Schlagwort: Kilowattstunden

  • tb.glarus nimmt grösste Glarner Solargemeinschaft ans Netz

    tb.glarus nimmt grösste Glarner Solargemeinschaft ans Netz

    tb.glarus ermöglicht es auch Mieterinnen und Mietern, am Ausbau der Solarenergie teilzuhaben. Wie der Glarner Versorger mitteilt, hat er am 23. November die Anlage am Stall Stampfrüti in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um die sechste Solargemeinschaft des Unternehmens und die bisher grösste im Kanton Glarus.

    Die Anlage soll mit einer Fläche von 707 Quadratmetern 128‘000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Von den 707 Solarpanelen seien bereits 95 Prozent verkauft, teilt tb.glarus mit. Die einmalige Beteiligung an der Anlage Stampfrüti bietet den Kundinnen und Kunden von tb.glarus über 20 Jahre eine fixe Gutschrift von Solarstrom.

    Die sechs Solargemeinschaften weisen insgesamt eine Leistung von 519 Kilowattpeak auf und erzeugen auf einer Fläche von über 2500 Quadratmetern pro Jahr rund 490‘000 Kilowattstunden. tb.glarus ist auf der Suche nach weiteren Dachflächen, die für Solargemeinschaften geeignet sind.

  • Lyreco weiht Solaranlage in Dintikon ein

    Lyreco weiht Solaranlage in Dintikon ein

    Ende 2021 hatte Lyreco angekündigt, auf dem Dach seines Logistikzentrums in Dintikon eine Photovoltaikanlage zu installieren. Am 11. Oktober ist diese Anlage nun eingeweiht worden, informiert der Vertreiber von Produkten und Dienstleistungen rund um den Arbeitsplatz mit Sitz in Dietikon in einer Mitteilung. „Wir freuen uns, dass wir unseren Energiebedarf fortan zu 40 Prozent selbst decken können, die restlichen 60 Prozent fliessen direkt in das örtliche Stromnetz von Romande Energie“, wird Erwin Fries, COO der Lyreco Switzerland AG, in der Mitteilung aus seiner Ansprache auf der Einweihung zitiert.

    Die Romande Energie SA aus Morges VD war von Lyreco mit der Installation der Solaranlage beauftragt worden. Insgesamt wurden rund 3000 Solarpanele mit einer Gesamtfläche von über 5400 Quadratmeter verbaut. Sie können jährlich rund 1,1 Gigawattstunden Strom erzeugen.

    Lyreco sieht die Einrichtung der Anlage als Beitrag des Unternehmens zur Verkleinerung des ökologischen Fussabdrucks und zur Reduktion von CO2-Emissionen durch Energieerzeugung. „Nachhaltigkeit ist in unserer Unternehmensphilosophie fest verankert“, heisst es in der Mitteilung. Als konkrete Beispiele zählt Lyreco dort unter anderem den umweltfreundlichen Transport von Paketen aus dem Logistikzentrum in Dintikon über die Schiene und den Einsatz von elektrisch betriebenen Kastenwagen und Lastenfahrrädern auf. Zudem verwendet das Unternehmen aus wiederverwertetem Material hergestellte Mehrwegboxen.

  • Schweizer Firma entwickelt Blockchain-Handelsplattform für Ökostrom

    Schweizer Firma entwickelt Blockchain-Handelsplattform für Ökostrom

    Strom aus der Region und dem Strommix dabei selber bestimmen: Dies ermöglicht die Blockchain-Plattform des Energieunternehmens Elblox AG mit Sitz in Olten. Die Grundidee kam den Betreibern bereits im Jahr 2015 bei einem Management-Workshop innerhalb des Schweizer Energiekonzerns «Axpo», wie die Wirtschaftsförderung des Kantons Solothurn berichtet.

    Solche Plattformen sind derzeit in Deutschland, Schweden und Finnland im Einsatz. Kunden können dabei die Stromproduzenten selber auswählen. Die Stromlieferung lässt sich in Echtzeit zurückverfolgen und bietet Anbietern und Nutzern neue Möglichkeiten, wie beispielsweise Strom von der Solaranlage des Nachbarn zu beziehen oder auch von einem Windrad in der Region. Wer beispielsweise selber eine Photovoltaikanlage betreibt, aber nicht allen Strom verbraucht, kann den Reststrom auf der Plattform anbieten. Im Idealfall kennen sich Kunde und Stromproduzent persönlich, wie Frédéric Maurer, Verkaufs- und Entwicklungschef von Elblox im Bericht zitiert wird.

    Das Problem für eine solche Plattform in der Schweiz nennt Maurer auch gleich: Die hierzulande fehlende Strommarktliberalisierung für Kleinkunden mit einem Verbrauch von bis zu 100’000 Kilowattstunden im Jahr. Für kleine Betreiber sei man mit der Plattform derzeit deshalb ausschliesslich im Ausland aktiv. Für die Schweiz arbeite man aber an entsprechenden Pilotprojekten und sei zuversichtlich, dass die vollständige Liberalisierung des Strommarktes voranschreite.