Schlagwort: Klimafonds Stadtwerk Winterthur

  • Klimafonds Stadtwerk Winterthur fördert zwei neue Projekte

    Klimafonds Stadtwerk Winterthur fördert zwei neue Projekte

    Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur fördert seit 2007 regionale und lokale Projekte zu nachhaltigem Umgang mit Energie und Klimaschutz. Neu werden dabei zwei Projekte mit insgesamt 100’000 Franken gefördert, informiert die Stadt Winterthur in einer Mitteilung. Bei beiden Projekten handelt es sich um Ausgründungen von Zürcher Hochschulen.

    Borobotics arbeitet an einer Effizienzsteigerung von Erdsondenbohrungen für Wärmepumpen. Das Bohrverfahren Grabowski der Ausgründung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften soll derartige Bohrungen vereinfachen und automatisieren. Zudem benötigt Grabowski weniger Platz und Energie als derzeit gängige Bohrgeräte. Der Förderbeitrag des Klimafonds in Höhe von 80’000 Franken wird in Entwicklung und Bau eines Prototypen fliessen.

    Die Zürich Soft Robotics GmbH verfolgt einen innovativen Ansatz für die Solarstromproduktion. Die Solarfassade Solskin der Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ist aus vielen kleinen und flexiblen Photovoltaikelementen zusammengesetzt. Sie können dem Sonnenstand folgen und beschatten im Zusammenspiel zudem den Gebäudeinnenraum. Auch die Zürich Soft Robotics GmbH wird den Förderbeitrag in Höhe von 20’000 Franken für den Bau einer Pilotanlage nutzen.

    Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur spielt seine Mittel über freiwillige Beiträge aus der Kundschaft des Stadtwerks Winterthur ein. Teilnehmende zahlen dafür einen Aufpreis von 2 Rappen auf jede bezogen Kilowattstunde Strom.

  • Baugenossenschaft erhält 40‘000 Franken vom Klimafonds Stadtwerk Winterthur

    Baugenossenschaft erhält 40‘000 Franken vom Klimafonds Stadtwerk Winterthur

    Der städtische Energieversorger Stadtwerk Winterthur hat 40‘000 Franken aus seinem Klimafonds an die Baugenossenschaft mehr als wohnen vergeben. Diese will damit den Pilotbetrieb eines selbstlernenden Heizungsreglers in zwei Häusern auf dem 2000-Watt-Areal Hobelwerk in Oberwinterthur finanzieren, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Der Heizungsregler wurde von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf entwickelt. Er soll die Heizsysteme klimafreundlich optimieren, „indem er die Solarstromproduktion auf dem Dach, das Zusammenspiel zwischen Hauptheizung (Wärmepumpe) und Spitzenlast (Pelletkessel) sowie die Belastung des Stromnetzes miteinbezieht“, heisst es in der Medienmitteilung. Dies biete Erkenntnisse für den klimaschonenden Energieeinsatz bei möglichst geringer Belastung des Stromnetzes im Gebäudebereich.