweichungen sofort korrigiert und teure Ausschussproduktionen vermieden werden.

    Simulationen für maximale Effizienz
    Durch KI-gestützte Simulationen lassen sich Produktionsbedingungen präzise anpassen. Besonders die Steuerung der Vakuumabschreckzeit spielt eine entscheidende Rolle. Die KI optimiert diesen Prozess, um die bestmögliche Materialstruktur zu gewährleisten.

    Der Weg zur Marktreife
    Die KIT-Studie zeigt, dass KI ein entscheidender Treiber für die Weiterentwicklung der Perowskit-Photovoltaik ist. Die Technologie könnte den Solarenergiemarkt revolutionieren und mit KI schneller denn je industriell nutzbar werden.

  • Effiziente Vermietung dank KI

    Effiziente Vermietung dank KI

    Die Schweizer Immobilienbranche trägt rund 20 Prozent zum BIP bei, doch die Digitalisierung hinkt hinterher. SMG Real Estate setzt mit einer Innovationsoffensive neue Massstäbe. Plattformen wie ImmoScout24, Homegate und Flatfox bieten nun volldigitale Lösungen, die Inserate schneller erstellen, Besichtigungen vereinfachen und den gesamten Mietprozess optimieren.

    Ein zentraler Baustein ist der Flatfox-Messenger, der auf den genannten Plattformen integriert wird. Diese WhatsApp-ähnliche Kommunikationslösung bündelt den gesamten Austausch zwischen Mietinteressenten und Vermietern. Besichtigungstermine, Bewerbungen und Zusagen lassen sich nahtlos verwalten – ohne die übliche E-Mail-Flut.

    KI-gestützte Inserate für maximale Effizienz
    Auch bei der Inserateerstellung setzt SMG Real Estate auf Automatisierung. Makler und Bewirtschafter können mit wenigen Klicks ein vollständiges Inserat generieren. Durch Eingabe der Immobilienadresse werden alle relevanten Daten wie Grösse und Ausstattung automatisch ergänzt, und ein KI-gestützter Text wird erstellt.

    Diese Innovation spart pro Inserat durchschnittlich 14 Minuten. Hochgerechnet auf die Vielzahl an täglichen Inseraten ergeben sich erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen. So bleibt mehr Zeit für das Kerngeschäft – den direkten Kontakt mit Interessenten.

    Zukunftssichere Lösungen für die Branche
    Das Unternehmen will die Schweizer Immobilienbranche fit für die digitale Zukunft machen. Die neuen Technologien bieten nicht nur Komfort und Effizienz, sondern tragen auch zur Professionalisierung und Wettbewerbsfähigkeit der Branche bei.

    Mit dieser Initiative beweist SMG Real Estate, dass digitale Innovationen den Immobilienmarkt nachhaltig verändern und einen echten Mehrwert für alle Beteiligten schaffen.

  • Mit digitalen Tools jetzt noch effizienter zum Erfolg

    Mit digitalen Tools jetzt noch effizienter zum Erfolg

    In der aktuellen Marktsituation ist Effizienz in den Vermarktungs- und Bewirtschaftungsprozessen für Immobilienprofis wichtiger denn je. Eine zügige Vermietung oder ein schneller Verkauf bedeuten geringere Kosten. Mit optimierten digitalen Betriebs- und Kommunikationsabläufen gewinnen Makler:innen und Immobilienverwalter:innen zudem wertvolle Zeit, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Betreuung der Mieter:innen und Eigentümer:innen. Die neuen digitalen Lösungen von SMG Real Estate bieten dabei die ideale Unterstützung, um im Immobiliengeschäft Zeit und Geld zu sparen und gleichzeitig die Qualität der Kund:innenkommunikation zu verbessern.

    Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) sind zwei wichtige neue Details, mit denen die SMG Real Estate ihre Business-Kund:innen darin unterstützt, den Vermarktungsprozess effizienter zu machen. Neue Tools, die auf diesen Technologien basieren, erleichtern und beschleunigen den Insertionsprozess erheblich. Es genügt bereits, die Adresse und einige spezifische Daten zum Objekt einzugeben und schon wird das Inserat automatisch erstellt. Dabei greift die Software auf die umfangreiche Datenbank von IAZI zu.

    Sekundenschnell werden zusätzlich prägnante und ansprechende Objekttexte erstellt, die die spezifischen Vorzüge der Immobilie optimal darstellen. Die neue KI-Lösung ist komfortabel und optional verfügbar in die Benutzeroberfläche des Business Managers integriert.

    Kundenbindung über schnelle und professionelle Kommunikation stärken

    Die Kommunikation mit potenziellen Mietinteressent:innen wird jetzt durch die Flatfox Tools, die ebenfalls in den Business Manager integriert sind, erheblich einfacher. Der Flatfox Messenger ermöglicht eine effiziente Steuerung des gesamten Vermietungsprozesses. Angefangen bei der Terminplanung für Besichtigungen bis hin zum Online-Bewerbungsmanagement und der automatischen Generierung von Absagen – alles lässt sich nun mit wenigen Klicks erledigen. Diese Vereinfachung schafft Raum für die wesentlichen Aufgaben, wie die intensive Betreuung von Eigentümer:innen und Mieter:innen. Ein besonders nützliches Feature ist die digitale Referenzprüfung, die einen schnellen Zugriff auf alle relevanten Informationen zu Mietinteressent:innen erlaubt und somit die Chancen auf zügige Mietabschlüsse erhöht.

    Zusätzlich gewährleistet eine verbesserte Lead-Qualifizierung, dass alle Kontaktanfragen sämtliche notwendigen Informationen zur Qualifizierung der Kund:innen enthalten, einschliesslich relevanter finanzieller Aspekte. Immobilienprofis erhalten so alle entscheidungsrelevanten Informationen auf einen Blick, was die Erfolgschancen im Vermietungsprozess steigert und schnellere Abschlüsse ermöglicht.

    Nicht zuletzt wird der Zugang zu einem umfassenden digitalen Ökosystem ermöglicht, das zahlreiche weitere Partnerleistungen umfasst. Kund:innen können nun alle Angebote von SMG Real Estate über ein einziges Login erreichen. Dies bedeutet, dass sie mit nur einer Anmeldung Zugriff auf das gesamte SMG Real Estate Ökosystem erhalten, inklusive täglicher Updates im Business Manager und den Services von Drittanbietenden – alles zentral und benutzerfreundlich verfügbar.

    Es gibt bereits viel positives Feedback von bestehenden und neuen Kund:innen, welche die digitalen Tools der SMG Real Estate im Praxis-Check getestet haben. Die zahlreichen Rückmeldungen fliessen direkt in Prozesse ein, mit denen die angebotenen Lösungen und Services weiterentwickelt und an zusätzlichen Innovationen gearbeitet wird. Dies mit dem Ziel: Immobilienprofis in der Schweiz die digitale Vermietung und Bewirtschaftung auf einem maximalen Effizienz- und Professionalitätslevel zu ermöglichen.

  • Frisches Kapital für die Dekarbonisierung von Immobilien

    Frisches Kapital für die Dekarbonisierung von Immobilien

    Der Softwaredienstleister Optiml hat sich in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde frisches Kapital in Höhe von 4 Millionen Dollar sichern können. Wie aus einer auf Linkedin veröffentlichten Mitteilung hervorgeht, will das Unternehmen den Immobilienmarkt weiter mit Software bei Schritten zu Dekarbonisierung in der Branche unterstützen. Als Dienstleister (Software-as-a-Service/SaaS) will Optiml Programme entwickeln, die die Datenverwaltung erleichtern und Instrumente für Asset- und Portfolioentscheidungen liefern. Dabei beachtet das Unternehmen ständig wechselnde Regulatorien und Marktbedingungen, heisst es in der Mitteilung. Mit von Künstlicher Intelligenz unterstützter Software können Immobilienfirmen und -besitzer ihre Sanierungs- und Renovierungsarbeiten marktgerecht planen und dabei Ziele der Dekarbonisierung der Objekte einarbeiten.

    Die Sanierungs- und Dekarbonisierungssoftware der 2022 gegründeten Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) beruht auf jahrelanger Forschung in der ETH-Gruppe Nachhaltigkeit und Technologie (SusTec). Sie bedient sich wissenschaftsbasierter Optimierungsalgorithmen.

  • Siemens lanciert KI-basierte Suite für klimaneutrale Gebäude

    Siemens lanciert KI-basierte Suite für klimaneutrale Gebäude

    Siemens Smart Infrastructure bringt eine offene, interoperable und vollständig cloud-basierte Smart-Building-Suite auf den Markt, informiert die in Zug ansässige Siemens-Tochter in einer Mitteilung. Die verschiedenen Interessengruppen wie Gebäudenutzer, Immobilieninvestoren, Immobilienunternehmen und Facility-Manager können ihre Gebäudedaten aus unterschiedlichen Quellen auf Building X digital vereinen, heisst es dort weiter. Die Smart-Building-Suite kann die Software anderer Anbieter integrieren, verfügt über eine Reihe auf Künstlicher Intelligenz basierender Applikation und integrierte Cybersicherheit.

    „Wir können jetzt alle Daten, die von Systemen in intelligenten Gebäuden erzeugt werden, in einem einzigen Datenpool zusammenführen“, wird Matthias Rebellius in der Mitteilung zitiert. Damit liessen sich „intelligente Gebäude schneller realisieren“ womit die „Vision von autonomen, klimaneutralen Gebäuden“ näher rücke, so das Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure. „Building X schafft messbare datenbasierte Resultate in Bezug auf Effizienz, Leistung und Nutzererfahrung.“

    Derzeit stehen auf Building X ein Energiy Manager, ein Operations Manager, ein Security Manager und ein 360° Viewer bereit. Die Suite kann in Form von Software als Dienstleistung im Abonnement bezogen werden. Darüber hinaus bietet Siemens mit den Xcelerator Building Services ein auf Building X basierendes Programm an, bei dem Siemens die Verantwortung für das Erreichen von Kundenzielen übernimmt. Als Beispiele werden in der Mitteilung unter anderem die Senkung der Energiekosten und die Optimierung der Anlagen genannt.